An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Demetra für ihr wundervolles Review. Willkommen im Kreis! Dieses Kapitel ist für dich. :o)

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Kapitel 42

Vader kam langsam wieder zu sich. Er dämmerte gemächlich, Schicht um Schicht, dem Wachsein entgegen und öffnete, als er die Oberfläche erreichte, schließlich die Augen.

Eine weiße Decke. Weiße, schmucklose Wände. Stille.

Die Krankenstation, ganz offensichtlich.

Er setzte sich langsam auf und horchte in sich hinein, fand aber keine Unregelmäßigkeiten. Alles schien in Ordnung.

„Guten Morgen, Meister.", begrüßte ihn eine lächelnde Stimme vom Nebenbett. Als er den Kopf drehte, sah er dort Arik sitzen, die Beine unter sich verschränkt.

„Was machst du hier?" verlangte Vader zu wissen und schwang die Beine über die Bettkante. Er trug einen seiner eigenen Pyjamas, wie er feststellte. Offensichtlich war Max hiergewesen.

„Wir haben uns abgewechselt.", sagte sein Padawan schlicht. „General Veers war vor mir dran. Er schläft jetzt. Ich soll ihn wecken, wenn Ihr wach seid." Er faltete sich auseinander und sprang vom Bett, noch nicht ganz mit der Eleganz eines Jedi, aber es ließ sich bereits erahnen. „Ich besorge Euch Frühstück, während Ihr duscht und Euch anzieht, ja?"

Anzieht? Vaders Blick schweifte durch den Raum und fand einen kompletten Anzug samt Stiefeln, Handschuhen und Cape bereitgelegt. Wäsche und Hygieneartikel befanden sich offensichtlich in einem Stoffbeutel daneben.

„Gut." Er nickte, und Arik verließ lächelnd den Raum.

Eine halbe Stunde später fühlte er sich wieder menschlich. Frisch geduscht und rasiert, ein kräftiges Frühstück im Bauch, mit aromatischem, starken Kaf hinuntergespült. Er setzte Maske und Helm auf, legte das Cape um und zog sich die Handschuhe über, bevor er in den Vorraum trat, wo Arik und Corva warteten, beide ebenfalls mit einer Tasse Kaf in der Hand.

„Guten Morgen." grüßte Corva über den Rand der Tasse hinweg. „Wie fühlt Ihr Euch?"

Die Lässigkeit, mit der sie ihn das fragte, ohne die Tasse beiseitezustellen, bestätigte ihm endgültig, daß alles in Ordnung war. Jetzt, jedenfalls.

„Gut." Er musterte sie prüfend. „Ihr laßt mich gehen? Ohne Widerworte?" fragte er dann mißtrauisch.

Sie grinste. „Für den Moment, ja. Ihr wißt selbst, daß Ihr dem Tod heute Nacht von der Schippe gehüpft seid… ich würde Euch gern noch einmal sehen, bevor Ihr das Schiff verlaßt. Aber meine Scanner haben mir im Verlauf der letzten Stunden durchgehend bestätigt, daß Ihr Euch vollständig erholt habt. Wärt Ihr nicht Ihr, würde ich Euch auf dem Bett festbinden. Aber Ihr heilt schneller als jeder andere, den ich kenne… also: ja. Ich lasse Euch gehen."

Vader brummte Unverständliches und wandte sich zur Tür. Arik stellte seine Tasse beiseite und schloß sich ihm an. „General Veers erwartet Euch auf der Brücke, Mylord."

Er nickte nur knapp und ging mit den üblichen schnellen und harten Schritten voraus.

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Als er die Brücke betrat, stellte er höchst überrascht fest, daß nicht nur Veers und Piett ihm ein Lächeln schenkten, sondern auch viele der Brückenbesatzung. Zwar scheu und ein wenig unsicher, aber: sie lächelten. Ihn. An.

Unglaublich.

Er wußte das erste Mal in seiner Karriere als Oberkommandierender der Flotte nicht, wie er damit umgehen sollte – aber die Männer schienen auch keine Antwort zu erwarten… auch wenn er spürte, daß es eher ein „noch nicht" war.

Piett und Veers verneigten sich knapp und förmlich, als er zu ihnen trat. „Mylord."

„Bericht.", verlangte er knapp.

„Wir befinden uns auf dem Weg nach Vjun, Mylord, mit normaler Reisegeschwindigkeit. Keine besonderen Vorkommnisse. Und Wrenga Jixton hat angerufen. Er bittet darum, daß Ihr Euch bei ihm meldet.", antwortete Piett, ohne zu zögern.

Vader runzelte die Stirn. Jix? Warum?

Was ist los? wandte er sich an Max.

Wir wissen es nicht., antwortete dieser. Aber er klang… gestreßt. Unter Druck. Irgendetwas stimmt nicht.

„Na schön. Verbinden Sie mich mit ihm – legen Sie das Gespräch in die Holokammer, Admiral. General, Captain, begleiten Sie mich."

„Sofort, Mylord." Piett wandte sich einem Operator zu, während Vader, ohne Antwort abzuwarten, mit wehendem Mantel die Brücke in Richtung der Holokammer verließ.

Dort angekommen, trat er auf die Kontaktfläche und wartete, während Arik und Max hinter ihm Aufstellung bezogen. Kurze Zeit später formte sich vor ihnen das lebensgroße Abbild Jixtons. Und prompt fand er Max' Einschätzung bestätigt: sein ‚Neffe' war nervös. Hochnervös.

„Was ist los?" verlangte er ohne Einleitung zu wissen.

Jix schluckte – was eigentlich gar nicht zu ihm paßte. Aber er wußte aus Erfahrung, wann bei Vader Vorsicht geboten war – und jetzt war einer dieser Augenblicke. Dennoch – oder gerade deshalb – entschied er sich für die Variante „kurz und schmerzhaft".

„Luke ist weg."

WAS?" brüllte Vader. Ein gewaltiger Ruck ging durch den dunklen Lord, der sich eben noch beherrschen konnte, einen unwillkürlichen Schritt nach vorne zu tun, der die Verbindung unterbrochen hätte.

Jix schluckte erneut. „Kurz nachdem du weg warst. Er hat den X-Wing genommen."

Vader zwang sich dazu, tief durchzuatmen. Gut. Dann war es unter Umständen weniger schlimm. „Wo ist er?"

„R2 hat ihn permanent getrackt. Der Jäger ist auf Risban."

Vader knurrte und verbarg seine Erleichterung. „Warum, beim Chaos, ist er dir entwischt?"

„He, woher soll ich wissen, daß dein Sohn dir durchgeht, Onkel D?" Jix hob die Hände. „Du hast keinen Ton gesagt, daß ich darauf aufpassen soll – und er machte mir nicht den Eindruck!" Recht abrupt faßte er sich an den Hals, als ihm etwas die Luft abschnürte.

„Sei dankbar, daß er den Jäger genommen hat, Jix. Sehr dankbar. Und sieh zu, daß dir nicht noch einmal ein solcher Fehler unterläuft!" fauchte Vader gereizt. „Bring R2 zu mir – sofort. Laß dir von der Brücke Rendezvousdaten geben und mach dich sofort auf den Weg. Und bring die Piloten mit – nehmt die PRIDE. Verstanden?"

„Verstanden!" ächzte Jix, der keuchend nach Luft schnappte, aber fand, alles in allem noch glimpflich davongekommen zu sein.

Wortlos trat Vader von der Kontaktfläche und unterbrach die Verbindung, dann fluchte er ausgiebig.

Veers und Arik sahen ihn wortlos an und warteten.

„Na schön." sagte Vader nach einem Moment mühsam beherrscht. „Welche Überraschungen habt ihr noch für mich?"

„Nur eine derzeit.", erwiderte Veers. „Wobei du sicher damit gerechnet hast: der Imperator hat die Meldung über deine Bestrafung und Ohnmacht lanciert. Große Schlagzeile im Holonet."

Vader blieb wider Erwarten gelassen. „Ja. War zu erwarten. Sehr übel?"

Veers zuckte die Schultern. „Der übliche blumige Schmus. Aber: deine Männer haben sehr positiv reagiert."

„Wie meinst du das?" fragte er verblüfft, dann erinnerte er sich. „Du meinst – sie haben das gelesen und…"

„… sind auf deiner Seite. Absolut." Veers nickte. „Der Kaiser hat sich, zumindest was die Todesschwadron angeht, absolut keinen Gefallen getan. Es hat keine halbe Stunde gedauert, nachdem der Artikel online war, da hatten wir Anfragen von allen Schiffen der Schwadron, wie es dir ginge."

„Bah. Sensationsgier." Er winkte ab.

„Nein!" versetzte Max scharf, und Arik riß die Augen auf. Es war das erste Mal, daß er beobachtete, wie sich jemand derart Vader entgegenstellte. „Mitgefühl und Sorge! Und Wut auf den Kaiser!"

Vader antwortete nicht, und Arik konnte, sehr zu seinem Erstaunen, fühlen, was eben in seinem Meister vorging: Freude, Überraschung und… Stolz.

„Du solltest eine kleine Ansprache halten, meine ich.", fuhr Max fort, immer noch kühl, aber ruhiger. „Deine Leute haben das verdient."

„Ansprache…?"

Max stöhnte, etwas gereizt, und Arik staunte noch mehr. Vor ihm standen zwei der Männer, die er am meisten bewunderte – aber sie schienen die Rollen getauscht zu haben für ein paar Minuten. „Verdammt, Dava… melde dich einfach auf all deinen Schiffen! Zeig dich den Leuten, sag ihnen, daß du lebst und daß es dir gut geht. Laß es sie wissen! Sie sind auf deiner Seite – halte sie da!"

Vader schien ungefähr so überrascht wie Arik – aber die Vertrautheit aller drei miteinander hinderte ihn selbst an dem schlichten Gedanken, Cass in irgendeiner Weise kleinzuhalten oder ihm das Wissen zu nehmen. Sie waren Freunde… Familie. Sie teilten.

„Gut…", sagte er deshalb nur überrascht. „Dann am besten gleich."

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Er sammelte sich kurz, sortierte seine Gedanken und formulierte für sich, was er sagen wollte… um es dann ein klein wenig anders zu verpacken. Weniger offensichtlich, aber noch so deutlich, daß diejenigen, die bereit waren, es zu verstehen, wissen würden, was er wirklich meinte.

Er wandte sich um und aktivierte ein Com. „Admiral Piett, ich werde ein Statement für die gesamte Schwadron abgeben. Zeichnen Sie die Nachricht auf, sobald ich die Plattform aktiviere, und senden Sie sie an alle Schiffe. Jeder Captain ist verantwortlich dafür, daß jedes Besatzungsmitglied die Möglichkeit hat, sie zu sehen – dasselbe gilt selbstverständlich für die EXECUTOR."

„Zu Befehl, Mylord." Piett tastete einen Befehl in seine Konsole ein. „Die Aufzeichnung wird gestartet, sobald Ihr die Plattform betretet."

Vader nickte nur und schaltete ab, dann drehte er sich um und stieg erneut die wenigen Stufen hinunter. Es summte leise, als er die Plattform betrat, und die Kameras ringsum begannen, aufzuzeichnen.

„Männer", begann er ruhig, und sein voller Baß füllte den Raum. „Wie Sie sehen, entsprechen Gerüchte über meinen Tod nicht der Wahrheit. Der Imperator hat mir mit der Strafe, die mir widerfahren ist, die Gnade erwiesen, mir erneut meinen Platz zu zeigen." Er pausierte einen Moment, stand hochaufgerichtet da, gelassen und in der Pose, die er so gerne einnahm: die Daumen in den Gürtel gehakt. Seine Stimme war ruhig und bar jeder Emotion. „Ich, wir alle, dienen dem Imperium! Die Rebellion muß zerschlagen werden und das Imperium in seinem Recht bestärkt. Nur eine wirklich starke Hand wird dieses Reich wieder zum Frieden führen!" Nur leicht hatte seine Stimme sich gehoben, war nur eine Spur lauter geworden, doch seine erhobene, geballte Faust machte es umso deutlicher. Nun fuhr er ruhiger, aber triumphierend fort, während die Hand sich wieder senkte: „Ich bin stolz zu wissen, daß das Reich sich dabei auf jeden von euch verlassen kann! Ich bin stolz – auf euch!"

Er wartete noch einen Moment, dann verließ er die Plattform – und wurde mit Applaus und Lächeln seiner beiden Freunde hinter ihm begrüßt.

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Luke war währenddessen auf die Reise gegangen und landete nach einem – in galaktischen Maßen – kurzen Flug auf dem Planeten Desevro, an den Koordinaten, die er in seinem Missionsbriefing erhalten hatte. Er trug, den planetaren Bedingungen entsprechend, subarktische Thermokleidung und war nur mit seinem Lichtschwert bewaffnet.

Die Basis, an der er seinen Kontakt treffen sollte, lag gut versteckt in den Bergen, und die Landung wäre für einen schlechteren Piloten extrem schwierig geworden – starke Winde fegten hier durch die verschneiten Canyons, brachten die Yacht zum krängen und blendeten die Sicht mit gefrorenen Schneekristallen, die sich auf der Stahlglasscheibe des Cockpits festsetzten. Nur eine Handvoll Leuchtfackeln markierten die hiesige Version einer Landefläche, die eben genug schien und weitgehend sicher vor niedergehenden Lawinen. Er drehte die Einstiegsluke ins Lee, fuhr die Maschinen herunter und stieg aus. Während er sich die Kapuze tief ins Gesicht zog und die Schneebrille zurechtrückte, schloß sich die Tür der Yacht, und er suchte sich einen Weg in die Station, die in einer Höhle untergebracht war.

Der Wind ließ nach, als er unter einen Felsüberhang trat, und vor ihm zeigten blaue Leuchtkörper, daß er auf dem richtigen Weg war.

Eine Tür öffnete sich, und ein menschlicher Mann trat heraus, blieb wenige Meter vor dem Eingang stehen und sah ihm entgegen.

Luke blieb stehen. Irgendetwas schien ihm sonderbar hier… wie ein Störfeld, ein lästiges Summen in der Stille oder Nebel an einem ansonsten sonnigen Tag. Aber er war sich nicht sicher – noch waren seine Jedisinne nicht austrainiert, und er mochte sich irren, mochte dieses Gefühl nur Nervosität vor seiner ersten diplomatischen Mission sein, die er allein durchführte. „Ich bin Commander Luke Skywalker, Gesandter der Rebellenallianz." stellte er sich vor.

„Willkommen, Commander." entgegnete der Mann, und etwas in seiner Stimme ließ Luke aufhorchen: Spott. „Ich bin Tyrral Sundar. Wir haben Sie bereits erwartet." Er hob die Hand, und eine ganze Welle von mit Blastern bewaffneten Männern rannte hinter ihm aus der Station und kesselte Luke ein.

Er sah sich um, die Augenbraue hochgezogen. Oh, Scheiße. Er zählte zwölf Mann, alle bewaffnet mit Blastech E11 – und die waren zwar auf Betäubung geschaltet, wie er erkennen konnte, aber er hatte dennoch keine Chance.

Was hatte sein Vater gesagt? Es war eine der ersten Lektionen gewesen, die er und Arik bekommen hatten: „Bist du deinem Gegner überlegen, greif an, schnell und ohne zu zögern. Bist du unterlegen, verhalte dich passiv und warte auf deine Chance. Und kommt diese, nutze sie, ohne Rücksicht. Es gibt nur zwei Dinge, die zählen: der Erfolg des Einsatzes und dein Leben. Ist es dafür notwendig, Leben zu nehmen, so töte und denk nicht lang über Skrupel nach – dein Gegner tut das auch nicht."

Nun… hier kam wohl die Passage mit „passiv und warten" zum Tragen. Er ließ zu, daß man ihn durchsuchte und sein Lichtschwert nahm, und wehrte sich auch nicht, als grobe Hände ihn ins Innere stießen und dort in einen Raum führten, der verflixt nach einer Zelle aussah.

Soviel zum Thema „nach Hause fliegen", du Depp., fluchte er stumm. Warum bist du nicht gleich zu einem Raumhafen, hast das Schiff verscherbelt und wärst ab durch die Mitte? Das hast du jetzt von deinem beschissenen falschen Ehrgefühl!

Der Mann Sundar war ihnen gefolgt und beobachtete ungerührt, wie seine Leute Luke den Parka auszogen und ihn auf einen Stuhl fesselten.

„Ich fürchte, das ist ein Mißverständnis.", sagte Luke ruhig und sah ihn an. „Ich bin als Botschafter der Rebellenallianz hier – kein Imp. Ich wurde beauftragt, Ihnen Fragen zur Allianz zu beantworten und Ihren Beitritt vorzubereiten."

„Dann hat man Sie, fürchte ich, falsch informiert.", antwortete Sundar sanft und betrachtete die Waffe in seinen Händen. „Ein Lichtschwert? Ich dachte, die Jedi seien ausgestorben. Wo haben Sie dieses aufgetrieben?"

Luke runzelte die Stirn. „Was wollen Sie von mir?"

Sundar lächelte. „Antworten. Aber nicht über die Allianz… darüber wissen wir bereits Bescheid, Commander."

„Und worüber dann?" Luke lachte trocken. „Bevor ich zur Allianz gekommen bin, habe ich als Feuchtfarmer auf Tatooine gelebt. Aber ich denke, Sie haben hier keine Verwendung für Wasserdampfevaporatoren."

Der Mann ihm gegenüber gab seinen Leuten einen Wink, und bis auf zwei verließen alle den Raum. „Nein, Commander. Wir interessieren uns für viel… wertvollere Informationen. Uns ist zu Ohren gekommen, daß Sie wohl eine ganze Weile Darth Vaders persönlicher Gast waren."

Luke beherrschte sich mühsam und verbarg sein Entsetzen. „Gast? Ein besserer Gefangener, würde ich sagen. Nun fürchte ich, wurden SIE falsch informiert. Ich kann Ihnen nichts sagen."

„Wirklich nicht, Commander? Nun… wir werden sehen. Überlassen Sie es uns, was wir nützlich finden und was nicht… über Vader, die EXECUTOR und die Todesschwadron an sich. Wir haben viel Zeit. Sie auch?"

Luke zuckte die Schultern. „Vader ist Vader, und von seinem Schiff habe ich nicht viel gesehen."

Ein harter Schlag, den er nicht hatte kommen sehen, ließ seinen Kopf zur Seite fliegen und gab ihm eine Ahnung dessen, was ihn erwartete.

„Ich schätze, diese Antwort genügt uns nicht, Commander. Wollen Sie sie nicht noch einmal überdenken?"

Luke starrte ihn wütend an und schwieg.

„Sie haben eine Stunde Zeit, um sich zu überlegen, ob Sie lieber kooperieren wollen. Ich rate Ihnen, es zu tun. Bis nachher, Commander Skywalker."

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Als Vader mit Max und Arik die Holokammer wieder verließ, zeigte es sich, daß Piett die Rede zumindest auf der Brücke live hatte laufen lassen – denn auch hier empfing ihn stehender Applaus von allen Anwesenden. Er blieb einen Moment lang stehen, überrascht und erfreut, unsicher, was er tun sollte, bis Piett ihn erlöste.

„Das genügt, Leute. Danke.", sagte er lächelnd. Die Männer verstanden und wandten sich ruhig wieder ihren Aufgaben zu, und Vader trat zu Firmus.

„Setzen Sie Kurs auf Risban, Admiral. Maximalgeschwindigkeit. Hat sich Jixton schon gemeldet?"

„Ja, Mylord. Ein Rendezvouspunkt ist vereinbart – wir würden dort entsprechend kurz aus dem Hyperraum fallen, um ihn aufzulesen."

Vader nickte. „Sehr gut. Ich bin in meinem Quartier." Er verließ die Brücke mit wehendem Mantel. Veers, der ahnte, daß sein Partner jetzt eine Weile alleinsein mußte, blieb, wo er war, und sah ihm nur nach.

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Auf die Rede, die Vader für seine Männer hält, bin ich schon ein bißchen stolz… hat eine Weile und die Hilfe meiner Beta Ansala gebraucht, bis sie so schön eindeutig zweideutig wurde, wie sie jetzt ist ;o)