Kapitel 62

Allein die Tatsache, daß sie Huttisch nur gebrochen sprach und die blumigen Ausdrücke, die ihr jetzt in erhöhter Lautstärke um die Ohren flogen, nicht verstand, bewahrten Leia vor einem knallroten Kopf. Allerdings kam sie so in das zweifelhafte Vergnügen, das erste Mal einen wütenden Darth Vader unverhüllt und live zu erleben – und das war ein gleichermaßen eindrucksvolles und beängstigendes Erlebnis, auch wenn sie nicht im Fokus seines Zorns stand.

Max war ernst und wartete ruhig auf Anweisung – dies gab ihr einen weiteren Hinweis darauf, daß sie es hier wohl wirklich mit einer Krise zu tun hatten, auch wenn sie nicht verstand, wieso.

„Wo ist sie?" knurrte Vader. Auf seiner Stirn waren steile Zornesfalten erschienen, die sie an den jungen Mann aus dem Holonet erinnerten.

„Das kann ich dir leider nicht genau sagen, das ist ja das Problem.", antwortete Max. „Da wir auf Unterlicht waren, bekam ich das Eindocken erst und auch das nur durch Zufall mit, als die Zugangsbuchung über den Schirm lief. Und das ist - "

„Fast fünf Minuten nach dem Einparken." Vader fluchte erneut. „Ich habe keine Ahnung, wie gut sie sich hier auskennt. Sie war zwar erst ein- oder zweimal hier, beide Male mit dem Kaiser, aber als ‚Hand' hat sie alle Möglichkeiten… Verflucht!"

„Wer ist Mara Jade?" fragte Leia besorgt. Als ihr Vater nicht antwortete, wandte sie sich dem General zu. „Max?"

Veers lächelte trotz der angespannten Situation, als sie ihn so vertraut ansprach, während Vader auf und ab ging, eine Hand mit den Knöcheln an den Mund gepreßt, offensichtlich fieberhaft überlegend – und damit eine Unruhe an den Tag legend, die er in der Öffentlichkeit nie zeigen würde. „Sie ist eine ‚Hand' des Imperators. Weißt du, was das ist?"

Sie schüttelte den Kopf. „Nein."

„Auftragskiller. Assassinen des Imperators. Jeder von ihnen glaubt, einzigartig zu sein und hat keine Ahnung, daß es noch mehr von seiner Sorte gibt. Dava hat mir von dem System erzählt. Sie werden im Dunkeln gehalten darüber, was ihre Motivation steigert und sie glauben läßt, unersetzlich zu sein. Dabei werden sie skrupellos verheizt, wenn es dem Alten in den Kram paßt. Und außer Dava weiß auch sonst niemand am Hof von ihnen – sie sind getarnt, Mara zum Beispiel als Tänzerin. Sie kennen sich im Palast besser aus als jede Hofschranze, kennen die Geheimgänge, haben Zugriff auf alle geheimen Dateien, auf Waffenkammern und alle Spielzeuge, die sie sonst noch benötigen."

„Oh…", machte Leia entsetzt.

Veers nickte grimmig und warf Vader einen Blick zu. „Schlimm genug, aber es kommt noch dicker. Mara Jade ist nicht nur eine der besten ‚Hände', die der Alte je hatte – sie ist auch noch seine Ziehtochter. In seiner unmittelbaren Nähe seit ihrer Kindheit. Von ihm geformt und ausgebildet… und zudem Machtsensitiv."

„Oh Scheiße.", flüsterte sie.

„Du sprichst ein wahres Wort gelassen aus.", murmelte Vader, der stehengeblieben war und nun nach seiner Maske griff. „Unser einziger Hoffnungsschimmer ist, daß sie darin nicht besonders gut trainiert ist – was wohl Absicht war. Na schön. Viel Zeit haben wir wohl nicht mehr – Max, bring Leia in dein Quartier und bleibt dort, bis ich euch rufe. Ich setze mich in den Pod und tue beschäftigt. Was Besseres fällt mir nicht ein. Warten wir ab, was sie will."

Veers nickte nur und nahm Leia sanft an den Schultern. Gemeinsam sahen sie zu, wie Vader sich wieder komplett verwandelte, dann verließen sie den Schlaf- und Wohnraum durch die Schleuse. Vader steuerte auf den Pod zu und nahm darin Platz, was die Kugel an sich und diverse Bildschirme darin zum Leben erweckte. Leia beobachtete ihn dabei, ein wenig unbehaglich – dieses Ding wirkte bedrohlich auf sie und potenzierte Vaders bedrohliche Aura um ein Vielfaches.

Max nickte ihr aufmunternd zu und führte sie hinaus – doch kaum hatte die Tür sich hinter ihnen geschlossen und sie sich in die Richtung von Veers' Quartier gewandt, kam ihnen eine junge Frau entgegen, die Leia unbekannt war. Sie war recht klein, nicht viel größer als Leia selbst, und auffallend an ihr waren vor allem zwei Dinge: ihr leuchtend rotes Haar… und das Lichtschwert, das an ihrem Gürtel hing.

Max versteifte sich, die Hand auf ihrer Schulter krallte sich unwillkürlich hinein. Und Leias Gedanken rasten, als die Fremde sie ein wenig verwirrt ansah und intensiv musterte, bevor sie sich ihrem Begleiter zuwandte.

„General Veers." Sie nickte knapp, was Max erwiderte.

„Mara Jade. Welch angenehme Überraschung. Was führt Sie her?"

Er brachte es tatsächlich fertig, zu lächeln und sogar eine Art von freudiger Verwunderung hineinzulegen.

„Ich würde es vorziehen, das mit Lord Vader zu besprechen." Erneut ruhte ihr Blick auf Leia, die instinktiv ihre Barrieren hochgezogen und – ganz trainierte Politikerin – ebenfalls ein zuckersüßes Lächeln auf ihre Lippen gezaubert hatte. „Wenn er… gerade Zeit hat." Jade dehnte diesen Satz, machte aber noch nicht ganz eine Frage daraus.

Durch Leias Kopf schoß eine verrückte Idee – so idiotisch, daß sie sogar klappen konnte. „Oh…", gurrte sie und kicherte albern, „geben Sie seinen Maschinchen noch ein paar Momente Zeit, seinen Blutdruck wieder… runterzuholen." Ihre Zungenspitze berührte lasziv ihre Oberlippe und strich die doppeldeutige Betonung des letzten Wortes noch mehr heraus.

Jade runzelte die Stirn, während Max um Kraft und Beherrschung rang. Schöpfer!, dachte er. Ist sie denn vollkommen wahnsinnig geworden?

„Du willst behaupten, du bist 'ne Hure?" Es war mehr eine schonungslose Feststellung als eine brutale Frage; wieder glitt der wachsame Blick der grünen Augen zwischen Leia und Veers, dessen Hand immer noch auf ihrer Schulter ruhte, hin und her. „Was um alles in der Welt könnte Vader mit einer Hure anfangen?"

„Zuschauen geht immer." Leia grinste anzüglich, wiegte sich leicht in den Hüften und schlang den Arm um Veers' Hüfte, die Hand auf seinem Hinterteil. „Das macht ihn so richtig heiß." Sie hauchte das Wort regelrecht, um ihm die Bedeutung von ‚Sexueller Erfüllung' zu geben. „Und nicht nur ihn. Und deshalb kriegt mein süßer Aufpasser hier mich hinterher als Belohnung. Er ist 'ne Wucht im Bett, das kann ich dir flüstern, Süße." Sie wandte sich Veers zu, schlang die Arme um seinen Hals und zog ihn zu sich herunter, um ihn leidenschaftlich zu küssen, als könne sie es nicht abwarten, mit ihm allein zu sein.

Veers hatte das Glück, daß seine Überraschung und seine recht deutliche Verlegenheit gut ins Bild paßten, aber dank seiner legendär schnellen Reflexe und Auffassungsgabe erwiderte er den Kuß mit minimaler Verspätung und leidenschaftlich genug, um glaubwürdig zu sein. Und in Leias Kopf hakte sich der kleine, fiese Gedanke fest, daß ihr Vater zu beglückwünschen war, denn Veers küßte verdammt gut…!

Die Prinzessin löste sich von Max, der ein wenig rot im Gesicht geworden war und unsichtbar für Mara eine Augenbraue hochzog. Sie grinste ihn kurz an und wandte sich dann an Mara. „Du entschuldigst uns, ja? Ich habs eilig… Und ich glaube, mein Süßer hier auch." Sie nahm Veers' Hand und zog ihn vorwärts, an Mara vorbei, die sich mit hochgezogener Augenbraue umdrehte und ihr einen Moment nachsah.

„Du bist keine Hure.", stellte sie dann ruhig und trocken fest.

Leia blieb stehen und wurde rot, dann blaß, sie spürte, daß sie die ‚Hand' nicht hatte täuschen können. Veers gab ihr einen aufmunternden Druck und schob sie unauffällig ein wenig hinter sich. „Was sollte sie sonst sein, an Bord dieses Schiffes?" fragte er ruhig.

„Eine Gefangene?" schlug Mara gelassen vor.

Das Geräusch einer sich öffnenden Tür hinter ihr ließ sie sich umdrehen und ersparte Max eine Antwort.

„Mara.", sagte Vader ruhig, seine ganze Haltung war aufrecht und scheinbar gelassen.

„Vader." Sie nickte ihm zu.

Er trat beiseite. „Kommt herein. Was führt Euch zu mir?"

Die ‚Hand' löste sich nur widerwillig von den beiden auf dem Gang und kam zu Vader, doch sie drehte sich nochmals um und schenkte Leia ein gefährliches Lächeln. „Nette Vorstellung, netter Versuch… Senatorin Organa. Aber für eine Hure bist du nicht der Typ – und für den Versuch, mich täuschen zu wollen, ist dein Gesicht zu bekannt. Schönen Tag noch." Das Lächeln wurde süffisant, als sie an Vader vorbei in dessen Raum schlenderte – während die anderen drei vor Entsetzen zu Salzsäulen erstarrt schienen.

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Vader warf Veers nur einen kurzen Blick zu, bevor er ihr folgte und die Tür sich hinter ihnen schloß. Veers nickte leicht, mehr für sich, und zog Leia dann eilig weg – allerdings nicht zu seinem Quartier, sondern in die andere Richtung.

„Wohin gehen wir?" fragte sie verwirrt.

„Luke und Arik warnen.", knurrte er. „Und überhaupt – eine Hure? Was hat dich denn geritten, ausgerechnet so eine Story zu erfinden, bei deinem Bekanntheitsgrad? Das Donnerwetter hör ich jetzt schon!"

„Es schien mir eine gute Idee zu sein…", murmelte sie defensiv, dann grinste sie kurz. „Aber du küßt hervorragend."

Er starrte sie perplex an, dann schüttelte er nur den Kopf und zog sie weiter.

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Vader indessen stand in seinem Raum und musterte Mara Jade, die sich entspannt umsah. Seine Schilde waren auf Maximum, um Leia, Arik und Luke zu schützen; er blockte alles ab, was seine unwillkommene Besucherin unter Umständen aufschnappen könnte. Als unliebsamen Nebeneffekt mußte er dabei allerdings in Kauf nehmen, daß er sie nicht mehr so einfach sondieren konnte. Aber das konnte warten – sollte sie erst einmal sagen, was sie wollte. Noch wartete er.

Sie hatte die Musterung des offenen Pods und des restlichen Raumes abgeschlossen und wandte sich ihm zu.

„Was will sie hier?" wollte sie ohne weitere Präliminarien wissen. Na schön. Unhöflichkeit war kein Monopol.

„Was wollt IHR hier?" konterte er ruhig.

Sie zögerte und zeigte das erste Mal einen Hauch von Unsicherheit, was Vader dazu veranlaßte, seine Barrikaden etwas zu senken und einen mentalen Fühler nach ihr auszustrecken. Ja… Unsicherheit, eindeutig. Nervosität. Und… Angst?

„Ihr traut mir nicht, Vader, oder?" schoß sie zurück und straffte die Schultern. Ganz offensichtlich war sie sich nicht darüber im Klaren, daß der Sith hinter die Kulissen sehen konnte.

„Ihr haßt mich. Warum sollte ich Euch trauen?" fragte er ruhig, die Fühler weiter ausgestreckt und ein wenig tiefer sondierend.

Sie senkte den Blick. „Das war einmal, Vader."

Er stutzte, als er spürte, daß sie nicht log. Nein – da war kein Haß mehr. Nur – Unsicherheit. Sonderbar.

„Hat unser Meister Euch geschickt?"

„Nein.", sagte sie kurz und harsch, ihre Augen nun wieder voll auf ihn gerichtet.

Der dunkle Lord runzelte die Stirn. Da war noch etwas. „Weiß er überhaupt, daß Ihr hier seid?"

Es war ein Versuchsballon, doch er traf ins Schwarze. „Nein." gab sie zu. „Offiziell bin ich auf einen verräterischen Gouverneur angesetzt."

Vader verschränkte die Arme vor der Brust und sondierte sie nun schamlos und tiefgründig. Unglaublich. Sie sagte die Wahrheit. Aber was um alles in der Welt wollte sie dann hier?

„Ich warte.", sagte er, als sie schwieg.

„Verdammt, Vader, Ihr macht es mir nicht grade einfach!" fauchte sie.

„Wie habt Ihr uns gefunden?" Seine Ruhe war aufreizend.

„Das wißt Ihr ganz genau.", knurrte sie.

„Obwohl ich es nicht wissen sollte, hm? Das hat Euch doch immer gestört. Ich war Euch immer einen Schritt voraus, immer ein klein wenig besser informiert, immer besser in überhaupt allem… und oft genug vom Kaiser bevorzugt."

Sie knurrte und begann, im Raum auf und ab zu gehen. „Das ist Teil des Problems, Vader. Wenn auch nicht der Kern."

„Und der wäre?"

Sie verkrampfte die Hände, ballte sie wütend und wandte sich plötzlich der Tür zu. „Es war ein Fehler, herzukommen."

Noch bevor die Sensoren sie erfaßt hatten, wurde sie von einer mächtigen Pranke am Oberarm gepackt, herumgerissen und fand sich plötzlich dicht vor Vaders breiter Brust wieder, mittlerweile an beiden Armen gehalten.

„Entweder Ihr sagt mir jetzt, weswegen Ihr hergekommen seid", teilte er ihr vollkommen ruhig mit, „oder ich hole es mir. Das könnte ein wenig… unangenehm werden."

Sie keuchte auf. „Das wagt Ihr nicht!"

„Eure Wahl." Er mußte sie nicht daran erinnern, daß sie vollkommen in seiner Gewalt war. Aus Gründen, die sie selbst nicht kannte, hatte sie sich nicht abgesichert, wußte niemand, daß sie hier war. Sie hatte einen Befehl des Kaisers gebeugt und einen Umweg gemacht – wenn sie ‚verschwand', würde niemand je auf die Idee kommen, der dunkle Lord hätte seine Hand im Spiel.

„Laßt mich los!" fauchte sie gereizt, doch dann gab sie plötzlich nach und entspannte sich. „Beim Tanzen von Euch gehalten zu werden war weitaus angenehmer.", brummte sie.

Er lockerte seinen Griff etwas, ließ aber nicht los. „So." Es klang amüsiert. „Ihr seid aber bestimmt nicht hergekommen, weil Ihr Lust auf einen Walzer hattet, oder?"

„Spottet nicht über mich, Vader.", bat sie und sah ihn an. „Ihr habt mir ein Angebot gemacht auf dem Ball… erinnert Ihr Euch?"

Er nickte langsam. „In der Tat. Ihr wollt es wahrnehmen?"

„Ja. Und nicht nur das…"

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An anderer Stelle, im Trainingsraum, waren mittlerweile auch Luke und Arik informiert worden.

Das plötzliche Erscheinen von Veers und Leia hatte allerdings kurz für Aufregung gesorgt, weil beide Schüler abgelenkt waren und so der Droide – von und auf Vaders Bedürfnisse programmiert und schamlos jeden noch so kleinen Vorteil ausnutzend – freie Bahn hatte und gnadenlos angriff. Bis er wieder unter Kontrolle war und sie es gemeinsam geschafft hatten, ihn zu deaktivieren, verging eine Weile.

Schließlich stand der Blechkamerad aber wieder reglos da, und die beiden Padawane konnten sich endlich, nach Luft schnappend, ihren Besuchern zuwenden.

„Wo ist Vater?" keuchte Luke. „Ich dachte, er wollte herkommen?"

„Er hat überraschend… Besuch erhalten.", versetzte Veers knapp, die Wartezeit hatte seine Unruhe nur noch gesteigert. „Deshalb sind wir hier."

„Besuch?" echote Arik, dem die Betonung nicht entgangen war. „Das klingt nicht gut."

„Wir wissen es noch nicht." Veers seufzte. „Mara Jade."

„Oh, verdammt!" fluchte Arik, und „WER?" fragte Luke gleichzeitig.

Veers erklärte es ihm in knappen Worten, während Arik sich bereits abtrocknete und aufräumte.

„Und nun?" wollte er dann wissen.

„Gute Frage. Eigentlich hatte ich die Anweisung, Leia vor ihr verborgen zu halten, aber wir rannten der Dame natürlich prompt in die Arme. Und zu allem Überfluß hat Leia - "

„Max!" unterbrach die Prinzessin ihn bittend, ein wenig rot geworden.

Veers verstummte, knurrte aber weiter. „Ich werde dabeisein, aber das machst du selbst mit ihm klar, Prinzessin."

Arik und Luke warfen sich bei dieser vertraulichen Anrede einen fragenden Blick zu. „Haben wir was verpaßt?" erkundigte der Captain sich dann höflich.

„Das eine oder andere…", gab Leia verlegen zu. „Nicht so wichtig."

„Wenn du das sagst…", kommentierte Luke ein wenig mißtrauisch. „Na schön. Wo warten wir? Oder – was tun wir?"

„Warten ist nicht verkehrt.", stimmte Veers zu. „Hier, in meiner Wohnung, egal. Hier ist es sicher – in meiner Wohnung bequemer, aber wir riskieren eine erneute Begegnung."

„Dann hier.", entschied Luke und ließ sich auf dem Boden nieder. Die anderen seufzten und taten es ihm nach, bis auf Veers, der den Kopf schüttelte.

„Ich muß auf die Brücke. Wenn der Falke ankommt, sollte ihm das niemand über das Bordcom sagen…" Er wandte sich an alle, faßte aber Arik dabei besonders scharf ins Auge. „Bleibt hier, bis euch jemand holt – Lord Vader, Firmus oder ich. Verstanden?"

Cass nickte. „Vollkommen, General. Wir warten."