The white Princess


Disclaimer: Nix meines ;)

Huhu, da bin ich wieder. Und hier das neue Kap.

Noch eine anmerkung

Wie ihr durch die Timeline am Anfang des letzten Kapitel wisst, befinden wir uns im Jahr 2016. Bedeutet, es hat eine Menge Fortschritte gegeben, sowohl bei den Muggeln, als auch bei den Zauberern. Ich wurde gebeten eine Begriffserklärung aufzustellen, damit ihr nicht ganz im Dunkeln tappt ;)

Puritaner/in - Zauberer und Hexen, die magische Technologie ablehnen.

Äther - Magische Version des Internets.

MaC - Steht für Magischer Computer (hat nix mit dem Hersteller zu tun, der Obst im Logo führt ;) ) Es gibt Stationäre Geräte und Mobile in Form von Armbändern. Das Bedienfeld besteht aus einer Illusion, ähnlich einem Hologramm.

MaC ASE - Magischer Compputer Auror Special Edition. Taktisch aufgewerteter MaC für Auroren.

Impulsgewehr - Neuartige Waffe die für den dritten Weltkrieg entwickelt wurde. Verschießt Ladungen aus 2000 Grad heißem Helium, auch Plasmaladungen genannt.

Jetcopter - Fluggerät ähnlich einem Hubschrauber, welches durch Antigravitation fliegen kann und von Hochleistungstriebwerken angetrieben wird, die auf Wasserstoffbasis arbeiten.

Hochleistungslaser - Durch Kaltfusion gespeiste Energiewaffen, welche Hochenergetische Hitzestrahlen mit einer Leistung von bis zu 1,5 Terrawatt verschießen kann. Entwickelt für den 3 Weltkrieg.

3 Weltkrieg - China und Nordkorea überfielen ihre Nachbarn zwecks Raumgewinn. Europa und die USA traten bald darauf ein. Auch die Nahoststaaten spielten ihre Rolle. Verwendet wurde zumeist neue Technologie der Muggel. Der Krieg dauerte fünf Jahre und wurde auch ohne den befürchteten Einsatz von Nuklearwaffen beendet.

Viel Spaß


6. Dunkle Seiten


"Lass es sein!"

Sams Stimme klang eisern und kalt. Sie hatte selber nicht einmal gewusst, das sie in der Lage war, in einem derartig kalten Ton zu sprechen. Doch dieser verdammte Kerl trieb sie zur Weißglut!

Er blickte sie hasserfüllt an.

"Deine Leute werden mich einsperren und sezieren! Ich gehe nicht in euer Ministerium!"

"Niemand wird seziert!", brüllte Sam.

"Du kennst deine Leute nicht!", schrie er zurück und neutralisierte zum vierten mal den Portschlüssel.

Sam warf ihre Arme in die Luft und fixierte Janoschs Stahlblaue Augen.

Er war so verdammt stur. Doch auch Respekt einflößend.

Er stand gerade da, als hätte man ihn mit einem Lineal ausgerichtet. Sein Kurzgeschorenes braunes Haar und das Kantige Gesicht gaben ihm etwas materialistisches. Er strahlte Gefahr aus.

Natürlich tat er das, immerhin war dies der Grundgedanke bei einem Soldaten. Außerdem wirkte er auf sie wie eine Festung. Uneinnehmbar.

"Okay! Was sollen wir deiner Meinung nach tun?", fragte Sam frustriert.

"Ich möchte deine Mutter treffen.", erwiderte der Junge Mann.

Sam hielt überrascht inne.

"Mum? Wieso?"

"Deine Mutter hat die MaC's auf Grundlage unserer Technologie entwickelt. Sie kennt sich mit Nichtmagischen aus und hat Einfluss. Außerdem waren ihre Eltern normale Menschen."

"Wir sind alle normale Menschen!", keifte Sam zurück.

Janosch begnügte sich damit, abfällig das Gesicht zu verziehen.

"Ich werde nur mit deiner Mutter sprechen!", sagte er in einem Autoritären Tonfall.

Sam schnaubte und programmierte den Portschlüssel neu.

"Also gut. Eingangshalle von Potter Manor. Überprüfe die Koordinaten wenn du meinst."

Janosch kam heran und zog ein kleines Gerät aus seinem Gürtel.

Er hielt es vor den Portschlüssel und drückte einige Tasten.

Das ganze dauerte einige Minuten, doch schließlich nickte er zufrieden.

"In Ordnung."

"Wir berühren den Portschlüssel auf drei."

Sam zählte bis drei und schon verschwanden sie in einem Strudel.

Sie kam in der Eingangshalle ihres Zuhauses sauber auf den Beinen auf, während Janosch der Länge nach auf den Boden schlug.

Die Schülerin kicherte hämisch.

"Ohhhhh. Hat sich der große Böse Soldat weh getan? Ist er hingefallen?", spottete sie mit einer imitierten Kinderstimme.

Janosch richtete sich auf und warf ihr einen tödlichen Blick zu.

"Sei froh das ich die Seiten gewechselt habe Missgeburt!", zischte er.

Sams Züge verhärteten sich sofort.

"Was willst du tun?", fragte sie gefährlich leise.

Sie konnte eine pochende Ader auf seiner Stirn erkennen, ein deutliches Zeichen für seine Wut.

Irgendwo in ihrem Hinterkopf, keimte der Gedanke, das sie es vielleicht ein wenig zu weit getrieben hatte. Aber das drang nicht in ihr Bewusstsein. Nein, sie spürte eine Unbändige Wut…. Und auch eine seltsame… ja, Freude daran diesen Mann zu reizen.

Irgendetwas in ihr schrie nach Kampf, nach Zerstörung und Agonie. Irgendetwas in ihr hasste mit einer Intensität, die Sam nicht für möglich gehalten hätte.

Sein Arm schnellte vor und ein Roter Lichtblitz raste auf Sam zu. Sie lenkte ihn verächtlich mit ihrem Stab zur Seite.

Janosch knurrte und sandte mehr Flüche gegen sie.

Sam lenkte sie allesamt ab und führte dann einige Passusflüche gegen mehrere Körperglieder des Soldaten, bis dieser in die Knie ging.

"Zaubern können und richtig zaubern können ist ein Unterschied Muggel…", zischte sie mit kalter Belustigung in der Stimme.

Der Soldat richtete sich auf und knurrte wütend.

"Was geht hier vor?", fragte Hermines Stimme mit einem Herrischen Tonfall.

Doch die beiden reagierten nicht.

Janosch versuchte erneut Sam einen Fluch auf den Hals zu Jagen, doch sie wich aus und feuerte Zwei Stoßflüche ab. Einen gegen seine Schulter und einen gegen sein Bein.

Janosch wurde auf den Boden geschleudert und blieb Bewusstlos liegen.

Sams grinste kalt und fixierte ihren Gegner.

Sie hob den Stab und wollte einen weiteren Fluch sprechen.

"Cruc…"

Ein roter Blitz riss Sam den Stab aus der Hand.

Hasserfüllt blickte sie in das Entschlossene Gesicht ihrer Mutter, die ihren Finger hob und mit dunkler Stimme sprach.

"Wach auf Samantha!"

Irgendetwas in ihr regte sich.

Erst jetzt realisierte Sam, das es nicht sie war, die ihren Körper kontrollierte. Es war etwas anderes… etwas dunkles. Etwas das nach Blut gierte und doch zu ihr gehörte…

Sam war entsetzt. Sie kämpfte es nieder und erlangte schließlich die Kotrolle zurück.

Schwäche befiel sie, als sie erkannte, was sie getan hatte.

"Oh… bei Merlin…"

Hermine fasste ihr an die Schultern und sah sie an.

"Wieder da?"

Sam blickte ihre Mutter verwirrt an.

"Was bei Merlin war das?"

Hermine antwortete nicht sondern nickte zu dem Bewusstlosen.

"Wer ist das? Und woher wusstest du vom Mungo? Was hast du in Irland gemacht?"

Sams Konfusion steigerte sich.

"Woher weißt du davon?"

Hermine deutete auf die Eingangshalle, wo eine Gestalt in roter Robe stand.

Altair Pepples, Leiter der Aurorenzentrale.

"Was ist hier nur los?"

Hermine musterte ihre Tochter mit einem Blick, den Sam noch nie bei ihr gesehen hatte. Irgendwie entschlossen und gleichzeitig wach.

"In Ordnung, der reihe nach.", sagte sie und musterte ihre Tochter.

"Erkläre mir was passiert ist, der Reihe nach, dann beantworte ich deine Fragen, einverstanden?"

Sam atmete einmal tief durch. Ihre Mutter hatte recht, sie musste sich erst einmal beruhigen und einen klaren Kopf fassen.

Doch noch immer wabberte ein Nachhall der dunklen Wesenheit wie ein zäher Nebel durch ihren Geist.

Sie sortierte ihre Gedanken und begann der Reihe nach zu erklären was passieret war. Wie sie die Aurorenzentrale verlassen hatte und ihren Gedanken nachhing. Von den Soldaten und von Janosch Carter, dem Magiehasser.

Hermine und Pepples unterbrachen sie nicht ein einziges mal.

Als Sam geendet hatte atmete sie noch einmal tief durch und blickte auf den Bewusstlosen Carter hinab.

"Wir sollten das Ding aus ihm rausholen und untersuchen.", brummte der Rothaarige Auror.

"Nein!", rief Sam.

Hermine nickte.

"Sam hat recht. Das wäre keine Lösung. Außerdem will er uns helfen."

Altair nickte, wirkte aber dennoch zornig.

Samantha sah ihre Mutter nun auffordernd an.

"Also, was ist bei euch passiert?"

Hermine seufzte und begann ihrerseits von den letzten Ereignissen zu berichten.

Sam hörte, was bei dem Überfall auf St. Mungo geschehen war und schlug entsetzt die Hand vor den Mund.

Ihr Vater war fort…. Acht Tote, fast vierzig Verletzte.

Die Dunkelheit wollte wieder in ihre Synapsen kriechen, doch Sam kämpfte diese Aufwallung nieder.

"Kontrolliere deine Gefühle.", sagte Hermine.

Sam blickte ihre Mutter fragend an.

"Was meinst du?"

"Du darfst deinen Zorn nicht die Oberhand gewinnen lassen, sonst bricht es wieder aus.", erwiderte diese ohne ihre Tochter anzublicken. Stattdessen untersuchte sie den Bewusstlosen Janosch.

"Mum… wovon sprichst du? Was ist mit mir los?"

"Nicht jetzt Liebling. Kontrolliere nur deine Wut. Wir reden später darüber."

Sie fesselte Carter und machte Anstalten ihn aufzuwecken.

"Nein, weck ihn nicht… die fesseln bringen nichts, er kann sie brechen."

Hermine lachte leise.

"Ich bin mir ziemlich sicher, das er diese Fesseln nicht brechen kann. Enervate!"

Carter erwachte und blickte sich erst verwirrt, dann eindeutig zornig um.

"Was soll das alles?", fragte er eiskalt. Dann grinste er überheblich.

Hermine sah ihn ruhig an und sein Grinsen verblasste langsam.

"Was zur…"

"Klappt wohl nicht.", meinte Hermine mit süßlicher Stimme.

Sie nahm ihren Zauberstab und levitierte den Soldaten auf einen Stuhl. Sie nahm sich selbst auch einen und setzte sich rittlings darauf.

"Sie sind Leutnant der Europäischen Armee?", fragte sie geradeheraus.

"Carter, Janosch. Leutnant. Stammnummer 4511932 - J- V.", erwiderte er monoton.

Hermine seufzte.

"Ach bitte, nicht diese Nummer.", meinte sie genervt.

"Carter, Janosch. Leutnant. Stammnummer 4511932 - J- V."

Hermine rollte mit den Augen.

"Wollen sie mich wirklich zu anderen Mitteln zwingen?"

"Carter, Janosch. Leutnant. Stammnummer 4511932 - J- V."

Sam beobachtete ihre Mutter genau… dennoch konnte sie nicht erklären was sie gerade tat. Sie erhob den Finger und benutzte wieder eine dunkle und irgendwie auch mächtige Stimme.

"Woher kommst du?"

"Aus Sheffield…"

Carter wirkte erschrocken, während Hermine grinste.

"Was ist dein Auftrag?"

"Ich bin ein Dessertuer, ich habe keinen Auftrag mehr…"

Wieder fing er sich und stierte Hermine wütend an.

"Was zur Hölle machst du mit mir du magische Hure?!?", brüllte er wütend.

Hermine lachte abfällig und erhob wieder den Finger.

"Was war dein Auftrag?"

"Beseitigen der Intellektuellen Elite der Zauberwelt… Verdammt! Lass das!!!"

"Wie ich bereits sagte, ich erfahre alles was ich will Leutnant, ob sie wollen oder nicht. Erklären sie mir lieber Freiwillig, warum und weshalb sie hier sind. Und bleiben sie lieber bei der Wahrheit, ich kann spüren ob sie Lügen oder nicht."

Sie wedelte lässig mit ihrem Stab und löste seine Fesseln.

Er stand auf und warf einen Fluch auf Hermine, die diesen jedoch wie nichts zur Seite wischte.

Erneut fesselte sie ihn und lies ihn in der Luft schweben.

"Leutnant Carter, ihr Verhalten ist nicht gerade sehr Professionell und auch höchst unkonstruktiv. Und nur weil sie nun in der Lage sind ein wenig Magie zu benutzen, bedeutet das noch lange nicht, das sie Mächtig genug sind um es mit einem von uns aufzunehmen. Sie können Magie benutzen, haben aber nicht die geringste Vorstellung davon, was Magie eigentlich ist! Sie haben zwei Optionen. Entweder Kooperieren sie mit uns, oder ich hole mir das Wissen einfach aus ihrem Kopf, zerstöre ihr Magieerzeugendes Gerät und verändere ihr Gedächtnis. Nach dem was Samantha mir erzählt hat, planen ihre Leute uns zu Vernichten. Und sie haben meinen Mann. Glauben sie mir, ich bin wirklich wütend. Und ich bin die letzte Person, die sie Wütend machen möchten!"

Carter stierte sie an, doch Sam konnte erkennen, das er nicht dumm war.

"Nun gut. Ich kooperiere."

Hermine löste die Zauber wieder. Dann schnippte sie mit ihren Fingern.

Miffi erschien und wirkte skeptisch.

"Ja Hermine?"

"Bitte bringe uns Tee Miffi. Wir haben viel zu besprechen."

"Miffi hat verstanden Hermine."

Mit einem Plopp verschwand die Hauselfe.

Hermine wandte sich wieder an Carter.

"Nun gut Leutnant, fangen wir an…"


Er bewegte sich schnell, so schnell wie noch niemals zuvor.

Ja, er war mittlerweile nicht mehr der Jüngste, doch er konnte sich noch immer so schnell bewegen wie früher einmal. Er war ein Mörder gewesen, der beste Mörder der Welt. Doch das war lange vorbei.

Er hatte seinen Herren verloren und selbst entschlossen, sich um alle zu kümmern die ihm am Herzen lagen. Er wachte über sie alle, auch wenn sie es nicht wussten. Und er hatte stets auf den Herren geachtet.

Unsichtbar für die Augen der Welt. Seid siebzehn Jahren lebte er als Ratte. Nun trippelte er unglaublich schnell durch dunkele Gassen und versuchte die Verfolger abzuhängen. Die neuen Feinde.

Sie hatten den Herren geholt und er hatte sie begleitet, hatte herausgefunden, wo sie ihn hingebracht hatten. Und er wusste, was sie vorhatten.

Sie würden alle dafür sterben!

Doch noch nicht jetzt. Er musste zu Hermine! Sie musste alles erfahren…

Deutlich konnte er die Schritte schwerer Stiefel hinter sich hören.

"Hast du noch ein Signal?", fragte eine dunkle Stimme. Die einer Frau antwortete.

"Die Ratte ist dort durch. Wir müssen außen herum!"

Peter beeilte sich, auch wenn der drang seine Gegner zu vernichten fast übermächtig wurde. Doch es waren zu viele für ihn alleine…

Wurmschwanz fand einige Abflussrohre und flitzte hindurch.

Doch wie gelang es den Verfolgern ihn zu orten?

Seine empfindliche Rattennase roch etwas…

Sie erwarteten ihn.

Nun gut, wie hatte er in seiner Zeit als Todesser gelernt? Tue das unerwartete!

Er flitzte auf den Ausgang zu.

Deutlich roch er das erhitzte Plasma der Impulsgewehre, doch es war ihm gleich.

Er flitzte aus dem Rohr und schlug einen scharfen Haken.

Plasmaladungen schlugen wirkungslos an die Wand, während Peter sich verwandelte.

Geschickt rollte er sich ab und warf zwei Flüche in den Raum.

Gurgelnde Leute zeigten ihm, das er getroffen hatte.

"Acht!", rief eine Stimme.

Rote Lichtstrahlen rasten auf Wurmschwanz zu, doch er wich behände aus und feuerte Nonverbale Flüche gegen die Angreifer.

Dennoch streifte ihn einer der Lichtstrahlen an der Brust.

Heißer Schmerz peinigte ihn, doch der Animagus gab nicht auf.

Mit einer fließenden Bewegung riss er Einrichtungsgegenstände aus den Wänden und schleuderte sie gegen seine Verfolger, die Panisch aufschrieen.

'Ja, ihr könnt zaubern… doch ihr habt es noch nie mit einem Todesser des inneren Kreises zu tun gehabt!', dachte er mit grimmiger Befriedigung.

Peter wütete unter seinen Gegnern, doch es kamen immer wieder neue hinzu.

Schließlich führte er einen Spiegelzauber aus, so das vier Duplikate seiner selbst sich im Raum verteilten.

Dann verwandelte er sich wieder in eine Ratte und floh durch ein Loch in der wand. Es würde dauern, bis die Verfolger erkannten, das es nur Illusionen waren, die mit ihnen kämpften.

Er verschwand in einer dunklen Seitengasse und spürte, das er den Bereich des Atiappartionsschildes verlassen hatte. Er versuchte zu apparieren, doch ein Blitz traf ihn. Dennoch gelang es ihm den Zauber auszuführen.

Er fiel hart auf den Boden und erlangte seine Menschliche Gestalt zurück.

Schmerz peinigte ihn.

Peter sah an sich herab und bemerkte eine Große wunde in seinem Bauch.

Er führte einen Zauber aus, der einen Notdürftigen Verband um seine Verletzung legte.

Dann rappelte er sich wieder auf und sah sich um.

Verdammt… das war nicht die Gegend, in die er wollte. Er war im Muggellondon gelandet…

Mühsam schleppte er sich aus der kleinen Gasse auf eine belebte Einkaufstrasse. Er schaffte es, noch einige Muggelabwehrzauber auf sich zu sprechen und torkelte den Weg entlang.

Vielleicht gelang es ihm, Zugang zur Winkelgasse oder dem St. Mungo zu finden. Er kannte sich nicht gut in Muggellondon aus.

Er torkelte gegen einige Passanten, die sich anschließend verwirrt umsahen. Sahen nicht richtig hin. Hörten nicht richtig zu… typisch Muggel…

Eine kleine Gruppe aus Menschen erregte seine Aufmerksamkeit. Genauer gesagt, ein blonder Lockenschopf, der ihm bekannt vorkam.

Das dazugehörige Mädchen musterte Peter und ihre Augen weiteten sich.

Sie sagte etwas zu den Leuten in ihrer Gruppe und kam dann auf Peter zu.

Nun erkannte er sie. Es war Emily Richards… die Freundin der Tochter des Herren…

"Hey, geht's ihnen nicht gut? Sie sind ein Zauberer oder?"

Peter sah sie an und grinste.

"Ich bin Tod.", erwiderte er sachlich und nahm die Hand von seiner Wunde.

Emily schnappte nach Luft und ging in die Knie.

"Verdammte Scheiße… Lassen sie mich sehen…"

Doch Peter hielt sie davon ab.

"Hör mir zu Mädchen. Geh zu Hermine… Sage ihr Folgendes… Harry befindet sich in dem alten Riddle Anwesen. Sie werden bald soweit sein… dann wird das Ende kommen… doch ich weiß nicht für Wen…"

"Was reden sie da?"

Peter spürte die Kälte… es ging zu Ende.

"Das Gremium wird… bald soweit sein… Geh zu Hermine Mädchen… sag es ihr… der Krieg wird kommen… Wir können uns nicht mehr… verstecken…"

"Was reden sie da… ihre Wunde muss unbedingt…"

"Hör auf Emily…"

Das Mädchen blickte Peter erschrocken an.

"Woher kennen sie meinen Namen?"

"Ich war immer da. Immer in der Nähe… Es ist keine Zeit mehr… es herrscht Ungleichgewicht… kümmere dich nicht um mich… gehe zu Hermine und warne sie…"

Bunte Punkte tasteten vor Peters Augen.

Es war soweit. Nun würde er endlich Ruhe finden…


"Ich verstehe das nicht… die Energiezufuhr war stabil… aber nun saugt er es auf wie ein Schwamm…"

Der General blickte den Wissenschaftler verächtlich an.

"Unterlassen sie ihr Kauderwelsch Professor. Sagen sie mir was vorgeht und zwar verständlich!"

Der Professor schob sich seine Brille zurrecht.

"Nun ja… stellen sie sich den Probanden als eine Art Motor vor, dessen Starter kaputt war. Wir haben ihm unfreiwillig Starthilfe gegeben."

Der General blickte skeptisch auf die Monitore.

"Und was bedeutet das für uns? Was ist mit dem Virus?"

"Der Proband hat es vernichtet… ich weiß nicht was passiert ist, aber er scheint kein ganzer Mensch zu sein."

Der General sah dem Professor drohend in die Augen, so das dieser hastig versuchte zu erklären.

"Scheinbar ist er ein unvollständig verwandelter Nosferatu. Dieser hat das Virus einfach… vernichtet. Ich kann es nicht erklären… doch es gibt nun dringendere Probleme…"

"Dringenderes als das? Vierzehn Jahre Arbeit gehen zum Teufel und sie kümmern sich um irgendwelche Energien?!? Erklären sie endlich was hier vorgeht Mann! Das Virus hat größte Priorität!"

"Professor! Die Generatoren überhitzen!", rief einer der Assistenten panisch.

"Trennt sie vom Netz!", brüllte der Professor panisch.

"Das geht nicht… die Kontakte sind durchgebrannt. Es wird Explodieren… Verdammt!"

Der General wusste zwar nicht was vor sich ging. Aber er wusste genau was zu tun war.

"Evakuieren! Das Herrenhaus wird aufgegeben!", bellte er über das Chaos hinweg.

Doch die Leute waren zu panisch. Ein bedrohliches brummen drang an das Ohr des Generals.

Was war nur schief gelaufen?

Er sollte es nicht mehr erfahren, denn eine gewaltige Explosion riss alles in Stücke…


Na, was das wohl gibt ;)

Bis nächte Woche

Gruß

Dat Z.