Kapitel 15: Reine Lust oder mehr?

Jude fühlte Timothys heiße Zunge in ihrem Mund und seine Hände, die über ihren Körper glitten. Sie wusste dass es falsch war, aber es fühlte sich so unglaublich gut an und immer mehr begannen Judes Bedenken zu schwinden. Wenn sie ehrlich mit sich war, dann wollte sie auch nicht mehr nachdenken, über das was richtig oder falsch war. Ihr Geist und ihr Verstand waren wie ausgebrannt, so ausgebrannt wie der leblose Körper von Arden. Immer mehr übernahmen die Empfindungen ihres Körpers die Oberhand, bis zu dem Punkt als die kleine leise Stimme in ihr, die immer wieder nein schrie gänzlich verstummte. Das erste Mal, wagte Jude es sich zu bewegen und legte ihre Hände auf Timothys Schultern. Unter normalen Umständen, hätte sie Timothy jetzt weggestoßen und wäre davon gerannt, doch es waren keine normalen Umstände! Nichts war mehr normale und es würde nie wieder normal werden.

Als Timothy die kleinen Händen von Jude auf seinen Schultern spürte, da war er sich sicher sie würde ihn von sich stoßen, hysterisch anfangen zu schreien und versuchen davon zu laufen. Doch genau das Gegenteil trat ein und statt wie erwartete davon gestoßen zu werden, spürte er wie ihre Zunge langsam begann mit seiner zu spielen. Es war eine mehr als unerwartete Reaktion aber keine unwillkommene. Ganz im Gegenteil, sein ganzer Körper kribbelte bereits vor Vorfreude auf das, was er schon so lange wollte und nicht nur das Böse ihn ihm, wollte diese Frau mehr als alles andere besitzen. Auch der wahre Timothy, der tief in ihm verborgen war, hatte dieses unglaubliche Verlangen nach ihr, welches er immer unterdrückt hatte. Aber heute nicht, heute würde er Jude endlich besitzen und die Gewissheit, dass der wahre Timothy alles spüren würde, ließ das Böse in Gedanken hämisch lachen. Es war ein doppeltes Vergnügen für ihn und er würde es auskosten bis zuletzt. Gierig nach mehr, schob er Jude an die Wand und presste seinen Körper gegen ihren. Er spürte ihre vollen und weichen Brüste gegen seine Brust und er konnte es kaum erwarten, sie endlich zu sehen. Er wollte ihr einfach das Nachthemd vom Körper reißen und ihre harten Brustwarzen gierig in seinen Mund saugen. Er wollte sie beißen, lecken und saugen, solange bis sie vor stöhnen keine Luft mehr bekam. Und sie würde vor Erregung stöhnen und schreien, vielleicht auch etwas vor Schmerzen aber wem kümmerte das schon? Ihm nicht und ihr sicherlich auch nicht. Von Anfang an konnte der das Feuer der Lust in ihren Augen sehen und er wusste, dass sie keine Frau der süßen und sanften Liebe war, oh nein…..sie war das ganze Gegenteil. Sie war leidenschaftlich und lüstern, sie liebte es berührt zu werden und sie liebte es ebenso jemanden zu berühren. Sie liebte es sich sexy zu kleiden und von Männern begehrt zu werden. Viel zulange hatte sie ihr wahres Ich unterdrückt aber nun war die Zeit des Versteckspielens vorbei.

Timothy schob ihr Nachthemd nach oben und seine Hände packten fest ihren Hintern und zogen ihre Hüfte gegen seine. Jude konnte spüren wie hart und groß er bereits war und ohne jede Kontrolle über sich selbst, drückte sie ebenfalls gegen ihn. Timothy zog sich aus den Kuss zurück und begann ihren Hals zu küssen und hinterließ dabei kleine rote Flecken. Jude stöhne und warf den Kopf zurück, sie wollte mehr fühlen…doch da war noch etwas, was verhinderte, dass sie sich vollkommen hingeben konnte. Arden! Langsam öffnete Jude die Augen und versuchte etwas zu sagen, doch das war nicht nötig. Timothy sah zu ihr auf und lächelte wissend.

„Von mir aus!" sagte er nur und drängte Jude zur Tür, während er wieder gierig seine Zunge in ihren Mund steckte und ihr kaum Luft zum Atmen ließ. Ohne auch nur eine Sekunde den Kuss zu brechen, schob Timothy Jude aus dem Raum und stand mit ihr nun auf den kalten dunklen Flur, in der hintersten Ecke von Briarcliff. Es war nicht gerade der optimale Ort, aber er hatte auch nicht vor sie bei Kerzenschein auf einen Bett mit Rosen sanft zu lieben. Ob ein dunkler Flur oder eine Abstellkammer, jeder Ort war so gut wie der andere. Er ließ mit einer Handbewegung die Tür zufallen und kümmerte sich wieder ganz um Jude. Er wollte nicht länger warten und riss er mit einer einzigen schnellen Bewegung Jude das Nachthemd über den Kopf und enthüllte ihren fast nackten Körper. Voller Begierde leckte er sich über die Lippen und verschwendete keine Sekunde. Wie ein wildes Tier, welches kurz vor dem verhungern war, begann er an ihren Brüsten zu saugen und mit seinen Zähnen an ihnen zu knabbern. Jude stieß einen lauten Schrei aus, als sie seine Zähne auf ihren empfindlichen Brustwarzen spürte. Es war ein Schrei des Schmerzes und doch konnte sie nicht leugnen, wie sehr es sie erregte. Wie von selbst packte eine ihrer Hände ein sein Haar und ihrer Fingernägel kratzen über seine Kopfhaut, während er unaufhörlich an ihren Brüsten saugte und leckte. Mit jeder Sekunde die verging, wurde Jude immer erregter und sie spürte wie bereit und nass sie bereits für ihn war. Lange hatte sie sich nicht mehr so lebendig gefühlt und sie wollte sich so fühlen. Ihr Stöhnen wurde immer lauter und ungleichmäßiger, als sie seine Finger zwischen ihren Beinen fühlte. Zuerst spürte sie nur eine leichte Reibung durch den Stoff ihres Slips, doch dann ohne Vorwarnung schob er ihn einfach bei Seite und schob 2 Finger tief in ihre feuchte Mitte. Jude keuchte auf, als sie seine langen Finger tief in sich spürte und wie sie begannen in einen unglaublichen schnellen Tempo in und aus ihr heraus zugleiten. Sie hörte Timothys erregtes tiefes Knurren, als er zusah wie seine Finger immer wieder in ihr verschwanden. Es war so lange her und es fühlte sich so unglaublich gut an, dass Jude schon nach kurzer Zeit spürte, wie ihre inneren Muskeln sich um seine Finger zusammen zogen und gerade als sie fast zum Orgasmus gekommen war, zog Timothy plötzlich seine Finger aus ihr heraus und sah sie mit den dunkelsten Augen an, die Jude je gesehen hatte.

„Oh nein, meine süße Judy. Nicht so…." er packte Jude und drehte sie um, so dass er einen perfekten Blick auf ihren schönen Hintern hatte. Er zog ihren Slip nach unten und befreite sich selbst von seinen ihn verhassten Sachen. Jude stützte ihre Hände an der kalten Wand ab und warf einen Blick über ihrer Schulter nach hinten, gerade in dem Moment, als er eine Hand auf ihren nackten Arsch klatschen ließ. Etwas erschrocken schrie Jude auf und hörte ihn dann hinter sich lachen „Ich glaube ich weiß, was dir so viel Spaß daran gemacht hat, aber keine Sorge heute bekommst du nur meinen harten Knüppel zu spüren." Und mit diesen Worten schob er sich mit einer einzigen schnellen Bewegung in ihr und stöhnte dabei selbst so laut auf, dass es gut möglich war, dass jemand sie hören würde. Seine Hände packten ihrer Hüfte und er begann mit harten Stößen in sie zu stoßen und das Gefühl war einfach überwältigend, selbst für ihn.

Jude zischte vor Schmerzen, als sie seine enorme Männlichkeit in sich fühlte. Er war so unglaublich groß, dass Jude wimmerte…doch nur für einen Moment. Schon nach wenigen Stößen begann sie sich an ihn zu gewöhnen und sie begann es zu genießen. Der Gedanke hier im Stehen hart von ihn genommen zu werden, erregte sie immer mehr. Sie schloss die Augen und gab sich einfach nur ihrer eigenen Lust hin. Und auch Timothy verlor sich so in seiner Lust, dass er für einen Moment völlig die Kontrolle über sich verlor. Und genau das war der Moment, an dem Jude seine plötzlich so warmen Hände auf ihren Rücken spürte und ein fast…ja liebevolles Streicheln. Es dauerte nicht mehr lange und Jude spürte wieder, wie nah sie war. Immer hektischer wurde ihr Stöhnen und sie kam mit einen lauten Schrei, gerade als auch Timothy tief in ihr kam. Sie vernahm ein fast zitterndes Stöhnen von Timothy und spürte dann seine Arme um sie.

„Ohhh Jude!"

In diesen Moment hatte Jude das Gefühl zu Eis zu erstarren. Noch während er tief in ihr war, drehte sie sich langsam zu ihn und sah in seine Augen…..in Timothys Augen. Jude blickte ihn an und konnte es kaum glauben „Timothy?"