Yvanne: Danke für dein nettes Review :o)
Hm, nein… ich würde Vader nicht eigentlich als „gay" bezeichnen – schließlich liebt er seine Frau noch immer (wenn auch die Zeit vermutlich viel verklärt). Und auch Max ist bi, wie wohl viele in der Flotte. Beide waren Ehemänner und sind Väter – aber als Witwer waren beide auch einfach zu sehr mit ihrem Job verheiratet, der eine freiwillig, der andere gezwungen, um sich nach anderen Partnern umzusehen. Ich denke, Vader war zwanzig Jahre lang einfach verdammt einsam und verbittert, und sein Haß das einzige, was noch ihm allein gehörte und an das er sich klammerte… und von Max' Freundschaft und Zuneigung wird er schlicht und ergreifend einfach überrollt ;o) Aber genau das Thema wird in einem der späteren Kapitel aufgegriffen :g:
Und keine Sorge – es geht noch eine ganze lange Weile weiter, mit Updates alle zwei Tage :o) Dies hier unten beginnt in meinem Arbeitsdokument auf Seite 40, und ich schreibe just in diesem Moment auf Seite 156… und bin noch lange nicht fertig! ;o)
Das heutige Kapitel ist für Dich!

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Kapitel 19

Luke huschte durch die Gänge der Wolkenstadt, auf der Suche nach seinen Freunden. Die Macht führte ihn wie ein roter Faden hindurch, er zögerte kaum auf seinem Weg – und sie warnte ihn auch, zurückzuweichen, als er auf einen Seitengang traf. Nur Sekunden später erschien ein Mann in reichlich mitgenommener Rüstung und Helm, der langsam einer seltsamen Prozession voranging: eine schwebende Platte mit dem Relief eines Menschen - ein Kunstwerk, vielleicht? – das von zwei Bediensteten geschoben wurde. Ihnen folgten zwei weißgepanzerte Sturmtruppen, wie er sie vom Todesstern kannte. Sturmtruppen? Hier? Das Imperium war also schon angekommen… und er hatte sich nicht getäuscht, als er eine andere, sehr starke Präsenz in der Macht gespürt hatte. Das mußte Vader sein. Und es zog ihn wie einen Magneten zu ihm…

In der Höhle hatte er ihn besiegt, auch wenn Yoda es ‚Versagen' genannt hatte. War es falsch, den größten Mörder der Galaxis zu töten? Den Kettenhund des Imperators? Die Anführer der Rebellen waren sich einig, daß Vader der wahre Herrscher des Reichs war, nicht der Kaiser. Sie glaubten, ohne ihn könnte die Rebellion schneller und sicher gelingen… also warum nicht die Chance nutzen, wenn sie sich ihm bot?

Auf die Idee, daß Vaders Anwesenheit hier kein Zufall war, kam er nicht.

Er verließ seine Deckung, rannte dem kleinen Trupp hinterher – und konnte gerade noch vor dem Laserfeuer des Gerüsteten in Deckung gehen. Ein kleines Feuer brannte munter in einem eben noch nicht dagewesenen Loch in der Wand neben ihm, und er verfluchte innerlich seinen Leichtsinn.

Noch während des Gedankens rannte er beinahe in eine andere Gruppe Soldaten hinein, die sofort das Feuer auf ihn eröffneten. Zu seiner Überraschung waren Leia und Chewbacca unter ihnen, und die Prinzessin nutzte die Gelegenheit unter Aufbietung körperlicher Anstrengung für eine geschrieene Warnung: „Luke, das ist eine Falle! Vader ist hier, er hat uns gefangengenommen! Han wurde in Karbonit eingefroren und dem Kopfgeldjäger übergeben! Das ist eine Falle, Luke!"

Ein imperialer Offizier hatte sie gepackt, als lebenden Schutzschild vor Lukes eventueller Gegenwehr genommen und sie mit Gewalt um eine Ecke gezerrt, während die Soldaten den Rest der Gruppe weitertrieben.

Luke ließ sich geschockt an eine Wand fallen. Karbonit? Dann war das Han gewesen, eben – das ‚Kunstwerk'? Entsetzt schnappte er nach Luft, und Haß stieg in ihm auf. Grimmig und entschlossen setzte er seinen Weg fort.

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Ohne zu zögern hatte er seinen Weg genommen, ohne auch einmal zu zweifeln, welche Abzweigung die Richtige war. Die Macht zeigte ihm den Weg so klar, als ob ein roter Faden ihn führte oder eine Lichtbahn, so hell wie eine Nova. Es zog ihn zu Vader, trieb ihn regelrecht. Warum? Was war es, das so viel Drang darein setzte, ihn seinem Feind entgegenzustellen?

Vader.

Er hatte Ben getötet, einen alten Mann, den er gerade einmal zweieinhalb Tage gekannt hatte. Er hatte Biggs getötet, seinen ältesten und besten Freund – den einzigen wirklichen Freund, den er gehabt hatte. Er war des Imperators treuester Gefolgsmann, seine Hand und seine Stimme überall in der Galaxis. Und nun hatte er auch noch Han in Karbonit eingefroren und ihn an einen Kopfgeldjäger übergeben!

Und er hatte seinen Vater verraten und ermordet. Seinen Vater, den Jediritter. Seinen Vater, den Piloten. Lukes Herz war voll Haß, nur mühsam erinnerte er sich Yodas Mahnungen.

Ein Aufzug trug ihn auf einer Plattform nach oben in etwas, das beinahe zu elegant für eine industrielle Anlage war, und doch zeugten Maschinen und Schalttafeln davon.

Es war still in der Kammer, und so hörte er zum erstenmal live das Geräusch von Vaders Beatmer, das er nur aus dem Holonet kannte. Er drehte sich suchend und entdeckte die zugegebenermaßen eindrucksvolle Silhouette des dunklen Lords auf einer erhöhten Plattform, vor einem Sichtfenster. Er atmete tief ein, löste das Lichtschwert von seinem Gürtel und erklomm die Treppe.

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Darth Vader hatte die Wartezeit dazu benutzt, zu meditieren und in der Macht nach Lukes Präsenz zu greifen.

Der Junge war von dunkler Macht erfüllt, voll von Haß und Zorn – es würde nicht leicht werden. Welch ein Paradoxon! Der alte Vader hätte sich gefreut und diesen willkommenen Quelltopf schamlos ausgeschöpft, um Luke auf die dunkle Seite zu ziehen. Auch zwei Sith konnten den Imperator besiegen – und dann? Die Waagschalen wären nicht mehr im Gleichgewicht, das Reich würde unzweifelhaft ins Kippen geraten. Nein, der Geheilte, der Auserwählte dachte nun anders – und ärgerte sich. Welche Lügen hatten seine „Lehrer" Luke erzählt, um diesen Haß zu erzeugen? In einem Padawan, der von zwei der Mächtigsten Jedi unterrichtet worden war, die es je gegeben hatte?

Er sah ihm ruhig entgegen, unbeweglich wie eine Statue, ließ seine Erscheinung ein weiteres Mal wirken. Er hatte diesen Standort nicht umsonst gewählt – wenn er schon ein Drama inszenierte, tat er es gründlich. Nun beobachtete er, wie Luke langsam auf ihn zukam, das Lichtschwert in der Hand, kampfbereit. Hatte Yoda ihn im Kampf unterrichtet? Dieser hatte immer den Ataru-Stil favorisiert, während er selbst vor und nach seinem Fall Shien und Djem So bevorzugte – und es perfektionierte, nachdem seine neuen Prothesen ihm geschmeidigere Bewegungen erlaubten. Ataru war schnell und akrobatisch – nichts für Anfänger. Aber er würde sich auf alles einstellen.

Ruhig… passiv.

Vertauschte Rollen, dachte er amüsiert. Er selbst stand hier in bester Jedi-Manier, während ein kalt-zorniger Padawan im Begriff war, ihn zum Duell zu fordern, was jeden Sith-Meister erfreut hätte.

„Die Macht ist mit dir, junger Skywalker." sagte er deshalb. „Aber noch bist du kein Jedi."

Er sah Ärger im Gesicht des Jungen. Vermutlich hatte Yoda ihn gewarnt, ihn hindern wollen, herzukommen – es machte Sinn. Die Waffe des alten Jedi gegen ihn war noch nicht einsatzbereit, konnte sowohl Ladehemmung bekommen als auch sich überhitzen und explodieren.

„Ich bin gekommen, um meine Freunde zu retten… und Euch zu vernichten."

Bescheiden war er also auch noch. Vader war amüsiert und fühlte sich an sich selbst erinnert. Luke hatte viel von ihm geerbt… aber da war ein Funke in Lukes Gedanken, der ihn ansprang, ein Funke Angst, Besorgnis und Ärger.

Einhalt muß ihnen geboten werden. Das ist es, wovon alles abhängt. Nur ein völlig ausgebildeter Jedi-Ritter, mit der Macht als Verbündetem, wird Vader und den Imperator besiegen. Brichst du deine Ausbildung jetzt ab, wählst du den schnellen, den leichten Weg, wie einst Vader es getan hat. Zu einem Werkzeug des Bösen wirst du werden., hörte er Yodas Stimme in Lukes Erinnerung, und Ben flehte: Hab Geduld!

Dann opfere ich Han und Leia! versetzte Lukes Stimme ärgerlich.

Willst du ehren, wofür sie kämpfen… ja! sagte Yoda fest… und eiskalt. Vader schauerte. Dieser widerliche, bösartige, giftige grüne Gnom! Hatte er wirklich und wahrhaftig von Luke verlangt, seine einzigen Freunde in den Tod zu schicken, um sich selbst in eine Mordmaschine im Namen des sogenannten Guten verwandeln zu lassen? Heiliger Ewok, dagegen war selbst Palpatine ja noch harmlos!

Oh, Luke… Laß mich dir helfen, mein Sohn. Laß mich dir zeigen, daß es auch noch eine andere Möglichkeit gibt.

„Warum willst du mich töten?" fragte er und hielt seine Stimme ruhig. Noch mochte er keine machtgesteuerte Beruhigung hineinfließen lassen… das hätte Luke unzweifelhaft gespürt und wäre noch wütender geworden. „Wäre es nicht sinnvoller, den Kaiser zu vernichten?"

„Ja. Aber IHR seid die wahre Macht im Universum. Ohne Euch wird der Kaiser verletzlicher sein, und es wird leichter, ihn dann zu töten."

Meine Güte… wie naiv. Und doch – wie wahr. War er wohl selbst darauf gekommen, oder plapperte er Rebellenpropaganda nach?

„Und du denkst, du schaffst es? Jemanden zu töten, von Angesicht zu Angesicht?"

Für einen Moment war Unsicherheit in Lukes Blick. Gut.

„Ich habe schon getötet." sagte er dann.

„In einem Jägercockpit zu sitzen und aus der Ferne anonyme Feinde abzuschießen, ist eine Sache. Im Kampf Mann gegen Mann… das ist etwas anderes. Das ist Mord… kein Krieg mehr. Willst du dich wirklich zum Mörder machen?"

Luke lächelte. „Das haben wir bereits gemeinsam, Lord Vader. Wir sind beide millionenfache Mörder."

„Ich nicht." erwiderte Vader trocken. „Aber ich muß meiner Rechnung leider Kinder hinzufügen. Vermutlich gleicht es das aus."

Der junge Jedi hatte keine Zeit für Entsetzen, er konzentrierte sich auf seinen Gegner. „Ich bereue es." sagte er herausfordernd. Wie im Widerspruch blitzte seine Klinge auf, doch noch griff er nicht an.

„Hattest du je eine Wahl?" fragte Vader beinahe sanft, ohne auf die Provokation einzugehen und ohne die Antwort zu geben, die zwar wahr war, aber von Luke nicht geglaubt worden wäre: ja, er bereute es. Zumindest die Kinder.

Luke senkte die Klinge, schien überrascht.

„Nein." sagte er leise.

Nein. Natürlich hatte er die nie. Er hatte keine andere Wahl gehabt, als seinem Onkel zu dienen. Er hatte keine andere Wahl gehabt, als Obi-Wan zu folgen, als das Imperium seine Hüter ermordet hatte. Er hatte keine andere Wahl gehabt, als sich der Allianz anzuschließen… mit ihnen den Angriff zu fliegen. Und – als bester Pilot, als nichtsahnender Jedi – den goldenen Schuß abzufeuern, der Millionen Leben zerstörte. Wie ähnlich waren sie sich…

„Hatte ICH je eine Wahl?" fragte er bitter, in seinem Kopf ähnliche Bilder aus seinem eigenen Leben.

„Ihr versucht, mich zu verwirren!" Die Klinge kam wieder nach oben, der Junge blinzelte Unsicherheit aus seinem Blick.

„Es ist nicht mein Wunsch, mit dir zu kämpfen, Luke." Noch immer stand er reglos da, die Hände ruhig an den Seiten. „Im Gegenteil. Heute haben wir eine Wahl. Komm mit mir! Gemeinsam können wir diesen Krieg beenden und der Galaxis wieder Frieden bringen."

Noch während er es aussprach, wußte er, daß es nicht zu Luke durchdringen würde – natürlich mußte er annehmen, daß er nur versuchte, ihn zu verführen, ihn auf seine Seite zu ziehen, zu einem der ‚Bösen' zu machen. Verflucht. Das würde wirklich schwer werden.

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Luke kochte… und war gleichzeitig verwirrt. Was sollte das? Warum griff Vader ihn nicht an? Was bezweckte er mit diesen Fragen? Und diese Stimme – der volle Baß hatte etwas beinahe hypnotisches, obwohl Luke nicht spürte, daß die Macht Einsatz fand.

Vader war ein Gigant. Sowohl körperlich (über das Holonet war das nie SO deutlich gewesen), als auch in der Macht – wiewohl Luke hier nur Yoda als Vergleichsmöglichkeit hatte… aber ihm schien beinahe, daß Vader viel stärker war als der alte Jedimeister. War das möglich? Dann war alles verloren.

Kurz flammte der Wunsch in ihm auf, daß Vader Recht haben könnte. Er würde es gern glauben… so gern glauben, daß es möglich war, das alles hinter sich zu lassen. Den Krieg einfach so beenden zu können, mit Diplomatie und Gesprächen. Nicht töten zu müssen, keine Toten zu beklagen zu haben.

Luke, verdammt, reiß dich zusammen! rief er sich energisch zur Ordnung. Das ist VADER! Mörder, Kettenhund, Verräter… bring es zu Ende!

Er schluckte und griff an.

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Luke wollte also wirklich kämpfen. Na schön. Vielleicht half es ja, wenn er sich ein wenig austobte… Vielleicht konnte er die Wut kanalisieren?

Den ersten Angriff Lukes, mit Verve geführt, aber ohne jede Chance, blockte er ab. Ein klein wenig mehr Kraft als notwendig im Druck gegen die Klinge des Jungen JETZT… und Luke fand sich unsanft auf dem Boden wieder, während Vader gelassen wartete, bis er sich aufrappelte. Ich bin unendlich viel stärker als du, mein Sohn. Bist du wirklich sicher, daß du das durchstehen willst?

Offensichtlich ja. Vader ließ sich langsam zurücktreiben, Luke aber um jeden Schritt kämpfen.

„Du hast viel gelernt, Junge." Ja… er war nicht schlecht für einen Anfänger. Aber da war nichts von Yodas Raffinesse zu spüren – er tippte auf schlichten Basisunterricht. Für mehr dürfte auch schwerlich die Zeit gereicht haben.

„Sie werden sehen, ich stecke voller Überraschungen!" keuchte Luke.

„Ich auch." versetzte Vader gelassen und wand Luke mit zwei schnellen Bewegungen die Klinge aus der Hand, dann trat er einen Schritt auf ihn zu. Der Junge verlor das Gleichgewicht und stürzte – er hatte die Treppe hinter sich vergessen. Unten blieb er einen Moment benommen liegen. Vader lächelte und flocht erneut ein wenig Dramatik ein: er sprang, elegant und von der Macht getragen, mit gezündetem Lichtschwert und ausgebreiteten Armen. Vom leuchtenden Boden illuminiert, vor dem dunkelblauen Hintergrund, sah er aus wie ein Racheengel, das wallende Cape perfekt die Flügel ersetzend.

Luke rollte sich zur Seite und sprang auf.

Hinter ihm tat sich die Grube auf – eine gute Gelegenheit, um eine Schippe nachzulegen. Er konnte ihn gleichzeitig einschüchtern und ihm ein wenig mehr Sicherheit und Zuversicht verschaffen.

„Dein Platz ist an meiner Seite, das ist deine Bestimmung, Skywalker. Obi-Wan war sich dessen immer bewußt." Eine Provokation – aber nicht ganz gelogen. Gleichzeitig drängte er ihn rückwärts, bevor er sich sein Lichtschwert wieder holen konnte. Auch daran mußte noch gearbeitet werden, das mußte schneller gehen – er hätte ihn mühelos töten können jetzt.

„Nein!" preßte Luke hervor und verlor wiederum das Gleichgewicht. Dieser Sturz war deutlich schmerzhafter…

Vader wartete, bis er in Lukes Geist spüren konnte, wie dieser sich für den Sprung spannte, und setzte die Anlage mit einer Handbewegung just in dem Moment in Betrieb, als der Junge sich aus der Grube katapultierte. Unter ihm schoß zischend und rauchend Karbonit in die Form, während Luke sich an einigen Schläuchen festhielt.

„Allzu leicht." sagte er, als hätte er den Sprung nicht bemerkt. „Vielleicht bist du doch nicht so stark, wie der Imperator dachte."

Luke bewegte sich, und er nahm den Hinweis an und sah auf. „Beeindruckend. Höchst beeindruckend." Nun, DAS war gelogen.

Der Junge ließ sich fallen, holte nun endlich sein Schwert wieder in seine Hand und zündete es sofort. Wenigstens das ging fließend und schnell, sehr schön. Na gut. Wollen wir mal aufhören, nett zu sein und ihn statt dessen ein wenig anzustrengen.

„Obi-Wan hat dich viel gelehrt. Du vermagst deine Angst zu beherrschen… laß deinem Zorn jetzt freien Lauf!" Ja… das würde er wohl sagen, wenn er so handeln würde, wie Luke es offensichtlich erwartete.

Er drang auf ihn ein, härter nun, trieb ihn vor sich her, ohne ihn wirklich zu gefährden, jedoch so, daß es dennoch den Anschein von wirklicher Gefahr hatte.

Hm… die Stelle hier war günstig für einen kleinen Test. Wenn er sich hier fallen ließ, könnten sie den Kampf in der unteren Ebene fortsetzen… Wie weit würde Luke gehen? Würde er ihn wirklich töten wollen?

„Nur dein Haß kann mich vernichten!" grollte er und griff erneut an, ließ aber eine scheunentorgroße Chance für eine Gegenattacke. Nicht schlecht – Luke erkannte die Lücke sofort und nutzte sie, schlug zu und drang auf ihn ein… durchaus ernst, erkannte Vader. Er seufzte. Mal sehen, wieviel er noch von den Lehren der Jedi wußte… offensichtlich hing es tatsächlich an einem Sithlord, den letzten der Jedi auszubilden. Welch Ironie!

Er trat zurück, erfühlte den Rand und die Ebene unter ihm – und ließ sich fallen.

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Diesmal bin ich von meiner selbstgesetzten Vorgabe abgewichen, nur Originaltexte zu verwenden, sofern Szenen aus dem Film vorkommen – ich habe einiges an Eigenem eingebaut. Allerdings sind die Bewegungen und Aktionen dafür alle original… nur eben in meiner Interpretation beschrieben ;o)