Kapitel 4
~ Bleibende Spuren ~
Zusammen mit Severus betrat Amanda ihre Wohnung und legte ihren Schlüssel auf seinen Platz, nachdem sie den Umhang an die Garderobe gehängt hatte. Severus ging sogleich weiter ins Wohnzimmer und machte Licht, denn er hatte nichts, was er abzulegen hatte. „Möchtest du etwas trinken", wollte Amanda, im Durchgang zum Wohnzimmer stehend, wissen. „Nein, gerade nicht, danke", entgegnete er. Daraufhin ging Amanda zu ihm und blieb dicht vor ihm stehen. „Nicht, dass dir das in fünf Minuten einfällt, dann kannst du selber gehen", sagte sie ruhig und sah ihn an. Er zog sie zu sich und sah ihr in die Augen. „Ich denke nicht...", erwiderte er leise. „Gut." Amanda war froh wieder mit Severus alleine zu sein. Wenn ihre Mutter nicht dazu gekommen wäre, wäre der Besuch wohl nur halb so anstrengend gewesen, vor allem wo sich Severus und ihr Vater scheinbar ganz gut verstanden hatten. „Ja", sagte Snape und auch er war froh, wieder alleine mit Amanda zu sein. Er hätte es zwar auch noch ein wenig länger bei David ausgehalten, doch so war es bedeutend besser, weniger anstrengend und vor allem schöner.
Sie legte ihre Arme um ihn und gab ihm einen sanften Kuss. „Schön, dass du meinem Vater vorhin geholfen hast", meinte sie dann ruhig. „Kein Problem", antwortete er leise und erwiderte ihren Kuss. „Du wolltest noch etwas auspacken", flüsterte sie dann leise an sein Ohr. „Ja, stimmt", raunte er leise und begann daraufhin wieder, sie sanft unter dem Ohr zu küssen, während er langsam anfing, ihre Robe am Rücken zu öffnen. Amanda seufzte leise und lehnte genüsslich ihren Kopf zur Seite. Dabei suchte sie mit ihren Händen nach den Knöpfen seiner Robe und öffnete einen nach dem anderen. Severus verwöhnte weiter ihren Hals mit vielen kleinen und zärtlichen Küssen, während er ihr die Robe von den Schultern strich. „Wir könnten zusammen duschen gehen", raunte er zwischendurch an Amandas Ohr. „Mhm... gute Idee", murmelte sie und küsste sanft seinen Hals. Während sie den letzten Knopf seiner Robe öffnete. „Dann komm", sagte Severus leise und zog sie mit sich, nachdem auch seine Robe auf den Boden geglitten war.
Amanda ging mit ihm und schloss schließlich die Badezimmertür hinter ihnen. Kaum hatte sie diese losgelassen, drückte sie Severus an die Wand daneben und machte sich daran, ihm sein Hemd auszuziehen, während sie ihn verlangend küsste. Dieser seufzte leise und ließ sie gewähren. Er strich durch ihre Haare und erwiderte den Kuss innig. Mit ihren Händen fuhr Amanda unter sein geöffnetes Hemd und biss ihm sanft in den Hals, bevor sie das Hemd von seinen Schultern schob und mit ihren Küssen tiefer zu der dünnen Haut über seinem Schlüsselbein wanderte. Severus fuhr ihr derweil mit einer Hand unter ihre Bluse und begann mit der anderen, sie zu öffnen. Mit einer Hand streifte Amanda sein Hemd vollständig von seinem Körper und ließ es auf den Boden fallen. Sanft streichelte sie seinen Rücken entlang und verteilte zarte Küsse auf seinem Oberkörper. Auch Snape zog Amanda kurze Zeit später die Bluse aus und verteilte dann Küsse auf ihren Schultern, während seine Hände über ihren Körper strichen. Auch nach mehr als drei Jahren hatte Amanda für ihn noch die gleiche Anziehungskraft wie zu Beginn ihrer Beziehung und ihre neue Unterwäsche aus dunkelroter und schwarzer Spitze machte sie nur noch begehrenswerter, als sie es ohnehin schon immer gewesen war.
Leise seufzte Amanda bei seinen Zärtlichkeiten und öffnete dann Severus Hose, fuhr mit einer Hand hinein und schob sie von seiner Hüfte. Immerhin wollten sie ja noch duschen und allein den Gedanken daran fand sie sehr prickelnd. „Schade, dass ich die Unterwäsche nicht länger genießen kann", raunte Snape schließlich leise in ihr Ohr und küsste anschließend ihren Hals, während er nebenbei ihre Beinbekleidung öffnete und Amanda von den Hüften schob. Sie stieg aus ihrer Hose, welche nun am Boden lag und küsste Severus dann auf den Mund. „Ich kann sie auch an lassen", meinte sie leise und sah ihn schelmisch grinsend an. „Gerne", raunte er daraufhin und küsste sie noch einmal begehrend, während er aus seiner Hose stieg, die nun auch auf den Boden geglitten war. Danach dirigierte er Amanda unter Küssen Richtung Dusche. Diese ließ sich von ihm lenken und fuhr mit einer Hand seinen Rücken entlang und in seine Shorts, welche sie ihm, als sie vor der Dusche standen, auszog.
Severus schlüpfte danach noch schnell aus seinen Schuhen und Socken und nachdem Amanda dies auch getan hatte, zog er sie mit sich in die Duschkabine. Dort angekommen, küsste er sie sogleich wieder innig und voller Verlangen, während er sie ein wenig gegen die Wand presste. Daraufhin schlang sie ihre Arme um seinen Hals und erwiderte diesen Kuss nicht weniger verlangend. Leise raunte Severus ihren Namen, während er sie küsste und seine Hände über ihren Körper wandern ließ. Dann drehte er mit einer Hand das Wasser an.
Aufgrund des zunächst sehr kalten Wassers zuckte Amanda etwas zusammen und atmete tief ein, doch als es wärmer wurde, entspannte sie sich wieder. Mit ihren Fingerspitzen fuhr sie seine Seite entlang und küsste ihn über dem Schlüsselbein. Leise und genüsslich seufzend küsste Snape ihren Hals, während seine Hände in ihren Slip fuhren und ihn ein wenig nach unten schoben. Die Tatsache, dass er nun mit Amanda unter der warmen Dusche stand und der Gedanke an das, was noch alles kommen konnte, vergrößerte seine Erregung mehr und mehr. Er presste sie ein wenig fester an die Wand und als der Slip auf den Boden geglitten war, zog er mit einer Hand ein wenig ihren Oberschenkel zu sich hoch, während die andere unter verlangenden Küssen auf Amandas Mund zärtlich durch ihre immer feuchter werdenden Haare strich. Mit beiden Händen strich sie einige nasse Strähnen aus seinem Gesicht, während sie Severus Küsse ebenfalls leidenschaftlich erwiderte. Ihr Bein schlang sie um seine und eine ihrer Hände strich seinen Rücken entlang zu seinem Po um ihn dort zu streicheln.
Schon etwas schneller atmend vor Erregung küsste Severus Amanda unter dem Ohr, während er seine Lende noch etwas mehr gegen ihre presste. Gleichzeitig strich er mit einer Hand etwas über ihre Brust. Da ihr BH nun langsam zu stören begann, entfernte er ihn und ließ ihn neben sich auf den Boden fallen. Amanda stöhnte leise, als sie ihn zwischen ihren Beinen spürte und fuhr durch sein nasses Haar. Sein schneller, heißer Atem auf ihrer Haut führte nur dazu, dass ihr Körper noch mehr nach ihm verlangte. Von seinem Po fuhr sie über die Hüfte nach vorne und strich an der Innenseite seines Oberschenkels nach oben. Diese Berührungen ließen Snape ein wenig aufstöhnen. Nun konnte er sich nicht mehr länger zurückhalten. Er küsste Amanda noch einmal begierig und fordernd, dann packte er sie, hob sie mit einem kräftigen Ruck auf seine Hüften und drang, während er sie fest gegen die Wand presste, in sie ein. Dies ließ Amanda keuchend seinen Namen stöhnen, während sie ihre Beine noch enger um ihn schlang und ihre Finger etwas in seiner Schulter vergrub. Auch Severus ließ sich nun zu einem gestöhnten ja hinreißen, denn das Gefühl gerade war einfach zu überwältigend. Sie weiter gegen die Wand pressend begann er sich in ihr zu bewegen, während er keuchend und mit geschlossenen Augen ihren nassen Hals küsste. Genüsslich legte sie ihren Kopf zur Seite, um Severus mehr Raum zu lassen. Keuchend folgte sie so gut es ging seinen Bewegungen, während sie mit einer Hand durch seine Haare fuhr.
Es dauerte nicht sehr lange, bis Severus spürte, dass Amanda bald so weit war und darüber war er auch sehr froh. Denn er selbst war auch schon kurz davor zu kommen und zudem war diese Stellung auf Dauer recht anstrengend, da er Amandas ganzes Gewicht tragen musste. Während er noch ein paar Mal kräftig zustieß, als sie beide den Höhepunkt erreichten, biss er Amanda in den Hals, um seine angestaute Lust ein wenig in andere Kanäle und nicht nur in ein lautes Stöhnen zu lenken. Keuchend und etwas zittrig rutschte Amanda von seiner Hüfte, bevor sie sich mit Severus im Arm an die Wand hinter sich lehnte, um wieder etwas zu sich zu kommen und den Moment zu genießen. Auch Snape keuchte und atmete schneller.
Sich ein wenig an die Wand lehnend zog er Amanda in seine Arme und ließ sich vom Wasser berieseln, dass immer noch lief. Sein Körper fühlte sich gerade absolut ausgepowert an, aber trotzdem seltsam leicht und es durchströmte ihn ein Gefühl von Glück. Mit einer Hand streichelte Amanda über seinen Rücken, während sich ihre Atmung langsam wieder beruhigte und eine tiefe Zufriedenheit hinterließ. Severus hatte indes seine Augen geschlossen und streichelte sie sanft im Nacken, während er sie im Arm hielt. Als sich sein Atem langsam wieder normalisiert hatte, flüsterte er Amanda leise ins Ohr: „Ich will dich nie wieder loslassen..." Leise seufzte sie und murmelte dann: „Ich dich auch nicht."
„Ich liebe dich", fügte er dann noch hinzu und löste sich ein wenig aus der innigen Umarmung, um Amanda ansehen zu können, während er sprach. Daraufhin sah sie Severus einen Moment nur schweigend und ernst an, bevor sie ihn sanft anlächelte und ihm einen zarten Kuss auf den Mund hauchte. „Ich dich auch", sagte sie dann leise und nah bei seinem Ohr. Am liebsten wäre Snape nun noch ewig so mit Amanda in der Dusche gestanden, doch irgendwann war es ihm dann doch zu ungemütlich. „Hier wird's langsam feucht, kalt und ungemütlich...", merkte er schließlich leise und ein wenig grinsend an. „Hm, ich dachte das könnten wir etwas länger ignorieren, aber du hast Recht. Wo ich schon hier bin, werd ich aber auch gleich noch Haare waschen. Was ist mir dir?" Sie sah ihn fragend und lächelnd an. „Ich helfe dir", antwortete ihr Snape grinsend. Amanda grinste. „Na, wenn du meinst."
Also halfen sie sich gegenseitig mehr oder weniger beim Haare waschen und anschließend beim Abtrocknen. Als Amanda einige Minuten später in ihrem Schlafanzug am Waschbecken stand und sich die Zähne putzte, entdeckte sie eine auffällig dunkle Stelle an ihrem Hals. Nachdem sie im Bad fertig war, ging sie zu Severus, der bereits im Bett lag. Gespielt vorwurfsvoll guckend setzte sie sich zu ihm. „Du hast Spuren hinterlassen", sagte sie dann und sah ihn an. „Ich? Wo denn", fragte dieser und sah sie an, denn er wusste nicht genau, was sie damit meinte. Amanda rückte näher zu ihm und beugte ihren Kopf so zur Seite, dass er im Kerzenlicht den dunklen Fleck auf ihrem Hals sehen konnte. „Na da..."
„Oh", grinste Snape ein wenig, als er den Bissfleck sah. „Na ja...", sah er sie dann viel sagend an, grinste frech und zog sie zu sich. „Ich könnte dir auf der anderen Seite auch noch einen machen, dann fällt es gar nicht auf..." Sie musste lachen und legte sich dann neben ihn. „Vielleicht später", meinte sie und grinste zweideutig zurück. „Ich werde dich daran erinnern", scherzte Severus und küsste sie dann kurz. „Das kann ich mir denken", antwortete sie leise und kuschelte sich an ihn.
Leise seufzend nahm er sie in den Arm. „Morgen ist schon wieder Schulbeginn", sagte er dann kurze Zeit später, ein wenig resigniert, denn dann würde er wieder weniger Zeit für Amanda haben und außerdem würde morgen jemand die Schule betreten, auf dessen Anwesenheit er noch gut und gerne ein paar Jahre hätte verzichten können - Potters Sohn Harry. „Ja, schade. Hast du schon alles geschafft", wollte sie von Severus wissen, denn natürlich fand sie es auch schade, dass der Sommer bereits zu Ende war und sie sich wieder weniger sehen würden. „Ja, hab ich. Gott sei Dank", antwortete er leise und ein wenig nachdenklich. „Alles in Ordnung? Du hörst dich so bedrückt an."
„Ich weiß nicht... Es gibt Dinge... über die ich mir seit Kurzem vermehrt Gedanken mache...", murmelte Snape. Mehr konnte er ihr irgendwie gerade nicht sagen, denn alles war so eng mit seiner Lebensgeschichte verwoben, dass er hätte von Anfang an erzählen müssen, um es genauer erklären zu können, was ihn momentan beschäftigte. „Manchmal habe ich Angst, dass mich meine Vergangenheit irgendwann einholt, Amanda...", fügte Severus nach kurzem Schweigen noch leise und ernst hinzu. Amanda drehte sich auf die Seite und stützte sich mit einem Arm ab, um Severus besser ansehen zu können. Noch immer wusste sie sehr wenig von dem was er früher, vor allem während seiner Todesserzeit, getan hatte und so fiel es ihr schwer, einzuschätzen, was ihn da noch alles einholen konnte. „Was könnte denn schlimmstenfalls passieren, wenn sie es täte?" Er seufzte und wich ein wenig ihrem Blick aus, während er nachdachte, was er nun sagen sollte. Dann antwortete er leise und sehr ehrlich, während er sie wieder ansah: „Das Schlimmste für mich wäre, wenn du mich verlassen würdest, nachdem du alles über meine Vergangenheit erfahren hättest..."
Sanft strich Amanda mit einer Hand über seine Wange. „Darüber machst du dir immer noch Sorgen?" Einerseits glaubte sie nicht, dass es etwas geben könnte, was sie dazu bringen könnte, sich von Severus abzuwenden, aber andererseits verunsicherte sie seine anhaltende Sorge sie könnte es tun, wenn sie alles wüsste, doch. Vielleicht war da doch etwas mit dem sie im Zweifelsfall nicht leben konnte? „Ja... Ich will dich nicht verlieren... Weder so noch anders..." Er sah ihr in die Augen. „Ich... Habe schon einmal... die Person verloren, die ich geliebt habe... Ich war selbst Schuld... Und als ich die Konsequenz meines Handelns erkannt hatte, war es zu spät...", redete Snape mit Bitterkeit in der Stimme weiter. Auch wenn er heute Amanda liebte, fühlte er sich noch immer schuldig an Lilys Tod und es änderte auch nichts an der Tatsache, dass er damals große, nicht wieder gut zu machende Fehler gemacht hatte.
Amanda streichelte seinen Arm entlang und ihr Blick war ebenfalls ernst. „Das ist sehr schlimm", sagte sie leise und machte eine kurze Pause bevor sie weiter sprach. „Aber ich glaube kaum, dass du einen solchen Fehler noch einmal machst."
„Ich hoffe es", sagte er leise, sah ihr in die Augen und griff nach ihrer Hand. „Ich möchte dich um keinen Preis verlieren." „Ich dich auch nicht. Allein der Gedanke..." Amanda schloss kurz die Augen und schüttelte den Kopf, denn schon die Vorstellung bereitete ihr fast körperliche Schmerzen. Severus zog sie nun wieder in seine Arme. „Ja", sagte er nur noch leise, denn er wollte es sich auch erst gar nicht vorstellen, was wäre, wenn Amanda nicht mehr bei ihm wäre. Er würde solch einen schmerzlichen Verlust nicht noch einmal verkraften können. Sie kuschelte sich dicht an ihn und seufzte leise. „Mach dir nicht so viele Sorgen. Ich liebe dich, Severus." „Ich liebe dich auch", sagte er leise ein weiteres Mal an diesem Abend. Kurze Zeit später war Severus dann auch eingeschlafen, denn die Müdigkeit hatte ihn schlussendlich übermannt. Amanda war noch einen Moment länger wach und hing ihren Gedanken nach, bevor sie schließlich auch in einen friedlichen Schlaf fiel.
