Severus schob missmutig den Einkaufswagen vor sich her. Er verstand noch immer nicht warum Hermine darauf bestand immer in einem Muggel Supermarkt einzukaufen. Während sie von einem Regal zum nächsten hüpfte und glücklich diverse, in Severus Augen komplett unnötige, Sachen in den Wagen warf, schlurfte Severus mit entnervter Miene hinter her.
„Haben wir nicht schon alles?"
„Nein. Außerdem habe ich dir gesagt du musst nicht mitkommen!"
Das stimmte, Hermine hatte ihm tatsächlich gesagt er müsste nicht mitkommen. Doch seit dem Hermine das letzte mal in fremder männlicher Begleitung nach Hause gekommen war- die sich als Nachbar entpuppte- blieb Severus keine andere Wahl als mitzugehen.
Nach gefühlten 5 Stunden kamen sie endlich an der Kassa an. Als sie den Wagen leer räumten wollte Hermine noch einmal zurück.
„Nein mit Sicherheit nicht, du bleibst hier, was brauchst du Frau."
„Nur Tomaten, danke Severus!"
Als er mit den gewünschtem Objekt zurückkehrte, sah er sich der Kassier und Hermine unterhielten. Sie warf den Kopf zurück und lachte herzlich. Severus legte einen Zahn zu und warf die Tomaten auf das Band. Er sah Hermine liebevoll an und als sie ihm den Rücken zu kehrte bewarf er den jungen Kassier mit einem Blick, der ihn sofort verstummen ließ. Der Junge zählte das Geld und wagte es nicht Hermine anzusehen. Diese war etwas verwirrt und bemerkte den Todesblick ihres Gatten. Als sie das Geschäft verließen lief Severus noch einmal zurück und holte den vergessenen Regenschirm. Er konnte es nicht fassen, als er Hermine wieder einholte stand sie mit dem Nachbarn da und unterhielt sich mit einem strahlenden Lächeln.
„Oh Severus, ich muss dir wen vorstellen-"
„Nein danke."
„Aber Severus das ist unser-"
„Wir gehen."
Mit diesen Worten bugsierte er Hermine weg von dem verdutzt aussehenden Mann in Richtung Heimat.
„Dich kann man keine Sekunde alleine lassen."
Hermine grinste verschmitzt und Severus überkam der Gedanke, dass diese Situationen nicht zufälligen Ursprungs waren.
„Du machst mich fertig Hermine."
