Kapitel 32
~ Eine besondere Überraschung ~
Zwei Tage später war Severus ungewöhnlich früh und äußerst vorsichtig aufgestanden und hatte sich leise aus dem Haus gestohlen, um Amanda nicht zu wecken. Er hatte für heute etwas Besonderes geplant und dazu musste er noch einige Vorbereitungen treffen. Damit Amanda ihn jedoch nicht vermisste, hatte er ihr ein paar Zeilen geschrieben, und sie auf den gedeckten Frühstückstisch gelegt. Darin kündigte er ihr an, bald wieder zurück zu sein, um mit ihr zu frühstücken. Wie versprochen kehrte er auch wieder zu einem Zeitpunkt zurück, bei dem sie normalerweise begannen, morgens zu essen. Tatsächlich war Amanda, als sie ganz alleine aufgewacht war zunächst irritiert gewesen, doch nachdem sie den kleinen Zettel gelesen hatte, war sie beruhigt, wenn auch nicht weniger verwundert. So zog sie sich in aller Ruhe an und als sie gerade den Tagespropheten aufgeschlagen hatte, kam Severus wieder zurück. „Hey", begrüßte sie ihn und stand vom Tisch auf, um ihm entgegen zu kommen. „Wo warst du denn?" „Hallo", begrüßte er sie und küsste sie kurz. „Das... bleibt bis heute Abend mein Geheimnis", grinste er dann unergründlich. „Hast du schon angefangen mit essen?" „Nein, habe ich nicht. Wie Geheimnis? Das geht ja wohl überhaupt nicht", protestierte Amanda schmunzelnd. „Und ob das geht", grinste Severus ein wenig diabolisch, dann setzte er sich an den Tisch. „Aber bis heute Abend ist doch viel zu lange", meinte sie und trat hinter Severus, um ihn zu umarmen. „Das ist ganz schön gemein", sagte Amanda dann dicht bei seinem Ohr. „Ich weiß...", antwortete dieser und nahm sich ganz gelassen ein Brötchen. „Setz dich. Du wirst es aushalten bis heute Abend." Sie seufzte und ließ von ihm ab, um sich neben ihn zu setzen. „Sagst du." Severus schmunzelte. „Ich weiß es. Außerdem wäre es nur noch halb so schön, wenn ich es dir verraten würde, oder nicht?" Er bestrich währenddessen sein Brötchen mit Marmelade. Sie grummelte kurz vor sich hin und griff dann ebenfalls nach einem Brötchen. „Da sage ich jetzt besser nichts dazu", meinte sie schmunzelnd. Snape lachte kurz. „Ja... Behalt es für dich", grinste er dann ein wenig schelmisch und begann zu essen.
Beide verlebten anschließend noch einen schönen und entspannten Tag zusammen, auch wenn sich Amanda des Öfteren einmal fragen musste, was nun Severus für eine Überraschung vorbereitet hatte und dieser wiederum manchmal mit seiner inneren Unruhe zu kämpfen hatte, weil er nicht genau wusste, ob Amanda seine Pläne für den Abend gutheißen würde. Als die Stunde der Wahrheit näher rückte, stand Snape gerade in der kleinen Küche des Hauses und packte einen kleinen Korb mit Leckereien zusammen.
Eigentlich hatte Amanda gerade ein Buch gelesen auf der Terrasse, doch als Severus ins Haus ging und längere Zeit nicht wieder kam, stand sie auf, um nachzusehen, was er tat. Neugierig betrat sie die Küche und sah ihm bei seinen Vorbereitungen zu. „Was machst du denn da", wollte sie wissen. „Das siehst du doch. Ein paar Kleinigkeiten einpacken, damit wir bei unserem kleinen Ausflug nicht verhungern." Er grinste sie verheißungsvoll an, verriet jedoch nicht mehr. „Hm. A ha ein Ausflug, soso..." Inzwischen hatte Amanda immer mehr Schwierigkeiten sich vorzustellen, was Severus sich ausgedacht hatte, was sie natürlich umso neugieriger machte. „Dann geh ich wohl besser wieder nach draußen", meinte sie und drehte sich zum Gehen. „Wieso nach draußen? Du kannst dich fertig machen... Es geht nämlich gleich los", sagte er dann und legte noch die zwei Weingläser in den Korb, die er gerade sorgsam unzerbrechlich gezaubert hatte. Amanda drehte sich um. „Ich bin doch fertig, oder soll ich mir noch etwas anderes anziehen?" „Wenn du fertig bist, dann ist gut. Ich muss noch einmal kurz ins Schlafzimmer, dann können wir gehen." Daraufhin verschwand er noch einmal kurz, kam aber wenig später wieder zurück. „Also... Wollen wir?" Er lächelte ein wenig, doch innerlich fühlte er sich gerade nicht mehr so gelöst, wie er nach außen hin vorgab. „Meinetwegen gerne." Amanda lächelte ihn an. Sie war sehr gespannt, wo sie nun hingehen würden. „Schön, dann komm!" Daraufhin nahm er den Korb und ging mit ihr zusammen aus dem Haus. Dort reichte er ihr schließlich die Hand, um zu apparieren. Einen kurzen Moment sah sie ihn skeptisch fragend an, nahm dann aber seine Hand. „Ich bin sehr gespannt", meinte sie noch leise. Ich auch, das kannst du mir glauben, dachte sich Snape noch, lächelte aber nur kurz. Dann nahm er Amandas Hand und apparierte. Sie erschienen wieder an einem kleinen, unbefestigten und von Büschen gesäumten Weg, auf dessen Bergseite eine Felswand empor ragte. „So... Ich dachte, wir gehen noch ein Stück. Es ist nicht mehr weit..." Noch immer ihre Hand haltend ging er einen Schritt und wartete, bis sie ihm folgte.
Kurz sah sich Amanda um, bevor sie ihm folgte. „Wo sind wir", wollte sie ruhig von ihm wissen. Ohne zu zögern beantwortete Severus ihre Frage, während sie den Weg weitergingen, der schließlich an einer hübschen Burgruine mit schöner Aussicht endete. Die Sonne stand mittlerweile schon recht tief und sendete ihre letzten Strahlen über das alte Gemäuer. „Ich dachte, wir verbringen die nächste Stunde hier oben auf dieser Mauer... Man hat einen wunderbaren Blick über das Land von hier aus...", sagte Snape schließlich, als sie an einem breiten Mauerstück angekommen waren, das noch von der untergehenden Sonne beschienen wurde. Amanda lächelte ihn an und nickte. „Ja, sehr gerne. Wie hast du das hier gefunden? Es ist sehr schön!" „Ich war hier einmal in den Ferien. Ist schon sehr lange her. Noch vor deiner Zeit", beantwortete er ihre Frage, breitete dann auf der Mauer eine Decke aus, welche er eingepackt hatte und setzte sich. Da die Sonne den ganzen Tag auf das Gemäuer geschienen hatte, gab es nun noch eine angenehme Wärme ab. „Na das ist ja wirklich schon ganz lange her", sagte Amanda lachend und setzte sich dann zu ihm. „Ja, allerdings." Severus lächelte ein wenig. „Hast du Durst?" „Ein wenig." Amanda ließ ihren Blick über die Landschaft schweifen und seufzte leise. Es war wirklich sehr schön hier. „Dann werde ich wohl mal die Flasche Wein öffnen, die ich eingepackt habe", entgegnete Severus. Kurz darauf füllte er auch schon die beiden mitgebrachten Gläser. „Bitte sehr...", sagte er schließlich und reichte Amanda eines davon, während er sich selbst das andere nahm. „Danke." Sie nahm ihm das Glas ab. „Und? Auf was trinken wir?" „Sagen wir... Auf einen weiterhin schönen Urlaub..." Er sah sie ein wenig fragend an, ob sie damit einverstanden war. „Ja, das sollten wir wohl auch schaffen." Lächelnd stieß sie mit ihm an, bevor sie einen Schluck Wein trank. „Ich denke auch", entgegnete er lächelnd und trank dann einen Schluck, nachdem er auch angestoßen hatte. Doch innerlich war er sich ob seiner Worte nicht so ganz sicher im Moment.
Gemeinsam saßen sie noch eine Weile auf der Mauer und verfolgten die Sonne, wie sie langsam und mit einem wunderschönen Farbenspiel hinter dem Horizont verschwand. Als sie gerade noch die letzten Strahlen über das Land schickte, stellte Severus die mittlerweile leere Weinflasche und die Gläser zurück in den Korb, bevor er sich wieder an Amanda wandte. „Komm... Ich will dir noch etwas zeigen, bevor es ganz dunkel ist." „Noch etwas? Gut, wo denn?" Fragend sah sie ihn an. „Komm", sagte Snape noch einmal und hielt ihr seine Hand hin. Dann führte er sie ein wenig durch die alte Ruine, bis sie an einer Stelle angekommen waren, von der etwas in die Höhe führte, das aussah, wie eine alte, sehr verwitterte Treppe. „Da hinauf", sagte er schließlich und ließ sie an sich vorbeigehen. Kurz sah sie ihn Stirn runzelnd an, ging dann aber doch an ihm vorbei und machte sich vorsichtig daran, die alte Treppe zu erklimmen. Severus folgte ihr und noch bevor sie ganz oben war, zückte er unauffällig und von Amanda unbemerkt seinen Zauberstab und vollzog zwei ungesagte Zaubersprüche. Oben angekommen blieb er seitlich hinter ihr stehen und wartete einfach ab, auch wenn ihm das gerade wirklich schwer fiel. Er musste gerade all seine Beherrschungskünste aufbieten, um Amanda nicht spüren zu lassen, wie aufgewühlt er innerlich gerade war.
Oben angekommen sah Amanda sich zunächst ein wenig um. Es war nur eine recht kleine Plattform auf der sie nun mit Severus stand, aber dennoch brauchte sie einen Moment, bis sie das Licht vor sich entdeckte. Es kam aus einem Raum vor ihnen, der einmal unter der Plattform gelegen haben musste und dem nun die Decke fehlte. Das Licht ließ Amanda einen Schritt näher treten und schließlich erkennen, was es zu bedeuten hatte: Dort unten stand in großen, scheinbar aus Kerzen geformten Buchstaben: Willst du mich heiraten, Amanda? Es dauerte einen Moment bis sie überhaupt begriff, was dieser Satz zu bedeuten hatte und dann noch einen ganzen Augenblick länger, bis sie zu irgendeiner Handlung im Stande war. Nicht dass sie einen Moment an ihrer Antwort gezweifelt hätte, nur war sie viel zu überwältigt, als das sie sich hätte von dem Anblick vor sich lösen können. So bemerkte sie erst, als sie sich langsam zu Severus umdrehte, dass sie Tränen in den Augen hatte.
Severus stand die ganze Zeit neben ihr und hatte mittlerweile, nachdem sie den Schriftzug entdeckt hatte, ein kleines Schächtelchen aus seinen Roben gezogen, in dem die Ringe waren. Er wusste nicht, wann er sich das letzte Mal so schlecht gefühlt hatte, denn ihm war speiübel vor Nervosität und Angst. Er hatte Angst davor, dass Amanda seinen Antrag ablehnen könnte und so zogen sich die Sekunden, bis sie sich schließlich überhaupt einmal zu ihm umdrehte, für ihn äußerst qualvoll in die Länge. Was würde er tun, wenn sie nun nein sagte? Unsicher und bittend, mit einem Blick, den Amanda noch nie zuvor an ihm gesehen hatte, sah er sie an. Er hoffte inständig, nur ein kleines Wort aus ihrem Mund zu hören, und das war Ja.
Als Amanda sich ganz umgedreht hatte, entdeckte sie die Ringe in Severus Hand, was sie gleichzeitig zum Lächeln und zum Weinen brachte. Schließlich sah sie Severus an und sie konnte sich nicht daran erinnern, ihn jemals so unsicher gesehen zu haben. Da sie das auf keinen Fall länger mit ansehen wollte, gab sie ihm die Antwort, auf die er so verzweifelt wartete. „Ja. Natürlich", sagte Amanda nickend und mit etwas brüchiger Stimme, während ihr einige Tränen die Wangen hinunter liefen. Als er diese erlösenden Worte hörte, seufzte Severus leise aber hörbar, denn in diesem Moment fiel eine tonnenschwere Last von ihm und löste sich in unermessliches Glück auf. Sie hatte wirklich ja gesagt! Er musste es ein paar Mal für sich wiederholen, bevor es gänzlich seinen Verstand erreicht hatte, was sich schließlich in einem Lächeln äußerte. Dann sagte er leise und mit für ihn ungewöhnlich zittriger Stimme: „Damit machst du mich zum glücklichsten Menschen..." Vorsichtig nahm er daraufhin ihre Hand in seine und stellte dann das Kästchen mit den Ringen auf das Geländer, bevor er ihm Amandas Ring entnahm und ihr ihn ansteckte. Danach sah er ihr erneut in die Augen. Noch immer konnte er dieses unermessliche Glück, welches er gerade fühlte, nicht fassen. War das alles wirklich real?
Amanda zitterte etwas, während Severus ihr den Ring an den Finger steckte. Noch immer liefen ihr Tränen über das Gesicht und auch sie konnte nicht ganz glauben, was gerade passierte. Träumte sie nur sehr gut? Als Severus ihr in die Augen sah, lächelte sie sanft und griff dann sehr vorsichtig nach seinem Ring und steckte ihn an seinen linken Ringfinger. Einen Moment sah Amanda lächelnd seine Hand an, bevor sie sie an ihren Mund hob und zart küsste. Severus streichelte daraufhin sanft über ihre Wange und sah sie an, bevor er einen Schritt näher an sie herantrat und in die Arme nahm. Sein Herz klopfte gerade wie wild und sein Innerstes schlug Purzelbäume, sodass er Amanda einfach in den Arm nehmen musste, um sich zu vergewissern, dass er das alles auch wirklich nicht träumte. Es war ein unbeschreibliches Gefühl zu wissen, dass man gerade etwas Besonderes bekommen hatte und er wollte diesen Moment so lange es ging auskosten. „Ich liebe dich", flüsterte er schließlich leise, als er sie in den Armen hielt und erst jetzt merkte er, wie sehr ihn seine Gefühle gerade übermannt hatten. Er hatte Mühe, beim Sprechen nicht zu stocken und auch das Zurückhalten von Tränen war gerade alles andere als einfach. Es war fast schon schmerzhaft, so viel Glück in sich zu haben, dachte sich Snape und drückte Amanda sanft an sich. Sie schlang ihre Arme um ihn und hielt sich an ihm fest. „Ich liebe dich auch", sagte sie dann leise, während ihre Gefühlswelt sich noch immer nicht beruhigen konnte. Es war einfach zu unglaublich, was gerade passiert war. Unglaublich schön! Amanda holte tief Luft, um wenigstens nicht mehr weinen zu müssen, aber dieser Versuch zeigte wenig Erfolg. Sie wollte Severus am liebsten nie wieder los lassen. Diesem ging es genauso. Am liebsten wollte er gerade ewig so stehen bleiben, zusammen mit ihr und ewig dieses Gefühl genießen, welches er gerade in sich hatte. So mussten sich Momente vollkommenen Glückes anfühlen, dachte sich Severus, während er Amandas Nacken sanft streichelte und sie weiter fest im Arm hielt. So könnte es doch immer sein. „Ich wusste gar nicht, dass man so glücklich sein kann", sagte Amanda nach einigen Momenten des Schweigens. „Ich auch nicht", antwortete Severus leise. Sie löste sich ein Stück von ihm und sah zu Severus auf. Während sie sich einige Tränen aus den Augen wischte lächelte sie ihn an und strich sanft über seine Wange. Er lächelte zurück. „Jetzt kann der Urlaub wirklich nur noch schön werden...", sagte er dann, noch einmal bezogen auf ihr Anstoßen mit Wein, vor einer guten Stunde. „Ja, nun in jedem Fall. Oh, du Armer musstest den ganzen Tag damit herumlaufen und ich hab auch noch dauernd gefragt", meinte sie dann lachend. Er lachte mit. „Ja, da siehst du mal... Das war nicht unanstrengend, das kann ich dir sagen", grinste er dann. Ohne ihn loszulassen, drehte sich Amanda noch einmal um, um den Schriftzug aus den Kerzen zu sehen. „Das ist sehr, sehr schön", lächelte sie ihn wieder an. „Heute morgen gemacht", lächelte er zurück und verriet ihr nun, wo er heute so früh gewesen war. „Das habe ich mir inzwischen schon beinahe gedacht. Und ich dachte, du hättest dich nur hier noch mal umgesehen." „Du meinst, in der Gegend ums Haus? Nein. Ich war hier..." Dann küsste er sie kurz, aber sehr liebevoll. Amanda seufzte kurz und drückte sich wieder an ihn. „So ganz glaub ich das noch nicht." „Was?" „Das alles hier. Dass du mich heiraten willst und dir auch noch so etwas Tolles ausgedacht hast." „Dann geht es dir so ähnlich wie mir", schmunzelte Severus ein wenig, küsste sie dann noch einmal und drückte sie fest an sich. „Ich kann es auch noch nicht glauben, dass du wirklich Ja gesagt hast." „Was hätte ich denn nur anderes sagen können?" „Nein? Oder vielleicht?" Amanda lachte. „Weder das eine noch das andere, sondern ganz sicher ja. Wie könnte ich jemals jemanden anderen heiraten wollen, wenn du da bist?" „Ich weiß nicht...", antwortete Severus, dann fuhr er etwas ernster fort: „Es gibt sicher einfachere und angenehmere Menschen als mich. Du wirst es nicht leicht haben, als Mrs. Snape." Und damit meinte er nicht nur ihr Leben an seiner Seite, sondern auch mit seinem Namen. Ernst sah sie ihn an. „Aber es gibt keinen angenehmeren Menschen für mich, Severus. Ich möchte niemanden der einfach ist, oder der mir ein leichtes Leben beschert. Ich möchte jemanden, der mich glücklich macht und das tust du! Sehr sogar. Da ist es nicht wichtig, wenn es hin und wieder nicht ganz einfach ist." Er lächelte ein wenig bei ihren Worten. „Ich hoffe, das bleibt für immer so... Dass ich dich glücklich mache", sagte er dann. „Ich hoffe auch, dass ich dich glücklich machen kann." „Du machst mich glücklich... Da habe ich absolut keine Bedenken." Amanda lachte kurz. „Gut. Ich hab andersrum auch keine Bedenken." Dann sah sie auf den Ring an ihrer Hand. „Da hast du einen sehr schönen Ring ausgesucht. Vielen Dank." Severus lächelte. „Freut mich, wenn er dir gefällt. Ich habe lange überlegt, was ich nehmen soll..." „Du hast in jedem Fall gut überlegt." „Das freut mich." „Wollen wir uns noch einen Moment setzen. oder zurück zur Mauer, oder einfach hier stehen bleiben?" „Wie du willst", antwortete Severus. „Ich würde gerne noch etwas hier sitzen bleiben, wenn du magst." „Gut. Dann bleiben wir hier sitzen", sagte er, dann ließ Snape Amanda ein wenig los, nahm ihre Hand und zog sie zu einer Stelle, wo man sich gut setzen konnte. „Ich könnte ja eigentlich noch schnell unsere Decke und den Korb holen", fiel ihm dann ein, kaum hatten sie sich hingesetzt. „Das wäre wohl noch bequemer..." „Bleib ruhig sitzen, ich mache das", meinte Amanda und nahm ihren Zauberstab, um beiden Gegenstände herbei zu zaubern, die auch einen Moment später vor ihren Füßen landeten. Snape beugte sich hinunter und nahm die Decke auf. „Sollen wir uns draufsetzen?" „Ja gern", sagte sie und erhob sich. „Gut", erwiderte Severus, stand dann ebenfalls auf und breitete dann die Decke aus. „So..." Amanda setzte sich und zog Severus am Arm zu sich herunter. Der folgte ihr ohne Widerwillen und nahm sie sogleich ein wenig in den Arm, als er sich wieder neben sie gesetzt hatte. Leise seufzend kuschelte sie sich an ihn. „Ich bin sehr froh, dass ich dich getroffen habe." „Und ich kann dir gar nicht sagen, wie froh ich bin...", antwortete Severus leise, denn er konnte sein Glück gar nicht in Worte fassen, welches er Amanda zu verdanken hatte. Kurz musste sie kichern. „Tja, das hättest du wohl nicht gedacht nach unserer ersten Begegnung, oder?" Snape grinste etwas und lachte auch ein wenig. „Nein", sagte er dann leise. „Damit hätte ich niemals gerechnet... Dass du mir irgendwann einmal soviel bedeuten würdest..." „Ich auch nicht... Ich hab eher etwas ganz anderes gedacht." Sie drückte Severus einen kurzen Kuss auf die Wange und grinste. „Und was", wollte er grinsend und fragend von ihr wissen, während er sie in der Dunkelheit ansah. „Dass ich fasziniert war, wie du nur so schlecht gelaunt durch die Welt laufen kannst und ich gehofft habe, dich möglichst wenig zu sehen, aber nun kann ich dich kaum genug sehen." „Dann bin ich froh, dass du das heute anders siehst", sagte Snape leise und seine Stimme klang ruhig und ernst, denn er hatte nicht vergessen, was ihn damals bewegt hatte und wieso er ihr gegenüber so war. „Du hast deine Meinung schließlich auch geändert." Amanda kuschelte sich enger an Severus.
Eine Weile saßen sie schweigend auf der alten Turmruine, bis ein plötzlicher Gedanke Amanda zum Lachen brachte. „Was ist", wollte Severus sogleich ziemlich verwundert wissen, als sie so unvermittelt loslachte. „Ach, ich musste gerade an meine Mutter denken, oder an ihre Reaktion. Sie wäre sicherlich hellauf begeistert und die halbe Welt wüsste es zehn Minuten später, also wird genau das geschehen, was sie mir immer vorgeworfen hat: Sie wird es als allerletztes erfahren", meinte sie grinsend. „Hm, das hoffe ich doch", antwortete Snape daraufhin. „Ich will eigentlich nicht, dass die ganze Sache an die große Glocke gehängt wird. Je weniger davon wissen, umso besser." „Ich auch nicht, das geht schließlich nur uns etwas an." Amanda lächelte und küsste ihn kurz. „Gut, dass du das genauso siehst." Er lächelte und küsste zurück. Dann grinste er ein wenig, als ob nun auch ihm was äußerst amüsantes eingefallen war. „Und was ist bei dir nun so lustig", wollte sie wissen. „Ich dachte gerade an das entsetzte Gesicht deines Bruders, wenn sein schlimmster Alptraum wahr wird, in der Sekunde, in der er erfährt, dass ich sein Schwager werde und umgekehrt." Diese Vorstellung brachte Amanda auch zum Lachen. „Oh je...du hast Recht! Das wird sicherlich nur noch davon übertroffen, sollten wir irgendwann Kinder haben." Severus grinste ein wenig. „Vermutlich... Jetzt kann er sich jedenfalls nicht mehr darüber beschweren, dass ich bei Familienfeiern anwesend bin. Immerhin bist du ab heute meine Verlobte." Nach diesen Worten, die er sich genüsslich auf der Zunge zergehen ließ, küsste er sie erneut sanft und innig. „Mhm, das stimmt", sagte sie leise und erwiderte seinen Kuss zärtlich. „Hört sich noch seltsam an ein wenig." „Ich gewöhne mich langsam dran, muss ich sagen", brummte Severus leise und küsste sie erneut, während er seine Hand anhob, ihr danach sanft über Wange und Hals strich und in die Augen sah. „Mrs. Snape...", sagte er dann ein wenig nachdenklich und fügte dann an: „Du hast Recht... Etwas befremdlich klingt es wirklich noch, dass jemand anderes meinen Namen trägt." „Du kannst auch Brown heißen", antwortete sie schelmisch grinsend während sie ihn ansah. „Ich glaube nicht, dass ich das will", entgegnete Severus. Dann fuhr er ein wenig ernster fort. „Ich hielt zwar nicht besonders viel von meinem Vater, sodass ich erpicht darauf bin, seine Linie fortzuführen, allerdings... ist mit dem Namen Snape schon ein gewisser Ruf verbunden, auf den ich momentan noch nicht verzichten kann. Was würden da bloß meine Schüler denken, wenn ich plötzlich Brown heißen würde", endete er dann allerdings wieder ein wenig schmunzelnd. „Ach, die wären vermutlich ein wenig schockiert, würden aber bald merken, dass sich nur der Name geändert hat", erwiderte sie ebenfalls schmunzelnd. „Aber, wenn du das nicht möchtest, ich heiße dann sehr gerne Snape." Erneut küsste sie ihn sanft. „Gut...", antwortete er leise und erwiderte ihren Kuss. Dann hielt er sie wieder schweigend im Arm und sah ein wenig in die Dunkelheit.
Noch immer so glücklich, dass sie es kaum fassen konnte, saß Amanda in seinen Arm gekuschelt mit ihm dort und sah den Kerzen zu, wie sie langsam nacheinander ausgingen. Auch Severus verfolgte dieses Schauspiel, doch irgendwann, als schon mehr als die Hälfte der Lichter erloschen war, ergriff er wieder leise das Wort. „Vielleicht sollten wir uns bald mal auf den Rückweg machen..." „Meinst du", fragte sie leise. „Nun, ich denke, daheim wäre es auf Dauer wärmer und bequemer... Und wir könnten aus gegebenem Anlass noch anstoßen." Er grinste ein wenig. „Gut, das anstoßen ist vielleicht ein Argument." „Schön! Und ich denke, mir fallen danach auch noch weitere ein", sagte Severus und grinste dann listig, was man allerdings in der Dunkelheit kaum ausmachen konnte. „Mhm, gut." Langsam löste sich Amanda von ihm und stand auf. Snape erhob sich kurz darauf auch, dann nahm er die Decke, legte sie zusammen und anschließend auf den Korb. „Wir können gleich von hier apparieren", ergriff er wieder das Wort. „Ich muss nur noch schnell die abgebrannten Lichter einsammeln..." Daraufhin zog er seinen Zauberstab und mit einem kurzen Schlenker und einem ungesagten Aufrufezauber kamen die ausgebrannten Schälchen nacheinander angeschwebt und verschwanden allesamt im Korb. „Jetzt hast du es ja kaputt gemacht", sagte Amanda und warf noch einen kurzen melancholischen Blick in den nun tief schwarzen Abgrund neben sich. „Ich kann es ja daheim ihm Wohnzimmer wieder für dich aufbauen", lachte Snape ein wenig und küsste sie. Dann zog er sie noch einmal in seine Arme und flüsterte ihr ins Ohr: „Andererseits sollte sich dieser Anblick so fest in dein Gedächtnis eingebrannt haben, dass du nur die Augen zu schließen brauchst..." Während er sprach, strichen seine Lippen sanft ein wenig über ihren Hals und Severus selbst schloss seine Augen, um Amandas Gegenwart noch intensiver zu spüren. Ihm selbst ging es jedenfalls so - schloss er die Augen und dachte er zurück, dann sah er noch alles genau vor sich... „Hat es", antwortete Amanda sehr leise und schloss genussvoll ihre Augen, als er sie mit seinen Lippen berührte. Auch sie hatte die Situation noch sehr genau vor ihrem inneren Auge und würde den Moment wohl noch sehr lange in Erinnerung behalten. „Dann ist ja gut", raunte Snape, riss sich dann aber wieder von Amanda los und griff nach dem Korb, um sich wieder auf andere Gedanken zu bringen. „Lass uns apparieren", sagte er dann. „Gut." Amanda sah sich kurz um, um sicher zu gehen, dass sie nichts vergessen hatten und nahm dann ihren Zauberstab um einen Moment später vor ihrem Ferienhaus zu apparieren. Severus folgte ihr und nachdem er den Korb in der Küche abgestellt und nach etwas zu trinken gesucht hatte, ging er wieder zu Amanda.
„Wo wollen wir's uns noch gemütlich machen?" „Wo du möchtest, du hast schon den ganzen Abend die Orte so gut ausgesucht." „Dann lass uns gleich ins Schlafzimmer gehen. Etwas zum Anstoßen habe ich schon." Er hob die Hände, in denen er eine Flasche Rotwein und zwei frische Gläser hielt. „Ach, du meinst wir kommen noch dazu, wenn wir erst einmal da sind", meinte sie schmunzelnd und machte sich auf den Weg in Richtung Schlafzimmer. „Das werden wir dann sehen", grinste er und folgte ihr dann. Im Schlafzimmer angekommen, stellte er die Gläser und die Flasche auf einen kleinen Beistelltisch in der Nähe des Bettes und kam dann wieder auf Amanda zu. „Was ist denn nun mit dem Anstoßen, hm", wollte Amanda schmunzelnd wissen und sah Severus an. Severus war noch nicht ganz bei ihr, als er abwehrend die Hände hob und sich sogleich wieder umdrehte und zurückging. „Ich mache schon die Flasche auf...", sagte er dann, schmunzelte aber ein wenig. „Immer schön der Reihe nach", sagte Amanda und kam dann zu Severus. Der goss gerade Wein in die Gläser. „Wollte ich ja... Nur hatte ich andere Prioritäten gesetzt." Dann stellte er die Flasche wieder ab, nahm die Kelche und reichte Amanda einen davon. „Bitte sehr..." „Danke. Dann können wir nun auf uns trinken, oder was meinst du?" „Ich denke schon, ja", lächelte Severus. „Auf uns und unsere Zukunft." Amanda lächelte und hob ihr Glas Severus entgegen. „Ja. Auf uns...", wiederholte Snape und stieß mit ihr an. Dann küsste er sie noch kurz, bevor er einen Schluck trank. Amanda trank ebenfalls einen Schluck und sah Severus dann in die Augen. „Ich kann noch immer nicht ganz glauben, dass das wirklich passiert ist." Er schmunzelte ein wenig. „Ich eigentlich auch nicht. Aber das ist wohl der Beweis." Daraufhin hob er seine Hand, an dem er den Verlobungsring trug. „Vermutlich ja. Steht dir sehr gut." „Findest du? Ich weiß nicht recht..." Severus sah den Ring skeptisch an, dann grinste er allerdings ein wenig. „Ich denke, ich werde ihn nach dem Urlaub mit einer Illusion belegen... Es ist besser, wenn nicht jeder sieht, dass ich ihn trage", sagte er schließlich, nicht ohne einen gewissen Ernst. „Du bist ja unromantisch nun mit so etwas anzufangen", beschwerte sich Amanda, jedoch schmunzelte sie dabei. „Ich warne dich nur schon mal vor", entgegnete Snape, stellte dann aber sein Glas ab und kam auf sie zu. „Und noch ist es ja nicht soweit", flüsterte er dann in ihr Ohr. „Nein, noch nicht. Zum Glück", entgegnete sie leise. „Mhm", brummte Severus und zog sie vorsichtig in seine Arme, da sie noch ihr Glas in den Händen hielt. Dieses stellte Amanda daraufhin zurück auf den kleinen Tisch neben sich, legte dann ihre Arme um Severus und sah zu ihm auf. „Es könnte auch ruhig noch etwas länger dauern." „Wenn du das sagst...", raunte er und küsste sie dann unter dem Ohr.
Amanda seufzte leise und schloss genüsslich die Augen, während sie über seinen Rücken streichelte. Severus fuhr indes unter ihr Oberteil und streichelte mit den Fingerspitzen ihren Rücken hinauf, während er weiter ihren Hals mit zärtlichen Küssen übersäte. Genießerisch schloss er ein wenig die Augen, als er ihre nackte Haut berührte und fühlte, wie ihn deshalb eine wohlige Gänsehaut überkam. Sanft fuhr Amanda durch seinen Nacken und zog ihn zu sich, um ihn innig zu küssen. Dagegen hatte Snape nichts einzuwenden, weshalb er auf ihr Drängen einging und ihren Kuss entsprechend erwiderte. Amanda hauchte kurz darauf zarte Küsse auf seinen Hals und schob ein Bein zwischen seine, wodurch sie sich näher an ihn drückte und Severus ein Stück zum Bett dirigierte. Der brummte ein wenig, als sie sich derart an ihn drückte. Er wich Richtung Bett aus, allerdings nicht ohne Amanda mit sich zu ziehen. Als er an der Kante stand, strich er ihr noch einmal über ihr Top, schob es dann nach oben und zog es ihr über den Kopf. Langsam öffnete Amanda Severus Robenknöpfe und fuhr schließlich zunächst über seinen entblößten Oberkörper bevor sie den Stoff von seinen Schultern schob und ihn dort zärtlich küsste.
Severus genoss ihre Berührungen, hielt Amanda im Arm und streichelte ihr mit den Fingerspitzen sanft über den Rücken. Der Drang, sie ganz nahe zu spüren wurde zwar immer deutlicher und immer größer, doch er wollte nichts überstürzen. Nicht heute... An diesem perfekten Abend... Sanft strich sie über seine Brust und folgte ihrer Hand mit den Lippen, während ihre Finger weiter seinen Körper entlang fuhren. In ihr Ohr seufzend und ihren Hals küssend ließ Severus seine Hände schließlich zu Amandas Hose gleiten. Er fuhr ihr mit den Fingern etwas in den Bund, doch da die Hose recht eng anliegend war, öffnete er sie kurze Zeit später. Ihn innig und inzwischen recht verlangend küssend, zog Amanda Severus mit sich auf das Bett, wo sie ein Bein um ihn schlang und durch seine Haare fuhr. Severus stöhnte leise in ihren Kuss, während er ihr die Hose vom Po schob, dann genüsslich und verlangend die Finger in ihren Pobacken vergrub und ihre Hüfte enger an sich presste. Da Amanda so fordernd war, hatte er immer mehr Mühe, sein eigenes Verlangen noch zurückzuhalten, welches er schon sehr lange spürte und ihn eigentlich dazu drängte, möglichst schnell zur Sache zu kommen. Genussvoll schloss Amanda die Augen, als sie Severus Hände spürte, bevor sie mit den Fingerspitzen den Rücken entlang strich und sanft in seinen Hals biss. Er wiederum hatte es sich jetzt zum Ziel gemacht, sie völlig ihrer Hose zu entledigen. Deshalb löste er sich kurz wieder von ihr, um sie ihr vollends auszuziehen, dann zog Snape Amanda wieder in seine Arme und raunte leise und ein wenig grinsend: „Viel besser..." „Ich hoffe es wird noch besser", entgegnete sie und küsste ihn daraufhin verlangend, wobei sie mit der Hand zunächst über seinen Po streichelte und dann in seine Shorts fuhr. „Sicherlich", brummte Severus und küsste Amanda noch einmal innig, während er es ihr schließlich nach machte und auch ihr ins Höschen fuhr. Leise stöhnte Amand auf und genoss einen Moment ausschließlich seine Berührungen, bevor sie seine Shorts von den Hüften schob.
Nach dieser Reaktion ließ Severus vorerst von Amandas Zentrum ab und widmete sich ihren Brüsten. Auch die waren noch unter einem Stück Stoff verborgen, doch das sollte sich nun bald ändern... Mit ein paar kurzen und geschickten Bewegungen entfernte er ihren BH und ließ ihn dann neben das Bett fallen, während seine Lippen schon das verwöhnten, was die Kleidung nun preisgegeben hatte. Leise stöhnte sie seinen Namen und vergrub ihre Hand in seiner Schulter. Auch ihr verlangen nach ihm steigerte sich immer mehr. Severus seufzte leise, als er sie stöhnen hörte, fuhr aber unbeirrt fort, ihre Brüste zu verwöhnen. Vorsichtig biss er ihr in die Brustwarzen, während seine Hand wieder in tiefere Gefilde glitt. Auch sein Verlangen nach Amandas Körper stieg mit jeder Sekunde weiter, doch noch wollte er seinem inneren Drängen nicht nachgeben. Bereits schwerer atmend zog Amanda ihn einen Moment später zu sich nach oben und küsste ihn verlangend. Ein wenig brummend erwiderte Snape den Kuss und schob ihr währenddessen ihr Höschen nach unten. Sein eigenes Verlangen war nun auch kaum noch zu zügeln, was deutlich zu spüren war. Amanda fuhr über seinem Po und während eines erneuten fordernden Kusses drückte sie gegen seine Schulter um ihn dazu zu bewegen, sich auf den Rücken zu legen.
Nur widerwillig gab Snape dieser Bitte nach und rollte sich von ihr herunter. Amanda beugte sich über ihn und fuhr mit ihren Händen über seinen Körper, um mit ihrem Mund seinen Oberkörper zu liebkosen, wobei sie ihren heißen Atem auf seine Haut hauchte. Mit den Fingerspitzen fuhr sie zärtlich seine Seite entlang. Severus seufzte vor unterdrücktem Verlangen, da er nun wieder in eine passivere Rolle gedrängt worden war und streichelte Amanda, so gut er nur konnte. Es bereitete ihm zwar noch zusätzliche Lust, so von ihr verwöhnt zu werden, doch andererseits war es eine Qual, sich nicht endlich das holen zu können, was er schon so lange begehrte. Amandas Küsse und Liebkosungen wanderten tiefer und mit ihnen auch ihre Hand, die Severus Oberschenkel entlang streichelte und sich immer weiter seiner Mitte näherte. Dadurch, dass sie seine vermehrte Lust nur allzu deutlich spürte, wurde auch ihre eigene immer weiter gesteigert. Severus stöhnte leise, als er nun merkte, wohin sie wanderte. Der Gedanke daran, was sie dort alles tun könnte, ließ ihn fast den Verstand verlieren. Er vergrub seine Finger ein wenig im Bettlaken, um nicht in die Versuchung zu geraten, sie in Amandas Haare zu versenken. Durch seine Reaktion nur noch bestärkt, fuhr Amanda mit ihren Bemühungen fort. Zärtlich verteilte sie heiße Küsse über seine Leisten und wanderte mit ihrer Hand immer höher, bis sie schließlich seine empfindlichste Stelle erreichte und begann ihn dort zu streicheln. Offenbar war es doch noch möglich, seine Lust noch mehr zu steigern, dachte sich Snape, denn er spürte, wie sein Körper danach drängte, sich unter diesen Berührungen zu winden, doch er ließ es nicht zu. Schneller atmend brummte er stattdessen tief und genüsslich, um so seiner Erregung wenigstens ein bisschen Herr zu werden.
Während sie ihn weiter streichelte, wanderte Amanda mit ihren Küssen zur Innenseite seiner Oberschenkel, wo sie langsam, küssend und beißend immer weiter nach oben kam. Nun konnte Severus ein Aufstöhnen nicht mehr unterdrücken. „Amanda", raunte er lusterfüllt, während seine Hände das Laken noch mehr zerwühlten und er genüsslich die Augen schloss. Diese seufzte nur als Antwort und verwöhnte ihn weiter, wobei sie ihre Küsse und Liebkosungen nun auch weiter auf seine Mitte ausweitete. Nur schwer konnte sie nun noch ihr eigenes Verlangen, mehr von ihm spüren zu wollen, unterdrücken, aber sie wollte ihn noch einen Moment länger so verwöhnen. „Verdammt...", keuchte Severus schließlich, denn er hatte das Gefühl gleich platzen zu müssen, wenn er nicht sofort was unternahm. Er wollte Amanda endlich. Er begehrte sie und das mit jeder Faser seines Körpers! Noch einen Moment hielt er inne und versuchte sich zu beherrschen, um ihr die Chance zu geben, endlich zur Sache zu kommen, doch als dies nicht geschah, spannte er seine Bauchmuskeln an, richtete sich ein wenig auf und packte Amanda an ihren Oberarmen. Bestimmend und keiner Widerrede duldend zog er sie zu sich nach oben und presste ihr dann auch schon einen gierigen Kuss auf den Mund. Noch während er sie küsste, drängte er sie weiter auf den Rücken und brachte sich über ihr in Position.
Keuchend vor Überraschung und Erregung sah Amanda Severus an und zog ihn dann zu sich, um ihn gierig zu küssen, während sie sich mit der Hüfte ihm entgegen schob. Ohne auch nur noch einen Moment inne zu halten, als sie sich ihm so willig entgegen drängte, drang er in sie ein, was ihm ein tiefes und genüssliches Stöhnen entlockte. Dann küsste er sie noch einmal innig und keuchte ein wenig in den Kuss hinein, bevor er kurz danach anfing, sich intensiv in ihr zu bewegen. Es machte Severus verrückt, sie so erregt zu erleben, was man deutlich merkte. Amanda stöhnte ebenfalls auf, als sie ihn in sich spürte und legte genussvoll ihren Kopf zurück, während sie mit den Händen erst durch Severus Haare und dann über seinen Rücken fuhr. Seine deutlich ersichtliche Lust machte sie schon die ganze Zeit immer mehr an. „Amanda", keuchte dieser ihr genüsslich und lusterfüllt ins Ohr, während er weiter kraftvoll zustieß und ihr ein wenig in den Hals biss. Schon jetzt spürte Severus, wie es in seinen Lenden zu kribbeln begann. Keuchend suchte Amanda nach seinem Mund um ihn verlangend zu küssen. Ganz so weit wie Severus war sie noch nicht und so schlang sie ihre Beine enger um ihn, um ihn noch intensiver spüren zu können. Snape ging auf ihre Forderungen ein und seine Lippen verschmolzen mit ihren zu einem innigen und gierigen Kuss. Er wusste, dass sie noch etwas Zeit brauchen würde und so versuchte er die Lust, die sich bei ihm schon zu sammeln begonnen hatte, noch so lange als möglich zu unterdrücken.
Mit zunächst geschlossenen Augen drückte Amanda ihren Kopf zurück in das Kissen, doch eine von Severus Bewegungen ließ sie aufstöhnen und ihn lusterfüllt ansehen, wobei sie ihre Hüfte nur noch enger an ihn drückte. Severus schwarze Augen funkelten sie ebenso lusterfüllt an und sein Blick versank für einen Moment in ihrem, bevor er sich wieder losriss und begann, ihren Hals mit heißen Küssen zu übersäen. Kurze Zeit später keuchte er auf, als Amanda erneut ihre Position zu ihm ein wenig veränderte. Wieder sah er ihr in die Augen und intensivierte dann seine Hüftbewegungen noch ein wenig mehr. Schwer atmend vergrub sie ihre Hände in seinen Schultern und schloss die Augen um sich vollkommen ihrer Lust hinzugeben. Langsam fühlte auch sie, wie sich ihr Höhepunkt unweigerlich näherte. Snape war diesem mittlerweile schon sehr nahe gerückt und er hatte Mühe, sich noch in irgendeiner Form abzulenken, um nicht verfrüht zu kommen. Noch einmal wanderten seine Lippen über Amandas Hals. Eine seiner Hände suchte indes nach Amandas Oberschenkel und zog diesen, nachdem sie ihn gefunden hatte, ein wenig nach oben, um die Vereinigung noch intensiver werden zu lassen. Atemlos keuchend stöhnte Severus auf, als er beim nächsten Stoß nun noch ein wenig tiefer in Amanda eindrang und schloss die Augen. Er konnte es kaum noch aushalten... Diese Bewegung ließ auch Amanda erneut aufstöhnen und anschließend seinen Namen keuchen. Durch die veränderte Position wurde sie nun nur noch mehr stimuliert. Das war auch Severus Hoffnung, denn er selbst war nun wirklich schon kurz davor, zu explodieren. Das Gefühl in seinen Lenden wurde immer intensiver und es war kaum noch möglich, es zu ignorieren. Nach einigen weiteren intensiven Bewegungen, konnte zumindest Amanda sich nicht mehr zurückhalten und kam mit einem lauten Stöhnen zum Höhepunkt. Als Severus merkte, dass Amanda endlich auch soweit war, stöhnte er erleichtert auf und seine angestaute Lust entlud sich im gleichen Moment mit ziemlicher Heftigkeit. Die in heftigen Wellen abflauende Erregung ließ ihn noch ein paar mal zustoßen, doch kurze Zeit später blieb nur noch Glück und Erschöpfung übrig und er zog sich zurück und ließ sich neben Amanda aufs Bett fallen. Schwer atmend schloss er die Augen und seine Hand tastete nach ihrer...
Amanda schloss schließlich ihren Griff um seinen und genoss eine zeitlang nur das Gefühl, welches ihren Körper noch immer durchflutete. Es dauerte eine Weile, bis ihr Atem wieder Bewegungen zuließ und sie sich langsam umdrehte, um sich an Severus zu kuscheln. Als dieser ihren Körper erneut an seinem spürte, nahm er sie in den Arm und seufzte leise. Auch sein Atem hatte sich mittlerweile wieder weitestgehend normalisiert, doch trotzdem hatte er noch keine Lust, sich in irgendeiner Form zu bewegen. Er wollte noch eine Weile einfach nur daliegen und genießen. Nach mehr Bewegung stand Amanda gerade auch nicht der Sinn. Mit geschlossenen Augen lag sie an Severus gekuschelt da und konnte sich für den Moment keinen besseren Ort oder eine bessere Tätigkeit vorstellen. Ihm ging es genauso. Dieser Tag heute war einfach nur perfekt. Hätte er sich jemals träumen lassen, dass er noch einmal jemanden treffen würde, den er so sehr liebte? Hätte er vor zehn Jahren geglaubt, dass er irgendwann einmal einer Frau einen Heiratsantrag machen würde? Sicherlich nicht. Leise seufzte Severus bei diesen Gedanken. Wie gerne würde er Amanda alles erzählen… Ihr erzählen, wie viel sie ihm bedeutete und wie sehr er sie liebte, doch er konnte nicht. Es gab Dinge in seinem Leben, die konnte er ihr nicht erzählen. Noch nicht...
Auch Amanda konnte noch gar nicht recht glauben wie glücklich sie tatsächlich war. Vieles hatte sie gedacht nach ihrer ersten Begegnung mit Severus, aber sicher nicht, dass er der Mann war, mit dem sie ihr Leben verbringen wollte. Leise und glücklich seufzte sie und griff erneut nach seiner Hand und streichelte diese sanft. Severus verschränkte seine Finger mit ihren, als sie seine Hand berührte, seufzte leise und öffnete wieder etwas die Augen. Dann strich er ihr sanft ein wenig durch die Haare. Am liebsten hätte er gerade noch etwas gesagt, ihr gesagt, wie sehr er sie liebte, doch irgendwie fehlten ihm die Worte für das, was er gerade fühlte. „Ich möchte dich niemals verlieren", flüsterte Amanda einen Moment später. „Ich dich auch nicht", antwortete Snape und drückte sie sanft an sich. „Niemals..." „Schön", murmelte sie und hob ihren Kopf um ihn anzusehen. Er erwiderte ihren Blick und lächelte sie ein wenig an. „Ich finde, es gibt nichts schöneres", sagte er dann. „Nein, gibt es nicht." Lächelnd beugte sie sich zu ihm und küsste ihn sanft. Severus lächelte zurück, sah ihr in die Augen und streichelte sie sanft. „Ich liebe dich", flüsterte er dann. „Ich liebe dich auch. Ich kann gar nicht sagen wie sehr", sagte Amanda und hatte zum zweiten Mal an diesem Abend Mühe, die Tränen zurückzuhalten.
