Hallo an alle! Hier ist das neue Kapitel von meiner Übersetzung aus dem Französischen: Harry Potter et le Miroir des Ombres, von Gabrielle Lavande. Danke an Verliebtindich, meine treue und tolle Betaleserin!
Disclaimer: Nichts gehört mir, alles gehört zu J.K. Rowling bis auf Neil, Selene und Fanely Evans, die zu Gabrielle Lavande gehören.
Spoiler: Die ersten fünf Bände.
Harry Potter und der Spiegel der Schatten:
Kapitel 8: Der Aufruhr der Dementoren:
Einen Augenblick später waren alle anwesenden Auroren disappariert.
„Percy", fragte Onkel Neil, „hast du alle Auroren gewarnt?"
„Ja, getan!", sagte Percy, der gebeugt war und versuchte, wieder zu Atem zu kommen. „Tonks überwacht die Eingänge und sagt dem Bewachungsdienst Bescheid."
„Ich appariere dorthin!", sagte Lupin. „Ich denke, ich werde da von Nutzen sein können!"
Und schon disapparierte er auch.
„Hast du Dumbledore Bescheid gesagt?"
„Ja, Sir, sofort danach", sagte Percy.
„Gut, du darfst dich setzen und etwas Wasser trinken."
„Aber, Sir, ich muss wieder zurück..."
„NEIN, AUF KEINEN FALL, PERCY!", sagte Onkel Neil mit einer Wut, die alle überraschte. „EIN ANGRIFF HEUTE IST KEIN BEDEUTUNGSLOSER ANGRIFF. UND KEINE WIDERREDE!"
Harry war vom Gesichtsausdruck seines Onkels überrascht. Mrs Weasley gab ihrem Sohn Percy ein Glas Wasser und blieb an seiner Seite. Alle schienen unter Schock zu stehen. Neil schaute genau in Richtung des Aufzugs und wandte den Blick nicht ab.
„Nehmt alle euren Zauberstab in die Hand, auch ihr, Kinder", sagte Neil Evans mit beängstigter Stimme. „Jede Person in diesem Raum ist ein mögliches Ziel. Der Aufruhr der Dementoren ist sicher ein Ablenkungsmanöver. Sammelt euch und bleibt aufmerksam, bis der Alarm aus ist."
Mehrere Minuten verliefen still, bis Fanely anfing zu weinen.
„Schh! Beruhige dich, es ist nichts, Schatz", sagte ihr ihre Mutter.
Harry suchte nach dem Blick seines Onkels, der immer noch auf die Tür des Aufzugs schaute. Er blickte zu Ron und Hermine und sie sahen sich einander besorgt an.
Die Zeit schien lang. Zehn Minuten, zwanzig Minuten, dreißig Minuten! Und plötzlich konnte man das Krachen eines Apparierens hören und alle zielten zum Lärm. Es war Lupin.
„Askaban ist eingekreist und isoliert worden. Ein unsichtbarer und unüberwindlicher Schild wurde eingesetzt. Moody zählt gerade die Gefangenen und die Dementoren auf", sagte er.
„Gut! Nichts Neues hier drinnen", antwortete Onkel Neil.
Gleich darauf apparierte auch Tonks.
„Sie hatten Recht, Neil", sagte sie. „Fünf Individuen haben versucht, hier einzubrechen, darunter ein Dementor. Der Dementor wurde außer Gefecht gesetzt. Die anderen haben es geschafft zu fliehen."
„Ich hatte es mir schon gedacht", sagte Onkel Neil. „Sie können Ihre Zauberstäbe einräumen, der Alarm ist aus."
Alle seufzten vor Erleichterung. Ginny und Hermine brachen zusammen. Rons jüngere Schwester lag auf dem Tisch. Fred und George trösteten sie. Was Hermine betraf, so suchte sie in Rons Armen Zuflucht. Ron drückte sie an sich.
Plötzlich empfand Harry einen mächtigen Schmerz in seinem Kopf. Seine Narbe brannte so schrecklich, dass er beinahe zu Boden fiel, als er sich setzen wollte.
„HARRY! HARRY! WAS IST LOS?", schrie Onkel Neil.
„Na... Nar... Narbe. Er... Er... Glücklich", sagte er mit Schwierigkeiten.
„TONKS, RUFEN SIE EINEN HEILER HERBEI!"
Tonks disapparierte sofort und Moody apparierte gleich darauf.
„Es sind Gefangene ausgebrochen, oder?", fragte Onkel Neil.
„Ein Dementor, der offenbar seit einer Weile weg ist", antwortete Moody. „Seit zumindest zwei Tagen. Und drei Gefangene."
„Malfoy?"
„Mit Crabbe und Goyle."
Onkel Neil fluchte laut. Tonks apparierte mit einem Heiler, der direkt auf Harry zuging.
„Wir müssen ihn sofort zu seinem Zimmer bringen", sagte der Heiler.
Harry fühlte, wie er hochgehoben wurde, und alles dann wurde schwarz um ihn herum. Er war ohnmächtig geworden.
