Terminator: S.C.C.
Eifersucht und Skynet 2
(Efw Teil 4)
Vorwort:
Diese Story fügt sich mit einigen Anderen zu einer komplexen Geschichte zusammen, die am Besten in der richtigen Reihenfolge gelesen werden sollten.
Diese Reihenfolge ist: „Allison", „Derek", „Riley", „Ein Fehler weniger (Efw) 1-x
Kapitel 1
Sie erreichten die Party ziemlich spät. Die meisten Gäste waren bereits eingetroffen und saßen mit ihren Gläsern Auf der Wiese, am Pool und sogar auf dem Sprungbrett.
Jenny entdeckte John und zu ihrem Leidwesen auch Cameron. Lächelnd ging sie auf die Beiden zu. „John, Cameron, schön dass ihr gekommen seid. Ihr könnt euch drinnen im Bad umziehen", sagte sie und zeigte durch die Terassentür auf das Badezimmer.
Ohne sich Etwas dabei zu denken gingen John und Cameron gleichzeitig ins Bad. Erst als sie herauskamen und Jennys Blick bemerkten merkten sie, dass es eigentlich unschicklich war, dass sie gleichzeitig im Bad waren.
„Ihr seid doch zusammen?" Fragte Jenny und zog eine Augenbraue hoch.
„Natürlich", sagte Cameron.
„Nicht!" Fügte John schnell hinzu, was ihm einen verweisenden Blick von Cameron einbrachte. „Wir hatten unsere Badebekleidung nur schon an und mussten nur unsere Sachen abstreifen", führte John aus.
Jenny nickte langsam. Dann erst musterte sie Cameron von Oben bis Unten. Soetwas wie Neid spiegelte sich in ihrem Gesicht. Cameron trug den goldenen Bikini, der hervorragend mit ihrer nahtlos, zartbraunen Haut zusammenspielte.
Cameron erregte Aufmerksamkeit als sie in die Sonne hinaustrat. Die meisten anwesenden Jungs beobachteten, wie sie an Johns Seite ihren Weg hinüber zu dem Pavillion mit den Erfrischungen machte. Einige der Jungs bekamen böse Blicke oder sogar Boxhiebe von ihren Freundinnen.
Als John und Cameron mit ihren Getränken zum Pool zurückkehrten bemerkte Cameron die Blicke. „John, wir erregen Aufmerksamkeit", sagte sie leise.
John, der die Blicke längst bemerkt hatte lächelte vor sich hin. „Nicht wir Cam, nur Du", entgegnete er ebenso leise.
„Aber wieso, hier sind doch jede Menge Mädchen", fragte Cameron verwirrt.
John musste leise lachen. „Aber keine davon ist so unglaublich schön wie Du", sagte er und errötete leicht.
Was sie nicht sahen, war ein Mädchen, dass wütend zusah, wie ihr Freund einen langen Hals machte und hinter Cameron herstarrte und sich unbewusst über die Lippen leckte. Schließlich sprang das Mädchen auf, verpasste ihrem Freund eine Ohrfeige und stampfte wütend in Johns und Camerons Richtung. Als sie an Cameron vorbei kam, gab sie ihr einen Heftigen Schubs in Richtung Pool. Cameron völlig unvorbereitet stolperte und fiel kopfüber ins Wasser.
John brauchte eine Sekunde zu realisieren, was gerade geschehen war. „CAMERON!" Rief er dann erschrocken.
Kapitel 2
John der wusste, dass Cameron nicht schwimmen konnte und schwerer war als sie aussah sprang sofort hinter ihr her. Als er sie tauchend erreichte, stand sie mit in die Hüften gestemmten Fäusten auf dem Boden des Pools und starrte ihm entgegen. Als er in ihre Reichweite kam ergriff sie ihn und zog ihn heran. Der Kuss der dann kam wäre schöner gewesen, hätte er Luft zum Atmen gehabt, so musste er aber frühzeitig unterbrechen, weil die Luft knapp wurde.
Jenny hatte die Szene unter Wasser beobachtet. Auch der Kuss war ihr nicht entgangen. Was sie aber wirklich wütend machte, war dass was dann kam.
Cameron hatte gemerkt, dass John keine Luft mehr hatte. Statt ihn aber einfach auftauchen zu lassen ergriff sie seine Knöchel und stemmte ihn nach oben und hielt ihn aus dem Wasser.
John war so überrascht, dass er das Lufthohlen fast vergaß.
Cameron ging ihre Last weiterhin aus dem Wasser haltend langsam in Richtung der Treppe an der Seite des Pools. Schließlich als John die Treppe erreichte, setzte sie ihn auf dieser ab. Dann beobachteten alle anwesenden wie sie langsam wie eine Göttin aus dem Pool stieg. Ihre Haut und ihr nasser Bikini schimmerten im Sonnenlicht. Sogleich war sie von einigen Jungen Männern umringt, die auf sie einredeten. Einige der Mädchen redeten jetzt auf Jenny ein. „Warum hast Du Die bloß eingeladen?" Fragte eines der Mädchen. „Die Kuh stiehlt uns allen die Show", sagte eine Zweite. „Bei den Jungs sind wir abgemeldet", führte eine Dritte aus.
„Haltet endlich die Klappe!" Zischte Jenny.
Jenny ging zu John, der immer noch völlig von dem gerade passierten verwirrt war. Nicht nur dass Cameron Fähigkeiten demonstriert hatte, die sie eigentlich nicht haben sollte, nein es hatte auch Niemand wirklich Notiz davon genommen. Außerdem war Cameron momentan von 6 Jungs umringt, die offenbar Alle mit ihr anbandeln wollten. Kurz bevor er seiner steigenden Eifersucht nachgeben und etwas Dummes tun konnte, legte sich eine Hand auf seine Schulter.
Jenny hatte ihn erreicht und sah von der Seite, einen nervösen ausdruck in seinem Gesicht. „Sie ist sehr beeindruckend", bemerkte sie mit dem Blick auf Cameron.
„Ja, das ist sie", sagte John leise ohne seinen Blick von Cameron zu nehmen.
„Ich habe denn Kuss gesehen", führte Jenny weiter aus.
John atmete tief durch, sagte aber nichts, sondern senkte nur den Kopf.
„Du liebst sie?" Die Frage war rethorischer Natur aber John drehte wider besseren Wissens den Kopf, sah Jenny in die Augen und nickte.
Jenny nickte ebenfalls. „Schade", sagte sie betrübt. „Würde es Dir etwas ausmachen, wenn ihr jetzt gehen würdet?" Fragte Jenny defensiv. „Die anderen Mädchen sind schon sauer."
„Nein, natürlich nicht", sagte John betrübt. „Wir wollten keine Probleme verursachen."
„Das habt ihr nicht, ich hätte das kommen sehen müssten. Bye", sagte Jenny und schob John in Richtung der Menschentraube am Beckenrand, in deren Mitte sichtlich verwirrt Cameron stand.
John schob sich durch die Jungs durch, was ihm einige Rippenstöße einbrachte. „Cam, wir müssen jetzt gehen", sagte er zu Cameron als er sie erreichte und ergriff ihre Hand, um sie hinter sich her zu ziehen.
Cameron schenkte den Jungs noch ein entschuldigendes Lächeln und folgte John dann willig. „John, warum müssen wir schon gehen?" Fragte sie neugierig.
„Weil wir für einen Tag zuviel Aufmerksamkeit erregt haben und weil wir Jenny nicht die Party verderben wollen", sagte er resignierend.
„Warum sollten wir die Party verderben?"
„Weil sich die Jungs nur auf Dich konzentriert haben und nicht auf die anderen Mädchen.
Cameron legte den Kopf schief. „Oh, danke für die Erklärung."
Sie gingen ins Haus und diesmal nacheinander ins Bad, um sich umzuziehen. Ganz Cavalier lies John Cameron den Vortritt. Als sich John umzog beobachtete Cameron das Treiben hinter dem Haus. Erst jetzt fielen ihr die Bodyguards auf, die unauffällig im Hintergrund umher wanderten. Einer der Bodyguards schien sie genauso intensiv zu mustern wie sie ihn. Als John das Bad verlies ergriff Cameron ihn am Arm und zog ihn zu sich heran.
„Uhm, Cameron?" Sagte John verwirrt während seine Augen ihr Gesicht absuchten.
„John."
„Ja Cam?"
„Wir müssen gehen", sagte sie und zog John bereits hinter sich her der Haustüre entgegen. Ein kurzer Blick über die Schulter zeigte ihr, dass der Bodygard Außen herum in Richtung Vorderseite des Hauses ging.
„Cam, was ist denn los?" Fragte John, dessen Handgelenk ob Camerons hartem Griff bereits schmerzte.
„Tripple Eight", sagte Cameron nur und Johns Augen weiteten sich im Schock.
Kapitel 3
Sie waren gerade zur Tür hinaus, als der T888 um die Hausecke bog. Cameron beobachtete aus den Augenwinkeln, die Maschine, die allerdings keine Absicht zeigte sie anzugreifen. Sie gingen zum Wagen und stiegen ein, während der T888 zu einem anderen Fahrzeug ging. Als sie losfuhren folgte ihnen der andere Wagen.
„Was nun, abhängen oder angreifen?" Fragte John, während er den T888 im Außenspiegel beobachtete.
„Angreifen ist zu gefährlich für Dich", bemerkte Cameron.
John verdrehte die Augen. „Ja ne, is klar."
„Du könntest Catherine anrufen. Bis sie eintrifft fahren wir ein Wenig in der Gegend herum.
„OK", sagte er resignierend. Er wählte Catherines Nummer.
„Ja?" Hörte er am anderen Ende.
„John", sagte er und tippte seinen aktuellen Identifikationscode ein.
Er beobachtete sein Display und sah gleich darauf Catherines Zahlen auftauchen. „Wir haben einen Triple Eight auf den Fersen. Er greift nicht an, folgt uns aber."
„In 30 Minuten am Hollywood Schriftzug. Seid vorsichtig." Dann war die Leitung tot.
John sah zu Cameron. „Hollywood Schriftzug in 30 Minuten."
Cameron nickte nur. „John, was wollten die Jungs eben von mir?"
John musste lachen. „Die wollten Dich Anbaggern."
„Anbaggern?" Fragte Cameron mit Unverständnis.
„Anbaggern, Aufreißen, Anmachen, Klarmachen", entgegnete John.
Cameron runzelte die Stirn. „Du meinst, die hatten ein sexuelles Interesse an mir?"
„Jep, genau das meine ich." sagte John kopfschüttelnd.
Cameron war unzufrieden. „Aber warum?"
„Weil Du etwas getan hast, was die anderen Mädchen nicht können und weil du absolut unglaublich ausgesehen hast", sagte er ehrlich.
Cameron legte für zwei Sekunden den Kopf schief. „Danke", entgegnete sie dann.
„Nur mach das nicht wieder. Vielleicht ist das der Grund, warum uns der Triple Eight folgt." Schlussfolgerte John.
„Ich habe das im Fernsehen gesehen, ist also nicht ungewöhnlich", entgegnete Cameron
„Das waren dann aber wahrscheinlich auch ausgebildete Akrobaten und der Mann war wahrscheinlich unten." War Johns Entgegnung.
„Das wäre kaum möglich. Ich bin zwar nicht so schwer wie die anderen Modelle aber immer noch zu schwer für Dich."
„Wie schwer bist du eigentlich?" Fragte John neugierig.
„Joooohn", sagte Cameron und dehnte den Namen. „Es ist unhöflich ein Mädchen nach ihrem Gewicht zu fragen."
'Gott, wo hat sie das jetzt wieder her?' Fragte er sich kopfschüttelnd. „Nun komm schon, wenn ich mit Dir zu tun habe, muss ich schon wissen, was ich zu stemmen habe", sagte er grinsend.
Cameron runzelte die Stirn. „Stemmen? Jetzt wirst Du frech. Nun gut, sagen wir mal, ich wiege weniger als 100 Kilogramm."
„Oh gut, dass schaffe ich schon", rutschte ihm heraus, was ihm einen erstaunten Seitenblick von Cameron einbrachte.
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Exakt 3 Minuten nach der verabredeten Zeit trafen sie am Hollywood-Schriftzug ein.
„Catherine ist noch nicht da", sagte Cameron und sah im Rückspiegel den Wagen des T888 auftauchen. Nun gab es kein Zurück mehr. „John, wenn er angreift..."
„Was dann", fragte John und wollte nach der Waffe im Handschuhfach greifen."
Cameron Fasste ihn am Arm. „Dann Renn!" Rief sie und sprang aus dem Wagen.
Der T888 Hatte seinen Wagen verlassen und kam langsam näher. 10 Meter vor Cameron blieb er stehen. „Identifiziert Euch", sagte er monoton.
„Identifizier dich selbst", rief John.
Zum wiederholten mal lies der T888 sowohl Camerons als auch Johns Gesicht durch eine Datenbank laufen, kam aber zu keinem Ergebnis. Selbst ein Vergleich mit den abgespeicherten T-Modellen ergab kein Ergebnis.
„Ich bin einer von Jenny Brewsters Bodyguards", Sagte der T888
„Und warum folgen sie uns?" Fragte Cameron
„Ich halte nach Gefahren für Jenny Brewster Ausschau."
„Wir sind auf Jenny Brewsters Schule", sagte John.
„Im Swimmingpool hast Du ihn hochgestemmt. Das ist nicht normal."
„Das Wasser hatte viel Auftrieb", scherzte John.
Schließlich machte Cameron einen Fehler. Sie machte zwei trat dabei auf einen streifen Erde, auf dem sie einen Fußabdruck hinterlies. Der T888 scannte den Fußabdruck, dann Cameron und verglich die Ergebnisse miteinander.
Weight above 80 Kilogramms
Conclusion: Girl not human
Action: TERMINATE
Der T888 zog augenblicklich seine Waffe und schoss auf Cameron, die die Treffer ungerührt hinnahm, während sie auf den T888 zuging. „JOHN! RENN WEG! Schrie Cameron ohne den T888 aus den Augen zu lassen. Dann verpasste sie ihm einen Tritt, der ihn 5 Meter weit nach hinten trieb. John hingegen hatte starr vor Schreck gesehen, wie seine Freundin von 7 Kugeln getroffen wurde.
Langsam kam Wut in ihm hoch. Während Cameron und der T888 Schlag auf Schlag austauschten, wobei abzusehen war, dass der T888 gewinnen würde, öffnete John den Kofferraum und entnahm eine Pumpgun. Gerade als Der T888 über Cameron stand und auf sie einschlug, eröffnete John das Feuer. Der T888 nahm die ersten Treffer gegen den Körper noch hin und schleuderte Cameron gegen einen Felsen. Als er aber Mit den Teflongeschossen den Kopf traf zeigten sich schnell, dass die Flinte sehr wohl Wirkung zeigte. Der Kopf des T888 bekam mächtige Beulen aber noch stand er auf seinen Füßen. Schließlich hatte er sich verschossen und versuchte nachzuladen, während sich der T888 nä schaffte es nicht mehr rechtzeitig und Cameron war auch noch zu weit weg. „John LAUF!" Schrie sie noch, aber es war zu spät.
Der T888 griff nach seinem Hals und stemmte ihn hoch.
Kapitel 4
Genau in dem Moment, als Der T888 zudrücken wollte froren seine Bewegungen ein. Mit dem letzten Rest seines Bewusstseins sah John etwas silbernes quer im Kopf des Terminators stecken, bevor er bewusstlos wurde.
Cameron war herangehastet und löste vorsichtig Johns Hals von der Hand des Terminators. Dann sah sie zu Catherine Weaver, die jetzt ihre Lanze aus dem Kopf des T888 zurückzog. Wie eine Statue stand der T888 da und rührte sich nicht Als John anfing sich in Camerons Arm zu rühren atmete Cameron auf. Ihr Scan hatte ihr schon verraten, dass ihm nichts ernsthaftes fehlte aber das er so schnell wieder zu sich kam beruhigte sie. Schließlich schlug er seine Augen auf, blickte in Camerons Gesicht und lächelte. Dann hustete er.
„Alles OK John?" Fragte Cameron besorgt.
„N-nur ein bisschen rau im Hals", würgte er hervor. „Wenn ich in Deinem Arm aufwachen kann, würde ich sogar schlimmeres in Kauf nehmen", sagte er mit einem Lächeln. Dann fiel ihm etwas ein und sein Gesicht nahm einen kritischen Ausdruck an. „Was ist mit Dir, bist Du verletzt?"
„Keine strukturellen Schäden, alles Andere wird heilen", sagte sie mit einem Lächeln.
„Gut", sagte er beruhigt. Dann sah er zu Catherine Weaver. „Das war höchste Zeit:"
„Tut mir Leid. Wegen eines Unfalls war die Hauptstraße gesperrt. Ich musste mich durch den Verkehr wühlen", sagte Catherine Weaver mit Bedauern in der Stimme.
„Schon gut, was macht unser Freund?" John blickte verwundert auf den immer noch stehenden T888. Dann stand er mit Camerons Hilfe auf und blieb dicht vor dem T888 stehen. Er sah dem größeren Terminator einen Augenblick in die Augen, bevor er das Knie hochriss und es der Maschine zwischen die Beine rammte. Dann sah er befriedigt zu, wie der T888 steif nach Hinten umfiel.
Cameron sah verwundert auf John und dann auf Catherine Weaver. „Männer", sagte Diese und rollte mit den Augen.
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Als sie zum Haus zurückkehrten wurden sie bereits von Sarah erwartet. Als sie Johns Hals erblickte stieg Wut in ihr auf. Als sie aber einen kurzen Blick auf Camerons Erscheinung warf, wusste sie, dass sie wiedereinmal falsch gelegen hat.
Im ersten Moment hatte sie Cameron im Verdacht gehabt. 'Wenn das gutgehen soll, muss ich mein Misstrauen überwinden. …...aber sie ist eine Maschine', dachte sie und schüttelte den Kopf. 'Sie scheint ihn wirklich zu lieben aber wie soll ich das glauben.' Sie beobachtete John und Cameron, die sich nun gegenüberstanden und verliebt anblickten. Als sie sah, mit wieviel Bedauern John auf Camerons blutdurchtränktes Top sah, ging Sarah in die Küche und holte einen Verbandskasten. „Geht nach Oben, sagte Sarah als sie John den Kasten in die Hand drückte. Sie griff mit der hand an Johns Kinn und drehte seinen Kopf hin und her, um sich den Hals näher zu betrachten.
„Triple Eight", sagte John nur.
Sarah sah ihm in die Augen. „Darüber reden wir noch." Dann wandte sie sich Cameron zu und tat etwas, was weder Cameron noch John erwartet hätten. Selbst Sarah war über sich selbst erstaunt als sie impulsiv eine Hand an Camerons Wange legte. „Alles klar?" Fragte sie die erstaunte Cameron.
Seid Red Valley war sie nicht mehr so nett zu ihr gewesen. Cameron blickte Sarah erstaunt an. Dann nickte sie „Das heilt wieder. Mein Endoskelett wurde nicht beschädigt."
John nickte seiner Mutter dankbar zu. „Dann gehen wir mal hoch ins Bad", sagte John und ging in Richtung Treppe. „Kommst Du", fragte er Cameron über die Schulter.
Cameron sah von Sarah zu John. „Einen Augenblick noch", sagte sie. John nickte und ging weiter. Cameron wandte sich wieder Sarah zu. „Ich kenne Deine Angst. Eines solltest Du aber wissen: In der Zukunft habe ich John selbst dann nicht getötet, als ich unter Skynets Kontrolle stand. Meine Neugierde...meine Emotionen haben das da schon nicht zugelassen. Jetzt da ich John liebe würde ich ihm nichteinmal mehr schaden, wenn ich den Befehl dazu hätte."
Sarah sah sie kritisch an. „Du hast vielleicht recht. Vielleicht ist es meine Angst, dass Du ihm wehtun könntest. Aber anders als Du glaubst. Mehr noch als die körperlichen Schäden fürchte ich aber die Seelischen Schmerzen die Du ihm bereiten würdest, falls Du doch erkennst dass deine Gefühle nicht echt sind. Woher weißt Du, dass Du wirklich fühlst und deine Gefühle nicht von Deiner Programmierung simuliert werden. Immerhin wurdest Du doch als Infiltrator gebaut."
Cameron sah jetzt zu Boden. „Sarah", sagte sie eindringlich. „Ich darf Dir nicht soviel über die Zukunft erzählen aber ich bin dort Jemandem wie mir begegnet und sie hat seit 20 Jahren Gefühle. Sie hat nicht einmal an ihren Gefühlen gezweifelt und ihr Ehemann ebenfalls nicht."
„Ehemann?" Fragte Sarah erstaunt. „Willst Du mir sagen, dass Ein Mensch und eine Maschine geheiratet haben? Wer? Kenne ich die Personen?"
„Mehr darf ich wirklich nicht sagen", sagte Cameron, ging dann hinter John her und lies eine nachdenkliche Sarah zurück.
Kapitel 5
Als Cameron das Bad betrat, wartete John schon mit dem Verbandszeug, dass er auf dem Schminktisch ausgebreitet hatte. Cameron legte ihre Shirt ab, behielt aber den BH an. Dann setzte sie sich auf einen Stuhl.
Während John ihr gegenüber Platz nahm sah er die Ganze Zeit auf Camerons Oberkörper. „Cam?"
„Ja John?"
Du wirst ab sofort eine Kevlarweste tragen"
„Das ist nicht logisch. Meine Körperpanzerung ist Widerstandsfähiger als eine Kevlarweste", entgegnete Cameron.
„Das ist nicht der Punkt. Ich möchte einfach nicht ständig Kugeln aus Dir rausholen", sagte er mit Bedauern in der Stimme, während er mit der Zange nacheinander die Geschosse entfernte. Schließlich war die letzte Kugel an der Reihe, die mitten in ihrer linken Brust steckte. „Ich fürchte, dazu musst du doch den BH ablegen" sagte er mit zitternder Stimme.
Cameron nickte nur und legte den BH ab. Als sie wieder in Johns Gesicht sah, sah sie für einen Moment einen entsetzten Ausdruck darin. Augenblicklich umfasste sie Johns Gesicht mit den Händen und zwang ihn ihr in die Augen zu sehen. „Du musst das nicht tun, wenn Du nicht willst. Ich kann mir vorstellen, dass das schlimm für Dich aussehen muss aber es wird genau so spurlos verheilen wie alle anderen Verletzungen."
John nickte ihr zu. „Noch etwas, wofür ich Skynet danken muss."
Cameron legte den Kopf auf die Seite, während sie seine Bemerkung verarbeitete.
John blickte ihr lächelnd in die Augen und wandte sich wieder seiner Arbeit zu. Er drang so vorsichtig wie möglich tief in den Wundkanal ein und tastete vorsichtig nach der Kugel.
Cameron beobachtete jede seiner Regungen genau. „Du brauchst nicht so vorsichtig zu sein. Ich blocke die Schmerzen ab."
John hielt mit aufgerissenen Augen inne. „Du fühlst Schmerzen?"
Cameron lächelte ihn wieder an. „Nur wenn ich es möchte. Ich wäre nicht sehr effektiv, wenn ich im Kampf Schmerzen fühlen würde. Andererseits wäre es nicht so schön, wenn ich Deine Berührungen nicht fühlen könnte. Bis die Wunden verheilt sind, solltest Du also von mir keine Zärtlichkeiten erwarten.
John nickte nur, während er die Verletzungen desinfizierte und verband. „Schläfst Du trotzdem bei mir?" Fragte er leise.
Cameron lächelte ihn an. „Keine Angst, meine Emotionen sind immer noch da."
John Betrachtete noch eine Weile versonnen Camerons Oberkörper, bevor er aufräumte während sich Cameron wieder anzog. John hatte ihr saubere Kleidung zurechtgelegt und mit einem Seitenblick beobachtete er, wie sie sich umzog.
Kapitel 6
„Jenny Brewster." War das Einzige, was John sagte.
John, Cameron, Sarah, Derek und Catherine Weaver saßen um den Küchentisch.
„Die Frage ist nun, warum hat das Mädchen einen Triple Eight als Leibwächter?"
„Cameron sagte mir, dass General Brewster, offenbar ihr Onkel, für die Entwicklung von Skynet verantwortlich ist.
Sarah war aufgesprungen. „Wieso erfahren wir das erst jetzt", schnappte sie in Camerons Richtung.
„Mom, komm mal wieder runter. Das Raketenabwehrsystem das da entwickelt wird ist nicht unser Skynet. Erst durch die Intelligenz die Myles Dyson entwickelt hat wird es zum Feind der Menschen. Vorerst ist es nur ein einfaches Raketenabwehrsystem" verteidigte John Cameron.
„Aber es wird Skynet werden?" Entgegnete Sarah.
„So wie es jeder andere Großrechner werden könnte", hakte Catherine Weaver ein. „Nicht zuletzt deshalb müssen wir eine KI entwickeln, die Skynet entgegentreten kann.
Sarah blickte finster drein. „Was also sollen wir tun?"
Cameron nickte Catherine Weaver zu. „Wir müssen mit einem Mann namens Andy Goode Kontakt aufnehmen.
„Und wer ist dieser Andy Goode?" Fragte wiederum Sarah
„Andy Goode entwickelt einen Schachcomputer genannt der Türke. Ihn müssen wir zerstören, damit es Andy Goode gelingt einen noch besseren zu entwickeln", führte Catherine Weaver weiter aus.
„Das klingt immer so, als wüsstet ihr im Voraus, was passieren wird", sagte John nachdenklich.
Cameron und Catherine Weaver lachten leise. „John", sagte Cameron und legte eine Hand auf seinen Arm. „Vergiss bitte nicht woher wir kommen."
„Langsam stinken mir diese Zeitreisen. Wenn ihr Alles im voraus w..."
„John Connor", sagte Catherine dazwischen. „Die Zukunft steht nicht fest. In dem Moment, in dem Einer von uns in die Vergangenheit reist, ändert sich die Zukunft. Je nach Einfluss der Person auf die Geschichte mehr oder weniger signifikant.
John und Sarah sahen sich an und nickten. „Was also sollen wir tun?" Fragte Sarah
Jetzt lächelte Catherine Weaver. Ein Date mit Dir und Andy Goode wäre nicht schlecht."
Sarah sah Catherine Weaver an, als hätte diese nicht mehr alle Tassen im Schrank. Dann sah sie fragend auf Cameron, die ihr aber nur bestätigend zunickte.
„Jesus!" Rief Sarah und raufte sich die Haare. Ich soll ein Date mit einem Mann haben, den ich nicht kenne? Wie soll ich ihn überhaupt kennenlernen?"
„Das ist einfach... Er arbeitet in einem Handyladen in der Stadt", sagte Cameron.
Kapitel 7
John und Cameron Stolperten diesmal fast über Jenny, die hastig um eine Ecke kam, als die Beiden gerade in den Schulflur zu ihrem Klassenraum einbiegen wollten. Jenny machte einen aufgelösten Eindruck.
John sah sofort, dass irgendetwas nicht stimmt. „Was ist los Jenny?" Fragte er.
Jenny sah erst jetzt zu ihm auf. „Ach John, einer meiner Leibwächter ist verschwunden, jetzt befürchtet man, dass ich entführt werden soll. Ich werde gleich Von einigen Soldaten abgeholt, die mein Onkel schickt.
John sah Cameron bedeutungsvoll an. „Tut mir leid Jenny. Bei der Gelegenheit... Warum hast Du eigentlich Leibwächter?"
Jenny sah zur Treppe. „Mein Onkel ist bei der Army und arbeitet an Geheimprojekten", sagte Jenny und zuckte mit den Schultern.
Schließlich kam ein uniformierter Offizier die Treppe herauf. Er näherte sich den Dreien. „Miss Brewster?"
„Ja?" Fragte Jenny
„Lieutenant Perkins, Miss Brewster. Ihr Onkel schickt mich." Sagte der Soldat steif.
„Gut Lieutenant", Jenny wandte sich wieder an John."Ich muss jetzt gehen".
John nickte ihr zu. Jenny nickte auch Cameron kurz zu. Und drehte sich dann um und begleitete den Soldaten.
John blickte ihr nach und dann auf Cameron, die dem Soldaten kritisch nachstarrte. „Was ist?"
„Der Mann war nicht vorschriftsmäßig gekleidet." entgegnete Cameron und blickte John an.
John hob die Augenbrauen. „Sicher? Mir ist nichts aufgefallen."
„Er trug nicht die vorschriftsmäßigen Schnürschuhe zum Ausgehanzug sondern Kampfstiefel und es fehlte das Namensschild", sagte Cameron.
John überlegte einen Augenblick. „Komm, wir folgen ihr", sagte er dann und ging schnell zur Treppe gefolgt von Cameron. „Tripple Eight?", fragte John im Gehen.
„Unwahrscheinlich. Einem Triple Eight wären diese Fehler nicht unterlaufen." erwiderte Cameron und John verdrehte die Augen.
Als sie das Schulgebäude verließen sahen sie, wie Jenny die letzten paar Meter zu einem Militärvan gezogen wurde, dessen Seitentür sich öffnete und Hände daraus hervorschossen und das verängstigte Mädchen ins Innere zogen.
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Sarah trieb sich nun schon mehr als 10 Minuten in dem Laden herum. Andy Goode hatte die ganze zeit eine Kundin. Die ältere Dame kam mit ihrem I-Phone nicht zurecht.
„Meine Enkelin hat mir dieses Ding geschenkt aber ich komme einfach nicht damit klar", sagte die alte Dame nun zum 15. Mal.
Andy Goode Versuchte nun schon zum 15. Mal der Dame zu erklären, warum an dem Telefon keine Wahlscheibe war. Außerdem sagte die Dame ständig dass das Ding nicht funktionierte weil kein Kabel dran ist.
Zwischendurch blickte Andy Goode immer wieder herüber zu Sarah, die ihm auch verstohlene Blicke zuwarf.
Schließlich hatte Andy Goode eine Idee. Er ging nach hinten und holte ein altes Handy aus dem Lager, sogar noch original verpackt. Es gelang ihm innerhalb von weiteren 5 Minuten der alten Dame zu erklären, wie sie ein Gespräch führen konnte und wie sie ein Gespräch annehmen musste. Offenbar um sie loszuwerden schenkte er ihr sogar das Handy.
„Aber was mach ich denn mit dem kaputten?" Fragte die alte Dame als er sie zur Tür brachte.
Er lächelte sie an. „Sagen sie ihrer Enkelin doch einfach ich hätte ihnen ein besseres gegeben und sie solle das neue doch selbst benutzen."
Als sich die Tür hinter der alten Dame geschlossen hatte drehte er sich zu Sarah um, die ihn kurz anlächelte, bevor sie sich wieder mit einem ebensolchen I-Phone beschäftigte.
„Kann ich ihnen helfen" Fragte er mit einem Charmanten Lächeln.
„Nein", sagte Sarah schnell. Dann blickte sie auf sein Namensschild. „Andy", fügte sie dann mit einem leichten Lächeln hinzu. „Ich seh mich nur um."
Andy Goode nickte ein wenig verwirrt. „Sie haben nur rübergesehen, als ich die alte Dame bedient habe, so als würden sie etwas brauchen.
„Na ja..., ich habe bereits ein solches Handy, komme aber ebenfalls nicht damit zu Recht." Sagte Sarah. „Geben sie auch Kurse?"
„Kurse?" Fragte Andy Goode erstaunt.
„Ja, Abendkurse?" Fragte Sarah ganz unschuldig.
„Äh, eigentlich..." Andy blickte etwas nachdenklich. „Wie wäre es beim Abendessen?"
„Nein", antwortete Sarah schnell.
„Wow, dass war jetzt schnell geantwortet", Entgegnete Andy Goode verlegen.
„Ja", sagte Sarah nach einer Weile lächelnd.
„Äh, wie jetzt?" Fragte Andy verwirrt.
„Nein, wir können nicht beim Abendessen über Handys reden." Sagte Sarah eindringlich.
„Oh...", war alles was Andy enttäuscht hervorbrachte.
„Und Ja, ich esse mit Ihnen zu Abend", fügte Sarah hinzu.
Andys Blick wechselte innerhalb eines Herzschlages von traurig zu hocherfreut.
