Kapitel 17: Ich bin von dir besessen
Jetzt endlich hab ich dich erkannt,
ist doch die Schönheit deine Zier
Und meine Seele ist verbrannt,
Dein Leib ist meine ganze Gier
Du dunkler Engel in der Nacht ,
was hast du aus mir gemacht
Ich kann dich nicht vergessen ,
ich bin von dir besessen
ASP-Dunkler Engel
Zwei Tage nachdem ich die beiden Jungs aus Russland mitgebracht habe kehrt langsam wieder Ruhe ein.
Die ersten Stunden waren ein einziges Chaos. Wirklich Zeit für Harry hatte ich da nicht.
Ich sitze an meinem Schreibtisch und blättere durch alte Unterlagen.
Nichts nützliches dabei.
Es nervt mich das fast alle meine Gefolgsleute in Azkaban sitzen und der größte Teil nutzlos durch den Kuss der Dementoren geworden ist.
Ich raufe mir die Haare und lehne mich zurück.
Das haut doch alles vorne und hinten nicht hin.
„Was ist los? Du vergräbst dich seit Tagen in deinem Büro und kommst nicht mal zum essen runter." Harry stellt sich hinter mich und legt seine Hände auf meine Schultern.
Ich genieße die leichte Berührung und lächle leicht.
„Hm. Wir kommen irgendwie nicht vorwärts. Uns fehlen die Leute und und ich hab noch nicht wirklich eine Vorstellung davon wie wir das hinkriegen soll." Ich seufze kellertief und er streicht mir durch die Haare.
„Es gibt genug Leute die mit Dumbledore unzufrieden sind..." Ich schnaube.
„"Du glaubst doch nicht im Ernst das sie sich dann für mich entscheiden." unterbreche ich ihn und stehe auf.
„Hm. Wenn du ihnen zeigst das du dich geändert hast. Außerdem sind Hermine und ich ja noch da um das zu bezeugen."
Ich schüttele den Kopf.
„Sie vertraut mir nicht." Ich seufze.
„Ich denke es ist besser wenn wir es so machen, dass du der Kopf des ganzen wirst und ich mich da mehr in den Hintergrund stelle. Je weniger ich damit zu tun habe um so besser." sage ich leise und setze mich auf das Fensterbrett.
Er stellt sich zwischen meine Beine und lehnt seine Stirn an meine Schulter.
„Ich kann das nicht allein." murmelt er in meinen Umhang. Ich schlinge meine Arme um ihn und drücke ihn fest an mich.
„Ich lasse dich damit doch nicht allein. Aber wenn sie denken ich hätte das Ruder in der Hand haben sie alle Angst es würde von einem Wahnsinnigen zum nächsten wechseln und keiner wäre bereit da mit zu machen." Er nickt verstehend
Diesen Abend geselle ich mich zum Essen.
Es wird wie immer nicht viel geredet aber mir fällt auf das Malfoy und Ivan sich immer wieder verstohlene Blicke zu werfen.
Da ist doch was im Busch. Harry hat es anscheinend auch bemerkt, denn er wirft mir ein wissendes Grinsen zu.
Ich schüttel leicht den Kopf und esse weiter.
Wieder ein Liebesdrama. Ich grinse still in mich hinein.
Es ist mitten in der Nacht und ich sitze immer noch am Schreibtisch.
Wir brauchen immer noch einen Schwachpunkt von Dumbledore.
Seine Nächstenliebe fällt ja nun definitiv weg.
Aber so wie er sich benimmt...
Das kommt meinem früheren Verhalten schon sehr nahe.
Wovor hatte habe ich mich damals am meisten gefürchtet?
Ganz klar vor dem Tod und vor dem Verlust meiner Macht.
Nachdenklich drehe ich die Feder zwischen meinen Fingern.
Das ganze klingt schon ziemlich wahrscheinlich. Wenn man bedenkt das er jeden tötet der ihn kritisiert.
Ich verziehe mein Gesicht. Das ganze kommt mir sehr bekannt vor.
Plötzlich schlingen sich zwei Arme von hinten um meinen Hals.
„Hör auf dir ständig Vorwürfe zu machen. Du hast dafür gebüßt und bist nun dabei besserer Mensch zu werden." Ich seufze leise und streichel über seinen Handrücken.
„Ich mach mir keine Vorwürfe. Zumindest im Moment nicht. Ich denke nach." Ich lehne meinen Kopf an seinen Arm.
„Worüber denn?" hakt er neugierig nach.
„Die Schwachpunkte von Dumbledore." murmel ich und setze einen Kuss auf seinen Unterarm.
Er lässt mich los und setzt sich auf meinen Schoß.
Ich grinse. Ach ja. Harry schläft ja mittlerweile wieder nur noch nackt.
Ich streiche über seinen Körper und lecke zärtlich seinen Hals hinauf.
Er fängt leise an zu schnurren und nimmt meine Hand und legt sie in seinen Schritt.
Ich fange an sie zu bewegen und er schlingt seine Hände um meinen Hals um nicht vom Schoß zu fallen.
Ich grinse noch breiter und lasse kurz von ihm ab um meine Hose zu öffnen.
„Es ist unglaublich praktisch das du nicht so der Verfechter von Unterwäsche bist." keucht Harry und küsst mich dann. Ich ziehe seinen Oberkörper an mich ran und hebe seine Hüfte etwas an.
Langsam lässt er sich auf mir sinken und stöhnt in den Kuss. Auch mir fällt es schwer mich zurück zu halten.
Ich vergrabe meine Finger in seinen Oberschenkeln und keuche laut als er anfängt sich zu bewegen. Er grinst mich triumphierend an.
„Das hatten wir schon langer nicht mehr." murmelt er und leckt sich über die Lippen.
„Oh ja. Ich liebe es wenn du die Initiative ergreifst." stöhne ich zurück und nehme ein Nippel in den Mund.
Seine Hände packen fest meine Oberarme und sein Rhythmus wird schneller.
Ich löse meinen Mund von seinem Oberkörper und ziehe seinen Kopf zu mir runter um ihn hart zu küssen.
Als ich merke wie sich mein Orgasmus aufzubauen beginnt umfasse ich seinen Penis und bewege meine Hand im gleichen Rhythmus in dem er sich bewegt.
Er vergräbt sein Gesicht an meinem Hals, gibt einen erstickten Laut von sich und kommt hart.
Ich stöhne laut und folge ihm nach kurzer Zeit.
Er klammert sich an mich und atmet schwer.
Ich streiche über seinen Rücken und genieße den Augenblick.
„Wir sollten ins Bett." murmelt er leise und ich stehe auf.
Am nächsten Morgen wache ich zufrieden auf und beobachte Harry noch ein Weilchen beim schlafen.
Er liegt auf dem Bauch und ich habe durch die verrutschte Decke freie Sicht auf seine Narbe.
Traurig streiche ich darüber.
Er regt sich leicht und öffnet seine Augen kurz.
„Das Thema hatten wir schon." murmelt er mit rauer Stimme und ich grinse leicht.
„Ja. Aber es darf mir doch trotzdem leid tun." Er lächelt leicht.
„Wenn du diesen Satz vor 6 Jahren zu mir gesagt hättest, hätte ich dich aus dem Bett gehext weil ich dass nur jemand anderes mit Vielsafttrank gewesen sein könnte."
Ich lache leise und lege mich auf den Rücken.
„Das stimmt wohl." Ich strecke mich ausgiebig und als ich mich wider entspanne merke ich wie seine nach mir tastet.
Ich schnappe sie mir und setze einen Kuss auf seine Fingerspitzen.
„Ich habe es echt vermisst neben dir aufzuwachen." murmel ich leise und er rutscht näher an mich ran.
„Ich auch." kommt die leise Antwort.
„Sag mal. Hattest du zwischen durch nochmal jemand anderen?" frage ich und weiß nicht so recht ob ich die Antwort hören will.
„Nein. Um ganz ehrlich zu sein. Ich hab nie aufgehört an dich zu denken." antwortet er genauso leise. Ich nicke damit hatte ich nicht gerechnet.
„Kennst du dieses Gefühl, dass es nur diesen einen Menschen in deinem Leben gibt?" fragt er mich und ich schaue ihn erstaunt an.
„War das eine dumme Frage?" Ich fange an zu lachen und ziehe ihn in meine Arme.
„Nein, nein. Ganz und gar nicht. Harry seit deiner Geburt gibt es nur dich in meinem Leben."
Nun lächelt er auch und vergräbt sein Gesicht in meiner Halsbeuge.
-Kapitel 17 Ende-
