Hallo an alle! Hier ist das neue Kapitel von meiner Übersetzung aus dem Französischen: Harry Potter et le Miroir des Ombres, von Gabrielle Lavande. Danke an Verliebtindich für ihre Korrekturen und an Euch Leser dafür, dass ihr immer noch lest.
Disclaimer: Nichts gehört mir, alles gehört zu J.K. Rowling bis auf Neil, Selene und Fanely Evans, die zu Gabrielle Lavande gehören.
Spoiler: Die ersten fünf Bände.
Harry Potter und der Spiegel der Schatten:
Kapitel 36: Kapitän gegen Kapitän:
Die Beziehung, die Harry mit Luna angefangen hatte, hätte ihn vor Freude platzen lassen sollen. Zwar war er glücklich, doch es wäre gemein gewesen, sein Glück offensichtlich zu genießen, denn Ron und Hermine trugen beide eine finstere Miene. Für sie war es schwierig, so natürlich zu reden wie vor dem Ball. Und sie spielten daher ein wenig schlechter Quidditch. Also ergriff er am Ende des Trainings am Tag vor ihrem Spiel gegen Slytherin zum letzten Mal das Wort:
„Es ist wichtig, dass wir morgen alle auf das Spiel konzentriert sind und nur auf das Spiel. Dieses Jahr wird es im Slytherin-Team einige Veränderungen geben, da manche Mitglieder Hogwarts verlassen haben. Wir können überrascht werden, aber auch wir haben Einiges verändert und werden sie überraschen, wenn wir uns auf unser Spiel konzentrieren und alles andere vergessen. So, ich hoffe, dass ihr morgen alle in Hochform sein werdet. Es wäre also vernünftig, früh ins Bett zu gehen und leicht zu essen. Das Training ist vorbei."
„Harry! Harry, warte!"
Harry drehte sich um. Colin Creevey lief mit einem Pergament in der Hand auf sie zu und gab es Harry.
„McGonagall hat mir eben die Liste der Teammitglieder von morgen gegeben, damit ich meine Kommentare vorbereiten kann", sagte er und versuchte dabei, wieder zu Atem zu kommen. „Ich habe gedacht, dass es dich interessieren könnte."
„Danke, Colin."
Harry las die Mitgliederliste vor:
Quidditchteammitglieder
Aufeinandertreffen Gryffindor gegen Slytherin
Gryffindor:
Kapitän: Harry Potter
Jäger: Katie Bell, Ginny Weasley, Hermine Granger
Treiber: Seamus Finnigan, Dean Thomas
Hüter: Ronald Weasley
Sucher: Harry Potter
Slytherin:
Kapitän: Draco Malfoy
Jäger: Pansy Parkinson, Malcom Baddock, Adrian Pucey
Treiber: Gregory Goyle, Vincent Crabbe
Hüter: Graham Pritchard
Sucher: Draco Malfoy
„Malfoy ist Kapitän geworden", griff Ron ein. „Das hätten wir erwarten sollen. Was diese beiden Trampel, Crabbe und Goyle, betrifft, so sollten wir uns vor ihnen als Treiber in Acht nehmen."
„Vorausgesetzt, ihr Besen bricht unter ihrem Gewicht nicht zusammen", sagte Katie Bell lachend.
„Und ich frage mich, wie Parkinson, diese Bohnenstange, es nur schafft, ihren Besen zu steuern", behauptete Hermine, die entschlossen klang.
„Wir sollten uns auch vor ihr in Acht nehmen", sagte Harry besorgt. „Es ist wohl möglich, dass sie mit Draco das Fliegen gelernt hat. Sie erscheint zwar ungefährlich, aber es kann sein, dass sie keine schlechte Spielerin ist. Übrigens bist du, Hermine, unsere größte Stärke. Jeder sieht dich als eine fleißige Schülerin und keiner würde vermuten, wie begabt du sein kannst. Du solltest diesen Trumpf ausnutzen, vielleicht, indem du am Anfang nicht deine ganze Kraft zeigen würdest. So werden sie sich nicht vor dir in Acht nehmen und sie werden sich mehr auf Ginnys und Katies Spiel konzentrieren. Dann werden wir sie überraschen können."
Das Team stimmte zu Harrys Entscheidung zu und sie entschlossen sich dazu, ins Schloss zurückzukehren und ein leichtes Abendessen für das Spiel am nächsten Morgen einzunehmen, bevor sie zu ihren Schlafsälen gingen. Doch das ganze Team musste konzentriert sein, wenn sie am nächsten Tag siegen wollten, und Ron und Hermine waren durcheinander. Harry traf also die Entscheidung, mit Ron zu sprechen.
„Morgen brauche ich dich, Ron. Wir alle brauchen dich, um zu siegen, wenn du aber so durcheinander bist – und übrigens auch Hermine – wie jetzt, dann werden wir es nicht schaffen."
„Ich weiß. Ich schaffe es nicht, mit ihr zu reden, und ich habe erfolglos versucht, ihr zu schreiben. Ich schaffe es nicht, die Worte zu finden, und ich fürchte, die Lage zu verschlimmern."
„Na, du wirst es versuchen müssen."
„Einverstanden, du wirst mir deine Meinung geben."
Ron ergriff seine Feder und ein Stück Pergament, dann fing er an, einige Minuten lang zu schreiben. Er strich mehrmals etwas auf seinem Pergament durch, dann fand er aber schließlich die passenden Worte und schrieb seine Nachricht sorgfältig auf ein neues Pergament.
„Bist du fertig, Ron?"
„Ein Momentchen... Ja, das geht."
Ron gab Harry die Nachricht.
Frage:
Meine sehr geehrte Hermine,
Niemals hätte ich gedacht, dass meine Kühnheit auf unsere Freundschaft so verheerende Auswirkungen haben könnte. Ich bedauere es tief. Ich hänge an Ihnen und ertrage die Ängstlichkeit, Sie zu verletzen oder unsere freundliche Beziehung zu stören, nicht mehr. Lassen wir es bitte dabei bewenden, sind Sie einverstanden? Trotz meiner Gefühle will ich auf keinen Fall das verlieren, was wir bisher gebaut haben, und ich möchte unseren Briefwechsel weiter laufen lassen. Wäre es möglich, wieder anzufangen, ohne an das zu denken, was in der Nacht des Balls geschehen ist?
Ihr Freund auf ewig,
Ronald Weasley.
„Und?", fragte Ron.
„Ich denke, dass es passt. Für solche Lagen gibt es sowieso keinen Musterbrief. Wir sollten es einfach versuchen und live sehen, was daraus wird."
Harry ging zu seinem Koffer und zog daraus seine Brille so wie seinen Lärmregulator heraus, die er mit seinem Set für einen perfekten Auror zum Geburtstag bekommen hatte, und schaute zur Decke. Die Sicht von unten war nicht ideal aber sie erlaubte, Hermine an ihrem Arbeitstisch sitzend zu sehen – wahrscheinlich machte sie ihre Hausaufgaben. Er ergriff das Buch des Regulators und versuchte dann, ihn auf das obere Schlafzimmer zu regeln.
„Die Langziehohren wären praktischer gewesen... Aber ich denke, dass es geht, ich höre, wie Parvati Patil mit Ginny redet. Hermine spricht zur Zeit nicht. Na los, Ron! Schicke Pig und ich schaue Hermines Reaktion zu."
Ron band seine Nachricht an Pigs Bein und schickte ihn dann, sie zu bringen. Die Eule flog einige Sekunden später durch das Fenster des Mädchenschlafsaals herein und fing an, um sie herum zu fliegen.
„Na, hier kommt Pig!", sagte Ginny. „Mein Bruder schickt dir noch eine Nachricht! Toll! Ich habe es eilig, sie zu lesen."
„Ginny, bitte! Ich möchte sie zuerst lesen. Komm runter, Pig!"
Pigwidgeon flog vom Schrank los, auf den er sich gesetzt hatte, und landete auf Hermines Schreibtisch.
„Und?", fragte Ron ungeduldig.
„Bleib ruhig, sie hat die Nachricht gerade eben bekommen. Sie öffnet sie jetzt."
„Ehrlich, Hermine", griff Parvati ein, „ich verstehe dich nicht. Viktor ist tausend Mal besser als Ron. Ohne dich kränken zu wollen, Ginny."
„Ich bin nicht gekränkt. Ich finde, dass sich mein Bruder stark verändert und viel verbessert hat, und ich möchte sehr gerne eine Schwester wie Hermine haben."
Harry lächelte.
„Du wirst deiner Schwester danken sollen, Ron. Hermine hat die Nachricht geöffnet und liest sie gerade."
„Was hat Ginny gesagt?"
„Psst! Einen Augenblick!"
Hermine las gerade, was auf dem Pergamentstück stand. Harry versuchte, die Reaktion auf Hermines Gesicht zu sehen, doch sein Sichtwinkel war sehr schlecht. Sie fing dann wieder an zu schreiben und ihre Stimme erklang.
„Das stimmt, dass sich Ron verändert hat, manchmal erkenne ich nicht mehr wieder. Ich glaube, dass ich ihn zu lange unterschätzt habe. Zur Zeit ist er so liebenswürdig. Und verständnisvoll, wie ich sehe. Ich fürchte, dass er das, was ich getan habe, schlecht interpretiert. Ich muss mit Viktor reden. Ich muss ihn treffen."
Sie band eine Nachricht an Pigs Bein.
„Los, flieg zu Ron runter!"
Pig flog sofort durch das Fenster.
Harry zog seine Brille aus und schaltete seinen Regulator aus.
„Pig kommt an. Ich glaube, dass es ziemlich positiv ist."
Die Eule flog im gleichen Augenblick durch das Fenster herein und setzte sich auf den Stuhl. Ron öffnete die Nachricht und Harry las sie mit ihm zusammen.
Antwort:
Sehr geehrter Ron,
Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis. Es ist für mich unmöglich, das zu vergessen, was geschehen ist, nicht, weil ich voller Groll wäre, sondern ganz im Gegenteil, weil es für mich ein angenehmer Moment war. Jedoch kann ich Ihre Gefühle nicht voll erwidern und ich bedauere es. Als Antwort auf Ihre Frage würde ich also Folgendes sagen: Ich habe eine riesige Freude daran, mit unserem Briefwechsel weiterzumachen, also lassen Sie uns das, was geschehen ist, ausklammern, mit der Hoffnung, dass wir etwas später dazu werden zurückkehren können.
Liebevolle Grüße,
Hermine.
„Ich denke, dass man damit zufrieden sein kann", sagte Harry. „Nun? Bereit für das Spiel morgen?"
„Mehr als je zuvor", antwortete Ron.
Am nächsten Tag war die Stimmung weniger mürrisch, auch wenn die Mitglieder des Teams unter großer Ängstlichkeit litten. Für Harry war das Spiel sehr wichtig. Er musste gegen Malfoy siegen. Im Umkleideraum traf er die Entscheidung, ein letztes Mal einzugreifen.
„Ich denke, dass wir alle bereit sind, wir müssen dem Spiel gewachsen sein. Vor allem müssen wir die Techniken wiederholen, die wir trainiert haben, und uns vor den Klatschern in Acht nehmen. Gehen wir los!"
Sie stellten sich für den Einflug ins Stadion neben den Slytherins, die dort bereits standen. Draco Malfoy stand an der Spitze der Gruppe.
„Da haben wir's, Potter. Diesmal wird es ein wahres Spiel sein. Ein Spiel zwischen Kapitänen, um zu wissen, wer von uns beiden am besten ein Team führen kann."
„Anstatt an deinen Rang zu denken, solltest du eher die Regeln vom Quidditch wiederholen", erwiderte Harry. „Denn du scheinst es während der letzten Jahre nicht verstanden zu haben, dass es dein Ziel war, den goldenen Schnatz zu fangen."
Bevor Malfoy etwas erwidern konnte, pfiff Madam Hooch, damit die Spieler das Stadion betraten. Also bestiegen sie alle ihre Besen und flogen unter Applaus ein.
Colin Creeveys Stimme erklang dann:
„Hallo an alle! Ich bin Colin Creevey, Ihr neuer Spielmoderator. Jetzt kommen unsere beiden Teams auf ihren Besen. Ein schwieriges Spiel kann man erwarten und bestimmt eines voller Überraschungen, da beide Mannschaften seit letztem Jahr größtenteils geändert wurden. Auch die Kapitäne sind nicht mehr die gleichen, wir haben Draco Malfoy für das Haus Slytherin und den wunderbaren, talentierten und berühmten Harry Potter für das Haus Gryffindor."
„Mr Creevey!", rief Professor McGonagall aus. „Fangen Sie bitte nicht so an wie Ihr Vorgänger!"
„Entschuldigen Sie mich, Professor, aber ich erzähle eine Tatsache. Harry Potter übertrifft alle Rekorde der Schule: Jüngster Sucher, die größte Anzahl von Erfolgen, die größte... Einverstanden, Professor McGonagall! Zurück zum Spiel! Madam Hooch wird bald den Anfangspfiff geben!"
Die Teams stellten sich in der Luft auf. Und das Spiel wurde angepfiffen. Ginny hatte den Quaffel ergriffen. Das Spiel sah bald so aus wie ein Krieg: Die Klatscher fingen mit beeindruckender Geschwindigkeit an, über die Köpfe zu fliegen. Doch die Gryffindors nahmen den Vorsprung nach einem Pass von Ginny zu Katie.
Hermine blieb zurück. Pansy Parkinson ließ sie seit dem Anfang nicht aus den Augen, doch sie wendete sich ab, als sie sah, dass die Handlung auf der anderen Seite verlief.
Draco Malfoy fing an, sich zu ärgern, als die Gryffindors ihr zweites Tor schossen.
„Crabbe! Goyle! Greift das Weasley-Mädchen an!"
Sofort stürzte sich Crabbe zum nächsten Klatscher und schlug ihn zu Ginny, die den Quaffel in der Hand hatte. Doch Dean Thomas stellte sich rechtzeitig dazwischen.
„Hey, Crabbe! Wo hast du gelernt zu zielen?"
„Dean!", schrie Harry. „Das ist nicht die passende Zeit für Scherze! Parkinson hat den Quaffel gefangen!"
Pansy Parkinson flog gerade zu den Toren und passte Pucey den Ball zu. Ron stellte sich ihm gegenüber, doch Adrian Pucey gab im letzten Augenblick Pansy den Ball zurück, so dass sie das Tor schoss.
„Was für eine unglaubliche Täuschung!", rief Colin aus. „Wirklich beeindruckend von den Slytherins! Ein unfangbarer Schuss!"
„Oh, aber nächstes Mal werde ich ihn fangen! Man kann mich nicht zwei Male täuschen!", rief Ron aus.
Bevor der Quaffel wieder ins Spiel gesetzt wurde, winkte Harry zu Hermine. Sie musste eingreifen, da nun alle Blicke zu Ginny und Katie gedreht waren. Hermine ergriff sofort den Quaffel.
Die Slytherins wurden bald übertroffen. Zur großen Verzweiflung des Torhüters von Slytherin, der von der Schnelligkeit der Schüsse völlig überfordert war, schoss sie zwei Tore nacheinander.
„Hermine Granger ist wirklich überall hervorragend, selbst beim Quidditch!", rief Colin aus. „Sie ist ganz einfach perfekt!"
Der goldene Schnatz ließ sich immer noch nicht finden. Harry war schon mehrmals um das Stadion herum geflogen, aber der Spielverlauf beunruhigte ihn. Zwar hatten sie einen Vorsprung von drei Toren, aber er war besorgt. Crabbe und Goyle griffen hartnäckig mit den Klatschern an, die immer rechtzeitig abgefangen wurden.
Die Lage änderte sich völlig, als Goyle einen Klatscher zu Seamus warf, der vom Manöver überrascht wurde und von seinem Besen fünfzehn Meter zum Boden herunterfiel. Gregory Goyle murrte vor Zufriedenheit. Für die Gryffindors war es schwieriger geworden. Es war nur noch ein Treiber und immer noch zwei Klatscher übrig.
Hermine näherte sich, um ein fünftes Tor zu treffen, aber plötzlich rief Ron aus:
„HERMINE, VORSICHT!"
Doch Hermine drehte sich zu spät um und ein Klatscher, der von Vincent Crabbe geworfen worden war, traf ihr Fußgelenk.
„HERMINE! ALLES IN ORDNUNG?"
Hermine schien zu leiden. Sie hatte den Quaffel fallen lassen und schwankte auf ihrem Besen. Sie winkte jedoch, dass alles gut war.
„DEAN! WENN DU WEITER MIT MEINER SCHWESTER GEHEN WILLST, SO WIRF MIR EINEN KLATSCHER AUF DIESEN BLÖDEN CRABBE!"
Obwohl Ron vier Schüsse beeindruckend abfing, schossen die Slytherins mehrere Tore und es gab nur noch zehn Punkte Unterschied. Hermine konnte nicht mehr richtig spielen und Ginny und Katie wurden ständig mit Klatschern angegriffen. Harry sah sich erfolglos um. Auch Draco Malfoy schien die goldene Kugel nicht entdeckt zu haben.
Plötzlich erblickte Harry ein Schimmern in der Nähe der Torringe von Slytherin. Das war der goldene Schnatz, der beinahe unbeweglich war. Malfoy war aber ganz nah und es war möglich, dass er ihn erblicken und zuerst fangen würde. Harry winkte dann zu Hermine, damit sie zu ihm flog.
„Ich habe den goldenen Schnatz in der Nähe der Torringe von Slytherin erblickt", flüsterte ihr Harry zu. „Aber ich kann ihn nicht sofort fangen, denn Malfoy könnte es als Erster schaffen. Du solltest zum goldenen Schnatz fliegen und neben ihm bleiben, damit ich ihn schnell orten kann, sobald ich Malfoy abgeschüttelt habe. Mit deinem Fußgelenk kannst du sowieso nicht weiter spielen. Winke zu mir, sobald du neben dem goldenen Schnatz bist!"
Hermine flog zu den Torringen von Slytherin aber kein Spieler dieses Teams kümmerte sich noch um die verletzte Spielerin. Sobald sie den goldenen Schnatz gesehen hatte, nickte sie Harry zu und verfolgte die Kugel. Was Harry betraf, so flog er sehr schnell in die andere Richtung. Malfoy sah sein Manöver und verfolgte ihn. Harry verlangsamte dann leicht seinen Besen, damit ihn Malfoy einholte.
„Dieses Jahr gehört er mir, Potter, du hast keine Chance!"
Malfoy beschleunigte plötzlich seinen Besen und überholte Harry, der sich schnell umdrehte und Hermine folgte. Als sich Malfoy der Hinterlist bewusst wurde, war Harry fünf Meter vom goldenen Schnatz entfernt. Malfoy flog in die Gegenrichtung, aber Harry hatte einen Vorsprung und fing ihn ohne Schwierigkeiten.
„Nach einer wunderbaren Täuschung hat Harry Potter den goldenen Schnatz gefangen. Gryffindor gewinnt das Spiel mit 190 zu 30! Malfoy ist zum zweiten Jahr in Folge besiegt worden... und man sagt ja immer: Aller guten Dinge sind drei!"
Die Gryffindors sammelten sich in der Mitte des Feldes und schrien vor Freude. Für Harry war das der schönste Sieg, den er je erhalten hatte, denn es war sein erster als Kapitän.
