… Gwen verließ Arthus Gemächer und ging aus dem Schloss. Da kam ihr Jake auch schon entgegen. „Jake, Morgana möchte mit dir reden." rief Gwen ihm zu. „Darf ich mir wieder anhören, dass ich das war? Da habe ich echt keinen Bock zu. Aber von mir aus, gehe ich jetzt zu ihr." entgegnete Jake enttäuscht, weil seine Freunde ihm anscheinend nicht vertrauen. Damit ging Jake zurück zu Morganas Gemächern. Als er sie betrat, saß Morgana auf ihrem Bett. Er konnte sehen dass sie geweint hatte. „Du wolltest mit mir reden?" „Ja, ich möchte wissen was mit dir los ist." „Das vorhin war ich nicht! Denkst du dass ich mir das mit dem Kaktus einfach so ausdenke? Vertraust du mir so wenig?" er bekam nun Tränen in die Augen und sie konnte sehen, wie nah ihm dieser Streit ging. Seine ganzen Gefühle für sie konnte sie spüren. „Ich liebe dich Morgana! Warum sollte ich dich beleidigen?" Morgana bekam Schuldgefühle, weil sie ihrem Freund nicht geglaubt hat. Aber das mit dem Kaktus klang unlogisch für sie. Nun bekam auch sie Tränen in die Augen und schaute zum Kaktus. Dann ging sie auf Jake zu und umarmte ihn. „Tut mir Leid, dass ich dir nicht geglaubt habe. Aber das mit dem Kaktus klang so unlogisch. Ich liebe dich doch auch und ich will dich nicht verlieren." flüsterte sie ihm ins Ohr. Er drückte sie etwas fester an sich und flüsterte: „Ist schon gut, ich verzeihe dir." Da bekam sie ein kleines Lächeln auf ihren Lippen und küsste ihn mit voller Leidenschaft. Er erwiderte diesen und der Kuss wurde immer inniger. Da lachte der Kaktus plötzlich und diesmal konnte Morgana es auch sehen und sie musste nun auch lachen.

Nun war es so weit, Prinz Frederik kam an. Uther, Arthur und Morgana standen auf dem Hof vor dem Schloss, um die Gäste zu empfangen. Hinter Morgana standen Gwen und Jake und hinter Arthur stand Merlin. „Seid gegrüßt König Ludwig und Prinz Frederik. Wir heißen euch in Camelot Willkommen." begrüßte Uther sie. „Es ist uns eine Ehre hier zu sein, mein Sohn konnte es kaum erwarten Lady Morgana kennenzulernen." entgegnete König Ludwig. „Ha..ha..hallo My Lady. E..es ist mir eine E.. euch kennen zu..lernen." stotterte Frederik vor sich hin. Er hatte braunes kurzes Haar und eine Brille. Doch anstatt ihn höflich zu begrüßen lief Morgana ins Schloss und lief auf ihre Gemächer zu. Jake und Gwen rannten ihr hinterher.

„Morgana! Warte!" riefen Gwen und Jake im Chor. Sie rannte in ihre Gemächer und setzte sich auf das Bett. Nun kamen Jake und Gwen auch herein. „Wie kann Uther mir das antun? Ich will ihn nicht heiraten." sagte Morgana. „Hey, das wird schon wieder, wir finden einen Weg ihn loszuwerden." während Jake das sagte, ging er auf sie zu, hockte sich vor ihr ans Bett hin, hielt ihre Hände und schaute ihr in die Augen. „Wir helfen dir, wir Arthur und Merlin. Freunde helfen sich gegenseitig." sagte Gwen nun. „Danke, ihr seid die besten Freunde auf der ganzen Welt." entgegnete sie. „Wir sollten zurückgehen, ich sage einfach dass mir übel und schwindelig ist." fügte sie noch hinzu und ging zurück zu den anderen.

„Ich kann sie verstehen. Sie ist glücklich verliebt und soll jemand anderes heiraten, den sie nicht liebt." flüsterte Arthur Merlin zu. „Ja und für Jake ist es auch nicht einfach." fügte Merlin hinzu. Arthur nickte und in dem Moment kam Morgana mit Jake und Gwen in den Festsaal. Denn die anderen haben schon mit dem Fest für die Gäste begonnen.

„Tut mir Leid, dass ich so schnell weggerannt bin. Mir war schwindelig und etwas schlecht. Es geht aber schon wieder." entschuldigte sich Morgana. „K..Kein Problem." antwortete Prinz Frederik. Jake war von dem ganzen Gestotter genervt. „Lasst uns nun mit dem Festessen beginnen." sagte Uther nun. Damit setzten sich alle an die große Tafel. Außer Merlin, Gwen und Jake, weil sie nicht adelig sind. Morgana musste neben Prinz Frederik sitzen. „J..Jake, kannst d..du mir etwas W..We..Wein eingie..gießen?" fragte Frederik. „Aber natürlich." antwortete Jake. Während er ihm etwas einschenkte, goss er dem Prinzen mit Absicht etwas Wein auf die Hose. Morgana war die einzige, die mitbekommen hat das, das mit Absicht war und Prinz Frederik hatte es nicht einmal bemerkt. „D…Danke." bedankte sich Frederik bei Jake. „Frederik, wie wäre es wenn du uns etwas auf dem Klavier vorspielst?" fragte sein Vater Ludwig. „O..Oh, l..lieber nicht." entgegnete der Prinz. „Ich kann euch etwas vorspielen." rief Jake. „Ok, dann bitte." erlaubte Uther ihm das. Morgana glaubte sich verhört zu haben, Jake und ein Klavier das kann nicht gut ausgehen und dasselbe dachten auch Gwen, Merlin und Arthur. Er setzte sich ans Klavier und sagte Morgana per Magie in Gedanken: „Ich widme dir dieses Lied." Morgana konnte sich Jake mit einem Klavier immer noch nicht vorstellen, trotzdem fand sie es süß, dass er ihr das Lied widmete. Als er anfing zu spielen waren alle sehr erstaunt und zum Teil auch geschockt. Jake spielte das Lied perfekt, niemand hätte gedacht er so gut spielen kann (Das Lied: River flows in you). Als das Lied zu Ende war, standen alle auf und applaudierten. Morgana wäre ihm um den Hals gesprungen, wenn Uther nicht im Raum wäre. „Das war wirklich gut, du solltest öfters auf einem Fest spielen." lobte Uther ihn. „Danke, ich kann auch noch etwas anderes spielen wenn ihr möchtet." bot Jake an. „Oh nein, heute nicht mehr aber beim nächsten Mal mit Sicherheit." antwortete Uther und damit stellte Jake sich wieder zu Gwen und Merlin. Das Fest verlief ohne weitere Ereignisse ganz normal, außer das Frederik irgendwann merkte das seine Hose nass ist und er sich schämend den Saal verließ, denn er dachte das er eingepinkelt hatte.