Disclimer: Die Figuren meiner Fanfiktion gehören J.K Rowling und ich verdiene kein Geld damit.

Die erste Nacht

Kapitel 8

Hermine rannte mal wieder vor ihrem fremden Verfolger davon. Sie stolperte und wollte weg kriechen, doch sie wurde fest gehalten. Mit Armen und Beinen wehrete sich sich und diesmal traf sie auch mehrmals etwas weiches. In den vorherigen Träumen traf sie immer nur ins Nichts. Weit entfernt konnte Hermine eine Stimme hören. Das war ungewöhnlich, denn sonst war immer nur sie zu hören.
"Hören sie auf damit! Miss Granger wachen sie auf."
Doch sie wollte nicht. Noch immer wehrte sie sich mit den Händen. Die Stimme schrie sie inzwischen an, doch sie war immer noch nur aus der ferne zu hören.
"Wachen sie auf!"
Das alles schien nichts zu nützen. Doch bei dem nächsten Satz fand Hermine in die Realität zurück.
"Hermine, wachen sie entdlich auf."
Die Gryffindor hörte endlich auf sich zu wehren. Sie begriff, dass das alles nur mal wieder ein Traum war. Doch etwas war komisch. Sie konnte ihre Hände und Füße nicht bewegen. Die Augen immer noch geschlossen überlegte sie, ob sie immer noch träumte.
"Haben sie sich jetzt endlich beruhhigt?"
Hörte sie eine tiefe Stimme nahe bei sich sagen. Langsam öffnete sie die Augen und ihr stockte der Atem.
Snape saß mit seinem ganzen Körper auf ihr und hielt mit seinen Füßen ihre Beine fest und mit seinen Händen ihr Arme. Sein Atem ging schwer. Seine Haare waren zerwühlt und seine Augen blickten tief in die von Hermine. Auf der rechten Wange war ein roter Handabdruck zu sehen.
War ich das etwa?
Keiner von beiden sagte auch nur ein Wort. Außer das schwere atmen von beiden war nichts zu hören. Sie staarten sich nur in die Augen. Mit nun leiser aber doch noch kräftiger Stimme, sprach Snape nach ein paar Minuten Hermine erneut an.
"Haben sie sich nun beruhigt?"
Mehr als ein kurzes Kopfnicken brachte Hermine nichts zu stande.
Währenddessen der Slytherin sich langsam von Hermine erhob, unterbrachen sie nicht den Blickontakt. Leise sprach er auf die Gryffindor ein.
"Es ist schlimmer, als ich angenommen hatte. Ich muss den Trank so schnell wie nur möglich brauen. Aber eins muss ich ihnen lassen, sie haben ein paar heftige Schläge und Tritte."
Mit hochgezogener Augenbraue schaute er auf Hermine runter, die bewegungslos und mit weit aufgerissenen Augen zu ihm auf schaute.
Ohh man, das ist alles so peinlich!
"Professor, es tut mir wirklich leid wenn ich sie verletzt habe."
Nebenbei stand Hermine auf und stellte sich direkt vor Snape. Sie schaute auf seine Wange und musterte ihn von oben bis unten. Außer der Wange musste sie noch sein Bein erwischt haben, denn er stand nicht gerade da und belastete nur das eine Bein. Ihre Augen wanderten wieder höher und trafen direkt die die schwarzen Abgründe von Snape.
Stille breitete sich erneut aus. Keiner sagte auch nur ein Wort. Bis Snape sich plötzlich mit einem Ruck von der Stelle bewegte und einge Meter von Hermin weg trat. Bervor der Zaubetrankmeister die Stille mit einer leise, rauen Stimme zerbrach, räusperte er sich.
"Machen sie sich nicht läcerlich Miss Granger, als ob sie mir weh tun könnten. Sie sollten sich wieder hinlegen und weiter schlafen. Die nächsten Nächte werden nicht gerade erholsam werden. Ruhen sie sich aus."
"Ja, ja das sollte ich tun."
Antwortete Hermine und schaute ihn fagend an. Er hingegen hatte wieder seine undurchdrngliche Maske aufgesetzt. Keine Emotion konnte man in seinem Gesicht erkennen.
Habe ich mich getäuscht oder habe ich gerade eben wirklich ein wenig verwirrtheit in seiner Stimme gehört?
Mit einem leichten Nicken senerseits bewegte er sich langsam in richtung Tür. Hermine lag inzwischen wieder auf der Couch. Doch sie wusste nicht so recht wieso, aber sie wollte nicht alleine sein. Selbst wenn es Snape war, sie konnte nicht alleine sein. Mit einem kurzen schwenkers seines Zauberstabs, löschte Snape die Fackeln an der Wand und der Raum wurde in föllige Dunkelheit getaucht. Bervor allerdings die Tür zu fiel, stellte Hermine eine Frage ins Nichts an Snape.
"Können sie nich hier beiben? Ich kann jetzt nicht alleine sein. Bitte."
Es trat mal wieder Stille ein. Doch Hermine wusste, auch ohne das sie ihn sehen konnte, dass er gerade einen inneren Kampf kämpfte. Sollte er oder sollte er nicht da bleiben? Nach ein paar Minuten war die in schloss fallende Tür zu hören.
Das hätte ich mir ja auch denken können. Warum sollte er auch bei einer Besserwisserin wie dir bleiben?
Doch ehe Hermine weiter denken konnte, spürte sie einen Luftzug neben sich, gefolgt von einem leisen Rascheln.
"Sie werden jetzt schlafen!"
Sie drehte sich auf die Seite und kuschelte sich in die dicke Decke. Sie machte die Augen zu und kurz bevor sie wieder eingeschlafen war, rutschte ihr dann doch noch etwas raus, was sie eigentlich nur denken wollte.
"Danke." war es ganz leise aus der Dukelheit zu hören.