Demetra: Ich denke, ich werde dich überraschen können – sowohl mit der Art, wie Luke da wieder rauskommt, als auch mit den Hintergründen dazu. (Ersteres dauert noch einige Kapitel, letzteres ist noch nicht mal geschrieben). Und auch bei mir gibt es nicht nur schwarz und weiß, sondern viele, viele Grautöne… und nicht alle, die für weiß gehalten werden sind es, ebensowenig sind alle schwarzen schwarz ;o)
Yuiko: Tut mir ja leid für dich, aber ich kann es dir nicht ersparen… aber denk dran: alles wird gut! ;o) (Nein, ich spotte nicht. Höchstens ein ganz kleines bißchen. ::s::)
Alles in allem bin ich ziemlich stolz auf meine Lösung und die daraus resultierenden Entwicklungen ::breitgrins::
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Kapitel 43
Luke hatte nach Ablauf der Frist wieder Besuch bekommen. Er hatte die Stunde darauf verwendet, sich zu überlegen, wie er reagieren konnte – und hatte diverse Ideen gehabt und teils wieder verworfen.
Informationen zu geben, kam nicht in Frage. Man würde ihm nicht glauben, daß es wirklich so wenig war, was er wußte. Und was er tatsächlich mittlerweile über seinen Vater wußte und erfahren hatte, würde er nicht preisgeben, unter keinen Umständen.
Seinen Vater um Hilfe bitten wollte er noch nicht. Er war schließlich ein Padawan – er wollte versuchen, allein aus der Situation herauszukommen. Zumal er es allein verbockt hatte, sich hineinzureiten… was nicht nur ärgerlich, sondern auch peinlich war.
Sich mit der Macht zu befreien und zu fliehen versuchen dürfte zumindest im Augenblick hoffnungslos sein – sie hatten sein Lichtschwert an sich genommen. Wußten sie, ob er es nur als Trophäe trug oder damit umgehen konnte? Wenn sie nicht komplett naiv waren, würden sie ihn entsprechend bewachen.
Man würde ihn befragen, und der erste Kinnhaken ließ ahnen, daß mehr davon folgen würden. Er würde versuchen, sich dem zu entziehen und zu meditieren. Wenn er es denn schaffte.
„Haben Sie sich entschieden, Commander?" fragte Sundar beinahe höflich.
„Da gibt es nicht viel zu entscheiden. Ich kann Ihnen nichts sagen."
Sundar nickte langsam. Er hatte zwar Anweisung bekommen, Luke nicht dauerhaft zu schädigen, aber es gab vielerlei Möglichkeiten, Schmerz zuzufügen…
„Wie Sie wollen, Commander." Er zog ein kleines, unscheinbares Gerät aus der Tasche, das aussah wie ein Fingerhut mit einem Kabel daran. Gelassen und ruhig streifte er es über einen Finger von Lukes linker Hand – seiner lebenden Hand – und fixierte es schnell und geschickt am Handgelenk, bevor er sich wieder aufrichtete und zurücktrat. Lukes Hände waren hinter seinem Rücken gefesselt, und sich zu wehren brachte nichts, also hatte er es zwar unbehaglich, aber scheinbar gelassen hingenommen und sah Sundar nun nur an.
Dieser hatte eine Art Fernbedienung in der Hand. „Die EXECUTOR, Commander. Erzählen Sie mir von Vaders Schiff."
„Groß. Mächtig. Schwer bewaffnet." Luke zuckte die Schultern.
„Tut mir leid, das ist die falsche Antwort."
Scharfer Schmerz durchzuckte seinen Finger, als ob eine Nadel in ihn gestochen worden wäre.
„Wollen Sie es noch einmal versuchen?"
„Eine fliegende Stadt."
„Auch das ist nicht ausreichend, bedaure. Commander, ich würde Ihnen wirklich raten, sich die Antworten besser zu überlegen."
Erneuter Schmerz drang wie ein weißglühendes Messer in seine Hand und fuhr gefühlt bis in seine Schulter – obwohl er wußte, daß es nur Illusion war, nur ein Nervenreiz. Und dennoch schrie sein Geist unwillkürlich auf. Vater!
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Auf der EXECUTOR hob Vader abrupt den Kopf.
Luke! Wo bist du?
Sein Sohn konnte nicht gleich antworten – die erneute Verweigerung einer ‚vernünftigen' Antwort hatte mehr Schmerz nach sich gezogen. Aber allein die Stimme seines Vaters, die Besorgnis darin gab ihm Kraft und Trost.
Vater… tut mir leid. Ich wollte nur Leia besuchen und wieder Zuhause sein, ehe du zurück bist…
Eine heiße Welle der Freude, aber auch des Schmerzes, überlief Vader, als Luke unbewußt und selbstverständlich von Bast als seinem Zuhause sprach.
Wo bist du, Luke? Ich spüre deinen Schmerz!
Rebellen., formulierte Luke mühsam zwischen zwei Attacken.
Die Rebellen? Ich komme, Luke. Ich bin unterwegs., grollte Vader. Halte durch!
Nein… nicht bei der Allianz… Mission.
Eine Mission? Was für eine Mission?
Ich bin auf dem Weg nach Risban, Luke. Nur noch wenige Stunden. Meditiere… zieh dich in dich zurück.
Nicht mehr… auf Risban., kam es stockend.
Wo dann? Wo bist du, Luke?
Ihm antwortete nur Schwärze. Entweder war es seinem Sohn gelungen, sich in Meditation zu versetzen, oder er war schlicht bewußtlos.
Vader beugte sich abrupt vor und aktivierte das Bordcom. „Admiral, der Marschbefehl nach Risban ist hiermit widerrufen. Wir werden ein anderes Ziel anlaufen. Fallen Sie aus dem Hyperraum und stoppen Sie das Schiff bis zu meinem nächsten Befehl."
„Mylord, wir haben beinahe den Rendezvouspunkt mit Jix erreicht. Dürfte ich vorschlagen, noch etwas länger im Transit zu bleiben?"
„Wie lange?", verlangte er zu wissen.
„Siebzehn Minuten."
Er nickte – darauf kam es nicht an, und er brauchte sowohl R2 als auch Jix… letzteren für den Plan, der in ihm zu reifen begann. „Schicken Sie Jix sofort zu mir, wenn er eingedockt ist, Firmus."
„Verstanden. Welchen neuen Kurs sollen wir setzen?"
Vader schwieg einen Moment. In Gedanken spielte er den Plan durch, von dem er hoffte, daß er klappen würde. „Tatooine, Firmus. Wir fliegen nach Tatooine. Es wird Zeit, ein As aus der Hand zu spielen."
Piett runzelte die Stirn, wagte aber nicht, nachzufragen. „Tatooine, jawohl. Wir warten auf Eure Befehle."
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Vader sammelte seine Gedanken, plante die Züge, die er jetzt tun würde. Der Plan war vielversprechend – er mußte klappen. Die Frage war nur: hatten sie genug Zeit? Würde Luke so lange durchhalten?
Er verließ sein Quartier und machte sich auf den Weg in den Garten. Er benötigte etwas von dort für seinen Plan… eine Belohnung. Oder Bestechung. Vielleicht auch eine Drohung… oder alles zusammen. Man würde sehen.
Auf den ersten Metern kam ihm Veers entgegen, der stehenblieb, ihn erwartete und auf seine Route einschwenkte.
„Warum läßt du anhalten?"
„Luke ist nicht mehr auf Risban.", erwiderte Vader knapp, ohne seinen Schritt zu verlangsamen.
Max fluchte. „Und der Jäger ist noch dort? Das bedeutet, wir haben ihn verloren."
„Nur für den Moment.", meinte Vader grimmig. „Ich denke, ich weiß, wie ich herausfinde, wo er steckt."
Der General runzelte die Stirn. „Da du hast halten lassen, wirst du nicht planen, den Rebellenstützpunkt zu stürmen. Was, nebenbei, ohnehin sehr riskant wäre."
„'Idiotisch' trifft es besser. Ich will Antworten."
„Was hast du also vor?"
„Ich werde jemanden fragen, der es weiß." Vader hob die Hand und unterband so Max' Frage. „Geduld. Warte bitte in meinem Quartier auf Jix – er soll sich nicht von der Stelle rühren. Ich bin bald zurück."
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Ein reichlich kleinlauter Jix war auf der EXECUTOR gelandet – und ein ziemlich Verwirrter verließ sie wieder. Er hatte genaue Anweisungen bekommen, die er aber nur teilweise verstand… und Vaders Strafe für sein Vergehen bestand darin, daß er es ihm nicht erklärte. Aber er kannte seinen adoptierten Onkel mittlerweile gut genug, um zu wissen, daß dessen Zorn bereits verraucht war – sobald er diesen Auftrag ausgeführt hatte, war alles vergessen und vergeben. Und schwierig war es nicht, was ihm aufgetragen worden war… nicht, wenn er Glück hatte und seine Schnodderschnauze und natürliche Frechheit durchkamen. Und er noch als Lieferant in den Listen der Rebellen geführt wurde…
Sein Laderaum war voll, und statt des Astromech, der nun bei Vader war, lag ein spezielles Präsent neben ihm – der eigentliche Zweck seiner Reise. Er schüttelte den Kopf, sooft sein Blick darauf fiel. Onkel D hatte es als ‚den Schlüssel' bezeichnet, aber er hatte keine Ahnung, in welches Schloß das Ding passen sollte…
Sein Schiff war klein und verdammt schnell, und zwei Stunden später fiel er vor Risban aus dem Hyperraum und steuerte die Rebellenbasis an, deren Position sie vom Tracker in Lukes Jäger kannten. Jetzt hieß es frech sein.
„Basis, dies ist die GLÜCKSFEE. Ich hab eine Lieferung für euch.", verkündete er fröhlich.
Einen Moment herrschte Stille, dann kam die mißtrauische Stimme eines Controlers über das Com. „Sie wurden nicht angekündigt, GLÜCKSFEE. Ich habe Sie nicht auf den Lieferlisten."
Jix stöhnte theatralisch. „He, Mann, ich kann nichts dafür! Ich habe Eurem Disponenten gesagt, daß ich nicht weiß, wann ich das Zeug kriege – reines Bacta wächst nicht auf Bäumen! Was glaubt ihr eigentlich, was ich für Schwierigkeiten hatte, die drei Kisten zu kriegen, die er wollte? Ich mußte ihm hoch und heilig versprechen, es sofort zu liefern, wenn - "
Der Controler am anderen Ende schnappte nach Luft. Reines Bacta? Das war sein Gewicht in Platin wert – man konnte von Glück sagen, wenn man fünfzig- bis sechzigprozentiges bekam! Und drei Kisten…? Er unterbrach den Redefluß des Schmugglers, den er zumindest dem Namen nach kannte – die GLÜCKSFEE war in der Vergangenheit immer wieder aufgetaucht, und ihr Pilot war berühmt dafür, Sachen zu bekommen, die kein anderer beschaffen konnte. Er mußte verdammt gute Quellen haben. Seine Preise waren hoch, aber die Qualität der Ware war erstklassig. „Schon gut, schon gut! Sie haben Landeerlaubnis. Ich schicke jemanden zum Ausladen in den Hangar."
„Herzlichen Dank auch.", kam es sarkastisch zurück. „Ist ja nicht so, daß ich das Zeug sonst nirgends loswerden würde, klar?"
„Halt die Klappe und lande!", fauchte der Controler und schaltete ab.
Jix grinste und pfiff ein Lied, während er sein Schiff in den Hangar steuerte und landete. Wie versprochen standen bereits Dockarbeiter bereit, welche die Kisten ausluden, sobald er den Laderaum geöffnet hatte. Ein Einkäufer stand daneben und beobachtete, wie nacheinander alle Behältnisse auf Sender und andere unerfreuliche Dinge gescannt wurden; dann öffnete er eine der Kisten und entnahm vorsichtig eine Probe der kostbaren Substanz, um sie zu prüfen. Seine Augen wurden groß, als sein Scanner ihm die Reinheit bestätigte. Er hatte zwar keine Ahnung, wer das bestellt hatte, aber reines Bacta… das nahm man, wenn man es bekam, und stellte keine Fragen. Er schluckte und nickte. „Wieviel?"
Jix nannte den Preis, den Vader ihm vorher gegeben hatte – er war angemessen, ein wenig überhöht, aber fair. Der Rebell nickte wieder, er kannte den Marktwert. „Aufs übliche Konto?"
„Yep. Ach, und noch was… du könntest mir einen Gefallen tun und das hier der Prinzessin geben, ja? Sie hatte es mal erwähnt – ich bin neulich drübergestolpert und dachte, es würde sie freuen." Er überreichte dem Mann eine Tüte. „Geh vorsichtig damit um, es ist für sie und auf seine Art beinahe so wertvoll wie das Zeug in den Kisten."
Der Rebell schielte hinein und runzelte die Stirn. „Das da?"
Jix grinste. „Das da. Sorg einfach dafür, daß sie es bekommt, ja? Ist sie da?"
„Äh… na schön. Gut." Hinten im Hangar erspähte der Rebell den Prokolldroiden der Prinzessin auf einem Botengang – perfekt. „Ja, ist sie… Ich sorge dafür."
„Danke, Kumpel. Bis zum nächstenmal!" Jix tippte sich mit zwei Fingern lässig an die Schläfe, schlenderte zum Schiff zurück und startete in aller Seelenruhe. Während die Maschine warmlief, sah er durch das Cockpitfenster, wie die Tüte an einen goldenen Droiden übergeben wurde. Er grinste und wählte eine Nummer in seinem Com, während er abhob und durchstartete.
„Onkel D? Das Päckchen ist auf dem Weg."
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Darauf hatte Vader gewartet.
Er saß in Lukes Quartier, wo er auf Jix' Anruf gewartet hatte, und drückte nun umgehend auf eine besondere Taste des Comgeräts.
Wahlwiederholung.
Es war so einfach… wenn man nur an eine so simple Lösung dachte.
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Eingehender Anruf., meldete das Comsystem des Falken. Konnte das Luke sein?, fragte sich Leia, als sie hinüberging, um den Ruf entgegenzunehmen. Als sie die Nummer sah, runzelte sie die Stirn. Die EXECUTOR? Vaders Nummer, wie schon einmal. Möglich war es.
Sie nahm ab – und keuchte, als sie statt Luke den eigentlichen Inhaber der Nummer sah.
„Vader!", zischte sie. „Was soll das? Wo ist Luke?"
„Genau das ist meine Frage, Prinzessin. Wo ist Luke?" erwiderte der dunkle Lord ruhig.
Die Antwort erschreckte sie mehr, als zu zugeben wollte. „Aber… er wollte doch…" Sie unterbrach sich und biß sich auf die Lippe. Beinahe hätte sie vergessen, mit wem sie hier sprach.
Vaders mentale Fühler waren längst ausgestreckt und holten sich den Rest des Satzes. „… zu mir? Er wollte zu mir?"
„Raus – aus – meinem – Kopf!" fauchte sie wütend und zog umgehend Barrieren hoch, die Vader mehr als erstaunten – er sah sich plötzlich einer massiven Wand gegenüber, die er nicht durchdringen konnte. Nicht ohne daß sie es bemerkte, jedenfalls. „Ja, verdammt. Wollte er eigentlich." knurrte sie dann gereizt.
Vader schwieg einen Moment. „Er ist nicht angekommen." Seine Stimme war ruhig, aber es schwang eine gewisse Sorge mit, die ihr nicht entging – und sie verwunderte.
„Was wollt Ihr von ihm, Vader?"
„Das geht Euch nichts an, Prinzessin. Aber seid versichert: ich bin Lichtjahre davon entfernt, ihm schaden zu wollen."
„Und seine Hand?", fauchte sie.
„War ein Unfall. Er weiß es."
„Oh, ja, sicher. Ein Unfall. Und Euch tut es bestimmt furchtbar leid, was?"
„In der Tat, Prinzessin. Aber ich würde es vorziehen, Diskussionen dieser Art später zu führen. Luke ist in Gefahr. Wir haben nicht viel Zeit."
„Gefahr? Wieso? Woher wollt Ihr das wissen?"
„Ich kann es spüren. Er leidet."
Im Hintergrund tauchte C-3PO auf und kam in seinem typisch hektischen Schritt näher, in der Hand eine Tüte. „Euer Hoheit, dies wurde für Euch abgege-"
„Nicht jetzt, 3PO!" Sie starrte Vader an. „Was wollt Ihr von mir?"
„Wissen, wo er ist. Nichts weiter."
Der Protokolldroide kam noch etwas näher, schielte auf den Bildschirm und begann, leise zu jammern, bis Leia ihm mit einer Handbewegung gereizt zu schweigen gebot.
„Und warum sollte ich Euch das sagen?"
„Weil Euch an ihm liegt. Er bezeichnet Euch als Freund."
Sie schluckte an dem Brocken, das konnte er sehen, aber sie gab nicht nach. „Keine Chance!"
Er sondierte nochmals, vorsichtig. Umsonst – ihr Geist war dicht. Verdammt… also war dieser Weg, an die Antwort zu kommen, versperrt. Wie machte sie das? War sie etwa… machtbegabt? Er fluchte innerlich, weil er jetzt keine Zeit hatte, dieser Frage nachzugehen. Was als Belohnung geplant war, mußte jetzt als Lockmittel herhalten. „Kommt nach Tatooine, Prinzessin."
„Was?" Sie riß bei dem scheinbaren Themenwechsel die Augen auf.
„Ihr habt mich verstanden. Kommt nach Tatooine – zwingt mich nicht, an… andere Orte zu kommen."
„Ihr blufft!"
Er lächelte unter seiner Maske. „C-3PO hat ein Geschenk für Euch, Prinzessin. Wollt Ihr es ihm nicht abnehmen?"
Ihr fiel der Mund offen, als sie begriff. „VADER!"
„Es wird Euch gefallen, Prinzessin."
Mit zornfunkelnden Augen riß sie dem Droiden die Tüte aus der Hand und sah hinein, dann schnappte sie nach Luft und stellte sie behutsam ab, um vorsichtig den Inhalt herauszuschälen.
„Eine Ladalum…", flüsterte sie hingerissen und betrachtete die Pflanze mit den roten Blüten vor ihr, als würde sie ein Gespenst sehen. „Wo habt Ihr die her?"
„Mein Gärtner stammt von Alderaan, Prinzessin. Er züchtet sie. Dies hier war die größte und gesündeste Pflanze, die er hatte. Wie er mir versicherte, kann sie gut im Topf gehalten werden und muß nicht eingepflanzt werden."
„Ich dachte, nach der Zerstörung Alderaans würde ich nie wieder welche sehen…" Leias Hand zitterte, als sie die tiefgrünen Blätter berührte. „Sie wuchsen im Palastgarten… ich habe sie schon als Kind geliebt." Sie sah auf. „Aber das ist kein Grund, Euch zu verraten, wohin er geschickt wurde. Was wollt Ihr?" fragte sie hart. „Bestechung ist sogar unter Eurer Würde, Vader."
„Kommt nach Tatooine. Mos Eisley, Chalmun's Cantina – ich bin sicher, Euer Wookieepilot weiß sehr genau, wo das ist. Ich schicke zwei meiner Männer für ein weiteres Gespräch, sie werden Euch sagen, was als nächstes kommt."
„Als nächstes, Vader? WAS kommt als nächstes?"
„Sagen wir einfach, ich möchte Euch ein Geschenk machen, das noch wertvoller für Euch ist als diese Pflanze. Mos Eisley, Prinzessin. In zehn Stunden. Luke hat nicht viel Zeit."
Der Bildschirm wurde schwarz.
Leia fluchte, dann drehte sie sich um und sah C-3PO an. „Such Chewie und Lando. Wir fliegen nach Tatooine."
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Die Ladalum ist offiziell und auf Wookieepedia unter „Pflanzen von Alderaan" zu finden – hat mich eine Weile gekostet, weil die Seite so riesig und manchmal ein wenig verschwurbelt ist… und „Chalmun's Cantina" ist natürlich exakt die, welche wir aus dem guten alten ersten Teil kennen, samt schräger Band und ‚vielen lieben Tie-' äh, Aliens.
Was Leia angeht: ich weiß, daß Luke nicht zu ihr gesagt hat, daß er zu Vader zurückwollte. Aber zwischen den Zeilen war (zumindest) für die beiden deutlich herauszuhören, daß er nicht bleiben wollte… Filmfehler? Vielleicht. Passiert… ;o)
