Kapitel 2

Es war die erste Pause an diesem Tag und Lydia Martin rannte aufgelöst aus dem Schulgebäude auf ihr Auto zu .Ihr Hände zitterten und sie suchte in ihre Handtasche verzweifelt nach ihrem Autoschlüssen .Als sie ihn endlich gefunden hatte, stieg sie in ihr Auto und fuhr an den Ort an dem sie in letzter Zeit am häufigsten war , der Friedhof von Beacon Hills . Der Parkplatz am Friedhof beherbergte nur einige Autos ,sodass Lydia nah am Eingang parken konnte. Allisons Grab war vom Eingang aus ganz am Ende des Friedhofs .Auf dem Weg ging Lydia so viel im Kopf herum , wieso war Stiles so ? Wieso machte es ihr so viel aus das Stiles und Malia ein Paar waren ? Ob Scott Stiles aufgeklärt hatte? Wie hat er reagiert ? Hat es ihn vielleicht gar nicht intressiert ? Lydia kniete sich vor dem ordentlich gepflegten Grab hin und zupfte ein wenig Unkraut aus dem kleinen Blumenbeet ,das am Fußende des Grabes war und ein Drittel der Fläche einnahm .Ihr Grab war schlicht gehalten , so hätte sie es gewollt , ein schlichter Grabstein aus hellem Stein auf dem Steht „Allison Argent Tochter und Freundin „ Das N von Freundin endete in einem schwungvollen Herz ,das Grab war in drei Teile geteilt, der erste war aus dem gleichen Stein wie der Grabstein an sich ,auf ihm standen Kerzen und ein Bild von Allison ,welches Lydia ,Scott und Chris Argent ,Allisons Vater ,ausgesucht hatten ,sie sah so glücklich aus auf dem Bild ,so lebendig .Der zweite Teil war ausgefüllt mit kleinen weißen Kieselsteinen und der letzte war das Blumenbeet überseeht mit den schönsten Blumen der Saison . Lydia holte Wasser in einer der Gießkannen ,die vom Friedhof zur Verfügung gestellt wurden und goss die Blumen .Sie kniete sich wieder vor das Grab ihrer besten Freundin „Hey Allison ,ich hoffe dir geht's gut da oben , vielleicht hast du ja deine Mom wieder getroffen ,das wäre super ! Meine Probleme werden nicht besser mit deiner Abwesenheit ist dir das klar ? Ich habe Scott heute alles erzählt , jedenfalls alles was ich ihm erzählen konnte .Allison ich brauche dich verdammt ,ich braue jemanden mit dem ich reden kann , jemanden der für mich da ist und immer nen guten Rat für mich hat . Du hast es nicht verdient zu sterben , ich vermisse dich meine Süße ,ich vermisse dich so sehr !" Tränen rannen heiß über Lydias ,bereits aufgequollenes Gesicht .

Das Handy das in ihrer Jackentasche begann zu vibrieren riss sie aus ihrer starre ,sie merkte das es bereits dunkel geworden war .Sie schaute aus ihr Handy , Scott . „Hey !" , „Hallo Lydia ? Verdammt wo bist du ? Es ist 22 Uhr Abend und du bist nicht Zuhause ." , „Ich ,ich bin bei Allison ich muss irgendwie in Gedanken versunken sein , ich bin gleich Zuhause !"

Als sie die Auffahrt ihres Hauses hinauf fuhr ,sah sie Scott auf der Veranda Treppe sitzen .Er kam ihr entgegen und nahm sie in den Arm. „Gott Lydia ,du kannst mir doch nicht so einen Schrecken einjagen ,dir hätte Gott weiß was passieren können verdammt , wir sind hier in Beacon Hills ,ein Vampir hätte dich aussaugen können oder Zombies hätten dich angreifen können !" , „ Vampire , Zombies ach komm schon Scott mach dich nicht lächerlich sowas gint es doch gar nicht !" sagte sie mit ironischem anspielendem Ton woraufhin beide lachen mussten „Im ernst ,ich hab mir Sorgen gemacht !" , „Das musst du nicht , ich komme gut alleine zurecht , hab ich die letzten Monate auch geschafft !" diese Bemerkung versetzte Scott wieder Gewissens Bissen. Lydia schien das gesehen zu haben „Tut mir Leid !" sagt sie und tätschelte seine Schulter . „Wo ist eigentlich deine Mom ?" fragte Scott verwundert und blickte auf das dunkle verlassene Haus , „ Ach die" sagte Lydia gefühllos „Die ist seit einem Monat mit ihrem neuen Lover auf Weltreise !" , „Wie lange bleibt sie weg ?" , „ Das weiß ich nicht , ich hoffen noch ne weile , die kann ich momentan auch nicht gebrauchen !" . Scott wurde klar das Lydia wirklich alleine war , noch nicht mal ihre Mutter war da um sie zu trösten ,sie suchte Trost bei ihrer Toten besten Freundin ,weil alle anderen nicht für sie da waren . Scott fühlte sich miserabel und beschloss das ganze irgendwie wieder hinzubiegen ,er konnte zwar verstehen wenn sie ihm und den anderen nie verzeihen würde ,doch einen Versuch war es wert !