6. Kapitel: What a wicked thing to do to let me dream of you

What a wicked game you play
To make me feel this way
What a wicked thing to do
To let me dream of you
What a wicked thing to say
You never felt this way
What a wicked thing to do
To make me dream of you

Chris Isaac-Wicked Game

Gelangweilt beschwöre ich ein paar kleinere Sachen und muss mich erst wieder daran gewöhnen alle meine Kräfte wieder nutzen zu können.

Oh. Wenn meine schöne Nagini nur noch hier wär.

Dann hätte ich jetzt jemanden zum reden.

Doch Longbottom hatte sie getötet.

Meine gute Freundin.

Potter redet seit vorgestern Abend nicht mehr mit mir und schlechtes Gewissen nagt an mir.

Ich glaube ich hätte das nicht tun dürfen. Ich habe ihm doch sehr weh getan.

Nichts rechtfertigt meine Worte.

Nachdenklich schaue ich den schwarzen Schmetterlingen nach, die durch das offene Fenster hinausfliegen.

Und wieder bin ich allein. Das einzige was ich je verspürt habe ist Einsamkeit und das hatte mich schlussendlich in den Wahnsinn getrieben.

Nur für kurze Zeit ist es mir vergönnt gewesen auch jemanden neben mir zu haben von dem ich gedacht habe, dass er mich liebt. Nagut.

Vielleicht hatte die Person das auch getan doch ich hatte es kaputt gemacht.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass alles nur gespielt gewesen ist.

Ich seufze, mach einen kleinen Schlenker und lasse alles verschwinden, dass ich in den letzten Tagen erschaffen habe.

Langsam stehe ich auf und wandere durch mein Zimmer.

Ich weiß nicht was ich machen soll.

Meine Kräfte wirken nicht mehr so zufrieden stellend wie am Anfang.

Die Sonne ist schon lange untergegangen und langsam macht sich die Müdigkeit in mir breit.

Ich ziehe mich aus und lege mich in.

Vielleicht bleibe ich ja heute von den Träumen verschont.

Der junge Mann löst seine Lippen nur von meinen um seine Wohnung auf zu schließen. Sofort pressen wir unsere Münder wieder auf einander und bevor die Tür überhaupt ins Schloss gefallen ist fangen wir schon an uns aus zu ziehen.

Der Jüngere lotst mich durch die Zimmer und schubst mich dann auf ein Bett. Ich grinse schief und greife nach ihm um ihn zu mir zu ziehen.

Er steht nur noch in Shorts vor mir und seine Erregung zeichnet sich deutlich darin ab. Ich lecke mir über die Lippen bei diesem Anblick.

Ich weiß das ich unglaublich betrunken bin und das es bei ihm nicht anders sein wird. Sonst hätten wir uns nie aufeinander eingelassen.

Der Schwarzhaarige landet nach einigem, unechten Sträuben doch auf mir und ich lasse gierig meine Zunge über seinen Körper wandern.

Ich liebe wilden, hemmungslosen Sex. Ob nun mit Mann oder Frau ist mir herzlich egal.

Er versucht mir zu entkommen als ich spielerisch nach seinen herrlichen Lippen schnappe.

Doch er schafft es nicht und ich rolle mich mit ihm im Arm herum so, dass er unter mir liegt.

Fahrig öffnet er meine Jeans und ich ziehe sie mir von den Beinen. Mir fällt im Eifer des Gefechts nicht auf das ich meine Shorts gleich mit entledigt hatte.

Hauptsache sie sind weg. Jetzt zu seinem kläglichen Rest an Klamotten. Schnell ist auch der letzte störende Stoff verschwunden und ich lecke sofort über seinen Penis.

Lautes Stöhnen erfüllt nun den Raum und macht mich noch geiler.

Ich lecke seinen Schaft auf und ab bevor ich mich wieder nach oben bewege und seine Lippen wieder einfange und sein Stöhnen ersticke als ich mit einem Finger seinen Hintern erobere.

Die heiße Enge lässt mich fast kommen obwohl ich den Anderen nur mit der Hand bearbeite.

Ich küsse den jungen Mann innig und plündere mit meiner Zunge seinen Mund.

„Fick mich richtig!" keucht er als ich mich kurz von ihm löse.

„Dann dreh dich um." stöhne ich zurück und warte gar nicht darauf das er sich schon ganz umgedreht hat sondern platziere mich gleich hinter ihm und stoße rücksichtslos in ihn.

Oh. Mein. Gott. Ist das geil.

Genussvoll werfe ich meinen Kopf nach hinten und fange an mich zu bewegen. Ich glaube das ist der beste Sex den ich bisher hatte.

Ich beuge mich nach vorne und beginne Küsse auf den Rücken des Anderen zu verteilen.

Sein Atem geht nur noch stockend und sein Stöhnen wird auch immer lauter.

Ich fasse nach vorne und streichel über seinen Schwanz.

Mit einem Schrei kommt er hart.

Davon mitgerissen beiße ich in seine Schulter und spritze mein Sperma tief in ihn.

Schwer atmend breche ich über ihm zusammen. Erst nach einer kleinen Weile schaffe ich es, mich neben ihn zu rollen.

Er schaut mich noch einmal kurz an und schläft dann ein. Ich kann nicht wiederstehen und begebe mich in Morpheus Arme.

Als ich die Augen wieder aufschlage bin ich wieder nüchtern. Die Sonne scheint ungehindert ins Zimmer und blendet mich.

Der junge Mann liegt, immer noch schlafend, neben mir.

Ich setze mich auf und schaue in sein Gesicht. Seine schwarzen Haare stehen in alle Richtungen ab und er sieht viel jünger aus als gestern Abend.

Oh man. Hoffentlich hab ich nicht einen Minderjährigen erwischt.

Ich schüttel den Kopf. Selbst wenn. Er hat es doch auch gewollt und es ist verdammt geil gewesen.

Vorsichtig streiche ich ihm ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht. Er ist echt verdammt hübsch.

Vielleicht seh ich in ja mal wieder?

Ich glaube selbst nicht dran. Doch…

Normalerweise packe ich, wenn nicht direkt nach dem Sex, sofort am nächsten Morgen meine Sachen doch diesmal möchte ich gar nicht gehen.

Ich schätze ich habe gefallen an dem jungen Mann gefunden. An diesem verboten sexy Grinsen, den tiefen, grünen Augen.

Er kommt mir ein wenig bekannt vor aber ich weiß nicht an wen er mich erinnert.

Ich schaue auf den Wecker der auf seinem Nachtschrank steht und erschrecke. So spät ist es schon?

Ich muss dringend zurück.

Ich springe auf und sammle meine Sachen zusammen, was etwas länger dauert da ich einmal durch die ganze Wohnung muss.

Mit einem Schlenker meines Zauberstabes erscheinen vor mir ein Blatt Papier und eine Feder.

Schnell kritzel ich eine kleine Notiz wo er mich heute Abend finden wird, in der Hoffnung, dass er dieser Einladung nachkommt. Dazu lege ich noch eine schwarze Feder und verschwinde dann aus der Wohnung. In einer kleinen Seitengasse appariere ich zurück in meine Basis.

Langsam wache ich auf. Was für ein Traum.

Am liebsten würde ich jetzt…

Ich schüttel meinen Kopf und verschwinde ins Bad. Eine kalte Dusche ist jetzt genau das was ich brauche.

Ich bleibe kurz vor Potters Tür stehen als ich glaube ein Geräusch gehört zu haben doch ich schüttel den Kopf.

Selbst wenn. Ich kann da jetzt schlecht mit einer Latte rein.

Ich beeile mich auf dem restlichen Weg damit mich auch ja keiner sieht.

Auf dem Rückweg bin ich mir sicher ein Wimmern gehört zu haben. Ich öffne vorsichtig die Zimmertür uns trete ein.

Zitternd liegt der Schwarzhaarige in seinem Bett. Zusammen gerollt zu einer Kugel versteckt er sich unter seiner Decke und schluchzt leise.

Leise gehe ich auf ihn zu und ziehe die Decke beiseite.

Tränen laufen seine Wanen hinab und sein Gesicht ist zu einer Grimasse verzerrt.

Ich setze mich auf den Rand seiner Matratze und beginne sanft über seine Wange zu streicheln.

Immer noch plagen ihn Alpträume.

Ich seufze leise und lächel sanft als er sich langsam beruhigt.

Nach einer Weile wacht er auf und schaut mich fragend an.

„Was machst du denn hier?"

„Ich hab bemerkt, dass du schlecht schläfst." antworte ich murmelnd, höre aber nicht auf sanft über seine Haut zu streichen.

Sehnsucht macht sich schon wieder in mir breit und auch die leise Hoffnung, dass vielleicht auch alles besser wird, doch sein kalter Blick reißt mich aus diesem Wunschdenken.

„Denkst du etwa, dass du alles wieder gut machen kannst?" fragt er mich und ein eiskalter Schauer fährt meinen Rücken hinab.

„Nein." antworte ich leise und ziehe meine Hand zurück.

Ich wusste es. Es wird nie wieder so werden wie es gewesen ist.

-6. Kapitel Ende-