Sehr früh am Morgen ging Merlin mit Freya zu Jake. Er wollte mit ihm über Freyas Fluch reden, jedoch bevor dieser mit seiner Arbeit begann. Merlin klopfte bei der Schmiede an und die Tür wurde auch sofort von Jake geöffnet. „Merlin? Was machst du so früh hier?" „Wir wollten mit dir über etwas reden, dazu dürfen wir nicht beobachtet werden!" Als Merlin dies sagte fiel Jake nun auch auf, das Freya auch da ist. „Ok, dann kommt rein." entgegnete Jake nun. Merlin nickte und ging mit Freya hinein. „Worum geht es?" fragte Jake, nachdem er die Tür geschlossen hatte. „Freya wurde mit einem Fluch belegt, es ist so ähnlich wie bei dir. Also sie verwandelt sich bei Vollmond in ein, naja, Monster." sagte Merlin. „Oh und ich soll ihr jetzt helfen, damit umzugehen. Stimmt's?" „Naja, nur wenn du willst." „Na klar ich helfe euch gerne. Wir sind doch Freunde." entgegnete Jake und lächelte freundlich. „Danke, das ist sehr nett von dir." bedankte sich Freya bei Jake. „Über was für eine Art von Monster reden wir eigentlich?" „Nun, ich bin eine riesige, schwarze Katze mit Flügeln." erklärte Freya nun schon wieder ihr Aussehen. „Ok, wie wäre es, wenn ich dich heute nach Feierabend abhole und wir mit deinem Training beginnen." schlug Jake vor. „Ok, warte Training?" „Ja, du wirst jetzt meine Schülerin werden." erklärte Jake. „Wirklich? Das ist sehr nett von dir." freute sich Freya. „Wo wirst du mich abholen?" fragte sie noch. „Bei Gaius." antwortete er. Sie nickte und bedankte sich nochmal. „Ok, ihr solltet jetzt gehen. Meine Schicht bei Morgana beginnt gleich." sagte Jake nach einer Weile. Merlin und Freya nickten und gingen.

Jake betrat Morganas Gemächer und zog die Vorhänge auf. Doch anders als Merlin Arthur weckte, weckte er Morgana sanft auf, in dem er sich an die Bettkante setzte und streichelte sanft über ihre Wange. Es zeigte auch eine sehr gute Wirkung, manchmal aber nicht, dann küsste er sie einfach wach. Es gab aber auch oft den Fall, dass sie durch ihre Alpträume schon längst wach war. Sie lächelte ihn an und setzte sich nun hin. Er küsste sie und wünschte ihr einen Guten Morgen. „Wie habt ihr geschlafen?" fragte er sie. „Es war schon mal schlimmer, also besser als sonst. Wie hast du geschlafen?" fragte sie ihn zurück. „Ganz gut, obwohl du mir gefehlt hast." grinste er sie an. Daraufhin gab sie ihm noch einen kurzen Kuss und stand dann auf. Auch Gwen betrat gerade die Gemächer und half Morgana wie immer mit dem Kleid. Danach sammelte sie wie immer die Wäsche in einem Korb und ging sie waschen. Natürlich gab sie Morgana auch noch das Frühstück. Jake saß nun mit Morgana am Tisch und fragte nach dem Tagesablauf.

Am Abend:

Jake hat nun Feierabend und verabschiedete sich von Morgana mit einer Guten Nacht und einem Kuss. Jake ging machte sich auf dem Weg zu Gaius um Freya abzuholen. Als er die Arztkammer betrat saß Freya schon bereit an einem Tisch. „Können wir losgehen?" fragte er trotzdem nochmal. Sie nickte und damit gingen die beiden los. Er führte sie auf eine Lichtung außerhalb der Stadt. Sie setzte sich gegenüber hin und Jake fing an zu erzählen: „Als erstes solltest du herausfinden wie du deine Kräfte aktivierst. Ich habe mich immer, vom Vollmond mal abgesehen, verwandelt wenn ich wüten war oder wenn ich traurig war. Aber auch wenn schreckliche Erinnerungen von früher wieder hochkommen. Was ich damit sagen möchte ist, das es bei mir auf Gefühle reagiert." „Ok und was mache ich wenn ich in diesem Zustand bin?" „Ich versuche dabei immer an die Person zu denken, die mir am meisten etwas bedeutet. Es hat mir sehr geholfen und Mittler Weile brauche ich das nicht mehr, ich denke trotzdem noch an die Person, weil ich manchmal noch die Kontrolle verliere." erklärte er ihr. Sie nickte und fragte dann: „Entschuldige die Frage, aber darf ich wissen wer diese Person bei dir ist?" „Ja, aber nur wenn du versprichst es für dich zu behalten!" Freya nickte. „Es ist Lady Morgana, wir haben so etwas wie eine heimliche Beziehung. Sie weiß über meine Kräfte Bescheid und ich bin ihr dafür dankbar das sie mich so akzeptiert, wie ich bin." erzählte er. „Wow, du musst sehr viel für sie empfinden. Sie kann froh sein, dass sie dich hat. Ich meine du kannst sie durch deine Kräfte besser beschützen, als irgendein Ritter. Was für eine Art von Monster bist du eigentlich?" „Ich würde sie mit meinem Leben beschützen! Ich bin ein Werwolf. Seit meiner Geburt." „Seit deiner Geburt? Wie ist das möglich?" „Darüber rede ich nicht gerne, weil es mit dem Tot meiner Mutter zusammenhängt." „Oh, das tut mir Leid und was ist mit deinem Vater?" „Mein Vater hat mich, wegen meinen Kräfte gehasst, er hat sich selbst zum Werwolf Jäger ernannt." „Dann war deine Kindheit wohl, nicht so schön." „Nein, aber das geht schon. Anfangs wollte ich eigentlich, keine Beziehung anfangen. Aber als ich Morgana kennenlernte brach ich meinen eigenen Schwur. Ich würde mir Mittler Weile eine eigene Familie wünschen. Wen hast du als wichtigste Person?" „Merlin, er und ich sind seit gestern zusammen." „Wirklich? Davon hat er mir gar nichts erzählt. Ok ich denke für heute reicht es erst mal. Morgen kommt der praktische Teil dran." „Alles klar, Meister." entgegnete sie sarkastisch. Jake musste lachen und nach einer Weile: „Alles klar, mein Schüler." Damit gingen sie zurück nach Camelot.

Freya freute sich riesig auf die nächste Lektion, deshalb ging sie sofort ins Bett, um am nächsten Tag fit zu sein. Auch Jake ging sofort ins Bett, doch in dieser Nacht hatte er einen seiner schlimmsten Alpträume, die er je hatte.