Merlin ging immer weiter, bis ihm jemand ein Schwert an die Kehle hält. „ Glaubst du, du kannst ohne mich gehen Merlin?" „ Arthur." sagte Merlin und drehte sich so schnell um, das er ihm fast mit dem Schwert getroffen hatte. „ Merlin pack das Schwert weg, du siehst albern aus." sagte Arthur und nahm ihm das Schwert weg. Sie gingen zum Lager und redeten miteinander. „ Wie viele Männer hat dieser Kenan?" fragte Arthur. „ Nach dem was meine Mutter gesagt hat, ungefähr 40." „ Ok, ruh dich aus Merlin. Morgen wird ein langer Tag werden." sagte Arthur. Merlin nickte und die beiden legten sich hin.

Am nächsten Morgen:

Als sie in Ealdor ankamen, wurden sie auch schon von den Banditen begrüßt. Sie vertrieben die Banditen vorerst. Denn Kenan, der Anführer der Banditen, rief noch: „ Das werdet ihr bereuen, ich werde euch alle vernichten. Euch alle!" Damit ritten die Banditen weg. Arthur rief alle Dorfbewohner zusammen und hielt eine Rede. „ Ihr müsst euch endlich gegen Kenan wehren." sagte Arthur zu den Dorfbewohnern. „ Wer seid ihr eigentlich?" fragte einer der Dorfbewohner. „ Ich bin Arthur Pendragon, Prinz von Camelot." antwortete er. Die Dorfbewohner guckten ihn erstaunt und verwirrt an. „ Warum solltet ihr uns helfen wollen?" fragte ein Junge in Merlins Alter. Merlin kannte diesen Jungen, es war sein bester Freund Will. „ Das ist doch nicht wichtig. Wichtig ist das ich jetzt hier bin um euch zu helfen." entgegnete Arthur. „ Und was sollen wir deiner Meinung nach tun?" fragte Will misstrauisch. „ Ich kenne Leute, wie Kenan. Er wird jedes Jahr wiederkommen. Man kann ihn nur aufhalten, wenn man sich gegen ihn wehrt." sagte Arthur. „ Ach ja, ihr werdet uns noch alle umbringen!" entgegnete Will wütend. „ Und was wäre deine Alternative?" „ Wir geben ihm einfach alles was wir haben." antwortete Will. Doch damit waren die anderen Dorfbewohner nicht zufrieden und schlossen sich Arthur an. „ Ihr solltet euch alle ausruhen. Morgen werden wir mit eurem Training beginnen." sagte Arthur noch. Damit gingen die Dorfbewohner weg und machten ihren gewohnten Alltag oder ruhten, wie der Prinz es sagte, sich aus. „ Na Merlin, wir haben uns ziemlich lange nicht mehr gesehen." sagte plötzlich eine junge Frauenstimme hinter ihm. Er erkannte sie sofort, drehte sich um und umarmte sie. „ Freya, ich habe dich auch vermisst." sagte er. „ Merlin, du hast nie erzählt das du eine Freundin hast." neckte Arthur ihn. „ Wir sind nicht zusammen, wir kennen uns nur sehr lange und sehr gute Freunde." konterte Merlin. „ Jaja." sagte Arthur und ging zu Huniths Haus. „ Wir lassen euch, dann mal alleine." sagte Jake und grinste Merlin an. „ Ich werde mich hier etwas umsehen." fügte Jake noch hinzu. „ Ich komme mit dir." sagte Morgana Jake nickte und die beide gingen nun spazieren.

Bei Morgana und Jake:

Sie gingen ein wenig durch das Dorf und kamen auf einer Wiese, etwas abseits vom Dorf an. „Können wir uns kurz ausruhen?" fragte Morgana. „Klar warum nicht." antwortete Jake. Sie setzte sich nebeneinander auf die Wiese. „Du bist in letzter sehr ruhig." sagte Morgana nach einer Weile. „Ich überlege, ob ich Kenan schwächen sollte." antwortete Jake. „Du meinst mit Magie, stimmt's?" Jake nickte nur. „Es wäre für uns zwar ein Vorteil, aber ich würde es auch nicht nochmal ertragen, wenn du dich schon wieder in Gefahr stürzt." entgegnete Morgana. „Du hast Recht. Ich werde es lieber nicht tun." stimmte Jake ihr zu. Er lächelte sie an und küsste sie. Sie erwiderte diesen und als sie sich voneinander lösten flüsterte Morgana ihm: „ Ich liebe dich" zu. Sie blieben noch eine Weile so neben einander sitzen und gingen dann zurück ins Dorf.

Bei Merlin und Freya:

„ Ich habe dich vermisst." sagte Merlin zu ihr. „ Und ich dich erst." entgegnete sie. „Wie ist es so in Camelot?" fragte Freya. „ Ganz in Ordnung. Für jemandem aus einem Dorf ist es etwas Gewöhnungsbedürftig." Sie gingen ebenfalls ein wenig durch die Stadt und erzählten sich alles, was sie erlebt haben. Als die Sonne langsam unterging verabschiedeten sie sich. „ Ich werde, dann mal zu den anderen gehen. Sie könnten sicher noch Hilfe gebrauchen." sagte Merlin. „ Ist gut." entgegnete sie. Sie war etwas enttäuscht, denn sie hatten sich solange nicht mehr gesehen. Sie war in ihn verliebt. „Ob er auch in mich ist?" fragte sie sich. Sie umarmten sich noch und dann ging er zu den anderen.