Narumi: Danke für deine liebe Rezension :o) - Ja, tut er… bis ziemlich genau dahin halte ich mich sozusagen (mehr oder weniger) an's Drehbuch. Aber gleich danach nicht mehr. :s:
Dieses Kapitel ist für dich!
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Kapitel 20
Luke stand an der Kante der Plattform und sah hinunter – von Vader keine Spur. Aber er war noch da… und seine Präsenz in der Macht genauso stark wie zuvor.
Er sprang hinunter, wütend und wachsam. Vader hatte sich fallen lassen, eindeutig. Er spielte mit ihm, verhöhnte ihn! Und das traf ihn härter als die Erkenntnis, daß er ihm wirklich haushoch überlegen war…
Wieder folgte er dem Band der Macht, das ihn durch eine Art Tunnel in den Reaktorraum führte. Leer, auf den ersten Blick… Luke durchquerte den Raum, suchend, und fühlte plötzlich Vaders Präsenz auf ihn zuschnellen. Rasch hob er sein Lichtschwert und ging wieder zum Angriff über – doch Vader wehrte sich nicht, senkte sogar sein Schwert. Was –
Einen Moment später gab ihm ein Prickeln in der Macht die Antwort, Sekundenbruchteile bevor er von einem Maschinenteil getroffen worden wäre - das der dunkle Lord auf irgendeine Weise aus der Wand gerissen und auf ihn geschleudert hatte. Er schaffte es gerade noch, das Teil in zwei Stücke zu spalten und so um sich herumzulenken, aber schon kam das nächste angeflogen und prallte schmerzhaft gegen seinen Rücken. Und noch eins… und noch eins. Bald schmerzte sein ganzer Körper, auch wenn es nicht wirklich gefährlich war. Schon wieder spielte Vader mit ihm…
Dann durchschlug ein großes Maschinenteil das Fenster, das in den Reaktorschacht hinausführte; der einsetzende Druckausgleich riß ihn von den Füßen und der Sog durch das Fenster hinaus. Er sah noch, wie Vader sich scheinbar unbeeindruckt irgendwo festklammerte, und dachte: das war's dann wohl… doch dann fühlte er eine Art unsichtbarer Hände zupacken und ihn auf einen Laufsteg schleudern, in relative Sicherheit. Er schaffte es, sich rechtzeitig festzuhalten, bevor der Schwung ihn wieder herunterwarf, und blieb einen Augenblick lang schwer atmend liegen. Verflucht sollst du sein, Vader…!
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Der dunkle Lord spürte Lukes Wut und Haß und seufzte. Offensichtlich war der Schuß nach hinten losgegangen… sein Sohn war nicht dankbar für die Hilfe, spürte nicht, daß er sich sorgte, sondern fühlte sich auf den Arm genommen. Das hatte er nicht beabsichtigt. Vermutlich kam er mit Vernunft jetzt schlicht nicht mehr zu ihm durch – er würde es auf die harte Tour machen müssen. Aber einen kleinen Trumpf hatte er noch… nur, dazu mußte er mit ihm sprechen. Und dafür mußte Luke aufhören, herumzuzappeln. Also weiter im Drama.
Er seufzte und trat seinem Sohn in den Weg, der suchend in den kleineren Reaktorraum trat, in dem er wartete. Und dann griff er an. Hart nun, brutaler als zuvor, trieb ihn aus dem Raum heraus auf den Laufsteg dahinter, der zu einer freischwebenden Meßstation führte. Wieder und wieder lenkte er Lukes Klinge ab, die, vom eigenen Schwung getragen, funkenstiebend auf das Geländer des Laufstegs prallte. Luke stürzte und fiel hilflos auf den Rücken – nur, um die Spitze des roten Lichtschwerts direkt über seiner Kehle zu finden.
„Du bist geschlagen." grollte er drohend. „Es ist sinnlos, Widerstand zu leisten! Laß es dich nicht das Leben kosten wie einst Obi-Wan!" Bitte, Luke. Hör mir zu…!
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Etwas ist sonderbar an diesem Duell, dachte Luke. Die Worte schienen nicht recht zu den Taten zu passen – Vader trieb ihn voll dunkler Energie zurück, aber stets so, daß er nicht verletzt wurde. Er schien ihm nicht wehtun zu wollen. Soweit paßte es schon… aber irgendwas war komisch. Da war mehr. Nur: was? Vader mußte sich doch bewußt sein, daß er sich nie der dunklen Seite anschließen würde!
Energisch und selbstmörderisch schlug er Vaders Klinge beiseite und rappelte sich auf, um weiterzukämpfen.
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Verdammt. Der Junge gab immer noch nicht auf!
Für einen kurzen Moment war Vader vor Enttäuschung abgelenkt, und so kam ein Schlag Lukes tatsächlich durch, traf ihn an der Schulter und durchdrang Rüstung und Anzug. Und seine Sithreflexe reagierten, bevor er es verhindern konnte…
Mit einem animalischen Knurren schlug er zurück, ließ sich kurz von der dunklen Seite durchdringen, vergaß, wer sein Gegner war. Sanft glitt seine Klinge durch einen Widerstand – und erst, als Luke voll Schmerz aufschrie, wurde ihm bewußt, was er getan hatte.
Er hatte Lukes Schwerthand abgetrennt. Er hatte seinen Sohn verstümmelt. Sein eigen Fleisch und Blut.
NEIN!
Innerlich schrie er auf, doch es war nicht rückgängig zu machen. Luke war, den Armstumpf unter die Achsel gepreßt, rückwärts gekrochen, von ihm weg, auf die Meßstation zu. Er klammerte sich an einen Ausleger und hing gefährlich schwankend über dem Abgrund.
Nein… nein!
Er löschte sein Lichtschwert, begann zu reden, zu versuchen, Luke mit Worten an den fragilen Halt zu fesseln, an dem er hing.
„Luke, du hast noch nicht begriffen, wie wichtig du bist. Du hast gerade erst begonnen, deine Kräfte zu entdecken. Verbünde dich mit mir, und ich werde deine Ausbildung beenden. Mit vereinten Kräften können wir diesen tödlichen Konflikt beenden und der Galaxis Frieden und Ordnung wiedergeben."
Lukes Gesicht war verzerrt von Schmerz und Haß. „Nein! Niemals werd ich das tun!"
Das war zu erwarten gewesen. Vader seufzte innerlich. Zeit für seinen Joker… obwohl die Chancen sehr gering waren, daß er damit trumpfte.
„Obi-Wan und Yoda haben dir nie erzählt, was wirklich mit deinem Vater passiert ist, nicht wahr?"
„Sie haben mir genug erzählt! Sie haben mir erzählt, daß SIE ihn umgebracht haben!"
„Nein." sagte Vader bemüht ruhig. „ICH bin dein Vater."
Luke starrte ihn an. Geschockt. Fassungslos. Wollte nicht glauben… und begriff doch, daß es die Wahrheit war. Er fühlte es. Wußte es.
„Nein. Nein! Das ist nicht wahr! Das ist nicht wahr, niemals!" Und wollte es dennoch nicht glauben.
„Erforsche deine Gefühle. Du weißt, daß es wahr ist." Bitte, Luke. Öffne dich mir. Laß mich dir zeigen, daß ich es ernst meine… daß ich dir helfen will. Und dir nicht schaden. Es tut mir so leid, Luke…!
„Nein! Nein!" heulte Luke.
Vader streckte die Hand aus, schweigend. Jedes weitere Wort wäre jetzt zu viel gewesen. Aber gleichzeitig erfühlte er, was passieren würde, SAH, was Luke tun würde… und was folgen würde. Er schloß die Augen. Stöhnte. Und ließ es geschehen…
Luke ließ los und fiel.
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Vader rannte.
Erst kurz, bevor er auf seine Leute traf, verlangsamte er seinen Lauf zu den üblichen harten Schritten und blieb vor den Soldaten und Offizieren stehen, die Haltung annahmen.
„Ich brauche einen Piloten. Wer kann ein Lambdashuttle fliegen?"
Die Männer sahen sich an. Es war allgemein bekannt, daß Vader grundsätzlich selbst flog.
Einer von ihnen, schneller oder mutiger als die anderen, trat vor. Vader kam er vage vertraut vor, er war auf Herka mit dabeigewesen… Cass. Commander Cass.
„Ich, mein Lord. Aber nicht so gut wie Ihr."
„Solang Ihr sie dicht an etwas heranfliegen und dann absolut ruhig halten könnt, reicht mir das. Folgt mir."
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Luke fiel.
Wurde von einem Schacht angesogen, durch einen Tunnel geschleudert, kam zur Ruhe.
Eine Falltür öffnete sich unter ihm.
Er fiel erneut, rutschte durch eine weitere Röhre, prallte auf eine weitere sich öffnende Klappe… und kam an einer Wetterantenne zum wackligen Halt. Sein Körper schrie in Pein, aber er klammerte sich eisern fest. Der Versuch, zurückzuklettern, scheiterte an der sich schließenden Öffnung.
Unter ihm war nichts… kilometerweit. Er schloß die Augen, klammerte sich fest… und schrie mental um Hilfe.
„Ben?"
Keine Antwort.
„Ben. Leia!"
Er wußte nicht, was ihn dazu trieb, nach ihr zu rufen… es geschah rein instinktiv.
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An einer anderen Stelle unter der Wolkenstadt, hörte die Prinzessin den Ruf tatsächlich. Sie saß im Falken, hatte es geschafft, mit Chewbacca, Lando und den Droiden zu entkommen… oder besser: sie waren noch mitten im Versuch. Aber Luke… er war in Gefahr.
„Luke… ich weiß, wo Luke ist!"
„Was?" Lando starrte sie an.
„Wir müssen sofort zurück!"
„Bei all den Abfangjägern?"
Sie ignorierte Lando. „Chewie, bitte tu es!"
„Was ist mit Vader?"
Chewie fauchte ihn an, die Hände schon an den Kontrollen, bereit zur Wendung.
„Ist ja gut, ist ja gut, ist ja gut!"
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„Da ist er."
Vader deutete aus dem Cockpitfenster auf eine winzige Antenne, an der ein Mensch hing. Commander Cass schluckte. Da hatte wohl jemand seinen Lebensvorrat an Glück aufgebraucht?
„Steuern Sie so nahe wie möglich heran und halten Sie sie ruhig. Öffnen Sie die Rampe."
„Lord Vader, wir haben keine Sicherungsseile an Bord, und der Wind - "
„Das wird nicht notwendig sein. Halten Sie einfach nur das Schiff in Position."
„Ja, mein Lord."
Vader verließ das Cockpit, legte das äußere Cape ab und betrat die sich senkende Rampe, hielt sich mit der Linken an etwas fest und verankerte sich mit Hilfe der Macht. Sie näherten sich Luke langsam, und selbst, als Vader dachte, es ginge nicht näher, schwebte Cass noch ein Stück weiter heran. Guter Mann. Er hatte sich eine Beförderung verdient.
„Luke!" rief er durch den heulenden Wind. „Laß los, ich fange dich auf!"
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Luke starrte das Lambdashuttle ungläubig an – und riß die Augen noch mehr auf, als die Rampe sich senkte und sein Vater hinaustrat, sich nur mit einem Arm irgendwo festhaltend. Was für ein irrer Stunt… Was sollte das?
Dann hörte er ihn rufen und staunte noch mehr. Wie bitte? Vader riskierte Leib und Leben, um ihm zu helfen?
Der Junge war geschwächt, seine Schilde ebenfalls, und so spürte er das erste Mal echte Besorgnis von dem Mann in Schwarz herüberströmen, keine Gier, kein wilder Wahn, kein „ich muß dich haben, dich zum Kaiser bringen!" sondern nur… Sorge.
Liebe.
Sollte, konnte er es glauben? Sollte er dem nachgeben?
Andererseits: was hatte er zu verlieren? Er würde jederzeit irgendeinen Weg finden, sich umzubringen… oder vielleicht, zu fliehen.
Er ließ los. Und fiel erneut… doch diesmal fing ein starker Arm ihn auf, zunächst in der Macht, dann physisch. Er wurde umfangen, sanft, fest, gehalten und in Sicherheit gebracht… dann wurde es dunkel.
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Die Besatzung des Falken fluchte, stöhnte und starrte ungläubig auf das Schauspiel, das sich ihnen bot.
*Ich schieße ihn ab!* erbot sich Chewie, doch Lando schrie auf.
„Bist du verrückt? Du könntest Luke treffen!"
„Wenigstens ist er für den Moment in Sicherheit…" sagte Leia tonlos. Aber in was für einer? Was würde aus ihm werden?
Und dann blieb keine Zeit mehr für Grübeleien und Sorge, denn drei Tie-Jäger rasten heran und eröffneten das Feuer. Und wieder waren sie auf der Flucht.
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Selbst der dunkle Lord brauchte beinahe seine gesamte Kraft, um Luke aufzufangen und davor zu bewahren, vom starken Wind unterhalb der Wolkenstadt davongerissen zu werden. Zumal er sich festhalten mußte und nur einen Arm zur Verfügung hatte…
Doch er erhielt unerwartet Hilfe. Commander Cass erschien am oberen Ende der Rampe, hielt sich ebenfalls irgendwo fest und streckte die Hand aus, um Luke in Empfang nehmen zu können.
„Sind Sie wahnsinnig?" brauste Vader auf. „Die Fähre…"
„…ist auf Autopilot auf niederer Geschwindigkeit, kollisionsfrei, zumindest für die nächsten Minuten.", unterbrach ihn Cass. „Laßt mich Euch helfen, Mylord."
Vader grollte, doch schob er sich mit dem reglos und schwer in seinem Arm hängenden Sohn, innerlich dankbar, ein Stück weiter auf der steilen Rampe nach oben, bis Cass den Jungen zwar grob, doch effektiv am Kittel packen und in Sicherheit ziehen konnte. Dann erst stemmte er sich selbst in die Fähre zurück und schloß die Luke.
Keuchend saßen beide Männer da, den Bewußtlosen zwischen sich, und sahen sich an.
„Danke." sagte Vader schließlich.
Cass schluckte verblüfft und nickte nur. Und Vader überraschte ihn nochmals – mit einer Erklärung.
„Mein Sohn. Luke. Und ich wäre dankbar, wenn dies keine Verbreitung fände."
Der Commander riß die Augen auf und nickte nochmals. „Selbstverständlich, Mylord." Und gerade durch dieses in ihn gesetzte Vertrauen war Vaders Geheimnis jetzt so sicher wie im Verlies der Zentralbank von Coruscant. Cass' Blick ruhte einen Moment auf dem jungen Mann. „Ein Rebell, Mylord?"
Vader schien kurz zu grinsen. „Noch ein Grund, ihn zu mir zu holen, oder, Commander?"
Vertrauen gegen Vertrauen, dachte Cass. „Zu Euch, ja. Mylord."
Diesmal war es an Vader, zu nicken – und er gab damit Cass eine Bestätigung. Beide Männer sahen sich einen Moment lang schweigend an, auf gänzlich neuer Ebene.
Der Commander lächelte und rappelte sich auf. „Setzen wir ihn in Euren Sessel, Mylord. Ich hole einen Bactapack."
Vader schob sich ebenfalls nach oben, winkte Cass aber beiseite und nahm Luke so mühelos auf, als wäre er ein Kind. Der Commander nickte nur und öffnete einen Erste-Hilfe-Kasten, um ihm einen Verband mit dem Heilgel zu entnehmen, den er Vader reichte und dann wortlos im Cockpit verschwand.
Während der dunkle Lord den Verband anlegte, hörte er, wie Cass über Funk ihr Kommen ankündigte.
„EXECUTOR, dies ist ST-321. Ich brauche ein medizinisches Notfallteam in Lord Vaders Hangar, wir bringen einen Verletzen mit. – Nein, nicht Lord Vader! – ETA in zehn Minuten. Danke."
Vader richtete sich auf und sah nachdenklich auf seinen Sohn hinunter. Er war bewußtlos… einerseits war er momentan dankbar dafür, andererseits machte er sich Sorgen deshalb. Ein kurzer Scan seiner Körperfunktionen ergab allerdings, daß alles in Ordnung war – vermutlich nahm der Körper sich schlicht eine Auszeit nach der Anstrengung und dem Schock. Er vergaß immer wieder, daß Luke kein trainierter Jedi war.
Seufzend ließ er sich in einen der wesentlich unbequemeren Mannschaftssessel neben Luke sinken und begnügte sich für den Rest des Fluges damit, ihn zu mustern. Schließlich hatte er ihn noch nie richtig betrachten können.
Er war überraschend klein… offensichtlich kam er in diesem Punkt nach Padmé. Das Haar allerdings hatte er von ihm, auch die Linie der Nase und des Mundes. Und die Augenfarbe… ein helles, klares Blau.
Sein Sohn.
Wenn er es nur früher gewußt hätte! Wenn er ihn hätte aufziehen können!
Aber gleichzeitig bremste er sich selbst aus: wenn er ihn aufgezogen hätte, wäre Luke jetzt ein Sith-Padawan. Und vielleicht wäre einer von ihnen bereits tot… er hatte Dooku nicht vergessen.
Nein…
In gewisser Weise war es gut, daß es so gekommen war. Daß er ihn jetzt erst zu sich nehmen konnte, nachdem er seine eigene Läuterung durchlaufen hatte – seinen wahren Weg, seine Bestimmung gefunden. Und angenommen. Auch wenn es sicher nicht leicht werden würde, Luke von seiner Wahrhaftigkeit und seinem guten Willen zu überzeugen.
Eine leichte Welle durchlief das Schiff, als sie das Magnetfeld der Landebucht durchstießen. Cass landete das Shuttle, als ob er einen Container roher Eier transportierte, er setzte es nahezu ruckfrei auf. Vader lächelte und stand auf, als das Schiff zur Ruhe kam und die Rampe sich senkte. Cass kam aus dem Cockpit und schloß sich ihm an, als er Luke aufnahm und die Rampe hinunterschritt.
Unten standen, wie beinahe erwartet, Piett, Veers in seinem Repulsorstuhl und Corva mit einer Repulsorliege, auf die er nun Luke bettete und für den Moment, mit einem leisen: „Ich komme gleich nach!" der Ärztin überließ.
„Mylord." grüßte Piett. „Der Millenium Falke ist auf der Flucht, aber meine Männer haben wie befohlen den Hyperantrieb deaktiviert, und so sollte es nur eine Frage der Zeit - "
„Vergessen Sie's, Admiral." Vader seufzte. „An Bord des Falken befindet sich außer den Rebellen höchstwahrscheinlich auch noch die beste R2-Einheit, die es je gegeben hat. Es sollte mich sehr wundern, wenn er den Fehler nicht finden und reparieren kann."
Pietts Mund klappte auf, aber er war klug genug, nichts zu sagen, sondern nur zu nicken.
„Grämen Sie sich nicht, Firmus. Ich wußte es auch nicht – er kam mit Luke. Aber der Falke hat jetzt erst einmal niedrigere Priorität. – Bevor ich es vergesse…" Er wandte sich zu seinem Piloten um. „Sorgen Sie bitte dafür, daß Captain Cass neue Abzeichen bekommt. Und vermerken Sie in seiner Akte den Wechsel in meinen persönlichen Stab – als mein Flügelmann und persönlicher Pilot."
Vader nickte dem sprachlosen Cass zu, ignorierte Pietts breites Grinsen, was bei dem frischgebackenen Captain weitere Verwirrung auslöste, und ging, gefolgt von einem ebenso grinsenden Veers, wehenden Mantels zum Ausgang.
