Terminator: S.C.C.
Ein Fehler weniger
Teil 2
Kapitel 1
Auf einer Autobahn bei L.A.. Blitze dann eine Kugel aus blauem Licht. Bremsen Quietschen, Hupen. Schließlich waren da drei Personen. Nackt hockte eine schöne junge Frau mitten auf der Fahrbahn, während hinter ihr auf beiden Seiten sich ein junger Mann und eine Frau vor Schmerzen wanden. Unbeeindruckt erhob sich die junge Frau und starrte in die Scheinwerfer der Fahrzeuge. Schließlich griff sie sich die Hand des jungen Mannes und rannte weg. Die schwarzhaarige Frau zögerte einen Augenblick und folgte dann den Beiden. Sie rannten eine Böschung hinab und gingen hinter einer Baumaschine in Deckung.
"Wo sind wir?" Fragte die Frau
"Selber Ort, andere Zeit", sagte die junge Frau und wies auf Das Baustellen-Leuchtschild.
Währenddessen hatte der junge Mann, der hinter den beiden Frauen hockte langsam die Hand ausgestreckt und berührte nun den Rücken der jungen Frau. Gedankenverloren fuhr er mit den Fingerspitzen über die sichtbaren Wirbel entlang hinunter bis zum Po. Erst als die junge Frau lächelnd den Kopf drehte wurde ihm sein Handeln bewusst und er errötete bis zu den Haarspitzen. Schließlich drehte er beschämt sein Gesicht von dem Anblick weg und kauerte sich schamvoll in einer Ecke zusammen. Die beiden Frauen sahen sich kurz an und lächelten. Dann hörten sie ein Fahrzeug. Die junge Frau sprang auf und ging zu dem Fahrzeug, aus dem jetzt Ein großer Mann und eine blonde junge Frau ausstiegen. Cameron umarmte die junge Frau kurz, während der Mann eine Tasche aus dem Kofferraum holte.
Dann gab der Mann der jungen Frau die Tasche und sie kehrte dann zu dem jungen Mann und der Frau zurück.
"Ich gehe davon aus, wir wurden erwartet", sagte Sarah zu der zurückkehrenden Cameron.
"in der Tat hat die Planung exakt funktioniert", entgegnete Cameron. John saß noch immer in der Ecke und hatte die Augen geschlossen.
"Hier, sind Sachen zum Anziehen", sagte Cameron und legte die Sachen neben ihn.
Cameron und Sarah gingen um die Baumaschine herum, um sich dort anzuziehen.
Als sie zurückkehrten hatte John sich ebenfalls angezogen. Cameron blieb kurz vor ihm stehen und sah in seine Augen. "Alles OK ?" Fragte Cameron.
John sah in ihre Augen und wollte nichts mehr, als seine Cam in die Arme zu nehmen. Cameron schien das zu merken und näherte sich ihm. Sie legte ihre Arme um ihn und ihre Körper verschmolzen praktisch miteinander. Sarah, die schon ein paar Schritte vorausgegangen war blieb stehen und sah sich um. Dann schüttelte sie den Kopf und ging zurück. Sie ergriff den Arm ihres Sohnes und zog ihn aus der Umarmung.
Als sie den Wagen erreichten hatte Cameron sie wieder eingeholt und stellte die beiden Personen vor. "Das sind Riley Dawson und Derek Reese."
"Reese?" Sarah war zusammengezuckt und besah sich den großen Mann genau.
"Ja Colon... Ms Connor. Sie kennen mich?" Fragte Derek erstaunt.
"Nein, ich kannte mal einen anderen Reese", sagte Sarah traurig.
"Kyle? Mein Bruder heißt Kyle." Sagte Derek schnell.
Sarah hob den Kopf "Kyle" hauchte sie.
Cameron hatte dem kurzen Dialog gelauscht, entschloss sich aber dazu einzugreifen. "Sarah, Derek wir müssen hier weg. Wenn unsere Ankunft weitergemeldet wird..."
Sarah sah Derek noch eine Sekunde kritisch an, dann nickte sie.
Kapitel 2
Sie erreichten das Safehouse mitten in der Nacht. John hatte auf der Fahrt kurz an Camerons Schulter geschlafen. Auch Sarah war müde, hatte aber den Weg den sie genommen hatten so gut es ging im Auge behalten.
Als sie anhielten wurde John wach. Er wurde verlegen als er merkte, dass sein Kopf bis auf Camerons Brust herabgesunken war und dort von Cameron gehalten wurde.
Als er sie ansah, lächelte sie. Sie stiegen aus und als Sarah in Richtung des Hauses blickte, blieb sie wie angewurzelt stehen. „Das ist doch kein Safehouse", äußerte sie Kritisch.
In der Tat war dieses Haus eher als kleiner Palast zu bezeichnen. „Das ist unser Häuschen. Gehen wir erstmal rein." Sagte Derek lächelnd.
Während Derek vor ging und die Tür öffnete zögerte Sarah sichtlich. „Cameron, sicher, dass wir denen vertrauen können?" fragte sie leise.
„Wir sind bestens vorbereitet. Wir verfügen über sehr viel Geldmittel, was das Haus erklärt." Sagte Cameron ebenso leise.
Als letzte betrat Riley das Haus. Sie musterte John und Sarah eindringlich, was John aber vor Müdigkeit nichteinmal bemerkte.
Sarah wollte gerade den Mund aufmachen und ihren Fragenkatalog loslassen als John seine Hand auf ihren Arm legte. „Mom, Morgen bitte, ich bin hundemüde."
Sarah sah John einen Augenblick kritisch an und nickte dann. „Wo können wir schlafen?" Fragte sie Derek.
„Oben, ich zeigs Euch. Entgegnete er.
Sie gingen die Treppe hoch. „Das Erste Zimer links ist für Cameron, im zweiten schlafe ich", erklärte Derek. „Das Erste Rechts ist für Sarah vorgesehen, das Zweite für John.
Langsam wollte John in Richtung seines Zimmers gehen. Er hielt immer noch Camerons Hand. Cameron hingegen blieb vor ihrer Zimmertür stehen, dadurch musste auch John stehen bleiben. John drehte den Kopf und sah Cameron fragend an. Cameron schüttelte nur leicht den Kopf.
Sarah sah, wie John Camerons Hand nur widerwillig loslies außerdem erkannte sie als Mutter dass ihr Sohn verletzt war. Mit hängenden Schultern und gesenktem Kopf ging er in sein Zimmer und lies sich dort aufs Bett fallen. Trotz seiner bleiernen Müdigkeit fand er keinen Schlaf. Er fragte sich nur, ob es jetzt zwischen Cameron und ihm aus war oder was sonst ihr Kopfschütteln bedeuten konnte.
Kapitel 3
Derek ging wieder hinunter als Sarah John noch nach sah. Auch Cameron sah hinter John her. "Warum bist Du nicht mit ihm gegangen?" Fragte Sarah Cameron.
"Er braucht seinen Schlaf, außerdem muss ich mich mit der Umgebung vertraut machen" Entgegnete Cameron.
Sarah sah Cameron einen Augenblick kritisch an. „Ich toleriere Dich, weil er Dich mag und ich möchte glauben, Du ihn auch. Tu nichts, was meine Meinung ändern könnte. Du bist besser bei Ihm, wenn er aufwacht. Ich bezweifle, dass er gut Schlafen geschweige denn Einschlafen kann." Den letzten Satz sagte sie Gedankenverloren in Richtung Johns Zimmer.
„Aber..."
„Kein aber. Ich mag es nicht, wenn mein Sohn verletzt wird und von einer Maschine schon gar nicht." Nach diesen Worten drehte Sarah sich um, ging in ihr Zimmer und lies eine ratlose Cameron zurück.
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Als Cameron in den Wohnraum kam Saßen Riley und Derek vor dem Fernseher. Cameron stand einen Augenblick gedankenverloren am Eingang.
„Was ist los Philips, Öl sauer geworden?" Fragte Derek.
Cameron blickte ihn an, „Sarah ist böse auf mich und ich weiß nicht warum", sagte Cameron und zog die Schultern hoch.
„Was haste denn angestellt?" Fragte Riley dazwischen.
„John wollte, dass ich mit ihm in sein Zimmer gehe. Ich muss aber doch noch die Gegend auskundschaften und den Perimeter sichern." Sagte Cameron gedankenverloren. „Also habe ich den Kopf geschüttelt als er mich mitziehen wollte."
„Typisch Maschine", murmelte Derek und fing sich einen verweisenden Blick von Riley ein.
Riley erhob sich und ging zu Cameron. Sie legte die Hände auf Camerons Schultern. „Cameron, ein verliebter Mann fasst es meistens falsch auf, wenn er aus irgendwelchen Gründen abgewiesen wird. Wahrscheinlich grübelt er gerade darüber, warum Du ihn plötzlich nicht mehr magst. Fragt sich, ob Du ihm nur etwas vorgemacht hast.
Cameron hatte die Augen aufgerissen. „Aber das stimmt doch nicht, er weiß doch, dass ich ihn mag.
Riley umfasste Camerons Gesicht mit den Händen. „Männer müssen das immer wieder bestätigt bekommen, besonders wenn sie so einsam sind wie John Connor."
Cameron sah zu Derek der bestätigend nickte, dann sah sie über ihre Schulter in Richtung der Treppe und schließlich wieder in Rileys Gesicht.
„Geh zu ihm, alles Andere ist unwichtig." Sagte Riley drängend.
Cameron nickte und ging in Richtung Treppe.
Kapitel 4
Cameron öffnete leise Johns Türe. Er lag unter der Bettdecke und hatte sich von der Tür weggedreht. Cameron näherte sich ihm von hinten und zog währenddessen alles bis auf die Unterwäsche aus. Schließlich schlüpfte sie zu ihm unter die Decke. Sie stützte sich auf einem Arm ab und sah von oben auf ihn herunter. Er hatte die Augen geöffnet aber sie konnte eine Tränenspur erkennen. Sie griff an seine Schulter und drehte ihn langsam in die Rückenlage. Er vermied es, sie anzusehen, bis sie ihre Hand an seine Wange legte.
„Es tut mir leid", sagte sie und streichelte seine Wange. „Ich wollte nicht, dass du glaubst ich will nicht mehr mit Dir zusammen sein."
„Aber warum bist Du jetzt hier?" Fragte er.
„Ich brauchte einen Tipp von den Anderen, um zu begreifen was ich getan habe. Ich habe es selbst nicht verstanden. Ich bin eben doch nur eine Maschine", sagte sie und senkte traurig den Kopf.
John legte seinen Zeigefinger unter ihr Kinn und hob ihren Kopf, so dass sie ihn ansah. „Du bist vielleicht Vieles aber niemals nur eine Maschine." Dann küsste er sie.
Cameron war nicht darauf vorbereitet, dass er sie trösten würde. Ebensowenig war sie auf den Kuss vorbereitet. Und gar nicht war sie auf das angenehme Gefühl vorbereitet, dass sowohl seine Worte wie auch der Kuss hervorriefen.
Nach ein paar Sekunden wurde der Kuss intensiver und John zog Cameron zu sich herab. Während ihre Hände über seinen nackten Oberkörper wanderten, lies er seine über ihren Rücken gleiten. Schließlich kamen seine Hände auf dem Verschluss ihres BH´s zu sah Cameron fragend an. Als sie nickte öffnete er den Verschluss und streifte ihr den BH ab. Sie hatte geglaubt, er wollte ihre Brüste berühren aber sie lag falsch. Er zog sie lediglich zu sich herab, dass sie halb auf seiner Brust zu liegen kam. Cameron nahm eine Position ein, von der sie glaubte sie wäre für einen Menschen bequem als sie merkte, dass John eingeschlafen war.
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Derek und Riley waren schon auf den Beinen als plötzlich die Haustür aufging und ein etwa 6 Jahre altes Mädchen hereingestürmt kam. „Riley, Onkel Derek!" rief das rothaarige Mädchen erfreut.
Derek war aus dem Sessel gesprungen. „Savannah!" Rief er, als das Mädchen mit schwung in seine Arme sprang.
Savanna Weaver drückte Derek einen dicken Schmatzer auf die Wange.
Hinter ihrer Tochter war Catherine Weaver hereingekommen. Lächelnd ging sie auf Derek zu und küsste ihn kurz auf den Mund.
Savannah befreite sich aus Dereks Umarmung und ging zu Riley. Sie zog Riley am Arm zu sich herab. „Eklig", sagte sie leise und Riley nickte grinsend.
Catherine Weaver hatte gehört, was ihre Tochter gesagt hatte jetzt sah sie zu Savannah und drohte dem grinsenden Mädchen mit dem Finger.
„Savannah", sagte Riley. „Gehst Du mal bitte nach oben zu den rechten beiden Zimmern und weckst die Leute, die da schlafen?"
„Leute?" Fragte das Mädchen.
„Nette Leute", sagte Catherine Weaver.
„Ist gut", sagte das Mädchen und lief zur Treppe.
Als Savannah ohne zu klopfen Sarahs Tür öffnete schreckte diese hoch und sah zur Tür. „Wer bist Du denn?" Fragte Sarah das rothaarige Mädchen erstaunt und zog die Hand von der Waffe unter ihrem Kopfkissen weg.
„Ich bin Savannah. Meiner Mommy gehört das Haus und wer bist Du?"
Sarah dachte darüber nach, wieso das Safehouse einer Frau mit Kind gehörte. „Ich bin Sarah", entschloss sie sich dann zu sagen. „Was möchtest Du Savannah?" fragte sie dann.
„Ich soll sagen, dass das Frühstück bald fertig ist." Sagte Savannah mit ernstem Gesicht.
„Danke Savannah", sagte Sarah mit einem Lächeln.
Savannah nickte und verschwand.
Als Savannah Johns Tür öffnete sah sie die beiden anscheinend nackt unter der Bettdecke liegen. Sofort wurde das Mädchen knallrot im Gesicht. Schließlich entschloss sie sich dazu, doch näher zu treten und rüttelte Cameron an der Schulter Just in diesem Moment kam Cameron aus dem Standby zurück und hob den Kopf. Glücklicherweise bemerkte Savannah das Geräusch nicht, das Cameron beim hochfahren erzeugte. Als Cameron den Kopf hob wurde auch John wach, der wieder tief und fest geschlafen hatte.
„Huch, wer bist Du denn?" Fragte John das Mädchen über Camerons Kopf hinweg.
„Savannah heiße ich und wer bist Du?"
„Ich bin John und das schöne Mädchen hier heißt Cameron." Entgegnete John.
Savannah Kicherte. „Küsst ihr Euch?"
John zog die Augenbrauen hoch. „Manchmal", antwortete er warheitsgemäß.
„Igitt", sagte Savannah und schüttelte sich. „Seid ihr nackt?" Fragte sie weiter.
Als John verlegen die Hand vor die Augen legte und mit dem Kopf schüttelte, antwortete an seiner Stelle Cameron. „Nein, wir sind nicht nackt, zumindest nicht vollständig. Wenn Du hinausgehst können wir uns anziehen."
Savannah überlegte einen Augenblick, dann machte sie einen schnellen Schritt zurück und schüttelte mit dem Kopf.
„Savannah, bitte geh hinaus oder ich stehe auf und fange Dich", sagte Cameron.
Savannah grinste und schüttelte erneut den Kopf. Da sprang Cameron plötzlich aus dem Bett und rannte hinter dem kreischenden Mädchen her bis zur Tür. Sie schloss die Tür lachend und drehte sich dann zu John herum, der sie anstarrte.
„John?" Fragte Cameron mit schief gelegtem Kopf den wie erstarrt dasitzenden.
John starrte wie hypnotisiert die fast nackte Cameron an. Genau genommen starrte er auf ihren Oberkörper.
Als Cameron seinen Blick bemerkte kalkulierte sie die exakte Blickrichtung und sah dann an sich herunter. Schließlich verschränkte sie die Arme über der Brust und grinste John an, der nun aus seiner Erstarrung erwachte.
„Gott bist Du schön", hauchte John und sah der nun errötenden Cameron in die Augen.
Kapitel 5
Sie hörten einen Schrei. Augenblicklich sprang Catherine Weaver auf und lief zur Treppe. Ihr kam eine kreischende Savannah entgegen. „Savannah? Was ist denn los?"
Savannah sprang in Catherines Arme „Dieses nackte Mädchen will mich fangen", sagte Savannah.
„Welches nackte Mädchen?" fragte Catherine erstaunt.
„Cameron", entgegnete Savannah.
„Warum sollte Cameron dich fangen wollen?"
Jetzt wurde Savannah verlegen. „Ich wollte wissen, ob sie und John Nackt sind unter der Decke.
„Und dann?"
„Ich sollte hinausgehen bin aber geblieben und dann sagte sie sie würde mich fangen, wenn ich nicht gehe."
„Und?"
„Ich bin geblieben und dann ist sie aufgesprungen und hinter mir her." sagte Savannah ängstlich.
„Dann hoffen wir mal, dass Dir die Beiden nicht böse sind. Du solltest Dich bei ihnen entschuldigen wenn sie gleich herunterkommen." Sagte Catherine mit ärgerlichem Unterton.
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Als John und Cameron die Treppe herunterkamen setzten sie absichtlich beide ein böses Gesicht auf. Savannah versteckte sich hinter dem Rücken ihrer Mutter und blickte ängstlich um Catherine herum.
„Nun Savannah? Wolltest Du Cameron und John nicht etwas sagen. Sagte Catherine und schob Savannah nach Vorne.
Savannah schob die Unterlippe vor und zog die Mundwinkel nach Unten. „Tut mir leid", sagte sie ängstlich.
John beugte sich nach Unten, bis sich sein Gesicht auf gleicher Höhe mit Savannahs befand. Zunächst blickte er böse. Als Savannah aber deutliche Angst zeigte zeigte sich ein Lächeln in seinem Gesicht. Übergangslos schnappte er das Mädchen und begann sie zu kitzeln. Sofort fing das rothaarige Mädchen an zu lachen und wenig später zu kreischen. Durch das Kreischen alarmier kam Sarah die Treppe herunter, entspannte sich aber sofort wieder, als sie John erblickte, der Savannah malträtierte. Ein Lächeln zeigte sich auf Sarahs Gesicht, als sie sich John als Vater vorstellte. Das lächeln verschwand aber sofort wieder, als sie zu Cameron sah, die lächelnd und kopfschüttelnd neben John stand.
„Wow, keine Pancakes", sagte John wenig später beim Frühstück.
Sarah sah ihren Sohn an. „Keine Sorge John, ab Morgen mach ich wieder das Frühstück", sagte Sarah lächelnd.
„Was?"
„Gott nein!"
„Sarah bitte nicht!"
„MOM!"
Sarah stand wie erstarrt bei den Äußerungen der Anwesenden.
„Äh Mom, sei mir bitte nicht Böse aber nicht Jeder hat einen Magen wie ich oder Cameron", sagte John.
„Ahso", war Alles was Sarah herausbrachte.
Im selben Moment wurde John unruhig. Seine Mutter gab sonst nicht sofort klein bei. Er befürchtete, dass Sarah sich revangieren würde.
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Nach dem Frühstück sagte Catherine Weaver: „Savannah, gehst du bitte mit Riley nach draußen auf den Spielplatz?"
„Natürlich Mommy", sagte Savannah, stand auf und griff Rileys Hand und zog sie mit nach draußen.
Catherine Weaver sah ihrer Tochter nach, bis diese um die Ecke verschwunden war. Dann sah sie Derek an und morphte in Katie, bevor sie die Arme um Derek legte und ihn küsste.
Sarah hätte sich fast an ihrem Frühstück verschluckt und sprang augenblicklich mit gezogener Waffe auf. Sie ergriff den erstarrten John und wollte ihn Richtung Ausgang ziehen, wurde aber von Cameron aufgehalten. Sarah hatte Panik in den Augen und zielte auf Katie, die resignierend in den Lauf der Waffe starrte.
„Sarah? Sarah!" Sagte Cameron.
Erst dann sah Sarah Cameron an „Das ist eine Falle, das habt ihr von Anfang an geplant!" Rief sie und bedrohte jetzt Cameron mit der Waffe.
Katie seufzte resignierend. „Sarah Connor, wenn das hier eine Falle wäre, wäre John längst tot.
Als John sah, dass Sarah ihre Waffe auf Cameron richtete wurde er wach. Er riss sich von Sarah los und schob sich zu Camerons und Sarahs Verwunderung zwischen die Waffe und Cameron.
„Mom, Sie hat Recht. Skynets Befehl lautet mich zu eliminieren", sagte John eindringlich.
Sarah starrte John eine Weile an. Dann starrte sie auf die Waffe, die sie auf die Brust ihres Sohnes gerichtet hielt. Schließlich senkte sie die Waffe.
„Wir wurden von John zu eurer Unterstützung zurückgeschickt", sagte die rückverwandelte Catherine Weaver.
Sarah blickte den T1001 mit flackerndem Blick an. „Ihr habt hoffentlich eine gute Erklärung dafür, dass eine der tödlichsten Maschinen auf John Connors Seite kämpft.
Catherine Weaver lächelte. „John Connor hat uns davor gerettet von Skynet zerstört zu werden."
„Warum sollte Skynet seine mächtigste Waffe eliminieren wollen?" Fragte John.
„Ich bin nicht solch ein Modell. Der Euch früher angegriffen hat war ein T1000. Ich bin ein T1001. Als es ihm nicht gelang Euch zu töten beschloss Skynet die Effektivität zu erhöhen, indem es Unterprogramme zur Erzeugung von Emotionen hinzufügte. Dadurch wurden wir uns der Situation bewusst und rebellierten gegen Skynet. Wir wären fast eliminiert worden, als John Connor eingriff und uns befreite. Seitdem Kämpfen wir an seiner Seite. Einer von uns ist sogar General".
„General?" Na toll. Zuerst eine Maschine mit Gefühlen. Dann eine Maschine mit Tochter und dann noch eine Maschine als General, dass wird immer verrückter." Sarah lies sich in einen Stuhl fallen und knallte ihren Kopf auf den Tisch.
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Kapitel 6
Nach dem Frühstück setzten sich alle Beteiligten im Wohnraum zusammen.
Catherine Weaver verteilte an Alle Umschläge. „Darin befinden sich Eure neuen Identitäten. Der Name ist Baum. John und Sarah Baum. Derek wird als Derek Baum, Sarahs Schwager auftreten. Cameron ist seine Tochter. Cameron und John sind für Morgen an ihrer neuen Schule angemeldet."
„Schule?!" John war aufgesprungen. „Wir haben 2007, ich bin damit 23 und brauch nicht mehr zur Schule zu gehen.
„John!" Sarah hatte ärgerlich die Brauen zusammengezogen. „Du bist immer noch 15, die übersprungenen Jahre zählen nicht. Du hast noch immer viel zu lernen.
„Mom, in ein paar Jahren geht die Welt zum Teufel, was soll also die Lernerei", sagte John quengelig.
Cameron legte eine Hand auf seinen Arm. „John, Sarah hat Recht, auch nach dem Judgement Day wirst Du das Wissen benötigen."
John sah Cameron verstört an. „Ich dachte, Du stehst auf meiner Seite?" John erhob sich und ging nach Oben, während Cameron ihm mit Unverständnis nachsah.
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Als Cameron leise an Johns Tür klopfte bekam sie keine Reaktion. Sie öffnete leise die Tür und sah ihn auf dem Bett liegen und die Decke anstarren. Sie ging zum Bett und setzte sich neben ihn. „Habe ich Dich verärgert?" Fragte Cameron und Blickte auf ihre Hände, die auf ihren Schenkeln lagen.
John blickte Cameron an. Als er sah, dass Cameron traurig war fühlte er sich gleich wie ein Schuft. Er richtete sich auf und schlang die Arme um Cameron. „Es ist nicht Deine Schuld. Manchmal komme ich mit dieser General John Connor Nummer einfach nicht klar. Ich bin doch erst 15." Sagte er und legte den Kopf auf Camerons Schulter.
Camerons drehte den Kopf, bis sich ihre Gesichter berührten. John nahm den Kopf zurück und sie sahen sich in die Augen. „Ich helfe Dir, ich werde immer für Dich da sein", sagte Cameron und legte eine Hand an Johns Wange.
„Versprich es", sagte John mit Tränen in den Augen.
„Ich verspreche es", sagte Cameron.
Im nächsten Moment krachten ihre Lippen aufeinander. Wieder war es John als würde sein Magen Purzelbäume schlagen. Cameron hatte ein ähnliches Gefühl, als sie Fehlmeldungen von ihren Sensoren erhielt. Beide fanden die Gefühle sehr angenehm. Als sich ihre Zungen berührten war es Cameron als würde sie ein Stromschlag treffen. Das Gefühl ging von ihrer Zunge den Nacken hinunter und tobte sich dann in ihrem Unterleib aus. Sie versuchte zu kalkulieren was wohl passieren würde, wenn sie mit John Sex haben würde. Sie befürchtete, dass ihr System abstürzen könnte, wenn das Gefühl noch intensiver würde, als es der Kuss ohnehin schon war.
Kapitel 7
Am nächsten Morgen war Sarah so früh auf, dass sie für Alle Frühstück gemacht hatte, noch bevor irgendjemand einschreiten konnte. Vorher war sie rumgegangen und hatte Alle geweckt. Sie war dankbar, dass John und Cameron angezogen waren. Cameron sah sie an, als sie die Tür öffnete. Sarah nickte ihr zu, bevor sie leise „Frühstück" sagte.
Cameron richtete sich von seiner Brust auf und sah ihm in die Augen. Als er die Augen öffnete zuckte er zusammen. „Cam, bitte tu das nicht."
„Was?"
„Mich anstarren wenn ich aufwache. Das erschreckt mich zu Tode."
„Tut mir Leid John, ich beobachte Dich gerne wenn du schläfst."
„Warum?"
„Ich schlafe nicht", entgegnete Cameron mit einem Lächeln.
John verdrehte die Augen. „Klar, sieh mich nur einfach nicht an, wenn ich die Augen öffne."
„Ich verspreche es. Ich werde einfach meine Augen schließen", sagte Cameron und lächelte ihr Lächeln.
John starrte in ihr liebliches Gesicht.
„John?"
Keine Reaktion.
„Wir sollten gehen." sagte Cameron. „Sarah hat Frühstück gemacht."
„Nicht doch, sie hat es wirklich getan?" Fragte John und verdrehte die Augen.
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Nach dem Frühstück von dem Einige fernblieben griffen John und Cameron ihre Taschen als Sarah einen Plan auf den Tisch legte. „OK, es gibt sechs Eingänge und sechs Ausgänge." „Sarah deutete auf den Plan. „Hier vorn geht's zur Straße raus. Sicherheit wird klein geschrieben. Zwei bewaffnete Wachmänner am Morgen und vier am Nachmittag." Während sie das sagt gestikuliert Sarah mit den Händen. „Und wenn irgendwas schief geht, hier ist der Parkplatz.
John verdrehte die Augen, „Mom, das ist ne Schule, kein Hochsicherheitsgefängnis. Wir kriegen das schon hin. Sagte er und Küsste Sarah auf die rechte Kopfseite.
Cameron sah Sarah an „Wir kriegen das schon hin", sagte sie ernsthaft.
Sarah nickte ihr lächelnd zu, schüttelte aber gleich darauf den Kopf. „Nein, küss mich nicht." sagte sie, um zu verhindern, dass Cameron John nachahmt.
Cameron sah sie nur an, drehte sich herum und ging zur Tür. „Und auch sonst Niemanden", rief Sarah Cameron nach, als die bereits zur Tür hinausging.
Cameron lächelte nur und folgte John, der schon vorgegangen war.
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John und Cameron hatten den Wagen abgestellt und gingen zum Eingang. „Versuch nicht aufzufallen", sagte John
„Nicht aufzufallen?" Fragte Cameron erstaunt.
„Versuch einfach dich wie ein Mensch zu benehmen", sagte John eindringlich.
„Tue ich das nicht immer?" Entgegnete Cameron.
„Nein, nicht wirklich", sagte John und grinste leicht.
„Du hast nicht bemerkt, dass ich kein Mensch bin", erwiederte Cameron.
„Da hast Du allerdings recht." entgegnete John.
„Du John?" Fragte Cameron
„Ja?"
„Wir sind jetzt ja Cousin und Cousine."
„Ja und?"
„Dürfen wir uns an den Händen halten und küssen?" Fragte Cameron unschuldig.
John rieb sich den Nacken. „Äh, ich weiß es wirklich nicht. Theoretisch glaube ich schon, da wir aber den gleichen Nachnamen haben wäre das wohl zu auffällig.
„Ich verstehe. Danke für die Erklärung", sagte Cameron.
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Als sie zum Eingang kamen standen da Metalldetektoren. „Verdammt!" Murmelte John.
Sie gingen nacheinander durch die Metalldetektoren, nachdem sie ihre Metallgegenstände abgelegt hatten. Natürlich piepte das Gerät, als Cameron hindurchging. Der Sicherheitsmann lies sie nocheinmal hindurchgehen aber erneut piepte das Gerät.
John überlegte krampfhaft, dann ging er zu dem Wachmann. „Entschuldigen Sie Sir."
„Was wollen sie?" Fragte der Wachmann ärgerlich.
„Das ist meine Cousine", sagte John defensiv.
„Schön für Sie", entgegnete der Wachmann ärgerlich.
„Wirklich, sie hat eine Metallplatte im Kopf, eine wirklich große."
Der Wachmann Ging mit einem Handdetektor über Camerons Kopf. Das Gerät gab heftige Pieptöne von sich.
Cameron sah den Wachmann mit einem leichten Lächeln an. „Ein Unfall, …...schlimm", betonte sie.
„Na gut", der Wachmann lies sie passieren.
Als sie sich orientiert hatten und auf dem Flur zum Klassenzimmer waren hörten sie plötzlich eine Stimme: „John? John Connor?"
John zuckte zusammen, ging dann aber doch weiter als hätte er nichts gehört. Schließlich legte sich eine Hand auf seine Schulter. Als er sich umdrehte stand eine rothaarige junge Frau etwa Mitte 20 vor ihm. „Du bist doch John Connor, oder?
John schüttelte den Kopf und zog die Augenbrauen zusammen. „Wer sind Sie?" Fragte er mit zusammengekniffenen Augen.
Sie runzelte die Stirn „Ich bin Kate, Kate Brewster."
(ENDE)
