Disclaimer:
Die Rechte an den Charakteren und der Serie haben Entertainment One und der kanadische TV Sender Space! Die Idee stammt von der Autorin Kelley Armstrong! Nichts davon gehört mir, aber ich leih sie mir gern noch mal aus!

AN: Huhu :) Das hier ist erstmal das letzte Kapitel, was fertig ist! Dh es wird jetzt wahrscheinlich eine längere Pause geben, weil ich gerade wirklich nicht weiss, wie ich weiter machen werde. Ich habe für "spätere Plots" schon ein paar sehr nette "in-Wolfform"-Ideen, aber wie gesagt, das wird erst später kommen ;) Hier versucht unser Lieblings-Alpha ein paar Infos über Ethan herauszubekommen und ihm etwas Vertrauen zu schenken. Doch sehr weit kommen die beiden in ihrem Gespräch leider nicht ;) Viel Spass! Eure Vanessa


Etwa zwei Stunden später hockte Ethan Conway Jeremy gegenüber auf einem Sessel am Kamin im Salon und hörte still zu, wie der andere Mann ihm ein paar Dinge über das Rudelleben erzählte. Wichtige und nicht so wichtige Sachen! Zu den wichtigen Details gehörten laut Jeremy: Die Sicherheit und der Schutz des Rudels, respektvolles Verhalten unter den Mitgliedern und vor allem dem Alpha gegenüber, Befolgen von Anweisungen und bedingungsloser Gehorsam!

Jeremy seufzte leise.

"Also ich habe vorhin ein paar Anrufe gemacht, Ethan! Meine Kontakte befragt ... allerdings habe ich noch nicht die Antworten erhalten, die ich mir gewünscht habe!"

"Und das heisst," fragte der andere Wolf vorsichtig.

"Niemand hat je von dir gehört," gab Jeremy offen zu. "Wo kommst du her? Hast du noch Eltern? Eine Familie irgendwo? Irgendjemanden, der auf dich wartet oder dich vermisst?"

Kopfschütteln. "Nein! Meine Eltern sind früh gestorben. Ich bin herumgestreunt und dann war ich plötzlich in einer Gasse und wurde von diesen zwei Typen niedergetrampelt!"

Danvers fuhr sich mit dem Finger leicht über seinen dünnen Bart. Schon wieder keine sehr hilfreiche und zufriedenstellende Antwort auf seine Fragen! Vielleicht war es dafür auch noch zu früh? Oder aber er wollte das lieber unter vier Augen besprechen?

Jeremy sah von seinem Sessel aus zu Antonio hinüber, der an seinem Schreibtisch saß und etwas Papierkram erledigte.

Dann wandte er sich wieder an Ethan. "Wie lange bist du schon ein Wolf?"

"S-so ein Jahr ungefähr," kam eine Antwort, die aber in Jeremy's Ohren eher wie eine Frage klang. "Ich wurde auf einer Baustelle gebissen und es war Nacht. Mehr weiß ich nicht mehr."

Jeremy nickte. "Ein noch junger Wolf, wie ich es mir schon gedacht hatte ... Du hast dich aber schon mal verwandelt oder? Ich meine nach deiner ersten Verwandlung?"

"Ja," gab Ethan zurück. "Schon ein paar Mal, aber es war nicht so toll ..."

"Ich kann dir helfen dich zu konzentrieren, damit die Schmerzen erträglicher werden? Wenn du bereit bist zu lernen?"

Ethan nickte schnell. So viel Großzügigkeit und Hilfestellung war er nicht gewohnt. Plötzlich sah Jeremy angespannt nach rechts und in Richtung Lobby, so als ob er ein Geräusch wahrgenommen hätte. Vielleicht hatte er das auch? Ethan hatte nicht wirklich etwas gehört ...

"Clay," sagte Jeremy etwas lauter, während er weiterhin den Eingang des Salons musterte. "Kommst du bitte zu mir, wenn du etwas möchtest?"

Überrascht wandte sich Ethan jetzt auch der Lobby zu und Antonio arbeitete stur weiter und tat so, als hätte er rein gar nichts mitbekommen. Als Clayton langsam um die Ecke trat, spielte er mit den Wagenschlüsseln in den Fingern und ging dann mit langen Schritten auf seinen Adoptivvater zu, der ihm mit ernster Miene entgegen blickte.

"Hast du gelauscht," fragte Jeremy seinen Sohn ohne Umschweife.

"Nein, ich hab meine Schlüssel gesucht!"

Zur Untermauerung dieser Aussage hob Clayton die Schlüssel in die Luft und vor Jeremy's Gesicht und klimperte dann damit in seiner Hand herum. Der Rudelführer sah seinen Sohn noch ein paar Sekunden länger an, der die Schlüssel wieder sinken ließ und erhob sich dann von seinem Sessel. Schnell warf er einen prüfenden Blick aus einem der beiden Fenster und sah, dass Elena bereits am Wagen wartete, um in die Stadt zu fahren.

"Ethan," befahl Jeremy, aber bedachte seinen Sohn mit einem scharfen Blick. "Ich glaube Elena wartet schon! Geh schon mal zu ihr und Clay kommt dann auch gleich nach."

Jeremy's Sohn ließ die Schultern hängen und Ethan erhob sich aus dem Sessel. Doch ehe er einen Schritt machen konnte, war auch Antonio, der Manager des Rudels auf den Beinen und machte sich auf den Weg in die Küche, um das Feld für Vater und Sohn zu räumen. Antonio wusste was jetzt kam und er wusste, dass es Clay lieber war, wenn er gehen würde.

Ethan sah ihm kurz nach und machte dann schweigend auch ein paar vorsichtige Schritte in Richtung Lobby! Als Jeremy hörte, dass Sorrentino in einem anderen Raum war und auch die Eingangstür geöffnet wurde und wieder ins Schloß fiel, trat er gezielt auf Clayton zu und blieb dicht vor ihm stehen.

Clay öffnete sofort den Mund. "Tut mir lei-"

"Still," zischte Jeremy leise.

Der jüngere Danvers' kam dem Befehl sofort nach. Widerwillig - aber sofort!

Einen Moment war es wirklich still in dem Zimmer, bis Jeremy begann Clay zu maßregeln.

"Wir haben dieses Thema schon so oft durchgekaut, dass ich eigentlich gar nicht mehr genau weiß, wie oft," sagte der Rudelführer Kopf schüttelnd, während er dann langsam um Clay herum ging, der wie eine Statur im Zimmer stand und sich keinen Millimeter rührte. "Das war ein Privatgespräch! Und ganz besonders solche Gespräche, wie ich es jetzt gerade mit Ethan geführt habe, sind vertraulich! Ich allein bestimme, wer zuhören darf und wer nicht!"

Clayton betrachtete seine Schuhspitzen, während er Jeremy's Tadel über sich ergehen ließ. Und innerlich hoffte er, dass es bei einem mündlichen Tadel bleiben würde. Jeremy machte ein paar Schritte von ihm weg und zu einem seiner Gemälde ...

"Antonio war doch auch hier und hat zugehört," nuschelte Clay frustriert, aber behutsam.

Er hörte ein Geräusch hinter sich und Jeremy kam um ihn herum geschossen, bis er wieder genau fünf Zentimeter vor Clay stand.

"Wie war das, mein Junge?"

Und plötzlich sah Clay in die wütenden blauen Augen seines Vaters. Diese verdammten übernatürlichen Wolfssinne! War doch klar, dass er das gehört hat!

Soll ich das jetzt wirklich noch mal wiederholen oder ...?

Doch Clay schwieg.

"Clay? Ich warte und du weißt, dass ich nicht gerne warte!"

"Ich sagte," begann sein Adoptivsohn langsam und Zähne knirschend. "Dass Antonio ja auch hier war und zugehört hat ... Sir!"

"Und genau das, geht dich rein gar nichts an, Clay," tadelte Jeremy ihn wütend, aber mit leiser Stimme. "Und damit du dir das ein für alle Mal merken kannst, bekommst du jetzt die Tracht Prügel, um die du schon seit Tagen bettelst."

Oh, nein ... "Aber, Dad-"

Jeremy stoppte ihn mit dem Zeigefinger und hielt die rechte Hand auf ... "Autoschlüssel!"

Etwas zögerlich hob Clayton wieder den Schlüsselbund hoch und legte ihn sanft in die ausgestreckte Hand seines Vaters, der dann mit seinem Kopf in die Lobby wies.

"Geh und hol den Riemen!"

Geknickt machte sein Sohn einen ersten Schritt über den teuren Parkettboden und Teppich und verließ dann ohne irgendwelche Wiederworte zu geben den Salon. Als Jeremy hörte, wie Clay in den Keller ging, trat der Alphawolf an eines der großen Fenster heran und öffnete es ganz.

Elena stand mit Ethan in der Sonne an Clay's Geländewagen und unterhielt sich mit ihm.

Jeremy stützte sich mit der linken Hand auf den Fensterrahmen. "Elena?"

Die junge Frau drehte sich sofort von Ethan weg und schnellte an das offene Fenster, von wo aus sie der Alpha herangerufen hatte. Als sie nur noch wenige Meter entfernt war, hob Jeremy die Schlüssel in die Luft und warf sie dann mit Schwung der Wölfin zu, die sie gekonnt mit einer Hand auffing und ihn dann fragend musterte. Sollten sie jetzt doch allein nach Bear Valley fahren? Brauchte Jeremy Clay hier zu Hause für etwas anderes?

Jeremy öffnete den Mund, während er bereits einen Schritt von dem Fenster zurück trat. Hastige Schritte, die aus dem Keller kamen, verrieten Clay's Wiederkommen ...

"Setzt euch bitte in den Wagen und schaltet das Radio an," erteilte er den nächsten Befehl und wusste, dass Elena verstand, was hier gleich vor sich gehen würde. "Clay kommt in fünf Minuten!"

Elena nickte sofort. "Okay ..."

Schnell drehte sie sich um und spazierte zurück zu Clay's Auto, das sie dann aufschloß und sich mit Ethan hinein setzte. Als Jeremy schließlich die Musik hören konnte, die etwas lauter gedreht wurde und die Türen geschlossen waren, drückte auch er das Fenster wieder zu.

Der Rudelführer sah seinem Adoptivsohn entgegen, der den Salon wieder betrat - Lederriemen in der rechten Hand!

Dann wurde auch in der Küche, wo sich jetzt Peter, Nick und Antonio befanden, die Tür geschlossen und das Radio angestellt ...

"Ich weiss, dass es falsch war, Dad," versuchte Clay sich zu entschuldigen.

Als er an seinen Vater heran trat und vor dem Schreibtisch stehen blieb, begann Jeremy die Vorderseite frei zu räumen und Papierstapel zu machen, die er dann auf seiner Seite ablegte. Nach nur wenigen Sekunden spazierte er um den Tisch herum und hielt Clayton eine Hand auf.

"Her damit!"

Sein Sohn legte ihm den schmerzhaften Riemen in die Handfläche, während er still überlegte, was er noch sagen konnte um seinen Hintern zu retten, doch wurde dann sehr schnell von Jeremy zu der nächsten Aktion aufgefordert.

"Dann bück dich mal!"

Etwas irritiert warf Clay ihm einen prüfenden Blick zu, denn der junge Mann hatte eigentlich einen etwas anderen Befehl erwartet. Doch noch mal Nachfragen wollte Clayton Danvers ganz sicher nicht!

Das wird bestimmt schon weh genug tun, ohne dass ich noch die Hosen runterlassen muss ...

Schnell machte er noch einen Schritt an das Möbelstück heran, bückte sich nach vorn und verschränkte die Unterarme auf der freien Tischplatte.

Der andere Danvers' ging zu den beiden Fenstern und zog die hellen Vorhänge zu, so dass weder Ethan noch Elena irgendetwas hiervon zu sehen bekommen würden. Natürlich wusste Elena was jetzt hier vor sich gehen würde und die Wölfin würde garantiert nicht zu den Fenstern hinüber starren, um irgendetwas zu erhaschen, doch ... Privatsphäre war Jeremy auch so sehr wichtig!

Also wurde alles möglichst blickdicht gemacht, damit Clayton sich einigermaßen geborgen und ... sicher fühlte!

Clay bettete seinen Kopf und Stirn darauf und atmete noch mal tief durch, als Jeremy dann nach ein paar Sekunden wieder links neben ihn trat und sich die Hemdsärmel etwas nach oben schob. Clay starrte konzentriert auf den dunklen Tisch unter sich.

Sein Vater legte ihm die linke Hand auf den Rücken, bis er die Körperwärme spürte. Dann übte Jeremy etwas mehr Druck aus, um Clay unten auf dem Tisch und in Position zu halten und schlug kaum zwei Sekunden später mit dem Riemen das erste Mal hart zu!


Draußen in der Wärme des Wagens hockte Elena auf dem Fahrersitz und tippte im Takt der lauten Musik mit der Fingerspitze auf dem Lenkrad herum. Ausgelassen wippte sie mit dem Knie hin und her, während sie versuchte sich auf den Song zu konzentrieren und nicht auf die Geräusche im Haus zu achten.

Ethan hockte neben ihr und öffnete wieder seinen Sicherheitsgurt, als er merkte, dass es vielleicht noch etwas länger dauern würde, bis Clay sich bei ihnen zeigte.

Er drehte sich zu Elena um. "Wie lange dauert das noch?"

"So lange wie es dauert," gab die Wölfin zurück und zuckte die Schultern. "Er kommt sicher jede Sekunde!"

"Können wir nicht die blöde Musik ausmachen," fragte er weiter. "Ich bin schon fast taub, Elena!"

Sie schüttelte den Kopf. "Nein!"

"Wieso nicht?!"

"Weil er es so möchte, okay," knurrte sie jetzt etwas genervt zurück.

Sie drehte die Musik dann sogar noch etwas lauter! Doch Elena merkte sofort, dass ihre Antwort vielleicht etwas patzig herüber gekommen war, denn Ethan hatte sich abrupt von ihr weggedreht und starrte jetzt aus dem Seitenfenster und zum Haus. Sie räusperte sich.

"Ethan? Entschuldige bitte! Ich-"

"Ist schon okay," teilte der junge Wolf ihr mit und winkte mit einer Hand ab, als er sich wieder zu ihr umdrehte. "Ich sollte nicht so viele Fragen stellen und mich mehr anpassen! Ist es das?"

Sie seufzte.

"Ja ... wenn du in dieses Rudel möchtest, dann ja! Sonst könnte es sein, dass du gar nicht erst aufgenommen wirst oder Jeremy dich nach nur ein paar Tagen wieder hochkant rauswirft und das wäre wirklich nicht gut. Okay?"

Er nickte. "Ich versuch's ..."

Die beiden Wölfe schwiegen einige Minuten und Elena hoffte inständig, dass Ethan keine weiteren Fragen stellen und sich erstmal zufrieden geben würde. Sie hatte nun wirklich keine Lust dazu, dem Jungen zu verdeutlichen, wie genau Jeremy Danvers die Disziplin und Kontrolle seines Rudels aufrecht erhielt.

Außerdem war das die Aufgabe des Alphas oder?

Regeln festlegen und neuen Mitgliedern nahe bringen, wenn es an der Zeit war!

Nach fünf weiteren Minuten mit lauter, dröhnender Musik in den Ohren, öffnete sich dann endlich die große Eingangstür in 30 Metern Entfernung und Elena sah Clay herauskommen. Der junge Mann sah noch mal kurz hinter sich, nickte dann zustimmend und zog die Tür zu.

Auch Ethan hatte ihn jetzt gesehen und seufzte leise, während Elena endlich an dem Radio herumdrehte und die Musik etwas leiser einstellte.

Die Privatunterhaltung zwischen Jeremy und Clay war ja vorbei!

Ethan kratzte sich am Hals. "Da ist er ja endlich!"

Dann sah der Junge etwas genauer hin und runzelte die Stirn, während Clayton langsam die paar Stufen hinunter kam und über den Kies zu ihnen hinüber marschierte. Sein Gang war etwas ...

"Wieso geht der so komisch," fragte Conway sofort. "Humpelt er plötzlich oder?"

Jetzt betrachtete auch Elena Clay aufmerksam. Es sah wirklich etwas merkwürdig aus, wie er zu ihnen hinüber spazierte. Elena rollte in Gedanken mit den Augen! Natürlich wusste sie was das zu bedeuten hatte und das hieß wahrscheinlich auch, dass sie sitzen bleiben konnte und gleich fahren durfte.

Clayton kam vor seinem Wagen zum Stehen und öffnete die Beifahrertür.

"Los! Nach hinten, Kleiner," befahl er Ethan seufzend.

"Kannst du mal aufhören, mich immer Kleiner zu nennen?!"

"Nein und jetzt verzieh dich auf die Rückbank!"

Ethan gab sich geschlagen. Er kletterte aus dem Wagen und an der Tür vorbei, die Clayton ihm aufhielt und stieg hinten wieder ein, während Clay skeptisch auf das Polster des Sitzes sah.

Am Liebsten würde er jetzt in die Stadt laufen und seinem wunden Hintern eine Pause gönnen, doch dann würde Ethan sicher wieder etwas dämlich gucken und Fragen stellen. Und darauf konnte der Bodyguard sehr gerne verzichten!

Clay räusperte sich und stieg in seinen Wagen. Ganz vorsichtig ließ er seinen Körper auf den Beifahrersitz nieder und biss dann die Zähne zusammen, als der pochende Schmerz plötzlich noch intensiver wurde und ihn fast zum Aufstehen zwang. Er zog an dem Sicherheitsgurt herum und warf dann einen Blick auf Elena, die bereits die Finger an dem Zündschlüssel hatte.

Sie hob eine Augenbraue in die Stirn. "Soll ich fahren?!"

"Eine sehr gute Idee," erwiderte Clay verbissen.

Als Elena den Wagen startete, lehnte sich Clayton in den Sitz zurück und versuchte sich zu entspannen, während er so unauffällig wie möglich auf dem Polster herum rutschte, um es sich so angenehm wie möglich zu machen. Er spürte, dass Ethan ihn über den Sitz hinweg beobachtete und vor ihm wollte der Sohn des Alphas ganz sicher keine Schwäche zeigen!

Der Motor heulte auf und Elena Michaels drückte das Gaspedal durch! Sie riss das Lenkrad herum und fuhr eine scharfe Kurve, um von dem seichten Kiesbett, was das Haus umgab, auf die Zufahrtsstrasse zu gelangen.

Nachdem das Trio ein paar Bäume hinter sich gelassen hatte und schließlich durch das Tor donnerte, schraubte Clay etwas gelangweilt mit zwei Fingern an den Reglern seines Radios herum bis er einen anderen Sender gefunden hatte, auf dem noch keine Nachrichten zu hören waren.

Elena rauschte mit kreischenden Reifen über den holprigen Weg und über ein paar größere Äste, die Clayton sofort dazu brachten, sich mit der linken Hand in die Seite seines Sitzes zu krallen. Er versuchte krampfhaft sich etwas abzustützen, um nicht mit seinem vollen Körpergewicht die harte Erschütterung spüren zu müssen.

Ich muss Peter sagen, dass er den Weg mal sauber halten soll! Verdammt!

Mit einem schmerzerfüllten Gesichtsausdruck versuchte er sich auf den Song zu konzentrieren und die laute Standpauke seines Vaters, die er ihm nach den 30 harten Schlägen mit dem Riemen gehalten hatte, zu vergessen.

Jeremy's Adoptivsohn sah auf das krachende Radio und drehte dann mit zusammengebissenen Zähnen "High on Emotion" von Chris de Burgh noch etwas lauter ...

Tbc ...