Hallo an alle! Und hier kommt das nächste Kapitel von Gabrielle Lavandes Geschichte Harry Potter et la Clé de l'autre monde. Viel Spaß beim Lesen. Verliebtindich verdankt ihr diese schöne, gut übersetzte Geschichte.

Disclaimer: Wie immer, nichts gehört zu mir, beinahe alles gehört zu JK Rowling und der Warner Bros und weder ich noch Gabrielle verdienen Geld mit dieser Geschichte.

Harry Potter und der Schlüssel zur anderen Welt

Kapitel 8: Die Legende der zwei Welten:

„Hermine", sagte Harry und versuchte wieder richtig zu atmen. „Verzeihe mir, wenn ich nicht alles verstehe, aber ich habe gerade erfahren, dass meine beste Freundin ein Animagus ist, also habe ich einige Schwierigkeiten zu folgen."

Hermine lächelte ein wenig und wischte ihre letzten Tränen weg.

„Ich weiß nicht mal, wo ich anfangen soll. Es gibt so viele Dinge zu sagen!", fing sie an und sah Neville an. „All das scheint so riesig zu sein."

Neville legte eine Hand auf Hermines Schulter.

„Ich werde anfangen", sagte er. „Ich muss ihm die Geschichte erzählen, damit er das Folgende versteht."

Neville griff zu einem anderen Stuhl, der an die Wand gelehnt war, und stellte ihn neben Hermines. Nie hatte er in Harrys Anwesenheit so ernsthaft und nervös ausgesehen, und das beunruhigte den Jungen.

„Als ich klein war, erzählte mir meine Oma oft eine Geschichte. Es ist ein sehr bekanntes Märchen in der Zaubererwelt. Kennst du die Geschichte des Schlüssels zur anderen Welt, Harry?"

Harry schüttelte den Kopf. Neville räusperte sich und fuhr fort.

„Als die Welt erschaffen wurde, so sagt man, lebten die Menschen und die Geister zusammen in Frieden und Harmonie mitten in einer wunderschönen Welt. Eines Tages rebellierten die Geister, denn die Menschen hingen an den materiellen Dingen und wurden immer gieriger. Der Krieg tobte und der Kampf schien sich nie beruhigen zu wollen. Dann entschieden vier Zauberer, die sich nach Frieden sehnten, die Menschen von den Geistern zu trennen. Sie erschufen eine Parallelwelt für die Geister und zogen sie mithilfe eines mächtigen Zaubers in diese Welt hinein.

Als das Tor geschlossen werden musste, das die beiden Welten voneinander trennte, fragten sie sich, wer den Schlüssel besitzen würde. Und den Zauberern war gleich klar, dass nicht nur einer von ihnen den Schlüssel bekommen sollte. Sie beschlossen gemeinsam, dass sich der Schlüssel mit dem Herzen eines unschuldigen Kinds namens Schicksal vereinigen würde und dass sich die vier Zauberer trennen würden, bis Menschen und Geister wieder zusammen leben konnten.

Damit sie sich eines Tages wieder erkennen konnten, trafen sie die Entscheidung, vier Symbole, die die Trennung der beiden Welten darstellten, auf ihrer Haut einzugravieren. Diese Symbole stellten also die Geister, die Menschen, das Tor und zuletzt die Hoffnung dar. Denn die vier Zauberer hofften, dass beide Welten sich eines Tages wieder vereinigen würden.

Der erste Zauberer wirkte einen Zauber und sagte: „Wenn Menschen und Geister gemeinsam kämpfen müssen, werden sich alle vier Symbole wieder erkennen und der Schlüssel wird wieder erscheinen."

Der zweite Zauberer schloss das Tor, schlug sich als seinen Wächter vor und sprach: „Ich bin der Wächter des Tors und die Menschen, die durch es gehen wollen, werden über meine Leiche gehen müssen. Von nun an bin ich der Tod."

Der dritte Zauberer sagte: „Ich werde zu den Geistern gehen, damit auch sie den Schlüssel erkennen können. Dafür werde ich durch das Tor gehen. Ich muss also den Tod erleiden und werde erst zurückkehren, wenn beide Welten wieder vereinigt werden sollen."

Schließlich sagte der vierte Zauberer: „Ich werde dem Schlüssel folgen und werde ihm Hoffnung schenken."

Und alle vier trennten sich und gingen eigene Wege."

Neville schwieg und Stille herrschte. Er schaute Hermine an.

„Am Besten machen wir keine Umschweife. Wir denken, dass Aldysse der Nachfahre vom Tod ist."

„Ist das alles?", seufzte Harry. „Hermine, du lernst zu viel und dein Gehirn funktioniert nicht mehr richtig."

„Harry, erinnere dich daran, was in Transsylvanien geschehen ist", sagte sie. „Das, was Miss Irre über das Kind des Schicksals gesagt hat... und erinnere dich daran, dass du gehört hast, wie Lupin und Tonks gesprochen und gesagt haben, Aldysse Irre sei der Tod. Und diese Träne auf ihrem Gesicht ähnelt schon einem Bluttropfen. Das könnte perfekt den Tod symbolisieren."

Harry stand plötzlich auf und ging zum Fenster. All das klang sehr logisch, aber etwas passte nicht.

„Das ist nicht alles", sprach Hermine weiter. „Ich bin fest davon überzeugt, dass du der Nachfahre von der Hoffnung bist, und dass deine Narbe das symbolisiert."

Harry drehte sich zu Neville und Hermine um.

„Es ist Voldemort, der mir diese Narbe zugefügt hat", protestierte er.

„Das wissen wir nicht!", rief Hermine aus. „Diese Narbe ist für alle ein wahres Rätsel. Als ihr gesagt habt, dass Tonks von einem gewissen Erbe gesprochen hat, habe ich gedacht, dass diese Narbe vielleicht dieses Erbe war, das erschienen war, als einer deiner Eltern gestorben ist."

„Aber..."

Harry wusste nicht mehr, was er denken sollte. Von Anfang an war diese Narbe für ihn Voldemorts Werk gewesen, und plötzlich hatte sie eine ganz andere Bedeutung gewonnen.

„Harry", fuhr Hermine fort. „Seit dem Tag, an dem du diese Narbe bekommen hast, bist du für alle, die an Voldemorts Verschwinden geglaubt haben, zum Symbol der Hoffnung geworden. Du musst doch gestehen, dass ein solcher Zufall ziemlich irritierend ist."

„Darüber hinaus", sprach Neville, „haben mir meine Eltern viel von deinem Vater und vor allem von deiner Mutter erzählt. Anscheinend kümmerte sie sich um alle, die vernachlässigt wurden, und schenkte ihnen wieder Lebenslust."

Harry seufzte.

„Das tat sie mit Snape und Lupin, obwohl sie vernachlässigt wurden", sagte Hermine. „Du selbst hast Mitleid für Pettigrew gehabt, ganz zu schweigen von Neville, Luna, Dobby und mir, die irgendwie alle ausgestoßen worden waren. Du hast mich im ersten Schuljahr vor dem Troll gerettet, obwohl mich alle ausstießen, du hast Luna gewählt, obwohl sich alle über sie lustig machten, du hast Dobby befreit, der unter dem Einfluss der Malfoys stand..."

„Du hast dich für mich interessiert", sagte Neville und senkte den Kopf, „obwohl ich ohne besonderes Interesse bin."

Diesmal legte Hermine die Hand auf Nevilles Schulter.

„Du hast uns allen Hoffnung geschenkt, Harry", sagte sie.

Harry war traurig. Trotz der Lage fühlte er sich aber zugleich auch von dem berührt, was seine Freunde gerade gesagt hatten. Er fuhr mit der Hand über seine Stirn und folgte der Form seiner Narbe mit dem Finger. Wenn diese Geschichte nur wahr wäre, dachte er mit einem schiefen Lächeln...

„Wir haben alle gedacht, dass diese Narbe ein Blitz ist", fuhr Hermine fort. „Aber die Hoffnung kann als ein Sonnenstrahl durch die Wolken dargestellt werden."

Harry seufzte.

„Ich habe nie Fotos meiner Mutter mit dieser Narbe gesehen", sagte er traurig, als würde ihn diese Nachricht enttäuschen.

„Das Symbol steht vielleicht nicht unbedingt auf dem Gesicht", antwortete Hermine. „Vielleicht war ihre Narbe hinter ihrer Kleidung versteckt. Alle denken, dass Voldemort in dieser Nacht Harry Potter nicht besiegen konnte. Eigentlich konnte er die Hoffnung nicht besiegen. Deine Mutter wusste, dass sie nicht einfach getötet werden konnte, und als letzten Ausweg hat sie dir ihre Narbe geschenkt. Dein Erbe. Eine Hoffnung, die stärker war als Voldemort und im Laufe der Jahrhunderte noch stärker geworden ist."

Hermine stand auf, ergriff Harrys Arm und ließ ihn sich wieder setzen. Der Junge fasste sich langsam wieder.

„Aber ich verstehe nicht. Wie habt ihr einen Zusammenhang zwischen dieser Geschichte... noch dazu wenn es ein Kindermärchen ist... und dem, was geschehen ist, finden können?"

„Eigentlich hat mir Neville diese Geschichte erzählt", antwortete Hermine. „Als Muggelgeborene kannte ich sie nicht. Aber ich habe mehrere Dinge erlebt, die uns schließlich davon überzeugt haben."

Hermine holte einen silbernen Kelch vom Schreibtisch und stellte ihn auf ihren Stuhl.

„Ich glaube, es wäre doch einfacher, Denkarium zu benutzen. Lange Erklärungen wären ziemlich schwierig. Am Tag nach unserer Rückkehr aus Transsylvanien übte ich das Fliegen mit Neville weiter. Ich ging zum Dachboden, verwandelte mich und flog hinaus und Neville fing mich auf, wenn ich fiel."

Hermine drehte sich mit verzogenem Gesicht zu Neville um.

„Tut mir wirklich Leid", sagte sie.

„Keine Ursache", antwortete Neville und rieb sich die Schulter. „Ich spüre fast nichts mehr. Mach weiter."

Hermine zog ihren Zauberstab aus der Tasche und mit dessen Spitze berührte sie leicht die Oberfläche des Denkariums.

„Als ich oben war", fuhr Hermine fort, „habe ich das Fenster aufgemacht und mich verwandelt. In diesem Augenblick... Ich denke, das Beste ist, dass du selbst schaust."

Hermine berührte ihre Schläfe mit der Spitze ihres Zauberstabs und zog daraus einen langen silbernen Faden, den sie in den Kelch hineinlegte. Harry näherte sich dem Kelch und beugte sich darüber herunter, bis er sich zu ihm hingezogen fühlte. Kurz darauf stand er auf einem ziemlich großen dunklen Dachboden, wo große staubige Überseekoffer gelagert wurden, darunter einer, der sich seltsam bewegte, was ihn hochschrecken und schließlich lächeln ließ. In einer Ecke stand auch ein Schrank. Die Luke zum Dachboden wurde geöffnet und Hermine zog sich hoch. Nachdem sie den Staub von ihrem Umhang gekloppt hatte und wegen des Koffers, in dem bestimmt ein Irrwicht war, auch hochgeschreckt war, ging sie zu einem kleinen Dachfenster, das kaum größer war als ein Quaffel, und schob den Kopf hindurch.

„Neville!", rief sie mit kaum hörbarer Stimme.

„Ich bin da!", antwortete er genauso leise.

Hermine richtete sich wieder auf, machte die Augen fest zu und blieb einen Augenblick lang unbeweglich, bis sie es schaffte, sich in eine Eule zu verwandeln. Der Vogel sprang zum Fenstersims und blickte nach unten. In dem Augenblick jedoch, in dem Hermine ihre Flügel spannte, krachte es ein paar Male im Raum. Arthur Weasley, Tonks, Lupin, David Lovegood und Neil Evans erschienen innerhalb weniger Sekunden. Die kleine Eule drehte sich um und beobachtete die Leute, die vor ihr erschienen waren. Arthur Weasley zog eine Uhr aus seiner Tasche.

„Alice und Frank sollten bald da sein."

Im gleichen Augenblick wurde die Luke geöffnet und Frank Longbottom erschien, bevor er seiner Frau half, sich hochzuziehen.

„Hallo", sagte Nevilles Vater. „Ich sehe, dass alle da sind, außer..."

„Dumbledore ist sehr beschäftigt", sagte Lupin. „Er versucht, Aldysse zu überzeugen, die Stelle als Lehrerin in Verteidigung gegen die dunklen Künste zu übernehmen."

„Sind ihre Krisen für die Kinder nicht gefährlich?", fragte Alice Longbottom.

„Wir werden dafür sorgen, dass es keine Probleme gibt", sagte Lupin. „Ihre Anwesenheit in Hogwarts ist von höchster Wichtigkeit. Harry wird das ganze Jahr dort sein."

„Und er muss mit der Schule weitermachen", fuhr Neil Evans fort. „Ich habe Schwierigkeiten, diesem lächerlichen Märchen zu glauben. Es ist bloß eine Geschichte für Kinder."

„Neil!", sagte Mr Lovegood. „Schluss damit. Diese Zufälle sind verwirrend. Übrigens haben uns Alice und Frank bestätigt, dass der Geist tatsächlich existiert. Und wenn der Geist zur Welt der Menschen zurückgekehrt ist, muss es einen guten Grund dafür geben."

„All das ist wegen dieses verfluchten Spiegels der Schatten!", protestierte Neil. „Nie wäre dieser Geist entkommen, wenn dieser Spiegel nicht existiert hätte."

„Aber er hat existiert, Neil, und dafür können wir nichts", sagte Arthur Weasley und sprach dabei lauter. „Du solltest es lieber nicht beklagen, denn dank dem Symbol ist Harry gerettet. Das ist nicht der Fall des Schlüssels, der unbedingt sterben muss."

„Harry kann sterben. Er hat so viele Risiken zu sterben wie Ron!"

Eine plötzliche Stille herrschte im Raum.

„Da haben wir's", sagte Arthur Weasley. „Endlich jemand, der es wagt, mir die Wahrheit zu sagen. Das denkt ihr alle, nicht wahr?"

Keiner wagte zuerst zu antworten.

„Nein, Arthur", sagte schließlich Mr Lovegood mit ernstem Ausdruck. „Das Risiko, dass Luna der Schlüssel ist, ist auch sehr groß. Wenn sie oder Ron der Schlüssel ist, müssen wir uns auf das Schlimmste vorbereiten."

Arthur Weasley näherte sich David Lovegood.

„David. Sei bitte ehrlich. Akzeptierst du es, deine Tochter so zu verlieren? Würdest du es akzeptieren, dass sie sterben muss, weil ihr Herz und der Schlüssel vereinigt sind?"

„Natürlich nicht, Arthur!", sagte David Lovegood wütend. „Ich habe ihre Mutter verloren! Wenn ich sie verliere, habe ich nichts und niemanden mehr. Aber es ist so und wir können nichts dafür. Genauso wie du hätte ich es Luna nie erlaubt, dass sie mit ihm verkehrt, wenn ich an dieses dumme Märchen geglaubt hätte, aber es ist so und wir können nichts dafür. Wenn Luna der Schlüssel ist, muss sie sterben, und auch du, Arthur, musst Ron weggehen lassen, wenn er es ist."

„Hat jemand an die junge Granger gedacht?", fragte Tonks mit plötzlich glänzenden Augen.

Die kleine Eule am Fenstersims stieß einen gedämpften Schrei aus.

„Sie hat sich um mich gekümmert, als ich in Sankt-Mungo war. Es gibt ein Risiko, dass sie es ist. Auch sie steht Harry nah."

Eine Träne erschien plötzlich im Winkel von Tonks Auge.

„Sie ist eine Muggelgeborene, Nymphy", sagte ihr Lupin.

„Na und?", antwortete Tonks. „Im Märchen wird nicht präzisiert, ob das Kind, das den Schlüssel bekommen hat, ein Muggel, ein Zauberer oder gar ein Squib ist. Vielleicht dachten eben die vier Symbole, dass das unschuldigste Kind ein Muggel sein musste. Wir haben nicht mal daran gedacht, dass es der Sohn der Dursleys sein könnte. Und doch wurde er mit Harry erzogen und irgendwie sind sie sich nah gewesen."

Eine stürmische Böe hob plötzlich eine Staubschicht, die alle husten ließ.

„Alice!", sagte Frank Longbottom. „Bist du es, die dieses Fenster aufgemacht hat?"

„Ich mache es zu", hustete sie.

Alice Longbottom näherte sich dem Fenster und wollte es zumachen, als sie die Eule entdeckte.

„Na los, raus mit dir!", sagte sie. „Fliege hin und bringe die Post."

Hermine flog ab, doch nicht schnell genug nach Mrs Longbottoms Geschmack, so dass sie sie packte und hinauswarf. Harry lief zum Dachfenster und hatte kaum die Zeit zu sehen, wie die zurück verwandelte Hermine auf Neville fiel, bevor er das Denkarium verließ und wieder in Nevilles Zimmer saß.

Hermine stand vor ihm und wartete darauf, dass er etwas sagte, doch er sprach nicht. Sie nahm den Kelch voller Denkarium zurück, stellte ihn auf den Schreibtisch, holte ihre Erinnerung daraus und setzte sich wieder auf das Bett neben Harry.

Er war die Hoffnung, doch er verspürte keine. Jemand würde sterben, weil er ihm nah war. Hätte er das gewusst, so hätte er nie im Leben mit irgendjemandem gesprochen. Er wäre einsam geblieben und hätte zu keinem Zuneigung gefasst. Hermine griff nach seiner Hand.

„Es ist nicht schlimm. Du kannst nichts dafür und du kannst nicht zurück in die Vergangenheit. Es ist dein Schicksal, Harry!", sagte Hermine, die in seinen Gedanken gelesen zu haben schien. „Dich kennen zu lernen war eines der besten Ereignisse in meinem Leben, und ich denke, für Ron und Luna ist es auch so. Egal, was passiert, wird werden nichts bedauern. Bleibe einfach weiter... Harry."

Harry spürte, wie ihn alle Kräfte verließen. Er verspürte plötzlich eine Leere in seinem Herzen, wenn er an den Tod eines seiner Freunde dachte. Er hatte egoistisch gedacht, dass sie ihn niemals verlassen würden, und jetzt wusste er, dass einer weg musste.

„Neville und du müsst gehen. Es tut mir Leid, dass ich es dir heute gestanden habe. An deinem Geburtstag. Aber Neville dachte, das Beste sei, dass du darauf vorbereitet bist."

„Außerdem denke ich, dass es eine Lösung geben muss", sagte Neville. „Du hast es bis dahin geschafft, eine Menge Hindernisse zu überwinden. Ich bin sicher, dass du es schaffen wirst, und wir werden dir dabei helfen. Aber wir denken, dass es besser ist, wenn Ron und Luna nicht Bescheid wissen. Sie werden ihr Leben ohne Sorgen leben, ohne an das Schlimmste zu denken."

Harrys Sicht wurde verschwommen und Tränen fingen an, seine Wangen herunter zu laufen.

„Es wird Zeit, dass du nach Hause kommst, Harry. Ich wollte Ron und Luna von meiner Verwandlung erzählen, aber es ist besser, auch das geheim zu halten. Es könnte uns hilfreich werden. Gehe jetzt."

Hermine schob Harry in den Rücken, aber der Junge drehte sich um und griff nach ihrer Hand.

„Komm", sagte er. „Bitte."

Er weinte noch heftiger und Hermine, die zuerst überrascht war, fing auch an zu weinen.

„Hermine", sagte er mit erstickter Stimme. „Du wirst mein Geschenk sein."

Hermine lächelte und presste Harrys Hand.

„Lass uns gehen", sagte sie.

OoOoOoO

Anmerkung der Autorin: Ich bin sicher, dass sich jetzt jeder wünscht, dass Dudley der Schlüssel ist... ;-)