Nachtrag zum letzten Kapitel: %$%&$&$%$§$!!!!! Hatte ich es nicht geahnt? Sorry, Leute, ist nicht ideal, aber ich fürchte, ihr müßt damit leben...

Und einen besonderen Dank an Narumi. :o) Das heutige Kapitel ist für dich.

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Kapitel 15

Nach einigen Aufregungen und anderen Störungen fand Piett endlich Zeit, bei Max vorbeizuschauen. In der am nächsten gelegenen Messe besorgte er zwei Thermobecher Kaf und betrat dann das Zimmer, in dem Max immer noch lag. Morgen würde er – wenn alles glatt lief – in einen Hoverstuhl umziehen und in seine Räume zurückkehren dürfen… wo er allerdings abends und morgens immer noch auf Droidenhilfe angewiesen war.

Es standen keine Wachen mehr vor dem Raum – keine Überraschung.

Der 2-1B war eben mit einem Scan der Brüche beschäftigt. Er sah auf, als Piett hereinkam, erstarrte und wich eilig zurück.

„Bevor ich WIEDER abgeschaltet werde, gehe ich lieber. Drückt den Notfallknopf, wenn ihr mich braucht." Sprach's und schwebte hinaus.

Firmus grinste und drückte Max einen der Becher in die Hand.

„Kaf!" seufzte der begeistert. „Wundervoll…! Warum um alles in der Welt bekommt man auf Krankenstationen immer nur ekelhaft übersüßten, faden Tee?" Er nippte an der dampfenden Tasse und genoß das Aroma mit geschlossenen Augen.

„Wie geht's?" erkundigte der Admiral sich und zog einen Stuhl heran, auf dem er sich rittlings niederließ.

„Ganz gut. Die Schmerzen halten sich in Grenzen, aber es macht mich wahnsinnig, mich nicht bewegen zu können… auch wenn der Medbot schon ein paar Übungen gemacht hat. Und bei euch?"

Piett zuckte die Schultern. „Der Millenium Falke hat sich in ein Asteroidenfeld verkrochen, und Vader springt im Viereck. Er will das Schiff unbedingt haben, weiß der Himmel, warum. Irgendein Anführer der Rebellen muß da wohl drauf sein… Außerdem hat sich der Imperator gemeldet. Seine Lordschaft schien darüber nicht sehr erfreut…"

„Der Imperator?" echote Max besorgt. „Nicht gut."

„Nein… aber da ich keine anderen Befehle bekommen habe, scheint es nicht so schlimm gewesen zu sein."

„Wegen Hoth, vielleicht?"

„Möglich… aber das ist verbrannte Erde. Und bislang hat er sich nie in Mißerfolge eingemischt…" Piett zuckte die Schultern. „Wir werden sehen."

Max brummte und nippte am Kaf. Dann sagte er, scheinbar beiläufig: „Er hat den Rebellen umgebracht, hm?"

Piett lachte trocken. „Umgebracht? Geschlachtet. Du willst nicht wissen, wie er ihn getötet hat, glaub mir."

„Machtgriff, schätze ich?"

Der Admiral schüttelte nur den Kopf. „Frag nicht."

„Raus damit."

Ein Seufzen. „Zuerst brach er ihm beide Beine. Mehrfach. Dann hat er ihn halb erschlagen… mit lauter Gegenständen, die auf ihn prallten. Medizinflaschen, Scanner, Datapads, so Zeug. Dann der Machtgriff, ja… aber das war nicht das Schlimmste."

„Firmus!"

Piett zog eine Grimasse. „Er hat ihm das Herz im Leib zerquetscht. Zusammengedrückt, einfach so."

„Oh." machte Max – betroffen, aber nicht unbedingt geschockt. Eher sogar ein wenig… stolz. Er verstand die Geste und wußte sie zu würdigen… auch wenn es ein morbides Geschenk war.

Piett sah ihn eine Weile an und lächelte dann leicht. „Jetzt kommst du mir nicht mehr aus. Raus damit. Was läuft da zwischen euch?"

Max verschluckte sich am Kaf. „Laufen? Was soll da laufen? Er ist mein kommandierender Offizier, und ich bewundere und respektiere ihn, wie Du!"

„Äh-äh…!" Piett schüttelte grinsend den Kopf. „Netter Versuch. Aber ich habe gehört, wie du ihn Dava nanntest – und lebe noch. Also, raus damit!"

„Was? Wann - " Max wurde blaß, dann rot.

„Du warst am Aufwachen, noch halb im Betäubungsschlaf. Er hat dich auch gleich wieder ins Traumland geschickt, weil du noch nicht stabil genug warst. Aber irgendwie hast du ihn wahrgenommen und den Namen gemurmelt… mit dem glücklichsten Lächeln auf dem Gesicht, das ich je an dir gesehen habe."

Max schwieg und schien ein wenig kleiner zu werden.

„He – was ist denn? Ich freu mich doch für euch! Für euch beide – ich finde das wunderbar! Wenn du ihn gesehen hättest, als er ins Zimmer stürmte…"

„Ich liebe ihn." sagte Veers schlicht und hob den Kopf.

„Und er dich." Piett lächelte. „Keine Frage. Und ich bin stolz, daß er mich an diesem Wissen teilhaben läßt."

„Er hat nichts gesagt?" erkundigte der General sich erstaunt.

„Keinen Ton. Keine Warnung, nicht mal einen bösen Blick. Eigentlich dachte ich, ich würde den Tag nicht überleben… aber er scheint mich zu mögen."

Veers grinste. „Ja. Tut er."

Piett erwiderte es. „Gut zu wissen." Auch er nahm einen Schluck Kaf und verzog das Gesicht. „Das Zeug schmeckt nicht mehr, wenn es kühler wird. – Seit wann geht das schon so zwischen euch?"

Max lehnte sich zurück und lächelte. „Mir wurde es schon vor längerer Zeit bewußt – aber mir war klar, daß jede Hoffnung utopisch wäre. Also versuchte ich nur, alles über ihn zu sammeln und herauszufinden, was es gab… legal und ein wenig illegal. Über seine Gegenwart und seine Vergangenheit.

Und dann, als er verletzt wurde auf diesem Einsatz… du erinnerst dich, mit diesen Viechern…"

„Ysalamiri." Piett nickte. „Widerliche kleine Biester."

„…da konnte ich ihm helfen, dank des Wissens, das ich über ihn hatte."

„Nicht so bescheiden. Du hast ihm das Leben gerettet."

„Vermutlich… ja."

„Und dann?"

„Ich denke, er wurde neugierig. Er begann, Zeit mit mir zu verbringen, mich kennenzulernen. Wir freundeten uns an… und ich war glücklich. Das war mehr, als ich mir je erhofft hatte." Veers lächelte und schien mittlerweile völlig entspannt.

Piett wartete, aber nicht halb so geduldig, wie er aussah.

„Dann, langsam, merkte ich, wie er sich mir öffnete. Langsam, immer mehr. Und irgendwann zeigte er mir sein Gesicht. Von da an ging es sehr schnell. Und der endgültige Durchbruch war die Reise zu der Heilerin." Nun, da Piett bekannt hatte, daß er sich freute und keine Kritik übte oder – noch schlimmer – ihn für völlig verrückt erklärte, schien er sich beinahe zu freuen, darüber zu sprechen.

Firmus nickte langsam. Dann, nachdenklich, fragte er: „Woher hattest du all dieses Wissen?"

Veers lächelte verschmitzt. „Oh, hierher und daher… es ist erstaunlich, was man für Geld alles kaufen kann."

„Das wird ihm nicht gefallen." meinte der Admiral besorgt.

Veers grinste böse. „Doch. Die gefährlichsten Lieferanten habe ich… stummgestellt."

„Viele?"

„Nein, die meisten waren harmlos. Aber zum Beispiel die, von denen ich die Informationen über seinen Anzug bekommen habe… oder die, die zuviel über seine Vergangenheit wußten."

„Also GAB es eine Vergangenheit. Ich wußte es… wer war er?"

„Man nannte mich einst den ‚Helden ohne Furcht'." sagte eine tiefe Stimme hinter ihm, und Piett sprang beinahe aus seiner Haut. Vader! - heute allerdings nicht in Rüstung und Maske, sondern in der anonymen Uniform eines imperialen Captains. Die Tür hatte sich geöffnet, ohne daß die beiden es bemerkt hatten. „Als junger Mann mit hochfliegenden Idealen und großen Ambitionen hat mich das damals schon ein wenig beeindruckt." Seine Stimme war überraschend ruhig, als er Piett mit einem leichten Lächeln zunickte. „Heute ist es kein Titel mehr, auf den ich… stolz…"

Ohne Vorankündigung stockte er, schrie leise auf und ging krachend zu Boden.

„DAVA!" Max fiel fast vom Bett, als er sich zur Seite warf, um nach ihm zu sehen, und Piett ging schnell neben dem dunklen Lord in die Knie, drehte ihn vorsichtig auf den Rücken. „Dava – was ist passiert?"

„Jetzt werd nicht hysterisch!" knurrte Piett harsch, die Hände unschlüssig über Vaders Hals schwebend. Schließlich überwand er sich und tastete nach dem Puls. Schneller als gewöhnlich, und ein wenig unregelmäßig. Sein Gesicht war schmerzverzerrt. Was auch immer ihn so rasend schnell gefällt hatte, es mußte verdammt weh getan haben.

„Ich bin nicht hysterisch! Und er wird dich umbringen, weil du ihn ohne Helm - " Max robbte näher an den Bettrand heran und fluchte wild, als seine Beine ihm nicht gehorchten.

Vader stöhnte leicht und bewegte sich unruhig, schien aber noch bewußtlos.

„Ich HABE ihn schon gesehen. Ich habe ihm sogar beim Abendessen Gesellschaft geleistet. Sollen wir einen Arzt rufen? Den 2-1B besser nicht… Corva?"

„Ich bin nicht hysterisch!" brüllte Veers. „Ich bin bloß an dieses bescheuerte Bett gefesselt!"

„Du BIST hysterisch." grollte Vader, öffnete die Augen und setzte sich langsam auf. „Firmus, schlagen Sie ihn nieder, wenn er sich nicht beruhigt. Ich bin derzeit leider etwas… derangiert." Er rieb sich stöhnend über das Gesicht.

Piett stand auf und streckte die Hand aus. Vader ergriff sie nach einigem Zögern und ließ sich hochziehen; Firmus verkniff sich ein Ächzen. Er hatte nicht gewußt, daß Vader SO schwer war.

Der dunkle Lord setzte sich auf Veers' Bett, wohl, um ihn ein wenig zu beruhigen, und der Insasse stemmte sich eilig etwas zur Seite, um Platz zu schaffen. Vaders Gesicht war blaß und schweißnaß.

„Was ist passiert?" wollte Veers beunruhigt wissen. Der dunkle Lord schloß die Augen, lehnte sich am Kopfende des Betts an.

„Luke. Auf Dagobah."

„Ist ihm etwas passiert?" fragte Max erschrocken. Piett schenkte aus einer Karaffe wortlos ein Glas Wasser ein und reichte es Vader, der es dankbar entgegennahm und trank.

„Nein. Ich wurde gerade ohne Vorankündigung in eine Vision geworfen, die gleichzeitig überraschend und… äußerst schmerzhaft war. Dieser gemeingefährliche Gnom von Jedimeister hat ihn in eine Höhle geschickt, in der die dunkle Seite sehr stark ist… ich wußte gar nicht, daß es dort einen solchen Ort gibt. Und dort begegnete ihm… ein Zerrbild von mir. Das ihn angriff… um ihn zu töten." Vader schüttelte den Kopf. „Ich weiß nicht, ob Yoda dieses Bild projizierte oder ob es aus Luke selbst kam. Er kämpfte mit meinem Imago… und trennte ihm den Kopf ab."

„Und das hast du gespürt?"

Vader nickte schaudernd. „Laß es mich so ausdrücken: ich weiß jetzt, wie es sich anfühlt, geköpft zu werden. Ich habe es live miterlebt… und den Schmerz voll auskosten dürfen. Und Luke… er war in dem Bild gefangen. Für ihn war es ebenso real… so lange, bis der Helm aufplatzte… und er seinen eigenen Kopf darin sah."

Piett erschauerte bei dieser Vorstellung, und Max wurde blaß.

„Was bedeutet das?"

„Ich habe keine Ahnung." flüsterte Vader. „Aber auf jeden Fall Schwierigkeiten."

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Später, auf der Brücke, beobachtete Piett ein wenig angewidert, wie Vader sich mit einigen zwielichtigen Figuren unterhielt, die auf seinen Befehl hin an Bord gekommen waren. Er kannte einige davon von früheren Aufträgen, die das Imperium ihnen erteilt hatte: Bossk, ein Alien, Zuckuss und Dengar, narbenbedeckte, grimmig blickende Menschen, IG-88, ein Droide, und der gefährlichste von allen, Boba Fett, ein Mensch in einer verschrammten mandalorianischen Rüstung. Er trug einen Helm, und es ging das Gerücht, niemand hätte je sein Gesicht gesehen… zumindest hatte es keiner überlebt.

„Kopfgeldjäger." murmelte er. „Diesen Abschaum brauchen wir nicht."

Ein Techniker neben ihm hielt es für eine gute Idee, ihm zuzustimmen. „Ja, Sir."

Piett starrte ihn ein wenig indigniert an. „Diese Rebellen werden uns nicht entkommen."

Ein zweiter Techniker näherte sich. „Sir, wir haben ein Prioritätssignal vom Sternzerstörer AVENGER erhalten."

„Gut." Er wandte sich dem Mann zu und studierte die Nachricht. Dann näherte er sich Vader und hörte dessen letzte Worte.

„…wer den Millenium Falken findet, wird eine beträchtliche Belohnung erhalten. Jedwede hierfür erforderliche Maßnahme soll mir recht sein. Nur: ich will die Besatzung lebend haben. Das Schiff darf nicht vernichtet werden."

Der einzige, der hierauf antwortete, war Boba Fett: „Wie Ihr wünscht."

Vader wandte sich wortlos ab, und Piett trat an ihn heran. „Lord Vader! Mein Lord, wir haben sie!"

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Der dunkle Lord, der sich bereits früh abgewöhnt hatte, an Wunder zu glauben, hatte entschieden, in seiner Kammer zu warten, ob die Jagd tatsächlich erfolgreich sein würde. Er hatte bereits Erfahrung mit Solos Fliegerkünsten und Einfallsreichtum gemacht und war auf alles gefaßt.

Die Augen schließend, glitt er in eine Meditation.

Wieder wurde er abrupt ins Geschehen nach Dagobah gerissen, als Luke einem Schreck und Schmerz unterworfen war. Sein Sohn rollte sich krümmend über den Boden, und vor ihm rappelte sich eben mühsam Yoda aus dem Dreck auf. Vader grinste ein wenig schadenfroh. Ah… die alte Übung von Handstand und Balance? Vermutlich verbunden mit der zusätzlichen Schwierigkeitsstufe, etwas schweben zu lassen? Er hatte es gehaßt damals… vor allem die Tatsache, den kleinen grünen Gnom auf seinem Fuß balancieren zu müssen. Als er ein paarmal ‚umgefallen' war, verzichtete Yoda auf seinen luftigen Sitz. Und erstaunlicherweise klappte es danach hervorragend.

Aber was hatte Luke dazu gebracht, umzukippen? Vader lauschte und hörte R2 aufgeregt piepen und schrillen.

„Oh nein, das Schiff." stöhnte Luke. „Wir werden es niemals da rauskriegen."

Schiff? Er folgte Lukes Blick und sah den X-Flügler, der soeben blubbernd im Sumpf versank. Hm… unschön.

„So überzeugt bist du davon?" Yoda schüttelte mißbilligend den Kopf und senkte ihn dann. „Aaach, unmöglich ist immer alles für dich. Meine Worte, hörst du sie nicht?"

„Meister, Steine in Bewegung zu setzen, ist eins. Aber das hier, das ist etwas völlig anderes."

„Nein!" brauste Yoda auf. „Nichts anderes! In deiner Vorstellung nur. Vergessen mußt du das, was früher du gelernt."

Was für ein Komiker… dachte Vader. Früher hat er gelernt, daß man für so was einen Kran braucht. Natürlich glaubt er nicht, daß es möglich ist. Und er wird doch sicher nicht von einem Anfänger verlangen, daß –

„Also gut." seufzte Luke. „Ich werd's versuchen."

„Nein! Nicht versuchen! Tue es. Oder tue es nicht. Es gibt kein Versuchen."

Vader stöhnte. Was sollte der Blödsinn? Niemand, selbst jemand mit Lukes Begabung, brachte so etwas beim ersten Mal hin. Was war denn das für eine Lehrmethode?

Luke schloß die Augen und konzentrierte sich. Er hob den Arm, streckte ihn zum Schiff. Langsam begann ein Flügel des Jägers, sich aus dem Wasser zu heben.

Holla… erstaunlich! Stolz durchpulste den Beobachter, als das Schiff langsam zu steigen begann, doch dann ließ Lukes Konzentration nach, ging seine Verbindung zur Macht verloren. Vader war nicht überrascht und nahm es Luke auch nicht übel, als das Schiff wieder komplett versank.

Luke ließ sich keuchend auf den Boden sinken. „Ich schaff es nicht. Es ist einfach zu groß."

„Größe bedeutet nichts. Sieh mich an! Nach meiner Größe beurteilst du mich, tust du das?"

Vader mußte ihm wohl oder übel recht geben und grinste in der Erinnerung. Er hatte es selbst nicht geglaubt, aber Yoda konnte unglaublich fix und behende sein… daß hatte schon so mancher schmerzhaft erfahren müssen, der ihn im Lichtschwertduell unterschätzt hatte. Count Dooku, zum Beispiel, mehr als dreimal so groß wie der Jedimeister, hatte Mühe gehabt, diesem grünen Wirbelwind zu widerstehen.

Luke schüttelte zwar den Kopf, aber er sah dennoch ein wenig zweifelnd aus, was Yoda nicht entging. „Aber das solltest du nicht. Denn die Macht ist mein Verbündeter. Und ein mächtiger Verbündeter ist sie. Das Leben erschafft sie, bringt sie zur Entfaltung. Ihre Energie umgibt uns, verbindet uns mit allem. Erleuchtete Wesen sind wir", er kniff in Lukes Schulter, „nicht diese plumpe Materie." Er deutete um sich. „Du mußt sie fühlen, die Macht, die uns umgibt. Hier, zwischen dir… mir… dem Baum… dem Felsen dort. Allgegenwärtig. Ja, selbst zwischen dem Sumpf und dem Schiff."

Vader seufzte. Was Yoda da von sich gab, stimmte zwar… aber es war mal wieder nur die Jedi-Seite der Medaille.

Luke erhob sich, nahm seine Jacke von einem Ast und wandte sich ab. „Du willst das Unmögliche." sagte er bitter.

Wortlos wandte Yoda sich dem Sumpf zu, schloß seinerseits die Augen und streckte die Hand aus. Das Wasser begann zu brodeln und zu schäumen, der Jäger hob sich langsam komplett heraus, mit einigen Pflanzen bedeckt, und schwebte langsam und tropfend ans Ufer, wo er, von Yodas Macht gesteuert, niedersank.

Angeber! dachte Vader ein wenig angewidert. Natürlich kannst du es. Und natürlich holst du ihn ihm wieder raus. Aber mußt du es unbedingt so machen, daß er sich jetzt wie der größte Versager der Galaxis vorkommt?

Von R2s neuerlichem aufgeregten Schrillen alarmiert, drehte Luke sich der Szene wieder zu und verfolgte das Geschehen sprachlos. Er ging auf den Jäger zu, umrundete ihn und starrte schließlich seinen Lehrer an. „Also das… das glaub ich einfach nicht."

„Darum…", sagte Yoda langsam, „darum versagst du."