Snakes and Anagrams

"Das", sagte Neville mit weit aufgerissenen Augen, "ist ein sehr großes Stück Haut." Er zeigte auf eine abgeworfene Haut vermutlich vom Basilisken, die zurückgelassen worden war. Es sah ungefähr 30-40 Fuß lang aus.

Harry zuckte mit den Schultern. "Dieses Ding war Salazar Slytherin´s Haustier. Es ist über tausend Jahre alt. Natürlich ist es groß, Nev."

Daphne starrte Harry an und schüttelte den Kopf. "Wie zur Hölle, kannst du hier so ruhig bleiben?"

"Nun, wenn du einen Mann mit einem Gesicht bekämpft hast, das aus seinem Hinterkopf ragt, ist eine große Schlange nicht ganz so schlimm." Harry hielt inne und seufzte. "Außerdem bin ich nicht ruhig, ich habe Angst. Ich habe übe gerade, einige meiner Gefühle zu verbergen." Seine Augen verengten sich und ein kleiner Sturm der Wut zog über seine Gesichtszüge. "Und dieses Ding hat Hermine verletzt. Ich werde es töten."

"Richtig ... Erinnere mich daran, dich nicht zu verärgern", murmelte Daphne leicht von ihm weg.

Die kleine Gruppe ging ein Stück weiter den Tunnel hinunter, bevor Harry anhielt und sich zu Shiva drehte. "Shiva? Kannst du einen Hahn Beschwören? Es würde das viel weniger gefährlich machen ..."

Shiva rieb sich den Nasenrücken. "Ernsthaft? Ich kann keine Brille verewandeln, warum würdest du meinen, ich könnte einen Hahn beschwören?"

"Sie könnten es zumindest versuchen", schnaubte Daphne. "Sie sind ein Lehrer."

"Eine Lehrerin für Alte Runen", murmelte Shiva. "Gut, es kann nicht schaden, es zu versuchen, nehme ich an. Du weißt, selbst wenn es mir gelingt, einen Hahn zu beschwören, ist es nicht sehr wahrscheinlich, etwas zu tun, außer das Ding zu erschrecken. Beschworene Tiere sind keine echten Tiere. Ein beschworener Hahn, hat nicht die Eigenschaften, die ein echter Hahn hat, um die Schlange zu töten, es wird ihn wahrscheinlich nur verletzen."

"Es ist eine tausend Jahre alte Schlange", antwortete Harry trocken. "Jeder Vorteil ist ein guter Vorteil."

Shiva hockte auf einen großen Felsen im Tunnel, der ungefähr so groß war wie ein Hahn und begann, Zauber zu murmeln und schnippte mit ihrem Zauberstab darauf. Nach ein paar Sekunden verwandelte sich der Stein in eine schroffe, Hahn-ähnliche Form, die krächzte, bevor es auf den Boden fiel und sich nicht bewegte.

"Ich habe dir gesagt, dass ich an der Verwandlung scheitere", grummelte Shiva.

Als sie aufzustehen begann, stürmte Lockhart plötzlich auf sie zu. Neville schrie, als er versuchte, ihn zu betäuben, aber der Zauber traf nicht. Harry und Daphne zogen ihre Zauberstäbe und richteten diese auf den Mann, aber er drehte sich mit seinem gebrochenen Zauberstab in der Hand von Shiva weg, bevor sie etwas tun konnten. "So eine Schande, dass Sie alle vom Basilisken getötet wurden. Das wird mein perfektes Ende für mein neuestes Buch sein", sagte Lockhart mit einem manischen Grinsen. Er fing an, seinen Zauberstab zu heben.

Shiva brüllte: "Protego!"

Zur gleichen Zeit, als ein leuchtender Schild vor der Gruppe auftauchte, schrie Lockhart: "Obliviate!" Sein Zauber schoss aus beiden Enden seines Zauberstabs. Ein Lichtstrahl traf Lockhart und schickte ihn an die Tunnelwand. Der zweite Strahl traf Shiva´s Schild und prallte gegen die Decke. Ein springender Riss war die einzige Warnung, die die Gruppe hatte, bevor ein großer Teil der Decke zerbrach und gigantische Felsbrocken in den Korridor krachten. Harry stürzte und schlug Daphne aus dem Weg der Trümmer. Beide Schüler hielten ihre Hände über ihre Köpfe, als sich der Staub legte und das Grollen aufhörte.

Harry stand auf und drehte sich zu der neu gebildeten Blockade um. Daphne war die einzige, die er sehen konnte. "Shiva! Neville!" Schrie Harry wild und warf einige der kleineren Steine zurück. "Bitte lass sie in Ordnung sein. Bitte lass sie in Ordnung sein. Bitte lass sie in Ordnung sein. Er wusste nicht, zu wem er betete, betete aber trotzdem.

"Harry!" eine gedämpfte Stimme schrie zurück. "Harry! Geht es dir gut? Ist Daphne in Ordnung?" Harry atmete erleichtert auf, als er Shiva´s Stimme hörte. Er sah Daphne an, die hustete und ihm einen Daumen hoch gab.

"Ja, es geht uns gut, Shiva! Geht es dir gut? Ist Neville in Ordnung?"

"Mir geht es gut, Harry!" Neville´s Antwort war genauso gedämpft wie die von Shiva. "Sieht so aus, als hätte Lockhart die Decke zum Einsturz gebracht. Ein Stein hat ihn im Schritt getroffen, als er gefallen ist. Nun, da Neville es erwähnt hat, konnte Harry ein dumpfes Stöhnen erkennen.

"Harry, bleib da, ich werde versuchen, einige dieser Steine zu verschieben", sagte Shiva. Ein paar Augenblicke später gab es einen leichten Sturz, als sich einige der Steine bewegten und die Decke stöhnte. Harry konnte leise Flüche von der anderen Seite der Barriere hören. Okay, Leute, ich muss die Decke stützen, während ich das Zeug verschiebe. Ich werde ein paar Runen in die Stützen ritzen, um sicher zu gehen, dass es hält, aber es wird immer noch fast eine Stunde dauern durch diesen Scheiß durchzukommen. "

Daphne knurrte und packte Harry´s Arm. "Wir können nicht so lange warten! Tracey könnte sterben!"

Harry schaute zwischen, seiner Freundin und den Felssturz hin und her. Schließlich seufzte er und nickte ihr zu. "Shiva, Daphne und ich werden weitermachen. Ihr holt auf, wenn ihr könnt."

"Was zum Teufel, verdammt? Wag es nicht, du kleiner Idiot. Ihr werdet -"

"Shiva!" Schrie Harry zurück und unterbrach sie. "Wir sind hier heruntergekommen, ohne auf die anderen zu warten, denn Tracey ist in Gefahr! Wir werden vorsichtig sein, aber wir können es uns nicht leisten, einfach hier zu sitzen und zu warten!"

"Ich scheiß drauf, du kleiner Idiot! Ich habe in den letzten zwei Jahren nicht auf dich aufgepasst oder gekämpft, und das letzte Jahr darum gekämpft, das Sorgerecht für dich zu bekommen, nur damit du wegrennst und dich umbringen lässt und von einen VERDAMMTEN BASILISKEN GEFRESSEN ZU WERDEN! DAS WERDE ICH NICHT ZULASSEN, HÖRST DU MICH HARRY. DU WIRST BLEIBEN WO DU BIST! "

"Aber Tracey könnte ...", versuchte Harry es.

"Ich kenne Tracey nicht! Ich kenne dich! Ich sorge mich um dich! Es ist schlimm genug, dass du mich überredet hast, dich hierher zu bringen! Du kannst mich nicht so überrumpeln, Harry! Nicht jetzt! Nicht immer!"

Dass Harry angeschrien wurde, weil sich jemand um ihn sorgte, war eine neue Erfahrung für Ihn. Selbst Hermine sprach nicht so zu ihn. Er zuckte zusammen, als sich ein großes Schuldgefühl auf seine Schultern legte.

"Hör mir zu, Harry. Das ist kein Cerberus, der durch Musik eingelullt oder einen Troll den du mit einer Keule oder einer explodierenden Rune besiegen kannst. Dies ist ein verdammter Basilisk. Eine Kreatur, die tausend Jahre alt ist und stark genug ist, dich zu töten Ein einziger Tropfen Gift oder ein Blick, bedeutet den sofortigen Tod. Wenn du und Daphne ohne uns vorwärts gehen, werdet ihr Sterben!"

Daphne griff nach seiner Hand und zog seinen Blick auf sich. "Bitte, Potter. Ich kann sie nicht dort lassen ... bitte ..."

Harry holte zitternd Luft, straffte die Schultern und wandte sich wieder dem Felssturz zu. "Shiva ... was wäre, wenn ich da drin wäre? Möchtest du jemanden warten lassen, während du mich vielleicht retten könntest, indem du weitermachst?"

Der Strom von Flüchen, die folgten, erweiterte Harry´s Vokabular erheblich. Er wusste, dass er den Streit gewonnen hatte. Es machte ihn nicht besser. "FEIN! Du wirst mir einen Herzinfarkt verpassen, bevor ich dich verflucht habe, du verdammter Bastard! Ich schwöre bei der Göttin, wenn einer von euch dort stirbt, bevor wir durchkommen, werde ich dich persönlich auferstehen lassen werde, nur um dich erneut töten zu können!"

"Harry, pass auf, dass du vorsichtig bist, Kumpel!" Schrie Neville und klang ziemlich frustriert und genervt. "Wenn du verletzt wirst, wird Hermine mich töten, weil ich dich alleine gehen lassen habe."

"Er ist nicht alleine!" Schrie Daphne. "Seid vorsichtig mit dem Tunnel und beeilt euch!" Sie ging den Tunnel hinunter. "Komm schon, Potter. Lass uns Tracey holen und verschwinden."

Harry nickte und ging hinter ihr her. Sie waren ein paar Dutzend Meter weiter gekommen, als er ein leises Knacken hörte und auf seine Füße hinunterblickte. Harry hob seinen Stiefel und sah, dass er auf eine kleine Brille getreten war. "Daphne, halt dich auf. Ich brauche eine Minute hier."

Daphne kam zurück und funkelte ihn an. "Wir müssen weiter gehen, Potter." Sie starrte auf die Brille in seinen Händen und erstarrte. Sie streckte die Hand aus und deutete auf die Linsen. "Das ist Tracey´s Lesebrille ..."

"Nun, zumindest wissen wir, dass sie definitiv hier ist", sagte Harry abgelenkt. Er zog sein Runen-Werkzeug heraus und fügte schnell die Markierungen hinzu, um sie zu Reflektorlinsen zu machen. Harry wünschte wirklich, er hätte mehr Aufmerksamkeit auf den Zauber gelegt, den Hermine benutzt hatte, als er sie das erste Mal getroffen hatte. "Hier", sagte er und reichte sie ihr. "Die linke Linse ist ein wenig gerissen, aber ich denke, die Runen werden größtenteils halten. Denk daran, ich habe absolut keine Ahnung, ob diese Dinger tatsächlich funktionieren werden, um seinen Blick zu reflektieren. Wenn einer von uns getroffen und versteinert wird, dann wissen wir, dass es nicht funktioniert hat. Wenn die Linke Linse bricht, dann schließe deine Augen, weil die Rune dann nicht mehr funktionieren wird."

Daphne nickte und ließ die Brille mit einer kleinen Grimasse auf ihr Gesicht gleiten. "Nun, zumindest ist Ihre Sehstärke gut. Das wird mir immer noch Kopfschmerzen bereiten."

"Besser Kopfweh als tot", gab Harry im Stehen zurück. "Du kannst sehen, richtig?"

"Nun gut. Können wir jetzt gehen?"

"Ja, los geht's." Die beiden schritten etwas weiter in den Tunnel hinein, bevor sie vor einer großen, mit Schlangenmotiven bedeckten Tür mit einen kreisförmigen Siegel anhielten.

"Schätze, das ist es", sagte Daphne knapp über einem Flüstern. "Potter ... Harry, danke dafür ..."

"Wir werden sie retten, Daphne", antwortete Harry. Er wandte sich zur Tür. ~ Öffne. ~ Die Schlangenschnitzereien glitten vom zentralen Siegel weg und die Tür schwang auf. "Sei vorsichtig", sagte Harry und trat durch die Tür, Zauberstab und Rune hochhaltend

Harry und Daphne wanderten vorsichtig in die Kammer des Schreckens, an beiden Seiten waren Schlangenstatuen als sie vorwärts gingen. Als sie die halbe Höhle durchquert hatten, erleuchteten die Fackeln an den Wänden den restlichen Raum. Aufgrund der plötzlichen Helligkeit blinzelnd, weiteten sich Daphne's Augen, als sie sich auf den schattenhaften Schemen in der Nähe der Basis einer Statue der Vorderseite des Raumes konzentrierte.

"Tracey!" Daphne rannte los, gefolgt von einen fluchenden Harry. "Tracey!" schrie sie und blieb neben ihrer Freundin stehen. Daphne ergriff ihre verschwitzte, blasse Hand und suchte nach einem Puls.

Harry war inzwischen neben ihr und hielt seinen Zauberstab auf die transparente Gestalt, die in der Nähe auf einem vage vertrauten alten Buch lag. "Also", sagte Harry mit erzwungener Ruhe, "bist du derjenige, der das alles gemacht hat?"

"Technisch gesehen war Tracey Davis es, aber ja, ich flüsterte ihr zu und steuerte Ihre Handlungen" sagte der Geist mit einem kleinen Nicken.

"Sie lebt." Daphne ließ die Hand ihrer Freundin vorsichtig auf ihre Brust fallen, dann stand sie auf und richtete ihren Zauberstab auf den Schatten und knurrte. "Was zur Hölle hast du mit ihr gemacht, Arschloch?!"

"Sie hat es sich selbst angetan", die Gestalt zuckte mit den Schultern. "Sie hat mir Ihr Herz und Ihre Seele Offenbart. Im wahrsten Sinne des Wortes." Er gluckste. "In die beste Freundin verliebt zu sein, ist offensichtlich genug, um jemanden ziemlich zu verwirren. Die Zeiten haben sich sicherlich geändert, seit ich zum ersten Mal in diesen Hallen herumgestreift bin."

Daphne zuckte bei diesem Kommentar sichtlich zusammen und ihre Zauberstab-Hand zitterte. Harry zog eine Grimasse, entschloss sich aber, sich später mit den Thema auseinander zu setzen, nachdem alle noch atmeten. "Ich werde dich töten, du Bastard", flüsterte Daphne dem Geist zu.

"Wer zur Hölle bist du? Und wie retten wir sie?" Fragte Harry.

"Du musst Harry Potter sein", sagte der Geist und hob die Augenbrauen. "Ich muss sagen, ich bin etwas enttäuscht, dass du nicht einschüchternd bist. Wie auch immer du diesen Ort erreicht hast, also nehme ich an, du bist keine totale Enttäuschung. Sag mir, wie hast du mich getötet? Ich bin immer so neugierig . "

"Was?" Harry und Daphne riefen beide aus.

"Wie hast du mich umgebracht? Erinnerst du dich? Tracey hat gesagt, dass du zu der Zeit nur ein Baby warst, also bezweifle ich, dass es absichtlich war, aber trotzdem weißt du sicherlich nichts darüber."

Ein wachsendes Entsetzen durchdrang Harry bei den Worten der Person. "Das ist nicht möglich…"

"Oh, ich versichere es dir. Ich habe große Schritte unternommen, um mein Überleben zu gewährleisten."

Daphne sah zwischen Harry und dem Geist hin und her. "Was zur Hölle geht hier vor, Potter? Kannst du es töten? Wird das Tracey helfen?"

"Oh, er kann mich nicht töten", lachte der Geist wieder. "Ich bin nicht physisch. Noch nicht."

"Du siehst viel anders aus als im letztes Jahr", sagte Harry. 'Hinhalten, hat beim letzten mal auch funktioniert. Vielleicht kann ich ihn lange genug reden lassen, bis Shiva und Neville hier sind. Vielleicht werden sie wissen, wie man ein ... Geist ... Ding tötet.

"Tracey war sich nicht sicher, ob diese Gerüchte Substanz hatten. Nun, es ist gut zu wissen, dass meine späteren Bemühungen nicht völlig verschwendet waren. Auch wenn Sie insgesamt ziemlich erbärmlich waren. Wirklich, 10 Jahre, um solch ein Kunststück aufzuführen? "Ich werde es viel besser machen, wenn ich wieder lebendig bin."

"Wer zum Teufel bist du?" Flüsterte Daphne.

"Du hast es noch nicht herausgefunden? Schande. Ich dachte, du wärst intelligent. Ich hatte eigentlich vor, dir einen hohen Platz in meiner Gesellschaft zu geben. Nun, vielleicht brauchst du ein wenig Hilfe, nehme ich an?" Er zog einen Zauberstab hinter seinem Rücken hervor.

Daphne kniff die Augen zusammen und ihre Lippen verzogen sich zu einem Knurren. "Das ist Tracey´s Zauberstab."

"Ja. Ich nahm ihn von Ihr. Es ist nicht so, als könnte sie ihn im Moment benutzen." Er zeichnete eine Reihe leuchtender Buchstaben in die Luft: TOM MARVOLO RIDDLE. "Jetzt pass genau auf. Ich dachte, das wäre ein ziemlich scharfsinniges Anagramm." Die Worte ordneten sich zu: IST LORD VOLDEMORT.

Daphnes Gesicht war farblos. "Das ist nicht möglich…"

"Warum hast du das für ein schlaues Anagramm gehalten, Riddle?" Harry schluckte. "Scheint gar nicht so schwer."

"Nun, Harry, 'Voldemort' bedeutet 'Flucht vor dem Tod auf Französisch. Ich bin unsterblich geworden. Nun, jedenfalls Teile von mir. Es ist durchaus angemessen."

"Alles, was ich letztes Jahr gesehen habe, war ein erbärmlicher Geisterparasit, der alleine kaum existieren konnte", spottete Harry. "Und alles, was ich jetzt sehe, ist ein kleiner erbärmlicher Blutegel." Harry sah aus den Augenwinkeln heraus, wie Daphne den Mund schloss und ihr Gesicht ein leichtes Grinsen annahm. "Gut, stell dich zu ihm. Es ist nur ein Schatten oder so. Bleib konzentriert, Daphne.

"Kleiner erbärmlicher Blutegel?" Riddle knurrte. "Fein. Willst du Spiele spielen, Harry Potter? Lass uns spielen." Sein Grinsen wurde zu einem breiten, räuberischen Lächeln. ~ Bessy! Töte diese beiden! ~

Harry sah eine Bewegung im Mund der Statue hinter Riddle und seine Augen weiteten sich. "Oh Scheiße! Komm schon, Daphne, er hat den Basilisken gerufen!" Harry griff nach ihrem Arm und , rannte auf die nächste Säule zu und duckte sich hinter ihr, als ein großes Gewicht hinter ihnen auf den Boden krachte.

"Plan?" fragte Daphne, während sie ihren Zauberstab und den Runenstein so fest hielt, dass ihre Fingerknöchel weiß wurden.

"Nun, ich habe einen Plan A", sagte Harry und spähte um die Säule herum. Der Basilisk sah sie dankbarer weise nicht an, aber es war nah genug, dass Harry ihn rufen konnte. ~ Hey, Bessy! Ich bin Harry! Der Kerl, mit dem du redest, ist nicht auf deiner Seite. Hilf mir und meinen Freunden stattdessen, und wir geben dir alles, was du willst, und du bekommst ein besseres Quartier! ~

Die Schlange erstarrte und wandte sich Harry zu. Er senkte schnell die Augen, bevor sich ihre Blicke treffen konnten, es gab keinen Grund die Reflektorlinsen zu testen, wenn es nicht sein musste. ~ Du magst ein Sprecher Kind sein, aber du bist nicht der Meister. Bessy wird nicht auf Tricks hereinfallen. Bessy hat darauf gewartet, dass ein Meister zurückkehrt. Für Lebensmittel, die größer als Ratten sind. Bessy wird dir nicht folgen! ~ Ein lautes Zischen folgte der kleinen Rede und die Schlange ging auf die Säule zu.

"Plan A ist fehlgeschlagen", sagte Harry und wich zurück.

"Plan B?" Fragte Daphne.

"Schieß auf die Schlange bis Sie stirbt?" Sagte Harry mit einem leichten Zögern.

"Funktioniert bei mir!" Daphne sprang heraus und begann Diffindos, Reductor und Confringo Zauber auf die Schlange aus ihrem Zauberstab zu zaubern, während sie weitere Reductor Zauber mit der Rune in der anderen Hand auf die Schlange zauberte. Harry sprang von der anderen Seite der Säule und warf ebenfalls Zaubersprüche und Runen angetriebene Flüche auf die Schlange. Er versuchte, ein paar entwaffnende und Betäubende Flüche in seine Salve einzubinden. Bessy zischte nur in dem, was Harry schwach als Lachen erkannte.

Ihre Zaubersprüche verursachten nicht einmal einen Kratzer auf der Tierhaut.

Der riesige Schwanz der Schlange kam herum und zielte auf Harry´s Kopf. Er duckte sich und rollte zur Seite. Als er wieder zu seinen Füßen kam, machte er den kritischen Fehler, aufzublicken. Harry traf die Augen des Basilisken und die Zeit schien still zu stehen. Riddle lachte in der Ferne. Harry hätte beinahe gelacht, als er seine Muskeln noch immer vor Angst zucken spürte. Er war nicht versteinert!

Ebenso wenig wie der Basilisk. Nach ein paar Sekunden schüttelte er den Kopf und öffnete seinen zischenden Mund weit und machte einen äußerst guten Eindruck von einem verärgerten Zischen.

Harry nutzte die Gelegenheit um zu rennen.

Er kam an Daphnes Seite und duckte sich hinter einer Säule weiter zurück in die Kammer. "Plan B funktioniert nicht so gut", grunzte sie und versuchte, wieder zu Atem zu kommen.

"Ich habe es bemerkt", antwortete er trocken. "Die Reflektor Linsen funktionieren. Ich denke, ich habe es für ein paar Sekunden betäubt."

"Ja, vielleicht für dich. Mein linkes Objektiv ist kaputt, als es mich das erste Mal ansah. Es scheint, dass nur eine einzige Augenreflexion es nicht beeinflusst. Und ich bin jetzt halb blind." Harry zuckte zusammen und sah schnell zu ihr hinüber. Erleichtert atmete sie aus. Harry sah, dass ihr Auge nicht wirklich verletzt war. Sie hatte es einfach geschlossen, da die linke Runengruppe sich nicht unter der Last der Magie gehalten hatte.

"Ähm, okay, ich habe einen Plan C, aber ich brauche eine Minute, um ihn vorzubereiten. Kannst du es ablenken?" Fragte Harry eine Spreng-Rune gegen die Säule haltend und sein Runen-Werkzeug zur Hand nehmend

"Vielleicht. Was machst du?"

"Eine Rückkopplungsschleife in die Spreng-Rune setzen. Im Grunde ein etwas kontrollierter Sprengstoffausfall."

"Du machst eine magische Bombe?"

"Mehr wie eine magische Granate. Außerdem könnte es mich in die Luft jagen, wenn ich es auflade." Harry zog eine Grimasse. "Es gibt einen Grund, warum ich mich von instabilen Runen-Kombinationen fernhalte."

Daphne starrte ihn mit großen Augen an. "Du bist entweder der tapferste oder dümmste Junge, den ich je getroffen habe."

"Lenke einfach die verdammte Schlange ab."

"Stirb nicht, Harry." Daphne sprang hinter der Säule hervor, als der Basilisk sich ihnen näherte. Sie schrie es an und fing an, weitere Sprüche zu werfen, die sie zur nächsten Säule in der Reihe führten.

Harry beendete seine Änderungen, sprach ein weiteres kurzes Gebet zu demjenigen, der zuhörte und schrie dann aus, ~ Bessy! Deine Mutter war ein Huhn und dein Vater war eine Kröte! ~

Der Basilisk wandte sich von Daphne ab und zischte Harry drohend an. ~ Ich sollte dich töten, einfach weil du denkst, dass es eine würdige Beleidigung war. ~ Sobald die Schlange ihren Mund öffnete, griff Harry die veränderte Spreng-Rune und warf Sie auf das Maul der Schlange. Es endete damit, einen Fuß oder so vor dem Mund zu explodieren. Die Steinsplitter trafen das Monster und schienen keinen erkennbaren Schaden zu verursachen.

"Verdammte Hölle!" Harry duckte sich hinter der Säule und fluchte. "Wenn jemand da oben zuhört, könnte ich jetzt wirklich Hilfe gebrauchen!" Da er keine wirkliche Antwort erwartete, ließ Harry beinahe seinen Zauberstab und seine Concussor-Rune fallen, als die Luft über dem Basilisken in eine Feuerwelle explodierte. Ein Lied, an das sich Harry erinnerte, wie Fawkes trällernd durch die Kammer schallte, bevor es zu einem Kreischen wurde. Harry drehte sich verzweifelt um und sah, dass Daphne das Gleiche machte.

Der schöne Phönix flog auf die Gruppe zu. Er warf Harry einen großen Hut in die Hände, bevor er sich umdrehte und versuchte, die Augen des Basilisken heraus zu picken. Bessy war jedoch schneller und konnte Fawkes anstarren, kurz bevor er es schaffte. Der Phönix löste sich in Federn auf und Harry gefror erneut. "Es tut mir leid, Fawkes. Vielen Dank, dass du es versucht hast, Kumpel."

"Harry! Paß auf!" schrie Daphne auf.

Harry blickte auf und sah den Basilisken mit entblößten Zähnen auf ihn zu kommen. "Seit wann hat eine Schlange mehr als zwei Zähne?" Harry wunderte sich, als er sich aus dem Weg warf. Er fiel neben dem Hut, den Fawkes gebracht hatte.

"Worauf wartest du, Junge? Zieh mich an!" schrie der Hut. Harry starrte verblüfft, bevor er bemerkte, dass es der Sprechende Hut war. Harry griff hastig nach dem Hut und stopfte ihn sich auf den Kopf, als er vom Basilisken weg zu Daphne rannte. Der Hut hatte kaum seine Haare berührt, bevor sich ein Gewicht auf Harry´s Kopf legte.

Als er hinter der Säule stand, zog Harry den Hut ab und reichte ihn Daphne. Ein Schwert fiel von der Spitze und klapperte zu Harry´s Füßen zu Boden. "Das ist das Schwert von Godric Gryffindor", sagte Daphne mit offenem Mund.

"Ich hätte es vorgezogen, wenn mächtiger Stab oder Energie-Lanzen-Runen heraus gekommen wären. Oder irgendetwas, das damit zu tun hat", sagte Harry und hob das Schwert hoch.

"Bettler können nicht wählerisch sein, Harry Potter!" sagte der Hut, bevor er verstummte.

"Okay, neuer Plan", sagte Harry und starrte den Hut an.

"Deine anderen Pläne haben versagt."

"Ja und dieser ist mehr scheiße."

"Das vermittelt hier nicht viel Selbstvertrauen." Sagte Daphne.

"Ich werde es mit den Reflektorlinsen betäuben, dann werde ich es mit dem Schwert erstechen."

"Das ist ein schrecklicher Plan!"

"Hast du einen besseren?" Fragte Harry sie wütend an.

Daphne biss die Zähne zusammen. Der Basilisk war schon wieder nah bei Ihnen. "Stirb nicht, Harry. Ich fange gerade an dich zu mögen."

"Ebenso, Daphne." Harry holte tief Luft und sprang hinaus. Diesmal rannte er, statt wegzurennen, auf die Riesenschlange zu. Bessy öffnete den Mund und entblößte ihre Zähne. Harry kam näher und hoffte, dass sein schreckliches Glück lange genug anhalten würde, um das zu beenden. Bessy preschte vor. Harry gelang es schließlich, einen Blick auf die Augen des Basilisken zu erhaschen, und dieser erstarrte, als er vorsprang. Die Betäubung begann gerade nachzulassen, als Harry in seinen Mund sprang und das Schwert durch die obere Platte seines Kiefers stieß.

Das Schwert glitt wie ein heißes Messer durch Butter durch den Kiefer. Harry wurde aus dem Mund der Schlange geschleudert. Er flog durch die Luft und landete auf Daphne, die gerade noch einen Kissenzauber auf die beiden warf. Bessy kreischte wieder und schnappte ihre Kiefer zu. Das war anscheinend die genau falsche Bewegung. Die Spitze von Gryffindors Schwert bohrte sich durch den Kopf der Schlange und der Basilisk lag plötzlich völlig still in die Kammer.

"Merlin", flüsterte Daphne die Ehrfurcht in ihrer Stimme und das Zittern ihrer Arme um seine Taille. "Du hast einen 60 Fuß großen Basilisken mit einem verdammten Schwert getötet."

"Wir müssen immer noch Riddle töten", flüsterte Harry zurück, als er auf die Gestalt im vorderen Teil des Raumes blickte. Der Geist des jungen Voldemort war jetzt viel fester und Tracey schien viel blasser.

"Er hat gesagt, dass er sie leersaugt, richtig? Sie schreibt seit Beginn des Jahres in ein Tagebuch."

"Er stand über einem kleinen Buch. War das das Tagebuch?"

"Ja." Daphne nickte, ließ ihre Arme los und bewegte Harry, damit sie beide aufstehen konnten.

"Sieh erschöpft und geschlagen aus."

"Ich werde das nicht vortäuschen müssen", murmelte Harry. "Ich werde das Schwert ergreifen und versuchen, das Buch zu erstechen?"

"Verdammt, es hat an der Monsterschlange funktioniert, warum sollten wir nicht in der Lage sein, ein Buch mit einem Schwert zu töten?" Daphne hielt inne und kicherte. "Das klingt so dumm."

Harry´s Augen weiteten sich bei den manischen Geräuschen, die von seiner Freundin kamen. "Halte noch eine Minute durch, Daphne, dann kannst du zusammenbrechen. Hilf mir, den Mund zu öffnen."

Gemeinsam schafften es die beiden Schüler, den Mund des toten Basilisken so weit aufzureißen, dass Harry hineingreifen und das Schwert greifen konnte. "Vorsichtig, fasse die Zähne nicht an. Basiliskengift ist eines der tödlichsten Dinge, die es gibt", sagte Daphne.

"Wirklich? Ich wusste das nicht. Danke, Daph", antwortete Harry trocken.

"Kein Grund, ein Idiot zu sein, Harry."

Harry befreite endlich das Schwert, obwohl es von einer kleinen Menge schwarzer Flüssigkeit befleckt war, die aus der Wunde im Mund tropfte. Harry und Daphne hielten sich in der einen Hand und dem Schwert in der anderen fest, als Sie gemeinsam zu Tracey und Riddle gingen.

"Ihr beide seid viel beeindruckender, als ich angenommen habe", sagte Riddle mit zusammengekniffenen Augen, als sie näher kamen. "Ihr könntet viel unter mir erreichen. Ich könnte euch beide zur wahren Größe führen."

Harry erspähte das Tagebuch, das immer noch unter Riddle´s Fuß lag. Er ging ein bisschen näher. "Weißt du, was ich dazu sagen muss, Riddle?"

"Was wir beide dazu sagen müssen", mischte sich Daphne ein.

Riddle legte den Kopf schief. "Geh zur Hölle, Arschloch!" Schrie Harry. Er hob das Schwert und stach es nach vorn, um das Tagebuch zu erstechen.

"Nein! Was hast du getan!?" Riddle schrie zuerst erstaunt und wütend darauf. Der Schrei versetzte sich schnell in Schmerz, als Tinte aus dem Tagebuch spritzte. Als die Tinte leer war, verlor der Geist seine Substanz. Tracey´s Zauberstab fiel aus substanzlosen Fingern zu Boden. Tom Riddle gab ein letztes Gebrüll von Schmerz und Trotz von sich, bevor er komplett verblasste und das Tagebuch unter Harry´s Schwert wieder ruhig da lag.

"Tracey!" Daphne schrie auf, und ließ sich neben Ihrer Freundin zu Boden fallen. "Tracey! Bitte wach auf! Bitte lass uns nicht zu spät sein! Bitte wach auf, Tracey!"

Tracey stöhnte und ein bisschen Farbe begann in ihre Wangen zurückzukehren. Ihre Augen flatterten auf und schlossen sich Daphne an. "Daphne?" Sie sah sich im Raum um. "Potter? Was? Was?"

"Oh Merlin, Tracey!" Daphne warf ihre Arme um das Mädchen und zog sie in eine knochenbrechende Umarmung. "Ich dachte, du würdest sterben. Ich dachte -" Sie brach ab und klammerte sich einfach an ihre Freundin.

"Alles klar, Tracey?" Fragte Harry und stützte sich auf das Schwert. Es war wahrscheinlich nicht der respektvollste Weg, ein unbezahlbares Artefakt von einem der Gründer zu behandeln, aber dann hatte er gerade das Haustier eines anderen Gründers getötet und beiläufig seinen verzauberten Hut weggeworfen. Sich auf das Schwert zu stützen, war wahrscheinlich die am wenigsten respektlose Sache, die er an diesem Tag getan hatte.

"I - I - Nein. Nicht wirklich. Aber mir geht es ... besser. Ich denke ... Daphne, Potter ... Ich denke, ich war diejenige, die die Kammer geöffnet hat!" Sie lehnte ihren Kopf gegen Daphne und begann zu schluchzen.

"Shh, shh, es ist in Ordnung, Tracey", flüsterte Daphne und fuhr mit ihren Händen im Kreis um den Rücken des anderen Mädchens. "Das warst du nicht. Dieses Tagebuch war eine Falle, die V-Vol-Voldemort hinterlassen hat. Es hat dich besessen. Du hast nichts getan, Tracey."

"Du-weißt-schon-wer? Was? Nein, ich schrieb an Tom. Ich wusste, dass etwas nicht stimmte, aber ich konnte nicht aufhören ..."

"Es war Voldemort, Tracey", sagte Harry. "Eine Erinnerung oder ein Geist oder etwas, wo er ein Teenager war. Er hat uns seinen Namen gezeigt und es ist ein Anagramm für 'Ich bin Lord Voldemort'. Du wurdest betrogen. Es ist nicht deine Schuld. Du bist nicht wie Quirrell. Du hast es nicht getan. Du hast das Arschloch nicht freiwillig in deinen Körper eingeladen."

"Es war wirklich er?" Die anderen zwei nickten. "Ich kann es nicht glauben ... Ich - ich weiß nicht einmal, woher ich dieses blöde Tagebuch habe. Es war in meinen Sachen, als ich vor Beginn der Schule aus dem Buchladen zurückkam. Ich muss es dort bekommen haben, aber ich habe es nicht getan. Ich erinnere mich … wartet! " Sie zog sich von Daphne zurück und starrte zwischen den beiden hin und her. "Wenn das Du-weißt-schon-wer wäre und wenn er mich besessen hat, um das Monster zu kontrollieren, wo sind wir dann und wie werden wir es töten?!"

"Tracey", sagte Daphne und räusperte sich. Sie zeigte auf den toten Basilisken. "Wir haben das Tagebuch bereits getötet, also ist Volde-Voldemort tot. Und Harry hat den Basilisken getötet." Tracey´s Augen folgten Daphnes Arm und weiteten sich, bevor sie sich wieder den beiden anderen zuwandten. "Mit einem Schwert." Tracey´s Augen fielen auf Harry und das Schwert in seiner Hand. Sie schaute zurück auf sein Gesicht und Harry nickte nur.

Tracey ließ sich wieder in Daphne's Arme sinken und stöhnte. "Kann dieser Tag noch seltsamer werden?"

"Vertrau mir, das willst du nicht wissen", seufzte Harry. "Es ist besser, das Universum nicht in Versuchung zu führen. Kannst du gehen? Wir sollten zurück zu Shiva und Neville gehen."

"Wer zum Teufel ist Shiva?" Fragte Tracey, als sie die Arme akzeptierte, um sie zu ihren etwas wackeligen Füßen zu ziehen.

Harry zuckte zusammen. "Ähm, Professor Babbling. Ich würde es begrüßen, wenn Ihr beide es bis zum nächsten Jahr für euch behalten würdet, dass ich Sie bei Ihren Spitznamen rufe."

"Nun, wenn ihr beide mein Leben gerettet habt, denke ich, dass ich das tun kann ..." Tracey sah ihn an, als wäre er verrückt. Daphne schüttelte nur den Kopf und nickte. "Und warte, seit wann nennst du ihn 'Harry', Daphne?" Tracey sah sie seltsam an, als sie die beiden anstarrte.

"Irgendwo in der Mitte, um hier runterzukommen und den Basilisken zu töten. Ich denke, das ist eine bindende Erfahrung, nicht wahr? Mindestens genug, um ihn von" Potter"zu" Harry "zu treiben, würde ich sagen." Sagte Daphne amüsiert.

"Nun, ich habe auf 'Freunde' selbst gehofft", grummelte Harry gutmütig.

"Äh, Versuchsbasis." Sagte Daphne, bevor alle drei in Gelächter ausbrachen.

Das Schülertrio hatte sich unter Kontrolle gebracht und ist in die Mitte der Kammer zurückgegangen. Daphne blieb stehen, um den Sprechenden Hut aufzuheben, der selbst dann, als sie ihn auf ihren Kopf legte, stumm blieb, Tracey mit einem Arm haltend und ihren Zauberstab in der anderen Hand liefen Sie los. Harry blieb stehen, als sie sich dem Federhaufen näherte, wo Fawkes sein Leben gegeben hatte, um ihn zu helfen.

"Es tut mir so leid, Fawkes ... ich wollte nie ..." Harry verstummte und sah erstaunt auf, als ein kleiner, fast federloser Vogel seinen Kopf aus den Federn und der Asche hob. Es sah Harry an und krächzte fröhlich. Harry´s Mund öffnete sich einfach und hob den Baby Phönix in seine Hand. "Was zum…?"

"Das ist ein Phönix, Harry", sagte Daphne mit erhobener Augenbraue. "Sie werden wiedergeboren, wenn sie sterben."

"Oh." Harry nickte nur noch sprachlos, als der Phönix sich in seine Hand kuschelte.

"Komm lass uns gehen." Daphne führte die Gruppe wieder den Korridor entlang und blieb nur lange genug stehen, damit Harry die Tür wieder Öffnen konnte.

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Es schien ewig zu dauern, bis die müde Gruppe sich zu dem eingestürzten Tunnelabschnitt begab. In der Mitte war jetzt ein großes Loch. Shiva stand in der Mitte und beendete eine Inschrift einer Rune, die Harry als Stabilität erkannte. Es blitzte auf, als sie es beendete und sie drehte sich um.

"Neville, komm schon. Ich bin fertig. Lass uns gehen!"

"Gutes Timing", sagte Harry mit einem sanften Kichern. Shiva drehte sich so schnell, dass er dachte, sie würde umkippen. Ihr Mund klappte auf und Harry hob einfach seinen Arm von Tracey´s Seite und winkte seine Mentorin müde an. "Wir haben gewonnen."

"Harry!" Shiva sprang auf ihn zu und umarmte ihn so kräftig, dass Sie Hermine Konkurrenz machen konnte. Er umarmte sie lachend, als Fawkes von seiner Schulter aus piepste. Shiva hörte das und zog sich vor Erstaunen zurück. "Ist das ein Phönixbaby? Daphne, Tracey, seid ihr beide in Ordnung? Worum seid ihr drei so dreckig? Ist das der Sprechende Hat? Ist das ein Schwert?!"

"In Ordnung, Professor Babbling", sagte Daphne, "ja, es ist ein Phönixbaby. Fawkes, um genau zu sein. Ich bin okay, obwohl mein Körper viele kleinere Verletzungen hat. Tracey ist körperlich mehr okay als ich aber geistig / emotional weniger okay. Ihre Lebenskraft wurde ausgesaugt, aber wir konnten es stoppen, jetzt ist sie nur noch schwach, aber sie sollte so schnell wie möglich eine vollständige Untersuchung bekommen. Wir sind mit einer Mischung aus Schlamm, Blut und Tinte bedeckt. Ja, es ist der Sprechende Hut. Und ja, das ist ein Schwert. Godric Gryffindor´s Schwert."

"Ich ... egal welche Göttin du verführt hast, Harry, ich glaube nicht, dass sie etwas mit Logik zu tun hat ..." schaffte Shiva es zu sagen, nachdem Sie versucht hatte das zu verarbeiten. "Geht es dir gut?"

"Nur müde, Shiva. Die kurze Version ist, dass nichts, was wir taten, funktionierte, Fawkes kam, um den Sprechenden Hut mitzubringen, wurde aber während des Kampfes getötet und wiedergeboren. Der Hut gab mir das Schwert, mit dem ich den Basilisken getötet habe Tinte stammt aus einem verzauberten Tagebuch von Voldemort, der ein Teenager war, und er noch Tom Marvolo Riddle hieß, der Tracey besaß. Ich durchstach das Tagebuch mit dem Schwert, tötete Memorymort und und besudelte uns mit den Blut und allen. Das deckt es ab."

Neville lachte. "Mann, Harry, du hast wirklich das schlimmste Glück, von dem ich je gehört habe!"

"Das kannst du noch mal sagen, Neville. Können wir jetzt gehen? Ich würde mich wirklich gerne für ein paar Minuten hinsetzen", flehte Harry. Shiva nickte nur benommen.

"Neville, tausche mit Harry den Platz. Harry, lass mich dir helfen." Harry reichte Tracey´s linke Seite zu Neville hinüber, der das Mädchen stützte, während Harry sich an Shiva lehnte, während die Gruppe langsam auf die Rutsche zum Schloss zurück trottete.

"Also, wo ist Lockhart?" Fragte Harry. Als sie den behelfsmäßigen Tunnel unter dem Höhleneingang verließen, wurde Harry´s Frage beantwortet. Der 'Professor' war in Seilen mit einem Verband um seine Leistengegend gebunden und starrte mit einem fröhlichen Grinsen in den Raum.

"Lockhart ist ganz und gar nicht mehr Normal. Sein Zauberspruch war stark genug, um uns alle gleichzeitig zu treffen, und diese volle Kraft traf ihn direkt." Shiva schnippte mit ihrem Zauberstab und der Mann schwebte vor ihnen. "Er erinnert sich nicht mal an seinen eigenen Namen. Ich bin mir eigentlich nicht sicher, ob er sich überhaupt noch an das Sprechen erinnert. Wir haben ihn nur gefesselt, weil er immer weiter durch den Tunnel gewandert ist und ich ... eher genervt von ihm war."

"Ah. Nun, wenn es dich besser fühlen lässt, habe ich Memorymort verflucht, während ich mich über ihn geärgert habe."

"Und du hast ihn einen erbärmlichen Blutegel genannt. Vergiss das nicht. Das war lustig", mischte sich Daphne ein.

"Mann, ich verpasste den ganzen Spaß", beschwerte sich Neville.

"Du kannst die nächste Erinnerung von Voldemort töten, okay, Neville?"

"Okay. Jetzt kannst du dich nicht beschweren, wenn ich ihn bekomme, bevor du es tust, Harry."

Tracey blickte zwischen den dreien und schüttelte den Kopf. "Ihr Leute seid alle verrückt."

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Die Gruppe blieb am Ende des Tunnelabschnitts stehen, der zurück nach Hogwarts führte. Shiva wollte gerade versuchen, kleine Stufen zu beschwören, als Daphne schnaubte. Alle sahen zu ihr hinüber und sie zuckte mit den Schultern. "Glaubst du wirklich, dass Salazar Slytherin einfach in ein feuchtes Loch springen würde? Vor allem ohne einen einfachen Weg zurück?"

Harry lachte und verstand ihre Bedeutung, während Neville, Tracey und Shiva Daphne nur mit gefurchten Brauen anstarrten. Harry wandte sich dem Tunnel zu und atmete aus, (Treppen.) Nichts passierte. {Stufen.} Ein dumpfer Schlag ertönte, als eine Treppe sich vom Boden des Tunnels erstreckte, die in die Dunkelheit verschwand. Harry hob seine Augenbrauen, als er Daphne ansah-

"Viel besser. Das ist viel angemessener", antwortete das Mädchen mit einem unterhaltenden, königlichen Schnauben.

Shiva schüttelte verzweifelt den Kopf. "Haha, sehr lustig. Wir sollten gehen. Harry, du und ich zuerst, damit du die Tür auch oben öffnen kannst." Lockhart schwebte vor ihnen her, als die kleine Gruppe von misshandelten Schülern und die Professoren die Treppe hinauf humpelten. Als sie oben angekommen waren, machte Lockhart eine leise Protestwelle, als er auf die versiegelte Türöffnung stieß, bevor Shiva ihn zurückzog. "Hoppla!", Sie tänzelte. Harry konnte sie nicht dafür verantwortlich machen, dass sie dem Mann gegenüber unfreundlich war. Außerdem war es besser, wenn Sie es jetzt tat mit Flophart, bevor weitere Zeugen anwesend waren.

~ Öffnen. ~ Der Tunnel öffnete sich auf diesen Befehl hin.

Als sie zurück in Myrthes Badezimmer waren, wurden Harry und Shiva sofort von Dumbledore, McGonagall, Flitwick und Pomfrey in Beschlag genommen. Snape blieb zurück, bis Daphne, Neville und Tracey herauskletterten und stürzte sich dann auf seine Schüler.

"Mein Junge, was ist mit dir passiert?" Fragte Dumbledore sofort mit gerunzelter Stirn. Harry starrte den Mann an, antwortete aber nicht. Dumbledore warf einen schnellen Blick auf die anderen und starrte auf den Sprechenden Hut, der immer noch auf Daphne's Kopf saß. "Flopsie?"

"Gib ihnen einen Moment, Albus", sagte McGonagall, schubste ihren Vorgesetzten leicht zurück und winkte Pomfrey nach vorne.

"Geschwätz, Verletzungen?" fragte die Heilerin direkt auf den Punkt.

"Potter und Greengrass haben mehrere Schnitte und Abschürfungen und sind Erschöpfungserscheinungen die wahrscheinlich magisch als auch physisch ist", meldete Shiva mit müder, aber ruhiger Stimme. "Davis wurde geistig ausgelaugt, aber der Prozess wurde unterbrochen. Sie ist erschöpft und ohne offensichtliche körperliche Verletzungen. Longbottom hat leichte Abschürfungen. Lockhart hatte eine schwere Leistenverletzung sowie Abschürfungen am linken Arm. Er erlebte extreme Verletzungen. Ich habe keine Ahnung, ob er überhaupt noch sprechen kann." Pomfrey begann mit den Zauberstab, der auf Tracey gerichtet war, mehrere Zaubersprüche zu äußern.

PAUSE

"Was hast du mit meinen Schülerinnen gemacht, Frau?" Sagte Snape und überprüfte Daphne und Tracey. Sein letztes Wort wurde fast wie ein Fluch ausgesprochen, als diese an Shiva gerichtet waren. Fast jeder in dem kleinen Badezimmer war wütend deswegen. Daphne, Neville und Harry standen auf und starrten den Mann an.

"Sie hat uns geholfen, meine beste Freundin zu retten, Sir", sagte Daphne mit einem schmalen Mund. Sie rettete uns drei vor einem Zauber, der mächtig genug war, um Lockhart in diesen Zustand zu bringen. Sie zögerte keinen Augenblick, in einen lange verlorenen Teil des Schlosses zu gehen, um einen tausend Jahre alten Basilisken zu bekämpfen, einfach weil eine Schülerin in Gefahr war. Bitte verachten Sie nicht den Charakter von ihr, Professor. Professor Babbling verdient viel Respekt."

Harry´s Augen weiteten sich, als er etwas sah, von dem er nie erwartet hätte zu sehen: Snape blickte zwischen Daphne und Shiva hin und her und sein finsterer Blick verringerte sich merklich, bevor er in respektvoller Weise zu der jüngeren Frau nickte.

"Vielleicht sollten wir diese Diskussion in den Krankenflügel verlegen?" sagte Flitwick, als er Lockhart untersuchte.

"Ja, ich denke, das könnte das Beste sein", sagte Dumbledore leise, als er die versammelten Schüler traurig anstarrte. Als er sich von Harry abwandte, blieb er mitten im Schritt stehen, legte den Kopf schief und dann klappte sein Kiefer auf. "Fawkes?"

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Nachdem alle in Ihren Betten lagen, wurde die Geschichte darüber, wie sie in der Kammer gekomen sind, geteilt. Fawkes blieb die ganze Zeit auf Harry´s Schulter und ließ gelegentlich einen Trillern neben Harry erklingen. Hedwig erschien ein paar Minuten später am Fenster zur Krankenstation und starrte zu den Babyphönix bevor sie zustimmend nickte und ihren Kopf drehte, zu allem Anschein, als würde sie sich es bequem machen, um die Geschichte genauso zu hören wie die Menschen. Harry konnte nur über seine Vertraute lachen.

"Und so haben wir das Tagebuch mit dem Schwert erstochen", endete er achselzuckend.

"Ich finde das alles sehr schwer zu glauben, Potter", sagte Snape mit zusammengekniffenen Augen. "Sicher übertreibst du. Es gibt sicher keine Möglichkeit, dass ein einfaches Kind wie du eine Kreatur wie einen Basilisken töten könnte."

Bevor Harry, Shiva, Neville oder Tracey etwas sagen konnten, erklang ein tiefes Knurren durch den Raum. Daphne stand von ihrem Bett auf und ging herüber zu Snape mit geballten Fäusten.

"Harry Potter und ich sahen uns gerade eine Kreatur an, die tausend Jahre alt und 60 Fuß lang war. Eine Kreatur, die intelligent genug war, uns zu verspotten, als Harry versuchte, mit ihr zu argumentieren. Eine Kreatur, deren Zähne länger waren als mein Unterarm, eine Kreatur, deren Blick wir nur überlebten, weil Harry schlau genug war, um einen wirkungsvollen Runen-Satz zu entwickeln. Eine Kreatur, die uns ganz verschluckt hätte. Wir waren fast sechs Mal in weniger als zwei Minuten tot. Wir haben die Erscheinung von Voldemort selbst getroffen. Beleidigen Sie uns nicht. Professor Snape. Beleidigen Sie nicht den Kampf, von dem wir gerade zurück gekehrt sind. Beleidigen Sie nicht diese Gefahr oder die Risiken, die wir eingegangen sind, um meine Freundin zu helfen. Machen Sie sich nichts vor, Professor. Harry hat etwas ausgeführt, wo fast jeder Erwachsene Zauberer oder Hexe mit vollen Hosen, schreiend davon rennen würde. Verspotten Sie ihn nicht in meiner Anwesenheit, Sir!"

Daphne beendete ihre Rede, die sich zwischen Resignation und Wut drehte, aber sie drehte nochmals auf. "Es ist allgemein bekannt, dass Sie Slytherin loben und Gryffindor verachten, da es allgemein bekannt ist, dass Sie Groll gegen Harry Potter hegen. Lassen Sie sich nicht von ihren Hass, von den Tatsachen blenden, Professor." Snape sah völlig verblüfft aus. Seine Hand war geballt genug, um die Fingerknöchel weiß zu werden zu lassen, die Augen waren geweitet und der Mund offen.

"Daphne ...", sagte Tracey leise. Daphne seufzte und drehte sich wieder um, während sie Tracey´s Hand kurz drückte.

"Wie auch immer", sagte Dumbledore und füllte die plötzliche Stille. "Ich bin immer noch unsicher, wie Fawkes in der Lage war zu kommen und dir zu helfen, Harry."

Harry zuckte mit den Schultern. Die Spreng-Rune hat nicht ganz funktioniert, ich habe um Hilfe gebeten und dann, Boom, tauchte er mit den Sprechenden Hut auf. Danke nochmal, Kumpel. " Fawkes stieß ihn wieder leicht an und gab einen kurzen Trillern der Zustimmung. Hedwig hob den Kopf und schrie als Antwort.

"Sehr neugierig ..."

"Schulleiter", fragte Shiva und setzte sich auf die Kante ihres Bettes, "Haben sie eine Ahnung, was dieses Tagebuch, das Riddle geschaffen hat, war? Ich weiß, dass Voldemort nicht dumm ist, aber ich habe noch nie davon gehört, eine geistige Erinnerung, an ein Objekt zu binden. Zumindest nicht eines, das sowohl für sich selbst denken als auch versuchen könnte, alles zu besitzen."

"Ich ... bin mir nicht sicher", antwortete Dumbledore langsam. Sowohl Harry als auch Shiva verengten ihre Augen, aufgrund der Aussage des alten Mannes. Harry konnte nicht anders, als sich an Dumbledore´s Antworten auf seine Fragen aus dem letzten Jahr mit Quirrell zu erinnern. Der Schulleiter wusste viel mehr, als er annahm. "Voldemort war sicherlich vertraut mit obskuren Zweigen der Magie. Ich werde zu diesem Thema recherchieren müssen, um das Ausmaß dessen zu ermitteln, was getan wurde." Dumbledore drehte sich um und traf Harry´s Blick mit seinen funkelnden Augen. Einen Moment später hielt der Mann stöhnend die Stirn und sackte zusammen.

Pomfrey eilte zu dem Schulleiter, während Snape sich Harry zuwandte. "Was hast du gemacht, Junge?" Als Harry Snape anblickte, und der Zaubertrankmeister etwas sagen wollte, schrie er ebenfalls vor Schmerzen und fiel rückwärts. Seine Hände umklammerten seinen Kopf und er drehte sich zu Harry um, obwohl er seine Augen fest zusammen hielt. "POTTER!" brüllte der Mann.

"Ich habe nichts getan!" Schrie Harry zurück.

Die meisten Bewohner des Krankenflügels starrten zwischen den drei völlig verloren hin und her. Nur McGonagall und Shiva schienen herauszufinden, was gerade passiert war. Die stellvertretende Schulleiterin runzelte die Stirn und ging auf Dumbledore zu, während Shiva einen wütenden Gesichtsausdruck zeigte und sich zwischen Harry und Snape stellte. Als Pomfrey von Dumbledore zu Snape ging, zog McGonagall den älteren Mann auf seine Füße.

"Was hat der Junge getan, um diesen Einbruchversuch zu rechtfertigen, Albus? Das Leben einer Mitschülerin zu retten? Die Beseitigung einer Gefahr für die gesamte Schule? Die Gunst eines Gründers erhalten zu haben? Zu viele Dinge zu fragen? Versuch niemals wieder, die Gedanken eines Schülers vor meinen Augen ohne Grund zu lesen, Albus, oder ich werde dich hier wegbringen, bevor du 'Zitronenbonbon' sagen kannst! Ich würde solch ein törichtes Verhalten von Severus erwarten, aber nicht von dir! Und du, Severus! " McGonagall wandte sich an den Tränkemeister, der sie einfach angewidert anschaute. "Du bist ein Idiot. Wenn Albus Dumbledore kurzerhand zurückgewiesen wurde, was lässt dich denken, dass du damit durchkommen kannst. Mach etwas produktives und braue einige Heiltränke! Raus!"

"Ich habe jedes Recht zu -"

"RAUS HIER!" Schrie McGonagall und deutete auf die Tür. Snape schnaubte, stolzierte aber aus dem Raum.

McGonagall wandte sich wieder Dumbledore zu und rieb sich den Nasenrücken. "Vielleicht sollten sie auch gehen, Direktor."

"Minerva, ich -"

Was auch immer Dumbledore protestieren würde wurde unterbrochen, als sich die Türen zur Krankenstation wieder öffneten und Lucius Malfoy mit dem Stock in der Hand herein kam. Harry´s Augen weiteten sich, als er Dobby hinter sich herziehen sah. "Natürlich ... es wäre natürlich Malfoy ... Tracey sagte, sie hätte das Tagebuch, als sie von der Buchhandlung zurückkam. Malfoy war zur gleichen Zeit dort, als ich Tracey und Daphne zum ersten Mal sah. Er hat all das geplant. " Dachte Harry, seine Überraschung verblasste und von feuriger von feuriger Wut ersetzt wurde.

"Ah, Dumbledore", sagte Malfoy, seine Stimme sanft wie Seide. "Ich wurde informiert, dass Sie hier sind. Als Vorsitzender des Schulrats ist es meine Pflicht, Sie darüber zu informieren, dass der Tod von Tracey Davis uns dazu gebracht hat, Sie aus dem Amt zu entfernen ..."

"Äh, ich bin nicht tot", sagte Tracey und wedelte mit der Hand vom Bett in der Nähe.

Malfoy´s Kopf fuhr schnell zu Tracey, sein silbriges Haar peitschte in sein Gesicht. "Was du bist…"

Harry´s Welt löste sich in Rot auf. »Chef des Schulrats«, hatte der Mann gesagt. Der Schulrat, der Harry daran gehindert hatte, den Alrauntrank zu bekommen. Dieser Mann hatte Tracey dazu gebracht, einen Basilisken loszulassen. Er hatte die Heilung der Opfer verhindert. Er hätte Shiva und seine Freunde beinahe umgebracht. Er hatte Hermine verletzt. "Wo ist die Reduktor-Rune", dachte Harry, während er den Tisch nach seinem Runenstein absuchte. Von seiner Schulter fing Fawkes an leise zu trillern und ein Gefühl der Ruhe kam über Harry. Tief atmend verließ er den Tisch und wandte sich an Fawkes. "Danke", flüsterte Harry leise zu dem Vogel. Fawkes Lied hörte auf und Harry atmete tief durch. 'Neuer Plan. Ich bin nicht der einzige, der Malfoy schlagen will. "

Während Harry mit seiner Kontrolle gerungen hatte, hatte Malfoy eine kurze Unterhaltung mit Dumbledore und McGonagall geführt. "... nun, ich schätze, das schließt mein Geschäft hier ab. Guten Tag." Als Malfoy aus dem Raum verschwand, sprang Harry aus seinem Bett und sprang an Shiva vorbei zu Daphne.

"Daphne, ich brauche einen Handschuh!"

"Was?" Das Mädchen starrte ihn an, als wäre er verrückt geworden. Vielleicht wurde er das, das war nicht gerade der beste Plan.

"Harry ...?" Shiva kam hinter ihm und legte eine Hand auf seine Schulter.

"Ich habe eine Idee! Das war Dobby. Bitte, ich brauche einen Handschuh!" Harry gab zu, dass er ein bisschen verzweifelt klang, aber es war nicht viel Zeit, zu Malfoy und Dobby zurückzukehren, bevor der Mann das Schloss verließ.

"Hier ..." Daphne zog einen Handschuh aus ihrer Tasche auf dem Beistelltisch. "Woher weißt du, dass ich -"

"Ich sag es dir später! Danke! Shiva, ich bin gleich zurück!" Harry sprintete aus den Krankenflügel und nahm zwei Stufen gleichzeitig, als er die Treppe hinunter eilte. Er holte Malfoy und Dobby ein, als sie die Eingangshalle betraten. "Hey, Malfoy!" Als der Mann sich umdrehte, warf Harry ihm den Handschuh zu, während er Dobby betrachtete und seinen Kopf zur Seite ruckte.

"Was ist das, Potter?"

"Ihr Reinblüter folgt den alten Regeln, nicht wahr? Ein geworfener Handschuh soll ein Duell bedeuten. Da du nicht genug Mann sein wirst, um es zu machen, als du diese Runde begonnen hast, dachte ich mir, ich sollte am Ende den Handschuh werfen, ich habe gewonnen, Malfoy. Bleib in Zukunft von meinen Freunden fern. "

Malfoy höhnte und warf den Handschuh über seine Schulter. Harry grinste, als Dobby einen Sprung machte, um das Kleidungsstück aus der Luft zu schnappen, bevor es auf den Boden fiel. "Spiel keine Spiele, für die du nicht bereit bist, Junge. Du bist nicht bereit in den Kreisen zu kämpfen, in denen ich verkehre. Komm, Dobby!" Malfoy war ungefähr zehn Schritte gegangen, bevor er merkte, dass sein Diener nicht mehr folgte und er drehte sich um, um den Hauselfen anzustarren.

Harry hatte das Vergnügen, die Augen des Mannes zu sehen, als er genau erkannte, was Harry gerade getan hatte.

"DU! Du hast mich meinen Diener gekostet, Potter!" Lucius Malfoy versuchte seinen Zauberstab auf Harry zu richten, wurde aber sofort mit einem Knall zurück in die Wand der Halle geschleudert.

Dobby senkte seine Hand und starrte Malfoy an.

"Sie werden dem großen Meister Harry Potter Sir keinen Schaden zufügen!" sagte der kleine Hauself, offensichtlich voller Wut.

"Oh, mein Name ist noch länger geworden", dachte Harry kichernd, während er Dobby auf Malfoy zugehen sah. Der Mann lag zerknittert auf der Seite und stöhnte an der Wand. Bevor er sich setzen konnte, um sich aufzusetzen, griff Dobby ihn an und schlug mit einem bösartigen kleinen Tritt.

"Leg dich nicht mit dem kleinen Kerl an!" Harry jubelte, als Dobby sich weiterhin mit Malfoy anlegte. Nach ein paar weiteren Tritten seufzte Harry, ging hinüber und legte eine Hand auf Dobby´s Schulter. "So lustig und gerechtfertigt das ist, Dobby, du solltest wirklich aufhören. Kein Grund, wegen diesem Typen in Schwierigkeiten zu geraten. Lass uns zurück zum Krankenflügel gehen, ja?" Dobby warf Malfoy einen finsteren Blick zu, bevor er Harry zunickte und ihm folgte.

Die beiden gingen in den Raum zurück und wurden von verwirrten Blicken begrüßt. Dumbledore schien mit dem Sprechenden Hut und Fawkes gegangen zu sein, bevor Harry zurückgekehrt war, obwohl alle anderen Lehrer und Hedwig noch anwesend waren.

"Harry? Möchtest du es erklären?" Shiva sagte, während Sie Ihre Wut in Ihrer Stimme kaum kontrollieren konnte.

"Musste Dobby befreien", sagte Harry und deutete mit dem Daumen auf den kleinen Elfen, der enthusiastisch nickte.

"Der große Meister Harry Potter Sir, hat Dobby von Bösen Meister befreit. Der große Meister Harry Potter Sir, erklärte ein vollendetes Duell und trickste Bösen Meister aus, um Dobby zu befreien! Dann schützte Dobby ihn vor dem bösen Meister. Der große Meister Harry Potter Sir ist der Größte Zauberer, der jemals gelebt hat!"

Harry stöhnte, als der Rest des Raumes sich ihm zuwandte. "Hey, ich habe versucht, ihn dazu zu bringen, mit Namen aufzuhören. Dobby, wie wäre es damit, wenn du deine Freiheit ein bisschen genießen könntest und du irgendwann später zurückkommen kannst, nachdem du dich erholt hast?" Dobby nickte, umarmte sein Bein und verschwand dann. Harry stapfte zurück zu seinem Bett und sprang drauf.

"Will ich es überhaupt wissen?" fragte Shiva seufzend.

Harry zuckte nur mit den Schultern. "Ehrlich, wahrscheinlich nicht. Ich werde es dir später erzählen."

"Woher weißt du, dass ich Handschuhe trug?" Fragte Daphne.

"Du bist eine reinblütige Erbin. Ich habe ein paar Sachen von Neville gelernt."

Neville errötete, antwortete aber nicht.

"Also ... Professor McGonagall, Professor Babbling, was zum Henker ist passiert, bevor Malfoy hereingestürmt ist, was euch beide aufgerüttelt hat und die Professoren Snape und Dumbledore auf ihren Ärschen niedergeschlagen hat?" fragte Tracey.

Shiva rieb sich wieder den Nasenrücken und setzte sich erschöpft hin. "Beide versuchten, Harry mit Legimentik anzugreifen. Es ist im Grunde Gedankenlesen. Sehr wenige Leute können es gut machen, aber sie gehören zu der Gruppe. Es sollte nicht ohne sehr gutem Grund oder Zustimmung praktiziert werden. Ihre Gründe waren nicht sehr Gut und keiner fragte Harry, warum wir wütend waren. Dumbledore wollte wahrscheinlich wissen, was Harry über das Tagebuch dachte, während Snape wahrscheinlich nur sehen wollte, wie Harry Dumbledore rausgeworfen hatte."

"Und beide waren Narren!" Spie McGonagall aus. Harry´s Augenbrauen hoben sich danach. Seine Hauslehrerin beeindruckte ihn in diesem Jahr weiter. "Ehrlich, ihr habt alle eine Geschichte erzählt, in der Harry´s Brille benutzt wurde, um einen Basilisken-Blick zu reflektieren! Welcher Idiot würde denken, dass ein einfacher Legilimentik-Zauber diese Art von Schutz durchbrechen würde?!"

Die Schüler sahen sich an. Jeder von ihnen begann hysterisch zu lachen, während McGonagall, Flitwick, Shiva und Pomfrey nur verzweifelt den Kopf schüttelten.

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Zwei Tage später saß Harry neben Hermine auf dem Stuhl, als Madame Pomfrey den Alraunentrank in die Kehle seiner Freundin tropfen lies. Die, die Neville und er selbst bestellt hatten, kamen schließlich vor ein paar Stunden und Hermine war die letzte, die wiederbelebt wurde. Pomfrey machte Anstalten, ihnen etwas Privatsphäre zu geben, als der Zaubertrank zu wirken begann.

Hermine blinzelte ein paar Mal, senkte ihren Arm und sah sich im Raum um. Ihr Blick fiel auf Harry und kaum eine halbe Sekunde später war Hermine vom Bett aufgesprungen und umarmte ihn. Harry kicherte. "Es ist schön, dich zu sehen, Hermine."

"Harry! Es ist ein Basilisk! Das Monster, es ist ein Basilisk!" Sagte sie, dass sie sich zurückzog und verzweifelt begann, wegzugehen, um einen Lehrer zu finden.

Harry zog sie zurück und umarmte sie erneut. "Wir wissen, dass es ein Basilisk war."

Hermines Gedanken erstarrten, als sie feststellte, dass Harry sie umarmt hatte und nicht umgekehrt. Hastig schob sie diese Offenbarung beiseite, um es später zu untersuchen, um sich auf die unmittelbare Sorge zu konzentrieren. "Oh, also hast du den Hinweis gefunden."

"Das haben wir. Großartig, dass wir das herausgefunden haben!" Harry nickte, als er sie gehen ließ und Hermine sich auf seinen Schoß setzte. Ihr Blick weitete sich erneut.

"Aber warte! Es ist wahrscheinlich, dass es sich durch vergrößerte Rohre oder Leitungen bewegt, die hinter den Wänden verlaufen! Es ist durchaus möglich, dass der Eingang der Kammer irgendwo in einem der Badezimmer versteckt ist!"

"Ja, war er. Im Bad der Maulenden Myrthe, was Ironisch genug ist", sagte Harry und lächelte sie an. Seine Freundin hatte in wenigen Augenblicken die zweite Hälfte des Jahrhunderte alten Geheimnisses herausgefunden. Sie war wirklich erstaunlich.

"Myrthe ..." Hermine starrte ihn an. Sie schloss ihren Mund und fuhr langsam fort: "Wie lange bin ich schon versteinert, Harry?"

"Ungefähr fünf Tage", sagte er achselzuckend.

"Fünf Tage?"

Wir haben den Basilisken zwei Tage nachdem du angegriffen wurdest getötet und es dauerte noch drei, bis die Alraunen eintrafen. Es gab ein kleines Importproblem, aber zwischen den Alten Häusern Abbotts, Bones und Greengrasses wurde das neue Gesetz aufgehoben und die reifen Alraunen ziemlich schnell geliefert."

"Du hast es ... getötet ..." Hermine spürte, wie ihr Gehirn wieder einfror. Harry´s völlige Nonchalance half ihrem Blutdruck sicherlich nicht.

"Sei nicht bescheiden, Harry", mischte sich Tracey von der anderen Seite des Raumes ein. Sie saß in ihrem Bett und grinste die beiden an. "Granger, er hat den Basilisken ganz alleine getötet. Mit einem Schwert!"

"Schwert…"

"Daphne war auch da!" Protestierte Harry.

"Ja, aber du bist derjenige, der direkt drauf los gesprungen ist und ihn durch den Oberkiefer seines Mauls gestochen hat." Tracey´s Grinsen wurde breiter, als sie sah, wie sich Hermines Gesichtszüge von Schock zu Frustration wandelten.

"Haaarrrry?" Hermine sah sie seine Freundin an.

Harry´s Gedanken verhallten, aber es war zu spät. Hermine saß schon auf seinem Schoß. Er war gefangen, obwohl es eine ziemlich angenehme Falle war. "Ja, Hermine?"

"Erkläre."

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"Professor Babbling? Haben Sie einen Moment?" Fragte Hermine und spähte durch die Tür in Shivas Büro.

"Komm rein, Hermine", sagte Shiva und winkte das jüngere Mädchen herein und lächelte sie warm an. "Es ist schön dich zu sehen."

"Danke. Es ist gut, wieder da zu sein." Hermine saß auf einem der Stühle. Sie sah nicht annähernd so unbehaglich aus wie beim ersten Mal, als sie das getan hatten.

"Also womit kann ich dir helfen?"

"Kann ich annehmen, dass Sie ihn so angeschrien haben, dass es für mich sinnlos und kontraproduktiv ist?" Fragte Hermine, als Sie auf den Punkt kam.

"Nun, das kommt darauf an, denke ich", grinste Shiva. "Was würdest du ihn sagen?"

"Meistens etwas über seine dumme Rücksichtslosigkeit und sein frustrierend nerviger Mut", schnaubte Hermine.

"In diesem Fall, ja, ich habe ihn bereits genug für uns beide angebrüllt. Du könntest wahrscheinlich ein bisschen damit durchkommen", sagte Shiva lachend.

"Nun", Hermine bewegte sich ein wenig auf ihrem Platz, "Ich habe ihn vielleicht schon ein bisschen getroffen, als er mir die Geschichte erzählte."

Shiva lachte weiter und stellte sich vor, wie Hermine auf Harry´s Brust schlug, weil er beinahe mehrmals umgebracht worden wäre. "Er erzählt dir später von der Befreiung dieses verrückten kleinen Hauselfen und dem armen Ding, das Malfoy´s Rippen brach?"

"Ja, hat er. Er hat auch Dobby's Vorliebe für überlange Namen erwähnt und um nicht überrascht zu sein, sollte er auftauchen und anfangen anbetend zu sein, weil Harry das größte sei, seit geschnittenen Brot."

"Muggelausdruck?"

Hermine nickte. "So in etwa..." Das Mädchen nahm einen strengen, leicht beängstigenden Blick an, als sie sich vorbeugte und Shiva anstarrte. "Er erwähnte auch, dass Sie den Papierkram erledigt haben, um sein Erziehungsberechtigter zu werden."

"Ah", Shiva lehnte sich in ihren Stuhl zurück. Sie begegnete dem Blick der jungen Hexe und nickte. "Er hat es dir gesagt, was?"

"Es kam auf, als ich versuchte, ihn davon zu überzeugen, mit zu meinen Eltern statt zu den Dursley´s zu kommen."

"Ja, das würde es tun", sagte Shiva nachdenklich. "Danke für das Angebot nebenbei."

Hermine nickte und ließ Shivas Augen nicht los. "Natürlich. Ich werde diesen Jungen auf jede mir mögliche Weise beschützen. Bathsheda Babbling, alias Shiva, erlaube mir, mich vollkommen klar auszudrücken." Hermine blieb lange genug stehen, damit Shiva nickte. "Ich glaube, wir kümmern uns sehr um Harry auf unsere eigene Art. Ich weiß auch, dass Harry dich als die Schwester sieht, die er nie hatte. Du bist gut zu ihm und für ihn." Hermine brauchte einen Moment, um tief einzuatmen und ihren Blick zu intensivieren, während sie ihre Hände ruhig in ihren Schoß faltete. "Ich habe nicht die Angewohnheit, Autoritätspersonen zu bedrohen. Aber wenn Sie ihn verletzen, wenn Sie ihn wegstoßen, dann mache Ich Ihnen das Leben zur Hölle. Professor Snape ist ein Esel, Ronald Weasley ist ein Idiot und Schulleiter Dumbledore ist extrem töricht, aber Sie können Harry auf eine Art verletzen, die keiner von ihnen können ihn durch das Herz schneiden, und das ist nichts, was ich zulassen bin vielleicht nur 13 und noch keine voll ausgebildete Hexe, aber wenn Sie Harry weh tun, werde ich Ihr Leben beenden."

Shiva schluckte und nickte. Sie konnte sehen, warum Neville sagte, dass Hermine gruselig sei. Hermine Granger wäre furchterregend gewesen, wenn Sie vollständig ausgebildet wäre, daran hatte Sie keine Zweifel.

"Ich bringe ihn weg von diesen Leuten, Hermine. Und auch wenn er kurz vom Sterben sein sollte, werde ich mein bestes geben, dass er nie wieder zu diesen Leuten muss. Ich bezweifle es, dass Harry jemals eine normale Kindheit haben wird, aber ich kann sicherlich versuchen, es zumindest liebevoller zu machen, als es bisher war."

"Gut." Hermine lehnte sich zurück und atmete aus. Ihr Verhalten wurde augenblicklich freundlicher und ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus.

"Weißt du, ihr beide könnt gruselig sein, wenn ihr beschützend seid", grübelte Shiva.

"Was? Harry? Harry schützt mich nicht mehr als irgendjemand sonst", sagte Hermine mit einem Lachen.

Shiva schüttelte nur den Kopf und grinste das jüngere Mädchen an. "Hermine frage Neville irgendwann darüber, wie Harry auf fast das gesamte Personal reagierte, als du angegriffen wurdest, und sag mir dann, dass er dich nicht mehr beschützt, als andere. Und natürlich war es die Zeit, als wir durch die Knochen der Opfer des Basilisken liefen. Er sagte ruhig und unmissverständlich, dass er den Basilisken töten würde, weil er die Kühnheit hatte, dir zu schaden."

Hermine starrte einen Moment lang, bevor sie antwortete: "Nun, äh, ich bin mir sicher, dass er das über jeden seiner Freunde sagen würde."

"Das sagst du zu dir selbst, Mädchen."

"Ja, nun, über die Klassen des nächsten Jahres ..."

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Severus Snape saß in seinem Büro und trank. Seine Flasche Feuerwhiskey war fast halb leer. Es war einfach nicht fair. Er sollte den Jungen nicht respektieren können. Der Potter-Bengel sah fast wie James aus. Wie konnte er nicht genau wie sein Vater sein? Kümmere dich nicht um die Augen. Vergiss das Genie, das er von Lily geerbt hatte. Harry Potter war der Sohn von James Potter. Das war alles, was er in der Sache sein sollte. Das war alles, was der Junge jemals sein würde. Nur ein arroganter kleiner Scheißer, der überall in der Schule herumwirbelte, als ob er Sie besitzen würde. Als wäre niemand anderes wichtig. Ein winziger kleiner Junge, der sich nur um seine Freunde kümmerte und Dinge einfach zur Schmeichelei und den Ruhm tun würde. Harry Potter war nicht zu respektieren!

Und doch ... Harry Potter hatte zwei Slytherin´s das Leben gerettet. Harry Potter hatte einen alten Basilisken getötet. Harry Potter hatte dies nicht aus Ruhm gemacht, sondern weil er eine Bekannte beschützen wollte. Harry Potter hatte die Dankbarkeit und den Schutz von Daphne Greengrass, Eiskönigin, verdient. Und Harry Potter rebellierte aktiv gegen Albus Bloody Dumbledore.

Harry Potter war nicht James Potter. Also ... wieso hatte er es getan?

Snape runzelte die Stirn und schluckte ein weiteres Glas Feuerwhiskey hinunter. Das war kein Gedankenzug, dem er in dieser Nacht folgen wollte.

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Während Snape seinen Whiskey leerte, saß ein alter Mann in seinem Bürostuhl und dachte nach. Albus Dumbledore starrte auf seinen Phönix, aber er sah den kleinen Vogel nicht. Er war in Gedanken versunken, seine Zitronenschale war längst leer von Süßigkeiten.

"Warum bist du zu ihm gegangen? Warum hast du allein die Initiative ergriffen? Warum hast du Flopsy mitgenommen?" Dumbledore wandte sich dem Sprechenden Hut zu, der schlafend auf dem Regal lag. Er wusste, dass der Hut kein Fan des Namens war, aber soweit er wusste, gab es keine offizielle Bezeichnung für das Relikt. Es sollte nicht einmal über das Jahr hinaus wirklich aktiv sein. Das Fawkes den Hut ohne irgendeine Aufforderung zu Harry gebracht hatte, war besorgniserregend genug. Dass der Hut dem Jungen das Schwert Gryffindor gebracht hatte, war ... ehrlich gesagt beängstigend.

Zu allem Überfluss wurde Dumbledore von seinen Versuchen, das Schwert später zu beanspruchen, zutiefst zurückgewiesen. Sowohl die Greengrass-Erbin als auch der Longbottom-Erbe hatten beide begonnen, das Recht auf Eroberung und das Recht auf Erbe zu beanspruchen, so dass Harry Potter sich winden und die Kontrolle über eine so gefährliche Waffe behalten konnte.

Der Junge ging einen gefährlichen Weg. Dumbledore konnte all die Zeichen sehen, die er bei Tom Riddle vermisst hatte. Harry war zu den Dursley´s geschickt worden, um sowohl die Sicherheit des Jungen zu gewährleisten als auch sein Selbstvertrauen zu verringern. Solange Dumbledore den Jungen beeinflussen und ihn lenken konnte, konnte Harry von der Dunkelheit ferngehalten werden.

Doch jetzt glitt er durch Dumbledore´s Finger. Harry Potter gewann mit alarmierender Geschwindigkeit Verbündete und Freunde. Bathsheda Babbling erkundigte sich nach seiner Vergangenheit und versuchte, ihn aus der Umgebung zu entfernen, die Dumbledore so sorgfältig für den Jungen erzeugt hatte. Er wusste, dass die Dursley´s nicht liebevoll waren, aber sie waren nicht so schlecht wie andere Optionen. Sich um die wenigen Leute zu kümmern, die zu genau hinsahen, war trivial. Der Junge hatte einfach nur so gespielt, wie Kinder es taten. Aber er konnte Babbling nicht einfach ignorieren oder etwas erzwingen. So frustrierend sie auch war, sie war sehr geschickt und einfallsreich.

Irgendwie hatte Harry es geschafft, auch Dumbledore´s ältesten Unterstützer zu gewinnen. Minerva hatte ihn öffentlich beschimpft! In der Öffentlichkeit! Warum konnte sie nicht sehen, dass er derjenige sein musste, der dem Jungen den richtigen Weg zeigte?

Der Longbottom-Erbe war eine gute Wahl von Freunden gewesen. Sogar das Granger-Mädchen schien ziemlich nützlich zu sein, wenn sie frustrierend überlegen und einfallsreich war. Die Bones Erbin könnte ein Problem werden, wenn die junge Susan ihn näher kommen würde, obwohl Amelia noch immer weit von den Jungen weg war, so dass die Situation nicht unhaltbar war. Dumbledore beklagte immer noch, dass der junge Ronald Weasley weiterhin jede Hoffnung, sich mit dem Jungen anzufreunden, zunichte machte. Die Weasley´s waren eine feste Familie auf der Lichten Seite und er hatte Molly schon vor langer Zeit versprochen, dass Harry Ginevra´s Bestimmung sein würde. Zumindest das Mädchen und die älteren Familienmitglieder drängten Harry nicht weg, so wie es der entschlossene Ronald war.

Das Davis-Mädchen zu retten war unvorhergesehen. Dumbledore hatte natürlich von dem Basilisk gewusst. Es war ziemlich schwierig, Informationen über das Geschehen im Schloss wirklich zu verbergen, als viele der Porträts es ihm berichteten. Eine 60-Fuß-Schlange, die sich hauptsächlich in den Wänden bewegte, sich sich nicht verheimlichen. Er hatte nicht genau gewusst, wer die Schlange kontrolliert hatte, aber es war ihm nicht gelungen, jemanden wie Granger auszuschalten. Und selbst wenn die Person es geschafft hätte, wäre es eine ausreichende Motivation für Harry gewesen. Dumbledore war ein wenig enttäuscht, dass er mit seiner Entdeckung direkt zu Babbling gerannt war, eher er jemand wie Minerva oder Severus oder ihn selbst aufsuchen würde, aber ... der Junge hatte es herausgefunden und zeigte immer noch die Entschlossenheit zu helfen. Das war ein gutes Zeichen.

Greengrass ... Greengrass war ein Problem. Dumbledore wurde nicht durch die "Graue" Seite getäuscht. So etwas wie "Neutral" oder "Grau" gab es nicht, es gab nur Licht und Dunkel. Das Gute und das Böse. Dass Harry nun eng mit der Dunkelheit verbunden war, war ... problematisch. Beunruhigend. Harry wurde bereits korrumpiert. Er hatte ohne echte Reue getötet. Quirrell war verständlich gewesen. Dieser arme Mann war von Voldemort´s Schatten völlig verdorben worden. Aber der Basilisk war intelligent und verzweifelt. Bestimmt hätte Harry mit ihn argumentieren können? Sicher hätte er sich die Zeit nehmen können, um die Kreatur zu beruhigen. Selbst nachdem der Stress der Situation nachgelassen hatte, erlaubte Harry dem Hauselfen, Lucius anzugreifen! Dass der Elf wahrscheinlich berechtigte Missstände hatte, war irrelevant, solche Gewalt war ein Beweis dafür, dass Harry zu entgleiten begann.

Und das Tagebuch. Der Horkrux. Der unbestreitbare Beweis, dass er Recht hatte. Dieser Voldemort hatte diese Gegenstände angefertigt. Und Harry Potter musste sterben.

Die restlichen Untersuchungen des Tagebuchs waren klar. Sie passten zu denen, die Dumbledore vor langer Zeit bei Harry´s Narbe gemacht hatte. Der Junge war ein Horkrux. Daran bestand kein Zweifel. Greengrass 'Beteiligung könnte einen Sprung in die Korruption des entsetzlichen Überrests ausgelöst haben oder vielleicht selbst aktiver geworden sein. Wie auch immer, es war klar, dass Harry von dem Geist beeinflusst wurde, der sich in ihm versteckte.

Wenn Dumbledore Harry nicht zurück zum Licht ziehen und ihn von der Richtigkeit des Weges überzeugen konnte, den er gehen musste, dann würde Albus Dumbledore sicherstellen, dass Harry Potter nicht den einfacheren Weg ging. Als Gellert zum Dunklen fiel, hatte Dumbledore seinen Geliebten verloren. Er hatte seinen Freund verloren. Er hatte seine Schwester verloren. Als Riddle fiel, hatte er seinen verbliebenen Glauben und seine Hoffnung verloren.

Dumbledore würde nicht zulassen, dass ein dritter Dunkler Lord aufgrund seines Mangels an Aktion an die Macht kommen würde. Harry Potter würde zum Licht zurückkehren und sich freiwillig vom Horcrux befreien lassen ... oder Harry Potter würde sein nächstes großes Abenteuer vor seinem Aufstieg zur Macht erleben.

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Tonks, deren Vorname man nicht aussprechen soll,

Hallo, Tonks. Du hast gesagt, ich könnte schreiben, wenn ich wollte, also dachte ich mir, ich schicke dir einen kurzen Brief. Ich stelle mir vor, dass Susan ihrer Tante Amelia (großartige Arbeit, die mich wissen ließ, dass dein Partner an diesem Tag der große Boss war ...) über die Kammer des Schreckens und das Monster bereits berichtet hat. Für den Fall, dass nicht zu dir durchgedrungen ist, obwohl ich dir den Kopf verdrehen wollte. Das Monster war ein Basilisk. Es ist jetzt tot. Meine Freunde und ich haben das Ding umgebracht. Ich glaube nicht, dass es am Ende ganz gesund war, was ein bisschen traurig ist. Ich hätte es vielleicht nicht töten müssen, wenn es mir zugehört hätte. (Ich kann übrigens mit Schlangen reden. Du bist ein Metamorphmagus, ich bin ein Parselmund. Wir haben beide seltene Gaben!)

Wie auch immer, du hattest recht, Hagrid konnte diesmal weder dieses Mal noch das letzte Mal, als als die Maulende Myrthe getötet wurde, etwas getan haben. Es stellte sich heraus, dass es die gleiche Person war, beide Male, was Ironisch genug ist, aber das ist eine lange Geschichte, um einen Brief zu schreiben. Für den Moment, lass mich einfach sagen, dass es eine sehr gruselige Erinnerung war, die zusammen mit einem Idioten daran schuld war, der seine Hauselfen schrecklich misshandelte. Ich weiß, dass Hagrid nicht mehr in Askaban ist, aber ... wenn du Hagrid von seiner ersten Verurteilung freisprechen lassen kannst, dann nutze diese Erinnerung an mein Gespräch mit Myrthe darüber, wie sie gestorben ist. (Shiva hat mir gesagt, wie man das Ding herauszieht und dass man ein Gerichts-Denkarium haben muss ). Ich denke immer noch, dass das komisch ist, aber andererseits denke ich, dass vieles in der Magischen Welt seltsam ist.) Ich kann nicht glauben, dass Sie bisher nie befragt wurde! Dies sollte mehr als genug sein, um Hagrid zu entlasten.

Und ja, falls du dich wunderst, ich habe dich gesehen, als er verhaftet wurde. Ich weiß, dass du ziemlich unglücklich wegen den anderen Auroren warst, als wir uns trafen und Amelia schien einigermaßen vernünftig zu sein, aber wenn es ein Auror ist, der dich innerlich verprügelt, wie es an diesem Tag war, solltest du vielleicht darüber nachdenken, einen anderen Beruf zu ergreifen? Es hat Spaß gemacht, dich mit deinen Haaren zu sehen, die gestachelt und gefärbt waren und herum hüpften, wie es dem Teufel egal wäre. Aber dich in Hagrids Hütte zu beobachten, fühlte sich nicht richtig an. Du solltest tun, was dich glücklich macht und dein Haar sollte lebendiger aussehen, Tonks

Also wurde dieser Brief länger als ich geplant hatte. Ich hoffe, es geht dir gut.

-Harry-

P.S. Nur um sicherzugehen, dass deine Haare heute Farbe annehmen: Nymphadora.

Harry beendete seinen Brief mit einem Grinsen und band es an Hedwigs Bein. Er gab seiner Eule eine Streicheleinheit und fütterte sie mit ein paar Scheiben Speck. Sie Schuhute ihn dankend an.

"Denk dran, Hedwig, nachdem du das mit Tonks abgesetzt hast, bleib bei Shiva. Sie wird sich um dich kümmern, bis die Dinge erledigt sind. Es hat keinen Sinn, die Dursley´s mehr zu nerven, als wir müssen." Hedwig knabberte an seinen Fingern und nickte mit dem Kopf. "Gutes Mädchen. Noch eine Scheibe Speck für unterwegs?" Die Eule verschlang eifrig den angebotenen Leckerbissen, und erhob sich anschließend eilig in die Luft.

"An wen hast du geschrieben, Harry?" Fragte Neville.

"Tonks", sagte Harry. "Ich war mir nicht sicher, wie viel Susan ihrer Tante erzählt hat, und ich bezweifle, dass Dumbledore etwas tun wird, um Hagrid zu helfen, also dachte ich, ich würde Tonks wenigstens wissen lassen, was passiert ist."

"Das war eine gute Idee, Harry." Hermine warf ihren Freund ein Lächeln zu. "Ich nehme an, wir sollten in den Zug steigen."

"Wahrscheinlich, ja."

"Nun, dieser Sommer sollte zumindest besser sein als der letzte, oder?" Sagte Hermine, als sie auf den Bahnsteig ankamen.

"Hoffentlich", Harry nickte.

"Harry, denk daran", sagte Neville, "Wenn du überhaupt etwas brauchst, rufe mich oder Hermine. Und wenn wir nach zwei Wochen nichts mehr hören, starten wir dieses mal eine eigene Rettungsaktion."

"Wir haben es den Zwillingen auch schon gesagt", mischte sich Hermine ein.

Harry lachte. "Danke Leute. Wisst ihr, zum ersten Mal freue ich mich wirklich darauf, dorthin zurückzukehren." Er warf dem Schloss einen letzten Blick zu. Mit etwas Glück wäre dies einer der besten Sommer, die er jemals hatte.