Mehrere Wochen waren vergangen , Kyoko ist bei Ayano zuhause. „Ayano, ich hab Hunger." „Es ist noch Rum Raisin im Kühlschrank. Ich hol es dir." Kyoko lächelte. ‚Jetzt hab ich eine hübsche Freundin und Rum Raisin. Kann das Leben noch schöner sein?', schwärmte die Blondine und wartete auf ihr Eis. Als Ayano wiederkam, drückte sie ihr den Becher in die Hand und setzte sich neben ihr wieder aufs Bett. Kyoko fiel gleich über ihr Eis her und bot Ayano auch etwas an. „Sag ‚Aaah'!" Ayano wurde rot, aber folgte Kyokos Anweisungen. Letztendlich fütterte Kyoko Ayano mehr als sie selbst aß.

Yui dagegen litt schwer, was Kyoko sehr amüsierte. Immer nur Gefängnisfraß und sie hatte Probleme mit ihren Zellengenossinnen. Sachiko hatte es eindeutig auf sie abgesehen und auch vor Shizu hatte sie Angst. In Kazuo sah sie immer wieder Kyoko, aber nur von Aussehen. Vom Charakter eher wie die junge Kyoko. Sie war nicht gemacht für den Knast wie die anderen. Yui versuchte es einfach nur zu überleben, sie brachte niemanden. Noch immer quälte sie jede Nacht die Beziehung von Kyoko und Ayano. Sie hatte geschworen, dass sie die beiden auseinander bringen würde, egal wie.

Hima und Saku waren nun offiziell zusammen, sie teilten sich sogar das Amt als Schülerratspräsidentin.

Am nächsten Tag in der Schule gab es das Ereignis. Es war die gesamte Gruppe im Raum des Vergnügungsclubs versammelt. Es wurde geredet wie es weitergeht. „Chinatsu-chan, geht's dir wieder besser?" Das Mädchen war lange niedergeschlagen wegen der Sache mit Yui. Sie hatte sie inzwischen aufgegeben und lebte einfach normal weiter. „Ayano, holst du mir Rum Raisin?" „Klar, hab noch welches im Schülerratsbüro. Bin gleich wieder da." Ayano verschwand aus den Raum und Kyoko bereitete sich vor. Sie schaltete Musik an, verteilte Rosen auf den Boden. Alle waren eingeweiht, alle wussten was Kyoko gleich tun würde. „ Seh ich gut aus?", fragte Kyoko panisch. „Du siehst super aus, Kyoko-chan!", sagte Akari. „Seit wann bist du hier?" „Schon die ganze Zeit."

Dann kam Ayano wieder herein und war verwundert. „Kyoko? Was ist hier los?" Kyoko ging zu ihrer Freundin und kniete sich vor ihr hin. Sie zog eine kleine Schachtel hervor. ‚Ist es das was ich denke?' Kyoko öffnete das Kästchen, ein Ring war zu sehen.

„Ayano, willst du mich heiraten?"

Ayano wurde rot, ihr fehlten die Worte.

„Das ist das Einzige, was ich je wollte", sagte sie zu Tränen gerührt und umarmte ihre Verlobte.

Der Rest der Gruppe klatschte und hatte auch Tränen in den Augen. Alle umarmten das Brautpaar und sprachen ihre Glückwünsche aus.

So, das war das Ende meiner Story, hat etwas lang gedauert mit diesem Kapitel. Hatte viel um die Ohren und so. Aber keine Sorge, ich mach ein Sequel, weil es noch zu viele Fragen gibt. Wie wird die Hochzeit? Wie wird Yui reagieren? Und wird Ayano noch ihrem Schicksal zum Opfer fallen? Wenn ja, wie wird Kyoko das verkraften? Also freut euch auf das Sequel. ;)