-The white Princess-


Disclaimer: Muss ich dazu noch was sagen? ;)

Grüße und besten Dank für die Reviews! Tut gut zu wissen das noch einige leute die Storys verfolgen *grins*

Und ja, ich wurde erwischt^^Um den Muggeln Waffen gegen die Magie zu geben habe ich mich durch einige Animeserien inspirieren lassen. u.a Full Metal Alchemist und To Aru kago no Index. Aber keine bange, ich hab mir nur verschiedene Fähigkeiten bei denen geklaut und bleibe selbst authentisch ;) bedeutet es werden keine Figuren dieser Serien auftauchen, nur ihre Fähigkeiten die ich für mich umgemodelt habe.

Also, viel Spaß!


14. Einen Platz in dieser Welt...


„Meine Herren, mich deucht wir sitzen fest.", bemerkte Neville trocken und schleuderte weitere Flüche nach draußen.

„Ach, dir deucht es. Was ist denn mit deinen feinen Kameraden aus der Aurorenzentrale?", fragte Harry trocken und unterbrach sein Sperrfeuer nicht. Nun, seine Flüche waren eine Spur gemeiner als die von Neville. Dennoch lies sich nicht leugnen, das sie fest saßen.

„Die sitzen immer noch fest.", erklärte der Auror Sachlich und zog den Kopf ein um nicht von einem dieser komischen Strahlen getroffen zu werden.

„Ich... unterbreche eure... Diskussion nur ungerne... aber ich kann bald... nicht mehr.", keuchte der Muggelsoldat der Avadas aus seinen Händen schießen Konnte.

Neville lugte vorsichtig aus der Deckung.

„Accio!", bellte er.

Drei Muggelgewehre schwebten zu ihnen. Eines wurde jedoch von den Feinden getroffen ehe es in den Laden schwebte und explodierte.

Es gab eine beachtliche Detonation.

Die anderen Waffen schafften es jedoch herein.

Neville warf sie dem Soldaten zu.

„Kannst du damit was anfangen?", fragte er.

Dieser untersuchte die Waffen, zog Dinge heraus und musterte sie.

„Damit geht es.", meinte er und legte sie an seine Schulter.

Das Ding spie dieses Bläulichen Strahlen aus, mit denen die Feinde sie eindeckten.

Harry lehnte sich an eine Wand und atmete einige Male tief durch.

„Es geht ihr schlechter... wir müssen sie unbedingt ins Mungos schaffen!", rief Lupin.

Harry sah den Werwolf an... dann das verwundete Mädchen.

Er wusste nicht was es war, doch alles ihn ihm schrie auf als er die Kleine musterte. Er wusste, das sie unglaublich Wertvoll war und nicht verloren gehen durfte... aber er fühlte sich schwach.

Seine Magie war noch lange nicht so weit erholt wie früher einmal.

Der Prinz ging tief in sich, untersuchte die Arkanen Ströme seines inneren, leitete sie in neue Bahnen, trieb mit purem Willen seine Nexusknoten an.

Dennoch war er noch schwach... aber vielleicht würde es ausreichen wenn er ein wenig trickste...

„Nun gut, schafft sie weg, ich werde genug Zeit schinden.", erklärte er ruhig.

Neville musterte seinen Freund mit Skepsis.

„Ich sags nur ungerne Harry... nur bist du noch lange nicht auf der Höhe. Zumindest im Gegensatz zu früher sind deine Flüche recht mickerlich.", merkte er an.

„Dieser Umstand ist mir durchaus Bewusst, danke für den Hinweis. Dennoch habe ich noch einige Asse im Ärmel, zumindest für dich würde es reichen.", erwiderte Harry spitz.

Neville lachte.

„Na, wenn du das sagst."

Der Muggelsoldat stellte sein Feuer ein.

„Kann ich Unterstützen?", fragte er.

Harry lachte arrogant.

„Soweit ist es noch nicht gekommen, das ich die Hilfe eines... Muggels brauche.", meinte er angewidert, worauf der Soldat ihn wütend anstierte.

Harry grinste gehässig als er das erkannte.

„Seht zu, das ihr sie herausschafft. Am Besten rechts weg und dann apparieren. Diese Transportsperre geht nur bis zu dem Vorsprung den ich errichtet habe."

„Verstanden... dennoch, das sind mindestens fünfzig Yardz bis dahin.", erwiderte Neville

„Ich lenke die Aufmerksamkeit auf mich, keine Bange."

Mit diesen Worten richtete er sich auf, hob den Stab und richtete ihn auf den Platz vor dem Laden.

Wie eine Wasserwelle brandete der Erdboden auf, dem Willen Harrys gehorchend und ergoss sich regelrecht über die Gegner.

„Los jetzt!", rief er.

Der Soldat und Lupin nahmen die Bahre, welche der Werwolf unter der Verletzten heraufbeschworen hatten und hechteten los. Neville gab ihnen Geleitschutz während Harry geradewegs auf die Feinde zu rannte.

Der Wall aus Erde, welcher sich aufgetürmt hatte wurde gesprengt und Harry erkannte die ersten Gegner.

Muggelsoldaten mit Waffen.

Er nutzte den Blitzschritt, schlug einige Haken und brach durch die Gegnerische Linie.

Nun war er in ihrem Rücken, doch der Abschaum war gut und reagierte sofort auf die neue Situation.

Schon musste Harry dem Kreuzfeuer ausweichen... doch nicht nur dem, auch levitierte Gegenstände und Todesflüche wurden auf ihn gefeuert.

Es erforderte sein ganzes Talent nicht getroffen zu werden.

Dann begann er Flüche abzufeuern.

Blut spritzte auf wo die Tödliche Magie auf Fleisch traf. Zwar musste Harry sich auf einfache dunkle Flüche beschränken, doch sie taten ihre Arbeit.

Dummerweise waren die Kerle keine Anfänger.

Sie bewegten sich gut aus seinen Fluchlinien, nahmen Deckung und hielten ihr Kreuzfeuer aufrecht.

Dennoch... sein Ziel war erreicht, Neville und die anderen waren entkommen.

Wieder nutzte Harry Elementarmagie... dieses mal lies er sich von dem Kerl inspirieren, der ihnen mit dem Feuer eingeheizt hatte.

Er veränderte die Luft um sich und seine Gegner, eine sehr einfache Transfiguration...

Harry schuf dazu Kanäle, welche die Blasen aus reinem Sauerstoff verband und entzündete sie mit einem Funken aus dem Zauberstab.

Das Ergebnis war Beeindruckend... verheerend und das mit derartig wenig Energieaufwand...

In einer Stichflamme und mit Schmerzensschreien wurden alle zwanzig Muggelsoldaten ausgeschaltet... auch die hinter ihren Deckungen.

Ein beeindruckendes Konzept.

Schwer atmend stand er mitten in dem Schlachtfeld... dann drang ein heulendes Pfeifen an sein Ohr.

Ruckartig drehte er sich um und erkannte ein weiteres Fliegendes Vehikel.

Männer an Seilen sprangen heraus und landeten sicher auf dem Boden, wo sie augenblicklich Deckung suchten.

Harry zog die Augenbrauen zusammen... ein verdammtes Problem... er war zu schwach...

An dem Fliegenden Vehikel bewegte sich etwas.

Seltsame Rohre Richteten sich auf den Prinzen aus...

Schnell suchte er einen Fluchtweg, als ein gewaltiger Roter Strahl das Vehikel traf, welches regelrecht verglühte.

Harrys Augen weiteten sich Überrascht...

Dann zuckten Blitze über das Schlachtfeld...

Es war ein regelrechtes Magisches Gewitter!

Er suchte die Quelle und erkannte mit Erstaunen seine Frau, welche mitten auf dem Platz stand.

Die Aura die er sah war mehr als beeindruckend!

Hermine hatte sich entwickelt... Diese Kraft kam der von ihm selbst zu seinen besten Zeiten verdächtig nahe.

Doch etwas war seltsam...

So wie Hermine die Magie nutzte... etwas derartiges hatte er noch nie gesehen!

Ihre Magie war gewaltig, doch nutzte sie nur einen Bruchteil davon.

Dennoch entfaltete sie sich mit unglaublicher Kraft!

Unglaublich... faszinierend... erschreckend.

Die Feinde fielen wie die Fliegen.

Hermines Zorn fegte sie Hinweg wie Insekten!

Dann erkannte sie ihn.

„Harry?", fragte sie verwirrt.

Doch er war nicht fähig zu antworten... zu beeindruckt war er davon, wie seine Frau die Feinde einfach hinweggefegt hatte.

Sie kam zu ihm.

„Harry? Was tust du hier?", fragte sie erstaunt.

Er fing sich wieder und räusperte sich.

„Momentan vor Ehrfurcht erstarren meine Liebe.", erwiderte er geschliffen. „Zuvor befand ich mich in einem Recht fordernden Kampf mit diesen... Muggeln."

Allein die Tatsache das gegen Muggel zu kämpfen eine derartige Herausforderung darstellte lies Übelkeit in ihm aufsteigen. Was war nur aus der Welt geworden?

Hermine nickte nur.

„Wo ist Sam? Haben diese Kerle sie mitgenommen? Ich spüre sie nicht."

Harry sah seine Frau geschockt an.

Nun fügte sich alles zusammen... dieses Mädchen... das war seine Tochter gewesen... Verdammt!

Warum war ihm das nicht eher aufgefallen?

„Ich befürchte sie ist im Mungos... schwer Verletzt..."

Warum?

Warum zitterte seine Stimme so?

Was war das für ein Gefühl in ihm?

Er verstand gar nichts mehr.

Hermine erbleichte.

Dann wandte sie sich auf dem Absatz herum.

Harry fragte sich was sie vor hatte. Dann erinnerte er sich daran, das die Auroren auch gegen Soldaten kämpften.

Genau dahin wollte Hermine.

Und sie erledigte sie alle mit dem Zorn einer besorgten Mutter.

Harry wusste nicht wie sie das machte... doch eines wusste er mit Sicherheit. Nicht mal auf dem Höhepunkt seiner Macht hätte er sich mit dieser Hermine anlegen wollen!

Es war als Würde die Magie selbst diese Soldaten strafen wollen... für die unverzeihliche Sünde der Tochter einer Göttin geschadet zu haben.

Harry wusste nicht mehr was vor sich ging.

Nie zuvor hatte er eine derartige Magie gesehen... Als ob sie nicht von dieser Welt wäre.

Nachdem Hermine sich ausgetobt hatte schien sie in sich zusammen zu sacken.

Harry verhinderte, das sie zu Boden ging.

„Hab die Kontrolle verloren... das war übertrieben...", murmelte sie.

„Ja, so könnte man es auch ausdrücken.", erwiderte Harry trocken.

Ihre Feinde waren unter den Magischen Blitzen regelrecht verglüht...

Die Auroren näherten sich vorsichtig.

„H...Harry?", fragte der Anführer.

Der schwarze Prinz sah auf und erkannte einen Auror in Schwarzer Robe... einen ehemaligen Schatten. Corny... Conroe oder so ähnlich.

„Wie er leibt und wieder lebt.", erwiderte er.

Der Auror sah sich um und schüttelte den Kopf.

„Nun, das erklärt einiges.", murmelte er wohl mehr zu sich selbst.

„Nein, dieses mal muss ich alle Schuld von mir schieben.", erwiderte Harry.

Corner sah ihn verwundert an.

„Dieses beeindruckende Gemetzel ging von meiner geliebten Gattin aus. Doch genug davon. Kannst du mit deinem Sprechgerät Neville erreichen?"

Corner nickte nur und musterte die schwächelnde Hermine skeptisch.

„Na dann los. Er weiß was ich wissen will!", forderte Harry.

Der Auror riss sich von Hermines Anblick los und berührte sein Sprechgerät.

„Longbottom!", sagte er befehlend.

„Hier Corner. Harry und Hermine sind hier, sie meinten..."

Der Auror wurde unterbrochen.

Er lauschte eine Weile und wandte sich dann an Harry.

„Noch können sie nichts sagen, aber wir bringen euch hin.", meinte er zum Prinzen.

Dieser nickte nur.

Er fühlte sich schwach... nutzlos.

Verdammt! Er könnte nicht mal mehr apparieren und das nach dem bisschen Kämpfen!

Das war der Preis für siebzehn Jahre der Reglosigkeit!

Dieses Defizit würde er bald beseitigen, doch jetzt wollte er zunächst zu seiner Tochter... seinem Kind von dem er dachte es niemals zu haben...

Corner brachte sie zu einem Haus welches den Kampf noch recht unbeschadet überstanden hatte und entfachte dort ein Feuer im Kamin.

„Schätze ihr wisst wie es geht.", meinte er.

Harry nahm Flohpulver aus einem Topf neben dem Kamin und warf es hinein, ehe er sich mit der noch immer Schwachen Hermine hineinstellte.

„St Mungos!"

Es war schon sehr lange her, das er auf diese Weise gereist war. Dennoch gelang es ihm auf den beinen Stehend anzukommen, auch mit Hermines Gewicht.

Diese richtete sich wieder ein wenig auf als sie den Kamin verließen.

Neville war es, der sie in Empfang nahm.

„Hoi... setzt euch erst mal. Ihr seht beide zum schreien aus.", meinte er.

Harry war zu erschöpft um zu diskutieren und nahm auf einer Bank platz. Hermine lehnte sich an ihn.

„Hab es wirklich übertrieben...", flüsterte sie schwach.

Remus kam zu ihnen... wie Neville und auch Harry wirkte er ziemlich angeschlagen.

„Die Ärzte operieren noch. Wir haben leider keine Informationen.", erklärte er resigniert und ließ den Kopf hängen.

„Diese Bastarde... sie wollten sie in die Falle locken und entführen...", murmelte Hermine.

„Nicht nur das, sie wollten sie brechen ehe sie gefangen wird.", erklärte eine andere Stimme.

Harry sah auf und erkannte den Muggel aus dem Laden.

Auch Hermine sah ihn direkt an.

„Was wollen sie damit sagen Leutnant?", fragte sie gefährlich ruhig.

„Janosch bitte. Ich bin kein Leutnant mehr... nicht von diesen Feiglingen!", spie er regelrecht aus.

Hermine entspannte sich ein wenig und der Muggel setzte seine Erklärung fort.

„Erst mal die Größenordnung, das war eine ganze Kompanie die sie abgesetzt haben. Und sie begannen sofort damit jeden Zauberer zu erschießen der in ihrer Falle saß... damit wollten sie die Kleine Brechen, drohen so was noch mal zu tun..."

Harry dachte nach... bedauerlicherweise klang das so ziemlich nach alten Todesserstrategien. Wer auch immer diese Muggel befehligte, er war kompetent genug um eine Menge zu erreichen wie der Prinz sich widerwillig eingestand.

„Warum wart ihr beide eigentlich in der Winkelgasse?", fragte Hermine leise.

Remus kratzte sich am Kopf.

„Nun, wir wollten sehen ob wir einen Zauberstab für Carter auftreiben können.", meinte er. „Daher waren wir gerade auf den Weg nach Ollivanders als diese Falle aktiviert worden ist."

Harry sah verwundert auf.

„Einen Zauberstab für einen Muggel?", fragte er tonlos.

„Nun ja, Muggel nicht wirklich. Tatsächlich ist er eine Art... künstlicher Zauberer. Doch das nun zu erklären würde den Rahmen sprengen. Genau wie eine Erklärung für dich. Solltest du nicht eigentlich Seelenlos in der Gegend herumliegen?", erwiderte Remus.

Harry grinste arrogant.

„Eine sehr lange Geschichte. Ich denke das sollte warten bis zu einem... günstigeren Zeitpunkt."

Remus nickte nur und wandte sich wieder dem Muggel zu.

„Was mich auch mehr Interessieren würde wären diese Esper. Was waren sie?", fragte er.

Harry hob die Brauen.

Esper?

Carter seufzte vernehmlich.

„Eines der wohl bestgehütetsten Geheimnisse des Krieges. Soldaten mit übernatürlichen Fähigkeiten."

„Mehr künstliche Magier?", fragte Lupin verwundert.

Carter schüttelte den Kopf.

„Keine Magie. Wie genau diese Kräfte beschaffen sind weiß ich selber nicht.", erklärte er. „Es war ein Verfahren aus Drogen und Hypnose welches diese Leute verändert hat. Und sie erhalten grob gesprochen nur eine Einzige Fähigkeit, welche sie allerdings vielschichtig nutzen können. Esper gab es einige in der Armee, doch meist nur mit Rudimentären Fähigkeiten ohne Effekt. Es gab nur wenige, deren Fähigkeiten ein effektives Maß angenommen hatten, doch diese waren dafür um so destruktiver. Sie waren der Kern der Magiejagenden Einheiten im Krieg."

Er sah nach oben und schloss dann die Augen.

„Magiejagende Einheiten?", fragte Hermine leise.

„Mein altes Bataillon. Bestehend aus künstlichen Magiern wie mir und Espern mit Offensivfähigkeiten. Die beiden die heute hier waren kannte ich aus dem Krieg. Sergeant Luca Bligh. Er besitzt die Fähigkeit Materie zu manipulieren. Bevorzugt verändert er die Luft zu explosiven Gasen und zündet sie dann. Die Frau war First Sergeant Grete Schneider. Sie besitzt die Fähigkeit sich selbst und alles was zehn Zentimeter von ihrer Haut entfernt ist zu Teleportieren. Es funktioniert völlig anders als Magie, deshalb können Antiapparierschilde sie auch nicht blocken."

Neville lies seine Nackenknochen knacken.

„Das es so etwas gibt... erschreckend.", meinte er.

„Was vielleicht noch erwähnenswert ist, Esper können keine Magieerzeugenden Maschinen benutzen, zumindest nicht ohne sich schwere Verbrennungen einzuhandeln. Deshalb war ich für das ESP Programm ungeeignet."

„Weil in deinem Körper bereits ein magisches Nexussystem, eingefügt worden ist... verstehe.", murmelte Lupin.

Harry dachte über das gehörte nach... dann grinste er.

Nach all der Zeit und trotz seinem Triumph über seinen Ziehvater... es gab noch immer Feinde die es wert waren bekämpft zu werden.

Er musste schnell zu seiner alten Kraft finden.

In dieser Welt wartete ein neuer Krieg auf ihn, neue Schlachten und Herausforderungen.

Der Kriegerische Teil in ihm wollte vor Freude jubilieren.

Doch wurde seine Freude leicht gedämpft durch die Tatsache, das seine Tochter ein Opfer dieses Krieges geworden war...

Das würde der Feind Tausendfach büßen.

Aber es tat gut zu wissen, das es noch einen Platz für jemanden wie ihn in dieser Welt gab. Das er gerade jetzt wiedererwacht war mochte Schicksal sein...


Lucy grinste als sie ihre verhasste Kameradin erkannte, welche einen dicken Verband um den Kopf trug.

„Tja, du hast die Missgeburten wohl gewaltig unterschätzt.", stellte sie belustigt fest.

„Halts Maul du Schlampe!" geiferte die Teleporterin zurück.

„Was denn... willst du dich mit mir anlegen?", fragte Lucy süßlich und blitze zuckten um ihren Körper.

Befriedigt erkannte sie, wie Grete zurückzuckte.

„Lasst doch dass mal sein!", meinte eine genervte Stimme.

Lucy erkannte Luca, welcher ebenfalls einen Verband um den Kopf trug.

„Himmel, gegen nur zwei Magier verloren. Ausgerechnet ihr beiden.", konnte sie sich einen gehässigen Kommentar nicht verkneifen.

Luca verzog seine Miene nicht.

Seid China war jegliches Leben aus seinem Gesicht gewichen...

Doch nicht nur aus seinem... China hatte sie alle verändert... Lucy selbst eingeschlossen.

Noch immer konnte sie die Toten nicht vergessen... Berge von Toten... und sie war mitverantwortlich.

Das war kein Krieg gewesen... es war ein Gemetzel... und sie hatte dabei mitgeholfen.

Sie fühlte sich wertlos.

Sie waren nicht besser als die Zauberer, sie waren Monster!

Dennoch führten die anderen weiterhin jeden Befehl Blind aus... Lucy hasste sie alle dafür!

Und sie gab sich keine Mühe ihre Abneigung zu verbergen.

„Passt dir etwas nicht?", fragte eine geschliffene Stimme hinter ihr.

Sie drehte sich auf dem Absatz um und erkannte Capitän Miletjecz... er war der schlimmste von allen.

Dieser Kerl war kein Soldat... eher ein sadistischer Psychopath!

Was er im Krieg getan hatte... Lucy schauderte bei der Erinnerung...

Außerdem... diese bleiche Haut und die schneeweißen Haare... das machte den Kerl unheimlich...

Doch sie lies sich nichts anmerken.

„Mir passt eine ganze Menge nicht.", erwiderte sie spöttisch.

Miletjecz grinste nur.

„Wir sind Soldaten und führen Befehle aus, verstanden Leutnant?"

Lucy schnaubte nur als Antwort.

„Sei beruhigt, auch du bekommst noch die Chance dich erneut zu Beweisen. Das Triumvirat arbeitet bereits an einem weiteren Plan.", schnarrte er und wandte sich dann an die beiden anderen.

„Und ihr beide... gegen zwei mickrige Magier so zu versagen.", ein irres lachen verließ den Mund des Monsters.

„Echt schwach, aber kein Wunder. Das nächste mal sollte der Collonel lieber mich alleine schicken."

„Das Problem wäre nur gewesen, das du die Zielperson wahrscheinlich nicht Lebend mitgebracht hättest.", erwiderte Grete zwischen Zusammengebissenen Zähnen.

Der Capitän lachte nur und verließ den Raum.

Lucy schüttelte den Kopf... was machte sie noch hier?

Aber... gab es irgendwo auf der Welt einen anderen Platz für ein Ungeheuer wie sie?

Wahrscheinlich nicht...


So, bis zum nächsten kapitel ;)