… „Freya versuch an Merlin zu denken oder so." rief Jake und wich Freyas Angriffen dabei aus. Doch sie reagierte nicht wirklich darauf und attackierte ihn immer weiter, bis sie ihn mit ihrer Pranke in die Seite schlug. Ihre Kraft war so groß, das Jake sogar ein paar Meter weiter weg flog. Er hatte eine tiefe Wunde, durch ihre Krallen, in seiner rechten Seite. Jake hatte kaum noch Kraft um sich auf den Beinen zu halten. „Forbairn ypile!" rief Jake und Freya wurde plötzlich von einem großen Ring auf Feuer umzingelt. Natürlich ohne sie zu verletzen, doch woran Jake nicht gedacht hat, waren Freyas Flügel. Sie flog auch einfach über den Kreis und griff wieder an. Freya traf ihn wieder und Jake fiel ohnmächtig zu Boden. Doch anstatt ihn, wie das Reh zu fressen, verwandelte Freya sich langsam wieder zurück. Als sie sah was sie angerichtet hatte, fing sie an zu weinen und wusste nicht was sie tun sollte. Sie wollte Hilfe holen, doch ihn alleine da liegen lassen wollte sie auch nicht und sie konnte ihn ja schlecht bis nach Camelot tragen. Aber es bleib ihr nichts anderes übrig, sie rannte so schnell sie konnte nach Camelot.

Freya wollte gerade aufstehen und nach Camelot laufen um Hilfe zu holen, als plötzlich ein Mann vor ihr stand. Er hatte eine edle Ritter Rüstung an und blondes Haar. „Wer seid ihr?" fragte Freya vorsichtig. „Ich bin Sir Hannes der starke. Was ist mit ihm passiert?" fragte Hannes und zeigte auf Jake. „Er wurde von einem Monster angegriffen, es ist aber schon weggeflogen. Könnt ihr mir helfen ihn nach Camelot zu bringen?" fragte Freya. „Kein Problem." entgegnete Hannes und hob Jake vorsichtig auf.

Gaius saß mit Merlin an einem Tisch und unterhielt sich mit ihm über Sophia, denn auch Gaius ist bei Sophia misstrauisch. „Merlin, du solltest besser auf Arthur aufpassen, man sollte Sophia kein Vertrauen schenken." „Was macht euch so misstrauisch Gaius?" „Morgana hatte einen Alptraum, in dem Traum hat Sophia, Arthur getötet." „ Aber, das war doch nur ein Traum oder?" „ Ja aber, sie hatte den Traum bevor Sophia nach Camelot kam." „Bevor sie nach Camelot kam? Wie ist das möglich?" fragte Merlin. „Merlin, was weißt du über Seher?" „ Es heißt, sie können in die Zukunft sehen. Ihr glaubt doch nicht das Morgana eine Seherin ist oder?" „ Ich würde es nicht ausschließen. Einige ihrer Träume werden irgendwann Realität." „ Das heißt wir sollten ihren Traum nicht ignorieren." In dem Moment kamen Freya und Hannes mit Jake in den Raum. „Merlin, Jake wurde verletzt." rief Freya ganz aufgeregt und verzweifelt. „Was? Wie ist das passiert?" fragte Merlin, doch bevor jemand antworten konnte, sagte Gaius: „Leg ihn auf mein Bett. Ich werde sofort mit der Behandlung beginnen." Hannes nickte und legte Jake vorsichtig auf das Bett ab. „Wer seid ihr eigentlich?" fragte Merlin den Ritter. „Ich bin Sir Hannes der starke. Ich würde gerne Camelot als Ritter dienen." „Seid ihr denn nicht schon Ritter?" „Doch, aber in meiner Heimat ist im Moment nicht viel los und ich möchte mal was Neues erleben." „Ok, woher kommt ihr wenn ich fragen darf?" „Ich komme aus Himmelsrand." „Wirklich, Jake kommt auch von dort, er lebte in einem Dorf namens Flusswald." „Ah Flusswald, liegt in dem Reich wo ich lebte und zwar in Weißlauf." antwortete Sir Hannes. „Seine Verletzungen sind nicht so schlimm wie sie aussehen, er wird in drei Tagen wieder an die Arbeit gehen können und die Verletzungen werden in ein paar Wochen nicht mehr sichtbar sein." erklärte Gaius nach dem er Jake behandelt hat. „Merlin du solltest Gwen noch Bescheid sagen, dass sie morgen Morgana wecken muss." Merlin nickte und machte sich sofort auf dem Weg zu Gwen. „Wenn ihr wollt, könnt ihr hier mit übernachten." bot Gaius, Hannes an. „Klar gern."

Merlin klopfte an Gwens Haustür an. Es dauerte eine Weile bis sie aufmachte. „Merlin, was machst du hier um diese Zeit?" „Ich wollte dir nur sagen, dass du Morgana morgen musst." „Ok und warum kann Jake das nicht wie immer machen?" „Er wurde verletzt von Banditen. Er wird für drei Tage ausfallen." das mit den Banditen, war natürlich gelogen. „Das klingt ja nicht so toll. Danke fürs Bescheid geben." entgegnete Gwen und ging wieder ins Bett.

Am nächsten Morgen:

Gwen betrat Morganas Gemächer und weckte sie. „Gwen? Wo ist Jake?" „Jake wurde in der Nacht von Banditen verletzt. Es wird drei Tage dauern bis er wieder arbeiten kann." Morgana nickte leicht besorgt um ihren Freund. Sie stand auf und zog sich an. „Ich sollte nachher mal bei Jake vorbeischauen." dachte sich Morgana und widmete sich ihren anderen Pflichten zu.

Arthur und Sophia gingen in den Wald und genossen ihren Zweisamkeit, also Arthur zumindest. „Heute ist ein sehr schöner Tag nicht wahr." sagte Arthur. „Ja, finde ich auch. Lasst uns zusammen sein." entgegnete Sophia „Tuck von phrixur, Artur." fügte sie hinzu und Arthur war plötzlich wie verzaubert und sagte: „Ja, wir gehören zusammen." Als Sophia ihn noch mehr verzaubern wollte, kam plötzlich ein Pfeil auf sie zu, doch Arthur konnte sie noch rechtzeitig wegziehen. Der Pfeil flog an ihr vorbei und blieb in einem Baum hinter ihnen stecken. Arthur drehte sich um, um seine Angreifer anzuschauen, es waren Ritter von Camelot. Er rannte auf sie zu und rief wütend: „Was sollte das denn? Könnt ihr nicht aufpassen? Ihr habt mich fast umgebracht! Macht eure Schießübungen wo anders." „Entschuldigt uns Sir." entschuldigten sich die Wachen und setzten ihre Übungen woanders fort. „Kommt Arthur, am besten wir heiraten dann sind wir für immer zusammen." „Tuck von phrixur, Artur. Cheek nom fogish. Jamea mortharisher. Tuck von phrixur, Artur." Sie gingen zurück nach Camelot und gingen in den Thronsaal. Dort waren Morgana, Uther, Gwen, Merlin und Gaius. „Arthur darf ich wissen, warum du uns zusammen gerufen hast?" „Ja, dir ist sicherlich aufgefallen, das Sophia und ich uns sehr nahe stehen." „Nicht zu nah hoffe ich." entgegnete Uther. „Doch, wir wollen heiraten." Als Arthur dies sagte waren alle sehr geschockt. Uther fing an zu lachen und sagte: „ Das ist doch nicht dein ernst oder. Du wirst noch auf viele andere tolle Frauen treffen." „Egal was du sagst ich werde Sophia heiraten." „Ich dachte du kommst wegen der Erlaubnis zu mir." „Ja und du kannst es mir nicht verbieten." entgegnete Arthur und ging mit Sophia aus dem Saal.

Morgana betrat Gaius Gemächer, um Jake zu besuchen. „Morgana?" fragte Jake leicht benommen. Er ist erst vor ungefähr einer Stunde aufgewacht. „Ja, ich wollte wissen wie es dir geht." sagte sie, während sie sich zu ihm ans Bett setzte. „Es geht schon." antwortete Jake, doch Morgana konnte sehen das er große Schmerzen hatte…