Danke für die lieben Mails zu meinen Bildern auf 'Deviantart'. Das Zeichnen erweist sich wie das Schreiben als eine Möglichkeit, sich auszudrücken. Leider ist es seither nicht mehr dasselbe. Und das wird es womöglich auch nie mehr sein...

Bitte lasst mich wissen, was ihr über das Kapitel denkt. Danke.

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Call it bittersweet

Kapitel 14

Tabulos

Hermine fühlte sich mehr bloßgestellt als je zuvor. Beide hatten sie sich aus ihren Sachen befreit und es einfach getan; wobei einfach aufgrund der vorliegenden Bedingungen natürlich nicht ganz so unkompliziert vonstatten gegangen war, wie sie es sich gewünscht hätten.

Im Nachhinein war er neben ihr auf die Matratze niedergesunken und hatte die nötigste 'Grundreinigung' mit dem Zauberstab erledigt. Seither lagen sie stillschweigend auf dem Rücken in seinem Bett und vermieden es, sich anzusehen. Er mit steif vor dem Körper ineinander verschränkten Armen, Hermine bis zur Nasenspitze unter der Bettdecke verkrochen. So richtig den Anfang machen wollte keiner von ihnen, obwohl beide wussten, dass es unumgänglich war, irgendetwas zu sagen.

Nach einer ganzen Weile drehte er endlich den Kopf in ihre Richtung und sah sie an.

"Es ist vorbei, Granger."

Hermine schüttelte sich.

Mit den Augen rollend richtete er den Oberkörper auf und beugte sich zu ihr hinab.

"Sehen Sie mich an."

Am ganzen Körper zitternd tat sie es.

"Das ist kein Grund, so ein Gesicht zu machen. Weitaus schlimmer wäre gewesen, wenn sich herausgestellt hätte, dass wir ein Kind gezeugt haben."

"Pah! Sie haben leicht reden. Was Sie sagen, klingt ganz so, als wären Sie auch noch erleichtert über unsere … unsere Situation."

Snape kniff die Brauen zusammen. "Ob Sie es glauben oder nicht, das bin ich. Es war nie meine Absicht, neues Leben in diese trostlose Welt zu setzen."

Hermine blinzelte ihn mit großen Augen an. "Sie machen mir Angst, Professor."

„Umso besser", entgegnete er zynisch. „Das alles ist nur schwer vorstellbar, nicht wahr? Doch das wird Ihnen nicht helfen, sich der Realität zu stellen."

"Was Sie nicht sagen."

Er schnaubte leise. "Haben Sie sich schon Gedanken darüber gemacht, wie das mit Ihrem Plan weitergehen soll? Ich meine, wenn es wirklich eines Tages soweit kommt, was dann?"

Hermine biss sich schmerzhaft auf ihre Lippe. "Immer schön eins nach dem anderen. Ich bin wirklich nicht in Stimmung, das jetzt auszudiskutieren."

"Schön. Wie Sie meinen. Aber stellen Sie sich darauf ein, dass mit großer Wahrscheinlichkeit eines Tages der Fall eintreten wird, wo Sie sich damit auseinandersetzen müssen."

"Dann lassen Sie uns hoffen, dass es nicht allzu bald sein wird", zischte sie ihn gereizt an.

Er ließ sich träge auf das Bett zurückfallen und fuhr sich mit den Fingern durch die Haare. "Sie können immer noch aufgeben, Granger. Niemand hindert Sie daran, nach Askaban zu gehen."

Jetzt war sie es, die plötzlich senkrecht im Bett saß. "Das könnte Ihnen so passen! Was für ein Lehrer sind Sie eigentlich? Wäre es nicht Ihre Pflicht, mir Mut zu machen? Stattdessen erzählen Sie mir von dem einzigen Ausweg, Ihnen nicht zu sehr auf die Pelle zu rücken. Und von dem Horror, irgendwann schwanger zu werden ... Ist doch so, oder?"

Er schüttelte langsam den Kopf und sah ihr dabei voller Ernst in die Augen. "Keinesfalls. Es ist Ihr einziger Weg, sich nicht weiter mit mir abgeben zu müssen, Granger. Haben Sie schon einmal versucht, es so zu sehen?"

Hermine starrte ihn an. Im Eifer des Gefechts hatte sie ganz vergessen, dass sie keine Kleider auf dem Leib trug. Erst als sein Blick wie zufällig über ihren entblößten Oberkörper glitt, registrierte sie ihr Missgeschick. Eilig krallte sie sich die Decke und bedeckte ihre nackte Brust.

Snape senkte mindestens ebenso schnell den Blick wie sie. Doch es war zu spät. Beiden stieg unweigerlich die Röte ins Gesicht.

"Seien Sie so gut und ziehen Sie sich etwas an, Granger", hörte sie ihn sagen.

Verstohlen blinzelte sie zu ihm hinunter. "Wie viel haben Sie gesehen?"

Er presste seine Lippen zu schmalen Linien zusammen. "Alles was zu sehen war."

Hermine rang peinlich berührt nach Atem. "Und da besitzen Sie auch noch die Frechheit, mir das zu sagen? Das ist unfassbar!"

Er riss den Kopf herum und starrte sie mit zornigen Augen an. "Sie hätten schon längst gehen können, Granger. Niemand hat Sie gebeten, hierzubleiben."

"Sie wissen genau, dass ich nicht weiß, wo ich hin soll!"

"Das ist nicht mein Problem. Tun Sie mir also bitte einmal einen Gefallen und verschwinden Sie von hier. Ich brauche meine Privatsphäre."

"Denken Sie, ich nicht? Vergeben Sie mir, aber ich würde tatsächlich lieber bei Ihnen bleiben, als in meinen Turm zurückkehren, wo alle hinter meinem Rücken über mich tuscheln."

"Aber das geht nicht!"

"Doch. Sie sind für mich verantwortlich."

Er schnaubte. "Miss Granger. Das geht jetzt langsam zu weit. Ich kann verstehen, dass Sie in Bedrängnis sind, denn leider stecken wir beide in der Klemme. Trotzdem können Sie nicht von mir erwarten, dass ich rund um die Uhr für Sie da bin."

"Das verlange ich auch gar nicht. Ich bitte Sie lediglich um Asyl."

Ungläubig blinzelte er. "Asyl?"

Sie nickte. "Ja. Ich kann jetzt schlecht da hoch gehen. Sie haben keine Ahnung, wie ich mich fühle, ständig im Mittelpunkt zu stehen, während sich andere das Maul über mich zerreißen."

"Das berechtigt Sie noch lange nicht dazu, mich jedes Mal, nachdem wir es getan haben, zu belagern. Ich brauche meine Freiheit, Granger. Und ich brauche Schlaf."

"Dann machen wir es wie beim letzten Mal."

Er verzog unliebsam die Mundwinkel und knurrte: "Was soll das wieder heißen?"

"Ganz einfach. Sie gewähren mir Unterschlupf und morgen in aller Früh bin ich wieder weg. Sie werden gar nicht merken, dass ich da war."

Ein sarkastisches Grinsen legte sich über sein zerfurchtes Gesicht. "Was Sie nicht sagen!"

Hermine setzte ein mildes Lächeln auf. "Es tut mir übrigens leid, dass ich Sie vorhin angefahren habe. Es war ja nicht Ihre Schuld ..."

Snape schnaubte unbeeindruckt. "Kommen Sie mir jetzt ja nicht auf die Tour."

"Ich bitte Sie nur darum, weil Sie der einzige Mensch sind, der meine Lage kennt. Wir müssen uns damit abfinden, aufeinander angewiesen zu sein."

"Das können Sie wohl kaum von mir erwarten, habe ich recht? Immerhin bin ich es, der Ihnen den Hals rettet."

Sie zuckte mit den Schultern. "Wieso nicht? Je mehr wir uns dagegen zu wehren scheinen, umso komplizierter wird es."

"Weil es nicht richtig wäre."

„Das weiß ich."

"Dann hören Sie auf, von Dingen zu reden, die Sie nicht verstehen. Unsere Lage mag schwierig sein. Dennoch habe ich nicht das Recht, sie hinzunehmen. Ich muss sie bekämpfen, wo es nur geht."

"Aber warum?"

Er sah sie eindringlich an. "Weil Sie in einem Punkt recht haben, Miss Granger. Ich habe eine Verantwortung Ihnen gegenüber."

Hermine klemmte nachdenklich ihre Lippe zwischen die Zähne. Er wendete indes den Blick ab und starrte ins Leere. Die Art und Weise, wie sie nebeneinander lagen, war verstörend. Ebenso wie ihr Gespräch. Trotz allem verspürte Hermine den Drang, voranzukommen. Sie hatte verbissen versucht, stark zu sein. In Wahrheit aber war sie einsam und verzweifelt daran gescheitert.

"Professor, ich möchte, dass Sie wissen, dass es nie meine Absicht war, Sie damit zu quälen."

Zögerlich drehte er den Kopf zurück in ihre Richtung und sah sie an. "Warum sagen Sie mir das, Granger? Glauben Sie, es würde etwas ändern? Glauben Sie, dass auch nur etwas davon Bedeutung hat? Ich habe schon ganz andere Dinge kommen und gehen sehen."

Sie nickte geknickt. "Für mich ist es jedenfalls so. Ebenso wie Ihre Entschuldigung von neulich eine Bedeutung hatte. Es ist wichtig, dass wir uns das eingestehen. Andernfalls denke ich, werde ich noch verrückt."

Schweigend sah er sie an, bis Hermine sich plötzlich gerade aufsetzte und die Decke von ihrem Oberkörper rutschte.

"Ich möchte, dass Sie mich ansehen, Professor", sagte sie leise. "Sie haben recht. Was wir getan haben, ist falsch. Aber unter diesen Umständen wäre es mindestens ebenso falsch, sich weitere Vorschriften machen zu lassen, was wir zu tun haben und was nicht. Es gäbe durchaus Wege diese delikate Angelegenheit zwischen uns angenehmer zu gestalten. Für uns beide. Wir haben es nur einfach noch nicht richtig versucht."

Er sah sie nicht an; zumindest nicht ihren Körper. Wie gelähmt starrte er zwischen ihre Augen, als würde er sich in einem Schockzustand befinden.

Erst nachdem etliche bedrückende Sekunden vergangen waren, schien er sich wieder gesammelt zu haben, denn er räusperte sich. "Gehen Sie zurück unter die Decke, Granger, bevor Sie alles noch schlimmer machen. Ich kann Ihnen versichern, dass Sie auf dem falschen Weg sind. Das, was Sie hier vorhaben, kann ich nicht zulassen. Und es wird auch nicht funktionieren."

Hermine schluckte. Streng genommen hatte sie nichts anderes vom ihm erwartet. Doch was hatte sie schon zu verlieren? Einer von ihnen musste den Anfang machen, sich dem anderen gegenüber zu öffnen, wenn das emotionale und auch körperliche Desaster zwischen ihnen früher oder später ein Ende nehmen sollte.

"Sie wollen mir doch nicht etwa erzählen, Sie würden nichts spüren, wenn ich nackt vor Ihnen liege", sagte sie entschieden, wobei sie wie jemand klang, der aus einem Buch zitierte.

Fest entschlossen, zu ihm durchzudringen, beugte sie sich zu ihm hinab.

"Sehen Sie mich an, Professor. Ich bin vielleicht nicht besonders erfahren, wenn es um Sex geht, aber nach diesen Erlebnissen mit Ihnen ist mir durchaus klar geworden, dass Sie ein Mann wie jeder andere sind."

Mit weit aufgerissenen Augen starrte er sie an. "Ich sage das jetzt zum letzten Mal: gehen Sie zurück unter die Decke, Granger."

Seine Stimme schwankte bedrohlich und Hermine spürte die innere Unruhe in ihm. Noch immer verweigerte er es, auf etwas anderes als ihr Gesicht zu sehen. Dennoch ahnte sie, wie schwer es für ihn war, ihrer Aufforderung zu entsagen.

"Ich erwarte nicht von Ihnen, dass Sie etwas für mich fühlen", sagte sie sanft. „Das wäre nun wirklich zu absurd. Aber um uns miteinander vertraut zu machen, ist es nicht zu spät. Wir können es versuchen. Vielleicht wird dann bald alles ganz anders. Angenehmer. Vielleicht können wir die Ängste, die wir voreinander haben, ablegen, Professor."

Ungebrochen sah sie ihm in die Augen. Dann, als er nicht weiter auf sie reagierte, schlug sie ein Stück die Bettdecke zurück. Es war gerade soweit, dass sie seinen nackten Unterleib vor sich sehen konnte.

Ein interessiertes Funkeln legte sich über ihre Augen, denn wie geahnt, ragte sein harter Penis fordernd vor ihr auf. Irgendetwas musste sich also hier abspielen, das er nur nicht vor ihr zugeben wollte.

Bisher hatte keiner von ihnen es gewagt, den anderen mehr als unbedingt nötig zu berühren. In diesem Moment aber wollte sie es tun. Sie wollte die Finger um seinen harten Schaft legen und spüren, wie es sich anfühlte, ihn in ihrer Hand zu halten. Und mal ehrlich, was konnte sie jetzt noch davon abhalten, ein weiteres Tabu zwischen ihnen zu brechen? Sie hatten miteinander geschlafen, wenngleich diese Erlebnisse auf funktionellen Sex begrenzt gewesen waren. Doch was, wenn mehr dahinterstecken könnte? Etwas Neues. Ein Abenteuer. Die Befriedigung ihrer plötzlich aufsteigenden Neugierde, als sie ihn und seine Männlichkeit vor sich sah...

Das eigenartige Bedürfnis, ihn aus der Reserve zu locken, um selbst irgendetwas Aufregenderes als Schmerz und Demütigung zu empfinden, war größer als ihre Angst vor ihm und etwaigen Konsequenzen. Ein Gefühl purer Aufregung stieg bei dem bloßen Gedanken daran in ihr auf. Dann ging alles blitzschnell. Die Ereignisse in ihrem Kopf und in ihrer Fantasie überschlugen sich. Innig schlang sie mit einem gezielten Griff die Finger um seinen Penis.

Snape stöhnte leise auf. Sein tiefes Grollen versetzte ihr einen Schauder. Seine Finger schossen blitzartig empor und gruben sich in ihre Schultern. Zugleich fing sie an, ihn der Länge nach zu streicheln. Überwältigt und fasziniert zugleich ließ sie ihre Hand seinen Schaft rauf und runter gleiten, als hätte sie es bereits unzählige Male zuvor getan. Warm und fest spürte sie seinen fleischigen Penis zwischen ihren Fingern, fühlte seine geschmeidige Haut, umkreiste mit ihrem Daumen seine Spitze ... Es war verrückt! Doch des Professors kehlige Stimme so aufgelöst an ihrem Ohr zu hören, verschaffte ihr Zuversicht, dass das, was sie tat, richtig war. Nicht lange darauf bebte sein ganzer Körper. Hermine sah zutiefst ergriffen in sein ekstatisches Gesicht und erkannte, dass seine Augen fast gänzlich geschlossen waren. Immer wieder reckte er sein Becken in die Höhe, um ihren Bewegungen entgegen zu spielen.

Dann geschah es. Er kam laut aufstöhnend in ihrer Hand. Sein Ejakulat benetzte ihre Finger, spritzte auf ihre nackte Brust.

Seine Atmung ging unruhig, als es vorbei war. Wie von Sinnen realisierte Hermine, dass er sich noch nie zuvor in ihrer Gegenwart so freizügig und lauthals hatte gehen lassen. Bisher hatte er ihr nur das Nötigste von sich gegeben. Diesmal jedoch hatte sie reichlich an Erfahrung dazugewonnen, was ihn betraf. Sie hatte ihm seine Zurückhaltung genommen und ihn von seinen Zwängen befreit. Und sie hatte ihm obendrein etwas zurückgegeben, was beide für unmöglich gehalten hätten: einen obskuren Moment des Vergnügens.

Ein triumphales Gefühl erwachte in ihrem Inneren, während er immer noch nach Luft und Verstand zugleich ringend vor ihr lag.

"Ich denke, es ist besser, wenn Sie jetzt gehen, Miss Granger", sagte er in einem unsteten Raspeln.

Hermine gaffte ihn an. Das konnte er nicht wirklich von sich gegeben haben. Nicht in diesem Moment!

Snape bedeckte wieder einmal das Gesicht mit seinen Händen, als könne er sich damit vor ihr verstecken. Als sie seiner Aufforderung nicht nachkam, ließ er die Arme sinken und sah sie zwischen seinen verschwitzten Strähnen hindurch an. Ihre Blicke trafen sich. Nur langsam wurde ihr bewusst, dass er keineswegs das mit ihr teilte, was in ihr vorging. Er sah verletzt und wütend zugleich aus. Fast so, als hätte sie ihn seiner Selbstachtung beraubt.

"Einmal möchte ich, dass Sie tun, was man Ihnen sagt!", herrschte er sie unfreundlich an.

Irritiert blinzelte sie. "Aber, Sir ... Sie müssen deswegen kein schlechtes Gewissen haben ..."

Seine Nasenflügel erzitterten. „Offenbar verstehen Sie nicht, wie weit Sie damit gegangen sind, Granger. Sie haben eiskalt das letzte Fünkchen meiner Autorität Ihnen gegenüber untergraben."

Hermine schüttelte entsetzt den Kopf. „Geben Sie nicht mir die Schuld daran, dass es dazu kam."

„Nein, natürlich nicht", murmelte er angestrengt zwischen seinen eng aufeinander gepressten Kiefern hervor. „Und nun verschwinden Sie endlich!"

Der mühsam unterdrückte Tonfall geballter Wut, der mit einem Mal in seiner gebrochenen Stimme lag, war so beunruhigend, dass sie es nicht wagte, sich auf eine weitere Diskussion mit ihm einzulassen. Schnell wie der Wind sprang sie aus dem Bett und suchte ihre Kleider zusammen. Dann stülpte sie sich ihren Sweater über den Kopf und schälte sich in ihre Jeans und die Sneakers. Die restlichen Sachen klemmte sie unter den Arm, in der Hoffnung, dass niemand sie auf dem Weg durch das Schloss sehen würde.

Bei der Tür angelangt drehte sie sich noch einmal um und sah, wie er mit angezogenen Beinen auf dem Bett hockte und mit dem Oberkörper vor und zurück wippte. Sein Gesicht war nicht zu sehen, seine Hände waren in einem Gewühl aus schwarzen Strähnen vergraben. Noch nie zuvor hatte er so verloren auf sie gewirkt.

Leise öffnete sie die Tür und zwängte sich durch einen kleinen Spalt nach draußen. Sein Verhalten gab ihr Anlass zur Sorge. Dabei hatte sie nicht die Absicht gehabt, ihn zu verletzen. Doch woher hätte sie ahnen sollen, dass er so reagieren würde? Konnte es möglich sein, dass Empfindungen, wie etwa Vergnügen und Schmerz, so nah beieinander lagen? Und woher sollte sie wissen, wie sich Vergnügen in Verbindung mit Sex äußerte, wenn sie nur die unangenehme Seite der Medaille kannte, die mit dem Schmerz verbunden war?

Wie es jetzt weitergehen würde, blieb ein einziges Rätsel. Ebenso wie der Professor.