So und nun das nächste Kapitel.

Ich hoffe es stellt euch zufrieden^^

Danke an all die Leser die sich meine Geschichte schon länger antun

Und nun geht's los

Kapitel 14:

Was ist mir geblieben
Von meinen Wünschen?
Nur Splitter des Glücks,
Das ich zerbrach.
Was bleibt ist ein Lied von
Schwindenden Träumen,
Ein tonloses Echo
Am Tag danach.

Einst haben wir uns aus Träumen erschaffen,
Gezeugt in einer stürmischen Nacht.
Dann sind wir schließlich,
Von Wahrheit zerrissen,
Vom Alltag verschlissen, ängstlich erwacht.
Tage des Kampfes und Nächte der Tränen
Haben und letztlich so weit gebracht,
Uns einzugestehen,
Auch wenn Zweifel nagen,
Der Bund wird zerschlagen, mit aller Macht!

Mit Tinte aus Mut und Federn der Hoffnung,
Einst geschrieben auf weißem Papier,
Vergilbt sind die Seiten,
Die Worte vergessen,
Von Abscheu zerfressen, Briefe von dir.
Grausiges Schweigen und schwärende Wunden
Sind stumme Zeugen unserer Schlacht.
Geflohen die Liebe,
Von Lügen vertrieben,
Was ist uns geblieben, von jener Nacht?

Aus jener Nacht sind Jahre geworden,
So mancher Frühling wurde zum Herbst.
Das Laub an mir ist schon fast gestorben
Und jedes Blatt war eins ein Traum, der
Ausgeträumt und weggeräumt,
Welk geworden, mit uns stirbt.

Saltatio Mortis – Aus Träumen gebaut

Gelangweilt sitze ich in meinem Büro und denke darüber nach wie wir möglichst viele Leute auf unsere Seite bekommen.

Ich schätze das wird schwieriger als gedacht. Wer wird sich mir schon anschließen?

Sicherlich, Harry vertraut mir, dass aber auch nur weil er auch schon während des Krieges eine völlig andere Seite von mir zu sehen bekommen hat.

Was der Rest der Welt nicht so wirklich von sich behaupten kann.

Ich seufze leise und lehne mich in meinem Stuhl zurück. Plötzlich klopft es an meine Tür und ich ziehe die Augenbrauen zusammen. Wer könnte das um die Uhrzeit noch sein?

Harry liegt schon im Bett und schläft und den anderen würde nicht mal im Traum einfallen mich jetzt noch zu stören.

„Herein." Sage ich kalt und umfasse fest meinen Zauberstab. Eine vermummte Gestalt betritt mein Büro.

Ich spanne mich an und beginne mir einen passenden Spruch aus zu denken.

„Wer bist du? Zeig dich!" knurre ich und als der Fremde keine Anstalten macht die Kapuze vom Kopf zu nehmen hexe ich sie ihm runter.

„Fenrir Greyback. Wie komm ich zu der Ehre deines Besuches?" frage ich mit schneidender Stimme doch er schenkt mir ein ekelhaftes Grinsen.

„Wer hätte das gedacht. Lord Voldemort ist aus Azkaban entkommen und beherbergt nun ein Schlammblut und seinen größten Feind. Ist er etwa schwach geworden und verrät nun seine eigenen Prinzipien?" fragt er mich und ich krause meine Augenbrauen. Wenn er Harry oder Granger auch nu r ein Haar gekrümmt hat.

„Was willst du von mir Greyback?" frage ich zurück ohne auf ihn ein zu gehen. Ich habe jetzt einfach keine Lust mich mit ihm aus einander zu setzen.

„Ich bin hier um dich zu töten und die Todesser, zumindest das was von ihnen übrig ist zu übernehmen." Knurrt er und springt auf mich zu. Doch ich bin schneller als er.

„CRUCIO!"

Schreiend bricht Fenrir zusammen und wälzt sich am Boden. Ich schätze mal von der Lautstärke sind mittlerweile alle wach geworden.

Ich unterbreche den Fluch und blicke zu dem Werwolf runter.

„Ich… ich dachte… sie nehmen in Azkaban einem die Kräfte?" keucht er und nun bin ich dran mit grinsen.

„Es hat seine Vorteile wenn man sich mit seinem feind zusammenschließt. Nur so konnte ich entkommen und habe meine Kräfte zurück bekommen." Ich baue mich über ihm auf.

„Du bist Abschaum Fenrir und wirst nicht länger benötigt. Avada Ked…"

„TOM NICHT!" werde ich unterbrochen. Erstaunt blicke ich auf und sehe Harry in der Tür stehen. Greyback nutzt diesen unachtsamen Moment um auf zu springen und mich um zu reißen.

„STUPOR!" hör ich Harry rufen während ich den Todesfluch ausspreche.

Der Werwolf bricht tot über mir zusammen und ich kann nur angewidert das Gesicht verziehen.

Ich wuchte den leblosen Körper von mir runter und schaue direkt in das finstere Gesicht des anderen.

Ich will gerade anfangen zu sprechen als ich hektische Schritte vom Flur höre und Malfoy, Parkinson und Crabbe betreten mein Büro.

„Mylord! Alles in Ordnung. Was ist passiert?" fragten sie aufgeregt durcheinander doch ich konnte ihnen im Moment nicht die Aufmerksamkeit schenken die sie haben wollen.

‚Musstest du ihn denn gleich töten? ' fragt mich Harry leise in meinem Kopf. Ich verziehe schuldbewusst mein Gesicht. Ich weiß dass er von solchen drastischen Maßnahmen nicht viel hält aber diesmal bin ich der Meinung, dass alles andere nichts gebracht hätte.

‚Kann ich es dir nachher erklären? ' frage ich vorsichtig und schaue ihn entschuldigend an. Er nickt nur und verlässt dann den Raum. Ich schätze mal das es egal ist was ich ihm sage er wird es trotz allem nicht gutheißen.

Langsam richte ich mich auf und blicke die anderen scharf an.

„entsorgt ihn. Und sorgt dafür das es ab sofort nicht mehr zu unerwartetem Besuch kommt, wenn ihr nicht so enden wollt wie er." Knurre ich kalt und verschwinde dann aus meinem Büro.

Am Ende des Flurs steht Granger und redet auf Harry ein, der mit verschränkten Armen an die Wand gelehnt da steht und stur auf den Boden blickt. Ich seufze tonlos du gehe auf die beiden zu.

„… grade du weißt doch wie er ist. Hättest du damit nicht rechnen können…" ich räuspere mich geräuschvoll als ich direkt neben der Zauberstabmacherin stehe und sie zuckt mit einem leisen Quieken zusammen.

„Könnte ich mir Harry für ein paar Minuten mal ausleihen?" frage ich leise aber deutlich.

Sie wirft mir einen eisigen Blick zu und rauscht mit wehendem Umhang den Flur hinunter.

„Was sollte das?" fragt Harry mich nach einiger Zeit mit rauer Stimme.

Ich seufze wieder. Wie soll ich ihm das den erklären?

‚Am besten mit der Wahrheit… ' murmelt er in meinem Kopf.

‚Wie viel hast du von der Auseinandersetzung zwischen mir und Greyback mitbekommen? '

‚Ich bin reingekommen als du ihn gerade töten wolltest. Tom… er hat völlig wehrlos am Boden gelegen…'

Harry. Jetzt mal ganz ehrlich. So sehr ich deine Art alles beschützen zu wollen bewundere aber Fenrir Greyback ist alles andere als wehrlos. Er wollte mich töten um die Todesser zu übernehmen. Was denkst du was passiert wäre wenn er es soweit geschafft hätte. Er braucht keinen Zauberstab um einem Menschen gefährlich zu werden. Das hast du selber gesehen. '

Harry schaut mich verzweifelt an.

‚Ich will nicht, dass du wieder genauso wirst wie früher. Ich will nicht, dass ich mich nachher zwischen dem kleineren Übel entscheiden muss. Tom ich will dir ja vertrauen. Ich will dir glauben, dass du dich geändert hast aber ich sehe einfach immer noch das du viel zu schnell zum Todesfluch greifst. Es gibt auch andere Wege. Wege bei denen niemand sterben muss. Nicht mal jemand wie Greyback.'

Vorsichtig streicht er mit einer Hand über meinen Arm.

Es ist mir von Anfang an bewusst gewesen das Harry immer noch unter den Erinnerungen des Krieges leidet aber das es so schlimm ist hätte ich nicht gedacht.

Sanft nehme ich ihn in den Arm und vergrabe mein Gesicht in seinem Haar während er seine Stirn an meine Brust lehnt.

„Es tut mir leid…" ist das einzige was ich noch rausbringen kann.

Ohne dass er reagieren kann lege ich einen Arm hinter seine Knie und einen hinter seine Schultern und hebe ihn hoch.

Er gibt ein erschrockenes Geräusch von sich und klammert sich an mir fest.

„Hey was soll das?" sagt er empört und ich kann mir ein kleines Grinsen nicht verkneifen.

„Ich bringe dich jetzt ins Bett."

‚Du kannst dir aussuchen ob du heute Nacht alleine oder bei mir schlafen möchtest. ' füge ich gedanklich hinzu während er sich langsam entspannt und seinen Kopf vertrauensvoll an meine Schulter lehnt.

‚Ich möchte bei dir bleiben. ' antwortet er ohne zu zögern und ich sehe aus dem Augenwinkel sein schwaches Lächeln.

„Aber nur wenn du noch duschen gehst. Du stinkst nach nassem Hund. '

Zwanzig Minuten später komme ich frisch geduscht aus meinem Bad und blicke aufs Bett. Harry liegt ganz am Rand auf seiner Seite zu einer Kugel zusammen gerollt.

Die ganze Sache mit Greyback scheint ihm doch näher gegangen zu sein als er sich im ersten Moment hat anmerken lassen.

Ich seufze leise und lass mich neben ihm auf die Matratze sinken.

Zärtlich fahre ich ihm durch die Haare und er schlägt seine Augen auf.

‚Bist du dir sicher das du heute Nacht hier schlafen möchtest? ' frage ich sicherheitshalber noch mal nach und er antwortet mit einem Nicken.

‚Weißt du eigentlich wie gut du aussiehst wenn du aus der Dusche kommst? ' flüstert er leise in meinem Geist und ich bin mir ziemlich sicher das ich das eigentlich nicht hätte hören sollen.

„Nein das wusste ich noch nicht." Antworte ich laut und er schrickt leicht zusammen.

„Hast du das gehört?"

„Ja. Du solltest aufpassen wann du was denkst. Wenn ich mich drauf konzentriere werde ich alles hören." Grinse ich und er macht einen Schmollmund.

„Ach geh schlafen." Lachend stehe ich auf und gehe rüber zum Schrank um mir frische Unterwäsche zu nehmen. Achtlos lasse ich auf meinem weg das Handtuch fallen, natürlich vollkommen ohne Absicht versteht sich.

Als ich mich angezogen wieder zum Bett begebe fällt mir auf das Harry seltsam apathisch vor sich hinstarrt.

‚Harry? ' er schrickt aus seinen Gedanken und schaut mich mit großen Augen an.

„Mach das nie wieder!"

Ich lache wieder und lege m ich hin. So schnell das ich gar nicht gucken konnte liegt er plötzlich neben mir und kuschelt sich an mich ran.

Ich decke uns beide zu und schlinge dann meine Arme um ihn.

Zum Glück sind meine privaten Räume besser gesichert als mein Büro. Somit kann ich mir sicher sein das es heute nicht zu noch mehr unerwünschten Störungen kommt

Ich wache davon auf, dass das was ich in meinen Armen halte sich heftig dagegen wehrt.

Ich setze mich vorsichtig auf und schaue Harry verschlafen an.

Er hat mal wieder einen Alptraum.

Kein Wunder nachdem er gestern schon wieder dabei zusehen durfte wie ich jemanden töte.

Ich dringe in seinen Kopf ein und beobachte für einen Moment seinen Traum.

Ich sehe dabei zu wie ich seine Freunde und andere Menschen töte. Ihn selber verletze.

Am liebsten würde ich den Blick abwenden doch ich kann nicht.

Ich sehe Harry am anderen Ende des Geschehens stehen. Schnell laufe ich zu ihm rüber und schlinge meine Arme um ihn.

Er weint. Stumm.

Steht einfach nur da und beobachtet alles.

‚Hey… Harry… Du musst aufwachen. Es ist vorbei. Das wird nie wieder passieren. ' flüstere ich ihm leise zu doch er macht keine Anstalten auch nur ansatzweise auf mich zu reagieren.

‚Bitte. Harry… Es ist nur ein Traum. Alles von dem ist schon lange her. '

Plötzlich ändert sich das Geschehen um uns herum.

Wir stehen im Ministerium und wir sehen dabei zu wie ein Mann durch den Schleier fällt.

Harry verkrampft sich in meinen Armen noch mehr.

‚Du musst jetzt aufwachen. Es ist Zeit zurück in die Realität zu kommen. '

Langsam dreht er sich zu mir um.

‚ Du bist an allem Schuld. Du hast mir alles genommen das mir jemals wichtig war… ' Diese Worte scheinen mein Herz zerreißen zu wollen.

‚Und trotzdem liebe ich dich. Warum? Was hast du mit mir gemacht? ' Er packt mich am Kragen.

Ich löse meine Arme und schaue ihn einfach nur an. Ich weiß das ich im Moment nicht wirklich was machen kann. Er ist zu sehr in seinen Erinnerungen gefangen. Lässt sich zu stark von diesen Bildern beeinflussen.

Das Bild um uns herum verändert sich wieder.

Wir stehen vor dem Haus seiner Eltern. Ich sehe mich hinein gehen und weiß was nun geschehen wird.

Ich höre die verzweifelten Schreie der beiden Potters.

Tränen verlassen ununterbrochen Harrys Augen.

‚Und trotzdem liebe ich dich…' flüstert er leise und wieder verändert sich alles um uns herum.

Jetzt sieht man uns beide wie wir unsere gemeinsame Zeit genießen.

Die Bilder kommen nun in schnellerer Abfolge.

Wie wir miteinander schlafen.

Wie er mir dabei zu schaut wie ich andere Menschen foltere.

Ich lasse in vorsichtig aufs Bett gleiten während er selig schläft und ich versuche seine Hand von meinem Umhang zu lösen.

Ron Weasley der tot am Boden liegt. Seine leeren Augen starren ins nichts.

Harrys Griff verfestigt sich um meinen Kragen.

‚Du bist an all dem Schuld… '

Ergeben schließe ich meine Augen.

Es ist nur ein Traum.

‚Schau mich gefälligst an! Schau dir an was du so unglaublich vielen Menschen angetan hast! ' brüllt er mich an und ich schaue ihn wieder an.

‚Es ist vorbei Harry. Ich kann nichts von dem mehr rückgängig machen. Hör auf mir das ständig vor zu halten. Ich habe mich verändert. '

Er lässt seine Arme wieder sinken und schaut mich erschrocken an.

Plötzlich werde ich wieder in die Realität gerissen. Erschrocken reiße ich die Augen auf und blicke direkt in Harrys trauriges Gesicht.

„Es tut mir leid." murmelt er und zieht sich die Decke über den Kopf. Ich seufze und krieche mit darunter.

„Es braucht dir nicht leid tun. Ich habe die Fehler gemacht, mir sollte es leid tun." sage ich leise und nehme sein Gesicht zwischen meine Hände.

Zärtlich verschließe ich seine Lippen mit meinen.

„Wichtig ist, dass wir nicht vergessen, dass wir an der Vergangenheit nichts mehr ändern können. Es ist passiert und wir können nur noch versuchen das Beste daraus zu machen." hauche ich gegen seinen Mund und er nickt langsam.

„Ich liebe dich." sage ich und küsse ihn wieder.

Zögerlich schleicht sich ein Lächeln auf seine Züge und er schlingt seine Arme um meinen Hals.

-Kapitel 14 Ende-

So. das wars auch schon wieder

Ich hoffe es hat euch gefallen

Hinterlasst mir einfach ein paar kommis wenn es euch gefallen hat… oder wenn es euch nihct gefallen hat

Ich bin für verbesserungsvorschläge immer zu haben^^

Byebye

Lost