Disclimer: Die Figuren meiner Fanfiktion gehören J.K Rowling und ich verdiene kein Geld damit.
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Kapiel 13
Der Geruch von Kaffee und Essen weckte Hermine am frühen Morgen. Als sie die Augen aufschlug und sich aufrichtete um zu schauen, was da so gut roch, sah sie Snape, der mit einer Zeitung in der Hand vor dem reich gedecktem Esstisch saß. Der Tränkemeister hatte nicht ein mal über seine Zeitung gesehen, trotzdem sprach er mit Hermine.
"Sie sollten was essen. Sie brauchen ein bischen was zur stärkung. Der Trank hat ziemlich viel ihrer Energie verbraucht."
Wie hatt er bemerkt, dass ich wach bin?
Ohne etwas zu sagen, richtete sich Hermine auf und setzte sich an den Tisch. Es gab eine rießige Auswahl. Gebratene Eier, Speck, Kaffee, Toast, Brot oder Brötchen, dazu verschiedene Aufstriche. Hilflos überfordert wusste das Mädchen nicht, was sie als erstes essen sollte, also griff sie nach einem Brötchen und beschmierte es mit Erdbeermarmelade.
"Wie kann man nur dieses klebrige Zeug essen?" fragte Snape währenddessen er seine Zeitung zusammen klappte.
"Indem man sie auf ein Brötchen schmiert und dann rein beißt." Antwortete Hermine sarkastisch.
Sofort erntete das Mädchen eine hoch gezogene Augenbraue und einen finsteren Blick. Hermine lächelte ihn dagegen offen an, was sie sich früher nie getraut hätte.
Warum staart der mich so an? Hab ich Marmelade im Gesicht oder war das, was ich gerade gesagt habe doch zu gemein?
"Besserwisserin!" gab Snape von sich und schenkte sich Kaffee ein.
Hermine verdrehte die Augen, ging aber nicht mehr darauf ein.
Natürlich, einfach mal lieber angreifen, wenn er keine Antwort weis.
Eine weile sagte niemand etwas, denn sie waren zu sehr damit beschäftigt zu essen, trinken oder nachzudenken. Hermines Kopf tat immer noch weh und die Sonne war ihr eindeutig zu hell, doch das ignorierte sie einfach. Vielmehr dachte sie an letzte Nacht und die Geschichte, die Snape ihr erzählt hat.
"Heute ist Samstag. Das war die letzte Nacht, in der sie den Trank nehmen müssen. Das heißt sie dürfen wieder zurück in ihren Turm. Wenn es irgendwelche Nachwirkungen gibt, wie Erinnerungslücken oder Schlafwandel, dann suchen sie mich bitte schnellstens auf. Sie werden dann einen Gegentrank bekommen. Professor McGonagall möchte sie heute übrigends noch sprechen. Sie sollen sich heute Mittag gegen 2 Uhr bei ihr im Büro einfinden, da sie nicht selber her kommen konnte."
Seine Stimme klang monoton und das einzigste was sich in seinem Gesicht bewegte, war sein Mund, als er sprach. Nachdenklich schaute Hermine Snape an. Sie hatte seine Stimme ausgeblendet und beobachtete nur seine Gestik und Mimik.
Was stimmt nur nicht mit ihm. Seit dem ich hier bin, habe ich bemerkt, das er sehr wohl Gefühle hat und irgendwie ist er ja doch ganz nett, zumindest manchmal. Aber warum zeigt er das nicht öfters? Er versteckt sich immer hinter seiner Maske aus Emotionslosigkeit und Agresivität.
"Haben sie mir überhaupt zugehört?" Ertönte Snapes Stimme ganz leise und von weiter Entfernug in ihrem Kopf.
Immer noch gerade aus staaren, reagierte Hermine nicht. Zu tief war sie in ihren Gedanken. Erst als eine plötzliche raue Stimme direkt neben ihrem Ohr auftauchte, fand sie zurückin die Realität.
"Miss Granger!"
Sanpes Atem streifte ihr Gesicht, Hermine erschreckte sich kurz und sofort breitete sich eine Gänsehaut auf ihrem gesamtem Körper aus. Ihr Herz fing schneller an zu schlagen und sie konnte den schon gewohnten Geruch riechen, der sie umgbab. Kurz schloss sie die Augen. Dann drehte sie ihrenKopf in seine Richtung und schaute ihm tief in die endlostief schwarzen Augen. Er schluckte. Ihre Nasen waren nur Millimeter voneinander entfernt. Hermines Kopf war in diesem Augenblick völlig leer. Sie sog einfach nur den Anblick des Mannes vor ihr in sich auf.
Ruckartig stellte Snape sich wieder auf und ging ein paar Schritte rückwärts. Währenddessen der Tränkemeister richtung Tür zu seinem Labor ja schon fast rannnte, sagte er leise vor sich hin.
"Ich muss noch ein paar Trännke brauen. Wenn ich wieder komme, haben sie ihre Sachen gepackt und sind nicht mehr hier."
Dann war er verschwunden. Als die Tür bereits geschlossen war, antwortete Hermine.
"O...okay."
Sie saß immernoch auf ihrem Stuhl, mit weit aufgerissenen Augen. Wie versteinert, brauchte sie erst man ein paar Minuten, bis sie realisierte, dass er verschwunden war.
Was war den dass? Das ist dein Lehrer Hermine! Du versaust dir noch deinen Abschluss wegen dem. Außerdem ist dass Snape!
Schnell sprang das Mädchen auf, zog sich um, packte ihr Sachenund ging zurück in den Gryffindorturm.
In ihrem Zimmer angekommen, schmiss sie sich erst einmal auf ihr eigenes Bett und schaute an die hölzerne Decke.
Wie ich mein eigenes, bequemes Bett vermisst habe!
Mit einem lächeln im Gesicht, schlief Hermine unbeabsichtigt ein. Als Hermine wieder aufwache, fing es draußen schon an zu dämern. Pötzlich war sie hellwach.
Wie spät ist es?
Als sie einen Blick auf ihren Wecker warf, fing sie an laut vor sich hin zu fluchen. Es war halb fünf.
Ich musste doch um 2 Uhr bei McGoagall sein!
Schnell sprang sie auf und rannte aus ihrem Zimmer. Der Gemeinschaftsraum, war völlig leer, was Hermine stutzig machte. Als sie allerdings weiter durch die Gänge rannte, fiel es ihr ein, warum niemand da war.
Mist heute sind doch alle nach Hogsmead gegeangen. Ich wollte doch so gerne mit und nach meinem Buch sehen.
Ihre Laune wurde immer schlechter. Als sie dann noch an der Stelle vorbei kam, an der Snape sie die erste Nacht erwischt hatte, war es völlig vorbei mit ihrer Glücksgefühlen.
Als Hermine endlich vor dem Büro von der Schulleiterin ankam, klopfte sie kurz an. En lautes "Herein" war von drinen zu hören. Langsam drückte sie den Türknauf nach unten und öffnete die Tür. Eine völlig verstörte McGonagall kam gleich auf sie zu geeilt und legte krampfhaft ihre Hände auf Hermines Schultern. Tief schaute sie dem Mädchen in die Augen.
"Miss Granger... geht es ihnen gut? Wo waren sie?" Fragte die Frau völlig aufgelöst.
"Es tut mit leid Professor McGonagall. Als ich in meinem Zimmer angekommen bin, war ich versehentlicheingeschlafen." Sagte Hermine mit entschuldigender Stimme.
Die Direktorin hatte Hermine bereits wieder los gelassen, als von weiter hinten im Raum ein lautes Schnauben zu hören war. Kurz darauf, folgte eine Stimme.
"Ich habe es dir doch gesagt Minerva! Miss Granger würde sich nie etwas antun, dafür sind ihr die Prüfungen viel zu wichtig."
Sofort erkannte Hermine den Hohn und Spott in der Stimme wieder.
"Danke Severus, du wirst hier glaub ich nicht mehr gebraucht!" Sagte die Schulleiterin mit warnenden Ton.
Snape, der vor dem Fenster stand und in die bereits eintredende Nacht hinaus schaute, drehte er um und schwebte an seiner Vorgesetzten und Hermine vorbei. An der Tür blieb er noch einmal stehen und drehte sich um. Hermine konnte ihm nicht in die Augen sehen. Zu peinlich war das Erlebnis heute Morgen.
"Ach und Miss Granger, ich würde ihnen raten am Montag Morgen pünktlich zu meinem Unterricht zu erscheinen, ansonsten sehe ich mich gezwungen, mich in eine Fledermaus zu verwandeln, um in ihr Schlafgemach zu fliegenund sie höchst persönlich in mein Klassenzimmer zu befördern!"
"Severus!" Rief Minerva McGonagall, doch Severus Sape war bereits verschwunden.
"Setzen sie sich doch erst einmal hin Miss Granger. Ich muss mich für Severus entschuldigen. Manchmal hat er ein ziemlich hitziges Temperament."
"Ist schon in Ordnung. Ich musste ja schlieslich eine ganze Woche mit ihm verbringen. Da habe ich mich beriets an soetwas gewöhnt, denn die letzten Jahre hat er sich ja auch nicht anders verhalten." Setzte Hermine dazu. Sie konnte es sich allerdings nicht verkneifen, ihre Lehrerin mit einem Vorwurfsvollen Blick anzsehen. Die ältere dame bemerkte diesen Blick und musste weg schauen.
"Genau darüber wollte ich mit ihene sprechen."
"Über Professor Snape?"
"Nein, über die letzten 5 Tage."
"Ohh, achso."
"Wie ist es ihnen ergangen Miss Granger? Haben sie immer noch Albträume?"
Kurz musste Hermine überlegen, ob sie ihrer Lehrein alles erzählen sollte. Pfüfend schaute sie McGonagall an, die mit einem feundlichem Lächen vor ihr saß und auf eine Antwort wartete.
"Naja, die meiste Zeit habe ich geschlafen. Mein Gehirn musste diesen Traum verarbeiten. Der Trank hat gewirkt. Nomalerweise dürfte ich jetzt Nachts wieder schlafen können. Nachwirkungen verspür ich bis jetzt auch nicht. Mit Snape...entschuldigung...Professor Snape bin ich zwar oft aneinander geraten, doch im großen und ganzen ging es eigentlich ganz gut."
"Das freut mich zu hören Miss Granger. Jetzt bekommen sie hoffentlich wieder genug Schlaf, um die Prüfungen hervorragend zu meistern. Dass sie noch bei klarem Verstand sind und nicht durchgedreht sind, bei dem ständigen Einfluss von Severus ist erwähnenswert. Ich weis, dass er manchmal ziemlich anstrengend sein kann..."
"Ohhh jaa!" Unterbrach Hermine McGonagall.
"...das weis ich selbst." Prüfend kniff die ältere Frau ihre Augen zusammen und musterte Hermine von oben bis unten.
Ohh, hat sie mich durchschaut? Weis sie etwas? Nein das kann nicht sein.
"Nun ja, dann möchte ich sie nicht weiter aufhalten. Wenn sie noch Fragen haben, meine Tür steht immer für sie offen."
"Eigentlich wollte ich noch wissen, was sie eigentlich meinen Feunden geschrieben habe, wo ich bin?" Fragte Hermine zögernd.
"Ich habe allen einen Brief geschrieben, indem stand, dass sie für 5 tage zu einem Kurs zur Weiterbildung gegangen sind. Ich hielt es für angebracht, ihren Feunden nich zu sagen, dass ich sie für 5 Tag mit Severus in einen Raum gesperrt habe."
"Okay, danke, ich glaube das war auch besser so. Ich werde dann jetzt gehen"
"Gute Nacht Miss Granger."
"Gute Nacht Pfrofessor McGonagall."
Schnellen Schrittes verlies Hermine das Büro der Schulleiterin und stieg die Treppen hinunter. Wiedereinmal gedankenverloren, lief sie durch die Gänge zurück zu ihrem Turm. Als sie vor der fetten Dame ankam, hörte sie schon lauter Geprappel von drinnen.
So wie es sich anhört, sind schon alle wieder aus Hogsmead da.
Die Gryffindor sagte das Passwort und ging in den Gemeinschaftsraum. Kaum stand sie drinnen, wurde sie schon wild von Ginny begrüßt und umarmt.
"Hermine! Das bist du ja wieder!"
Kurz darauf kamen auch Harry und Ron. Beide umarmten sie ebnefalls zu Begrüßung.
"Warum hast du uns nichts gesagt, das du zu einer Weiterbildung gehst?" Fragte Ron. In seiner Stimme war der Vorwurf kaum zu überhören. Harry und Ginny schauten sie ebenfalls interessiert an.
"Es tut mir leid. Ich... ahm ich habe an dem Tag selber erst erfahren, dass ich dort hin soll."
"Ach ist ja nicht so schlimm. Erzähl lieber wie es war!" Sagte Harry eher aus Freundlichkeit als aus Interresse.
"Also es war interessant. Ich konnte ahhm... viel lernen und jaaa..."
"Das hört sich ja nicht so spnnend an!" Stellte Ginny fest. Diese schaute Hermine prüfend an.
"Komm, wir setzen uns erst einmal hin und dann erzähelen wir die von den Sachen, die du verpasst hast. Ron und ich haben ein Qudditchspiel gegen Raverclaw gehabt. Wir haben nur ganz knapp gewonnen denn..."
Harry erzählte begeistert weiter, als sie zu einem Tisch liefen. Hermine hörte gar nicht mehr zu, denn Ginny hatte ihren Arm um sie gelegt und flüsterte ihr ins Ohr.
"Ich weis dass du nicht auf einer Weiterbildung oder sowas warst. Wo warst du die letzten 5 Tage? Ron und Harry kannst du vielleicht belügen, aber mich führst du nicht hinters Licht. Nachher komm ich mit zu dir auf dein Zimmer und dann erzählst du mir wo du warst. Ich bin deine Freundin."
Hermine atmete laut aus.
Mist, sie weis es. War ich so durchschaubar? Was soll ich ihr denn jetzt sagen? Am besten ich erzähl ihr einfach was passiert ist.
Die gesammte Zeit, in der die 4 noch zusammen saßen, konnte Hermine sich nicht darauf konzentrieren, was Harry oder Ron sagten. Immer wieder musste sie überlegen, was sie alles Ginny erzählen sollte. Schließlich war es dann so weit dass die beiden Jungs sich verabschiedeten und gingen in ihre Schlafgemächer. Hermine und Ginny liefen beide schweigend nebeneinander her. Als sie in Hermines Zimmer ankamen und die Tür geschlossen war, legte Hermines beste Freundin los.
"Ich kann es einfach nich fassen Hermine. Wo warst du die letzten 5 Tage. Ich weis das du uns angelogen hast. Ich habe es an deinen Augen gesehen. Wie kannst du mich nur so anlügen?"
"Es tut mir wirklich leid Ginny. Ich wollte euch nicht anlügen. Wirklich nicht. Aber ich war selber nicht darauf vorbereitet."
Mit einem tiefen Seufzer lies sich Hermine auf ihrem Bett nieder und lies traurig die Schultern hengen. Ginny setzte sich neben sie und legte ihr eine Hand auf die Schulter.
"Was ist passiert?"
"Ach Ginnny, ich weis momentan selbst nicht, wo mir der Kopf steht. In den letzten 5 Tage ist so viel passiert. Alles fing damit an, das ich, wie ich dir ja schon erzählt habe, Nachts duch die Gänge gelaufen bin und Snape mich jedesmal erwischt hat. An dem Morgen, nachdem du bei mir übernachtete hast, hat mich McGonagall zu sich ins Büro bestellt. Das warst du ja auch mit dabei..."
Ginny nickte stumm.
"...jedenfalls als ich dort ankam, traf ich ebenso auf Snape, der McGonagal von meine nächtlichen Ausflügen erzählt hatte. Die hat dann festgelegt, dass ich 5 Tage bei Snape einziehen muss, weil der mir einen Trank geben sollte, der meine Träume verschwinden lässt. Was dagegen unternehmen konnte ich ja nicht, also bin ich zu Snape gegeangen. Ganze 5 Tage war ich da unten eigesperrt und habe die Hälfte davon geschlafen. Doch als ich wach war, sind so seltsame Sache passiert. Ich weis jetzt auch was mein Traum bedeutet, was natürlich noch mehr Fragen aufwirft und noch seltsamer ist. Ich weis gerade echt nich was ich denken soll und was nicht. Es tut mir wirklichleid Ginny."
"Ach du scheiße Hermine, das muss da der Horror gewesen sein! Und was waren das für seltsame Dinge? Und was bedeutete jetzt dein Traum?" Wollte das jüngere Mädchen wissen.
"Ich weis es auch nicht genau. Manchmal als ich wach war, dann ja man kann es sich fast nicht vorstellen, aber Snape war manchmal freundlich und nett..."
Ginny sackte der Unterkiefer nach unten. Hermine hingegen lachte bitter auf.
"... ja, ich habe ihn sogar lachen gehört. Doch in dem anderen Moment, hat er wieder seine Maske aufgesetzt und war emotionslos, gemein und einfach nur ein Bastard geworden. Was meinen Traum betrifft, ja so kann ich es selbst kaum glauben. Ich habe dir ja schon mal erzählt, was ich träume. Am letzten Tag, habe ich meine Traum weiter träumen können und jetzt halt sich fest Ginny. Der Fremde, der mich verfogt hat, war Snape..."
"Nein!" Ginny war fassungslos.
"...doch anstat mir etwas anzutun, schickte Snape mich zurück zu Harry, damit ich ihm helfen soll. Lucius Malfoy hatte mich verfolgt und den Auftrag mich zu töten. Snape war es dann, der gegen ihn kämpfte, damit ich zurück kann. Was allerdings am verwirrensten an der Geschichte war, dass sie wahr ist!..."
"Was?" brülte die kleinere Gryffindor aufgebracht.
"Ja, das alles ist wahr. Snape ist mir in den Wald gefolgt um mich zu Harry zu bringen und mich zu schützen. Als ich dann zurück zu der Schlacht gerannt bin und weiter gekämpft habe, hatte ich einen so mächtigen zauber ausgesprochen, dass ich keine Energie mehr hhatte und umgekippt bin, wodurch ich meine Erinnerung verloren habe und Ohnmächtig wurde. Als Snape dann aus dem Wald zurück kam, um weiter zu kämpfen, sah er mich auf dem Boden liegen und wollte sogar zu mir und mich in Sicherheit bringen. Doch McGonagal war schneller."
Stille trat ein. Ginny sagte nichts, weil sie nicht wuste, was sie darauf antworten sollte und Hermine, weil sie ihren Gedanken wieder einmal nachhing. Irgendwann setzte Hermine doch noch etwas an ihre Erzählung hinterher.
"Aber was ich nicht verstehe, ist das Snape sehr wohl Gefühle besitzt. Er versteckt sie nur hinter einer Maske aus Emotionslosigkeit. Und weist du was, einmal waren, wer weis wie das geschah, unsere Gesichter so nah aneinander und ich habe nichts dagegen unternommen. Verstehst du denn nicht Ginny? Er ist meine Lehrer, ich glaube ich verliere den Verstand!"
Verzweifelt schaute Hermine Ginny in die Augen. Endlich fand diese auch ihre Sprache wieder.
"Wow, das...das ist einfach...wow. Wie konntest du es nur 5 Tage lag mit ihm da unten aushalten? Und du hast ihn lachen gehört? Kann er das überhaupt? Aber das was du mir da erzählt hast ist echt unglaublich. Vielleicht warst du einfach auch nur zu müde und hast dich deswegen nicht weggedreht. Wie kann man denn auf Snape stehen? Aso wir reden hier immerhin von dem meist gehassten Mann von Hogwarts, der bösen Fledermaus aus dem Kerker. Du stehst doch nicht etwa auf ihn oder?"
"Ich...ahm...ich... weis es echt nicht." Stotterte Hermine leise vor sich hin.
Jetzt hält sie mich für völig durchgeknallt. Sie kündigt bestimmt die Freundschaft und erzählt alles rum.
Doch Ginny reagierte anders als gedacht.
"Naja etwas düsteres und geheimnisvolles hat er ja schon an sich." Verträumt schaute die jüngte Tochter der Weasleys in die Luft, als sie den entgleiteten Gesichtsausdruck von ihrer Freundin sah, musste sie anfangen mit lachen. Kurz darauf stimmte Hermine mit ein. Zu komisch war doch die Situation und das Erzählte.
"Ach Hermine, du wirst schon sehen, alles wird wieder gut!" Versucht Ginny Hermine Mut zu machen. Kurz darauf verabschiedete sich Ginny von Hermine. Diese machte sich fertig und legte sich ins Bett. Zu anstrengend war der Tag gewesen.
Ein Glück, Morgen ist Sonntag da kann ich ausschlafen.
Müde fielen ihr die Augenn zu und im nächsten Moment war sie auch schon wieder eingeschlafen.
Weiter unten im Kerker von Hogwarts stand ein Tränkemeister wiedereinmal vor seinem Fenster und schaute hinaus in die Nacht. In seinem Kopf hatten sich ebenso Fragen gebildet. Doch auch er konnte keine einzigste beantworten. Am meisten fragte er sich allerdings, wie er nur dies Mädchen so nah an ihn ran kommen konnte?
