Disclimer: Die Figuren meiner Fanfiktion gehören J.K Rowling und ich verdiene kein Geld damit.

Kapitel 9

Der erste Tag nach der ersten Nacht

Nachdem Hermine das zweite mal eingeschlafen war, schlief sie die ganze restliche Nacht ohne zwishenfälle durch. Am nächsten Morgen streckte sie sich erst einmal und öffnete dann ganz langsam die Augen. Sofort fluteten haufenweise Fagen ihr Gehirn.
Warum ist er zurück gekommen?
Wo hat er geschlafen?
Wieso saß er auf mir als ich aufgewacht bin?
Hat er noch mehr getan?
Wie habe ich ihn verletzt?
Wo ist er jetzt?
Denn nun konnte Hermine nur noch seinen Umhang sehen, der unüblcherweise zusammengeknüllt auf dem Sessel lag.
Vielleicht ist er ja auch schon gegangen.
Mit noch halb geschlossenen Augen, setzte sich Hermine gerade auf. Ihr Rücken tat weh, durch die Couch und sie war tod müde. Ihr Kopf tat weh, denn sie versuchte die vielen Fragen, die sich gebildet hatten, zu unterdrücken. Nachdem sie es ein paar Minuten versucht hatte und ihre Kopfschmerzen nur noch schlimmer wurden, gab sie sich endlich ihren Gedanken hin. Langsam stand die Gryffindor auf und schritt mühsam in Richtung Bad. Dabei kreisten ihre Gedanken ununterbrochen um ihren Lehrer.
Ich frage mich wann er heute morgen aufgstanden ist und ob er den Trank schon gebraut hat. Das war letzte nacht echt peinlich, der Moment in dem...
"Granger!"
Es klang mehr wie ein wütender Aufschrei, als die laute Aussprache ihres Nachnamens. Hermine hatte inzwischen die Badetür aufgemacht und war vor das Waschbecken getreten. Als sie nun in den Spiegel vor sich sah, konnte sie nun ihren Zaubertranklehrer in der Dusche stehen sehen, nur bekleidet mit einem Handtuch. Der Dampf des heißen Wassers hatte den Spiegel leicht beschlagen lassen, doch Hermine konnte immer noch den Köper des Mannes sehen, der sie nun wütend anfunkelte.
"Wenn es ihnen nichts ausmachen würde, dann bitte ich sie, das Bad zu verlassen und noch wenigstens ein paar Minuten zu warten, bis ich fertig bin. Es reicht schon wenn sie eine Woche meine Wohnung belagern, da möchte ich wenigstens noch ein bischen Privatsphäre geniesen. Und jetzt, verschinden sie!"
Gegen Ende seines Vortrages, wurde seine Stimme immer lauter. Mit weit aufgerissenen Augen eilte Hermine so schnell ihre Beine sie trugen aus dem Bad. Nun war sie hell wach. Doch sie kam nicht drum herum, sich das Bild erneut in den Kopf zu rufen, wie Snape in der Dusche stand.
Eins muss man ihm lassen, er hat einen echt guten Körper... Was denkst du dir da eigentlich? Das ist Snape von dem du gerade so denkst!
Ihr wurde leicht übel, als sie sich bewust wurde, das sie gerade ihren verhassten und allseits unbeliebten Tränkemeister fast nackt gesehen hatte.
Leichenblass saß sie auf der Couch und staarte ins Leere.
Und das am ersten Tag...
Es dauerte noch etwa 10 Minuten, bis sie dir Tür hörte und darauf Schritte, die sich näherten.
"Wie können sie es nur wagen? Haben sie Kind denn nichts besseres zu tun, als ausgerechnet dann ins Bad zu kommen, wenn Erwachsene Leute gerade ihre Privatsphäre haben wollen? Soll ich das nächste mal auch ins Bad kommen, wenn sie gerde duschen, dann können wir eine kleine Party feiern?"
Seine Stimme betonte ganz besonders die Wörter "Kind" und "erwachsene". Seine Harre waren noch nass und klebten somit rechts und links an seiner Wange. Die rechte Wange hatte eine leichte blaue Färbung angenommen. Hermine war jetzt sauer.
Ich lasse mir das nicht gefallen!
"Ach glauben sie ich schaue ihnen etwas ab?Und außerdem hat es ihnen letzten Morgen auch nicht gestört, dass ich ihrer Meinung nach ein Kind bin,als sie so schnell aus der großen Halle verschwunden sind. Vorher natürlich den Umhang um sich gewickelt, damit man ihnen nicht ansieht, dass ihnen wohl gefallen hat was sie gesehen haben. Es war auch nicht meine Idee hier her zu kommen und ihnen hat es gestern abend auch nicht viel ausgemacht sich einfach auf mich drauf zu setzen."
Die Farbe, die vorher aus Hermines Gesicht gewichen war, ist nun zurück gekehrt. Snape stand nur da und wurde noch wütende als vorher. Seine Augen bohrten sich in die von Hermine, die mit hervorgestreckten Kin und den Armen an der Hüfte vor ihm stand.
"Wenn wir schon von letzten Morgen sprechen... So etwas hätte ich ihnen wirklich nicht zugetraut. Und wenn sie mir schon so eine Vorführung liefern, warum sollte es mir dann nicht gefallen? Was gestern abend betrifft, können sie sich sicher sein, das ich sie keines wegs angerührt habe. Ich wollte sie lediglich davor schützen sich selbst zu verletzen."
Seine Stimme war leise. Ein süffisantisches Grinsen hatte sich auf seine Gesicht gelegt. Hermine hingegen stand mit offenen Mund vor ihm. Sie staunte.
"Sie sollten sich vorher überlegen was sie sage, Granger. So liefern sie viel zu viel Angrifsfläche und man kann sie fertig machen sobald sie ausgesprochen haben. Übrigend, das Bad ist jetzt frei."
Verzweifelt suchte sie nach einem Rückschlag. Snape stand nun siegessicher vor ihr und musterte sie von oben bis unten.
Mit einem lauten Schnaupen drehte sich Herminen um und ging ins Bad. Sie versuchte ihre Tränen weg zu blinseln, die sich in ihren Augen gebidet hatten, doch der Versuch war vergeblich. Kaum war die Tür hinter ihr ins Schloss gefallen, weinte sie drauf los. Nach ein paar Minuten hatte sie sich wieder beruhigt und ging duschen. Vorher allerding versiegelte sie die Tür noch magisch, damit Snape seine Drohung nicht wahr machen konnte und dann eine "Party" mit ihr im Bad feiern konnte.
Eine halbe Stunde später stand Hermie fertig angezogen im Wohnzimmer. Sie trug eine weiße Bluse und dazu eine dunkelblaue Jeans. Ihre Haare hatte sie zusammen gebunden.
Vor ihr saß Snape an einem kleinem Tisch und hatte den Tagesprofeten in der Hand. Der Tisch war reichlich gedeckt und an einem freien Platz stand ein noch unberührter Tellen und Besteck. Hermine setzte sich hin und fing an sich ihren Tost mit Butter zu beschmieren. Ganz plötzlich klappte Snape seine Zeitung zusammen und sah Hermine an. Diese bemrkte den Blick und lies von ihrem Tost ab. Die Arme vor der Brust verschränkt blitzte sie Snape an.
"Ich werde jetzt in meine Labor gehen und den Trank vorbereiten. Dazu werde ich den ganzen Tag brauchen. Sie werden hier nichts und ich meine rein gar nichts anfassen. Haben sie mich da verstanden?"
Hermine antwortete nicht. Sie staarte ihn einfach nur weiterhin an.
"Da sie offensichtlich ihre Sprache verloren haben werde ich jetzt gehen."
Er trank seine Tasse mit einem Schluck aus und stand dann auf. Bevor er das Zimmer verlies, schaute er noch einmal Hermine mit einer hochgezogenen Augenbraue an und ging dann entgültig das Zimmer. Die Gryffindor atmete erleichtert aus.
Das wurde ja auch langsam Zeit, dass er geht. Ich hätte in seiner Gegenwart kein Bissen essen können. Ich glaube mir wäre alles wieder hoch gekommen.
Lange saß sie noch am Tisch und überlegte mehr, als das sie aß.
Was soll ich denn jetzt machen?
Schnell kam ihr eine Idee und sie stand auf und ging zu ihrem Koffer. Dort holte sie ihr Notizheft, eine Feder und Tinte und stapelweise Bücher herraus.
Den ganzen Tag verbrachte sie damit, Bücher zu lesen und sich ab und zu Notizen zu machen. Hermine dachte nicht mehr an die Zeit.
Als dann Abends die Tür aufging, bekam dass das Mädchen nicht mit. Sie war zu tief in einem Buch versunken. Erst als sie ein lautes ausatmen hörte, als Snape sich ihr gegenüber auf den Sessel nieder lies, schreckte sie aus ihrer Lesestaare auf.
"Und, konnten sie den Trank erfolgreich herstellen?"
"Was denken sie denn? Ich trage nicht umsonst den Titel Tränke MEISTER."
Hermine verdreht die Augen und schlug ihr Buch zu. Sie setzte sich im Schneidersitz hin und schaute ihn auffordernd an. Er hingegen verdrehte genervt die Augen und setzte sich gerde auf.
"Ja der Trank war erfolgeich. Sie werden ihn heute Abend zu sich nehmen. Ich werde hier bleiben und aufpassen, das alles gut geht. Ihr Gehirn wird versuchen, das erlebte zu verarbeiten."
"Was kann den alles schief gehen, das sie so aufpassen müssen und ich für eine ganze Woch hier unten eingespert bin und nicht auch alleine bei mir schlafen darf?"
"Der Trank wurde noch nicht ausreichend getestet, doch bei manchen führte er dazu, dass die Betroffenen anfangen zu schlafwaneln, oder wie sie letzte Nacht, um sich zu schlagen. Bei manchen, war es auch so schlimm, das sie Anfälle bekommen haben und man denjenigen dann sofort ein Gegenmittel verabreichen muss."
"Das hört sich ja nicht gerade gut an." Murmelte Hermine vor sich hin und wurde immer kleiner während Snapes Vortrag.
"Nein dieser Trank ist auch nicht gerade ungefährlich, deswegen hat Minerva sie mich auch aufgezwungen."
"Glauben sie etwa ich finde es toll eine Woche mit ihnen eigespärt zu sein?"
"Nein."
"Also gut, dann wissen sie ja wenigstens was ich von dem alle hier halte. Und wann muss ich den Trank einnehmen?"
"Jetzt."
"Was? Warum denn jetzt schon?"
"Weil sie erst einml lange schlafen werden und sie voraussichtlich erst morgen mittag wieder erwachen werdenen. Morgen Abend müssen sie dann das alles wiederholen und so bleiben wir immer im Zeitplan."
Snape zog eine kleine Runde Flasche aus seiner Tasche und schob sie über den Tisch zu Hermine. Diese schaute diese nur ungläubig an und sagte erst einmal nichts dazu. Nach einer Weile meldete sie sich schließlich doch zu Wort.
"Also gut ich mach mich fertig und dann werde ich dieses Zeug nehmen."
Mit diesen Worten stand sie auf und verlies das Zimmer. 10 Minuten später kam sie wieder. Nur einem Nachthemd bekleidet, gin sie zu Couch, legte sich hin und nahm die Flasche in die Hand. Sie öffete den Verschluss und schaute zu Snape. Der saß immernoch in dem Sessel und schaute Hermine an.
"Auf schöne Träume."
Sie prostete Snape kurz zu und schüttete die Flüssigkeit anschließend in einem Zug runter. Es war ein ziemlich biterer Geschmack und Hermine verzog angewiedert das Gesicht. Von Snape war ein kurzes Lachen zu hören. Hermine konnte ihren Ohren kaum glauben. Es war so kurz, dass sie sich fragte, ob es real war. Nach kurzer Zeit wurden ihre Augen schwer. Sie legte sich hin und schlief anschließend sofort ein.