So… es ist soweit. * Trommelwirbel * Hier ist er, der große Crash-Boom-Bang! Ich hoffe, ich kann eure Erwartungen einigermaßen erfüllen… Laßt es mich bitte wissen, ja?
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Kapitel 73
Luke schlief nur wenig in dieser Nacht, er schreckte immer wieder hoch. Und so fand ihn Bhindi denn auch bereits fertig angezogen in einem Sessel sitzend und ins Leere starrend, als sie ihn auf Vaders Geheiß holen kam. Er hatte sich heute wieder für den mittlerweile zur Gewohnheit gewordenen schwarzen Dreß mit den Stiefeln entschieden, sein Lichtschwert hing an seiner Seite, sonst war er waffenlos.
„Master…" begann das Mädchen vorsichtig. „Seine Lordschaft erwartet Euch sofort in der Halle."
Luke atmete tief ein und erhob sich dann. Er war blaß, aber gefaßt. „Ich komme."
Als er den Aufzug verließ, überlief ihn ein Schauer der Kälte, noch bevor er seinen Vater sah – nein, Vader. Denn es war wahrhaftig Darth Vader, der dort stand, hochaufgerichtet, stolz, kalt wie chandrilianischer Marmor und ebenso reglos. Das Geräusch des Beatmers – war es lauter als sonst? – jagte ihm heute Schauer über den Rücken, und er schluckte trocken.
Ein plötzlicher Zug an seiner Hüfte ließ ihn nach unten sehen, dann zu Vader, in dessen gepanzerter Pranke sein Lichtschwert lag.
„Das brauchst du jetzt nicht mehr.", sagte Vader unverhohlen spöttisch und kalt. „Nicht sehr klug, dem Kaiser bewaffnet gegenübertreten zu wollen, Skywalker."
Luke erschauerte erneut. So hatte Vader nicht einmal auf Bespin geklungen; nicht einmal, als sie noch Feinde zu sein schienen, hatte er dermaßen viel Kälte und Verachtung ausgestrahlt. Mühsam riß er sich zusammen und straffte die Schultern.
„Mutig, kleiner Rebell… wir wollen sehen, ob du auch noch mutig bist, wenn du meinem Meister gegenüberstehst." Auf einen knappen, harschen Wink trat eine Wache vor und fesselte Lukes Hände. Überrascht sah er auf, doch nichts in Vaders Haltung deutete auf Bedauern hin. Stattdessen wandte er sich um und marschierte los, und die Wache versetzte Luke einen harschen Knuff zwischen die Schulterblätter.
„Los!" knurrte der Mann, und Luke setzte sich seufzend in Bewegung, sich selbst für seine Entscheidung verfluchend – ihm drohte jetzt schon das Herz in die Hosen zu sinken.
Offensichtlich war Vaders Palast unterirdisch mit dem des Kaisers verbunden, denn es ging einen langen Tunnel entlang. Vader schwieg eisern auf dem gesamten Weg, den er mit ruhigen, langen Schritten durchmaß, und Luke nutzte die Zeit, um sich wieder zu sammeln und zu wappnen. Ihm folgte lediglich eine einzelne Wache, die aber mit einer Blastech E-11 bewaffnet war.
Am Ende des Weges betraten Vader und Luke allein, ohne die Wache, einen weiteren Aufzug. Luke war nun wieder ruhiger, er hatte Kraft gesammelt und fühlte sich bereit, das Spiel zu beginnen.
Vader sah ihn keinen Moment lang an, er ignorierte ihn schlicht und ergreifend – und seine Schilde waren undurchdringlich.
Als die Aufzugtür sich öffnete, trat er hinaus und marschierte ohne auf Luke zu warten auf eine Treppe zu, an deren oberem Ende der Thron des Imperators vor einem Panoramafenster stand. Sein Sohn wunderte sich nur kurz darüber, denn als er langsamer folgte, erkannte er links und rechts neben dem Lift Vertreter der berühmten roten Garde, der Leibwache des Kaisers. Eine von ihnen drehte nun den Kopf und sah ihn auf eine Weise an, die ihn erkennen ließ, daß man ihn die Treppe notfalls hinaufschleifen würde, sollte er sich nicht entscheiden, den Weg allein zu gehen. Luke legte in die Erwiderung des Blicks so viel an Ruhe und Gelassenheit, wie er aufbringen konnte, und folgte seinem Vater.
Dieser war am Fuß der Treppe stehengeblieben und wartete auf ihn. Zum erstenmal, seit sie seine Burg verlassen hatten, sah er ihn wieder an, doch immer noch war weder Wärme noch Freundlichkeit zu spüren. Schweigend wartete er, bis Luke aufgeschlossen hatte, dann stieg er mit ihm zusammen die Treppe nach oben.
„Willkommen, junger Skywalker. Ich habe dich erwartet."
Die Stimme des Imperators kroch wie ätzende Säure über seine Haut und sorgte dafür, daß sich Gänsehaut auf seinen Armen bildete. Das falsche Lächeln täuschte ihn keinen Augenblick, aber es kostete ihn Kraft, gelassen zu bleiben. Und zu schweigen.
Palpatine überging dies wortlos, musterte die Handschellen und wandte sich an Vader. „War dies notwendig, mein Freund?"
„Nicht, weil er eine Gefahr darstellen würde, Meister.", versetzte Vader gleichgültig. „Nur, um ihn an seinen Status zu erinnern."
„Ihr konntet ihn doch nicht für uns gewinnen?" erkundigte der Imperator sich. „Ihr sagtet doch, er mache gute Fortschritte."
„Er zeigte gute Ansätze, ja – bis ich anbot, ihm die reinen Sithtechniken beizubringen. Er weigerte sich schlichtweg!" Vaders Stimme war wie ein Eishauch, verächtlich sah er auf seinen Sohn hinab. „Wenn ich es dank eines Bluttests nicht besser wüßte, würde ich sagen, er ist nicht von mir. Seht ihn Euch doch an – ich sagte ihm, ich käme her, um Euch zu stürzen. Und? Wollte er sich glühend mit mir in die Schlacht werfen, an meiner Seite kämpfen? Nein! Er ließ sich sogar ohne Gegenwehr sein Lichtschwert wegnehmen und seine Hände fesseln! Sagte, er würde mir vollkommen vertrauen! Wie unglaublich naiv!"
Luke war blaß geworden und sah entsetzt zu Vader auf. Was sein Vater da sagte, war die reine Wahrheit – warum log er Palpatine nicht an? Warum erzählte er ihm keine Märchen?
Der Kaiser saß gelassen auf seinem Thron und… lächelte. „Ah… endlich, mein Freund. Ich begann schon zu fürchten, Ihr würdet warten wollen, bis ich zu alt zum kämpfen bin!" Mit den letzten Worten sprang er auf, sein Lichtschwert glitt aus seinem Ärmel in seine Hand und zündete sich, dann führte er den ersten Angriff. Vader parierte und konterte, und binnen Sekunden waren beide in ein heftiges Duell verstrickt.
Luke wich zurück und starrte sprachlos. Der Kaiser, der Sekunden zuvor noch alt und gebrechlich gewirkt hatte, drang nun mit Kraft und Geschick auf Vader ein, der sich heftig wehrte und die Attacken ebenso zurückgab. Der Kampf schien zunächst ausgeglichen, doch dann unterlief Vader ein Fehler – ein Bein schien unter ihm wegzusacken. Er fluchte, doch bevor er sich wieder fangen konnte, hatte die Klinge des Kaisers seinen Arm gestreift und hinterließ eine schwelende Stelle.
Er wich zurück, suchte sich wieder zu fangen, und Palpatine setzte ihm schonungslos nach.
Vader schien zunehmend verunsichert durch diesen ersten Treffer, und dem Kaiser gelangen weitere, die der dunkle Lord aber alle so parieren konnte, daß sie ihn nur streiften, wenn auch mit zunehmender Anstrengung – bis ein Hieb die Brustplatte mit den Kontrollen seines Anzugs zerstörte.
Vader schrie auf und brach zusammen, der mechanische Atem ging plötzlich rasselnd und schwer – und Palpatine lachte, das noch gezündete Schwert in der Hand.
„Ah, Lord Vader… ein wenig kurzatmig, wie?"
Vader, auf den Knien, stützte sich mühsam auf seine Arme, schien aber nicht genug Kraft zu haben, um aufzustehen – oder er erwartete den finalen Schlag… der nicht kam.
„Wie es scheint, müßt Ihr Eure Hoffnungen auf die Machtübernahme begraben. Wie überaus bedauerlich."
„Faselt… nicht, macht… ein Ende!" Vader keuchte und bekam die Worte nur mühsam heraus, unrhythmisch, wie die Atemzüge seines Beatmers. Offensichtlich hing der Vocoder damit zusammen.
„Noch nicht, mein Freund." Der Kaiser grinste bösartig. „Das ginge zu schnell. Ich möchte, daß Ihr zuvor etwas seht."
„Ktah!" spie Vader keuchend aus, einen chiss'schen Fluch benutzend.
„Na, na… ein wenig Beherrschung, bitte, Lord Vader. Was soll Euer Liebster denn von Euch denken?"
Vaders Kopf schoß hoch – gerade rechtzeitig, um zu sehen, wie Mara Jade Max hereindrängte… ebenfalls gefesselt und sehr blaß.
„Nein…" Der dunkle Lord zitterte, ob vor Zorn oder Sorge, war nicht zu erkennen. „Er ist… unschuldig!... Laßt… ihn gehen!"
Luke starrte zu der Verräterin Mara und Veers hinüber, schockiert, ungläubig. Der General – und sein Vater? Unmöglich! Ein Bluff? Aber Vaders Reaktion sprach Bände. Er mußte helfen… aber wie? Ein schneller Seitenblick zeigte ihm, daß keine der Garden in seiner Nähe war – tatsächlich hielten sie sich immer noch im Hintergrund. Er konzentrierte sich auf seine Fesseln, versuchte sie mit der Macht zu öffnen, doch vergeblich, sei es nun aus mangelnder Konzentration… oder sie waren irgendwie gegen die Macht blockiert.
„Nun, Anakin… wenn ich mich recht erinnere, wart Ihr immer recht emotional, was Personen anging, die Euch nahestanden, nicht wahr?"
„Das ist… nicht… mehr… mein Name!" Vader hatte sich mühsam aufgerichtet, saß schwankend auf seinen Hacken. „Laßt… ihn gehen!"
„Zuerst die Mutter…", fuhr Palpatine genüßlich fort. „Dann Padmé. Und jetzt… Euer Geliebter."
„Nein!"
„Töte ihn, meine Liebe.", sagte der Kaiser kalt.
Als Antwort blitzte Maras Klinge auf – indem sie Veers durchbohrte und dann wieder erlosch. Veers sackte zu Boden, und Lukes Schrei mischte sich mit dem Vaders, der verzweifelt und von Schmerz durchtränkt war.
„NEIIIIIIIIIIIN!"
Vader schaffte es irgendwie, sich in den Stand zu schieben. Er stolperte mehr als zu gehen zu Max' reglosem Körper hinüber und brach schluchzend über ihm zusammen. Mara sah ungerührt auf ihn nieder, unternahm aber nichts.
„Nun, junger Skywalker…" begann der Kaiser lächelnd. „Eine rührende Szene, nicht wahr? Wußtest du davon?"
„Nein.", sagte Luke heiser. Seine Hände zerrten unwillkürlich an seinen Fesseln.
„Ah?" erkundigte Palpatine sich interessiert. „Er hat dir verschwiegen, dass er sich wieder verliebt und gebunden hatte? Interessant. Ich meine, dass er es mir nicht erzählt, wundert mich nicht. Als ich vorgestern von Mara davon erfuhr, war ich ebenfalls recht überrascht… du wirst mir verzeihen, dass ich mir eine solche Gelegenheit nicht entgehen lassen konnte. Bedauerlich natürlich für den General. Ein guter Mann, soweit ich hörte. Aber ich fürchte, ich werde noch mehr Personal an Bord der EXECUTOR auswechseln lassen müssen, nun, da mein Stellvertreter bald nicht mehr unter uns sein wird…"
„Und ich ebenfalls nicht.", knurrte Luke. „Ich werde nicht zu Euch übertreten, ich werde mich Euch niemals unterordnen! Eher sterbe ich!"
„Ts, ts, ts…" machte der Kaiser betrübt. „Ich hätte mehr Stolz von dir erwartet, mein junger Padawan. Schon gar nach dem Verrat deines Vaters – nicht nur mir, sondern auch dir gegenüber, wie du jetzt erkennen musstest. Überleg dir, was du ausschlägst – ich biete dir den Platz deines Vaters an meiner Seite an. Macht, Reichtum…"
„Ein Jedi strebt nicht nach solchen Dingen!"
„Ah… wie kurzsichtig. Wie bedauerlich." Der Kaiser schüttelte den Kopf. „Nun gut. Töte ihn.", zischte er dann unvermittelt und nickte zu Vader hinüber, der immer noch über Veers' Leiche lag, ihn zu streicheln schien und nicht auf sie achtete.
„WAS?" keuchte Luke. „Nein, niemals werde ich das tun! Ich werde doch nicht meinen eigenen Vater töten!"
Palpatine seufzte theatralisch. „Nun, siehst du… ich denke, ich habe ein Argument, das dafür spricht. Bringt ihn herein!"
Luke fuhr herum und sah eine weitere Leibwache hereinkommen, die ebenfalls einen Gefangenen brachte: Arik. Der junge Captain wehrte sich nach Kräften, fluchte und wand sich, doch die Wache hatte ihn sicher im Griff.
„Meine Tochter brachte einen wahren Schatz an Informationen, mein Junge… Ich denke, dass dieser junge Mann hier dir etwas bedeutet, nicht wahr? Wie der Vater, so der Sohn…" Er lächelte.
„Nein…!" flüsterte Luke entsetzt. „Laßt ihn gehen – er ist ein treuer Diener des Imperiums, er ist unschuldig!"
„Oh, das werde ich… sobald du deinen Vater getötet hast." Palpatine genoß die Qual in Lukes Augen und nickte. „Sieh es als Akt der Gnade, mein Sohn. Er ist schon mehrfach gestorben… mach ein Ende."
„Ich bin nicht Euer Sohn!" brüllte Luke, außer sich vor Wut. Erstaunt merkte er, wie seine Handschellen sich öffneten und klappernd zu Boden fielen – und dann sah er, wie Vader sich erhob, vollkommen ruhig nun, ohne zu schwanken. Der Beatmer lief immer noch unrund, aber das schien ihn weder zu stören noch zu beeinträchtigen, als er sich umwandte und langsam zu ihnen herüberkam. Seine Bewegungen waren fließend und geschmeidig, nichts war mehr zu sehen von Verletzungen oder Schwäche.
„Nein. Du bist meiner… und meiner allein.", sagte Vader in absolut gelassenem Tonfall.
„Ein letztes Aufbäumen, Lord Vader?" spottete Palpatine, doch wenn man genau hinhörte, konnte man ein klein wenig Unsicherheit erahnen. „Ihr seid zäh, mein Freund. Überaus zäh."
Vader verhielt nicht in seinem Schritt, er kam immer weiter auf ihn zu. „Zäh? Ja… durchaus. Aber ich habe auch noch andere Talente… Und einen eisernen Willen. Und wenn ich sage, ich werde Euch stürzen, dann tue ich das auch." Er wandte sich an die Garden. „Es ist soweit. Beginnt."
Und zu Lukes größtem Erstaunen wandten sich drei von den sechsen gegen die völlig überraschten anderen drei, drangen auf sie ein und töteten sie – innerhalb von Sekunden. Die eine, die Arik hereingebracht hatte, ließ diesen los, worauf der Captain sich eine Waffe von den Toten holte.
Palpatine heulte auf, er ließ sein Schwert fallen und begann, Machtblitze abzufeuern – streuend, durch die ganze Halle, auf alle gerichtet. Die restlichen, Vader treuen Leibwachen gingen in Deckung, Mara bückte sich und half Veers – er lebt?, dachte Luke verdutzt und erfreut – auf, um ihn außer Reichweite zu bringen, und Vader warf Luke dessen Lichtschwert zu, bevor er sich konzentrierte, die Hände hob und mit einer ruhigen Bewegung eine Geste ausführte, als ob er etwas von sich schöbe… auf den Kaiser zu. Und dieser verlor den Halt und fiel zu Boden, wo er zitternd liegenblieb, das erste Mal wirkliche Angst in den permanent gelben Augen, nach hinten krabbelnd, weg von Vader, dem Tod, der ihm langsam folgte. Seine Kapuze war heruntergerutscht und offenbarte nun die Verheerung, die das exzessive Nutzen der dunklen Seite mit seinem Gesicht angestellt hatte – doch Luke empfand kaum Mitleid für ihn.
„Das ist unmöglich!" zischte der Kaiser. „Ich habe das Lebenserhaltungssystem zerstört! Ihr müßtet ersticken!"
„Müßte ich, ja…" erwiderte Vader gelassen. „Wenn dies noch derselbe Anzug wäre wie der, in den Ihr mich damals gesteckt habt. Aber verzeiht… ich fand ihn unbequem, schmerzhaft und unpraktisch. Ich nahm einige Veränderungen vor."
„Aber die Systeme sind doch ausgefallen! Die Kontrollen sind erloschen, das Panel zerstört!"
„Stimmt." Vader schien zu lächeln.
Palpatine fauchte, als ihm klar wurde, daß sein Schüler ihn ausgetrickst hatte – wenn er auch nicht wußte, wie. „Verräter!"
„Ach, bitte… ich befolge nur eins der Gesetze der Sith. Ich töte Euch und werde endlich zum Meister."
„Und wen wollt Ihr als Schüler nehmen? Euren mißratenen Sohn?" spottete Palpatine und richtete sich langsam auf.
„Luke? Nein, ich denke, ich will nicht, daß er ganz auf die dunkle Seite abgleitet… und er auch nicht. Nun, wir werden sehen." Vader sah zu Luke hinüber, und das erste Mal seit dem Morgen spürte dieser wieder Wärme und Liebe über ihr Band. Für einen Moment schien er abgelenkt, und diese Chance nutzte der Kaiser.
Er sprang auf, rief sein Lichtschwert in die Hand und stürzte vorwärts, auf Vader zu.
„Vater!" schrie Luke gellend, doch dieser reagierte bereits – war es eine Finte gewesen, um den Kaiser aus der Reserve zu locken? Die Schnelligkeit, mit der er nun herumfuhr und aus seinen Händen Machtblitze auf den Kaiser abschoß, ließ jedenfalls darauf schließen, daß er mit einem Angriff durchaus gerechnet hatte.
Palpatine schrie vor Schmerzen, ließ sein Schwert fallen und ging erneut zu Boden. „Das ist… unmöglich!" preßte er hervor. „Ihr könnt nicht… Blitze… mechanische Hände…" Dann erstarb seine Stimme, und er erschlaffte.
Vader machte sich nicht die Mühe, nachzusehen, ob er wirklich tot war. Er zündete wortlos sein eigenes Schwert und köpfte ihn, stand einen langen Moment wie angewurzelt da und starrte den toten Despoten an. Dann wich er langsam zurück, löschte seine Klinge und sah sich um, ließ seinen Blick über seine Freunde und Getreuen gleiten.
„Ich bin frei…" flüsterte er, dann wiederholte er, brüllend: „Frei!"
