Call it bittersweet
Kapitel 42
Neuanfang
Auf Knien saßen sie sich auf der Matratze in ihrem Zimmer im Grimmauldplatz gegenüber, während er ihr das Nachthemd über den Kopf zog, um sie eingehender zu betrachten. Befreit schüttelte Hermine ihre gelockte Mähne. Zugleich stieg ihr eine beschämte Röte ins Gesicht, obwohl er sie schon etliche Male nackt gesehen hatte.
Snape entging wie immer nichts. Er schluckte schwer, als er daran denken musste, wie eins zum anderen geführt hatte. Wie sie zu ihm gekommen war, um ihn um Hilfe zu bitten. Noch immer konnte er ebenso wenig wie sie begreifen, was in den vergangenen Monaten geschehen war. Dennoch war er bereit, den Versuch zu wagen, ihr entgegenzukommen, ganz so, wie sie es auch getan hatte.
Mit den Fingern strich er sanft über ihre Wange und küsste ihre Braue. Die Augen unergründlich auf ihr Gesicht gerichtet, lehnte er den Kopf an ihre Stirn und hielt sie fest. Einen Moment lang verschmolzen ihre Sehnsüchte und Gelüste, dann stand sie auf und blickte von oben auf seine harte Männlichkeit hinab, die sich ihr entgegenstreckte.
Der nackte Körper mit dem rundlichen Bauch versetzte Snape unweigerlich einen Schauder. Hermine konnte es sehen und platzierte sich bereitwillig auf seinem Schoß. Trotz der Furcht vor dem Kind würde ihn jetzt nichts mehr davon abhalten, zu ihr zu kommen. Sein Verlangen, sie zu besitzen, war stärker als alles andere. Der Schmerz würde erst hinterher wiederkehren, doch bis dahin gehörte sie ihm. Und andersherum war es genauso.
Snape umfasste ihre Hüften und zog sie zu sich heran. Sogleich entfuhr ihm ein leises Grollen, als sich ihre Körper vereinten. Noch nie hatte er Zärtlichkeiten mit einer solchen Hingabe ausgetauscht, dass alles an ihm darauf ausgelegt gewesen wäre, jemand anderem zu gehören. Kein Mensch zuvor war ihm so nahe gewesen; nicht einmal die Frau, an der er all die Jahre über festgehalten hatte, obwohl ihm bewusst gewesen war, dass er sie nicht haben konnte...
Und trotzdem kam er innerlich nicht zur Ruhe. Die Vorstellung, dass er fortan nicht mehr alleine sein sollte, war absurd. Sein ganzes Leben lang war er auf sich gestellt gewesen. Wieso sollte sich das nun eines Kindes wegen ändern? Es ergab keinen Sinn, schließlich war er niemand, der sich an ein ungeborenes Leben binden wollte. Selbst dann nicht, wenn es seinem eigenen Handeln entsprang. Alles Hoffen und Flehen half nichts. Die Sache war nicht zu beschönigen, denn im Grunde genommen wussten beide, dass es ein Fehler gewesen war, was sie getan hatten. Wieso aber kam es dann, dass er sich in ihrer Nähe so akzeptiert fühlte?
Langsam ließ er sich von ihr zum Höhepunkt führen, die Sorgen jedoch blieben. Nach wie vor war alles ungewiss. Keiner von ihnen wusste, wie es weitergehen würde. Albus lag im Sterben. Der Dunkle Lord hingegen gewann beständig an neuer Kraft; und was sie dem entgegenzusetzen hatten, war nicht viel.
xxx
Der Samstagmorgen im Grimmauldplatz war kein gewöhnlicher Morgen. Nicht nur, weil Hermine unerwartet Besuch von Snape erhalten hatte, sondern vor allem, weil sie sich die Zeit genommen hatten, sich eingehender miteinander zu befassen. Als dann auch noch Ginny vor der Tür stand, um sich aus lauter Sorge nach Hermine zu erkundigen, sprach sich schnell herum, dass der Professor der Grund für ihre Abwesenheit war. Hermine aber war gleich, was die anderen davon hielten. Von ihr aus sollten alle denken, was sie wollten. Irgendwie verspürte sie sogar eine Art Genugtuung bei dem Gedanken an ihre heimliche Eskapade.
Als sie daraufhin am späten Vormittag gemeinsam mit Snape im Türrahmen der Küche erschien, sah sie, dass neben den Weasleys auch Tonks und Lupin angereist waren. Entschlossen ging Hermine voran, Snape dicht an sie gedrängt hinterher, genauso wie zwei Menschen es taten, die im Umgang miteinander vertraut genug waren, um gemeinsam etwas vor den anderen zu verbergen, was natürlich nicht länger nötig war, da alle wussten, was vor sich ging.
Die Geräusche am Esstisch verstummte ebenso plötzlich wie die Stimmen, die den Raum mit Leben erfüllt hatten. Angespannt hielt Hermine inne, auch Snape kam unmittelbar neben ihr zum Stillstand. Sie konnte spüren, dass er sich von Kopf bis Fuß versteifte. Zugleich breitete sich dieselbe unangenehme Totengräber-Stimmung aus, die jeder bedrohlichen Situation voranging, ohne dass man das nahende Unheil so recht wahrhaben wollte. Nervös wechselten die Anwesenden untereinander Blicke und ließen die Neuankömmlinge kaum aus den Augen. Bestimmt würde es dauern, bis sie sich an das eigenartige Bild gewöhnen würden, Snape so vertraut im Umgang mit seiner Schülerin zu sehen.
Obwohl schon etliche Sekunden vergangen waren, wurde noch immer kein Wort gesagt. Als dann aber Mrs. Weasley hinter einem der Küchenschränke den Kopf hervorstreckte und ihr übliches „Guten Morgen" verlauten ließ, war Hermine fast, als wäre der unheilvolle Bann für den Bruchteil einer Sekunde gebrochen worden, ehe sich erneut ein unsichtbarer Schleier aus Unverständnis und Verwunderung über das ungewöhnliche Paar legen konnte.
Ein leises Aufatmen ging durch den Raum, dem sich nur Lupin und Harry zu entziehen schienen. Hermine aber achtete nicht weiter darauf und nutzte die Gelegenheit, ein beschwingtes Lächeln aufzusetzen.
„Guten Morgen, Mrs. Weasley", entgegnete sie so offen, wie es ihr in Anbetracht der Lage möglich war.
Snape nickte Molly zu und Hermine hätte schwören können, dass er in Gedanken ganz auf seinen Zauberstab konzentriert war. Vielleicht bildete sie es sich aber auch bloß ein.
Zurückhaltend lächelte Molly den Professor an, was deutlich besagte, dass auch sie nicht so recht wusste, wie sie sich verhalten sollte. Dann räusperte sie sich. „Setzt euch doch. Wenn ihr wollt, mach ich euch frische Eier auf Toast."
Beinahe wäre Hermine das Lachen ausgekommen. Die Vorstellung, dass Snape sich dazu herablassen würde, im Beisein aller anderen eine Portion Eier zu verdrücken, war ihr nicht geheuer.
Schon schüttelte er den Kopf. „Nicht nötig, Molly."
Der Anspannung halber verneinte auch Hermine. Obwohl sie riesengroßen Appetit hatte, musste das Essen warten.
Wieder wurde es still, doch dann biss sie die Zähne zusammen, steuerte auf den Tisch zu und setzte sich eiskalt neben Harry.
Er schluckte, sagte aber kein Wort.
Snape ließ sich davon nicht beunruhigen und gesellte sich auf die andere Seite von Hermine, woraufhin Mrs. Weasley beiden eine Tasse Kaffee hinstellte.
Um die Spannung etwas aufzulockern, nahm Hermine einen Schluck und blickte dann in die Runde. "Und? Was steht heute auf der Tagesordnung? Bestimmt gibt es einen Grund dafür, dass ihr euch so zahlreich eingefunden habt."
Lupin grunzte. "Ich bin sicher, wir alle können uns denken, was hier vor sich geht. Wer will den Anfang machen?"
Beschämt biss sie sich auf die Lippe. Der Schuss war wohl nach hinten losgegangen. "Soll das heißen, es gibt keine Besprechung darüber, wie es weitergehen soll? Wozu dann die Versammlung?"
"Das würde ich so nicht sagen", kommentierte Harry bissig, "es gibt mit Sicherheit genug zu diskutieren. Nur eben diesmal nicht über mich und Voldemort."
Hermine konnte nicht fassen, dass sich alle nur ihretwegen eingefunden hatten. Oder vielmehr deswegen, um ihr Verhältnis mit dem Professor breitzutreten.
Auch Ron nickte eifrig, wagte es jedoch in Gegenwart seiner Eltern nicht, selbst etwas zum Besten zu geben.
"Beruhigt euch, Kinder", warf Mrs. Weasley beschwichtigend ein. "Ich denke nicht, dass es nötig ist, die Sache weiter zur Sprache zu bringen."
"Wieso nicht?", bemerkte Lupin in einem unfreundlichen Knurren. "Das wäre die Gelegenheit, endlich einmal mit all den unausgesprochenen Ungereimtheiten aufzuräumen, die der gute Severus mit sich herumträgt."
Tonks versetzte ihm einen warnenden Blick. "Lass gut sein, Remus. Das geht nur die beiden was an."
Er schnaubte. "Ich war selbst Lehrer an dieser Schule. Aber habe ich mich deswegen gleich an eine meiner Schülerinnen rangemacht? Nein, natürlich nicht! Weil kein normaler Mensch so etwas tun würde."
Auf Snapes Gesicht tauchte das allseits berüchtigte Grinsen auf, was in Hermines Augen nur ein Zeichen dafür sein konnte, dass der Professor wohl oder übel mit dem abwertenden Verhalten seines ehemaligen Kollegen gerechnet hatte . "Und was willst du jetzt tun, Lupin?", fragte er süffisant. "Mich ausweiden? Ich mache dir liebend gerne den Gefallen, mich beim nächsten Vollmond mit dir zu treffen, dann können wir in aller Ruhe darüber reden, was vorgefallen ist."
"Das wird nicht nötig sein. Wie ich dich kenne, wirst du es kaum schaffen, einmal in deinem Leben etwas richtig anzupacken, Severus. Oder wolltest du uns mit deinem Auftritt hier beweisen, dass du bereit bist, die Sache durchzuziehen? Würdest du für sie einstehen und für sie da sein, wenn es hart auf hart kommt? Das glaube ich kaum. Wie konntest du es überhaupt soweit kommen lassen! Ein Kind bedeutet eine Menge Verantwortung."
"Erzähl du mit nichts über Verantwortung", schnarrte Snape. "Deinetwegen wären wir alle fast draufgegangen, weil du es versäumt hast, deinen Trank einzunehmen. Es hat dir wohl nicht gereicht, dass ich ihn für dich braue. Nein! Hätte ich gewusst, dass du so nachlässig bist, hätte ich ihn dir persönlich eingeflößt."
Hermine fröstelte. Die Gereiztheit der beiden Professoren schien sich bei jeder Begegnung noch mehr zuzuspitzen. Sie selbst hatte lange gebraucht, den gefährlichen Vorfall, der sich damals in ihrem dritten Jahr an Hogwarts ereignet hatte, zu verdrängen. Fast kam es ihr wie eine Ironie vor, dass ausgerechnet jetzt alles wieder aufgerollt wurde, was sich im Laufe der Jahre in den Gemütern der unterschiedlichen Parteien an Hass und Abscheu aufeinander angestaut hatte.
Mr. Weasley schüttelte wie benommen den Kopf und Hermine registrierte zum ersten Mal überhaupt so richtig seine Anwesenheit. "Ich habe mir das Schauspiel nun lange genug mit angesehen. Aber jetzt finde ich, sollte Schluss damit sein. Ich trage die Verantwortung für meine Familie und es macht mich offengestanden traurig, wenn ich daran denke, wie viel für uns alle von unserem Handeln abhängt. Das Ministerium sitzt mir im Nacken. Ich weiß nicht, wie lange ich meine Stelle noch behalten kann. Täglich gibt es neue Schreckensnachrichten. Außerdem verschwinden einfach mal so spurlos Menschen. Wir müssen etwas tun. Wir sollten uns auf das Wesentliche konzentrieren, Freunde. Wenn wir anfangen, uns untereinander zu entzweien, haben wir verloren. Ist euch denn nicht klar, dass das genau das ist, was Voldemort zum Vorteil wird?"
Molly legte beruhigend ihre Hand auf seine Schulter.
Ihr sorgenvolles Gesicht untermauerte Hermines Befürchtungen nur noch deutlicher, wie ernsthaft die Existenz der Familie auf dem Spiel stand. Sogleich konnte sie neben sich spüren, dass Snape sich kerzengerade aufrichtete.
"Obwohl es mir fern liegt, mich einzumischen, muss ich dem zustimmen", sagte er ernst. "Wir können es uns nicht leisten, untätig hier herumzusitzen. Aus diesem Grund hat Albus mich gebeten, eine Nachricht zu übermitteln."
Ein verstimmtes Raunen ging durch die Menge, das unschwer erkennen ließ, dass die Streitereien damit noch längst nicht beigelegt waren. Dennoch warteten alle gebannt darauf, Dumbledores Nachricht zu erfahren.
"Wie einigen von euch mit Sicherheit nicht entgangen ist, leidet der Schulleiter an einer unheilbaren Krankheit", begann Snape matt. Ihm war durchaus bewusst, dass früher oder später die Frage, warum er als Meister der Zaubertränke es nicht geschafft hatte, seinen Vorgesetzten zu kurieren, auf ihn zurückfallen würde. Für den Moment jedoch musste es genügen, sich so kurz wie möglich zu fassen, um sich nicht in weitere Spekulationen zu verstricken, die alles gefährden würden. "Sein Zustand ist sehr ernst, was bedeutet, dass er schon bald nicht mehr unter uns weilen könnte. Trotzdem lässt es sich nicht vermeiden, dass Albus eine Reise antreten wird, wobei er Mr. Potter noch einige letzte Anweisungen mit auf den Weg geben wird. Die Angelegenheit dürfte sehr kräftezehrend werden, was wiederum bedeutet, uns bleibt nicht viel Zeit, Vorbereitungen für den Ernstfall zu treffen. Kurz gesagt, wir müssen uns mit dem Gedanken vertraut machen, dass er dieses Vorhaben vermutlich nicht überstehen wird."
Snape hielt inne, während die Versammelten schockierte Blicke tauschten. Innerlich fragte er sich, was geschehen wäre, wenn der Plan, den Dumbledore ursprünglich ins Leben gerufen hatte, aufgegangen wäre. Vermutlich, so dachte er bitter, würde er dann wohl kaum hier sitzen und den engsten Vertrauten des Auserwählten davon erzählen. Stattdessen hätte er wie gewohnt alleine damit zurechtkommen müssen.
Aus den Augenwinkeln konnte er erkennen, dass die Botschaft auch Hermine einen Stich versetzt hatte. Dass alles so plötzlich vonstatten gehen würde, hatte sie allem Anschein nach nicht erwartet. Am meisten jedoch schien es Harry getroffen zu haben, obwohl er im Gegensatz zu einigen anderen die ganze Wahrheit über die Zusammenhänge kannte.
Mit bleichem Gesicht starrte er Snape an. "Wie viel Zeit bleibt uns noch?"
Der Ausdruck des Professors verhärtete sich. "Wenn alles gut geht, ein paar Wochen. Sobald er sich dazu imstande fühlt, wird er sich mit Ihnen gemeinsam auf den Weg machen."
Von Lupins Seite kam ein böses Schnauben. "Ist das zu fassen? Und was wird danach passieren? Was wird aus der Schule und den Schülern werden?"
Wortlos schob Harry seinen Stuhl zurück und stand auf. Ein finsteres Grinsen lag auf seinen Lippen, als er sich Snape zuwendete. "Mir scheint, als würden Sie eine Spur der Verzweiflung und der Verwüstung nach sich ziehen, Professor. Ganz gleich, wo auch immer Sie Ihre Finger im Spiel haben, bleibt nichts weiter als eine schlechte Nachricht nach der anderen zurück."
Entrüstet fuhr Hermine ihn an. "Du weißt nicht, was du da sagst, Harry!"
Er schüttelte wie ein Irrer den Kopf. "Ach nein? Dann denk mal nach, was in den letzten Monaten seinetwegen alles schief gelaufen ist! Zuerst Malfoy und der Schwur, dann du und das Baby, Rons Vergiftung, um nicht zu vergessen, das Buch des sogenannten Halbblutprinzen. Und jetzt, als Krönung des Ganzen, die Botschaft, dass Dumbledore den Platz räumen wird, damit Snape zukünftig an seiner statt Hogwarts regieren kann."
"Das ist nun einmal meine Aufgabe, Potter", entgegnete Snape ungerührt.
Harry lachte auf. "Selbst wenn das stimmen sollte, werden Sie wohl kaum nein sagen können, solange Voldemort Sie in den Fängen hat."
"Das ist richtig", stimmte Snape gelassen zu. "Genau das war beabsichtigt."
"Das ist wieder mal typisch!", stieß Harry wütend aus. "Sie streiten nicht mal ab, dass Sie es auf den Posten angelegt haben!"
Langsam aber sicher konnte Hermine erahnen, dass der Professor die Geduld verlor. Seine Augen jedenfalls wurden zu berechnenden Schlitzen. "Ich würde Ihnen gerne den Gefallen tun, zuzugeben, dass ich darum gebeten habe. Leider muss ich Sie da aber enttäuschen. Wie dem auch sei, glauben Sie, was Sie wollen, Potter. Ich muss mich nicht vor Ihnen rechtfertigen. Meine Aufgabe war es lediglich, die Botschaft zu übermitteln. Was Sie am Ende daraus machen, ist Ihre Sache."
Eingeschnappt stürmte Harry davon und knallte die Tür hinter sich zu. Auch Snape erhob sich von seinem Platz. Er wirkte keinesfalls so, als hätte Harrys Verhalten ihn überrascht. Trotzdem wunderte sich Hermine, was wohl in ihm vorgehen mochte.
Langsam ließ er seinen Blick durch die Runde gleiten. „Hat sonst noch jemand eine Frage?"
Ron und Ginny schüttelten den Kopf. Sie mussten die Nachricht vermutlich erst einmal verdauen.
Molly hingegen räusperte sich. „Danke, Severus. Danke, dass du es uns gesagt hast. Ich weiß, es muss schwer gewesen sein, schließlich hast du all die Jahre über sehr eng mit ihm zusammengearbeitet."
Lupin schnaubt. Dass er anderer Meinung darüber war, war offensichtlich. Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte er sein Vertrauen lieber in jemand anderen gesetzt.
Snape senkte den Blick, ehe er antwortete. „Ich hoffe, ihr alle wisst, dass das, was auf uns zukommt, keine leichte Aufgabe werden wird."
Zum ersten Mal seit sie die Küche betreten hatten, ereilte Hermine das Gefühl, dass er verunsichert war. Es war auch das erste Mal gewesen, dass er offen in der Gegenwart anderer seine Sorge zum Ausdruck gebracht hatte.
