Am nächsten Morgen:

Arthur trainierte die Männer des Dorfes. Er brachte ihnen die Grundtechniken des Schwertkampfes bei. Morgana und Gwen suchten alle Gegenstände zusammen, die man zum Kämpfen benutzen kann. Jake bewachte das Dorf, um Arthur zu warnen falls die Banditen kommen. Merlin ging Feuerholz sammeln und half seiner Mutter beim Haushalt.

„ Die Männer werden sie niemals aufhalten können." sagte Morgana. „ Männer müssen nicht alleine kämpfen. Frauen können auch kämpfen." entgegnete Gwen. Morgana nickte und fragte: „Wo ist Jake? Wollte er nicht das Dorf bewachen?" „Eigentlich schon. Ich habe ihn schon eine Weile nicht mehr gesehen." „Hoffentlich hat er es sich nicht anders überlegt und greift die Banditen doch an" dachte sich Morgana.

Bei Jake:

„Heute Nacht werde ich zu einem Werwolf. Es ist Vollmond, da verliere ich manchmal die Kontrolle." dachte er sich. Er war auf der Wiese, wo er mit Morgana war. Deshalb ging er am Abend aber nicht zurück zu den anderen, sondern suchte sich einen Baum, kletterte hinauf und schlief auf einem Ast ein.

Bei den anderen:

„ Jake muss jetzt erst mal alleine klarkommen. Vielleicht hat er auch etwas gesehen und kontrolliert das." beruhigte Arthur Morgana. Sie legten sich alle hin und schliefen. Nur Morgana war noch wach. „ Warum musst du mir immer solche Sorgen bereiten?" fragte sie sich und fiel nach einer Weile in einen unruhigen Schlaf.

Am nächsten Morgen:

Heute war es so weit. Kenan würde angreifen und Jake war immer noch nicht da. Gwen und Morgana konnten Arthur dazu überreden, dass Frauen auch mitkämpfen können. Sie waren alle Kampfbereit und warteten nur noch auf Kenan.

Plötzlich kamen die Banditen aus dem Wald angerannt. „ Angriff!" schrie Arthur und die Dorfbewohner rannten den Banditen entgegen. Merlin kämpfte mit Freya zusammen, natürlich wusste sie von seinen Fähigkeiten und merkte, dass er diese heimlich anwendete. Morgana kämpfte mit Gwen zusammen und Arthur kämpfte alleine gegen Kenan. Morgana wurde gerade zu Boden geworfen sie konnte dem Bandit nicht mehr ausweiche und Gwen war selbst gerade mit ihren Gegnern beschäftigt. Der Bandit wollte sie gerade töten, als er von einem Wolf zerfetzt wurde. Der Wolf half Morgana nun wieder auf ihre Beine zu kommen. Sie war etwas geschockt, denn sie hatte noch nie einen Werwolf gesehen. Der Werwolf war natürlich niemand anderes als Jake, doch das wusste sie in dem Moment noch nicht. Er zerfetzte jeden Gegner der auf ihn zukam. Bis er einen Markerschüttertes brüllen von sich gab. So bekam er alle Aufmerksamkeit. „ Morgana, geh von ihm Weg!" schrie Arthur, denn er hatte jetzt erst bemerkt, dass der Wolf bei Morgana stand. „ Keine Sorge er steht auf unserer Seite." „ Ich bin Warwick. Ich werde nur für euch kämpfen, Arthur Pendragon." sagte der Wolf. „ Ein zweiter Name, kann ja nicht schaden." dachte sich Jake Doch Merlin wusste ganz genau das, es Jake war. Die Stimme des Wolfes war ziemlich Angst einflößend. Damit sprintete der Wolf los und griff die Gegner wieder an. Der Kampf war ziemlich schnell vorbei. Kenan hatte jedoch gegen Arthur gekämpft und verloren. Die Dorfbewohner waren froh dass es vorbei war und jubelten.

Bevor jemand noch etwas zu dem Wolf sagen konnte, war dieser schon längst verschwunden.

Morgana ging nochmal auf die Wiese, bevor sie zurück nach Camelot gingen. Sie war überrascht als sie Jake dort sah. „ Was machst du hier und Wo warst du?" fragte sie leicht wütend. „ Wieso? Ich war doch bei euch." antwortete Jake. „ Aber du… du warst der Wolf." stellte sie nun fest. Er nickte und sagte: „ Ich wollte dir erst Bescheid sagen, aber ich bin von abgekommen. Es tut mir Leid." sagte er. Sie merkte dass er es bereute nichts gesagt zu haben. „ Ist schon gut." beruhigte sie ihn und küsste ihn. Doch dieser Kuss war, wie ihr erster sehr leidenschaftlich. „ Letzte Nacht war Vollmond, deshalb musste ich so schnell wie möglich außer Sichtweite gehen." erklärte er ihr. „ Ich verstehe." entgegnete sie. „ Nur was willst du den anderen sagen?" fügte sie noch hinzu. „ Keine Ahnung, dass ich überrascht worden bin und gefesselt war." antwortete er ihr. Sie nickte und ging mit ihm zurück zu den anderen. Die glaubten ihm seine Geschichte und sie ritten nun zu fünft nach Camelot.