Terminator: S.C.C.
Eifersucht und Skynet
Efw Teil 3
Kapitel 1
Cameron fragte automatisch ihren Speicher nach dem Namen Kate Brewster ab. Ihre einzige spezifische Erinnerung an den Namen stammt aus einer kurzen Erzählung von Cameron 1, nachdem Kate Brewster ursprünglich John Connors Frau war, bevor Cameron 1 in die Vergangenheit geschickt wurde. Augenblicklich begann ihre linke Hand zu zucken. Sie bemerkte die ungewollte Bewegung und wusste sofort, dass dies eine Emotionale Reaktion war. Ansonsten hatte sie nur allgemeine informationen über Kate Brewster
John erinnerte sich schwach an Kate Brewster. Natürlich durfte sie dies nicht erfahren. Immerhin hatte er 8 Jahre übersprungen. Wie sollte er ihr dies auch begreiflich machen, ohne dass seine Tarnung aufflog. Letztendlich war er jünger gewesen, als sie sich das letzte mal gesehen hatten. „Tut mir leid, mein Name ist John Baum. Sie müssen mich mit Jemandem verwechseln."
Kate sah ihn kritisch an. 'Er müsste etwa so alt sein wie ich, der Junge ist aber doch höchstens 17', Dachte sie nachdenklich. „Ja, natürlich. Kann gar nicht sein. Entschuldige bitte." Weiterhin nachdenklich blickend ging sie zu einer Schülerin, der sie etwas gab, bevor sie in Richtung Ausgang ging.
John sah Cameron an. „Das war..."
„Kate Brewster, Tochter von General Robert Brewster. Leiter von Cyber Research Systems. Eine Abteilung der Army zur Erschaffung autonomer Waffensysteme. Das Team, dass das Raketenabwehrsystem Skynet erschaffen hat, steht unter der militärischen Leitung von General Brewster", unterbrach ihn Cameron.
John blieb der Mund offenstehen. „Du wusstest die ganze Zeit, wer Skynet erschaffen hat?"
„Negativ. Das von General Brewster erschaffene Raketensteuersystem Skynet ist nicht identisch mit dem Skynet, dass die Welt zerstört. Es fehlt die von Myles Dyson erschaffene Intelligenz. Diese suchen wir. Woher kennst Du sie?"
Der Themenwechsel hatte John überrascht. Ohne zu überlegen antwortete er. „Wir haben uns mal geküsst." Es war aus seinem Mund bevor er es richtig begriff.
Cameron hatte einen schnellen Schritt auf ihn zu gemacht. Ihr Blick machte ihm Angst. Sie sah ihn durchdringend an und hob eine Augenbraue.
„Ist schon lange her. Ich war in der achten Klasse, kurz bevor der T1000 auftauchte. Danach habe ich nie wieder etwas von ihr gehört, das schwöre ich", beeilte er sich zu sagen.
Wieder bemerkte nur Cameron das Zucken ihrer Hand, dass sich nach seiner Ausführung sogleich beruhigte. Dann zauberte sie wieder ein lächeln auf ihre Lippen. Dieses erstarb jedoch, als sich eine Hand auf Johns Arm legte. „Hallo Du?" Die Frage kam von einem Rothaarigen Mädchen.
John war stehengeblieben und sah in das Gesicht einer außergewöhnlich hübschen jungen Frau etwa in seinem Alter. Sofort stahl sich ein Lächeln auf sein Gesicht. „Ja?"
Das Mädchen sah ihn aufmerksam an. „Was wollte denn meine Cousine von Dir? Sie sah aus als hätte sie einen Geist gesehen."
John lächelte sie zuvorkommend an. „Ach, sie hat mich nur verwechselt. Ich bin übrigens John."
„Jenny", sagte das Mädchen lächelnd. „Jenny Brewster."
Cameron sah ein wenig ungehalten auf das Mädchen, dessen Hand noch immer auf Johns Arm ruhte. „Cameron", beeilte sie sich zu sagen und schob sich halb zwischen John und das Mädchen.
Irritiert sah Jenny auf Cameron und dann an ihrer Schulter vorbei wieder auf John. „Man sieht sich", sagte sie bevor sie sich wieder umwandte um zu ihren Freundinnen zurückzukehren.
„Ja." Rief John ihr hinterher. Dann erst sah er wieder in Camerons Gesicht. Sein lächeln erstarb, als er den wütenden Ausdruck erkannte.
Cameron hatte die Arme verschränkt. „Nettes Mädchen."
'Oh Eifersucht, das ist nicht gut.' Dachte er. „Ja, ganz nett aber nicht mein Typ." Entgegnete er unschuldig.
Kapitel 2
In der Mittagspause saßen sie am Tisch als Jenny wieder auftauchte. „Hallo John", sagte sie mit einem Lächeln und setzte sich.
Cameron rückte sogleich näher zu John, was von Jenny Brewster mit einem Stirnrunzeln aufgefasste wurde.
„Seid ihr Beide...?" Den Rest der Frage lies sie offen.
John sah sie ein paar Sekunden an, bevor er begriff. „Cameron ist meine Cousine." Erwiderte er wahrheitsgemäß.
„Oh gut. Ich meine... Wie schön für Euch." Sagte Jenny mit einem Lächeln, süß wie Honig.
„Aber wir leben zusammen", sagte Cameron.
„Äh, meine Mom und mein Onkel sind zusammengezogen" erklärte John schnell.
Jenny machte ein verwirrtes Gesicht. Dass Cameron noch näher an John herangerückt war, machte die ganze Sache nicht verständlicher. „Nun, ihr scheint Euch sehr Nahe zu stehen."
„Na ja", sagte John und kratzte sich am Nacken, „ich würde sagen, dass wir mit der Zeit zusammengewachsen sind. Mehr wie Geschwister denke ich."
Diese Bemerkung brachte ihm einen bösen Blick und einen Stoß in die Rippen ein.
John merkte, wie ihm auf Grund des Schmerzes Tränen in die Augen schossen.
Natürlich hatte Jenny bemerkt, dass John zusammengezuckt war. Sie war intelligent genug zu bemerken, dass Cameron ein gesteigertes Interesse an John zu haben schien. 'Na John, wir werden sehen' dachte sie und bedachte Cameron mit einem süffisanten Lächeln. Hätte sie geahnt wer Cameron wirklich war und dass gerade auf ihrem HUD -TERMINATE- aufblinkte, wäre sie wohl schreiend weggerannt.
Ein paar Minuten aßen sie in Stille, bis Jenny sich ihre nächste Bemerkung zurechtgelegt hatte. „Wir könnten doch mal was zusammen unternehmen."
John zuckte zusammen, als Camerons Hand auf seinem Oberschenkel heftig zudrückte. Er ergriff ihren Daumen und versuchte ihn zur Seite zu biegen, was natürlich ein sinnloses Unterfangen war. „Sicher argh!" Johns Augen quollen aus den Höhlen, als Cameron den Druck ihrer Finger verstärkte. „Vielleicht später mal. Würgte er hervor."
„OK" Sagte Jenny und Blickte Cameron missbilligend an, die ihr nur ein kaltes Lächeln schenkte.
„Cam, bist du wahnsinnig?" Sagte John leise und wütend. Sein Bein schmerzte höllisch.
„Sorry John aber sie ist eine Gefahr für Dich", erwiderte Cameron ernsthaft.
„Du meinst, sie ist eine Gefahr für Dich", sagte John und stand schmerzgepeinigt auf. Dann ging er humpelnd weg und drehte sich auch nicht mehr um.
Cameron sah auf Johns humpelnden Gang, dann auf ihre Hand und fragte sich, warum sie die Kontrolle verloren hatte. Sie hatte John Schmerzen zugefügt, das hätte nicht passieren dürfen.
Selbst auf dem Heimweg sprach John kein Wort mit ihr. Als sie zu Hause ankamen ging John ohne ein Wort auf sein Zimmer.
Sarah hatte Johns Gesichtsausdruck gesehen, als er an ihr vorbeiging. Er war wütend und schien Schmerzen zu haben. Als dann Cameron mit schuldigem Gesichtsausdruck hereinkam, zog sie ärgerlich die Augenbrauen zusammen. Schließlich folgte sie John.
Als sie ohne zu klopfen in Johns Zimmer stürmte stand er gerade mit der Hose unten vor dem Spiegel. „MOM! Kannst Du nicht klopfen?"
Sarah sah die 5 blauen Flecke auf seinem Oberschenkel. „War das Cameron? Hat Dich die Maschine verletzt." Fragte sie seinen Einwand ignorierend.
John seufzte. Diese Diskussion würde er noch oft führen müssen. „Nein Mom, ich bin nicht verletzt. Lediglich ein paar blaue Flecke. Cameron hat aus Versehen zu fest zugegriffen.
„Das darf nicht passieren, dass sie -aus Versehen- zu fest zugreift. John, Du weißt genau, wie gefährlich diese Maschinen sind." Sarah war nähergetreten und besah sich sein Bein genau.
„Mom, Cameron ist nicht gefährlich. Wenn sie mich nicht absichtlich verletzt ist Alles in Ordnung. Bitte lass sie in Ruhe."
Sarahs Gesicht entspannte sich. „Du würdest ihr auch verzeihen, wenn Sie dir -aus Versehen- den Arm abreißen würde."
John konnte nur nicken.
„Sarah seufzte vernehmlich. „Du liebst sie wirklich." Es war mehr eine Feststellung als eine Frage.
John holte tief Luft und sah Sarah tief in die Augen. „Mehr als Du Dir vorstellen kannst, Mom."
Kapitel 3
Als Sarah die Treppe herunter kam stand Cameron mit reuevoller Mine am Fuß der Treppe. „Pass verdammt auf. Das hätte böse ausgehen können. Etwas mehr Druck und du hättest ihm vielleicht die Muskeln zerquetscht oder deine Finger wären durch seine Haut gegangen. Sagte Sarah ärgerlich.
Cameron sah sie an und nickte. Dann sah sie zu Boden.
„Was hast Du Dir überhaupt dabei gedacht?" Fragte Sarah.
„Ich weiß es nicht. Da war diese Jenny Brewster. Sie scheint Interesse an John zu haben. Ich wollte...Ich weiß nicht... ich habe einfach zugedrückt.
„Du warst eifersüchtig?" Fragte Sarah erstaunt.
Cameron sah sie verständnislos an.
„Ich weiß es nicht. Das Gefühl war völlig neu für mich. Ich wollte einfach nur, dass er nicht mehr mit ihr spricht." Sagte Cameron mit Tränen in den Augen.
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John hatte geduscht und sich frisch eingekleidet. Sein Bein schmerzte nur noch dumpf. Seit 2 Stunden hatte er Cameron nicht mehr gesehen. Allmählich machte er sich Sorgen. Normalerweise lies sie ihn kaum mal 5 Minuten alleine, zumindest nicht am Tag. Mittlerweile hatte es angefangen zu regnen. Nein, Regen war der falsche Ausdruck. Es schüttete wie aus Kübeln. Ungewöhnlich für Californien aber es kam vor.
Schließlich beschloss John nach Cameron zu sehen. Er ging nach Unten. Als er den Wohnraum betrat, saß Savannah Weaver vor dem Fernseher, während Riley in Modezeitschriften blätterte. In der Küche hörte er Jemanden rumfuhrwerken. Als er die Küche betrat, sah er Sarah, die offenbar die Schränke umräumte. John verdrehte die Augen. Das war Typisch seine Mutter der Kontrollfreak. „Mom, hast Du Cameron gesehen.
Sarah hielt eine Sekunde inne. „Nicht mehr, seit ihr gekommen seid."
„Ich habe sie auch seit Dem nicht mehr gesehen", sagte John unbehaglich.
Jetzt richtete sich Sarah auf. „Ist sie nicht in ihrem Zimmer?"
John schüttelte nur den Kopf. „Sie hat ihre Gefühle noch nicht wirklich im Griff. Ich fürchte, sie hat Angst, dass ich sie nicht mehr mag."
Sarah ging zu John und legte eine Hand auf seine Schulter. „Ich sehe nochmal im ganze Haus nach und Du siehst dich Draußen um.
John nickte nur und ging dann Richtung Ausgang. Auf die Idee Riley zu fragen kam er erst gar nicht. John öffnete die Haustür. Sofort schlug ihm Regen ins Gesicht, was er aber ignorierte, da er sich nun ehrlich Sorgen um Cameron machte. Er war ein paar Sekunden später bis auf die Haut nass. Er umrundete das Haus, bevor er seinen Suchkreis langsam vergrößerte. 10 Minuten später hatte er die direkte Umgebung abgesucht und ging langsam verzweifelnd zurück zum fiel ihm ein, dass er ja die Garage noch nicht durchsucht hatte. Er öffnete die Außentüre und ging zwischen den geparkten Fahrzeugen hindurch. Und da saß sie. Zusammengekauert in der Ecke und sah ihm mit aufgerissenen Augen entgegen.
„John? Was tust Du hier, du bist bis auf die Haut nass. Deine Körpertemperatur fällt, Du musst aus den nassen Sachen raus." Sagte Cameron mit aufgerissenen Augen und stand auf.
John verdrehte die Augen. „Hättest Du Dich nicht versteckt, hätte ich nicht durch den Regen gemusst. Was tust du überhaupt hier?"
Cameron blickte zu Boden, „ich dachte Du liebst mich nicht mehr", sagte sie leise.
John legte einen Finger unter ihr Kinn und hob ihren Kopf, so dass sie ihm in die Augen sehen musste. „Cam, selbst wenn ich mal wütend auf Dich bin heißt das nicht, dass ich Dich nicht mehr liebe." Er umfasste ihr Gesicht mit den Händen und näherte sich ihr langsam. Wenn er in ihre Augen sah vergaß er sofort, dass er John Connor war. Er wusste, dass sie eine Maschine war aber dass war ihm vollkommen egal. Er liebte sie für ihre Art zu sprechen, ihn anzusehen, zu Fragen und auf Dinge zu reagieren. Er liebte es, wenn sie manchmal wie ein kleines Mädchen reagierte. Dass sie eine schöne Frau war, war dabei nur Zugabe. Dann schloss er die Augen und ganz zärtlich ließ er seine Lippen über ihre gleiten. Er ergriff ihre Unterlippe mit seinen Lippen und zog sanft daran. Dann wechselte er zur Oberlippe und spielte mit dieser bevor er sie zu sich heranzog und ihre Lippen aufeinanderprallten. Nichts stellte sich ihm entgegen und als seine Zunge ihre berührte wurde ihm für einen Moment weich in den Knien.
Cameron hielt ihn fest, als einen Augenblick lang seine Knie nachgaben. Dann jedoch stellte sie fest, dass ein Zittern durch seinen Körper ging. Sie unterbrach den Kuss. „John, Du fröstelst, wir sollten schnellstens rein gehen.
Dümmlich grinsend nickte John, rührte sich aber nicht vom Fleck. Erst als Cameron ihn anstiess erwachte er aus seiner Trance. „Oh ja natürlich, wir sollten schnellstens unter die Dusche gehen." Sagte er diesmal mit einem lüsternden Grinsen.
Cameron riss ertaunt die Augen auf. „Wenn Du an Sex denkst, solltest Du Deine Mutter nicht vergessen", sagte sie lächelnd.
Beim Gedanken an seine Mutter verging ihm das Grinsen. Er ergriff ihre Hand und zog sie hinter sich her aus der Garage in den Regen. Auf der Wiese vor dem Haus blieb er kurz stehen. Der Untergrund war schlammig und rutschig. Er drehte sich zu Cameron herum, gab ihr dann einen kurzen Kuss, und einen Stoß, nach dem sie zuerst strauchelte und dann der Länge nach hinschlug. Grinsend beobachtete John die nun verdreckte und triefend nasse Cameron, die mit finsterer Mine wieder hochkam. Noch bevor sie wieder stand war John zur Tür gestürmt und im Haus verschwunden. Mit stampfenden Schritten ging Cameron nun ebenfalls zur Tür, hinter der sie schon von Sarah erwartet wurde. Bei ihrem Anblick riss Sarah die Augen auf, schlug eine Hand vor den Mund und begann grunzend zu lachen. Dann zeigte sie zur Treppe. Als Cameron mit finsterer Mine in Richtung Treppe ging, brach es hinter ihr aus Sarah heraus. Sie lachte, bis ihr die Tränen die Wangen hinunterliefen. Riley und Savannah waren von Alledem nicht unbeeindruckt geblieben und lachte mit Sarah im Chor. Cameron hingegen stampfte -Terminator like- die Treppe rauf. Sie erreichte die Badezimmertüre und öffnete diese mit wütender Mine. John, der noch immer in seiner nassen Kleidung in der Mitte des Raumes stand brach dann ebenfalls in Gelächter aus. Als sie allerdings auf ihn zu stampfte hob er abwehrend die Hände.
„Was gibt es denn da zu lachen", fragte sie ihn wütend. Anstatt zu antworten deutete er nur auf den Ganzkörperspiegel neben der Dusche.
Als sich Cameron vor den Spiegel stellte sah sie erst das Außmaß der Tragödie. Nicht nur, dass ihre Kleidung an ihr klebte und ihr Rücken voller Schlamm war, nein der Schlamm klebte auch noch in ihren Haaren und sie sah aus, als hätte sie in einem Schlammloch gelegen. Kritisch betrachtete sie sich bevor sie selbst anfing zu lachen.
Währenddessen hatte John angefangen sich zu entkleiden. Als Erstes fiel sein Shirt. Als er dann die Jeans auszog wurden Camerons Augen groß und sie schlug erschrocken eine Hand vor den Mund. Johns Oberschenkel sah aus als hätte ihn ein Pferd getreten. Die 5 einzelnen blauen Flecke wuchsen allmählich zu einem großen John ihren entsetzten Blick bemerkte, sah er an sich herunter. Den blauen Fleck hatte er schon fast wieder vergessen, so wenig spürte er davon. Cameron näherte sich ihm und ging vor ihm in die Knie. Ganz zärtlich berührte sie die Stelle mit den Fingerspitzen bevor ihr Tränen in die Augen schossen. „Wie kann ich dass wieder gut machen", fragte sie leise.
John ging in die Knie. „Ich wüsste da schon etwas", sagte er lächelnd.
Cameron sah ihn fragend an. „Was?"
John streichelte mit der Hand über ihre Wange. „Dusch mit mir", sagte er zärtlich.
Cameron sah ihn einen Augenblick nachdenklich an, dann nickte sie langsam. „Unter zwei Bedingungen."
„Welche?" Fragte er hoffnungsvoll.
„Du behältst deine Boxershorts an und ich mein Höschen", sagte sie mit Bestimmtheit.
John nickte ohne zu überlegen. Das war mehr als er sich erhofft hatte.
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Sarah hörte oben die Dusche rauschen. 'die Beiden werden doch nicht etwa...' Ganz Mutter ging sie hoch und öffnete die nicht verschlossene Badezimmertür. Und tatsächlich sah sie schemenhaft zwei Personen in der Dusche. „JOHN! CAMERON!"
Als sich zu ihrer Verwunderung die Tür der Dusche augenblicklich öffnete erblickte sie die Beiden zwar in inniger Umarmung aber immer noch teilweise bekleidet.
„Mom, keine Sorge es war Camerons Bedingung, dass wir nicht nackt Duschen. Bitte Mom, wir machen doch nichts", sagte John mit flehendlichem Gesichtsausdruck.
Als sie in Johns Gesicht blickte nickte sie langsam. Dann schloss sie die Tür der Dusche mit den Worten: „Darüber reden wir noch." Kopfschüttelnd mit einem Lächeln verlies sie das Bad.
Kapitel 4
Als Cameron später nach dem Duschen Johns Zimmer betrat lag dieser in einer frischen Boxershorts auf dem Bett und starrte die Decke an. Sie setzte sich neben ihn auf das Bett. „John?"
„Warum willst Du nicht mit mir...ich meine,... ."Er verstummte, schloss die Augen und atmete tief durch.
„John, es ist nicht so, dass ich keinen Sex mit Dir haben möchte. Technisch gesehen ist das ebenfalls kein Problem. Nur bist Du erst 15 Jahre alt und Sex mit Minderjährigen gilt in vielen Bundesstaaten immer noch als Verbrechen. Außerdem bin ich theoretisch gesehen viel älter als Du", sagte sie mit einem Lächeln.
Johns Augen schnappten auf. „Wieso älter? Ich verstehe nicht was Du meinst."
Cameron schüttelte lächelnd den Kopf. „John, ich wurde einem lebenden Menschen nachgebildet. Sie ist oder besser wird 19 Jahre alt sein wenn ich gebaut werde.
Für John hatte diese Unterhaltung etwas Surreales. „Wer ist sie?"
Camerons Gesicht nahm einen verklärten Ausdruck an. „Viel darf ich Dir nicht erzählen aber Sie war wie eine große Schwester für mich."
John stützte sich auf die Ellenbogen. „Vermisst Du sie?"
Cameron drehte den Kopf und sah John jetzt in die Augen. „Oh ja, manchmal wäre es schön Jemanden zum Reden zu haben", sagte sie mit einem traurigen Unterton.
„Ich bin doch da", sagte John und legte eine Hand auf ihre Schulter.
Cameron schüttelte lächelnd den Kopf. „Frauensachen kann ich mit Dir nicht besprechen. Da wende ich mich doch lieber an Riley, sie ist zwar nur eine Freundin..."
„Sie kommt auch aus der Zukunft?" Fragte John rethorisch.
„Sie, Derek und auch Catherine Weaver kommen aus der gleichen Zeit wie ich. Derek hat noch drei seiner besten Männer mitgebracht.
„Was ist mit Savannah? Sie kann doch unmöglich Catherine Weavers Tochter sein?" Fragte er weiterhin.
„Catherine Weaver und ihr Mann starben vor Kurzem bei einem Flugzeugabsturz. Katie hat die Rolle der Catherine Weaver angenommen, um ein spezielles Projekt bei Zeira Corp. Voranzutreiben.
„Spezielles Projekt?"
„Wir müssen eine künstliche Intelligenz schaffen." Sagte Cameron leichthin.
„Künstliche Intelligenz?" John dachte einen Augenblick nach. Dann hatte er plötzlich blanken Horror in den Augen. „Skynet, ihr wollt Skynet erschaffen!" John sprang wie von der Tarantel gestochen auf und sprang aus Camerons Reichweite.
Cameron sah ihn kopfschüttelnd an. „Sei kein Dummkopf. Nein John, unsere KI wird gegen Skynet kämpfen Er wird Dich im Kampf gegen Skynet unterstützen.
John dachte einen Augenblick nach. „Verdammt, seit ich Dich kennengelernt habe ist Alles noch viel komplizierter geworden. Vorher gab es nur meine Mutter und Mich auf der einen Seite und die Maschinen auf der anderen. Jetzt haben wir auch Maschinen auf unserer Seite, das ist zum verrückt werden.
„Und es kommt noch schlimmer", sagte Cameron.
„Was denn noch?" John setzte sich neben Cameron aufs Bett.
„Es gibt Menschen, die für Skynet arbeiten, sogenannte Grey."
Johns Augen weiteten sich. „Menschen arbeiten für Skynet aber wieso...?"
„Es hat in allen Kriegen Kollaborateure gegeben. Menschen, die nur an sich und ihre Familien dachten und denen es egal war, wieviele andere ihretwegen leiden oder sterben mussten", sagte Cameron und diesmal war sie es, die eine Hand auf Johns Schulter legte.
John konnte nur immer wieder den Kopf schütteln. Menschen die für Das arbeiteten, was danach trachtete die gesamte menschliche Rasse auszulö , die sich für das Leben vieler Anderer einen kurzen Moment ihres eigenen Lebens erkauften.
In diesem Moment nahm Johns Gesicht einen Augenblick lang den Ausdruck an, den sie aus der Zukunft kannte, wenn John Connor seinen Soldaten Befehle erteilte. Er Blickte hart und kalt. Als sein Blick aber auf Cameron fiel, wurde er augenblicklich wieder soft.
Kapitel 5
Am nächsten Morgen war Cameron als Erste in der Küche und machte Frühstück, als Sarah hereinkam. Sarah lächelte nur und schüttelte den Kopf.
„Du versuchst mich zu ärgern", sagte Sarah.
Cameron sah Sarah an und nickte grinsend. „Natürlich, genauso, wie du versuchst alle Anderen zu ärgern.
Sarah verdrehte die Augen. Dann setzte sie sich, nachdem sie eine Tasse Kaffee genommen hatte. Eine Weile herrscht Stille. Schließlich fasste sich Sarah ein Herz. „Danke."
Cameron hielt inne. „Gern geschehen. Ich schlafe nicht."
„Was?" Fragte Sarah erstaunt.
„Ich mache gerne Frühstück", sagte Cameron.
Sarah schüttelte den Kopf. „Das meine ich nicht. Ich meine dass Du und John..."
„Dass wir keinen Sex hatten?" Fragte Cameron in ihrer direkten Art.
Sarah zog den Kopf zwischen die Schultern. „Ja. Warum eigentlich nicht? Ich bin sicher John hätte nicht..." Wieder stockte Sarah.
„Sarah, Du kannst Dir sicher sein, dass ich auch nicht widersprochen hätte, wäre John nicht erst 15. Er ist zwar sehr erwachsen aber ich wollte mich wenigstens etwas an die Regeln halten.
Sarah nickte und erhob sich. „Ich geh jetzt die Anderen wecken." An der Tür zögerte sie noch einen Augenblick. „Vielleicht wäre das ein passendes Geburtstagsgeschenk", sagte Sarah leise." Dann ging sie.
Cameron sah ihr sprachlos nach. Eine solche Bemerkung hatte sie von Sarah Connor nicht erwartet.
Was Cameron nicht wusste, war dass Sarah beim Abendessen ihren Sohn genau beobachtet hatte. Er hatte das ganze Essen über jede von Camerons Bewegungen beobachtet. Er hatte sie angehimmelt. Seine Augen hatten förmlich geleuchtet. Sie hatte noch nie soetwas wie Glück und Liebe in seinen Augen gesehen. Erst seit diese Maschine in seinem Leben aufgetaucht war schien er wirklich glücklich zu sein. Auch wenn Cameron kein Mensch war, so würde Sarah Alles tun, ihm dieses Glück zu bewahren. Zumal Cameron diese Gefühle unglaublicher Weise zu erwidern schien.
Kapitel 6
Sie waren kaum in der Schule angekommen, als Jenny Brewster auch schon an Johns Arm hing „Guten Morgen Johnnylein", säuselte sie."
John riss erstaunt die Augen auf, während Cameron emotionslos nach Vorne starrte.
„Sag mal. Ich gebe am Samstag eine Party, würdest Du auch kommen?" Sagte Jenny während sie lächelnd immer mehr an Johns Arm zog.
„Samstags duschen John und ich immer miteinander", sagte Cameron ohne Jenny anzublicken, die abrupt stehengeblieben war.
„Was zum... Geht das schon wieder los?" Fragte John leise und ärgerlich.
„Entschuldige bitte, ich konnte mich nicht beherrschen", sagte Cameron, während sie Jenny hinter Johns Rücken den Mittelfinger zeigte. „Möchtest Du denn Samstag nicht mit mir Duschen?"
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Während ihrer leisen Unterhaltung beobachtete sie eine innerlich kochende Jenny „Ach John?!" Rief sie ihm nach.
John drehte sich zu Jenny herum. „Ja!?" Rief er zurück.
„Die Party ist bei mir Zuhause. Poolparty mit Badekleidung. Cameron ist natürlich auch eingeladen", sagte sie. ‚Guter Schachzug', dachte sie.
„Äh ok, werden sehen!" Rief John zurück.
Als er wieder Cameron ansah, hatte diese eine unzufriedene Mine aufgesetzt. „Nun?" Fragte sie und hob eine Augenbraue.
Er seufzte. „Ich möchte Näheres über die Brewster Familie in Erfahrung bringen. Vielleicht haben wir später noch mit ihnen zu tun. Dann wäre es sinnvoll, wenn wir bereits involviert wären", sagte John zu seiner Vetrteidigung und ging dann schnell weiter, um der sich nähernden Diskussion auszuweichen. Dann drehte er den Kopf und sah nocheinmal zurück auf Cameron, die ihm jetzt langsam zum Klassenraum folgte. „Bei Gelegenheit, müssen wir Dir noch einen Bikini besorgen", sagte er mit einem Grinsen.
Am Nachmittag machten sie auf dem Nachhauseweg einen kurzen Halt in einem Shop für Freizeitbekleidung. Mit hoch rotem Gesicht folgte John Cameron durch die Damen Unterwäsche- Abteilung. Immer wieder machte Cameron an irgendwelchen Ständern halt. Immer wieder hielt sie ihm irgendwelche Arten von Reizwäsche unter die Nase. „Würde mir das Stehen?" Fragte sie und hielt einen G-String in Augenhöhe.
Johns Gesichtsfarbe wurde dunkle. „N-nein", sagte er nachdem er einen Moment die Augen geschlossen hatte.
Cameron verzog das Gesicht."Gefällt Dir mein Hinterteil nicht?" Fragte sie mit leicht beleidigtem Unterton.
Er rieb sich die Stirn. „Cam, ganz ehrlich. Ich liebe dein Hinterteil, ich mag nur einfach diese Stricke im Hintern nicht." Er verfolgte mit den Augen, wie sie den Tanga wieder weghing und am Nebenständer nach einem Strapsgürten griff. „Noch mag ich diese Strapsdinger", sagte er schnell und nahm ihr das Teil aus der Hand und hängte es wieder weg.
Cameron sah ihn mit einer hochgezogenen Augenbraue an. Auf dem Weg zur Bademodenabteilung griff sie noch zu einigen anderen Höschen und BHs und meistens nickte John einfach nur. Die Bilder, die diese Kleidungsstücke in seinem Kopf verursachten machten ihn fast irre. Die Vorstellung, seine Cam würde darin vor ihm herumlaufen trieb sogleich Blut in eine Körperregion, wo er es gerade gar nicht haben wollte. Er versuchte verzweifelt, sich auf andere Dinge zu konzentrieren, wurde dabei aber immer wieder von Cameron unterbrochen, die ein neues Teil gefunden hatte.
In der Bademodenabteilung suchte Cameron eine ganze Weile herum, bis sie zwei Bikinis zur Auswahl hatte. Der Erste war ein Tanga, dessen Seitenteile hoch über die Hüften gezogen wurden, mit trägerlosem Oberteil in Weiß. Der Zweite war wie Boyshorts geschnitten und das Oberteil war ein Neckholder in Gold.
Als sie die beiden Kombis nebeneinander hielt konnte John nicht sagen, welche ihm besser gefiel. „Keine Ahnung, sehen Beide gut aus", sagte er und kratzte sich im Nacken.
Cameron sah sich beides nocheinmal genau an. Dann nahm sie die Bikinis in eine Hand, schnappte sich John am Arm und zog ihn in Richtung der Damen-Umkleide.
Als John nun vor der Umkleide stand sah er zu Boden und trat von einem Fuß auf den Anderen. 'Das ist ja noch schlimmer als mit Mom Klamotten zu kaufen', dachte er. Im nächsten Moment tippte ihm Jemand auf die Schulter. Als er herumfuhr stand Cameron in der weißen Tanga-Kombi vor ihm. Er sah sie von Oben bis unten an und musste heftig sah so sexy aus, dass ihm augenblicklich ganz heiß wurde. Der Bikini verhüllte exakt die richtige Menge an Haut um nicht sofort vulgär zu Tanga umschmeichelte ihre Hüften, während das trägerlose Oberteil ihren Oberkörper speziell ihre wohlgeformten Brüste betonte. Nur schwer konnte sich John von dem Anblick losreißen, um Cameron ins Gesicht zu sehen, die ihn mit in die Hüften gestemmten Händen kritisch musterte. Mehr als ein Nicken brachte er in dem Moment nicht zu stande.
Cameron drehte sich herum und verschwand erneut in der Umkleide. Eine Minute später kam sie schon wieder heraus. Wiederum stockte John der Atem. Diesesmal aber nicht, weil sie sexy aussah sondern absolut lieblich. Das Boyshorts Panty wirkte unschuldig und das Neckholder-Oberteil betonte ihre Schultern und den Hals. Der dreieckige Ausschnitt Zeigte gerade die richtige Menge Brustansatz um den lieblichen Touch zu erhalten.
John war absolut sprachlos. Er konnte wieder nur nicken und Cameron verschwand wieder, um sich anzukleiden. In diesem Moment sandte er ein Stoßgebet zum Himmel und dankte Skynet.
Cameron entschloss sich Beide Bikinis und die anderen Teile zu kaufen. Immerhin würde sie hoffentlich öfters Gelegenheit haben in Unterwäsche vor John herumzulaufen. Außerdem hatte das Haus auch einen Pool. Still vor sich hin lächelnd bezahlte sie ihre Einkäufe.
(ENDE)
