Eine Woche später:
Gwen ging in den Wald um für sich Pilze zu sammeln. Sie fand auch sehr viele, als plötzlich drei Pferde mit Flügeln vor ihr standen. Es waren zwei weiße und ein schwarzes. Das schwarze hatte ein Horn. Die Flügel von allen glitzerten in der Sonne. Eins der weißen hatte einen kleinen schwarzen Fleck am Kopf. Gwen bewunderte die Schönheit der Pferde. Plötzlich fingen die drei an zu sprechen: „Guten Morgen." grüßten sie freundlich. Gwen war sehr erstaunt, sie hatte solche Wesen noch nie gesehen. „Guten Morgen." grüßte sie freundlich zurück. „Was seid ihr für Wesen?" fragte sie noch. „Wir sind Pegasusse, magische Wesen. Wie heißt du?" „Ich bin Guinevere, aber die meisten nennen mich Gwen." „Ich bin Paffy." sagte das schwarze. Das weiße mit dem schwarzen Fleck sagte: „Ich bin Piffy und das ist Puffy." „Wenn ihr magische Wesen seid, dann solltet ihr Camelot verlassen. Man wird euch töten, falls man euch findet." „Nur wer ein reines Wesen besitzt, kann uns sehen und finden. Für Uther sind wir unsichtbar." entgegnete Puffy. Gwen nickte und verabschiedete sich dann: „Ich werde dann mal gehen. War schön euch kennenzulernen." „Bis bald, es war auch schön dich kennenzulernen." entgegnete Piffy.
Gwen stellte die Pilze in ihrem Haus ab und ging zum Schloss. Sie lief durch die Gänge, als sie plötzlich in jemanden hinein rennt. Dieser jemand war niemand anderes als Prinz Arthur. „Kannst du nicht aufpassen?" sagte er genervt ohne zu wissen mit wem er redet. Als er sich umdrehte und sah dass es Guinevere war, entschuldigte er sich ganz schnell. „Oh, verzeiht mir Sir. Ich war unvorsichtig." „Nein nein Guinevere das ist schon in Ordnung. Ich wusste ja nicht, dass du es bist. Wie geht es dir so?" „Mir geht es ganz gut und euch?" „Bis auf das Merlin der schlechteste Diener der Welt ist, ganz ok." Nach dem kurzen Gespräch machte Gwen sich weiter auf den Weg zu Morgana. Sie betrat die Gemächer und ging wieder an die Arbeit.
Heute haben Jake und Arthur ihre neue Revanche, da sie sich immer noch nicht einig sind wer besser ist. Sie waren wieder auf dem Trainingsplatz und standen sich gegenüber. „Bereit?" fragte Jake. Arthur nickte und griff auch sofort an. Wie immer war es ein sehr spannender Kampf. Dieses Mal hatten sie auch Publikum, einige Ritter die am Trainieren waren schauten zu und auch Merlin der eigentlich Arthurs Ställe ausmisten sollte. Jake konterte gerade einen Angriff von Arthur und brachte ihn zu Boden. „Ha, ich bin doch besser." sagte Jake als er gewann. „Nein, das ist noch nicht entschieden. Ich verlange noch eine Revange." „Noch eine? Wie lange soll das noch so weitergehen?" „Bis es endlich eindeutig entschieden ist." entgegnete Arthur. Merlin konnte nicht anders als zu grinsen, weil sein Herr mal wieder nicht verlieren kann. „Merlin was grinst du eigentlich so? Bist du mit dem ausmisten der Ställe schon fertig?" „Nein Sir, ich wollte gerade damit anfangen." antwortete Merlin und ging sofort an die Arbeit.
Jake wanderte gemütlich durch den Wald und setzte sich auf die Lichtung, wo er immer mit Freya trainierte. Er erinnerte sich, als seine Mutter gestorben ist und als sein Vater ihn entführt hatte. Beides waren keine schönen Erinnerungen, die positiven Erinnerungen in seinem Leben kamen erst, als er nach Camelot kam. Vor allem als er mit Morgana zusammen gekommen ist, ja das war etwas sehr positives in seinem Leben. Er hat das erste Mal in seinem Leben, richtige Freunde. Jake erinnerte sich auch an Kilgarah den großen Drachen. Der Drache hat etwas von Schicksal und Prophezeiung gefaselt. Bevor Jake weiter nachdenken konnte standen, wie auch bei Gwen und Merlin, die drei Pegasus plötzlich vor ihm. Doch anders als Gwen und Merlin, wusste Jake genau was das für Wesen sind und er wusste auch sie sprechen können. „Was wollt ihr?" fragte er. „Dir etwas mehr über dein Schicksal erzählen." „Mein Schicksal? Es hat etwas mit Morgana zu tun oder?" „Ja das ist richtig, es gibt zwei Prophezeiungen über Morgana und nur du kannst bestimmen welcher der beiden wahr wird." „Was sind das für Prophezeiungen?" „In der einen, hat Lady Morgana ein dunkles und eiskaltes Herz und sie ist Camelots größte Feindin. In der anderen Prophezeiung, ist sie eine der größten Verbündeten von Camelot." entgegnete Paffy. „Ok und wie bestimme ich für sie den richtigen Weg?" „Du musst bei ihr bleiben und zu ihr halten. Wenn du dich abwendest, ist Arthurs Fluch so gut wie besiegelt und sie wird euer Untergang sein." antwortete Puffy. „Ok, wie heißt ihr eigentlich?" „Ich bin Paffy und das sind Puffy und Piffy." erklärte der schwarze Pegasus. „Ich gehe jetzt mal wieder zurück, war schön euch kennenzulernen. Vielleicht sieht man sich ja nochmal." verabschiedete Jake sich und ging zurück zur Stadt.
