Thorns in my chest

Kapitel 5

Energisch stampfte sie mit dem Fuß auf, sodass Ginny die Stirn runzelte. "Warum hast du dich eigentlich auf eine Diskussion mit ihm eingelassen?"

Hermine schnaubte. "Komisch. Jeder scheint mich dasselbe zu fragen. Aber was soll ich denn tun? Ständig taucht dieser ungehobelte Kerl auf und sorgt für Ärger."

"Na ja, ganz unbegründet war es diesmal vielleicht nicht. Du warst wirklich unkonzentriert heute."

"Stellst du dich jetzt etwa noch auf seine Seite?"

"Auf keinen Fall! Ich will damit nur sagen, dass die Stunde in Zaubertränke ein Desaster war. Die Überreste deines Tranks haben nicht nur den Tisch ruiniert, sondern obendrein auch noch ein riesiges Loch in den Boden geätzt."

"Danke, das weiß ich selbst, Gin."

"Siehst du? Ist es da ein Wunder, dass Snape sauer ist?"

"Genau das fehlt mir jetzt noch! Dass du Partei für ihn ergreifst, wo er mir ohnehin schon den ganzen Tag verdorben hat. Er hat mir sogar zu denken gegeben, ob es richtig war, weiterhin zur Schule zu gehen!"

"Unsinn! Natürlich war es das. Lass dich nur nicht mehr auf eine Diskussion mit ihm ein, das ist alles, was ich damit sagen wollte."

"Und wie soll ich das machen? Zaubertränke gehört mit zu den wichtigsten Fächern überhaupt. Doch wenn er so weiter macht, kann ich meine Bestnoten abschreiben."

Ginny lächelte gutmütig. "Das glaubst du doch selbst nicht! Wir stehen gerade mal am Anfang des Schuljahres. Bis die Noten feststehen, vergeht noch jede Menge Zeit."

"Trotzdem habe ich den Eindruck, dass er irgendwas gegen mich hat. Und wenn es nicht meine Zähne sind, oder mein Verhalten, ist es etwas anderes. Er wird nicht aufhören, nach etwas zu suchen, bis er es gefunden hat."

"Du wirst das Trauma aus deinem vierten Schuljahr nicht überwinden, wenn du ständig wieder damit anfängst, was früher geschehen ist."

"Ganz recht, Gin, es ist ein Trauma, das ich nie überwinden werde. Und Snape hat Schuld daran."

"Das wissen wir", sagte Ginny versöhnlich. "Aber ich bezweifle, dass es ihm bewusst ist. Und selbst wenn er sich noch daran erinnern sollte, wäre es ihm vermutlich einfach egal. Ich glaube nicht, dass er ein derartiges Unrechtsbewusstsein mit sich herumträgt, wie du es tust."

"Vermutlich hast du recht. Er weiß gar nicht, was er mir damit antut, indem er mich so schwach anredet."

"Genau das meinte ich. Und jetzt denk nicht mehr daran. Das nächste Mal, wenn so etwas geschieht, nimm ihm den Wind aus den Segeln. Gib ihm von mir aus Recht, aber geh bloß nicht mehr darauf ein. Du kannst Menschen wie ihn nicht ändern, indem du versuchst, ihnen ihre Fehler aufzuzeigen. Es ist zwecklos und würde nur damit enden, dass deine Noten darunter leiden."

Hermine schnaubte leise. "Das ist so ungerecht! Jemand wie er dürfte eigentlich gar nicht unterrichten. Das Ministerium sollte so etwas unbedingt verbieten."

"Ja, schon. Aber das wird leider nicht funktionieren. Du hast gehört, was McGonagall über ihn gesagt hat. Sie scheint großen Wert darauf zu legen, dass seine Arbeit unter Dumbledores Fuchtel anerkannt wird, selbst dann, wenn es sich dabei um Dumbledores Portrait handelt."

"Das weiß ich auch. Wahrscheinlich lacht er gerade über mich ... Warum war ich auch so blöd, mich auf einen Streit mit Snape einzulassen?"

"Wenigstens hast du es jetzt kapiert. Und nächstes Mal beachtest du ihn und seine Kommentare einfach nicht weiter."

"Da kannst du sicher sein."

Es war befreiend, sich mit Ginny über Snape auszulassen. Und das sogar so sehr, dass Hermine sich am Ende wesentlich besser fühlte, als erwartet. Gut gelaunt machten sie sich auf den Weg in die Große Halle, wo schon das Abendessen auf sie wartete. Dass dabei Snape am Lehrertisch saß, ignorierten sie einfach.

Die unerwarteten Ereignisse des Tages hatten dafür gesorgt, dass die beiden Freundinnen einmal mehr enger zusammengerückt waren, was ganz besonders Hermine begrüßte, der die vertrauten Gespräche mit Harry und Ron fehlten. Ausgelassen plauderten sie mit ihren Klassenkameraden und merkten dabei nicht, dass zwei aufmerksame schwarze Augen sie beobachteten.

Im Anschluss an das Essen schlenderten die beiden Mädchen beschwingt durch die weitläufigen Gänge und plauderten über vergangene Zeiten. An einem abgelegenen Fenster hielt Hermine inne und blickte hinaus. Die Abenddämmerung hatte sich bereits über die Schlossgründe gelegt, vom Verbotenen Wald konnte man nichts mehr sehen als endlose Dunkelheit.

"Glaubst du, es ist wahr, was sie erzählen?", fragte Ginny nachdenklich. "Dass da draußen, rund um Hogwarts, wo die große Schlacht stattgefunden hat, noch immer Anhänger Voldemorts herumlungern und auf seine Rückkehr warten?"

Hermine schüttelte sich. "Die Auroren haben getan, was sie konnten. Außerdem ist er tot, Gin. Nicht einmal seine Seele konnte überdauern, obwohl er es mit allen Mitteln versucht hat. Es gibt also keinen Grund, seine Auferstehung zu fürchten."

"Er war schon einmal verschwunden, wenn du dich erinnerst. Außerdem, bei Snape dachtet ihr auch, dass er tot ist. Und jetzt sieh ihn dir an! Er kommt mir so lebendig vor wie nie zuvor. Offensichtlich hat es ihm großen Spaß gemacht, dich so zu behandeln, wie er es früher getan hat."

Seufzend griff Hermine nach dem Fensterriegel und drehte ihn herum. Ihr gefiel gar nicht, was Ginny gesagt hatte. Doch es war wahr: Ihr Professor hatte keine Zeit vergeudet, seinem alten Ruf gerecht zu werden.

Die Verankerung quietschte, dann öffneten sich die beiden geflügelten Glasscheiben und sie drückte sie zur Seite, um die frische Luft tief in ihre Lungen zu saugen. "Ich habe gehört, was deine Eltern über den Verbotenen Wald gesagt haben, Gin. Alle möglichen Kreaturen, die unter Voldemorts Befehl standen, sollen darin Zuflucht gefunden haben. Wenn du wissen willst, ob ich daran glaube, dann muss ich sagen, ja, ich tue es. Es war schon immer ein Ort, der voller Geheimnisse steckte. Nicht umsonst wurden wir jedes Jahr ermahnt, ihm fernzubleiben. Trotzdem halte ich es für unmöglich, dass eine unmittelbare Bedrohung davon ausgeht. Niemand, der auf unserer Seite gekämpft hat, würde zulassen, dass seine Anhänger Macht erlangen. Nicht einmal Snape."

Erstaunt sah Ginny ihre Freundin an. "Snape? Wieso erwähnst du ausgerechnet ihn?"

Hermine zuckte mit den Schultern. "Keine Ahnung, wirklich. Er ist mir gerade eingefallen. Seit ich ihm im Fuchsbau begegnet bin, spukt er in meinem Kopf herum. Außerdem hast du recht, es ist wirklich eigenartig, dass er einfach so davon gekommen ist. Er lag da wie tot. Und ich hätte schwören können, dass er es auch war."

"Was glaubst du, ist mit ihm passiert, als ihr die Heulende Hütte verlassen habt?"

Ahnungslos schüttelte sie den Kopf, den Blick in die sich vor ihnen erstreckende Dunkelheit gerichtet. "Interessieren würde es mich schon. Etwas derart Mysteriöses findet man nicht allzu oft. Aber um ehrlich zu sein, verstehe ich mich nicht so gut mit ihm, dass er es riskieren würde, es mir zu verraten."

Ginny brummelte leise vor sich hin. "Vermutlich würde er auch dieses Geheimnis lieber mit ins Grab nehmen, als jemandem davon zu erzählen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es von ihm beabsichtigt war, seine Erinnerungen mit Lily ausgerechnet an Harry weiterzugeben."

"Du meinst, es ist ihm rein zufällig so herausgerutscht, und nicht etwa, weil er am Ende als Held begraben werden wollte?"

"Bestimmt. Wenn Dumbledore nicht von ihm verlangt hätte, dass er dafür sorgt, dass Harry von seinem Schicksal erfährt, wer weiß, wo wir dann heute stünden. Snape wäre lieber gestorben, als seine Geheimnisse zu verraten. Das hat er sein Leben lang bewiesen. Komischer Kauz!"

"Lass uns lieber nicht daran denken, es ist ohnehin schon spät. Wir sollten langsam zusehen, in den Gemeinschaftsraum zu kommen, bevor uns noch jemand hier erwischt."

Nachdenklich griff sie nach dem Riegel, um das Fenster zu schließen, während Ginny sich schon einige Schritte entfernt hatte. Auf einmal hielt Hermine wie erstarrt inne. Dort draußen, in der friedvollen Stille, war ein Leuchten zu sehen. Wie eine Rakete schossen zwischen den Bäumen hervor zuckende Blitze in den Himmel. Ungläubig blinzelte sie. Als sie dann mit einem prüfenden Blick die Baumwipfel absuchte, war alles wieder so dunkel wie zuvor.

„Was ist?", fragte, Ginny ungeduldig. „Kommst du endlich?"

Hermine nickte. „Ja. Ich dachte nur … Ach, wahrscheinlich habe ich mich getäuscht, aber einen Moment lang hat es ausgesehen, als wäre irgendein Licht im Verbotenen Wald zu sehen gewesen."

„Ein Licht?"

„Ja. Ähnlich wie ein Signal, das von einem Zauberstab abgefeuert wurde."

Ginny machte kehrt und streckte neugierig den Kopf aus dem Fenster. „Wo?"

Im selben Moment spürte Hermine, dass etwas um ihre Beine strich. Zutiefst erschrocken kreischte sie auf.

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Das Schnurren von Mrs. Norris hatte noch nie etwas Gutes bedeutet. Ganz besonders dann nicht, wenn sie sich derart genüsslich dazu herabließ, ihre Opfer einzukreisen, indem sie sie in dem Glauben ließ, alles sei in bester Ordnung.

Noch ehe Hermine wusste, was sie tun sollte, war ihr klar geworden, dass das eine Falle sein musste. So leise sie konnte, schloss sie das Fenster, bange von Ginny beobachtet.

„Wir müssen hier weg!"

„Was glaubst du, was ich vorhabe? Wenn die uns jetzt schon erwischen, ist es aus mit dem Neuanfang!"

Ohne die verräterische Katze weiter zu beachten, rasten sie los, dass ihre Schatten nur so die Wände entlang huschten. Schon alleine der Lärm, den ihre Schuhe dabei auf dem Steinboden verursachten, machte es schwer, unerkannt zu bleiben.

„Weißt du eigentlich, in welche Richtung wir laufen sollen?", fragte Hermine keuchend. Aus Erfahrung wusste sie, dass sie nur eine Chance hatten, dem Hausmeister zu entkommen, indem sie versuchten, so viel Distanz wie möglich herauszuschlagen.

„Mrs. Norris ist durch den Seitengang davon stolziert. Wenn sie vorhat, Filch zu benachrichtigen, was sie gefunden hat, dürften wir bald soviel Vorsprung haben, dass wir den Gemeinschaftsraum erreichen, ehe er uns einholen kann."

Hermine antwortete nicht. Dennoch fühlte sie sich bestätigt und hoffte dabei inständig, dass Ginny mit ihrer Einschätzung richtig lag. Erst einige Treppen und Kurven weiter wagten es die beiden Freundinnen, das Tempo zu reduzieren. Atemlos prallten sie nebeneinander mit dem Rücken gegen die karge Wand.

„Wenn wir das Harry erzählen, wird er uns vermutlich total auslachen!"

Ginny nickte und sprudelte kichernd los. „Wehe, du erzählst ihm das! Ich hab mir vor Angst fast in die Hose gemacht, dabei ist es doch nur Filch ..."

„Nicht ganz", mischte sich da plötzlich eine weitere Stimme ein.

Panisch wechselte Hermine einen Blick mit Ginny. Um jetzt noch abzuhauen, war es zu spät. Snape würde sie nicht so ohne Weiteres ziehen lassen.

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„Sir, wäre es vielleicht möglich, dass dort draußen Auroren Wache halten?"

„Wie kommen Sie darauf, Granger?"

„Na ja, ich habe ein Leuchten gesehen, das zwischen den Bäumen in den Himmel aufgestiegen ist, wie ein Blitzlicht oder ein Signal, das von einem Zauberstab stammte."

„So?", fragte er abschätzig. „Wann haben Sie das gesehen?"

„Vor wenigen Minuten, als Sie uns in dem Korridor aufgespürt haben."

Eine tiefe Furche tauchte zwischen Snapes Brauen auf. „Bestimmt gibt es dafür eine ganz logische Erklärung, Granger ..."

„Das wäre durchaus möglich, ähm, Sir. Deshalb wollte ich ja auch wissen, ob in der Nacht im Verbotenen Wald Auroren nach dem Rechten sehen. Als wir nämlich im Fuchsbau waren, hat Molly davon erzählt, dass alle möglichen Kreaturen darin Zuflucht gefunden haben sollen. Und wo die sind, sind bestimmt die Auroren nicht weit, oder?"

Dass er mit dieser Antwort nicht zufrieden war, war offensichtlich. Selbst Ginny wirkte so, als hätte sie sich eine andere gewünscht.

„Nun", sagte Snape ruhig. „Mir scheint, Sie haben noch immer nicht dazugelernt, Miss Granger. Zuerst ruinieren Sie das Labor, dann reden Sie mir frech drein. Man könnte meinen, zweimal an einem Tag dabei erwischt zu werden, wie Sie sich gehen lassen, ist nicht gerade von Vorteil, wenn man bedenkt, dass das Schuljahr eben erst angefangen hat ..."

Hermine wollte schon zum Protest ansetzen, Ginny jedoch stieß ihr mit dem Ellenbogen in die Rippen, woraufhin sie es sich anders überlegte. Sollte sie nicht langsam ihre Lektion gelernt haben?

Wie versprochen wollte sie sich zusammennehmen und so biss sie sich reumütig auf die Lippe. „Es tut mir leid, Sir. Es war nicht meine Absicht, vorlaut zu sein."

„Interessant. Trotzdem muss ich Sie nun auffordern, umgehend Ihren Gemeinschaftsraum aufzusuchen. Das gilt für beide. Und glauben Sie ja nicht, dass wir es dabei belassen werden. Sie können sicher sein, dass Ihr Verhalten ein Nachspiel haben wird."

Hermine fluchte im Stillen vor sich hin, stets darauf bedacht, die Situation nicht noch einmal eskalieren zu lassen. Dann, ohne weiter dagegen anzukämpfen, ließ sie sich von Ginny davon schleifen.

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„Hast du gehört, wie er das gesagt hat?", fragte Ginny, als sie durch das Portrait der Fetten Dame kletterten.

Hermine schnaubte. „Genauso wie zuvor im Unterricht auch: Er hat es genossen, mich runterzuziehen."

Das Weasley-Mädchen schüttelte den Kopf. „Das meinte ich nicht. Für mich klang seine Antwort auf deine Frage eher so, als würde er vermeiden wollen, dass wir der Sache auf den Grund gehen."

„Wie kommst du nur darauf?"

Ginny seufzte. „Weil ich genug Zeit hatte, sein Verhalten zu analysieren. Während des letzten Schuljahres, als ihr auf der Flucht wart, habe ich einen ziemlichen Hass auf ihn entwickelt, das kannst du mir glauben. Du weißt ja, es war nicht sonderlich vergnüglich hier, als er Schulleiter war und die Carrows das Sagen hatten. Jedenfalls, als dann Harry mit der Wahrheit über Snape herausgerückt ist, wurde mir so einiges klar. Snape hat öfter versucht, uns davon abzuhalten, es noch schlimmer zu machen. Neville und die anderen Jungs haben immer wieder Aufstände verursacht. Doch meistens sind sie, wenn man bedenkt, dass wir von Todessern unterrichtet wurden, ganz glimpflich davongekommen. Und das war nur, weil Snape Dumbledore versprochen hatte, sich darum zu kümmern, uns zu schützen."

„Das hast du mir schon erzählt, Gin. Worauf willst du also hinaus?"

„Darauf, dass er wieder mal so gewirkt hat, als hätte er was zu verbergen. So, als würde er der Sache lieber selbst auf den Grund gehen, anstatt sie jemand anderem zu überlassen."

Irritiert starrte Hermine ihre Freundin an. „Und was soll das jetzt bedeuten?"

„Dass wir auf jeden Fall herausfinden müssen, was er im Schilde führt. Ist dir nicht aufgefallen, dass er es plötzlich ganz eilig hatte? Er hat uns einfach so gehen lassen, ohne uns zu bestrafen."

„Ja, weil er es vorzieht, einen langsam, Stück für Stück leiden zu lassen."

Ginny rollte mit den Augen. „Ich weiß, dass du sauer auf ihn bist, aber …"

„Was? Sauer? Das ist noch gar kein Ausdruck! Ich würde ihn am liebsten auf den Mond schießen!"

„Nicht jetzt, Hermine", bemerkte Ginny streng. „Also, wenn ich mich nicht komplett in ihm täusche, ist er in diesem Moment vermutlich schon längst auf den Weg in den Verbotenen Wald, um nachzusehen, was dort draußen vor sich geht. Das heißt also, wir haben keine Zeit zu verlieren, wenn wir ihm folgen wollen. Und das wollen wir ganz sicher, nicht wahr?"

Das Erstaunen auf Hermines Seite wurde immer größer. Sie war so in Aufruhr, dass ihr dabei gar nicht auffiel, dass sie plötzlich im Schlafsaal standen und im Flüsterton aufeinander einredeten.

„Und wie willst du das anstellen? Du kannst einem Spion nicht einfach mal so auf die Schliche kommen, Gin. Er ist zu gerissen, als dass er sich von uns austricksen lassen würde."

„Mag ja sein. Aber er hat das hier nicht."

Kaum dass sie ausgesprochen hatte, zog sie ein kleines Paket unter der Matratze hervor. Vollends entgeistert begriff Hermine, was ihre Freundin vorhatte. „Du hast Harrys Tarnumhang hier?"

Ginny nickte mit einem ehrgeizigen Funkeln in den Augen. „Und genau den werden wir jetzt ausprobieren."