-The white Princess-


Disclaimer: Wie immer gehört mir nichts.

Hallo und sorry das es so lange gedauert hat. auch an dieser Stelle Danke für die vielen Besserungswünsche. Bin völlig fitt... allerdings hat es dann doch etwas gedauert mit dem Kap. Zur Erklärung... ich war irgendwie nie zufrieden damit. Hab es zig mal neu geschrieben und bin nun einigermaßen zufrieden, auch wenn es etwas kurz geraten ist. Kommt vor, das sich Kaps mit Zähnen und klauen wehren -seufz-

Doch ich bin zuversichtlich, das es nu wieder ne ecke schneller geht ;)

Viel Spaß!


8. Der Magie Vampir

"In Ordnung, nun halten sie die Arme hoch.", sagte Remus freundlich.

Er konnte freundlich bleiben, im Gegensatz zu Sirius, der kurz davor stand zu explodieren. Bei der Provokativen Art ihres Gastes war dies auch kein Wunder.

Carter dagegen lies die Prozedur mit zusammengebissenen Zähnen über sich ergehen. Er verabscheute Magie, sehr trivial.

"Wenn sie die Magie so verabscheuen, warum haben sie sich dann diese Geräte einbauen lassen?", fragte er freundlich.

Der Soldat schnaubte abfällig.

"Das ist etwas anderes! Wissenschaftliche Gerätschaften, Technologie."

"Nun, so wie ich die Sache sehe benutzen sie diese Kraft genau so wie wir, nur das die Geräte sie dabei unterstützen."

"Unsinn!", bellte Carter.

Remus lachte einfach und fuhr mit seinen Untersuchungen fort.

"Strom aus der Steckdose finden sie nützlich, andererseits fürchten sie sich vor Blitzen, der natürlichen Form der Elektrizität. Ich denke diese Metapher trifft es."

"Ich fürchte euch nicht, ich hasse euch!", zischte Janosch.

Remus grinste.

"Sie hassen uns. Na, da kenn ich mich doch glatt aus."

"Was meinen sie?"

Remus grinste schief.

"Sie wissen von Werwölfen?"

Der Soldat nickte angespannt.

"Na, dann Gratulation, sie haben soeben ihren ersten kennen gelernt."

Carter versteifte sich.

"Sie… sind ein… Werwolf?!?"

"Das sagte ich doch eben. Strecken sie die Arme nun Seitlich aus bitte."

Der Soldat befolgte die Anweisung und wirkte nun… unsicher, was Remus ein Rumtreibergrinsen auf die Lippen zauberte.

"Werwölfe… mein Wissen ist begrenzt. Was bedeutet das für sie?", fragte Carter und versuchte desinteressiert zu wirken, was den alten Rumtreiber nur noch mehr amüsierte.

"Es ist eine Krankheit. Lykantropie, sie wird vom Speichel übertragen. Allerdings nur zu Vollmond, wenn wir uns gänzlich verwandeln. Ein Werwolf zu sein bedeutet verflucht zu sein. Man wird ausgegrenzt und gemieden. Die Leute fürchten einen immerzu. Und es bedeutet Schmerzen. Jeden Monat, schmerzen die sie sich nicht vorstellen können. Es sollte sie nicht wundern zu hören, das meine Haare schon mit vierzehn zu ergrauen begannen. Der Wolf ist in mir und ich muss ihn jeden Tag bekämpfen. Ein unglaublicher Stress."

"Seid wann sind sie infiziert?", fragte Carter.

"Seid ich sechs Jahre alt war."

Es herrschte eine Weile schweigen.

"Das… tut mir leid für sie.", meinte der Soldat schließlich.

Remus winkte ab.

"Warum denn? Ich hatte genug Zeit mich damit auseinanderzusetzen. Man bekommt bald ein dickes Fell. Und außerdem beeinträchtigt es mich nicht sonderlich. Ich bin was ich bin, sinnlos lange zu lamentieren. Ich bin ein Werwolf. Und ich bin ein Zauberer. So wurde ich geboren und ich kann es nicht ändern. Verdiene ich dafür ihren Hass?"

Carter seufzte.

"Es ist nichts persönliches. Doch ihr Zauberer habt uns schreckliches angetan…"

"Ja, so hat ein gewisser Adolf Hitler auch Argumentiert.", meinte Remus trocken.

"So, wir sind fertig. Sie können sich setzen.", fügte er noch hinzu.

Remus übertrug die Daten von seinem Zauberstab in einen Stationären MaC und startete ein Analyseprogramm.

Carter setzte sich und starrte die Benutzeroberfläche des Magischen Computers an.

Remus überprüfte den Ablauf des Programms und wandte sich mit einem zufriedenen Nicken wieder dem Besucher zu.

"Was wissen sie über die Gerätschaft, die man ihnen Implantiert hat?", fragte er neugierig.

Der Soldat kratzte sich am Kopf.

"Nicht sonderlich viel. Ein Minicomputer wurde in meinem Schädel Implantiert. Irgendetwas über Nanostränge und Kleinstgeneratoren. Um ehrlich zu sein, mir war das alles zu hoch. Nicht das sie mich für Dumm halten, aber diese Wissenschaftler… die leben auf nem anderen Planeten. Die alten Geräte kann ich ihnen erklären. Die kenne ich im Schlaf."

Remus nickte nur.

Carter holte tief Luft.

"Die Magie Redaktoren wurden völlig extern getragen. Ein kleiner Generator erzeugte die Nullpunktenergie. Ich weiß nicht wie die Dinger Funktionieren. Dafür benötigt man einen Professor der Teilchenphysik. Wir trugen kleine Computer bei uns, welche die Fluchmuster gespeichert hatten und den Energiefluss steuerten. Übertragen wurde das ganze über spezielle Armschienen. Der Bündelpunkt lag im Zeigefinger. Der Computer wurde mit Sprachkommandos gespeist. Nullpunktreaktionen Eins bis zehn, mehr war nicht möglich. Zum brechen von Schutzzaubern oder zum analysieren benötigten wir mehr Gerätschaften. Aber was ich jetzt trage ist anders…"

Remus unterbrach den Soldaten in seiner Ausführung, da sein MaC sich meldete.

Er betrachtete die Daten der magischen Analyse und wirkte fasziniert.

"Wahnsinn… Ihr ganzer Körper ist von einem Synthetischen Polymer durchzogen. Ich kann mindestens vierzehn Kleinstgeräte erkennen, an den Punkten wo bei uns Magiern natürliche Konvexknoten existieren. Tatsächlich… sie tragen ein komplettes Magisches Nexussystem in ihrem Körper, nur künstlich… Einzig der Computer in ihrem Kopf ist seltsam."

Carter grinste.

"Ich beherrsche Zehn Angriffsflüche, vier Verteidigungsflüche und acht Bruchflüche für Fesseln, Schocker oder Schilde. Alle durch mentale Befehle gesteuert. Allerdings waren die Eierköpfe der Ansicht, das ich selber mehr lernen könnte, so wie richtige Magier."

Remus nickte aufgeregt.

"Die Physischen Voraussetzungen würden sie besitzen. Der Computer wirkt gleichzeitig als eine Art neutrales Interface. Man könnte ihnen richtige Magie beibringen. Dafür benötigen sie allerdings einen Zauberstab. Ohne die Vordefinierte Bündelung würde die Magie zu sehr streuen…"

Remus sah auf den MaC und hob dann den Blick.

"Ich möchte eine weitere Testreihe abhalten, dafür muss ich sie mit einigen Sensoren bestücken, ist das okay?"

Carter nickte, also machte Remus sich ans Werk. Fünfzehn Minuten Später lies er den Soldaten alle Flüche die er beherrschte ausführen.

Eine Weile studierte er die Werte und nickte anschließend.

"Ihre Generatoren imitieren tatsächlich die Natur in Perfektion."

"Wie meinen sie das?", fragte Carter, der nun ein wenig aufgetaut war. Es war schwer den Werwolf unsympathisch zu finden, sogar für einen abgebrühten Soldaten.

"Nun ja, wie erkläre ich es ihnen am besten? Magie ist Mathematik. Wir Magier besitzen vierzehn, nennen wir es einmal Quellen, in unserem Körper. Diese erzeugen sieben verschiedene Arten von Energie, welche wir in der Arithmantik als Phasenschwingung bezeichnen. Ein Zauber formt sich aus diesen Schwingungen. Es gibt Grundlegende Zauber, wie zum Beispiel ein Schwebezauber, eine einfache Verwandlung oder so etwas. All dies benötigt nur eine Art Phasenschwingungen. Komplexere Magie formt sich aus verschiedenen Phasen in ein Muster. Ihre Apparatur arbeitet im Grunde genommen exakt gleich."

Carter runzelte die Stirn.

"Ich habe nicht ein Wort verstanden.", erklärte er gleichgültig.

Remus grinste… so was war er gewohnt.

"Nun ja, ich würde gerne meine Theorie bestätigen."

Er reichte dem verdutzten Soldaten seinen Zauberstab.

"In Ordnung, nun lernen sie den einfachsten aller Zauber, der Schwebezauber."

"Aber… den beherrsche ich doch!", protestierte der Soldat.

Remus lies sich nicht beirren und hielt ein Gerät gegen Jasons Kopf.

"Ich schalte die KI aus. Ich möchte, das sie den Zauber selber ausführen."

Der Soldat zuckte zusammen, als Remus den Minicomputer in seinem Schädel deaktivierte.

"Das… fühlt sich komisch an.", meinte er.

"In Ordnung. Das wichtigste am Schwebezauber ist die Richtige Handbewegung. Schwupsen und wedeln. Insbesondere müssen sie die einzelnen silben richtig betonen… es heißt Wingardium Leviosa. Sprechen sie bitte nach…"

"Soll das ne verarsche sein?!?"

"Schwieriger Schüler.", grinste Remus. "Aber das wird schon werden. Und jetzt sprechen sie nach. Win-GAR-dium LE-vi-O-sa…"


Es war so surreal…

Sam hatte die Hochzeit ihrer Eltern aus verschiedenen Perspektiven gesehen… auch das Engagement ihres Vaters für den inhaftierten Neville.

Und schließlich wie er es war, der Muggeltechnologie für den Kampf gegen die Todesser einführte.

Nun betrachteten sie die Schlacht im Herrenhaus… die letzte dieses Krieges.

Neville war wirklich sehr viel besser, als sie geglaubt hatte.

Nun konnte Sam ihren Onkel in richtiger Aktion sehen. Auch Derek Fischer, den sie ja aus der Zentrale kannte war dabei, damals jedoch noch ohne graue Strähnen im Haar.

Neville säuberte gerade seinen Ring und ihr Vater machte sich bereit, gegen Voldemort anzutreten.

Deutlich hörte sie die Abschiedsworte… er versprach nicht zu sterben.

"Er hat gelogen… er wusste, das er nicht wirklich überleben würde.", flüsterte Hermine.

Für ihre Mutter war es sehr schwer, sich das alles wieder anzusehen.

Es bereitete Sam fast körperliche Schmerzen, sie dermaßen leiden zu sehen.

Sie sah sich die ganze Szene an… auch wie er Geistigen Kontakt zu Hermine herstellte…

Er hatte von ihr gewusst… Samantha… das wäre ein schöner Name.

Sam konnte ihre Tränen nicht unterdrücken.

Er hatte von ihr gewusst und sich gefreut… das bedeutete ihr eine ganze Menge.

Schließlich gab es keine Erinnerungen mehr zu betrachten.

Sie verließen das Denkarium wieder.

Ginny und Neville hatten sprichwörtlich gewartet und Tee getrunken.

Es war seltsam… nach all diesen schrecklichen Bildern sahen die beiden in den Augen der Jungen Frau ganz anders aus, als noch vor wenigen Stunden.

"Sam… ich hoffe, das hat einiges erklärt…", flüsterte Hermine.

"Ich…"

Ihr Kopf war zu voll… alles war auf sie eingestürzt. Sie wollte etwas sagen… konnte aber nicht.

"Ich… muss erst einmal nachdenken… entschuldige…", brachte sie hervor und floh sprichwörtlich in ihr Zimmer.

Dort angekommen versiegelte sie den Raum und setzte sich auf ihr Bett.

Nie wieder würde sie ihre Mutter oder die anderen mit den gleichen Augen sehen. Dieser Ausflug in den Krieg hatte ihr ein wenig Unschuld geraubt.

Ja, sie hatte gewusst, das ihre Mutter in schlechten Zeiten groß geworden war… doch egal wie viel sie über diese Zeit gewusst hatte… sie hatte es sich niemals so schrecklich vorgestellt.

Langsam lies sie die Geschehnisse noch einmal an sich vorüber ziehen.

Sie würde stark sein und es akzeptieren.

Ihre Mutter hatte schließlich schlimmeres durchgemacht und es überstanden, das bedeutete das auch Sam es schaffen würde.

Na ja… ihr Vater war der schwarze Prinz… Scheiß drauf!

Er war der Mann, der voldemort bezwungen hatte! Er war der Mann, der ihnen den Frieden geschenkt hatte und dabei sein eigenes Leben fort warf und das obwohl er etwas hatte, für das es sich zu Leben lohnt.

Ihre Vorstellung von ihrem Vater war nicht falsch gewesen… nur unvollständig! Anders aber noch genau so wahr!

Dieser Gedanke gab Sam Kraft…


Der Schatten spürte es… er brauchte es!

Vorsichtig schlich er sich näher an das Gefühl, welches ihn anzog wie die Motte das licht.

Irgendwie wusste er, das er ein Behälter war… ein Behälter der sich selbst füllte.

Doch noch war er zu leer… er brauchte mehr bis er selber wieder den Behälter zu füllen vermochte.

Es war purer Instinkt, der ihn antrieb… er brauchte es!

Ein Gefühl… wie ein unstillbarer Durst!

Vorsichtig pirschte er weiter vor… nicht ein einziges Geräusch verriet seine Anwesenheit.

Dort saßen sie im Schein des Feuers… viele Gestalten mit dunklen Kutten die sich unterhielten…

"…wahr ist, das Muggel es gewesen waren, könnte es unsere Position erheblich stärken!", sagte einer von ihnen.

"Das stimmt. Egal ob wahr oder nicht, wir sollten diese Gerüchte schüren!", stimmte ein weiterer zu.

"Weiß man schon etwas über die Morde an unseren Brüdern und Schwestern?", warf ein anderer ein.

"Die Auroren legen die Hände in den Schoss! Kein Wunder, sie hassen uns Puritaner!", warf der erste wütend ein. "Sie Diskriminieren uns wo es nur geht! Außerdem hat die Potterschlampe einen großen Einfluss auf das Ministerium…"

Wut wallte in dem Schatten auf, als er diese Worte vernahm.

Er wusste nicht, woher sie kam oder warum er sie empfand… doch sie war da.

"Das ist jetzt egal… wenn alles klappt, dann werden wir uns selber darum kümmern können. Wie laufen die weiteren Vorbereitungen?"

"Schleppend, allerdings geht es voran."

Der Schatten kam langsam näher…

Die Worte die eifrig hin und her flogen kümmerten ihn nicht… sie hatten, was er brauchte. Sie hatten genug um seinen Durst vielleicht zu stillen.

"Also, lasst uns…"

Der Schatten sprang hervor.

Er wusste nicht wirklich was er tat, nur Instinkte leiteten ihn.

Seine Kraft verlies den Körper… ungebändigt ungeformt. Er wandelte sie in Gewalt!

Gewalt die Knochen zerschmetterten. Den Lichtblitzen, die man auf ihn abschoss wich er spielerisch aus.

Er war schneller… er war stärker!

Sie waren nur Beute!

Er konnte alle überwältigen… dann wandte er sich den ersten zu, der stöhnend versuchte weg zu kriechen.

Der Schatten bleckte seine Fangzähne und sog genüsslich die Luft ein, die das Aroma von Angst enthielt…

Er liebte das…


Derek Fischer zog die Brauen zusammen.

"Und das sind alles Aktenkundige Puritaner?", fragte er noch mal nach.

Corner nickte bestätigend.

Langsam beugte der Auror sich hinunter zu dem zitternden Häufchen Mensch, das sich am Boden wand wie ein Regenwurm, bevor man ihn mit einem Angelhaken durchstieß.

"Irgendeine Ahnung was mit denen ist?", fragte er den Heiler, der ebenfalls anwesend war.

Dieser schüttelte den Kopf.

"Nein, tut mir leid… so etwas habe ich noch niemals gesehen. Alles was wir feststellen konnten ist, das ihnen alle Magie entzogen wurde… und sie regeneriert sich nur sehr langsam. Zudem leiden alle unter einem schweren Mentalen Schock."

"Und die Verletzungen?", fragte Corner.

"Knochenbrüche durch irgendwelche Flüche. So was habe ich auch noch nicht gesehen. Wir werden sie im Mungos noch einmal ausführlich untersuchen. Vielleicht gewinnen wir dann mehr Kenntnisse."

"Ihre… Magie ist weg?", fragte Corner irritiert.

Einer der Puritaner fuhr hoch.

"Ein Vampir!!!"

Hektisch sah er sich um… und er zitterte.

Fischer packte ihn am Kragen.

"Was war hier los?", fragte er hart.

"Vampir… ein Vampir…. Vampir….", stotterte der Kerl.

Fischer runzelte die Stirn und schubste den verwirrten Richtung Heiler.

"Geschockt und total balla balla. Vampir, das ich nicht lache…"

Auch Corner legte die Stirn in Falten.

"Ein Vampir der Magie saugt? Lächerlich… andererseits gibt es verrückteres."

Fischer rieb sich genervt den Kopf.

"Wir müssen der Sache nachgehen. Was auch immer es ist… es ist gefährlich. Nicht das wir nicht schon genug an der Backe hätten…"

"Ich informiere Pepples.", erklärte Corner.

Der eingewanderte Auror nickte zur Bestätigung.

"Ich nehme mir vier Leute und wir durchkämmen die Gegend. Wenn es wirklich ein Vampir ist, dann ist er nicht weit gekommen. Er braucht Schutz vor der Sonne."

Corner nickte nun ebenfalls und stieß einen schrillen Pfiff aus.

"Chang! Begleite mit Rodriguez diese Kerle ins Mungos und bleibt da!", rief er. Dann wandte er sich noch einmal der bizarren Szene zu…

Vampir… das könnte hinhauen. Wer sonst könnte zwanzig Puritaner besiegen? Pepples würde nicht begeistert sein…


Ja, sehr kurz ich weiß.

Das nächste wird wieder länger ;)

Gruß

Dat Z.