Das warten hat ein Ende, es geht weiter, viel Spass beim Lesen. Ich habe etwas mit dem Kapitel gekämpft, ich weiß nicht warum aber es war bis jetzt das schwerste zu schreibende Kapitel für mich.

Flitterwochen

24.

Adalind packte gerade die letzten Sachen in ihren Koffer, sie wollte schnell fertig werden, ehe ihr überfürsorglicher Ehemann nach Hause kam . Sie hatte ja damit gerechnet das Nick sie nicht aus den Augen lassen würde, aber so langsam könnte er sich wieder einkriegen, sie war nur schwanger. Adalind legt ihre Hand auf ihren Bauch und streichelt sanft drüber, „hoffentlich beruhigt er sich langsam wieder", sie legt sich auf ihr Bett und erinnert sich mit Schrecken an die Nacht vor etwa 2 Wochen. Sie wurde mitten in der Nacht wach und als sie Nick neben sich liegen sah, bekam sie einen gewaltigen Schreck, er sah aus als ob er gestorben wäre, als sie ihre Hand auf seinen Oberkörper legte, spürte Sie ihn sehr langsam atmen. Es hatte ewig gedauert bis Sie Nick wach bekommen hatte. Thomas hatte ihn am nächsten Tag nochmals auf den Kopf gestellt, die Werte waren in Ordnung, nur das sein Herz , Aussetzer hatte machte ihm Sorgen. Thomas wollte wenn Sie aus den Flitterwochen zurück waren noch ein paar Test machen. Adalind war so in ihren Erinnerungen versunken das sie nicht mitbekam das Nick in der Tür von ihrem Schlafzimmer stand und sie schon eine Weile beobachtete, er weiß genau woran sie denkt.

„Es geht mir gut", Nick muss grinsen als er sieht wie seine Frau zusammen zuckt, „sorry ich wollte dich nicht erschrecken." Adalind winkt ihn zu sich, sie klopft auf den Platz neben sich, „leg dich ein wenig zu mir." Der Einladung kann Nick nicht wiederstehen, er zieht sie in seine Arme, „ich soll dir Grüße von Hank und Wu ausrichten, sie wünschen Dir viel Spaß." Adalind muss sich das lachen verkneifen, „was haben Sie dir gewünscht." Nick kneift Adalind in die Nase, „hör auf dich auf meine Kosten lustig zu machen." Adalind schmunzelt, „unsere Koffer sind gepackt", das war das absolut verkehrte was Sie sagen konnte, Nick löste sich aus ihren Armen, „du solltest warten", er steht auf und stellt sich vors Bett und sieht sie mit anklagenden Blick an, aber noch bevor er ihr Vorhaltungen machen kann, fällt Adalind ihn ins Wort, „ich habe die Koffer, die du mir fürsorglich wie Du nun mal bist vor unsere Schränke hingestellt hast, gepackt, nicht mehr und nicht weniger, du darfst die Koffer schließen und nach unten zum Auto bringen." Nick schluckt, dagegen war nichts einzuwenden, „ich bin Urlaubsreif", Nick setzte sich wieder aufs Bett, „im letzten Monat ist eine Menge passiert." Das verstand Adalind, „ich habe eine Bitte, versuch nicht jedes mal auszuflippen wenn ich mich auf den Bauch lege, oder etwas hochhebe das deiner Meinung nach zu schwer für mich ist." Nick holte tief Luft, aber Adalind lässt ihn noch nicht zu Wort kommen, sie kniete sich vor ihn hin und nimmt seine Hand und legt sie auf ihren Bauch, „mir und unserem Kind geht es gut und ich werde nichts verrücktes tun, falls du es noch nicht bemerkt hast ich mische mich in keine Verhöre mehr ein und wenn es brenzlig wird gehe ich in mein Büro." Nick schluckt, „okay." Er streichelt ihren Bauch, „mich wundert echt das Rosalee es noch nicht bemerkt hat." Adalind haut ihn auf dem Arm, „man sieht doch noch gar nichts." Nick zieht seine Augenbraue anzüglich hoch, „aber man fühlt schon etwas, jedenfalls ich, dein Busen", er will ihren Busen streicheln, aber Adalind schlägt seine Hände weg, „erst Koffer schließen und deine Waschtasche packen, dann Abendessen und dann kannst du gern über mich verfügen." Nick zwinkert ihr zu, „worauf du dich verlassen kannst."

Der Flug nach Paris verlief total entspannt, jedenfalls für Adalind, anders Nick, der war total aufgeregt, was vielleicht noch an den Absturz mit dem Jet lag. „Wir landen in 20 Minuten." Nick schaut zu seiner Frau, er nimmt ihre Hand und hält sie fest, „dann geht's ab ins Hotel", Nick gähnt, „ich bin nur froh das meine Mom und Teresa erst in 2 Tagen in Paris ankommen." Da kann Adalind ihm nicht wiedersprechen, „Du denkst an dein Versprechen, kein Wort über meine Schwangerschaft." Nick setzt sich aufrecht hin, „meine Mom, es ist ihr erstes Enkelkind." Adalind verdrehte ihre Augen, „okay, aber sie muss uns schwören es niemanden zu sagen." Nick lehnte sich im Sitzt zurück, „wieso soll keiner erfahren das wir ein Baby bekommen?" Adalind schluckt, „ich möchte es am liebsten vor der ganzen Welt geheim halten", Sie schockt Nick mit der Ansage, was sie an seinen Blick erkennt, sie nimmt seine Hand, „ich habe Angst, wir haben zwar unsere Geschichte gewaltig verändert, aber was wenn es nicht genügt, was wenn wir wieder an den Punkt kommen und du erneut mit ansehen musst das Du alle die Du liebst verlierst." Nick streichelt Adalind mit den Finger über den Handrücken, „das wird nicht passieren", versichert er ihr, „wir fahren aus einen bestimmten Grund nach Prag." Adalind zieht ihre Augenbraue hoch, „verstehe, dein Älteres Ich." Nick nickt zustimmend, er will Adalind erzählen wem Sie besuchen. Aber Adalind bittet ihn, „erzähl es mir nachher im Hotel", sie lässt die Blicke über die Menge schweifen.

Nick und Adalind stehen auf dem Balkon vom Hotel, der Ausblick ist fantastisch, sie schauen direkt auf die Seine und den Eifelturm, „es ist traumhaft schön hier." Adalind spürt die Arme die Nick um ihren Bauch schlingt, er streichelt ihn zärtlich, sie lehnt sich an ihn ran und die zwei genießen einfach die Aussicht. Sie wollten in 1 Stunde im Restaurant unten was essen und danach noch einen Spaziergang an der Seine machen. Obwohl wenn es nach Nick ginge würden Sie jetzt schon im Bett liegen und einfach schlafen, aber damit würden sie sich keinen Gefallen tun, Adalind wusste es aus Erfahrung, „lass uns doch schon an die Bar gehen."

An der Bar sehen Sie gerade die Nachrichten, eine Schlagzeile betrifft sie persönlich, Sean Renards Halbbruder wurde mit einer Autobombe getötet. Adalind sieht Nick mit fragenden Blick an, der ihren Blick falsch deutet, sie hebt ihre Hand, „ich weiß das Du nichts damit zu tun hast." Sie holt tief Luft, „aber deine Mom oder dieser mysteriöse Martin Meisner." Nick schluckt, „keine Ahnung", ihm missfällt der Gedanke das seine Mom was damit zu tun haben könnte, aber da niemand wusste was sie in den letzten 20 Jahren alles erlebt hatte, musste Nick den Gedanken leider zulassen, „ich werde Sie fragen?" Adalind schluckt, sie schaut erneut auf den Bildschirm, sie würde zu gern wissen ob nicht Sean Renard was damit zu tun hatte.

Als Adalind Nick bei ihrem Spaziergang von ihrer Vermutung erzählt, kann Nick ihr nicht wiedersprechen. „Würde er wirklich soweit gehen", Nick behagt es nicht das dieser Kerl Captian der Polizei ist. „Zauberbiester sind von der Macht besessen", stellt Adalind klar, „erinnere dich an Ihn als er die Münzen in seinen Besitzt hatte." Nick erinnert sich mit schaudern daran. „Macht, Zauberbiester und Hexenbiester finden sie sehr verlockend." Nick schmunzelt, „mit einer Ausnahme", er zeigt auf sie, „du hast ohne Zögern auf all diese Macht verzichtet." Adalind zuckte nur mit ihren Schultern, „ ich habe mir aber einen Job ausgesucht der mir eine gewisse Macht verleiht." Nick kneift seinen Augen zusammen, „du machst dieses Job nicht wegen der Macht die du über die Menschen hast, sondern weil du auf deine Art dafür Sorgen willst das die Welt für unsere Kinder etwas sicher wird." Adalind gefällt Nicks Sichtweise auf ihren Job, „ich liebe dich." Nick beugt sich zu ihr runter und küsst sie sanft, „ich liebe euch", er legt die Hand auf ihren Bauch, die zwei lächeln sich an und sind in ihren Blicken gefangen.

Als sie sich 2 Tagen später mit Kelly und Teresa treffen, muss Nick seiner Mom öfter als Adalind versichern das es ihm gut geht. „Hast du was mit dem Tod von Prinz Eric zu tun?", Nick muss es einfach wissen. „Nein", versichert seine Mom ihm und er glaubt ihr. „Aber ich", hört Nick jemanden hinter sich sagen. Adalind schaut nach oben und sieht einen Mann, braune Haare und Augen, er sieht nicht schlecht aus, aber sie spürt auch das ihm etwas mysteriöses umgibt. „Martin Meisner", stellt er sich vor, „sie wollten mich treffen." Nick schaut zu seiner Mom, die Meisner mit einer Hand zu verstehen gibt sich zu setzten, „du erregst zu viel Aufmerksamkeit."

Martin grinst und setzt sich neben Adalind, was Nick irgendwie missfällt. .Renard", sagt ihm Adalind auf den Kopf zu, „er hat ihnen den Auftrag erteilt." Martin schluckt nur. Adalind schüttelt ihren Kopf, „es ging ihm dabei um Nick", vermutet sie mal, „Eric wollte ihm", sie macht Gänsefüßchen mit ihren Händen, „seinen Grimm wegnehmen und das war die Strafe dafür." Martin ist beeindruckt, „sie kennen Sean Renard sehr gut." Adalind schluckt, „besser als mir lieb ist." Sie holt tief Luft, „ich kann sie bestimmt nicht davon überzeugen ihre Aussage vor Gericht zu wiederholen." Meisner lächelt sie mit einem Blick an, den sie richtig deutet, „eines Tages werde ich es schaffen, ich werde ihn in den Knast bringen." Das ist etwas vor dem Nick Angst hat, er schluckt, „deswegen wollte ich Sie nicht sprechen", Nick zieht die Aufmerksamkeit auf sich, „sagt ihnen der Name Conrad Bonaparte was?" Martin schüttelt verneinend seinen Kopf, „sollte ich ihn kennen." Adalind zuckt mit ihren Schultern, „das wissen wir nicht, ich soll sie nur vor ihm warnen und ihnen ausrichten das er ein voll ausgewachsenes Zauberbiest ist." Martin schaut zwischen Nick und Adalind hin und her, „erzählen sie mir die ganze Geschichte." Nick schüttelt verneinend den Kopf, „wenn Sie auf ihn treffen, rufen Sie mich an und dann sehen wir weiter." Damit kann Martin Meisner erst mal leben, „das Königshaus will sie in ihre Gewalt und glauben Sie mit denen ist nicht zu scherzen." Martin verabschiedet sich von Kelly, „deine Sohn ist genauso stur wie Du." Kelly schmunzelt nur und meint das Teresa noch sturer ist als Nick und Sie zusammen. Teresa grinst und fragt Martin Meisner direkt, „sind sie ein Wesen?" Er schüttelt verneinend den Kopf, „Auf wiedersehen."

Adalind sieht ihn hinterher, er ist so schnell in der Menge verschwunden, selbst Nick konnte ihn nicht im Auge behalten, er schaut zu seiner Mom, „ist er ein Grimm." Kelly zuckt mit ihren Schultern, „ich weiß nur das er kämpfen kann."

Nick hatte sich nie für einen Typen gehalten dem es Spaß macht durch Museen zu spazieren oder in Straßencafés zu sitzen und einfach nur den Nachmittag zu genießen und dabei die Leute zu beobachten, aber mit seiner Frau machten ihm diese Sachen sehr viel Spaß. Er genoss auch die Zeit mit seiner Familie sehr, aber er suchte immer noch nach dem richtigen Augenblick um seiner Mom von dem Baby zu erzählen. Adalind nahm ihm die Entscheidung ab, sie ging in ein Geschäft und ließ zwei Shirts anfertigen, auf den einem stand beste Oma der Welt und auf den anderen meine Tante Trubel. Sie zeigte Nick an ihrem letzten Abend in Paris die Shirts, der schmunzelte, „das könnte klappen."

Als sie sich mit ihnen in einen Bistro traffen, überreichte Nick ihnen die Kartons. Kellys Blick wird Adalind nie vergessen, ihre Augen strahlten, Sie sprang auf und umarmte Beide nacheinander , „ich freue mich so sehr für euch zwei." Nick strahlte, diese Reaktion hatte er nicht erwartet, sein Blick wandert zu Trubel, die Adalind mustert, „wann?" Kelly sieht zu Nick und dann zu Adalind, „Ende Oktober", teilte Nick ihnen mit, „ich erwarte euch Ende September zurück in Portland." Kelly lächelte, „keine Sorge bis dahin sind wir zurück, wir wollen jetzt nur noch nach Asien, erst China und dann nach Japan." Nick weiß das seine Mom und Trubel viel nachzuholen haben, aber auch er hatte sie jahrelang vermisst. Kelly erkannte an seinem Blick was er dacnte, „du weißt das ich dich lieb habe und ich freue mich schon sehr darauf mein erstes Enkelkind kennen zu lernen." Nick lächelte, er verabschiedete sich von den beiden und verbrachte noch einen ruhigen Abend mit seiner Frau in Paris.

Das Auto das Adalind für Sie gemietet hatte, lies sein Herz höher schlagen, „ein Cabrio, ein Mercedes." Adalind lächelt, „das ist dein Geburtstagsgeschenk von mir." Nick drückte ihr einen Kuss auf die Lippen, er öffnete ihr die Tür, „na dann auf nach Prag." Adalind lächelte, sie lehnte sich entspannt zurück und genoss die Fahrt durch Frankreich, an der Grenze von Belgien machten Sie eine Pause, die etwas länger dauert, Adalind nutzte die Gelegenheit und schaut sich die Sehenswürdigkeiten auf ihrer Strecke durch Deutschland an. „Du glaubst es nicht", Adalind schaut zu Nick runter, sein Kopf lag auf ihren Schoss, „es gibt in Deutschland ein Grimm Museum." Nick öffnet seine Augen, „was?" Adalind lächelt, „in Kassel gibt es Museum, es geht dort um die Gebrüder Grimm, die all die tollen Märchen geschrieben haben." Adalind beugte sich runter und küsste ihn auf den Mund, „lass uns einen Abstecher dorthin machen." Nick zwinkerte ihr zu, „okay."

Als sie in Kassel ankammen ist es schon früher Abend und dank den Internets hatte Adalind für Sie eine kleine Pension gefunden, wo sie die nächsten 2 Tage übernachten würden. Als sie sich am nächsten Morgen auf den Weg zum Museum machen, kann Nick nicht glauben wie groß das ist, die Geschichte der Gebrüder Grimm ist aus der Sicht eines Grimms mehr als interessant. „Das Märchen von Rotkäppchen und den bösen Wolf, soll uns wohl an die Blutbader erinnern." Adalind haut Nick auf den Arm, „wir sollten hier mal mit Monroe und Rosalee hinfahren." Nick gefällt der Vorschlag, „wenn unserer Krümel groß genug ist, dann machen wir noch mal Urlaub hier. Ist ja auch seine Geschichte die hier erzählt wird." Adalind haut ihn erneut auf den Arm, „wieso seine Geschichte, es könnte gut möglich sein das Diana als erstes auf die Welt kommt." Nick rollt mit seinen Augen, er nimmt Adalind an die Hand und zieht sie zur nächsten Ausstellungsvitrine.

Von Kassel nach Prag braucht man normalerweise ca 5 Stunden, aber nicht wenn man mit Adalind Burkhardt unterwegs war, die vorschlug noch in Dresden einen Zwischenstopp zu machen. Die Altstadt von Dresden ist aber auch Sehenswert, besonders die Frauenkirche, die nach der Restauration 2005 neueröffnet wurde, fanden Adalind und Nick unglaublich beeindruckend, ebenso den Dresdner Zwinger mit dem grünen Gewölbe. Aus einem kurzen Zwischenstopp wurden 2 Tage, zum Glück hatten Sie ihren Aufenthalt in Paris um 4 Tage verkürzt und so kamen Sie trotz allem pünktlich in Prag an.

Ihr Hotel war direkt an der Moldau, vier Tage würden Sie in Prag verbringen, Nick und Adalind wollten sich unbedingt alles ansehen, denn Sie wollten selbst herausfinden warum Prag die goldene oder auch die hundert Türme Stadt genannt wurde. Den ersten Tag verbrachten Sie auf den Boot, bei einer Bootstour auf der Moldau. Der Spaziergang durch die Altstadt zwischen den Wenzelsplatz und der Karlsbrücke war sehr anstrengend aber sehr beeindruckend, diese alten Häuser und die Brücke, Nick verstand langsam warum Prag immer beleibter bei den Touristen wurde. Am zweiten Tag begann ihr Ausflug beim Altstädter Ring sie gingen zur Burg Hradschin mit dem Besuch der Goldenen Gasse und des Alten Königsschlosses fuhren sie fort, bevor sie über die Gärten bei Belvedere und unterhalb der Burg zurück zur Kleinseite liefen.

„Wer wohnt hier?" Adalind und Nick standen vor einen sehr großen alten Haus. „Jozef Nebojsa", Nick drückt den Klingelknopf, „laut mir selbst, ist er in Besitz von 3 Schlüsseln." Adalind bekam große Augen, „drei Schlüssel." Nick kann ihr nicht mehr antworten denn ein sehr, sehr alter Mann öffnet ihnen die Tür. Was aber Nick noch mehr erstaunt als sein Alter, ist das dieser alte nette Mann ihn zu kennen scheint. „Mr. Nicholas Burkhardt", Mr. Nebojsa schaut zu Adalind, „sie sehen aus wie ihre Urgroßmutter." Adalind kneift ihre Augen zusammen, „sie sind der Grimm der sie geköpft hat." Jozef Nebojsa nickt, „sie war das erste Hexenbiest das ich geköpft habe, ich war damals 18 Jahre und sehr stolz auf meine Tat." Adalind weiß nicht wie sie darauf reagieren soll, das sieht ihr der Grimm auch an, „kommen Sie doch erst mal rein."

Nick weiß auch nicht was er davon halten soll, aber sie waren aus einem bestimmten Grund hier. Als sie im Salon sitzen, schaut der alte Grimm zwischen den beiden hin und her, „ein Grimm und ein Hexenbiest." Adalind unterbricht ihn, „ehemaliges Hexenbiest", stellt sie klar, „ich bin schon seit etwas mehr als einem Jahr kein Hexenbiest mehr." Jozef nickt, „das weiß ich", er lächelt sie an, „selbst in fernen Europa hat man von dem Grimm erfahren der einem Hexenbiest erst seine Kräfte mit seinem Blut genommen und sie dann geheiratet hatte." Nick kann spüren das ihn diese Geschichte fasziniert, „ich sollte ihnen vielleicht die ganze Geschichte erzählen." Adalind's Blick sagt ihm das sie darüber alles andere als begeistert ist, aber sie weiß auch das Nick und Sie unbedingt in den Besitz der 3 Schlüssel kommen müssen.

Es ist schon erstaunlich diesen alten Mann dabei zu beobachten, seine Mimik als er die Geschichte von Nick und Adalind hört, ist das reinste Vergnügen. „Sie haben den Schatz der Schätze gefunden." Nick zuckt mit seinen Schultern, „sieht so aus." Jozef kann kaum glauben das er sein Älteres Ich nicht danach gefragt hat, „ich war viel zu geschockt darüber, mich selbst zu sehen und den Blick den mein Älteres Ich seiner Adalind zugeworfen hatte." Adalind schmunzelte, „frag mich mal", sie lächelte Nick mit einen so liebevollen Blick an, das Jozef erkannte das hier kein Zauber im Spiel ist, sondern nur das größte Geschenk der Welt, Liebe. „Was kann ich für Sie tun." Nick schluckte „laut mir sind sie in Besitzt von 3 Schlüsseln." Jozef Nebojsa kniff seine Augen zusammen, „woher?"

Nick zeigt auf sich selbst, „ein Grund warum wir zurück geschickt wurden waren die Schlüssel, dieser Schatz darf nie gefunden werden." Jozef schluckt, er steht etwas schwerfällig auf, kein Wunder er ist schon ein sehr alter Mann. „Darf sie fragen wie alt sie sind?" Jozef nickt, „88 Jahre." Er fordert die zwei auf ihm zu folgen. Adalind folgt Nick, dieses Haus ist riesig, „wo gehen wir hin." Jozef dreht sich zu ihr um, „auf den Dachboden."

Nick hilft Jozef dabei die Truhe vorzuziehen, eine sehr alte Truhe, die sehr staubig ist. Jozef nimmt einen der Schlüssel von seinem Schlüsselbund und öffnet die Truhe. Nick ist mehr als beeindruckt von den Büchern die darin versteckt sind. „Das ist das Erbe meiner Familie." Adalind nimmt eins der Bücher in die Hand, ehrfürchtig blättert sie in dem Buch, „sie sind sehr alt." Jozef nickt, „einige sind einmalig." Nick kann ihm nicht wiedersprechen. Jozef drückt mit einem Schlüssel auf ein geheimes Schloss, das herunter fällt und ein Geheimfach offenbart, Jozef nimmt die Schlüssel raus und gibt sie Nick, „danke." Jozef nickt, er sieht welches Buch Adalind in der Hand hat, er beobachtet sie dabei wie sie die Seiten durchblättert, er erkennt genau wann Sie erkennt was für ein Buch sie in den Händen hält. „Sollte dieses Buch je in die falschen Hände geraten."

Nick will wissen was sie für ein Buch in der Hand hält. „Das Buch der Grimms", teilt ihm Jozef Nebojsa mit, „in diesem Buch sind alle Grimms dokumentiert, seit dem es sie gibt." Nick bekommt große Augen, „wer weiß alles das dieses Buch existiert." Jozef zeigt zu Adalind, „ihre Familie wusste es mal", er nimmt Adalind das Buch ab, „deswegen musste ihre Uroma sterben, sie sollte es im Auftrag des Königshauses stehlen." Was Adalind aus Sicht des Grimms versteht, „also wissen die Königshäuser das es dieses Buch gibt." Jozef nickt, „seit Jahren versuchen Sie es in ihre Hände zu bekommen."

„Nick", Jozef beugt sich zu ihm rüber, „unsere Welt ist im Wandel, ich weiß nicht was auf uns zu kommt, aber irgendwas passiert und ich weiß jetzt schon das es gefährlich wird, nicht nur für Wesen." Das zu hören gefällt weder Nick noch Adalind. „Deswegen möchte ich ihnen das Buch der Grimms anvertrauen." Das wiederum missfällt Nick, „warum ich?" Jozef Nebojsa schlägt die Seite der Familie Kessler auf, er zeigt auf ein Symbol oben rechts in der Ecke, eine Krone in der eine 1 reingeschrieben war, „ihr Familie stammt von den ersten Grimm ab, deswegen obliegt es ihnen dieses Buch zu beschützen." Nick atmet tief aus, „womit meine Familie erneut in Gefahr wäre." Jozef schluckt, „Sie denken Sie haben die Geschichte verändert", Jozef lächelt, „junger Mann, lassen Sie mich Ihnen eins aus jahrzehnter langer Erfahrung als Grimm sagen. Man kann seinem Schicksal nicht entgehen, ja sie haben die Zukunft ihre Zukunft verändert, vielleicht sogar zum besseren." Nick unterbricht ihn, „mit Sicherheit", er schaut zu Adalind und lächelt sie an. Jozef nickt, „sie kennt und versteht sie besser als jeder andere." Nick lächelt zustimmend, was ihm aber sofort wieder vergeht als er Jozef weiter sagen hört, „mag sein das Sie die Prophezeiung verändert haben, aber eins weiß ich mit Sicherheit, dafür steht jetzt im Buch der Prophezeiungen eine neue."

„Dieses Buch gibt es wirklich?" Adalind hatte schon mal davon gehört, „ich hielt es immer für einen Mythos." Jozef schüttelt verneinend den Kopf, „zwei Bücher gibt es in unserer Welt für die das Königshaus, egal welches der 7, alles tun würden um sie in ihre Hände zu bekommen. Das Buch der Grimms und das Buch der Prophezeiungen." Nick schluckte, „dann werden wie dieses Buch ebenfalls finden müssen…" Jozef unterbricht ihn, „diese zwei Bücher dürfen nie im selben Raum sein." Adalind erinnert sich an was, „eine Legende in Bücher geschrieben, die Wage zwischen Grimm und Wesen wird zerstört, wenn ein Rücken den anderen spürt." Jozef nickt zustimmend, „ich sehe Sie haben schon mal davon gehört."

„Ja", antwortet ihm Adalind, „aber ich habe immer vermutet das es um einen bestimmten Grimm und ein bestimmtes Wesen geht, deswegen war meine Vermutung immer das Grimms und Wesen deswegen keine Freunde sein können." Jozef kann ihr nicht wirklich widersprechen, „vielleicht habe ich es deswegen nie versucht, ich habe einem Wesen, egal welchem, keine Chance gegeben." Nick schaut zwischen den beiden hin und her, „euch ist schon klar das dasstotal verrückt ist." Jozef's Blick sollte ihm Angst einjagen, aber er erwidert ihn gekonnt, „es ist nur ein Buch." Adalind nimmt das Buch der Grimms erneut in die Hand, „du hast recht es ist nur ein Buch." Ihr Blick bereitet Nick jetzt Unbehagen, „ein Buch in dem jeder Grimm der lebt steht. Dieses Buch in den Händen von Conrad Bonaparte, soll ich Dir sagen was er machen würde, er würde jeden Grimm jagen, foltern und dann töten, nicht nur den Grimm, sondern alle seine Nachkommen, egal wie weit entfernt sie auch verwandt sind."

Nick schluckt, „kennen Sie Conrad Bonaparte?" Jozef Nebojsa nickt, „es ist das gefährlichste Zauberbiest was ich je kennen gelernt habe", er krempelt sein Hemd hoch und zeigt Nick und Adalind eine Narbe, „ein Symbol seiner Macht", Jozef lehnt sich zurück, „er hat meinen Arm aufgerissen, das Fleisch bis auf die Knochen ebenfalls und dann hat er den Knochen zersplittern lassen, er hat den Knochen wieder zusammen wachsen lassen und dann die Muskeln und Haut geschlossen, ich war bei vollem Bewusstsein und habe ihn die ganze Zeit dabei angelächelt, weil er es so wollte, dabei habe ich innerlich vor Schmerzen aufgeschrien, ich habe mir gewünscht zu sterben."

Jozef schaut zwischen Nick und Adalind hin und her, „im Buch der Prophezeiungen soll es eine Prophezeiung über ihm geben, über die Vernichtung der Blutlinie der Zauberbiester Bonaparte, die seit mehr als 150 Jahren uns Grimms und den Wesen das Leben schwer machen." Das ist für Adalind neu, „wissen sie davon, von der Prophezeiung." Jozef nickt, „deswegen muss dieses Buch weg aus Europa." Nick schluckt, „weiß er das Sie in Besitz dieses Buches sind." Jozef schüttelt verneinend den Kopf, „ich verspreche Ihnen das ich dieses Geheimnis mit ins Grab nehme." Nick schaut zu Adalind, „sollte er je erfahren das wir in Besitz dieses Buches sind", Nick will sich gar nicht vorstellen was dann passieren würde. „Es ist dein Erbe und das von unseren Kindern." Nick schluckte, „niemand, wirklich niemand, weder meine Mom, Teresa oder unsere Freunde, dürfen erfahren das wir dieses Buch besitzen." Adalind schluckte, „mit einer Ausnahme", sie legt ihre Hand auf Nicks Bein, „Monroe, er sollte von dem Buch erfahren." Jozef will wissen wer Monroe ist. „Mein bester Freund", teilt Nick ihn mit, er schaut zu Adalind, „nein." Adalind lächelt, was Nick nicht nachvollziehen kann, „ich meinte nicht dieses Buch." Nick zieht seine Augenbrauen hoch, „oh verstehe." Jozef schaut zwischen den beiden erneut hin und her, „klären sie mich bitte auf." Nick und Adalind schütteln verneinend ihren Kopf, synchron, was den alten Mann zum schmunzeln bringt. Als die zwei sich verabschieden, atmet er tief durch und ruft seinen Anwalt an, „Zeit mein Testament zu ändern."

Adalind muss schmunzeln als sie sieht wer sie abholt, aber als sie sieht wie unruhig die zwei sind befürchtet sie das schlimmste. Also geht sie zu den beiden und überlässt es Nick sich um das Gepäck zu kümmern. „Was ist passiert?" Adalind sagt noch nicht mal hallo zu den beiden. „Nichts ist passiert", Monroe geht zu Adalind und umarmt sie zur Begrüßung, „es war nur etwas langweilig ohne euch." Nick der mit einen Wagen auf den ihre Koffer stehen auf sie zu kommt, meint trocken, das ihnen nicht langweilig war und das er ihn nicht vermisst hat. Adalind muss lachen als sie Monroe's Gesichtsausdruck sieht. Sie bekommt nicht mit das Sie von ihrer besten Freundin gemustert wird. Nick bekommt es mit, er erkennt genau wann sie erkennt das Adalind schwanger ist. Rosalee schaut zu Nick, sie sieht ihn mit leuchtenden Augen fragend an. „Was habe ich nicht mitbekommen?" Monroe hat die Blicke der zwei bemerkt, er sieht zu Nick, Rosalee und dann Adalind, die ihre Hand auf ihren Bauch hat, schützend. „Nein", Monroe weiß was diese Geste bedeutet, „nein. Wie? Ich weiß wie", berichtigt er sich selbst gleich, als er das grinsen der drei sieht, „wann?" Adalind teilt ihnen mit das sie Anfang November Eltern werden. „Das ist in 5 Monaten", stellt Rosalee fest, sie geht zu Adalind und umarmt sie, „ich freue mich für euch." Nick lächelt, „hilfst du mir bei dem Gepäck", er schiebt Monroe den Kofferwagen hin und nimmt selbst die Reisetasche, er greift nach Adalinds Hand und geht mit ihr schon mal vor.

„Hast du schon mal von dem Buch der Prophezeiungen gehört?" Nick sitzt mit Monroe oben auf dem Dach, bei einer Flasche Bier. „Sag nicht das es das wirklich gibt", Rosalee die Monroe und Nick im Auftrag von Adalind holen sollte, kann kaum glauben was sie hört, sie geht zu Nick und Monroe, „ich dachte immer das es ein Mythos ist." Nick schluckt, zwar hatten Sie beschlossen auch Rosalee von dem Buch zu erzählen, aber zuerst wollte Nick die Meinung von Monroe hören. „Laut meinem Onkel aus Leipzig existiert es, es soll das älteste Buch der Welt sein, nach der Bibel." Nick muss schmunzeln, er hatte nichts anderes erwartet, „wie du weist treffen wir irgendwann auf Conrad Bonaparte und laut ihn steht in diesem Buch eine Prophezeiung zu seiner Vernichtung." Monroe schluckt, „dann werde ich mal meine Kontakte aktivieren." Nick bittet ihn nur es unauffällig zu tun, „ich will nicht das Bonaparte davon was mitbekommt." Adalind ruft von unten, „hallo ich habe Hunger."

Beim Abendessen unterhalten Sie sich über das Buch. „Wenn du es findest", bittet ihn Nick, „dann lass es im Kräuterladen, bringe es nie mit hier her." Monroe versteht zwar noch nicht warum, aber es verspricht es ihm, ihm fällt was auf, „du sagtest wenn, nicht falls." Nick lächelt, „falls gibt es bei Dir nicht, du hast jetzt schon Blut geleckt, außerdem lenkt es dich so etwas von der verbotenen Jagd nach den Schlüsseln ab." Monroe holt tief Luft, „ich wüsste halt gern um was es bei diesen verfluchten Schatz geht." Nick wüsste das auch gern, wenn er ehrlich zu sich ist, aber die Alternative ein Leben ohne Adalind, seine Freunde und seine Kinder, ist es einfach nicht wert. „Das ist es nicht wert ", Rosalee schaut zwischen Monroe und Nick hin und her, „ja mehr Zeit wir vier miteinander verbringen, desto besser verstehe ich eure Entscheidung die Suche nach den Schlüsseln aufzugeben, unserer Leben ist so schon aufregend genug und in 5 Monaten wird es noch aufregender, ein Baby."

Adalind lächelt, „ich weiß jetzt schon was Du morgen als erstes tun wirst." Rosalee kneift ihre Augen zusammen , „ach ja." Adalind nickt lächelnd, „dein Wissen über Schwangerschaft und Geburt auffrischen." Rosalee schmunzelt, „mag sein." Monroe lächelt, „du wirst auf alle Fragen die Nick dir mit Sicherheit in den nächsten Wochen stellen wird, und glaub mir Süße es werden eine Menge Fragen sein, eine Antwort haben." Nick gefällt es nicht das man sich hier auf seine Kosten amüsiert, aber er weiß auch das er sich keine besseren Freunde als Monroe und Rosalee wünschen könnte.

Als Adalind und Nick endlich im Bett liegen, freuen die zwei sich schon auf morgen, Adalind musste zur Vorsorgeuntersuchung und Nick hofft das Marge ihnen sagen kann was Sie bekommen. „Ich will es immer noch nicht wissen", Adalind kann mal wieder seine Gedanken lesen. „Aber ich", widerspricht Nick ihr, „ich will den Krümel mit seinem oder ihren richtigen Namen anreden." Adalind nimmt Nicks Hand und legt sie auf ihren Bauch, „Krümel klingt doch ganz gut." Sie kuschelt sich in ihr Kissen und schließt die Augen.

18.06.2018

Nick wartete in Marge Sprechzimmer auf sein Zeichen, Adalind war bereit zum Ultraschall. Er war sehr aufgeregt, da heute sein Geburtstag war, Adalinds Geschenk für ihn war dieser Ultraschall, falls Marge erkennen konnte was Sie bekommen würden, durfte er es heute erfahren. „Nick", hört er Marge rufen, „du kannst hereinkommen."

Adalind lag schon auf der Liege, sie sieht ihn mit diesem Lächeln das er so sehr liebt an, er geht zu ihr und setzt sich neben Sie . Er greift nach ihrer Hand und sieht erwartungsvoll auf den Bildschirm. Marge muss schmunzeln, sie nimmt das Gel und verschmiert es auf ihren Bauch, „bereit", sie schaut zu Adalind und Nick, die es nicht erwarten können. Marge fährt mit dem Schallknopf über Adalinds Bauch, das Ihre Augen groß werden, erschreckt nicht nur Adalind. „Okay", sie legt den Schallkopf beiseite und nimmt das Gerät mit dem man die Herztöne hören kann in die Hand, „macht euch auf was gefasst." Nick bekommt es langsam mit der Angst zu tun, er wird aber ruhiger als er den schnellen Herzton von seinem Kind hört, „hört sich an wie bei Kelly und…" Nick verstummt, als er einen zweiten Herzton hört. „Zwillinge", kommt geschockt von Adalind, „heißt das wir bekommen Zwillinge." Marge schmunzelt, „Zwillinge." Nick ist glücklich und geschockt zugleich, „erkennt man schon was wir bekommen." Marge die jetzt wieder den Ultraschallkopf in der Hand hält, muss das leider verneinen, „aber in ca 7 Monaten erfährst du es." Nick nimmt Adalinds Hand in seine, „was wohl Kelly und Diana dazu sagen werden." Adalind muss lächeln, „oder Monroe und Rosalee." Nick rollt mit seinen Augen…

Und wie hat es euch gefallen⁉