Disclimer: Die Figuren meiner Fanfiktion gehören J.K Rowling und ich verdiene kein Geld damit.
Kapitel 3
Vampiere können beißen
Mit schweren Gliedern stapfte Hermine die letzten Treppenstufen zu ihrem Zimmer im Gryffindorturm hinauf. Den ganzen Tag hatte sie gelernt. Nach dem Unterricht ist sie noch in die Bibliothek gegangen und hattte gelernt. Bis Miss Prince irgendwann gekommen war und sie raus geschmissen hatte, weil es kurz vor der Sperrstunde war.
Endlich in ihren Räumen angekommen schmiss sie ihre Tasche in eine Ecke und schaffte es mit letzter Kraft sich ihren Schlafanzug anzuziehen. Sofort als sie in ihrem Bett lag fielen ihr auch schon die Augen zu und die Gryffindor war eingeschlafen.
An diesem Abend war es sehr kalt doch der Himmel zeigte kein einzigen Stern. Der Mond schien hell und vereinzelt waren Schreie der Eulen zu hören, die draußen nach Beute suchten. Hermine lag in ihrem Bett und welzte sich von der einen Seite auf die andere. Mit fest zusammen geprssten Augen krallte sie ihre Fingen in die Bettlaken. Krummbein war schon vor einiger Zeit vom Bett gesprungen.
Mit einem kurzen aber markerschütternden Schrei wachte Hermine aus ihrem schrecklichen Albtraum auf. Sie saß aufrecht in ihrem Bett und merkte erst jetzt, dass sie völlig durchgeschwitzt war.
Mit einem tiefen Seufzer stand das Mädchen auf und ging zu ihrem Kleiderschrank. Mit schnellen Handgriffen hatte sie ihr nasses Nachthemd ausgezogen und nurn ein cremefarbiges leichtes Nachthemd angezogen.
Was auch immmer ich jetzt mache, ich kann bestimmt nicht wieder einschlafen. Vieleicht lauf ich ein wenig durch die Gänge. Das letzte mal wurde ich zwar erwicht aber ich kann ja jetzt ein bischen besser aufpassen. Die alte Fledermaus wird ja wohl nicht schon wieder Aufsicht haben.
Als Hermine durch das Portre der fetten Dame in den leern, dunklen Gang trat, war es, als ob ein Stein von ihrem Herzen fiel. Das schlafende Schloss beruhigte sie doch immer wieder ungemein.
Nach einer Weile nahm Hermine ihre Umgebung gar nicht mehr war und wuste auch nicht so recht in welche Richtung sie lief. Nein, vielmehr war sie mit ihrem Traum beschäftigt, den sie nicht zum ersten mal hatte.
Ein Wald. Der Mond, die einzigste Lichhtquelle, zeichnete absurte Schatten auf den Waldboden. Es fegte ein leichter Wind durch die Blätter der Bäume und erschuf somit ein Geräusch, das Meeresrauschen gleich kam. Es war kalt und vereinzelt raschelte und bewegte sich mal ein Busch oder es war von weiter weg ein Ästeknacken zu hören.
Doch dies alles nahm Hermine nicht wahr, denn sie war vielmehr damit beschäftigt, wegzurennen. Immer wieder schlugen ihr kleine Äste ins Gesicht und manchmal knickte sie auch mit ihrem Fuß um, was höllisch weh tat. Mit zerwühlten Haaren schaute sie sich immer mal wieder um und schleuderte ziellos Flüche hinter sich in die Dunkelheit. Es war still, kein Geräusch außer die hektschen Schritte der Gryffindor. Es schein so als ob dieser Wald kein Ende hätte. Hermine hatte Todesangst. Sie wurde verfolgt. Von wem, weis sie nicht. Sie weis nur, dass sie rennen muss und sich nicht erwischen lassen darf.
Doch plötzlich lag ein rießiger Stein im Weg von Hermines Flucht und dadurch, dass sie ihn erst zu spät sah, stolperte sie und fiel. Mit den Kniehen voran knallte Hermine auf den Boden und konnte ein schmerzverzertes Keuchen nicht unterdrücken. Regungslos lag das Mädchen auf dem Boden und lauschte den immer näher kommenden Schritten. Plötzlich Stille. Kein Geräusch durchbrach die Dunkelheit. Hermine glaubte der Fremde sei verschwunden, doch da hatte sie sich getäuscht.
Ein plötzlicher Luftzug und ein lautes ein und ausatmen lies Hermine zusammen schrecken. Mit kriechenden Bewegungen versuchte sie sich über den Waldboden zu robben, doch der Fremde hielt sie plötlich am Arm fest. Hermine versuchte sich zu wehren, sie trat und schlug um sich, doch immer wieder erwischte sie das leere. Völlige Dunkelheit umgb sie. Ein leises "Lumos" war zu hören.
Doch kurz bevor Hermines Augen sich an das plötzliche Licht gewöhnen konnte und ihren Fremden erkennen konnte, war sie wieder einmal schweißgebaded aufgewacht.
Wer ist dieser Fremde? Fragte sich Hermine.
Doch ehe sie den Gedanken weiter nachgehen konnte, wurde sie harsch unterbrochen.
"Sie wollen einfach nicht dazu lernen Granger!"
Diese Stimme würde sie einfach überall erkennen. Sie wusste wer hinter ihr stand und sie warscheinlich mit einen süffisantischen Grinsen anstaarte. Langsam drehte sich Hermine um und erkannte erst jetzt wo sie sich befand.
Mit offenem Mund musste sie erstaunt feststellen, das sie sich in den Kerkern von Hogwarts befand.
Warum um Merlins Bart haben mich meine Beine ausgerechnet zu der Oberschlange geführt?
Diese Frage brachte das Mädchen so sehr aus der Bahn, dass sie für nur einen Kurzen Moment Snape vergass. Der jedoch, wollte eine Antwort von Hermine haben.
"Miss Granger, hatt es Ihnen die Sprache verschlagen oder was?" Seine Stimme triefte nur so vor Hohn.
Jetzt schaute sich Hermine ihren Gegenüber genauer an.
Snape lehnte mit der Schulter an der Wand. Komischerweise trug er keinen Umhang, der ihn sonst noch furchteinflösender wirken lässt. Nein, er trug nur seine übliche schwarze Hose und seinen schwarzen Gehrock. Die Arme vor der Brust verschränkt und mit einem so herablassendem Grinsen im Gesicht, das die Griffindor nur noch wütender werden lies, beobachtete er jede Bewegung, die seine Schülerin tat.
Eben diese stellte sich nun ebenfalls mit verschrenkten Armen und weit vor gestrecktem Kinn in voller Größe vor ihn, kratzte all ihren Mut zusammen, den sie noch in dieser Nacht besaß und antwortet:
"Nein Sir, ich bin wohl noch fähig eine Antwort zu geben. Das müssten sie doch wohl am besten wissen. Sie unterrichten mich ja nun schon seit 7 Jahren. Auch sie haben ja sicherlich schon bemerkt das ich immer eine Antwort parat habe. Außerdem fragte ich mich nur gerade ob es ihnen wohl immernoch Spaß macht, Nachts in der Dunkelheit durch die Gänge zu laufen und wenn mögich irgendwelche Schüler zu erschrecken."
Leise setzte sie noch dazu, in der hoffnung, das es ihr Gegenüber nicht hört:
"Jetzt weis ich auch weshalt sie ihren Spitznamen verdient haben!"
Mit Genugtuung beobachtete Hermine, wie dieses schäbige Grinsen mit jedem Wort, das sie sagte aus seinem Gesicht wich. Doch konnte Hermine eindeutig die Wut in seinen Augen aufblitzen sehen. Seine rechte Augenbraue schnellte in die Höhe und seine Hände ballten sich zu Fäusten. Wie ein Raubtier, das seine Beute beobachtet schubste er sich leicht von der Wand ab und kam ganz langsam auf das Mädchen zugelaufen. Die schwarzen Augen bohrten sich tief in die braunen von Hermine.
Diese sackte ein klein wenig in sich zusammen, als ihr erst jetzt wieder bewust wurde, wie groß ihr Lehrer doch eigentlich war und was sie gerade von sich gegeben hatte. Doch sie gab ihm nicht die Genugtuung, jetzt vor ihm auf den Boden zu fallen und um Verzeihung zu bitten.
"Ach ja, ist das so?" Sein Oberkiefer war fest auf seinen Unterkiefer gepresst und bei genauerem hinhören rieben seine Zähne sogar aufeinander. Seine Halsschlagader pulsierte gefährlich schnell. Die paar Worte, die seine Satz beinhalteten sagte er mit fast keiner Bewegung seiner Lippen, doch diese paar Wörter tragen soveil Schärfe und Wut mit sich, dass sie wie ein Peitschenschlag durch die Luft hallten, an den Wänden abprallten und direkt in Hermines immernoch standhaften Gesichtsausdruck einschlugen.
"Ja Sir!" Sagte diese mit leicht zittriger aber trotzem noch standhafter Stimme.
"Durchaus ist mir nicht etfallen, das sie denken, dass sie auf alles eine Antwort haben. Der Finger, der ununterbrochen in meinem kostbaren Unterricht an der Decke klebt, ist ja wohl kaum zu übersehen..."
"Trotzdem ignorieren sie mich ständig und nehmen andere Mitschüler anstadt mich dran!" gab das Mädchen trotzig zur Assage.
"Unterbrechen sie mich nie wieder!..." schleuderte er ihr ins Gesicht. Dabei flogen kleine Spucketröpchen in das Gesicht von Hermine.
"...Also, sie denken zumindest, dass sie alles wüssten, doch auch andere der Dummköpfe in ihrer Klasse sollten die Möglchkeit bekommen den Schwachsinn zu äußern, von dem sie glauben es sei richtig. Außerdem sind sie eine Besserwisserin und können keine Kretik von anderen vertragen. Selbst wenn sie zu allem und jedem eine Antwort haben, heißt das noch lange nicht, daß das auch richtig ist, was sie sagen."
Snape war inzwischen schon um sie herum getreten und stand nun hinter Hermine. Die Gryffindor aber blieb wie angewurzelt stehen. Wärentdessen das Oberhaupt der Slytherins um Hermine herum trat, sprach er mit leiser bedrohlicher Stimme weiter.
"Nun Miss Granger, außerdem bin ich mir durchaus bewust was diese kleinen Schwachköpfe von mir sagen..." er machte eine kleine Pause und das nächste was Hermine spürte, war ein leichtes ein und aus atmen direkt neben ihrem Ohr. Es roch plötzlich nach Kräutern gemischt mit einem Geruch, den Hermine nicht kannte. Ohne darüber nachzudenken atmete Hermine einmal tief ein. Plötzlich raunte er ihr ganz nah neben ihrem Gesicht:
"...doch seien sie gewarnt Granger, wenn man Fledermäuse zu sehr reizt, dann können sie auch hin und wieder mal zubeißen, und das nicht nur einmal!"
Mit diesen Worten richtete sich Snape wieder zu seiner vollen Größe auf und trat von seinem "Opfer" weg.
Mit einer beeindruckender Drehung ging Snape in die Richtung, aus der er gekommen war. Doch bevor er vollkommen in der Dunkelheit verschwunden war, drehte sich der Tränkemeister noch ein zweites mal um und schaute Hermine so tief in die Augen, dass sie dachte, er schaue ihr direkt auf ihre Seele. Ein paar Haarstränen fielen ihm ins Gesicht. Doch die Gryffindor konnte sein süffisantisches Grinsen und das glitzern in seinen Augen trotzdem sehen.
Mit nun wieder lauterer, für ihn typischer Lehrerstimme, durchbrach er noch ein weiteres mal die Stille der Gänge.
"Achso, und Miss Granger, sie werden sich übermorgen Abend um 8 Uhr, pünklich! bei mir im Büro einfinden, damit ich ihnen ihre..." er musterte sie von oben bis unten.
"... Strafe sagenn kann. Nun..." er zog eine Augenbraue in die Höhe.
"... werden Sie sich aber auf direktem Wege erneut in ihr Schlafsaal begeben und Miss Granger, passen sie auf die bösen dunklen Fledermäuse auf. Ich wünsche ihnen noch eine angenehme Nacht!"
Mit diesen Worten drehte er sich erneut um und lies eine vor Wut kochende Hermine zurück.
Aus der Dunkelheit des Ganges hörte das Mädchen zu allem überfluss auch noch ein vor Freude trotzendes:
" 30 Punkte abzug von Gryffindor!"
Auf Hermines ganzen Körper hat sich eine Gänsehaut breit gemacht. Wie versteinert stand sie noch an der selben Stelle, der Mund offenstehend vor Erstaunen und die Hände inzwischen schmerzhaft zu Fäusten geballt.
Wie kann er es nur wagen? Diese Frage regte Hermine so auf, das sie den kurzen aber doch lauten Aufschrei vor Wut nicht unterdrücken konnte.
Ich hasse ihn! Wie kann man nur so ein Bastard sein? Verfluchte alte Fledermaus! Was hatt er da über Vampiere gesgt? Ich soll mich nicht beißen lassen. Das ich nicht lache!
Mit zielstrebigen Schritten ging die Gryffindor zurück zu ihrem Turm. Sie wollte es nicht darauf ankommen lassen, dieser Schlange ein zweites mal zu begegnen. Mit Wucht schmiss Hermine das Bild der fetten Dame zu, als sie hindurch gestiegen war. Diese beschwerte sich auch gleich. Doch Hermine achtete nicht darauf. In ihrem Kopf ging sie so ziemlich alle Schimpfwörter durch, die sie nur kannte und brachte sie mit ihrem Zaubertränkelehrer in Verbindung.
In ihrem Zimmer angekommen, konnte Hermine erst recht nicht mehr schlafen. Aufgebracht lief sie hin und her. Mit den Händen hinter dem Rücken ineinander verkrampft oder mal wild herum fuchtelnd beschwerte sich die Gryffindor. Der einzigste, der dies anhörte war ihre Katze, die auf dem Bett saß und das Geschehen gespannt beobachtete.
Die ganze restliche Nacht fand das Mädchen keine Ruhe und keinen Schlaf mehr.
Was sie allerdings nicht wusste, ist das ein paar Stockwerke tiefer gerade ebenso ein aufgebrachter Tränkemeister in seinen Räumen hin und her lief und versuchte sich die Frage zu beantworten, die ihm kurz nach dem geschehen durch den Kopf ging.
Wie bei Merlins Bart kam ich auf die Idee soetwas zu einer meiner Schülerinen zu sagen?
