Kapitel 13: So sorry your world is tumbling down
So sorry your world is tumbling down
I will watch you through these nights
Rest your head and go to sleep
Because my child
This is not our farewell
This is not our farewell
Within Temptation-Our farewell
Genervt betrete ich unser Schlafzimmer und werfe meinen Umhang achtlos in die Ecke.
„Harry?"frage ich leise und wunder mich warum alles dunkel ist. Mi einem Wink meines Zauberstabes gehen alle Lichter an.
Der Raum ist leer.
Auf dem Bett liegt ein zusammengefaltetes Blatt Pergament und eine zerzauste schwarze Feder.
Ich krause meine Augenbrauen und hebe den Zettel auf.
‚Ich kann nicht mehr…H.P.' Fassungslos starre ich auf die wenigen Worte.
Danach betrachte ich die Feder genauer. Hatte ich nicht eine liegen lassen als ich ihm eine Nachricht nach unserem One-Night-Stand geschrieben habe?
Wieder schaue ich auf den Zettel und so langsam dringt die Bedeutung dieser Worte in mein Hirn vor.
„Scheiße." Ich lasse mich auf mein Bett nieder und vergrabe mein Gesicht in meinen Händen.
Du bist gegangen. Einfach so. Und ich weiß nicht einmal warum.
Der Schmerz ist so groß, dass ich nicht mal weinen kann.
Nicht, dass ich es will.
Doch ohne dich leben?
Der klägliche Rest meines Herzens friert langsam ein und in mir tut sich ein letzter verzweifelter Gedanke auf.
Ich will nicht wieder so werden.
Das letzte was ich noch bewusst wahrnehme ist der Schmerz und das Blut, das unaufhörlich auf den Boden tropft.
Schwer atmend wache ich wieder auf. ich reiße meine Augen weit auf und starre panisch an die Decke. Versuche die Bilder zu verdrängen.
Meine Hände krallen sich in die Bettdecke und meine Narben auf meinem stechen als wären sie wieder offen.
Es ist stockduster aber es lassen sich einige Schemen erkennen. Harry liegt neben mir und schläft tief und fest.
Ich versuche mich zu beruhigen und setze mich langsam auf. Mein Rücken kribbelt unangenehm.
Ich seufze schwer und vergrabe mein Gesicht in meinen Händen.
Ich hasse es wenn mich diese Erinnerungen wieder heimsuchen.
Ich werfe einen kurzen Blick auf Harry und stehe dann auf.
Vorsichtig wanke ich in Richtung Bad und hoffe, dass ich es auch unbeschadet erreiche.
Und dass es keiner bemerkt.
Ich werfe einen kurzen Blick in den Spiegel und bereue es gleich wieder. Ich bin kreidebleich.
Und diesmal lässt es sich nicht auf den Blutmangel zurückführen.
Das mich diese Erinnerungen immer noch nicht los lassen. Das kann doch nicht nur daran liegen, dass ich Harry jetzt wieder so nah bei mir habe.
Das ich ihn wieder lieben kann.
Vorsichtig setze ich mich auf die Toilette und starre auf die Fliesen.
So langsam beginne ich zu realisieren was da eigentlich passiert ist.
Doch ich weiß immer noch nicht so wirklich ob wir jetzt wieder zusammen sind oder nicht.
Da ich die Tür zum Bad offen gelassen habe, höre ich sofort wie die Bettdecke raschelt und Harry leise vor sich hin murmelt.
Er scheint aufgewacht zu sein.
Ich bleibe wo ich bin und versuche kein Geräusch von mir zu geben.
Ich muss ja keinen zusätzlichen Ärger provozieren.
"Tom?" Seine Worte sind leise und zögerlich.
Ich kann nicht anders und muss lächeln. Egal was in den letzten Jahren geschehen ist, er scheint sich nicht wirklich geändert zu haben.
Vorsichtig stehe ich auf und gehe zurück in mein Schlafzimmer.
Verschlafen und mit zerzausten Haaren schaut er mich an und ich setze mich neben ihn.
"ich war nur kurz im Bad." erkläre ich ihm leise und er nickt. Seine Augen wollen immer wieder zufallen doch er hält sie krampfhaft offen.
Ich lege mich neben Harry und ziehe die decke über uns beide.
"Schlaf." murmel ich und streiche ihm sanft über die Haare, doch er schüttelt den Kopf.
"Ich will nicht. Wenn ich wiede aufwache bist du nicht mehr da..." Seine Stimme klingt so verzweifelt, dass sich mein Herz verkrampft. ich schlinge meine Arme fest um ihn.
"ich bleibe. Für immer. Das schwöre ich dir."
Kurz danach lausche ich seinen regelmäßigen Atemzügen.
Am nächsten Morgen werden wir von Hermine lautstark geweckt.
"Aufstehen, Jungs! Das Frühstück ist fertig und niemand hat Lust nur auf euch zu warten!"
Während Harry sich sofort aufsetzt ziehe ich mir grummelnd die Decke über den Kopf. Ich hatte den Großteil der restlichen nacht damit verbracht Harry zu beobachten.
Es kann verdammt spannend sein vor, allem wenn er anfängt zu reden.
"Los. Aufstehen." Lacht er und reißt meinen Lichtschutz von mir runter.
"Wie kann man so früh am Morgen nur so gute Laune haben?" grummel ich in meinen Drei-Tage-Bart.
Ich streiche mir über mein Gesicht und beschließe das ich mi ch dringend wieder rasieren muss.
Ich rolle m i ch auf den Rücken um mich zu strecken, doch dieser Plan wird von einer Person vereitelt die sich plötzlich auf mich draufsetzt.
Ich merke wie ich sofort geil werde. Kein Wunder wenn man fünf Jahre keinen Sex hatte.
Ich packe ihn wild und drehe mich mit ihm, sodass er jetz unter mir liegt.
"Hey! Wir müssen runter!" empört er sich doch ich lasse mich n icht beirren und beginne damit ihn langsam aus zuziehen. Ich lasse meine Zunge zärtlich über seinen Bauch gleiten. Er hat mehr Bauchmuskeln als damals. Das gefällt mr jetzt zwar nicht so aber ich denke da lässt sich ein Kompromiss finden.
Ich mochte seine schmale, zierliche Gestalt lieber. Da war er irgendwie... weicher.
"Tooooom. Bitte. Willst du nochmehr Ärger mit Hermine kriegen?" sagt er nun etwas achdrücklicher.
Ich verziehe meine Gesicht. Die ist mir im Moment sowas von egal. Ich will ihn. Hier und jetzt.
Doch ich gebe nach. ich weiß das ich eine ganze Menge wieder gut machen muss. Und nur weil ich den Sex jetzt nicht kriege, heißt das noch lange nicht das ich ihn nachher auch nicht kriege.
Also stehe ich auf und gebe ihm noch ein bisschen zeit alles wieder zu richten.
Ich habe keine große Lust mich jetzt noch um zuziehen, deswegen wedel ich einmal kurz mit dem Zauberstab und schon schon habe ich eine frische Hose an. ich verzichte auf ein Hemd oder ähnliches damit ich Harry die Idee von sex noch ein bisschen schmackhafter machen kann.
Ich merke wie er seinen Blick prüfend über meinen Oberkörper schweifen lässt. Abgesehen von ein oder zwie Narben die erst während der letzten Schlachten dazu gekommen sind, kennt er sie alle schon und er wundert sich schon gar nicht merh darüber. Er sieht ja selber nicht besser aus.
Und wir finden trotzdem den Körper des anderen wunderschön.
Manchmal bin ich mir ziemlich sicher das wenn sich ein Psychologe sich um uns kümmern würde wir schon lange in der Klapse säßen. Allein nur wegen den Gedanken die wir über einander haben.
Zögerlich greift er nach meiner Hand.
"Müssen wir die ganze Sache jetzt immer noch geheimhalten?" fragt er mich, fast schon schüchtern und ich kann mir ein breites Lächeln nicht verkneifen.
Ich nehme sein Gesicht zwischen meine Hände und gebe ihm einen zärtlichen Kuss.
"Nein. Müssen wir nic ht."
Hand in Hand gehen wir runter in den Speisesaal.
Mein Platz am Kopfende ist wie immer frei nur leider nicht die Plätze daneben nicht. Ich krause meine Augenbrauen.
Was würde meine Anhänger jetzt am meisten schocken und ihnen aber auch klar machen das sie Harry und Granger nicht anfassen dürfen.
Mit einem Wink meines Zauberstabes platziert sich ein zweites Gedeck und ein zweiter Stuhl neben meinem. Ich führe Harry zu diesem Platz iund ziehe ihm, ganz nach Gentlemanart, den Stuhl nach hinten damit er sich setzen kann.
Alle Anwesenden schauen mich mit großen Augen an und mir ist es so egal.
Ich will Harry endlich die liebe geben die er schon so lange verdient hat.
-Kapitel 13 Ende-
So….. das wars erstmal ich hoffe es hat euch gefallen und ich würde mich freuen wenn ihr mir ein kleines Kommi hinterlassen würdet
Byebye
Lost
