Am nächsten Morgen bei Jake und Morgana:

Morgana wachte sanft in Jakes Armen auf und sah das er noch schlief. Sie lächelte und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Obwohl das nicht ihre Absicht war, wurde nun auch er wach. „Guten Morgen." flüsterte sie ihm zu. Jake lächelte sie an und wünschte ihr ebenfalls einen Guten Morgen. „Danke, dass ich die Nacht hierbleiben durfte." „Keine Ursache, das habe ich gerne getan. Ich weiß, wie schlimm Alpträume sein können." entgegnete Morgana. Er nickte und stand dann auf. Morgana folgte seinem Beispiel und stand ebenfalls auf. Sie zogen sich an und setzten sich an den Tisch, während sie auf Gwen warteten.

Bei Arthur und Merlin:

Merlin bereitete Arthur für die Jagd vor. Doch Arthur war genervt, weil Merlin wie immer sehr tollpatschig ist. Als sie fertig waren ritten sie mit ein paar Rittern los. Sie schlichen sich leise an ein Reh heran, Arthur zielte mit einer Armbrust auf das Tier, doch das lief weg als Merlin tollpatschig zu Arthur ging. „Merlin du Idiot." fluchte Arthur. Plötzlich hörten sie einen Schrei. Arthur, Merlin und die Ritter liefen in die Richtung des Schreies und fanden eine junges blondes Mädchen und einen etwas älteren Mann mit einer Art Wanderstock, von Banditen umzingelt. Die Banditen wurden natürlich von den Rittern Camelots verjagt und ein paar auch getötet. „Geht es euch gut?" fragte Arthur die beiden, doch er schenkte dem Mädchen etwas mehr Aufmerksamkeit. „Es geht uns jetzt wieder gut, danke dass ihr mich und meinen Vater gerettet habt. Ich bin Lady Sophia und das ist mein Vater Aulfric." „Ich bin Prinz Arthur von Camelot, wenn ihr wollt können wir euch mit aufs Schloss bringen." „Das wäre sehr freundlich." antwortete Sophia und Arthur brachte sie nach Camelot.

Sophia und Aulfric stellten sich nochmal dem König vor, der ihnen ein Gastgemach bereitstellte. Doch Morgana traute ihr nicht, denn sie hatte Sophia in einen ihrer Alpträume gesehen und wenn dieser war wird, wird Arthur wegen Sophia sterben und das darf auf keinen Fall passieren! Sie wird alles tun um dies zu verhindern.

Bei Arthur und Merlin:

Der Prinz schaute verträumt aus dem Fenster und beobachtete Sophia. Das fiel Merlin sofort auf und er konnte nicht anders als den Prinzen zu necken. „Na, hat sich da jemand verliebt?" „Sei nicht albern Merlin, sie ist hübsch und ich würde sie schon gerne auf ein Picknick oder so einladen, aber so leicht bin ich nicht zu haben!" „Ah, ihr wollt sie also besser kennenlernen." grinste Merlin. „Ja, Merlin und genau deshalb werde ich jetzt auch zu ihr gehen." entgegnete der Prinz und ging aus seinen Gemächern.

„Sophia." rief der Prinz, als er sie auf dem Hauptplatz sah. Sie hörte seinen Ruf und drehte sich in seine Richtung. Er ging auf sie zu und fragte: „Ich wollte euch fragen ob ihr mit mir etwas unternehmen wollt?" „Klar, aber heute würde ich mich gerne noch etwas ausruhen. Heute war ein sehr anstrengender Tag, wegen den Banditen und so. Aber morgen können wir was zusammen unternehmen. Wenn ihr wollt?" Der Prinz nickte verständnisvoll und antwortete: „Ok, ich werde euch, dann abholen." Sophia nickte und damit ging der Prinz auf den Trainingsplatz um zu trainieren.

Am Abend bei Sophia und Aulfric:

„Prinz Arthur, will morgen mit mir etwas unternehmen. Das ist doch die perfekte Gelegenheit." „Ja, dann können wir nach Avalon zurückkehren, aber du musst schnell sein. Wir haben nur bis Vollmond Zeit und das ist schon in drei Tagen." warnte Aulfric sie. „Ich weiß, Prinz Arthur wird ein schönes Opfer sein." antwortete Sophia und machte sich Bettfertig.

Aulfric ging mit seinem Wanderstock durch den Wald zum See von Avalon. „Not gwithim sar! Dar Libran trim shah!" rief Aulfric. Plötzlich flogen ganz viele kleine und blaue Wesen über dem See umher. „Ich Aulfric, wünsche mit dem Ältesten zu sprechen." Da flog auch schon ein Wesen auf Aulfric zu und antwortete: „Ich habe euch doch gesagt, das ihr verbannt worden seid! Als Strafe für die Ermordung von anderen Sidhe, wirst du mit deiner Tochter, das Leben eines sterblichen führen!" „Ich bitte euch, lasst wenigstens meine Tochter zurück. Es war mein Fehler, nicht ihrer." „Wenn sie zurückkommen möchte muss sie bis Vollmond, das Leben eines Prinzen opfern." „Ich weiß, deshalb bin ich hier. Wir bieten euch die Seele, eines sehr großen Prinzen an. Nämlich von Arthur Pendragon." Als das Wesen der Sidhe das hörte, fing er an zu lächeln und entgegnete: „Gut, bringt ihn zu mir und eure Tochter darf zurück nach Avalon."

Bei Jake und Freya:

Sie waren wieder auf der Wiese und trainierten. Heute war der praktische Teil von Freya dran. Freya war schon ganz aufgeregt und nervös, aber auch neugierig, da sie nicht weiß wie mächtig sie ist. „Okay, als erstes solltest du versuchen deine Kraft zu spüren. Ich spüre die Kraft die der Werwolf mir gibt, manchmal spricht die Kraft auch zu mir. (wie bei Naruto, wenn er mit dem Fuchsgeist spricht.) Du musst spüren, wie die Kräfte durch deine Adern fließen." „Okay, wie soll ich da am besten anfangen?" „Schließe deine Augen und konzentriere dich auf die Kräfte, wenn du es spüren kannst, dann setze sie frei und so verwandelst du dich. Wenn du in diesem Zustand bist, vergesse nicht an etwas zu denken, was dir sehr wichtig ist. Das hält dich bei Verstand." Freya nickte und schloss die Augen. Sie machte das was Jake ihr sagte und konnte tatsächlich, ihr noch unbekannte Kräfte spüren. Als sie diese genau spürte setzte sie, sie frei und verwandelte sich. Am Anfang ging es noch ganz gut, doch dann verlor sie nun doch die Kontrolle und griff ihren Meister an. …