Kapitel 14

~ Fünf gemeinsame Jahre ~

Bald nachdem Amanda den Mietvertrag unterzeichnet hatte, war sie vollauf mit umziehen beschäftigt und Severus ging ihr dabei zur Hilfe, sooft er die Zeit dazu hatte, denn nebenher hatte er schon wieder mit Unterrichtsvorbereitungen und eigenen Forschungen zu tun.

Am nächsten Tag hatte er jedoch etwas Besonderes vor und so schrieb er Amanda einen Brief, in dem er sie nach Hogwarts einlud, um mit ihm einen Trank zu brauen. Die Zeilen waren absichtlich äußerst förmlich gehalten, denn es sollte eine Anlehnung an den Tag vor fünf Jahren sein, an dem sie schon einmal gemeinsam gebraut hatten und sich das erste Mal näher gekommen waren. Als Amanda seinen Brief erhielt und las, war sie gerade dabei, im Wohnzimmer eine Umzugskiste mit ihren Brausachen zu packen. Vieles ging beim Umziehen natürlich mit Magie, aber Dinge, die ihr wichtig waren, oder eben so zerbrechlich wie die ganzen Gläser mit Trankzutaten, packte sie lieber per Hand ein. Sie freute sich über die Einladung, denn es war eine schöne Idee und außerdem war es natürlich auch ein besonderer Tag. Da Matthew glücklicherweise Felonwood momentan beinahe alleine versorgte, konnte Amanda sich sowohl ihrem Umzug, als auch morgen ganz Severus widmen. Im Haus war schon fast alles fertig und ihre Wohnung war bis auf einige wichtige Dinge und Möbelstücke schon sehr leer.

Am nächsten Nachmittag, nach einigen weiteren Umzugsarbeiten, machte sich Amanda auf den Weg nach Hogwarts. Schließlich klopfte sie am gleichen Tag und zur gleichen Zeit wie fünf Jahre zuvor an Severus Bürotür. Mit einem ähnlichen Herein wie damals bat Severus seinen Besuch einzutreten, dann stand er von seinem Schreibtisch auf. Er freute sich schon sehr auf den gemeinsamen Tag mit Amanda. „Hallo", sagte sie, nachdem sie die Tür hinter sich geschlossen hatte und sah Severus an. „Hallo." Er lächelte ein wenig. So ganz ließ sich die alte Zeit wohl doch nicht wieder aufleben, dachte er, ging dann zu ihr und küsste sie kurz. „Ein angenehmer Unterschied zu damals", meinte Amanda lächelnd und streichelte über seine Brust. „Das finde ich auch", sagte Severus und zog sie ein wenig an sich. „Ich würde es nicht mehr missen wollen", raunte er ihr dann ins Ohr und küsste sie daraufhin nochmals lange und innig. Sie seufzte leise. „Auf gar keinen Fall. Was hast du dir denn Schönes ausgedacht?" „Hm, ich dachte, wir brauen jetzt erst einmal ein bisschen und dann... Mal sehen." Er lächelte und hielt sie im Arm. „Was wollen wir denn brauen? Eines deiner neuen Experimente? Würde aber ungern wieder Kessel suchen draußen", meinte sie grinsend. „Wir können auch was anderes brauen... Irgendwelche besonderen Wünsche?" „Etwas Spannendes, also vielleicht doch etwas neues?!" „Hm. Mal überlegen..." „Du darfst aussuchen, so wie letztes Mal." „Schwierig. Es gibt viele interessante Tränke und er sollte vielleicht nicht so ewig gehen, oder", grinste er, denn er hatte eigentlich heute noch etwas anderes mit Amanda vor, als stundenlang zu brauen. „Na auf ein vierundzwanzig Stunden Dauerbrauabenteuer mit dir kann ich dann doch verzichten", grinste Amanda. „Was heißt hier bitte Abenteuer?" „Ich würde es so lange schon sehr abenteuerlich finden." „Na, wenn du meinst. Tja... Was machen wir... Wie wär's mit Amortentia", scherzte Severus, denn einen Liebestrank brauchten sie nun wirklich nicht zu machen. Amanda lachte. „Äh... ich glaube nicht, dass das so gut wäre." „Nein. Aber... Wir könnten Veritaserum oder Euphorie-Elixier brauen. Für letzteres würde der geringe Zeitaufwand sprechen." „In der Tat... Ich habe grade keine vier Wochen für Veritaserum übrig." Sie gab ihm einen Kuss. „Wollen wir anfangen?" „Schade", grinste Severus. „Veritaserum ist so praktisch." Dann küsste er sie zurück. „Ja, fangen wir an." „Praktisch vielleicht, aber nicht sehr legal, um es einfach so zu verwenden." Amanda ging hinüber zu seinem Schreibtisch und packte ihre Arbeitsrobe aus ihrer Tasche, um sie mit der zu tauschen, die sie gerade trug. „Ach nein", fragte Severus scheinheilig und sah ihr nach. Er selbst hatte schon seine Arbeitsrobe an. Langsam köpfte sie ihre Arbeitsrobe zu. „Zumindest so lange es jemand merkt." Als sie fertig angezogen war, nahm sie noch ihre zwei Messer aus der Tasche und sah dann Severus an. „So, es kann losgehen." „Schön. Dann komm." Dann ging er voraus in sein kleines Brauzimmer.

Amanda folgte ihm dorthin und sah sich um. „Es hat nun nicht viel an Platz gewonnen", meinte sie und wartete, bis Severus die ersten Zutaten hervorgeholt hatte. „Hattest du das etwa erwartet", fragte er, während er die benötigten Zutaten auf den Tisch zu stellen begann. „Ich hatte glaub ich vergessen, wie klein es ist." Sie nahm sich einige Blätter, welche mit als Erstes in den Trank mussten und begann sie zu zermörsern. „Tja, es wohnt halt nicht jeder so feudal wie du", neckte er sie ein wenig und schmunzelte, während er Feuer unter einem Kessel mit Wasser machte. „Feudal... Wirklich, du bist ja nur neidisch." Es dauerte einen Moment, aber als das Wasser kochte, warf sie die beinahe zu Staub zermörserten Blätter in den Kessel und widmete sich dann ein anderen Zutat. „Ich und neidisch? Soweit kommt es noch", grinste er, während er sich nun auch daran machte, Zutaten zu zerkleinern und abzuwiegen.
Gemeinsam brauten sie knapp drei Stunden, bis das Elixier schließlich fertig und sonnengelb im Kessel vor sich hinbrodelte. „Wieso hast du eigentlich Pfefferminze mit rein getan? Da kann ich mich gar nicht dran erinnern", fragte Amanda, während sie die Utensilien reinigten. „Es steht so auch nicht in der Literatur", entgegnete Snape, während er gerade das Messer gründlich säuberte, welches er von Amanda zu Weihnachten geschenkt bekommen hatte. „Eine Eigenkreation und Verbesserung des Tranks. Es verhindert die lästigen Nebenwirkungen wie lautes Singen und Nasenjucken." „Oh... das ist natürlich mal wieder sehr clever", grinste sie und stellte die Gewichte der Waage zurück an ihren Platz. „Natürlich", grinste Severus zurück. „Ich war halt schon in der Schule außergewöhnlich schlau", fügte er dann hinzu, allerdings nicht ohne einen gewissen Schalk im Nacken, denn angeben wollte er damit vor Amanda ganz sicher nicht.
Als er das Messer weggelegt hatte, ging er noch einmal zum Kessel, sah hinein und löschte das Feuer darunter. „Wir sollten ihn abfüllen und deinem Bruder schenken", scherzte er ein wenig. „Dann kann er jedesmal ein Schlückchen trinken, vor einer Begegnung mit mir." Amanda lachte. „Das würde glaube ich unschöne Szenen geben, wenn er dann zu albern wird und dich nicht mehr Ernst nimmt." „Da hast du auch wieder recht", sagte er und knöpfte seine Arbeitsrobe auf. „Er ist ja jetzt schon albern genug. Was machen wir dann mit dem Trank?" „Ich werde ihn natürlich meistbietend verkaufen." Sie tat es ihm gleich und ging dabei hinüber in sein Büro. „Gut. Tu das."

Nachdem er seine Robe an der Tür aufgehängt hatte, folgte er ihr. In seinem Büro nahm er sich seine andere vom Haken und schlüpfte hinein. Nachdem Amanda ihre normale Robe wieder an hatte und ihre Messer verstaut waren, sah sie Severus an. „Das sollten wir öfter machen. Es ist viel angenehmer als alleine." „Findest du", lächelte er, kam zu ihr und küsste sie kurz. „Ein wenig öfter wäre nicht schlecht." „Dagegen spricht ja nichts. Zumindest nicht in den Ferien." „Nein, nicht wirklich. Und? Hast du dir noch etwas ausgedacht für heute?" „Ja", antwortete Severus ein wenig gedehnt. „Ein bisschen was schon noch." „Aha, und was denn", wollte sie neugierig wissen. „Komm mit, ich zeig es dir", lächelte er und nahm Amanda bei der Hand. Fragend sah sie ihn an. „Gut, ich bin ja für fast alles offen." „Wieso diese Einschränkung? Für was wärst du denn nicht offen?" Er zog sie mit sich zur Tür seines Büros, löschte das Licht und trat mit ihr auf den Kerkergang hinaus. „Nun ja... Weiß ich ja auch noch nicht. Aber man kann sich ja nicht einfach pauschal auf alles einlassen", meinte Amanda während sie mit ihm ging. „Nicht einmal bei mir? Jetzt enttäuschst du mich aber", grinste er ein wenig und ging mit ihr die Treppen hoch zur Eingangshalle. Von dort aus ging es weitere Treppen nach oben, in die höheren Stockwerke des Schlosses. „Nein, auch nicht bei dir. Wo willst du denn ganz hin? Den Gemeinschaftsraum von Ravenclaw kenn ich schon." „Dort will ich auch nicht hin. Lass dich einfach überraschen", entgegnete er und bog mit ihr um eine weitere Ecke.

Kaum waren sie ein paar Meter den Gang entlang gegangen, kam ihnen Albus Dumbledore entgegen, der gerade eine der sich bewegenden Treppen heruntergekommen war. „Ich bin aber doch ungeduldig", meinte Amanda und wunderte sich langsam wirklich, wo Severus mit ihr hinwollte. Doch als Professor Dumbledore ihnen entgegen kam, wurde Amandas Aufmerksamkeit auf ihn gelenkt. „Dann musst du lernen, dich in Geduld zu üben", grinste Snape, bevor er den Schulleiter entdeckte. „Ah... Ein seltenes Gesicht in Hogwarts... Seit ihr Bruder nicht mehr hier ist...", begrüßte dieser Amanda lächelnd, während seine blauen Augen dabei sie und Severus seltsam freudig hinter den Halbmondgläsern hervor anfunkelten. Es freute Dumbledore, beide noch immer so einträchtig nebeneinander zu sehen. Es war ihm nicht entgangen, dass sein Tränkelehrer aus dieser Beziehung viel Positives zog und das war gut so. Schließlich konnte er nicht ewig Lily Potter nachtrauern. „Hallo", begrüßte Amanda ihren alten Lehrer und lächelte ihn freundlich an. „Nun ja, ich kann nicht die halbe Schule mit Nachhilfeunterricht in Zaubertränke versorgen, auch wenn sie es laut Severus sicherlich nötig hätten und so selten bin ich nun auch nicht hier." „Ach... Laut Severus haben es alle nötig", zwinkerte Dumbledore. Severus verzog lediglich etwas die Miene, denn schließlich stimmte es auch fast gänzlich. „So... Aber ich will niemanden aufhalten... Einen wunderschönen Abend noch! Die Nacht soll sternenklar werden...", fügte Dumbledore am Ende noch seltsam lächelnd hinzu, dann ging er weiter. Ganz verstand Amanda die Bemerkung des Schulleiters nicht. „Ihnen auch noch einen schönen Abend, Professor", meinte sie aber dennoch lächelnd. Es war immer nett Dumbledore zu treffen, fand sie. Snape hingegen verstand sehr wohl und manchmal fand er es fast unheimlich, wie viel Dumbledore doch über das Leben hier im Schloss Bescheid wusste. Schweigend ging er mit Amanda weiter und so langsam zeichnete sich ab, wohin er mit ihr wollte, denn sie näherten sich immer mehr dem höchsten Punkt des Schlosses - dem Astronomieturm. „Also zusammen mit Dumbledores Andeutung, weiß ich glaub ich langsam wo wir hingehen, wobei so viel ja auch nicht mehr übrig bleibt", sagte Amanda, kurz nachdem sie den Schulleiter hinter sich gelassen hatten. „Da hast du allerdings Recht", entgegnete Severus und stieg dann mit Amanda die letzten Treppen auf die Zinnen des Turms hinauf. Oben angekommen blickte er erst einmal kurz über die Ländereien Hogwarts und atmete ein wenig durch. Dann drehte er sich zu Amanda um, die hinter ihm gegangen war und sah sie an. „Und? Mittlerweile hungrig und durstig geworden?" „Spätestens nach dem weiten Weg bestimmt, aber hier ist das wohl ein wenig schwierig, oder?" Sie lächelte etwas, denn sie ahnte schon, weswegen sie hier waren. „Ich weiß nicht", antwortete er, nahm sie dann an der Hand und zog sie mit sich um das kleine gemauerte Häuschen, in dem die Treppe endete. Dahinter kam eine größere Fläche zum Vorschein, die schon sehr gemütlich für ein leckeres und romantisches Picknick zu zweit hergerichtet war. Eine dicke und gemütliche Decke bedeckte den steinernen Boden und mehrere Kissen lagen darauf. Dazwischen und drum herum waren allerlei Leckereien bereitgestellt, an denen man sich gütlich tun konnte.

Einen Moment blieb Amanda stehen, um den Anblick auf sich wirken zu lassen. Dann lächelte sie und sah Severus an. „Das ist sehr schön." Er lächelte zurück. „Das freut mich." „Eine tolle Idee", sagte sie bevor sie ihm einen Kuss gab. „Mit so großartiger Aussicht." „Die Idee kam von mir, die Organisation habe ich aber den Hauselfen überlassen, muss ich gestehen", grinste er, während er sich auf die Decke setzte. „Das erklärt definitiv die Essensmenge." Amanda setzte sich zu ihm. Es machte ihr nichts aus, dass Severus die Sachen nicht selbst vorbereitet hatte, denn immerhin hätte er schwerlich Zeit dafür gefunden, als sie den Trank zusammen gebraut hatten. Severus lachte kurz. „Ja, allerdings. Also... Dann lass es dir schmecken", lächelte er sie dann an. „Danke, du dir auch."

Gemeinsam begannen sie zu essen und selbst als beide schon ziemlich satt waren, sah man kaum, dass schon etwas von den Speisen fehlte, da die Hauselfen so reichlich aufgetischt hatten. „Es war sehr lecker, auch wenn ich dir das Kompliment da kaum machen brauchte", meinte Amanda grinsend und lehnte sich etwas an eines der Kissen. „Allerdings. Zu beidem", lächelte Snape satt zurück. „Mhm, aber eine Erdbeere geht noch", sagte sie und nahm sich dann noch eine Frucht um sie zu essen. „Ich denke, die Hauselfen werden uns das Essen nicht gleich wegnehmen." „Bestimmt nicht." Zufrieden seufzte Amanda und genoss den Blick über die Schulländereien und den beginnenden Sonnenuntergang. Severus rückte ein wenig zu ihr und ließ auch seinen Blick schweifen. Sie legte einen Arm um ihn und ihren Kopf auf seine Schulter. „So kann ich auch mit dir alt werden", meinte sie dann leise. „Schön. Ich hab nämlich nichts weiter geplant", grinste er, rückte sich kurz ein Kissen zurecht und legte sich dann mit angewinkelten Beinen etwas auf den Rücken. Amanda beugte sich zu Severus hinunter, um ihn zu küssen, bevor sie sich ebenfalls dicht neben ihm auf den Rücken legte. Als sie lag, streichelte er ihr sanft ein wenig mit der Hand über die Wange und sah dabei in den Himmel hinauf.Sie nahm seine Hand in ihre und küsste sie kurz, bevor sie sie festhielt und auf ihren Bauch legte.Severus genoss es gerade sehr, gemeinsam mit Amanda den Einbruch der Dämmerung im Freien zu genießen. Irgendwie war es unwirklich, dass sie nun schon ganze fünf Jahre zusammen waren. Er hätte sich damals nie erträumt, dass sie es so lange mit ihm aushalten würde und umso schöner war es, dass es wirklich so war.„Es kommt mir gar nicht so vor, als wären es schon fünf Jahre", meinte sie leise. „Aber es ist schön..."„Mir auch nicht und es ist sehr schön..."„Deine Sorgen von damals waren ganz unbegründet, wie ich gesagt habe..."„Hm, ja", brummte Severus.Daraufhin schwieg Amanda nur und betrachtete weiter den dunkler werdenden Himmel. Da hatte Severus genau die richtige Idee gehabt, denn es war ruhig und gemütlich und sie konnte sich etwas von ihrem Umzugsstress erholen.Genau deshalb hatte dieser auch darauf verzichtet, irgendetwas Großartiges zu planen, denn er wusste, dass Amanda etwas Ruhe gut tun würde und ihm selbst konnte das schließlich auch nicht schaden.

Recht lange lagen sie so zusammen auf dem höchsten Turm in Hogwarts und blickten in die nun immer heller leuchtenden Sterne. „Oh! Eine Sternschnuppe", sagte Amanda dann plötzlich überrascht und zeigte mit der freien Hand in den Himmel. „Tja, wenn ich nur nicht immer vergessen würde, mir etwas zu wünschen", fügte sie dann noch hinzu. „Vielleicht kommt ja noch einmal eine", lächelte Snape ein wenig in ihre Richtung und streichelte etwas ihre Hand. „Dann vergesse ich es aus lauter Begeisterung doch wieder. Das ist immer so." Trotzdem musste sie kurz lachen. „Das ist ganz schön dumm." „Tja, dann kann ich dir auch nicht helfen." „Nein, es sei denn, du sorgst dafür, dass ich so wunschlos glücklich bin, dann ist es egal." „Habe ich denn bis jetzt einigermaßen gut dafür gesorgt?" Severus drehte sich bei der Frage etwas in Amandas Richtung und auf die Seite, damit er sie ansehen konnte. Sie lächelte. „Ja, meistens hast du das sehr gut gemacht." „Schön", lächelte er zurück und küsste sie kurz. „Auf jeden Fall hast du dich schon einmal unentbehrlich gemacht", sagte sie leise. „So? In welcher Form?" Er grinste ein wenig. „Mit deiner ganzen Art einfach", entgegnete sie. Severus lächelte. „Na dann..." Amanda lächelte zurück, legte ihre Hand in seinem Nacken und zog ihn näher zu sich, um ihn zärtlich zu küssen. Er erwiderte den Kuss und zog sie danach mit sich, während er sich wieder auf den Rücken legte. Sie streichelte seine Seite entlang und lächelte ihn an. „Schön, dass es dich gibt", sagte sie dann und gab Severus noch einen sanften Kuss. „Noch schöner, dass es dich gibt", flüsterte er leise, küsste sie und strich ihr sanft durch die Haare. „Du kannst gar nicht sagen, wie schön es für mich ist", sagte sie in sein Ohr. „Aber damit könnten wir nun wohl ewig weiter machen", fügte sie noch hinzu, bevor seinen Hals unter dem Ohr küsste. „Wahrscheinlich", raunte Severus und streichelte sie im Nacken, während sie ihn küsste. „Mhm", murmelte sie leise. Sanft strich sie seinen Oberkörper entlang und küsste seinen Mund. Severus erwiderte und seufzte leise. Es war einfach immer wieder sehr schön, Amanda so nahe zu sein. Kurz lächelte sie ihn an und legte dann ihren Kopf auf seinen Oberkörper. Auch sie freute sich immer wieder so bei ihm sein zu dürfen. Sanft streichelte er über ihren Rücken und hielt sie im Arm, während er in den dunkler werdenden Himmel hinaufschaute und einfach den Moment genoss. Amanda seufzte leise und sie streichelte seine Hand, während sie über die Kante des Turms hinaus auf die Ländereien von Hogwarts blickte. „Es ist schön, dass du da bist", flüsterte Severus schließlich nach einigen Minuten Schweigen. Amanda hob ihren Kopf und sah ihn lächelnd an. „Ich bin auch gerne hier." Er lächelte zurück und küsste sie.