Call it bittersweet
Kapitel 59
Geschichte
Snape warf einen abschätzigen Blick in den Spiegel über dem Waschbecken und zögerte. Er war sich voll und ganz darüber im Klaren, dass er mit seinem Äußeren nicht weiter anziehend auf Frauen wirkte. Von klein auf hatte er sich schwer getan, die Sympathien der Menschen zu gewinnen; selbst seine Eltern hatten ihn ihre Abneigung spüren lassen. Einzig und allein die Bekanntschaft mit Lily hatte daran etwas geändert. Sie war als einziger Mensch in seinem Umfeld bereit gewesen, ihn mit all seinen Facetten zu akzeptieren, doch auch das hatte ein jähes Ende gefunden.
Jetzt, Jahre später, als er in seinem Badezimmer in Hogwarts stand und sich aus seinen Sachen schälte, konnte er nicht verstehen, wie unbefangen Hermine auf ihn reagierte. Fröstelnd rieb er sich den linken Unterarm und hoffte, nicht so bald aus dem Schloss gerufen zu werden. Er wollte allein sein und niemanden sehen. Vor allem aber wollte er die Erinnerung an die vergangenen Stunden auskosten; bis ins Detail konnte er ihren Duft an sich riechen, der fest und verlockend an ihm zu haften schien wie eine schmerzvolle Ermahnung all seiner Sünden. Wehmütig dachte er an ihren wunderbaren Körper und die ihm fremden Gefühle, die sie ihm damit beschert hatte ... Fast wollte er seine verschwitzten Sachen anbehalten, um wenigstens einen Teil von ihr bei sich zu haben, doch es war zu gefährlich. Wie Lupin ihn gewarnt hatte, musste er vorsichtig sein, wem er über den Weg lief, sobald er aus dem sicheren Versteck kam, denn Nagini würde zweifelsohne merken, wenn etwas an ihm nicht so war, wie es für gewöhnlich gewesen war.
Glücklicherweise verlief der Samstag in Hogwarts reibungslos. Grund dafür war wohl, dass an diesem Tag kein Unterricht stattfand, womit die Chancen der Schüler stiegen, der Willkür der Carrows auszukommen. Dennoch sah der Professor keine Möglichkeit, etwas Zeit für sein Vorhaben, den Horkrux zu finden, zu entbehren. Gleich am Sonntagmorgen jedoch nutzte er die erstbeste Gelegenheit, den Raum der Wünsche aufzusuchen, um sich darin umzusehen.
Innerlich zerrissen stand er in dem riesigen Raum mit seinen hohen Fenstern, in dem er sich während seiner Schulzeit mehrmals versteckt hatte und so seinen Erzfeinden James und Sirius entkommen war. Er rollte gequält die Mundwinkel zurück und überlegte, wie lange er nicht mehr hier gewesen war. Es schienen Äonen vergangen zu sein, seit er damals von den Rumtreibern gehänselt und in die Enge getrieben worden war. Alleine der Umstand, dass die Hälfte seiner berüchtigten Feinde aus der Schulzeit inzwischen verstorben war, ließ ihm bewusst werden, wie viel sich seither geändert hatte.
Konzentriert holte er seinen Zauberstab aus dem Umhang hervor. Es gab jede Menge Arbeit, die vor ihm lag. Wieso also die Zeit vergeuden und in Erinnerungen schwelgen, die ihm doch nur jedes Mal wieder vor Augen führten, dass er von Anfang an dazu verdammt gewesen war, an seinem Leben zu scheitern?
Langsam streckte er den Arm aus und setzte einen Fuß vor den anderen. Er wusste sehr wohl, dass, wenn jemand in der Lage sein würde, den Horkrux zu finden, er es sein würde. Niemand sonst in der kleinen Runde der Verschworenen kannte sich derart gut mit den Dunklen Künsten aus; vor allem aber würde er sonst niemanden darauf ansetzen wollen, das Vorhaben zu wagen. Hogwarts war nicht mehr derselbe Ort, der er früher gewesen war. Kinder und Schüler hatten hier längst nichts mehr verloren, auch dann nicht, wenn sie bereits als erwachsen galten.
In all dem Durcheinander, das sich seit seinem letzten Aufenthalt im Raum der Wünsche noch enorm vergrößert hatte, versuchte er, sich vorzustellen, wonach er suchen musste. Unzählige durch die Missetaten der Schüler gezeichnete Gegenstände zeugten von ihren verzweifelten Versuchen, den Bestrafungen der Lehrer zu entgehen, indem sie ihren Kram einfach hier abgeladen hatten. Darunter waren hunderte von Büchern, dutzende Rennbesen, die von den Anfängen der ersten Flugstunden in Hogwarts bis zum letzten Tage zu Bruch gegangen waren, Zutaten aus dem Labor, die wohl entwendet wurden und aus Angst hier zurückgelassen worden waren, sowie eine Vielzahl an Möbeln, Küchengeräten und Kleidungsstücken. Im Prinzip war es schwer vorstellbar, dass hier etwas fehlen konnte, das die Zaubererschaft im täglichen Gebrauch hatte. Die meisten Dinge waren achtlos auf irgendeinem im Laufe der Jahre anschwellenden Haufen abgelegt worden, um zu verhindern, selbst je wieder damit in Verbindung gebracht zu werden.
Snape stöhnte lustlos auf. Wie er es schaffen sollte, in dem Durcheinander nach dem zu suchen, was er haben wollte, würde selbst für ihn und mit Hilfe seiner ausgeklügelten magischen Kenntnisse nicht leicht werden.
xxx
Hermine war ganz hibbelig vor Aufregung, als der Professor die beiden Seelenbruchstücke Voldemorts aus Hogwarts sicher zum Grimauldplatz gebracht hatte. Sie wusste, dass es nicht weiter schwer war, sie mit dem Schwert zu zerschlagen, wenn Harry nur nicht wieder zögern würde. Glücklicherweise aber reagierte er diesmal schneller als damals bei dem Medaillon, sodass es zu keinem weiteren Zwischenfall mit Snape kam.
Eine ungeheure Erleichterung machte sich unter ihnen breit. So sehr sogar, dass die drei Freunde und der Professor im Anschluss an das Vorhaben alle gesittet in der Küche beisammen saßen und auf sich einwirken ließen, dass sie endlich Fortschritte verbuchen konnten - wenn das stimmte, was Dumbledore vermutet hatte, waren nun nur noch zwei Horkruxe übrig.
Zum ersten Mal seit sie Hogwarts verlassen hatte, keimte neue Hoffnung in Hermine auf. Selbst Harry und Ron wirkten wie neu geboren. Wie immer blieb lediglich Snape, der nicht erkennen ließ, was in ihm vorging. Auch Hermine konnte es nur erahnen. Immerhin, seit er zuletzt mit ihr geschlafen hatte, wirkte er ein wenig geerdeter, fast so, als würde er sich nicht weiter darum kümmern, was die anderen Bewohner des Hauses davon hielten, was sich hinter der verschlossenen Tür in Hermines Zimmer abspielte. Für sie war es ein Grund mehr, ihm ihre Zuneigung zu zeigen.
Ermutigt und auch etwas übermütig legte sie den Arm um seinen Nacken und zog ihn zu sich, um ihn zärtlich auf den Mund zu küssen.
Harry und Ron sahen sich an und wussten offenbar nicht so recht, was sie davon halten sollten. Es kam nicht oft vor, dass sie Zeugen der stetig wachsenden Zuneigung zwischen den beiden wurden. Dennoch war auch ihnen klar, dass Snape im Stillen eine unbeschreibliche Veränderung durchgemacht hatte. Jeder, der ihn kannte, und der ihn so sehen würde, würde unweigerlich stutzig werden.
Im Anschluss an die bescheidene Siegesfeier zerstreuten sie sich. Harry und Ron gingen nach nebenan ins Wohnzimmer, Hermine und Snape blieben zurück.
Vorsichtig zog sie ihren Stuhl ganz nah zu seinem heran und schmiegte sich an ihn.
„Also?", fragte sie eindringlich. „Was ist es nun wieder, das du so gekonnt vor mir zu verschweigen versuchst, Severus?"
Snape zog eine seiner Brauen in die Höhe. „Woher willst du wissen, dass dem so ist?"
Amüsiert warf sie ihre Locken zurück. „Wenn überhaupt jemand das weiß, dann bin ich es, Professor. Du warst so still vorhin, nachdem ihr das Diadem zerstört hattet, dass mir sofort in den Sinn kam, dass etwas in dir vorgeht, das du zurückhalten möchtest."
„Ich wüsste nicht, dass das eine Bedeutung hätte", murmelte er wie beiläufig. „Wir haben es geschafft, sie zu zerstören Hermine. Das ist alles. Außerdem bin ich müde."
„Ja, zwei weitere Horkruxe sind Geschichte", antwortetet sie matt. „Und trotzdem bin ich mir ziemlich sicher, dass du weißt, was uns bevorsteht. Du scheust dich nur davor, es uns zu sagen. Also muss es folglich etwas Unangenehmes sein."
Er seufzte leise. „Vielleicht weiß ich nur einfach nicht, wie ich es euch sagen soll. Hast du daran schon mal gedacht? Du hast Recht, es gibt etwas, das ihr erfahren müsst. Und ihr alle habt ein Recht darauf, es zu wissen."
„Dann versuch es einfach, Severus", entgegnete sie sanft und strich mit der Hand über sein rabenschwarzes Haar. „Auch dann, wenn wir heute erfolgreich waren, heißt das noch lange nicht, dass wir uns darauf ausruhen können. Je eher wir etwas gegen Voldemort ausrichten können, umso besser."
Tief ausatmend lehnte er den Kopf an ihre Stirn. Aller Voraussicht nach würden sie es ihm ohnehin zur Last legen, egal, wann er es ihnen mitteilen würde. Dumbledore war mehr oder weniger nicht mehr greifbar, um ihn mit Vorwürfen zu überschütten - warum es also nicht hinter sich bringen?
„Er ist ein Horkrux, Hermine. An dem Tag, als die Potters starben, dem Tag, als der Dunkle Lord versuchte, den Jungen zu töten, ging ein Teil der Seele des Dunklen Lords auf Potter über."
Vollkommen fassungslos schlug Hermine die Hände vor den Mund.
„Ein Horkrux?", stieß sie wimmernd aus. „Bist du sicher?"
„Albus hat es mir gesagt", erklärte Snape und nahm beschwichtigend ihre Hände in seine und hielt sie fest.
Hermine aber reagierte ohnehin nicht darauf, als wüsste sie längst, was das zu bedeuten hätte. Sie kämpfte darum, irgendetwas zu sagen, doch nichts kam hervor. Der Ausdruck auf ihrem Gesicht war so verzerrt, dass es ihm einen Stich versetzte, sie anzusehen.
„Wie lange weißt du es schon?"
Er blinzelte. Ihre Frage verunsicherte ihn weitaus mehr als angenommen, obwohl er damit gerechnet hatte, dass am Ende er es sein würde, der damit klarkommen musste, zur Rechenschaft gezogen zu werden.
„Eine Weile."
„Und du hast nicht daran gedacht, es uns zu sagen?"
Stutzig legte er den Kopf schief. Es tat weh, dass sie genauso reagierte, wie er es vermutet hatte.
„Ich konnte es nicht, Hermine. Bis heute hatten wir keine Ahnung, was vor uns liegen würde. Aber jetzt, da es nur noch zwei sind, ist alles anders."
Sie schnaubte verbittert. „Weißt du denn jetzt, wie es weitergeht?", fragte sie hart. „Er ist mein Freund, Severus. Aber wenn das stimmt - wenn das wirklich wahr ist, wird er diesen Krieg nicht überleben, habe ich Recht?"
„Das ist mir durchaus bewusst", entgegnete er kühl.
Entgeistert sah sie ihn an. „Das ist alles? Ich kann nicht glauben, dass du so darauf reagierst!"
Auch er versteifte unmissverständlich seine Haltung. „Dass ich wie reagiere? Ich hatte Zeit, mich damit auseinander zu setzen, Hermine. Aber auch mir gefällt nicht, dass es so sein soll. Seit dem Tag, an dem seine Eltern starben, habe ich mein ganzes Leben darauf ausgerichtet, ihm eines Tages zu begegnen. Und so war es dann auch. Ich habe getan, was ich konnte, um ihn aus den Schwierigkeiten herauszuhalten, in die er sich gebracht hat."
„Das weiß ich, Severus ..."
„Vielleicht. Aber du begreifst es dennoch nicht."
„Dann hilf mir dabei, es zu verstehen."
Er nahm die Hände hoch und fuhr sich damit durch die Haare. Es war fraglich, ob es etwas bringen würde, die Sache weiter zu vertiefen. Ihr Blick aber, der sich so fordernd in seinen bohrte, brachte ihn entgegen seiner Intuition dazu, ihr das zu geben, was sie haben wollte, nämlich die Wahrheit über das, was sich damals wirklich abgespielt hatte.
„Ich habe es Albus versprochen, Hermine. Er hat mich nur zu diesem einen Zweck in Hogwarts unterrichten lassen, damit ich für ihn spionieren konnte. Und das auch nur, um Potter durchzubringen. Verstehst du es jetzt? Ich wollte nicht, dass der Junge stirbt, weil ich Albus mein Versprechen gegeben habe und weil ich es ihr schuldig war."
„Ihr schuldig? Wieso? Hat sie dich je darum gebeten, dass du das tust? Sie ist tot, Severus. Warum kannst du nicht einmal über deinen Schatten springen und zugeben, dass du genauso wenig wie wir willst, dass Harry etwas passiert?"
Snape zuckte vor Schmerz zusammen. Die kühle Verachtung in ihrer Stimme, die sie Lily entgegenbrachte, war ihm noch nie zuvor aufgefallen. Niemand hatte das Recht, so von ihr zu reden. Auch dann nicht, wenn sie ihm damals den Rücken zugekehrt hatte und inzwischen längst gestorben war.
In einem Anflug blinder Wut funkelte er sie mit seinen schwarzen Augen an. „Halt dich da raus, Hermine. Ich wüsste nicht, was dich das angeht, in Ordnung? Das hat mit dir nichts, aber auch wirklich gar nichts zu tun."
Sie schluckte. Natürlich war es ein Fehler gewesen, ihn auf Lily anzusprechen. Trotzdem konnte sie nicht begreifen, dass Harry ihm so gleichgültig sein sollte.
„Es geht hier nicht nur um sie, Severus. Es geht in erster Linie um Harry. Wenn du also nicht willst, dass ich was Falsches sage, solltest du mir erklären, was genau zwischen euch geschehen ist. Andernfalls wüsste ich nicht, wieso du mir einen Vorwurf machen solltest."
Er sah sie an und schien am ganzen Körper zu beben. Seine Brust hob und senkte sich vor Anspannung so schnell, dass er das Gefühl hatte, sein Herz würde jeden Moment auseinanderbrechen. Alleine der Gedanke an die Schuld, die er auf sich geladen hatte, ließ die altbekannte Übelkeit in ihm hochsteigen, die er zum ersten Mal empfunden hatte, als ihm bewusst geworden war, was er angerichtet hatte.
„Ich habe ihren Tod zu verantworten", sagte er dann mit rauer Stimme.
Wieder fuhr er sich durch die Haare und wartete darauf, dass sie etwas sagen würde, Hermine aber wirkte zu schockiert, um etwas hervorzubringen. Sie starrte ihn an und spürte die vertraute Nähe zu ihm, ohne so recht wahrhaben zu wollen, was hier vor sich ging. In diesem Moment wirkte er wie ein vollkommen anderer Mensch.
„Hast du nicht gehört, was ich gesagt habe?", fragte er bellend, sodass seine Augen förmlich glühten. Etliche seiner langen Strähnen fielen ihm vors Gesicht und gaben ihm ein derart hasserfülltes Aussehen, wie sie es bei ihm noch nie zuvor registriert hatte.
Beunruhigt durch sein eigenartiges Gebaren nickte sie. „Ich habe es gehört, Severus. Aber ich kann nicht glauben, dass du ..."
Weiter kam sie nicht, denn er schob geräuschvoll den Stuhl zurück und stand auf. Am ganzen Leib bebend nahm er die Arme hoch und verbarg das Gesicht hinter den Händen. Es war zu viel für ihn. Es tat so sehr weh, auch nur daran zu denken, dass er am liebsten vor Schmerz gestorben wäre. Obwohl so viele Jahre vergangen waren, würde sich nie etwas daran ändern.
„Es war die Prophezeiung, Hermine", sagte er nach einigen Sekunden. Wie erschlagen ließ er die Hände sinken und sah sie wieder an. „Es gab zwei Teile davon. Und den einen konnte ich damals belauschen."
Hermine schüttelte sich von all der aufkommenden Kälte. Obwohl sie ahnte, worauf es hinauslaufen würde, hoffte sie inständig sich zu irren.
„Dann hast du das, was du wusstest, an Voldemort weitergegeben?", fragte sie kaum hörbar.
„Ja."
„Aber – aber warum hast du das getan? Du hast sie geliebt, Severus! Wie konntest du sie da nur verraten?"
Energisch wehrte er ab. „Ich wusste nicht, was er mit dieser Information anfangen würde, geschweige denn, dass mein Handeln dieses Unglück heraufbeschwören würde. Ich hatte ja keine Ahnung, dass er sie töten würde. Erst im Nachhinein stellte sich heraus, dass er die Prophezeiung auf die Potters bezog."
Sie lachte bitter auf. „Ist das etwa ein Grund, dein Handeln zu rechtfertigen? Selbst wenn es nicht um Harrys Eltern gegangen wäre, hätte dir bewusst sein müssen, dass er nicht zögern würde, jemanden dafür bluten zu lassen. Angenommen, er hätte aufgrund dieser Prophezeiung das Leben einer anderen Familie zerstört oder sie alle getötet, was dann?"
Snape senkte den Kopf, sodass sie sein Gesicht nicht länger sehen konnte. Tief in seinem Inneren bezweifelte er, dass sie es je verstehen würde, er verstand es ja selbst nicht. Er wusste nur eines: Vom ersten Moment an hatte er es bereut und war daraufhin zu Dumbledore gegangen.
„Es ist das, was ich bin, Hermine", sagte er emotionslos. „Ich hatte keine Wahl. Es ist meine Aufgabe, ihm Informationen zu beschaffen. Aber was er letztendlich daraus macht, liegt nicht in meiner Hand. Ich weiß nur, dass er mich tötet, wenn ich es nicht tue. Daran hat sich bis heute nichts geändert - sieh mich nicht so überrascht an! Ich kann meine Tarnung nicht aufgeben. Von Anfang an war klar, dass ich nichts für dich hätte tun können, wenn sie uns erwischt hätten. Du wusstest, worauf du dich eingelassen hast!"
„Mag sein, Severus. Aber wir sind soweit gekommen. Und jetzt erzählst du mir das! Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Was soll denn jetzt werden?"
Er schüttelte den Kopf. „Ich weiß es nicht. Ich weiß gar nichts, außer dass wir ihn aufhalten müssen."
„Was unweigerlich bedeutet, Harry zu opfern", schloss sie leise.
Snape nickte. „Ja, das heißt es. Aber zuerst müssen wir die Schlange töten. Sie ist ohne Zweifel das, was wir am schwierigsten erreichen können, weil er sie am allermeisten beschützen wird."
