-The white Princess-


Disclaimer: Ist bekannt denke ich mal.

Hi liebe Leser. Was soll ich sagen, ich versuche es wirklich. Ist aber schon befremdlich, sich in seine eigene Geschichte einlesen zu müssen. Vor allem nach der Zeit. Ich sitze öfter da und denke mir nur: Wow, hab ich dass wirklich geschrieben? Und zu oft für meinen Geschmack auch: Wow! Was eine Scheiß Rechtschreibung.

Aber so bin ich halt.

Ich bitte auch um Verzeihung, falls sich der eine oder andere Logikfehler einschleichen sollte. Es ist echt nicht leicht nach so langer Zeit, aber ich komme langsam wieder rein.

Und noch mal Vielen Dank an euch treue Leser welche auch nach so vielen Jahren noch immer wissen möchten, wie meine Story ausgehen wird. Bei den Zugriffstatistiken musste ich echt mal hart schlucken. Einfach nur Danke Liebe Leute.

Genug gesabbelt?

Denke ja!

Viel Spaß!


18. Vater und Tochter.


Es war wie schon zuvor, ein langsames erwachen.

Nur war es dieses mal nicht so gnädig wie beim ersten mal...

Zuvor spürte sie die Traurigkeit in sich, doch die schrecklichen Bilder waren erst wieder gekommen, als sie schon fast ganz erwacht war. Nun jedoch, sah sie alles so deutlich vor sich, als wäre sie wieder in der Winkelgasse.

Sie sah die Waffenstarrenden Maschinen.

Die Soldaten in ihren schwarzen Uniformen, welche sich abseilten und sofort mit ihrem Werk begannen.

Sie hatten vor niemanden halt gemacht...

Deutlich sah sie vor sich, wie diese Schweine jeden getötet hatten. Nicht mal bei Kindern hatten sie gezögert.

Das Bild hatte sich regelrecht in Sams Hirn eingebrannt...wie einer der Kerle erst die Mutter und dann das kleine Mädchen einfach in den Kopf geschossen hatte.

Ein kleines Mädchen, nicht mal alt genug für Hogwarts. In der Hand einen kleinen Spielzeugbesen.

Samantha spürte, wie Tränen ihr Gesicht benetzten. Sie gab sich mühe, versuchte völlig zu erwachen, die Augen endlich zu öffnen, damit sie diese Bilder nicht mehr ertragen musste.

Aber die Bilder waren noch nicht mal das schlimmste.

Viel schlimmer war die Erinnerung an den Geruch. Eine Mischung aus Ozon und verbranntem Fleisch...

Etwas anderes zupfte an ihrer Aufmerksamkeit.

Stimmen...

Je mehr Sam aus ihrem Schlaf in die Wirklichkeit driftete, desto deutlicher konnte sie Stimmen hören...

Sie erkannte die Stimme ihrer Mutter, die irgendetwas sagte. Doch der Sinn der Worte wollte sich ihr noch nicht erschließen, zu sehr war ihr Verstand noch mit den Schrecklichen Erinnerungen beschäftigt.

Eine fremde Stimme antwortete... Ein Mann?

Ihre Mutter lachte leise. Lachen kam Sam so verkehrt vor. Wie konnte man lachen, nachdem was passiert war?

Die Stimme ihrer Mutter wurde deutlicher.

„...Frau verlassen."

Sam regte sich, versuchte den endgültigen Übergang vom Dämmerschlaf zum Erwachen mit Gewalt zu erzwingen, wollte sich von den schrecklichen Bildern lösen.

Sie spürte eine Präsenz die sich ihr genähert hatte.

„...Mum...?", brachte sie hervor. Dann gelang es ihr, die Augen zu öffnen.

Sie erkannte verschwommen das Gesicht ihrer Mutter, welche sie anlächelte.

Sanft fuhren Finger über Samanthas Stirn. Ein Gefühl der Geborgenheit vertrieb die Schatten aus ihrem Geist.

„Alles Gut mein Schatz", erklärte ihre Mutter sanft, doch Sam fühlte sich elend. Nichts war gut... Nichts würde je wieder gut sein!

„Es war so schrecklich Mum! Ich konnte... Ich konnte gar nichts tun...", brachte sie hervor.

Sie fühlte Hilflosigkeit... Wut auf sich selbst. Und Scham.

Sie hatte überlebt und nichts tun können. Das Gefühl war so übermächtig, das sie glaubte darunter zu zerbrechen.

„Samantha, es ist viel geschehen.", erklärte ihre Mutter mit beruhigender Stimme.

Die Gefühle von Schuld und Scham drohten das Mädchen zu erdrücken.

„Doch nicht alles was passiert ist, ist schlecht.", fuhr ihre Mutter fort und lächelte.

Nie zuvor hatte Samantha einen derartigen Ausdruck im Gesicht ihrer Mutter gesehen.

Deutlich spürte sie, das ihre Mutter Traurig für sie war... Andererseits auch glücklich. Sam konnte nicht mal beschreiben was sie bei diesem Anblick fühlte.

„Was...ist denn los, Mum?"

Die Traurigkeit schwankte und schwand aus dem Gesicht ihrer Mutter. Stattdessen festigte sich ihr lächeln und ihre Augen begannen zu funkeln. Voller Liebe und Leben.

„Da gibt es Jemanden, den ich dir vorstellen möchte...", fing Hermine an und lächelte. „Ich denke, du möchtest ihn auch schon seid einer ganzen Weile kennen lernen...und ich schätze das gilt auch für ihn."

Ihre Mutter bewegte sich zur Seite und gab den Blick auf einen Mann frei, der dort saß und unsicher in ihre Richtung blickte.

Es dauerte einige Sekunden, bis sie realisierte wer dort saß...

Ein wenig hager und blass, schwarze leicht unordentliche Haare... Saphirgrüne Augen welche hinter einer Brille in ihre Richtung sahen. Und eine Blitzförmige Narbe auf der Stirn.

Sie kannte dieses Gesicht so gut, doch nur einmal hatte sie es wie jetzt, voller Leben gesehen. Im Denkarium ihrer Mutter.

Doch im Denkarium war er Jünger gewesen.

Samantha realisierte, dass es ihr Vater war, der sie ansah. Ihr Vater, den sie nur als Seelenlose Hülle kannte.

Ja, sie hatte ihn im Denkarium erlebt... wie er war bevor er seine Seele einbüßte, doch das hier. Das war etwas ganz anderes.

Erst glaubte sie, das sie phantasierte... Dann wurde sie Unsicher.

War es wahr?

War er nach so langer Zeit wirklich erwacht?

Würde er... Würde er sie Lieben?

Verachten?

Womöglich Ignorieren?

Würde er sich von ihr Abwenden oder sie in die Arme nehmen, so wie sie es sich so lange gewünscht hatte...?

Gegensätzliche Gefühle drohten erneut, die Schülerin unter sich zu begraben, als er anfing zu sprechen.

„Hallo Samantha..."

Seine Stimme war rau, nicht wie die welche sie im Denkarium gehört hatte. Dennoch war sie sanft und, ja...vielleicht auch ein wenig verunsichert.

„Ich...habe lange darauf gewartet dich kennen zu lernen..."

Sam wusste wirklich nicht, was sie fühlen sollte.

War dass der Mann, den sie im Denkarium gesehen hatte? Der Arrogante, mächtige und Gefühlskalte schwarze Prinz?

Sie realisierte kaum, das sie sich aus dem Bett bewegt hatte, spürte nicht den kalten Steinboden oder die die Unsicherheit in ihren geschwächten Gliedern.

Gefangen von diesen grünen Augen torkelte sie ihm entgegen.

Nein, dass war nicht der schwarze Prinz...dass war ihr Vater.

Sie stolperte ihm entgegen und er fing sie auf. Sie wusste nicht warum, doch sie drückte einfach ihr Gesicht an seine breiten Schultern und weinte.

„Daddy?"

„Alles wird gut.", flüsterte die raue Stimme sanft in ihr Ohr.

Sachte spürte sie, wie er ihren Kopf tätschelte, während Sam darum kämpfte ihre wiederstreitenden Gefühle in den Griff zu bekommen.

Die Winkelgasse war vorerst vergessen. Die Schülerin befand sich in einem Rausch aus Glück.

Es war ihr Vater! Ihr wirklicher Vater!

Keine Illusion, kein Tagtraum, keine Erinnerung!

Er war real, hielt sie tröstend in seinen Armen, so wie sie es so oft gewünscht hatte, als sie noch Jünger war.

Irgendwo in ihrem Hinterkopf dachte sie, das sie sich mit siebzehn nicht mehr so gehen lassen sollte, doch das war jetzt egal, so verdammt noch mal egal!

Samantha Potter hatte ihren Vater wieder. Und er liebte sie auch, das konnte sie deutlich spüren.

Das hier, dass war nicht derselbe Mann den sie im Denkarium ihrer Mutter gesehen hatte. Das wusste sie.

Sie spürte die wärme die von seinem Körper ausging...und sie meinte sogar ein leichtes zittern zu spüren.

Doch seine Stimme klang fest als er flüsterte: „Schon gut...ab jetzt werde ich immer da sein."

Samantha wurde von einem unbeschreiblichen Glücksgefühl erfüllt.

Das war Real...

Kein Traum...

Und selbst wenn das ein Traum sein sollte...dann wollte sie nie wieder erwachen...


Hermine war in absoluter Hochstimmung.

Natürlich dachte sie auch noch an die Winkelgasse und all das schreckliche was dort geschehen war...doch das konnte ihre Laune nicht drücken.

Vielleicht weil sie durch all die Erlebnisse in ihrer Jugend zu abgebrüht war.

Doch das war jetzt egal.

Stets hatte sie das Bild ihres Mannes und ihrer Tochter vor Augen, wie sie sich in den Armen lagen.

Ein Bild, das sie niemals geglaubt hatte sehen zu dürfen.

Vorsichtig war sie zur Tür hinausgeglitten um den beiden Zeit für sich zu geben. Zeit die sie brauchen würden.

Hermines lächeln wurde breiter, als sie daran denken musste, wie untypisch Harry sich verhalten hatte.

Anderseits hatte Neville ihr einmal erzählt, das es einer von Harrys Herzenswünschen gewesen war, einen Nachkommen zu haben. Selbst der schwarze Prinz zeigte Unsicherheit in Anbetracht eines erfüllten Traumes, dass Amüsierte sie.

Und wenn die Schonzeit vorbei war könnte sie ihn damit zu Tode ärgern.

Durch diesen Gedanken gewann ihr Lächeln einen leicht diabolischen Zug.

Ein sanftes vibrieren an ihrem Handgelenk machte sie darauf aufmerksam, dass jemand versuchte sie zu kontaktieren.

Schnell berührte Hermine das Juwel in ihrem Armband und deine Illusion von Sirius Black stand vor ihr.

„Hermine! Stimmt es war Remus erzählt?", fragte er aufgeregt.

Die Junge Frau nickte glücklich.

„Ja...Harry ist wieder da!"

Die Illusion von Sirius hüpfte aufgeregt auf der Stelle.

„Kann ich..."

„Er ist gerade bei Sam. Sie ist eben wieder aufgewacht.", erklärte sie.

Sirius beruhigte sich.

„Da sollten wir wirklich nicht stören...", erklärte er versonnen.

Dann ertönte eine verzerrte Stimme aus dem Hintergrund.

Der Animagus nickte und wandte seine Aufmerksamkeit erneut zu Hermine.

„Ich wünschte wirklich, ich könnte dich in einem so wichtigen Moment damit verschonen, doch könntest du ins Büro kommen? Leutnant Carter wurde von einem ehemaligen Kameraden kontaktiert und möchte mit dir darüber sprechen."

Sie verzog ein wenig das Gesicht.

„Ungern wie du dir vorstellen kannst. Andererseits...", sie blickte in die Richtung von Sam's Krankenzimmer.

„Ich denke die beiden werden noch eine Weile brauchen. Ist es denn wirklich so wichtig?"

Wieder ertönten verzerrte Stimmen auf Sirius' Seite.

„Carter meint ja."

Hermine lächelte schief.

„Dann muss es wohl sein. Bin in zehn Minuten da."

Sie ging zu Samanthas Krankenzimmer zurück und gab den beiden Bescheid.

Doch die waren zu sehr miteinander beschäftigt um sie wirklich wahrzunehmen.

Erneut trieb ihr der Anblick ein warmes Lächeln ins Gesicht.

Dann begab sie sich in das Atrium des St Mungos und flohte von dort aus nach Arkanus Inc.

Ohne Umwege begab sie sich ins das Büro des amtierenden Geschäftsführers.

,Sirius Black, Obermacker' stand in goldenen Lettern auf der Tür.

Hermine musste einfach grinsen.

Der von Harry gewählte Geschäftsführer ließ sich einfach nicht verbiegen. Doch wieder erwarten war er brillant in seinem Fach.

Teilweise konnte sie sich wirklich nicht erklären, wie er die vielen Repräsentanten und hochgestellten Persönlichkeiten um den kleinen Finger wickelte. Doch der Erfolg gab ihm eindeutig recht...trotz gelegentlichen Rumtreiberanfällen wie die Bezeichnung auf der Tür.

Sie klopfte an und wurde sofort hereingebeten.

Hermine erkannte Sirius, Remus und Leutnant Carter, die es sich in den Ledersesseln bequem gemacht hatten, welche eine Ecke des Raumes einnahmen.

Jeder von ihnen hatte ein Glas mit einer Bernsteinfarbenen Flüssigkeit vor sich.

„Das ging ja Fix", bemerkte Sirius lächelnd und wackelte mit den Augenbrauen.

„Guten Abend verehrte Chefin", grüßte Remus und prostete ihr zu, während Carter nur ruppig nickte.

„Guten Abend die Herren.", erwiderte sie lachend und nahm in einem der Sessel platz.

„Was ist denn so dringend, dass es nicht bis Morgen warten kann?"

Manchmal wusste Hermine nicht, ob sie in ihrer Neugierde eine Charakterschwäche sehen sollte.

Die beiden Rumtreiber wandten sich an den Leutnant, der seufzte.

„Als ich heute von dem Training mit Longbottom und seiner Einheit wiedergekommen bin, habe ich eine Nachricht erhalten.", erklärte er.

Zu Hermines Überraschung berührte er einen Edelstein an seinem Handgelenk und startete so einen MaC.

Remus lächelte.

„Carters künstliches magisches Netz imitiert tatsächlich die Natur in Perfektion. Er kann wie ein Zauberer Magie erlernen und auch magische Technologie benutzen.", erklärte der Werwolf gutmütig.

Hermine nickte knapp, während der Ex Soldat mit dem Gerät arbeitete.

„Ich konnte auf meinen eigenen Nachrichten Account im Internet zugreifen. Dort fand ich eine Nachricht einer Kameradin aus den Magiejagenden Einheiten...um ehrlich zu sein etwas mehr als eine Kameradin."

Er sah die anderen an.

„Eine Kindheitsfreundin um genau zu sein. Wir sind zusammen Aufgewachsen, daher traue ich ihr."

Er öffnete eine Nachricht und las sie sich selber noch einmal durch.

„Ihr Name ist Lucinda Eastwick, kurz Lucy gerufen. Sie ist wie ich Leutnant der Magiejagenden Einheiten."

Hermine nickte bestätigend und der Ex Soldat fuhr fort: „Lucy ist wie ich nicht...glücklich mit einigen Entscheidungen unserer Vorgesetzten. Sie hat mich kontaktiert und bittet mich um Hilfe. Scheinbar ist ihr klar, dass ich es irgendwie geschafft habe mich der Exekution zu entziehen."

Sirius nahm einen Schluck aus seinem Glas.

„Das könnte eine Falle sein.", gab er zu bedenken.

Carter nickte.

„Das ist mir klar. Aber ich traue ihr."

„Und wenn jemand anders sie über den Account ihrer Freundin angeschrieben hat?", warf Remus ein.

Doch der künstliche Zauberer schüttelte den Kopf.

„Sie hat einige Codewörter genutzt, die nur ich erkennen kann. Die Nachricht ist authentisch...was aber nicht bedeutet, dass es keine Falle ist."

Hermine hatte Aufmerksam zugehört und räusperte sich nun.

„Meinen sie, das die Nachrichten überwacht werden?"

„Mit ziemlicher Sicherheit.", gestand der Junge Mann. „Ich erwähnte Codewörter oder? Sie schrieb mir eine Zeit, einen Treffpunkt und einen Code der sagt, wahrscheinlich ein Zug im Hinterhalt liegen wird."

„Ich kenne den Aufbau ihrer Armee nicht. Wie stark ist ein Zug?", fragte Remus nach.

„Zehn Soldaten plus ein Sergeant als Zugführer. Vier Züge machen eine Kompanie, Zehn Kompanien ein Regiment und zwei Regimenter ein Bataillon."

„Also werden elf Mann im Hinterhalt liegen. In dem Fall sollten wir die Schwarzkutten einbeziehen.", folgerte Hermine.

Carter sah sie abschätzend an.

„Sie haben fast im Alleingang eine ganze Kompanie erledigt. Würde es nicht ausreichen wenn sie mich begleiten?"

Hermine schüttelte den Kopf.

„Leutnant, ich bin doch sehr überrascht. Sind sie so blauäugig was Taktik angeht?"

Der Ex Soldat musterte sie überrascht, so dass sie fortfuhr: „In der Winkelgasse konnte ich diese Leute überraschen. Sie wussten nicht wozu ich fähig bin. Mal davon abgesehen, dass ich danach auch völlig erschöpft gewesen bin. In diesem Fall werde ich alleine wohl nicht viel ausrichten können. Wir sollten die Schwarzkutten einbeziehen und eine sauberer Operation planen. Zumindest wenn wir zustimmen."

„Wie meinen sie dass? Wenn sie zustimmen?", fragte Carter doch leicht verunsichert. Scheinbar gefiel es ihm nicht, welche Richtung das Gespräch nahm.

Sirius räusperte sich.

„Wir sollen ihre Freundin retten und uns mit einem Zug Soldaten anlegen, welche darauf gedrillt sind Zauberer zu bekämpfen. Das ist schon ein hohes Risiko. Bitte verstehen sie mich nicht falsch Carter, ich kann sie eigentlich ganz gut leiden. Das ist allerdings noch nicht genug Motivation meinen Arsch für ihre Freundin zu riskieren."

Carter wirkte zerknirscht.

Sicher hatte er sich das leichter vorgestellt. Doch Hermine konnte ihm ansehen, das er ihren Punkt verstand.

Dann hob er seinen Blick und wirkte entschlossen.

„Lucy ist wie ich zwar nur ein Leutnant...doch in Wirklichkeit steht sie in der Hierarchie einiges höher als ich. Bedeutet sie besitzt mit Sicherheit viele Wertvolle Informationen. Sie Stimmen mir zu, dass Informationen im Augenblick das wichtigste sind oder?"

Hermine lächelte. Wirklich gut gespielt. Er hatte da einen Punkt.

Doch etwas anderes an der Aussage hatte ihre Aufmerksamkeit geweckt. Und wie es ihre Angewohnheit war (nicht nur Neugierde auch Hartnäckigkeit um diese zu stillen gehörte zu ihren Charakterschwächen), bohrte sie Erbarmungslos nach: „Wenn ich mir die Frage Erlauben darf, warum ist ihre Freundin so viel höher gestellt als sie?"

Da hatte die Brünette einen Punkt getroffen.

Carter wand sich sichtlich.

Doch er erkannte auch, das sowohl Hermine, als auch Sirius und Remus keine ausreden gelten lassen würden.

Schließlich seufzte er.

„Sie ist eine Esper.", gab er kleinlaut zu.

Hermine und Remus nickten verstehend, während Sirius etwas verwirrt wirkte.

„Eine von diesen Supersoldaten die sie im Mungos erwähnten?", hakte die Junge Frau nach.

„Ja. Sie besitzt die Fähigkeit Elektrizität zu Manipulieren. Ich denke das wäre ein zusätzlicher Anreiz, zumindest für sie Remus."

Hermine stutzte.

Seid wann redete Carter einen Zauberer mit Vornamen an?

Der Werwolf nickte und wandte sich an seine Chefin.

„Ich denke wirklich, dass ist Anreiz genug.", meinte er.

Hermine nickte bestätigend.

„Ja, nur bin ich mir immer noch unsicher, was eine direkte Konfrontation betrifft."

Jetzt lächelte Sirius sein ,Alle-Mann-in-Deckung' lächeln.

„Hermine, Remus...würdet ihr mir diese Angelegenheit überlassen? Ich habe da gerade eine fabelhafte Idee..."

Remus stöhnte.

„Ja, das hatte ich bei dem Gesichtsausdruck auch befürchtet."

Auch Hermine wirkte skeptisch, was das Grinsen auf Sirius' Gesicht nur breiter werden ließ.

„Glaubt mir, die Idee ist fabelhaft.", beteuerte er und wackelte vielsagend mit den Augenbrauen.

Hermine dachte nach.

Sicher, Sirius war ein Rumtreiber erster Güte...und beileibe alles andere als eine Ernsthafte Person.

Andererseits war er mal Auror gewesen. Ein verdammt guter noch dazu. Zudem hatte er in der letzten Großen Offensive des Krieges seinen Taktischen Sachverstand mehr als unter Beweis gestellt.

Objektiv betrachtet war er der beste Mann für den Job.

Das Problem war dieses Diabolische Grinsen. Und erschwerend kam hinzu, das dieses Grinsen in Sirius Black's Gesicht zu finden war.

Doch mittlerweile kannte sie den Paten ihres Mannes mehr als gut genug um wiederwillig zuzugeben, dass er wirklich der Beste Mann für diese Art von Job war.

„Na gut.", gab sie nach.

Sirius lachte leise und wandte sich an Carter, ein spitzbübisches Funkeln in den Augen.

„Na dann werden wir die Junge Dame mal retten gehen.", erklärte er charmant.

Hermine und Remus ließen wieder ein stöhnen los.

Irgendwie hatte sie das Gefühl ein Monster los gelassen zu haben, welches sie vielleicht nicht mehr bändigen konnte...


Übrigens, eines hat sich nicht geändert. Ich mag es noch immer eure Meinung zu lesen ;)

So Long.

Dat Z.