Ich möchte noch mal an die Abstimmung erinnern… ;o) Aktuell ist alles viel zu ausgeglichen ::g::
Ein Wort zum ersten Absatz (nach unten deut'): das ist eine der Szenen, zu der mich ein Comic inspiriert hat – „Jabba der Hutt" von Carlsen. Bzw. ein einzelnes Bild daraus, das ich mal beim Stöbern im Internet entdeckt hatte (ohne mir bewußt zu sein, daß ich den Comic habe ::g::) Das Bild gesehen – und sofort die Szene vor dem geistigen Auge gehabt ;o) Was draus geworden ist, lest ihr unten (und das Bild findet natürlich Eingang in die illustrierte Version ::s::).
Die huttischen Sätze hab ich von hier: http (doppelpunkt) (doppelslash) www (dot) starwarsdotcom (dot) com (slash)_languages (slash) dictionaries (slash) main (dot) html – die Übersetzungen findet ihr am Ende des Textes.
Yuiko: Sorry, wieder kein Luke… dafür aber Han ;o)
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Kapitel 47
Sie folgte einer Spur der Verwüstung und beschleunigte ihren Schritt, bis sie rannte. Überall lagen Leichen verschiedenster Art. Gamorreanische, Nikto- und Weequay-Wachen, Rodianer, Twi'lek und andere Rassen, auch Menschen waren darunter. Voraus hörte sie mehr Blasterfeuer und weitere Schreie, die langsam weniger wurden und durch das Geräusch rennender Füße ersetzt wurden. Offenbar hielten es mittlerweile die meisten Bewohner des Palastes für klüger, zu fliehen – wenn auch nicht auf dem Weg, auf dem offensichtlich der Tod kam.
Sie lief Treppen hinunter, bog um eine letzte Ecke und bremste, als sie erkannte, daß sie den Thronsaal erreicht hatte. Im Eingangsbereich lagen einige Wachen, der Rest des Hofstaates hatte sich, mit Ausnahme des Majordomus, eines fahlweißen Twi'lek, und einiger treuer oder dummer Wachen in Jabbas Nähe, aus dem Staub gemacht. Leia hielt sich noch hinter einer Säule verborgen und beobachtete.
„Jabba der Hutt."
Vader schlenderte regelrecht mit einer geradezu aufreizenden Lässigkeit auf das Dais zu, auf dem Jabba thronte, hinter ihm, mit etwas Abstand, eine Handvoll Wachen und Chewbacca.
Das wurmähnliche, überfette Wesen vor ihm, überzogen mit einer glänzenden Schleimschicht, hatte zwar anfangs entsetzt die Augen aufgerissen, bemühte sich jetzt aber um den Anschein von Stärke und überheblicher Siegessicherheit.
„Hi chuba da naga, Vader?" (1)
„Du weißt ganz genau, was ich will, Jabba.", antwortete der dunkle Lord auf Basic und wies zu der von zwei Strahlern beleuchteten Karbonitplatte mit Solos Körper hinüber, die aufrecht an einer Wand hing. Seine Stimme klang mühsam beherrscht und ließ ahnen, daß seine Geduld hier und jetzt noch kürzer sein würde als sonst.
"Me pee kasa, Vader. Bargon wan chee kohspah." (2) grollte der Hutt drohend.
"Cha scrunnie do pat, sleemo. Cha wana do bota.", (3) fauchte Vader, nun ebenfalls auf Huttisch, das er immer noch fließend beherrschte.
„Kava doompa D'emperiolo schoon!" (4), spie Jabba aus, recht überrascht über die Tatsache, daß der hochgestellte dunkle Lord ihm in seiner eigenen Sprache begegnete.
„Da beeska co palyeeya pityee bo tenya go kaka juju hoopa." (5), knurrte Vader.
„Je killa um pasa da beesca wumpa." (6)
„Ku baatu baatu. Soong peetch alay." (7)
Vader hob die Hand, doch auch Jabba hatte schnelle Reaktionen. Er hieb mit der fetten Faust auf einen Schalter, und unter dem dunklen Lord öffnete sich eine Falltür.
Leia keuchte vor Schreck auf und stürmte los, wurde jedoch von Chewbacca festgehalten.
Es gab einen kurzen Wirbel aus schwarzem Stoff, doch Jabbas Triumphschrei wurde recht schnell dadurch erstickt, daß der Wirbel nicht etwa nach unten fiel… sondern nach oben sprang und unglaublicherweise für einen Moment wie aus der Zeit genommen erstarrt in der Luft zu hängen schien – bevor er absolut mühelos und überaus elegant dicht vor dem Hutt landete. In seiner Rechten lag das gezündete Lichtschwert.
„Tak-koh tee womprat e'nachu." (8), verkündete Vader kalt und schlug zu, seine Klinge drang tief in Fett und Fleisch und ließ dem Hutt nicht einmal Zeit für ein letztes Röcheln, bevor er starb.
Gleichzeitig mit seinem Schlag begann das Kreuzfeuer. Jabbas Wachen, von dem Majordomus angefeuert, schossen wild auf Vader und seine Begleiter – und Leia, Chewbacca und die Sturmtruppen schossen zurück.
Vader parierte die Blasterstrahlen, die auf ihn gezielt waren, mit lässiger Eleganz und lenkte sie zu ihren Schützen zurück, wo sie die Verheerung anrichteten, die eigentlich ihm zugedacht war, doch ein hellerer Schrei, als er von seinen Leuten stammen konnte, riß ihn aus seiner Konzentration.
„Leia! Nein!"
Er stürmte auf die junge Frau zu, die mit schmerzverzerrtem Gesicht zusammengekrümmt auf dem Boden lag, löschte sein Schwert und kniete neben ihr nieder, während seine Wachen einen schützenden Kordon um sie beide bildeten und den Rest von Jabbas Leuten erledigten. Vorsichtig zog er ihre Hände beiseite und atmete scharf ein, als er die handgroße Wunde in ihrer Seite sah. „Verdammt…!"
Sie sah mit vor Angst geweiteten Augen zu ihm hoch und atmete flach. „Wie… wie schlimm ist es?"
„Schlimm, aber nicht lebensbedrohlich." Er nahm sie kurzerhand auf die Arme und stand auf.
„Wohin - "
„Wohin wohl.", knurrte er. „Zur EXECUTOR. Und ich will kein Wort des Widerspruchs von Euch hören, Prinzessin!"
Sie schluckte trocken, aber der Schmerz in ihrer Seite erstickte sogar ihren rebellischen Geist. Sie nickte nur.
„Chewbacca!" rief Vader knapp.
Der Wookiee stand längst vor dem Karbonitblock, hatte die Kontrollen studiert, schließlich eine Anzahl von Tasten gedrückt und beobachtete eben, wie das Metall zu schmelzen begann und sich scheinbar rotglühend auflöste. Er drehte den Kopf und sah zu Vader hinüber.
# Zwei Minuten! # rief er zurück.
„Beeil dich.", grollte Vader und trug Leia hinaus.
Immer mehr des Karbonits, das Solos Körper bedeckte, schmolz weg. Seine erhobenen Hände bewegten sich leicht und sanken herab, sein Gesicht verzog sich in unbewußter Grimasse, und schließlich kippte er, den Halt in der eigenen Negativform verlierend, nach vorn. Chewbacca hatte schon bereitgestanden und fing ihn sanft auf, ließ ihn erst einmal zu Boden gleiten.
Solo regte sich, richtete sich ruckartig und beinahe panisch auf.
„Wo bin ich?"
# In Jabbas Palast. Aber ich werde dich gleich hier rausbringen, Kumpel. #
„Chew- Chewie!" Solo griff blind nach seinem Freund und faßte in beruhigend weiches und warmes Fell. „Oh Mann! Du hast mich gerettet!" Er blinzelte, riß die Augen auf und versuchte, etwas zu erkennen. „Ich kann nichts sehen.", sagte er mühsam beherrscht und gegen die erneute Panik ankämpfend, die in ihm aufstieg.
# Ich habe mir sagen lassen, daß das normal ist. Und nur vorübergehend. Keine Sorge. #
„Wo ist Leia?" fragte Han dann vorsichtig und hoffend, gleich ihre Stimme zu hören.
# Vader hat sie. # antwortete der Wookiee ruhig.
„WAS?" Han mühte sich ab, auf die Beine zu kommen, sank aber kraftlos wieder zurück. „Warum? Was ist passiert? Wie konnte das passieren? Wie hat er sie in die Hände bekommen?" Seine Stimme überschlug sich beinahe vor Sorge und Wut.
Ein Sturmtruppensoldat kam näher. „Sir, Sie sollten sich besser beeilen. Er haßt es zu warten. Wenn es zu lange dauert, wird er ohne Sie fliegen."
Chewbacca nickte und nahm Solo auf die Arme, um ihn hinauszutragen.
„Wer war das?" fragte Solo erstaunt. „Einer von unseren Leuten?"
# Nicht wirklich. # antwortete der Wookiee amüsiert und beschleunigte seinen Schritt. # Ein imperialer Sturmtruppler. #
„Wie bitte? Und warum spricht der dich mit ‚Sir' an?"
# Vermutlich weil er nicht weiß, was er sonst sagen soll. Ich wüßte es auch nicht. # Chewbacca lachte leise.
„Und wer wartet auf uns und haßt es zu warten?" bohrte Solo nach, dessen Sorge sekündlich größer wurde. Er ahnte dunkel, wer es sein könnte, und hoffte, daß er sich irrte… „Chewie, du bist doch mit dem Falken da. Oder? Sag, daß der Falke draußen wartet, bitte…"
# Nein, der Falke steht in Mos Eisley, mit Lando und C-3PO. # Sie hatten den Außenbereich erreicht, was Solo nicht sehen, aber an der plötzlichen Hitze in seinem Gesicht spüren konnte. # Wir fliegen zuerst noch woanders hin. #
„Bitte sag, daß ich mich irre, Chewie…", flehte Han. „Nicht ER. Bitte nicht - "
Die Hitze wich erneut Kühle, das Geräusch knirschenden Sandes wurde ausgetauscht gegen das beinahe unhörbare Tapsen der nackten Sohlenballen des Wookiees auf dem Stahlboden eines Raumschiffs, und es ging kurz steil nach oben. Und dann…
„Nein… NEIN!" Solo begann in Chewbaccas Armen zu strampeln, als er das Atemgeräusch hörte, das er so gut kannte und zu fürchten gelernt hatte. Das ihn in seinen Träumen im Karbonit verfolgt hatte. „Nicht er! Nicht ER! Chewie, du hast mich verraten, du hast mich direkt zu ihm gebracht, du elender - "
„Seien Sie ruhig, Solo, oder ich muß nachhelfen.", grollte die wohlbekannte tiefe Stimme Vaders. „Was soll das denn überhaupt?"
Während er sprach, schloß sich die Luke der Fähre mit einem hydraulischen Zischen, und die Motoren heulten auf, während sie starteten.
# Du sagtest ‚Beeil dich'. # knurrte Chewbacca und hielt sich mit einem Arm irgendwo fest, der andere stabilisierte den Schmuggler. # Für lange Erklärungen war da keine Zeit. #
Vader seufzte, während Solo sich eine Zehntelsekunde fragte, wen Chewie eben angesprochen hatte.
„Na schön. Dann fang jetzt damit an." Es raschelte, als Vader sich abwandte und leise und überraschend sanft mit jemand anderem sprach, als sei Solo nicht mehr anwesend. „Wir sind gleich oben. Ich könnte ein Schmerzmittel verabreichen, aber ich habe Euch lieber bei klarem Verstand. Wird es gehen?"
Eine Stimme, die Solo gut kannte und liebte, antwortete, deutlich von Schmerz durchzogen. „Ja… ja, geht schon."
„Leia!" rief er überrascht und begann, wieder zu strampeln. Chewie fluchte unterdrückt und hielt ihn fest, zum Erklären kam er nicht.
„Schmerz ist unser Freund, Prinzessin. Er sagt uns, daß wir noch am Leben sind.", antwortete Vader mit einem offensichtlichen Zitat und antwortete auf ihre unausgesprochene Frage mit Selbstironie: „Ich bin seit einundzwanzig Jahren verdammt lebendig, glaubt mir."
„LEIA!" brüllte Solo nun. „Wo ist sie? Ich will zu ihr!"
„Ich bin hier, Han.", antwortete sie schwach. „Es ist in Ordnung. Wirklich."
„Solo!", knurrte Vader. „Benehmen Sie sich, verflucht noch mal!"
„Und das sagen ausgerechnet Sie mir, Sie widerwärtiger, verlogener – hmpf!" Eine fellige Wookieepranke erstickte den Rest der Beleidigung.
„Schon gut, Chewbacca.", meinte Vader trocken. „So viel Phantasie, daß er mir etwas entgegenschleudern könnte, das ich noch NICHT kenne, hat er nicht. – Solo, Sie haben zwei Möglichkeiten. Entweder Sie bleiben so lange blind, bis die Nachwirkungen des Karbonits von selbst nachlassen. Oder Sie lassen sich jetzt von mir Augentropfen verabreichen. Das tut weh, aber Sie können sofort wieder sehen."
„Augentropfen, wie? Wahrscheinlich irgendeine Säure!" giftete der Schmuggler und wand sich in Chewbaccas Armen.
„Wie Sie wollen. Bleiben Sie eben blind.", versetzte Vader ungerührt. Ein Schwall bunter, heftiger Flüche antwortete ihm.
# Ich glaube, er will die Tropfen doch. # sagte Chewbacca amüsiert.
„Ja, ich glaube, das war zwischen den Zeilen herauszuhören." antwortete Vader trocken. „Also gut." Er zog hörbar eine Schublade auf und holte etwas heraus, dann kam das penetrante Atemgeräusch näher. „Legen Sie den Kopf in den Nacken, Solo. Und lassen Sie die Augen offen."
Solo versteifte sich, aber er legte tatsächlich von selbst den Kopf zurück und bemühte sich, die blinden Augen weit zu öffnen. Er fühlte eine eisige Kälte zuerst in sein rechtes, dann in sein linkes Auge tropfen, ein Rest Flüssigkeit rann über seine Wangen herunter.
„Schließen Sie die Augen. Und machen Sie sich auf kurzen Schmerz gefaßt." sagte Vaders Stimme direkt vor ihm. „Halt ihn fest, Chewbacca." Dann wandte er sich wieder ab, seine Präsenz und das Atemgeräusch verschwanden gleichermaßen; kurz darauf erklang seine Stimme von weiter weg. „Max, sag Corva Bescheid."
„Sofort.", antwortete ein Mann in einiger Entfernung, vermutlich im Cockpit. „EXECUTOR, dies ist ST321. ETA in vier Minuten. Bitte ein Notfallteam mit Hovertrage in Lord Vaders Hangar. Es handelt sich nicht, wiederhole: nicht um Lord Vader."
Die Stimme wurde abrupt ausgeblendet, als Solo das Gefühl hatte, mit den Augen in ein Nadelkissen zu fallen. Es stach so heftig, daß er überzeugt war, etwas bohre sich bis ins Gehirn.
„Scheiße, tut das weh!" keuchte er und war froh um den Halt, den die mächtigen felligen Arme ihm gaben.
„Es wird gleich nachlassen.", verkündete die aufreizend gelassene Stimme des dunklen Lords aus der Richtung, in der Leia lag. „Wenn es aufhört, können Sie die Augen öffnen. Aber langsam, es ist recht hell hier drin."
Tränen vermischten sich mit dem Rest der Tropfen, als Solo mit dem Schmerz kämpfte, doch so schnell es gekommen war, hörte es auch wieder auf. Er blinzelte vorsichtig… und tatsächlich, er konnte wieder etwas erkennen. Das Innere eines Schiffs, einer Fähre vermutlich. Vader, der sich über jemanden beugte, der auf einen größeren Sessel gebettet war. Sonst sah er niemanden – offensichtlich waren sie allein bis auf den oder die Piloten. Der dunkle Lord drehte nun den Kopf und sah Chewbacca an, Solo schlicht ignorierend.
„Ich werde sofort nach Desevro weiterfliegen. Du mußt dich entscheiden, ob ihr mit uns fliegt oder nicht – ihr könnt die kleine Yacht haben, die Max in Mos Eisley benutzte."
# Was ist mit Leia? #
„Ihre Versorgung wird ein wenig länger dauern, und so viel Zeit habe ich nicht. Sie wird mit mir kommen. Ihr könnt auf Desevro wieder zu uns stoßen, wenn ihr wollt."
Bevor der Wookiee antworten konnte, mischte sich Solo in das Gespräch. „Leia geht ohne mich nirgendwohin, Hochfinsterwürden, ist das klar?"
Chewbacca und Vader wechselten einen Blick; der Wookiee zuckte die Schultern.
„Sie waren nicht gefragt, Solo.", knurrte Vader. „Chewbacca?"
# Wir kommen nach. # entschied der Wookiee und überraschte damit sowohl Solo als auch Vader – letzteren, weil es ihm bewies, daß er ihm vertraute, ersterer, weil er dachte, sein bester Freund hätte die Prinzessin verraten.
„Aber… aber…", stammelte Solo und blinzelte wild, um die letzten Reste Blindheit aus seinem Blick zu vertreiben. „Das lasse ich nicht zu!"
„Han…", ließ sich nun Leia vernehmen. „Es ist in Ordnung, wirklich. Wir sehen uns auf Desevro."
„Worum geht es hier eigentlich?" knurrte der Schmuggler.
# Um Luke. # antwortete Chewbacca. # Er wurde gefangengenommen und wird gefoltert. Es geht um jede Minute, für lange Diskussionen ist keine Zeit, Han. Vertrau uns. #
„Du bist mir einige Erklärungen schuldig, Kumpel…", knurrte Solo und hielt sich fest, als die Fähre das Magnetfeld des Hangars durchstieß und sanft aufsetzte. Hilflos sah er zu, wie Vader die Prinzessin erstaunlich sanft auf die Arme nahm und sie die steile Rampe hinunter nach draußen trug. Er folgte den beiden, so schnell seine noch wackligen Beine ihn trugen, gefolgt von Chewbacca und einem imperialen Offizier, den er nicht kannte.
Draußen konnte er beobachten, wie Vader Leia vorsichtig auf eine Hovertrage bettete, neben der eine menschliche Ärztin stand, die Vader freundschaftlich angrinste.
„Könntet Ihr Euch vielleicht abgewöhnen, mir jedesmal Arbeit mitzubringen, wenn Ihr von einem Einsatz zurückkommt? Das wird Euch langsam zur Gewohnheit, wie's scheint."
„Ich werde drüber nachdenken, Corva.", versetzte der dunkle Lord, ohne auf die Frechheit einzugehen. „Schußverletzung, Blastergewehr. Keine Sedativa, keine Schmerzmittel bislang, nur ein kleiner Bactapack."
„Verstanden."
„Ich komme gleich nach."
Die Ärztin nickte und ging, begleitet von dem anderen Offizier, mit der Trage hinaus. Leia drehte sich ein wenig und winkte Han lächelnd zu, der ihr fassungslos nachstarrte.
Vader wandte sich Chewbacca zu und deutete auf die kleine Yacht nahebei. „Hier, nehmt sie. Ich gebe auf der Brücke Bescheid, daß man euch durchläßt."
Der Wookiee nickte und wollte darauf zugehen, aber Solo hatte sich offensichtlich immer noch nicht mit der aktuellen Situation abgefunden. Er näherte sich Vader und hielt ihm einen Zeigefinger unter die Maske. „Wenn Ihr ihr auch nur ein Haar krümmt, Vader, nur ein Haar…!"
„Dann was, Solo?" antwortete der dunkle Lord amüsiert. „Nicht sehr logisch, daß ich sie dann soeben einer HEILERIN übergeben habe, oder?"
Solo starrte hinauf, nicht wissend, was er sagen sollte, Vader erwiderte den Blick gelassen.
„Fliegt.", sagte er dann beinah sanft. „Wir treffen uns auf Desevro." Er wandte sich um und ging hinaus, ließ die beiden allein.
Solo glotzte ihm fassungslos hinterher. „Irgendwas läuft hier verdammt schief, Chewie.", knurrte er dann. „Was ist hier eigentlich los? Erst jagt er uns quer durch die Galaxis, und jetzt… schickt er uns weg? Einfach so? Sind wir ihm nicht mehr gut genug?"
Chewbacca lachte und zog ihn am Arm mit sich zur Yacht. # Andere sind ihm wichtiger, Junge. Ist eine lange Geschichte, und ich weiß auch nicht alles. Komm mit, ich erzähl es dir unterwegs… #
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() Was wollt Ihr, Vader?
(2) Das werdet ihr bedauern. Ich lasse nicht mit mir handeln.
(3) Darauf würde ich mich nicht verlassen, Schleimhaufen. Gib es mir.
(4) Ihr seid nur ein anderer imperialer Dummkopf!
(5) Der letzte Idiot, der das zu mir sagte, starb einen sehr schmerzhaften Tod.
(6) Tötet mich, und zehn andere wie ich werden kommen.
(7) Du langweilst mich. Es ist zu spät.
(8) Du endest als Futter für die Ratten.
