Kapitel 45

Sie gingen den Weg gemeinsam und schweigend. Veers führte die kleine Truppe an, ruhig und gelassen, wie es seine Art war – und Leia vertraute ihm mit jedem Schritt mehr. Warum, konnte sie sich nicht erklären, es fühlte sich einfach… richtig an.

Aber sie war immer noch verwirrt. Warum war sie auf einen simplen Befehl Vaders den weiten Weg hierhergekommen? Was verband Vader mit Luke? Warum fühlte sie sich dennoch am richtigen Ort? Warum stand sie jetzt allein mit zwei Imps mitten in Mos Eisley und drohte eben von einem Bantha überrannt zu werden?

Sie riß die Augen auf, als ihr das letzte klar und sie aus den tiefen Gedanken abrupt in die Wirklichkeit zurückgeholt wurde. Aber da hatten starke Arme sie längst schlicht und einfach hochgehoben und beiseite gestellt wie ein Möbelstück, und Augen so blau wie der Himmel über Tatooine lächelten sie an.

„Aufpassen, Mädchen. Dieses Kaff bietet mehr Möglichkeiten, verletzt zu werden, als man glaubt."

„Loslassen!" fauchte sie, aber mehr um ihren Schreck zu übertünchen.

Er lachte nur, da er sie durchschaut hatte. „Ein einfaches ‚Danke' genügt."

Sie knurrte – diesmal, um zu kaschieren, daß es ihr peinlich war – und stapfte entschlossen weiter; er folgte ihr grinsend.

„Da sind wir." Veers deutete auf den Eingang zur Hangarbucht. „Ich hole den Gleiter – wo sollen wir Ihre Begleitung aufnehmen?"

„Drei Straßen weiter, Dockbucht 37.", sagte sie, immer noch ein wenig verwirrt. Chewbacca würde sie für verrückt erklären.

Veers nickte nur, ging hinein und fuhr kurze Zeit später den verbeulten, aber soliden Gleiter heraus.

„Bis später." Er sah zu Vader hoch und lächelte. Er wußte, daß er keinen Moment wirklich allein sein würde… für den Fall, daß etwas Unerwartetes passieren sollte.

„Bis später. Du hast dein Com? Und eine Waffe?"

„Hier", er klopfte sich auf die Brusttasche, „und hier." Mit einer Geste deutete er auf das Blastergewehr, das seitlich am Gleiter angebracht war. „Die Energiezelle ist voll, ich habe sie geprüft. Und hinten drin liegen fünf weitere."

„Eine Waffe?" Leia runzelte die Stirn. „Wozu?"

„Sandleute, zum Beispiel." Vader verschränkte die Arme, sein Ton war ernst. „Ihr durchquert einen Ausläufer der Jundland-Wüste, und die ist nicht ungefährlich. Ich würde auch raten, daß ihr Chewbacca mitnehmt… und er ebenfalls eine Waffe mit sich führt."

Jetzt war sie endgültig baff. Ein Imperialer… wasauchimmer riet ihr, zum einen einen Wookiee mitzunehmen statt eines Menschen, eine Alienrasse!, und zum anderen sollte sich dieser auch noch bewaffnen? In Gegenwart eines anderen Imperialen, der sie allein begleiten wollte? Entweder führte sie dies in die größte Falle in der Geschichte des Imperiums, oder diese beiden Clowns waren wirklich verrückt… oder Vader meinte es ehrlich.

So nickte sie nur und griff zum Com, um Chewie vorzuwarnen, dann stieg sie in den Gleiter und fuhr mit Veers davon.

Vader sah ihnen einen Moment lang nach. Leias Schilde waren heute gesenkt gewesen, und was er gesehen hatte, war vielversprechend… Was ihn mehr beunruhigte, war das fortgesetzte Schweigen auf Lukes Seite, durchsetzt mit scharfem Schmerz in unregelmäßigen Abständen.

Er schloß kurz die Augen und sandte einen Impuls, von dem er hoffte, daß Luke ihn empfangen würde.

Halt durch, mein Sohn. Ich hoffe, bald bei dir zu sein.

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Etwa eine halbe Stunde später landete ein Lambdashuttle in unmittelbarer Nähe des Farmgebäudes, und Darth Vader, nun wieder in voller Rüstung, verließ es.

Er war allein gekommen, ohne Piloten und ohne Eskorte – er wollte, daß Leia ihm vertraute.

Sein Blick schweifte über die Wüste und das wenige, was von der Farm zu sehen war. Sie war nach wie vor unbewohnt, und alles Bewegliche – und auch manches nicht so Bewegliche – hatte längst seinen Weg zu diversen Subjekten des illegalen Handels gefunden.

Vader setzte sich langsam, wie von einer Schnur gezogen, in Bewegung, an den Rand der Kuppel des Haupthauses. Die Gräber waren noch unberührt. Gut.

Wann auch immer sein Weg ihn nach Tatooine geführt hatte, er hatte sich nie davon abhalten lassen, seiner Mutter einen Besuch abzustatten. Er beugte sich vor und wischte sanft Flugsand von dem schlichten Stein, der ihr Grab markierte. Shmi Lars, geborene Skywalker, stand darauf zu lesen, und die Jahreszahlen von Geburt und Tod. Ohne nachzudenken, kniete er nieder, in Gedanken versunken. Sie war nicht alt geworden, nur fünfzig Jahre… hätte noch viele glückliche Jahre erleben können, wären die Tusken nicht gewesen. Verdammte Plage. Diese Morde bereute er nicht.

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Der Gleiter kam nur kurze Zeit später an. Veers hatte Leia angeboten, zu fahren und neben ihr Platz genommen, Chewbacca saß allein auf dem Rücksitz. Er hatte zunächst einen ganzen Schwall wütend klingender Worte ausgestoßen, die Max nicht verstanden hatte, dann seine Armbrust geschnappt und war zum Gleiter gestapft. Mittlerweile schien er sich beruhigt zu haben – und obwohl Max nicht so emphatiebegabt wie ein Jedi war, spürte er doch keine allzu große Abneigung von seiten des Nichtmenschen. Was wohl auch daran lag, daß er seinerseits dem Wookiee gegenüber Höflichkeit und echten Respekt an den Tag gelegt hatte, was dieser von einem imperialen Offizier wohl nicht erwartet hatte.

Leia brachte den Gleiter neben der Fähre zum stehen und stieg aus.

„Na schön." Sie sah sich um. „Wo ist er?"

Veers ließ ebenfalls den Blick schweifen. Er war noch nie hiergewesen, aber sein Blick war geschult und entdeckte Vader vor ihr. „Dort." Er wies ihr den Weg; sie marschierte entschlossen los. Und Max hinderte den Wookiee durch eine Geste und einen ruhigen Blick daran, ihr zu folgen. „Bitte – bleibt hier. Dieses Gespräch sollten sie alleine führen. Es wird ihr nichts geschehen, dafür bürge ich."

Chewbacca sah ihn prüfend an und jaulte etwas, das er wiederum nicht verstand, aber den Sinn sehr wohl erfaßte. Er nickte lächelnd. Oh ja… wenn Leia etwas passieren sollte, wäre ein herausgedrehter Arm wohl noch das Angenehmste, was ihm bevorstand…

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Leia näherte sich dem schwarzen Lord zügig und energisch, verlangsamte aber ihren Schritt, als sie bemerkte, daß er kniete. Wovor? Sie musterte den Bereich vor ihm und sah die Steine, auf denen etwas eingemeißelt war. Gräber? Warum kniete Vader vor Gräbern… auf Tatooine?

Sie blieb hinter ihm stehen und wartete, wollte ihn nicht stören bei… was auch immer er eben tat. Stattdessen betrachtete sie den Stein, vor dem er kniete, genauer und versuchte, die Schrift zu entziffern. Eine Hand hatte den Sand weggewischt, der auf den anderen Gräber noch lag. Nur auf diesem, interessanterweise. Shmi… Lars. Und darunter… geborene… Skywalker?

Skywalker?? Wer war sie?

„Lukes Großmutter.", sagte der dunkle Lord ruhig, ohne sich umzudrehen. Ihr wurde bewußt, daß er schon wieder ihre Gedanken gelesen hatte.

„Hier?", sagte sie verblüfft. Die Überraschung war größer als ihr Ärger.

Vader nickte langsam und erhob sich geschmeidig, dann klopfte er sich den Sand von Knie und Mantel. „Ja. Luke ist hier aufgewachsen. Dies war die Farm seines Onkels."

„Woher wißt Ihr - "

Er zuckte die Schultern. „Spielt das eine Rolle?" Er wandte sich ihr zu und musterte sie ruhig. Kurz durchzuckte sie der Gedanke, daß er doch im eigenen Saft kochen mußte in der schwarzen Montur, nachdem sie selbst schon schweißgebadet war. Er lachte leise. „Nein… der Anzug hat auch Vorteile, wißt Ihr? Einer davon ist eine Klimaanlage. Auf den meisten Planeten oder bei Raumflügen ist mir zu kalt... und hier und heute kühlt sie auf erträgliche Temperatur herunter. Auch", er tippte sich an den Helm, „hier drunter."

Sie starrte ihn an und versuchte, den Gedanken zu verdrängen, wie er wohl drunter aussah… war er überhaupt menschlich? Und wenn ja, zu wieviel Prozent? Die Gerüchte über ihn gingen in die verschiedensten Richtungen, von einer Alienrasse (unerhört im Imperium, deshalb unwahrscheinlich) über vollkommen droidisch (auch unwahrscheinlich, wegen der Macht) bis hin zu teils, teils… aber was passiert war und warum er Anzug und Maske tragen mußte, wußte niemand.

Sie riß sich zusammen und warf wieder einen Blick auf das Grab. Lukes Großmutter. Was hatte Vader mit ihr zu tun?

„Habt Ihr Erinnerungen an Eure biologische Mutter, Prinzessin?", drang Vaders Stimme in ihre Gedanken, und sie stutzte. Wie kam er jetzt darauf?

„Nein.", erwiderte sie dann. „Sie starb bei meiner Geburt. Ich weiß leider beinahe nichts über sie… nur das wenige, was meine Adoptiveltern mir erzählt haben. Aber warum fragt Ihr?"

„Das ist etwas, das wir alle gemeinsam haben." sagte er langsam. „Luke wuchs ohne Eltern auf, nur mit Tante und Onkel, die nicht einmal blutsverwandt zu ihm waren. Ihr seid ebenfalls adoptiert. Und ich…"

Sie machte große Augen. Vader stand hier, vor ihr, und erzählte tatsächlich etwas von… seiner Familie?

„Und Ihr…?"

„Ich hatte keinen Vater und wurde mit neun Jahren von meiner Mutter getrennt. Ich sah sie erst Jahre später wieder… für ein paar kostbare Minuten, bis sie in meinen Armen starb."

„Das… tut mir leid. Ihr müßt sehr allein gewesen sein.", sagte sie spontan.

„Mein damaliger Meister war für mich eine Mischung aus Bruder und Vater. Allein war ich erst später… als ich Darth Vader wurde."

Nun fiel ihr das Kinn auf die Brust. Darth Vader stand hier und gab zu, nicht immer Vader gewesen zu sein???

„Erzählt mir von Eurer Mutter, Prinzessin.", bat er beinahe sanft.

„Ich dachte, Ihr wolltet mit mir wegen Luke verhandeln?" konterte sie.

„Bitte. Leia."

Sie starrte ihn wiederum überrascht an. War das wirklich Vader? Oder jemand, der sich für ihn ausgab?

Ihr Gegenüber seufzte. „Nein, ich bin wirklich Darth Vader. Aber wenn ich das jetzt demonstriere, indem ich die Macht anwende, könnte Euer Begleiter ein wenig… nervös werden. Und mir liegt zuviel an General Veers, um das zu riskieren."

Sie warf Chewie einen Blick zu und knurrte innerlich. „Bleibt endlich aus meinem Kopf, Vader!"

Er lächelte. „Nun…?"

Sie wischte sich den Schweiß von der Stirn und starrte auf den Grabstein, um Vader nicht ansehen zu müssen. „Ich weiß nicht viel, wirklich. Nur, daß sie bei meiner Geburt starb und ich, da mein Vater auch tot war, von den Organas adoptiert wurde. Man sagte mir, daß sie von Naboo stammte und ich meine politische Begabung wohl von ihr geerbt habe…"

Vaders Herz setzte einen Schlag aus, und er war froh um die Maske, die verbarg, daß er schlagartig blaß geworden war. Nach außen hin reglos, wartete er darauf, daß sie weitersprach.

„Sie war Königin für die maximal mögliche Zeitperiode, und beim Volk sehr beliebt. Angeblich war sie die jüngste Königin in Naboos Geschichte."

„Nein…", sagte Vader leise. „Sie war sehr jung, ja, aber nicht die jüngste."

„Ihr kanntet sie?" Leia fuhr herum.

„Wenn ihr Name Padmé Naberrie, Königin Amidala, war… dann ja, Prinzessin." Seine Stimme barg plötzlich unendlichen Schmerz… was sie mehr fühlte als hörte, denn der Vocoder übertrug es nicht korrekt.

„Das war er…", flüsterte sie fassungslos.

Vader fühlte sich das erstemal in seinem Leben einer Ohnmacht nahe. Leia. Sie war seine Tochter.

Er hatte nicht nur einen Sohn, er hatte auch eine Tochter…

Mühsam rang er um Fassung, beherrschte sich eben noch, um nicht zu taumeln.

„Wann wurdet Ihr geboren, Leia?" fragte er dann und kämpfte darum, seine Stimme ruhig zu halten.

Vollends verwirrt, auch über die wiederholte Anrede mit ihrem Geburtsnamen, blinzelte sie mehrmals. „Am Imperiumstag. Wie Luke. Wir haben neulich erst herausgefunden, daß wir gleich alt sind."

Seine Tochter.

In ihm drängte alles vorwärts, drängte ihn, die Maske vom Kopf zu reißen, sich ihr zu offenbaren, sie in die Arme zu schließen. Seine Tochter. Ihre Tochter. Padmés Geist, wiedergeboren in Leia… Sie war ihr so ähnlich! Warum hatte er das nicht früher gesehen? Warum hatte er das nicht gespürt? Er schwankte nun doch.

„Vader…? Ist alles in Ordnung mit Euch?" Leia schluckte, bevor sie einen Schritt vortrat und vorsichtig eine Hand auf seinen Arm legte, wobei sie selbst am meisten erstaunt über sich war. Aber das hier war nicht derselbe Mann, der sie auf dem Todesstern gefoltert hatte, der sie durch die halbe Galaxis gejagt hatte. Irgendetwas hatte ihn verändert… und irgendwie hatte Luke damit zu tun.

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Die beiden Beobachter, die am Gleiter lehnten, rissen die Augen auf und warfen sich einen erstaunten Blick zu. Chewbacca zuckte die Schultern und grollte etwas, Veers zog eine entschuldigende Grimasse, weil er ihn nicht verstand.

„Ja… es geht mir gut." Er drehte langsam den Kopf und sah sie an, dann hob er behutsam die Hand und berührte sanft ihre Wange. „Es geht mir gut, Leia…"

Er riß sich zusammen und atmete tief durch, straffte seine Haltung. „Verzeiht. Ich vergaß den Anlaß unseres Hierseins – Luke.
Nun… ich möchte Euch einen Vorschlag machen. Daß wir hier auf Tatooine sind, hat einen Grund: denn hier ist auch etwas, das Euch lieb und teuer ist. Solo."

„Han ist hier?" keuchte sie. „Jetzt?"

„Ja. Boba Fett wurde von mir angewiesen, dafür zu sorgen, daß er in Karbonit blieb – darin ist er sicher vor Jabbas Rache. Er ist hier, in Jabbas Palast. Ich biete Euch an, ihn für Euch dort herauszuholen, ihn auch aus dem Karbonit zu holen. Gegen die Information, wo Luke hingeschickt wurde."

Was? Erst fror er ihn ein, und jetzt wollte er ihn dort herausholen? Warum?

„Was habt Ihr davon, Vader?" fragte sie mißtrauisch.

Er atmete tief durch. „Einen toten Hutt. Und meinen… Sohn."

Ihr versagten die Beine, doch bevor sie fallen konnte, fing er sie auf und stützte sie. „Sachte."

Chewbacca machte eine Bewegung, hielt aber inne, als Leia kein Anzeichen zeigte, daß es nicht in Ordnung war, daß Vader sie hielt.

Sie sah zu ihm auf, ohne gegen den Halt zu protestieren, den er ihr gab. Irgendwie fühlte es sich sogar angenehm an. „Euer Sohn.", wiederholte sie. Das erklärte eine ganze Menge.

„Ja.", bestätigte der dunkle Lord schlicht.

Ich… ich liebe Dich.

Und ich dich. Niemand wird uns mehr trennen, Luke. Nie wieder.

Plötzlich ergab selbst das einen Sinn. Sein Sohn. Luke war Vaders Sohn.

Ihr Blick fiel wieder auf den Grabstein. Shmi Skywalker.

„Sie war Eure Mutter, nicht wahr?" fragte sie sanft.

Vader nickte schlicht. „Ja."

Jemand, der mir sehr nahe steht, wäre eben beinahe gestorben. Ich habe es durch die Macht gespürt.

Sie erinnerte sich plötzlich wieder an diesen Satz und traf eine Entscheidung. Für Luke, nicht für die Allianz. Luke gehörte zu Vader, das fühlte sie. Er wollte es. Und Vader… er würde ihn nicht zum Sith machen. Irgendwie war sie sich dessen sicher.

„Nein, das werde ich nicht.", bestätigte er ihren Gedanken. „Ich bilde ihn zum Jedi aus. Und ich werde ihn mit allen Mitteln vor Palpatine schützen, das schwöre ich, Leia." Und dich ebenfalls, meine Tochter. Dich ebenfalls.

„Er ist auf Desevro.", sagte sie ruhig. „Er wurde dorthingeschickt, um - "

Vader hob die Hand. „Das genügt.", sagte er sanft. „Ich will es nicht wissen." Wieder strich er fast zärtlich über ihre Wange, was sie erstaunt zuließ, dann trat er zurück und verneigte sich ernst vor ihr. „Danke, Leia. Wartet hier. Ich bin bald zurück… mit Solo." Er wandte sich ab und wollte zu seiner Fähre zurück.

„Wartet! Ich komme mit Euch!" protestierte sie.

„Das kommt überhaupt nicht in Frage!", grollte er. „Zu gefährlich!"

„Was? Und das sagt Ihr mir nach all den Kämpfen, die wir schon hatten? Nach dem Todesstern und Bespin und - "

Er stöhnte und riß genervt die Hände nach oben. Sie hatte auch Padmés Starrsinn geerbt, wie es schien. „Na schön, kommt mit! Aber bleibt mir aus dem Weg, verstanden?"

Sie grinste ihn triumphierend an und marschierte an ihm vorbei zum Lambdashuttle.

Veers und Chewbacca begannen sich zu fragen, wer von ihnen wohl einen Sonnenstich hatte. Irgendwie lief hier nichts, wie man es erwartete.

„Was soll das geben, Prinzessin?" fragte Veers verdutzt.

„Wie sieht es denn aus, General? Ich gehe einen Schmuggler retten!" Sie lachte und lief die Rampe hoch, und Vader, der ihr folgte, knurrte nur: „Keine Fragen. Steigt ein und stellt mir jetzt keine Fragen!"

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Ja, die Gute ist schon ein wenig blind, zugegeben… sie fühlt und weiß es, aber sie will es nicht wahrhaben, und deshalb schafft es der Gedanke oder das Bewußtsein darüber nicht bis an die Oberfläche, verpuffen all die kleinen Hinweise im Nichts… noch.

Aber immerhin hat sie aufgehört, das Monster in ihm zu sehen, und hat ihm zugehört – ein erster Schritt in die richtige Richtung ;o)