Disclimer: Die Figuren meiner Fanfiktion gehören J.K Rowling und ich verdiene kein Geld damit.

Endlich vorbei?

Kapitel 12

Als Hermine diesmal einschlief, träumte sie zwar ebenfalls ihren Traum, doch dieses mal nur ein mal:
Hermine rannte. Der Mond schien durch die Äste der Bäume. Der Weg war fast nicht zu erkennen. Die Schritte hinter ihr wurden immer lauter. Doch das einzigste was Hermine wahr nahm, war ihr schneller Atem, der sih in der Luft abzeichnete. Der Wald schien endlos lang zu sein. Es gab kein Ende. Plötlich spürte sie einen stechenden Schmerz in ihrem Fuß. Sie stopte aprubt und fiel auf den Boden. Das Laub federte ihren Sturz leicht ab, dicher tat aber immer noch höllisch weh. Hermine versuchte über den Boden weg von dem Fremden, der sie verfolgte zu robben, denn sie konnte nicht mehr aufstehen. Doch es klappe nicht so recht, also blieb sie liegen und versuchte sich ruhig zu verhalten, was angesichts ihres schnellem atmens nicht funkionierte. Es wurde leise. Die Schritte waren verklungen und Dunkelheit umgab das Mädchen. Plötzliches ein und aus atmen neben Hermines Ohr, lies die Gryffindor zusammenschrecken und sich wehren. Mit Füßen und Händen schlug die um sich, doch sie trag immer wieder nur ins Nichts. Der Fremde hielt sie fest. Sie konnte sich nicht bewegen. Wieder eimal wurde es still. Eine plötzliche Stimme peitschte durch die Luft.
"Lumos"
Doch diesmal konnte Hermien ihren Fremden sehen. Der Mund stand ihr offen vor staunen. Es war Severus Snape.
"Was...wie...warum...?" Stotterte Hermine vor sich hin, doch Snape unterbrach sie harsch.
"Jetzt ist keine Zeit für Erklärungen. Hör mir jetzt genau zu Hermine! Lucius Malfoy ist nicht weit entfernt. Er verfolgt dich und soll dich im Auftrag des dunklen Lordes töten. Du musst aber so schnell wie nur möglich zu Potter. Er braucht dich in diesem Moment. Ich werde Lucius aufhalten und dann nachkommen. Potter darf diesen Kampf nicht verlieren!"
Er war mit seinem Kopf direkt über ihrem. Fest schaute er ihr in die Augen und sprach mit eindringlicher und fester Stimme. Hermine erkannte, das er seine übliche Maske nicht auf hatte. Das alles war zu viel für sie. Sie verstand nichts mehr. Doch trotz der Verständnislosigkeit, nickte sie. Was aber völlig unerwatet kam, war dass Snape ihr dann aufmunternd zu lächelte. Es bedeutete soetwas wie:
Du wirst das schon schaffen!
Von der einen Sekunde zur anderen war Snape aufgestanden und schaute Hermine dabei zu, wie sie es ihm gleich tat. Von weiter Ferne waren Schritte zu hören.
"Du musst jetzt gehen! Schnell!" Sagte Snape nun etwas lauter.
Hermine rannte erneut los, allerdings diesmal in die andere Richtung. Ein Fuß vor den anderen setzte sie auf das raschelnde Laub. Völlig Gedakenlos setzte sie ihren Weg fort, bis sie helle Lichtblitze und laute Stimmen hinter sich hörrte.
Snape!
Aprubt blieb sie stehen und lauschte den Flüchen, die weit hinter ihr abgefeuert wurden. Die meisten kannte sie, doch manche waren völlig neu. Sie wollte sich nicht vorstellen, was diese Flüche alles bewirken könnten. Ein Lauter Schrei einer Männerstimme liesen Hermine usammen schrecken.
Soll ich zurück gehen und ihm helfen? Ist ihm was passiert? Nein ich muss Harry helfen. Er hat mich dafür beauftragt. Ihm wird es schon gut gehen!
Auf dem ganzen Weg bis zur Schule, wiederholte sie dies in ihrem Kopf.
Ihm geht es gut! Ihm geht es gut!
Doch dann konzentrierte sie sich wieder auf ihren besten Feund und den Kampf, der gerade vor ihren Augen stad fand.
Ich muss helfen!
War das einzigste das sie noch dachte, bis sie ihren Kopf ausschaltete und sich in die Menge mischte,um mit zu kämpfen.
Plötzlich wurde es alles schwarz und Hermin merkte, wie sie langsam wieder in die realität zurück fand. Sie schlug die Augen auf und nahm als erstes war, dass es draußen noch Nacht war. Im Kamin brannte ein Feuer und ihr gegenüber, sie beobachtend, saß Snape.
Hermine richtete sich auf und setzte sich im Schneidersitz hin. In dem Kopf des Mädchens ging es gerade drunter und drüber. Fagen über Fragen hatten sich gebildet. Doch so wie es schien konnte keine beantwortet werden.
Was ist mit diesem Mann, der immer mehr Fragen in meinem Kopf aufwirft?
"Der Trank hat gewirkt."
Verwirrt schaute sie ihn an und brauchte erst ein paar Minuten, bis sie begriff, was er meinte.
"Woher wissen sie das?"
"Sie sind schon mitten in der Nacht aufgewacht, obwohl sie noch bis mittags hätten schlafen müssen, wenn der Trank nicht funktioniert hätte."
"Ohh!" War das einzigste was Hermine zusatande brachte. Noch immer konnte sie ihre Gedanken nicht klar ordnen.
Eine lange Zeit der Stille folgte, in denen jeder seinen Gednken nachging. Die Stille war nicht unangenehm. Als Hermine ihre Fragen fast geordnet hatte und ein Muster gefunden hatte, wurde sie erneut von Snape unterbrochen.
"Sie haben vom Krieg geträumt." Stellte er trocken fest.
"Woher...?"
Wie kann er das wissen?
"Sie haben im Schlaf geredet."
"Ohh." War erneut ihre Antwort.
Was hatt er alles mitbekommen? Habe ich etwas gesagt, was er eigentlich nicht wissen sollte?
"Wieso haben sie das getan?" Fragte Hermine wie aus dem nichts.
"Wie darf ich das verstehen?" Gab Sanpe verwirrt zurück.
"Ninja, ich hatte immer wieder den selben Traum. Ich rannte durch den Wald und wurde verfolgt. Ein Stein oder sonst etwas brachte mich zum stolpern und ich landete unsamft auf dem Boden. Es war dunkel, deswegen konnte ich den Fremden nie sehen, der mich immer verfolgte und der mich dann fest hielt. Er sprach dann ein "Lumos" und kurz bevor ich ihn sehen konnte, wachte ich jedes mal auf. Das passierte jede Nacht und danach konnte ich nicht mehr einschlafen, weswegen ich auch Nachts durch die Gänge gelaufen bin. Doch heute, heute war es anders. Ich habe weiter geträumt. Der Fremde, der mich verfolgt hat, dass waren Sie. Sie haben mich zu Harry geschickt um ihm zu helfen und haben dafür Lucius Malfoy aufegahlten, der mich töden sollte. Sie haben gegen ihn gekämpft. Doch als ich dann bei der Schlacht ankam und mit kämpfte, war mein Traum zu Ende. Jetzt weis ich selber nicht, was real ist und was eine Ausgeburt meiner Fantasie ist. Ich weis nur, dass ich zuvor noch nie so verwirrt war. Außerdem weis ich noc hnicht einmal warum ich ihnen das alles erzähle."
Während des redens sammelten sich Tränen in Hermines Augen. Sie liefen ihre Wange runter, doch es war kein Schluchzen von ihr zu hören. Ihre Stimme blieb standhaft. Hermine staarte ins Leere. Snape schaute sie nur an. Keine Regung war in seinem Gesicht zu erkennen.
Was denkt er jetzt nur von mir? Ich hätte einfach meinen Mund halten sollen.
Mit einem plötzlichem Ruck stand der Tränkemeister auf und stelte sich vor sein Fenster. Mit hinter dem Rücken verschränkten Armen, schaute er in die dunkle Nacht nach darßen.
"An was können sie sich noch von dem Krieg erinnern, Miss Granger?"
Was soll den die Frage bedeuten?
Doch als Hermin genau darüber nach dachte, stellte sie fest, das ihre Erinnerung an den Krig erst anfing, als sie komischerweise ein bischen entfernt von den anderen die Schlacht saß. Sie fühlte sich zu diesem Zeitpunnkt leer. Völlig entkräftete. Ihre Beine Zitterten und sie konntenicht aufstehen. as Duell zwischen Voldemord und Harry bekam sie zwar mit, doch nur von weitem. Spätter hatte McGonagall sie geholte und ihr geholfen zurück in die Schule in die Krankenstation zu kommen. Doch was geschaf davor? Bildfetzen bildeten sich in ihrem Kopf von hellem Licht. Doch sie konnte sich nicht erinnern.
"Ich... ich weis es nicht. Meine füheste Erinnerung habe ich erst, wie ich vor der Schlacht stehe oder sitze? Jedenfalls konnte ich nicht alleine aufstehen. Doch wie bin ich dort hin gekommen?"
"Das was sie geträumt haben, ist wirklich passiert Miss Granger. Als ich an diesem Tag vom dunklem Lord gerufen wurde, wusste ich dass es an der Zeit war. Der Krieg hatte begonnen. So schnell wie es nur möglich habe ich meine Sachen gepackt und bin zu...Voldemord... disapariert. Als ich dort ankam, hatten sich bereits alle Todesser dort versammelt. Es dauerte nur wenige Minuten, bis die Mitglieder des Ordens ebenfallls dort erschienen. Alle fingen an zu kämpfen. Ich versuchte unauffällig ein paar der Todesser mit Flüchen zu treffen und somit dem Orden zu helfen. Als ich Lucius sah, wollte ich ihn ebenfalls verfluchen, doch er war gerade zu sehr damit beschäftigt mit ihnen zu kämpfen. Ich wusste, das Lucius den Auftrag bekommen hatte, sie zu töten. Als ich dann zu Potter schaute und sah, dass er fast alleine gegen Unmengen von Todessern kämpfte, weil der Rest des Ordens mit anderen Todessern beschäftigt war, musste ich sie einfach finden und zu Potter schicken. Also rannte ich ebenfalls in den Wald. Eins muss man ihnen schon lassen, sie können schnell rennen. Ich nahm eine Abkürzung und als sie stolperten nurtzte ich meine Chance und schickte sie wieder zurück. Kurz nachdem sie verschwunden waren, kam auch schon Lucius, mit dem ich mich duelierte. Es hat eine Weile gedauert, doch ich konnte ihn besiegen. Dann bin ich so schnell es mir möglich war zurück gerannt und habe nur noch einen hellen Lichtblitz gesehen. Sie wollten warscheinlich Potter von ein paar Todessern befreien und haben dann aber so viel Energie gehabt, dass sie gleich alle aus dem Weg geräumt haben. Dieser Zauber hat ihnen fast die komplette Kraft gekostet. Sie kippten nach hinten und sind mit dem Kopf auf dem Boden aufgeschlagen. Dadurch haben sie warscheinlich ihr Gedächtnis verloren. Anders kann ich es mir nicht erklären. Ich wollte zu ihnen und Sie wenigstens noch retten, da schon so viele andere gestorben waren, doch Minerva war schneller und brachte sie an den Rand. Dort sind sie dann denk ich mal aufgewacht."
Als Snape sich umdrehte um Hermine anzusehen, saß diese einfach nur da, schaute ihn an mit nassen Wangen von den Tränen und offenem Blick. Der Slytherin konnte so viele Emotonen in ihrem Gesicht lesen. Scmerz, Wut, Trauer, doch am meisten Dankbarkeit.
Als Hermine diese Geschichte, ja für sie zum ersten mal hörte, konnte sie es kaum glauben. Da erzählt dieser Mann, der der verhasste Tränkemeister von Hogwarts sein soll, ihr, Hermine Granger, wie sie die hälfte des Krieges verbrachte und sie, sie wusste es selber nicht. Das alles warf ein völlig neues Licht auf ihn.
Nein, er ist nicht emotonslos. Er versteckt sich nur dahiter. Selbst heute noch, nachdem der Krieg vorbei ist und manche wissen, was Snape wirklich all die Jahre getan hat, wird immer noch nicht gesehen, was er all die Jahre eigentlich geleistet hat.
"Sie haben mich Hermine ganannt." Stellte sie fest. Das hatte selbst sie nicht erwartet, dass sie das fragen würde.
Sichtlich verwirrt war auch Snape. Der allerding fing plötzlich an zu grinsen.
"In ihrem Kopf müssen sich Milionen von Fragen aufgetan haben und sie denken daran, dass ich sie Hermine genannt habe.." Er wurde plötzlich wieder ernst.
"...Verzeihen sie mir, dass ich ihren Vornamen benutzt habe Miss Granger."
"Nein... es hat sich irgendwie...gut... angehört." Sie konnte selber nicht fassen, wa sie gerade sagte. Ihre stimme klang verwirrt.
"Gut?" Fragte Snape ungläubig.
"Ja ich weis es auch nicht genau."
"Ich glaube sie sollten sich jetzt wieder hin legen und weiter schlafen, Miss Granger. Die letzten Nächte waren anstrengend für sie. Morgen füh werden wir dann alles weitere besprechen."
"Aber warum habe ich von diesem Erlebnis nicht schonmal von einen meiner Freunde gehört? Sie müssen doch mal was davon erwähnt hben?" Wollte Hermine noch unedingt wissen.
"Nun Miss Granger, der Krieg war für viele sehr schlimm. Viele Menschen sind gestorben. Ich kann verstehen warum ihre Freunde nicht darüber sprechen wollen außerdem..." Auf seinem Gesicht bildete sich wieder ein leichtes Lächeln.
"...außerdem sind ihre Freunde Dummköpfe."
Er ging schon richtung Tür, als Hermine ihren Lehrer noch einmal ansprach.
"Professor Snape?"
"Ja...?" gab er langgedehnt als Antwot zurück. Kurz zögerte Hermine.
"Warum haben nicht einfach sie Harry geholfen, sondern sind mir in den Wald gefolgt oder warum wollten sie mir später helfen, mich in Sicherheit zu bringen?"
Stille trat ein. Nur das leise Knistern des Feuers war zu hören. Sie schauten sich gegenseitig tief in die Augen, um abzuschätzen, wie der jeweilige andere gestimmt war. In Snape arbeitete es. Am Schluss etschied er sich dann einfach für die Wahrheit.
"Wenn ich das nur selber wüsste Miss Granger."
"Guten Nacht Professor."
"Gute Nacht."
Snape verschwand in seinem Schlafzimmer und schloss die Tür hinter sich. Hermine legte sich hin und löschte das Feuer, dass immernoch im Kamin brannte. Ein tiefer Seufzer entfuhr ihr.
Was hatt das alles blos zu bedeuten?
Das war eindeutig zu viel für sie. Ihr Kopf tat weh und ihre Augen fühlten sich geschwollen an. Langsam glitten ihre Augen zu und das letzte was sie dachte war:
Severus Snape, was steckt blos wirklich hinter deiner Fassade?