Hallo an alle! Hier ist das neue Kapitel von meiner Übersetzung aus dem Französischen: Harry Potter et le Miroir des Ombres, von Gabrielle Lavande. Alle übrig gebliebenen Fehler sind Verliebtindichs Schuld, aber tja, trotzdem Danke an sie für die, die sie gesehen hat.

Disclaimer: Nichts gehört mir, alles gehört zu J.K. Rowling bis auf Neil, Selene und Fanely Evans, die zu Gabrielle Lavande gehören.

Spoiler: Die ersten fünf Bände.

Harry Potter und der Spiegel der Schatten:

Kapitel 49: Unter strenger Überwachung:

Nach einem Frühstück in trauriger Stimmung machte sich eine kleinere Gruppe als sonst auf den Weg nach Hogsmeade. Im Dorf war es sichtbar, dass der Frühling bald wieder da sein würde. Der Schnee war geschmolzen und das Wetter war wärmer. Hogsmeade war zu dieser Jahreszeit ein wunderschöner Ort, alle Schaufenster waren mit Rosen, Feen und Herzen dekoriert, denn der Valentinstag näherte sich.

Es war eine Zeit, wo alles nur Leichtigkeit war, doch dieses Jahr war es anders. Als er sich dem Dorf näherte, traf Harry Beamte des Ministeriums, unter anderen Mad-Eye Moody.

„Morgen!", murrte Moody. „Ich bin sehr erfreut, euch gesund wiederzusehen. Ich hätte euch lieber unter anderen Umständen wiedergesehen."

„Guten Tag, Professor Moody", sagte Luna. „Sagen Sie mir, halten Sie bei jedem Dorfeingang Wache?"

„Natürlich!", erwiderte er. „Übrigens stehen wir überall in diesem Dorf! Ich kann euch versichern, dass niemand verdächtig eintreten wird. Dumbledore kennt dieses Dorf wie seine Umhangtasche und er hat uns gesagt, wohin wir uns stellen sollten. Ich muss gestehen, ich wäre lieber woanders hingestellt worden. Mein magisches Auge wäre drinnen viel nützlicher gewesen. Ich habe den Eindruck, dass man mich für einen Behinderten hält, weil ich Rentner sein sollte."

„Und auch das ist neu!", rief Ron aus, der ein Plakat auf einem Schild hinter Moody betrachtete.

Harry näherte sich und bemerkte, dass es sich um vier Porträts von Leuten handelte, die er kannte: Lucius Malfoy und seine Helfer Crabbe und Goyle sowie Bellatrix Lestrange, die Harry mit einem spöttischen Lächeln und einer verwirrenden Ruhe anstarrte.

„Eine Suchanzeige", sagte Moody. „Wir haben sie heute Morgen aufgehängt. Auch wenn jeder ihr Gesicht kennt, ist es gut, eine Erinnerung daran zu geben."

Draco Malfoy ging am Schild vorbei und blieb einen Augenblick lang wortlos stehen und Crabbe und Goyle, die ihn begleiteten, taten es ihm gleich. Lächelnd blickte er vom Plakat weg.

„Eine Suchanzeige", murmelte Malfoy. „... Pah... Im Ministerium sind sie wohl hoffnungsvoll."

Crabbe und Goyle lachten und alle betraten das Dorf. Moody sah ihnen verächtlich nach.

„Echtes Unkraut, was!", fuhr Moody fort. „Ich frage mich, wer in Zukunft der Schlimmste sein wird. Der Vater oder der Sohn?"

„Keiner von den beiden, wenn Sie sie rechtzeitig stoppen!", antwortete Harry.

„Ich bin sehr froh, dass Sie dieser Meinung sind, Mr Moody!", erwiderte Luna. „Wissen Sie, dass Mark Evans mit diesem stinkenden Ungeziefer verkehrt? Sie sollten dem Minister sagen, dass sein Sohn auf die schiefe Bahn geraten ist, denn seine Mutter scheint sich keine Sorgen darum zu machen. Was mir übrigens sehr komisch erscheint. Mark ist nicht in seinem normalen Zustand!"

„Mark verkehrt mit einem Malfoy?", murrte Moody. „Sein Vater weiß bestimmt nicht Bescheid, denn sonst hätte er es abgelehnt, dass sein Sohn mit ihm verkehrt. Oder sonst wird Mark von einem Imperiusfluch oder einem Zaubertrank beeinflusst."

„Das ist aber nicht so schlimm, Professor Moody", antwortete Harry eilig. „Wenn sich meine Tante keine Sorgen macht, so sehe ich nicht, warum wir besorgt sein sollten."

„Deine Tante steht vielleicht unter einem Imperiusfluch, Harry. Weißt du, Vorsicht ist nie übertrieben. Wir werden Hogwarts überwachen müssen. Und ich werde deinen Onkel warnen müssen. Seine Frau und sein Sohn sind sicher gefährdet."

Harry, Ron und Hermine fingen an, sich Sorgen um die Lage zu machen. Wenn Moody so reagierte, so war es, weil er nicht Bescheid wusste, und seine Fähigkeiten konnten ihn auf den richtigen Weg führen.

„Oh, ich denke, dass Professor Evans weiß, was sie tut, wissen Sie", griff Hermine ein und sprach es wenig natürlich aus.

„Ja, und Mark steht nicht unter dem Imperiusfluch", fuhr Ron fort. „Harry hat Marks Namen auf einen Zeiger seiner Uhr geschrieben und sie klingelt nicht, also heißt es, dass er nicht gefährdet ist. Wollen Sie sehen? Harry? Hast du deine Uhr mit?"

„Ja, natürlich, warte mal!"

Harry zog seine Taschenuhr aus seiner Tasche und machte sie auf.

„Scha..."

Doch Harry hielt inne. Marks Zeiger hatte sich bewegt. Er stand nicht mehr auf In der Schule, sondern auf In Hogsmeade. Harry schloss seine Uhr eilig wieder und sagte etwas linkisch:

„Sehen Sie! Sie klingelt nicht! Das heißt, dass alles in Ordnung ist."

Harry steckte die Uhr wieder in seine Tasche und schaute Ron drängend an, um ihm zu verstehen zu geben, dass etwas nicht normal war. Mark war Erstklässler, er durfte Hogwarts nicht verlassen.

„Ja...", sagte Moody skeptisch. „Ich vertraue solchen Dingen sowieso nicht gerne. Die kann man so einfach manipulieren."

„Glauben Sie mir!", sagte Harry. „Ich habe diese Uhr ständig dabei. Alles, was sie bisher gesagt hat, ist richtig."

„Ich sehe, dass ich dir zumindest etwas beigebracht habe, Harry", sagte Moody, der plötzlich stolz aussah. „Mich verlässt mein Trinkfläschchen auch nie", fügte er hinzu, indem er seine Tasche tätschelte. „Ihr solltet nun zum Dorf! Ich muss überall hinblicken. Ihr werdet vielleicht Tonks begegnen, sie läuft irgendwo herum... ach... und damit ihr sie wieder erkennen könnt... heute hat sie rote Haare... jedenfalls war es vor einer Stunde so!"

Sie gingen ins Dorf und betrachteten die Auslagen in den Schaufenstern. Harry suchte nach einem Mittel, um mit seinen Freunden über das zu sprechen, was er auf seiner Uhr gesehen hatte, und schließlich hatte er eine Idee.

„Ron? Kommst du mit?", sagte er. „Ich muss... für den Valentinstag einkaufen."

Harry sah Ron drängend an, um ihn zu verstehen zu geben, dass er ihm etwas sagen musste, und sein Freund schien zu verstehen.

„Oh... hmm... Ja! Natürlich! Stört es euch nicht, Mädels?"

„Nein, überhaupt nicht", antwortete Hermine an Lunas Stelle. „Ich denke, dass auch wir unsererseits Einiges einkaufen sollen, oder?"

„Ja", antwortete Luna, die die Augen und die Lippen seltsamerweise zusammenkniff. „Ja... natürlich."

Harry bog mit Ron nach rechts in eine Straße, wandte den Mädchen den Rücken zu und zog seine Uhr heraus.

„Schau mal! Marks Zeiger..."

„WARTET MAL!", rief Luna aus.

Harry steckte seine Uhr so diskret wie möglich wieder in seine Tasche und drehte sich mit schnell klopfendem Herzen um. Hatte Luna Verdacht geschöpft? Hatte sie etwas entdeckt? Luna näherte sich Harry und flüsterte ihm ins Ohr:

„Es stört mich dir zu sagen, was du tun sollst, aber ich kann mich nicht daran hindern, es zu sagen... Vermeide bitte Schokolade, ich bin allergisch."

„Natürlich", antwortete er erleichtert. „Du hattest Recht, mich zu warnen."

Nach einer letzten Umarmung drehte sich Harry um und ging weiter, indem er in seiner Tasche suchte.

„Apropos Marks Zeiger", murmelte er zu Ron, indem er Hermine und Luna sich entfernen sah. „Schau..."

Doch Harry konnte wohl seine Tasche durchsuchen, wie er es kurz vorher getan hatte, seine Uhr war nicht mehr darin.

„Das kann doch nicht wahr sein... LUNA!"

Luna drehte sich um, als sie ihren Namen hörte, dann fing sie plötzlich an zu laufen. Sofort lief ihr Hermine nach und Ron und Harry versuchten, sie einzuholen.

„Sie geht hinter Zonko!", rief Ron aus. „Komm, wir können sie einholen, wenn wir da lang laufen!"

Ron und Harry liefen eine enge Gasse entlang, die nach links bog. Am Ende der Gasse warteten sie einige Augenblicke lang, dann kam Ron aus seinem Versteck, stellte sich vor Luna in der völlig ausgestorbenen Straße, ergriff ihren Arm, warf sie gegen eine Mauer und legte seine Hand auf ihren Mund.

„Beruhige dich bitte", murmelte Ron. „Wir sind bereit, dir zu erklären, wenn du nicht schreist."

Luna sah völlig erschrocken aus und Hermine kam in jenem Augenblick an.

„Was ist denn los?", fragte sie.

„Sie hat mir meine Uhr gestohlen. Sie ahnt etwas. Ron, lass sie bitte los, du siehst doch, dass sie Angst hat."

Ron entfernte sanft seine Hand von Lunas Mund und die Ravenclaw sah alle misstrauisch an.

„Beruhige dich, Luna", sagte Harry sanft und ruhig. „Ich möchte nur, dass du mir meine Uhr zurück gibst und ich verspreche dir, dass wir dir alles zu gegebener Zeit sagen werden."

„Nein!", sagte sie mit zitternder Stimme. „Nein, ich werde sie dir nicht geben! Ich habe gesehen, dass etwas schief läuft, und eure Rede zu Moody hat ihn vielleicht getäuscht, aber mich nicht. Ich will wissen, warum ihr Mark verteidigt, und ich will wissen, wer ihr seid!"

Harry schien von Lunas Misstrauen schockiert zu sein, und Hermine griff ein.

„Hör zu, Luna! Wenn du willst, kannst du die Uhr behalten..."

„Bist du völlig durchgedreht?", sagte Ron.

„Lass mich aussprechen!", rief Hermine aus, die sich wieder zu Luna umdrehte. „Luna, du behältst die Uhr unter der Bedingung, dass du uns zu Dumbledores Büro folgst, wo wir dir alles erklären können."

„Und warum könnt ihr es mir nicht sofort sagen? Und was garantiert mir, dass ihr mich tatsächlich zu Dumbledores Büro führen werdet, während wir wohl mit Moody oder einem anderen Auror reden könnten?"

„Weil sie offenbar manche Dinge nicht wissen", antwortete Harry. „Vertraue mir bitte! Dumbledore allein weiß Bescheid! Schaue auf dein Armband und vertraue mir!"

Luna schaute einen Augenblick lang ihr Armband an und blickte dann besorgt zu Harry.

„Das ist kein Beweis, dass du wirklich Harry bist! Ich würde viel mehr brauchen, um den Beweis zu haben, dass du wirklich er bist."

„Wir werden dir alle beweisen, dass wir dir nichts Übles wollen, aber du musst uns zu Dumbledore folgen. Wir geben dir unsere Zauberstäbe, wenn du es willst, aber wir gehen sofort dahin, und sprich bitte nicht auf dem Weg, du könntest uns verraten."

Luna nahm misstrauisch die Zauberstäbe der anderen und folgte ihnen dann nach Hogwarts. Alle blieben still.

„Ihr geht schon weg?", murrte Moody, als er die Gruppe an ihm vorbeigehen sah.

„Wir müssen wohl arbeiten, die Prüfungen kommen näher", sagte Hermine lächelnd. „Und wir werden Luna für ihre ZAG-Prüfungen helfen."

„Seid ihr sicher? Habt ihr nichts Verdächtiges gesehen?", murrte Moody.

„Natürlich nicht!", sagte Harry. „Wir hätten Ihnen Bescheid gesagt! Bis später, vielleicht!"

„Ich wäre jedoch beruhigt, wenn ich euch begleiten würde."

„Ich auch", sagte Luna. „Man weiß ja nie, wem man begegnen kann, und ich bin nicht mal sicher zu wissen, mit wem ich bin."

Harry fing an, Luna drängend anzusehen, um sie darum zu bitten zu schweigen, während Hermine in Moodys Ohr etwas flüsterte.

„Ach... Hmm... Gut, ich begleite euch!"

Der Rückweg nach Hogwarts verlief in völliger Stille und Moody musste zu seiner Stelle zurückkehren, als sie vor der Schule ankamen.

„Mein Gott, wir sind knapp davongekommen!", seufzte Ron. „Luna, du hättest uns beinahe auffällig gemacht!"

„Ich werde mich doch nicht dafür entschuldigen!", rief sie aus. „Ihr verfolgt mich in Hogsmeade, ihr seid verdächtig, ihr vertraut einem Auroren nicht! Ich könnte mir Hunderte von Fragen stellen!"

„Psst, nicht hier!", murmelte Hermine. „Gehen wir direkt zu Dumbledores Büro. Ich habe Moody glauben lassen, dass du mit Harry gestritten hattest, aber wenn du so laut sprichst, so könnte ich euch nur mit Schwierigkeit vor allen Schülern rechtfertigen. Ich erinnere dich daran, Luna, dass du unsere Zauberstäbe besitzt. Du bist in einer stärkeren Lage als wir."

Sie gingen zu Dumbledores Büro und Harry stellte sich vor die Statue.

„Schokofrosch."

Sofort erschien die Treppe und alle gingen sie hinauf. Harry klopfte an die Tür.

„Herein!"

„Professor, entschuldigen Sie mich, Sie zu stören, ich habe ein kleines Problem."

„Komm herein, Harry! Oh, du bist aber begleitet!"

„Professor Dumbledore!", rief Luna eilig aus. „Mark Evans ist in Hogsmeade, Sir! Er bereitet etwas vor und sie..."

„Ruhe, Luna! Wir werden keine Zeit damit verlieren, Ihnen noch einmal alles zu erklären, wir haben keine Zeit dafür und es wäre zu kompliziert. Ich werde Ihnen einfach das Gedächtnis zurückgeben, das Sie verloren haben, als Hermine ein Gedächtniszauber auf Sie gewirkt hat."

„Wie bitte? Hermine? Professor...", sagte Luna völlig erschrocken.

„Machen Sie sich keine Sorgen! Wir warten nur auf Professor Evans. Denken Sie wirklich, dass wir Ihnen übelwollen? Oder soll auch ich Ihnen meinen Zauberstab geben, wie es Ihre Freunde offenbar getan haben?", sagte Dumbledore, indem er auf Lunas Tasche wies.

Luna sah etwas weniger erschrocken aus, blieb aber mit offenem Munde stehen.

„Setzen Sie sich doch!", fügte Dumbledore mit ruhiger Stimme hinzu.

Luna und Harry setzten sich auf ein Sofa, als jemand an die Tür klopfte.

„Kommen Sie herein, Selene!"

Professor Evans trat mit zwei sprudelnden Phiolen in den Händen ein.

„Guten Tag! Ich habe das zubereitet, worum Sie mich gebeten haben, Professor."

„Danke! Das ist für Miss Lovegood."

„Sie wussten, dass wir kommen würden?", fragte Hermine.

„Tatsächlich vermutete ich es! Ich habe Quellen..."

Wie alle anderen wagte es Hermine nicht, Professor Dumbledore mehr darüber zu fragen.

„Hier ist es, Miss! Trinken Sie zuerst jenen, der Ihnen Ihr Gedächtnis zurückgeben wird."

Mit etwas Widerwillen trank Luna das erste Fläschchen mit einem Schluck aus und verzog dann das Gesicht, was allen bewies, wie ekelhaft der Trank war. Alle warteten ungeduldig auf Lunas erste Worte.

„Nun, Miss Lovegood?"

„Dieser Trank ist ekelhaft."

„Und es ist in der Tat besser, dass Sie nicht wissen, was darin ist... aber nicht daran dachte ich... erinnern Sie sich an Ihren Unfall?"

„Mit diesem Fluch hast du sehr stark gehandelt, Hermine, ich hätte mir beinahe sehr weh getan. Das Problem ist, dass ich mit all dem Enthüllo, das ich getrunken habe, wieder anfangen werde, unbesonnen zu reden. Werden Sie wieder einen Gedächtniszauber auf mich wirken?"

„Nein, Miss Lovegood, ich kann Ihnen Besseres vorschlagen. Ein Gegengift! Sie hätten mich sogleich darum bitten sollen, anstatt Fred und George um Hilfe zu rufen. Sie haben vielleicht ein gewisses Talent, was Scherze betrifft, aber das ist eine andere Sache, sie zu reparieren. Na los, Miss Lovegood! Trinken Sie den anderen Trank. Und machen Sie sich keine Sorgen, dieser schmeckt viel besser: Es gibt Erdbeersirup."

Luna trank den anderen Trank aus und lächelte.

„Danke, Professor Evans!", sagte sie. „Aber wie kann man sicher sein, ob dieser Trank gewirkt hat?"

„Oh, machen Sie sich keine Sorgen darum, Miss Lovegood. Molly hat mir zwei Versuchskaninchen gegeben, als ich ihr gesagt habe, dass eine Erfindung ihrer Söhne unheilvolle Folgen auf einen Schüler gehabt hatte. Ich brauchte ihr nicht mehr zu sagen und schon hat sie mir Fred und George ausgeliefert, um am gleichen Tag meine eigenen Experimente zu machen."

Alle lachten, doch Dumbledore wurde wieder ernst.

„Mark ist in Hogsmeade."

„Oh, mein Gott! Ich..."

„Machen Sie sich keine Sorgen, ich habe Lupin beauftragt, ihm zu folgen, und er wird nur eingreifen, wenn das notwendig ist."

„Ich wiederhole es Ihnen, Professor. Mein Mann muss unbedingt benachrichtigt werden, was..."

Doch Professor Evans unterbrach sich, als sie sich bewusst wurde, dass sie nicht alleine mit Dumbledore in diesem Raum war.

„Na... Sie wissen! Sie sagen, dass er zur Zeit unschädlich ist, aber es lässt mich erstarren zu wissen, dass diese Person in der Nähe ist. Ich habe Schwierigkeiten, mich auf eine normale Weise mit dieser Person zu verhalten."

„Sie wissen, dass es zur Zeit nicht vernünftig ist. Neil könnte unbesonnen handeln und Mark ist Tag und Nacht sehr gut geschützt."

Tante Selene senkte den Kopf. Sie war offensichtlich traurig und enttäuschst.

„Verlieren Sie nicht den Mut, Selene", fügte Professor Dumbledore hinzu. „Ich weiß, dass es schwierig für Sie ist, Neil die Wahrheit zu verheimlichen. Sie sollten sich lieber ein wenig erholen."

„Ja", antwortete Tante Selene. „Ich hoffe, dass all das bald vorbei sein wird."

Tante Selene verließ wortlos den Raum. Dumbledore stand auf und ging auf Luna zu.

„Miss Lovegood, ich bin sehr erfreut zu sehen, dass Sie wieder ganz die Alte sind! Professor Snape wird nun aufhören zu beklagen, dass Sie ihn ständig beleidigen, aber dass er Sie nicht bestrafen darf! Es sei denn, ich vergesse, ihm zu sagen, dass Sie nicht mehr krank sind", fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu.

„Professor?", fragte Hermine. „Der Minister weiß nicht über den Spion Bescheid?"

„Sie sind sehr scharfsinnig, Hermine", antwortete er. „Tatsächlich weiß er nicht Bescheid... Er weiß nicht mal, dass es einen Spion gibt."

„Aber warum?", fragte Harry besorgt. „Glauben Sie, dass er darin verwickelt ist?"

„Oh, natürlich nicht, Harry! Aber dein Onkel ist sehr impulsiv. Es ist ganz einfach besser, dass er nicht Bescheid weiß. Glauben Sie aber nicht, dass ich Ihnen mehr darüber sagen werde... Sie wissen schon mehr über Manches als der Minister selbst. Es wird Zeit für Sie, wieder nach Hogsmeade zu gehen."

„Wird Mark überwacht?", fragte Luna wie eine letzte Hoffnung, mehr darüber zu wissen.

„Glauben Sie, dass ich einen Schüler von dieser Schule, und vor allem Mark Evans, allein ausgehen ließe, während ich weiß, dass er in einer schwierigen Lage ist? Sie sind nie alleine, wenn Sie außerhalb der Mauern dieser Schule sind! Nicht wahr, Mundungus?"

„Klar, Professor!"

Harry gegenüber erschien Mundungus Fletcher, der einen Tarnumhang auszog.

„Sie hätten ja den Umweg sehen sollen, den ich machen musste, um Moodys magisches Auge zu vermeiden. Ich habe geglaubt, dass ich es nie schaffen würde."